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Beziehung mit Stubenhocker?

30. März um 12:57 Letzte Antwort: 31. März um 2:43

Ich habe jemanden kennengelernt, dessen Lebensstil garnicht zu meinem passt.

Ich gehe gerne auf Geburtstage und andere gesellige Veranstaltungen. Ich unternehme viel mit Freunden und lade sie auch gerne zu mir ein. Ich kann kaum stillsitzen und habe immer etwas vor. Er ist genau das Gegenteil: Er ist gerne zu Hause, alleine. Er liest gerne und braucht seine Ruhe. Er meidet Familientreffen und andere gesellige Runden konsequent. Aber er ist total intellektuell und man kann sich gut mit ihm unterhalten.

Ist das ein großes Problem in einer Beziehung, wenn beide unterschiedlich aktiv sind?

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30. März um 13:07

Ja natürlich ist das ein großes Problem für eine Beziehung.

Einer von euch Beiden muss sich dazu nämlich ständig verstellen, sei es dass du ihm zuliebe Zuhause bleibst oder er sich zu Unternehmungen "aufrafft".
 

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30. März um 13:36
In Antwort auf soley87

Ja natürlich ist das ein großes Problem für eine Beziehung.

Einer von euch Beiden muss sich dazu nämlich ständig verstellen, sei es dass du ihm zuliebe Zuhause bleibst oder er sich zu Unternehmungen "aufrafft".
 

Und wenn ich alleine mit meinen Freunden ausgehe und er bleibt zu Hause? Er braucht nämlich auch Zeit ganz für sich allein. Ohne Partner. Dann wären doch alle glücklich. Ich hätte viel Spaß und er hätte seine Ruhe. Und abends würden wir dann zusammen Zeit verbringen und er erzählt mir was er gelesen hat etc. 

Er ist ganz extrem. Vielleicht hat er was autistisches. Ich finde ihn zwar sehr attraktiv, aber Anziehung ist eben nicht alles oder?

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30. März um 13:48
In Antwort auf user498995051

Ich habe jemanden kennengelernt, dessen Lebensstil garnicht zu meinem passt.

Ich gehe gerne auf Geburtstage und andere gesellige Veranstaltungen. Ich unternehme viel mit Freunden und lade sie auch gerne zu mir ein. Ich kann kaum stillsitzen und habe immer etwas vor. Er ist genau das Gegenteil: Er ist gerne zu Hause, alleine. Er liest gerne und braucht seine Ruhe. Er meidet Familientreffen und andere gesellige Runden konsequent. Aber er ist total intellektuell und man kann sich gut mit ihm unterhalten.

Ist das ein großes Problem in einer Beziehung, wenn beide unterschiedlich aktiv sind?

Das wird überhaupt nicht klappen. Niemals 

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30. März um 13:49
In Antwort auf soley87

Ja natürlich ist das ein großes Problem für eine Beziehung.

Einer von euch Beiden muss sich dazu nämlich ständig verstellen, sei es dass du ihm zuliebe Zuhause bleibst oder er sich zu Unternehmungen "aufrafft".
 

Aber du willst doch sicher auch mal was mit deinem Partner unternehmen, oder?

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30. März um 13:56
In Antwort auf soley87

Aber du willst doch sicher auch mal was mit deinem Partner unternehmen, oder?

Ist das so? Ich hatte noch keine Beziehung. Ich weiß nur, dass ich mich zu ihm hingezogen fühle. Das reicht aber nicht?

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30. März um 13:57
Beste Antwort

In einer Beziehung ist es wichtig, dass die wichtigsten Bedürfnisse beider gut harmonieren. Man sagt zwar "Gegensätze ziehen sich an", das ist aber zum einen immer nur temporär und zum anderen nur zutreffend, wenn es um Dinge geht, die nicht so wichtig sind oder sich aber irgendwie gut vereinbaren lassen.

Als Beispiel:
Wenn ich in einer Beziehung sehr großen Wert auf Partnernähe lege und ich romantische Vorstellungen von der Liebe habe, meine Partnerin hingegen am liebsten 80 Stunden die Woche arbeitet und mit Romantik nichts anfangen kann, dann wird das sehr schnell Probleme versursachen. Wir werden beide unglücklich, weil sich unsere Einstellungen und Haltungen nicht vereinbaren lassen. Ich, weil ich mich vernachlässigt fühle und sie, weil sich unter Druck gesetzt fühlt.

In Deinem Fall: Du magst es, unter Leuten zu sein. Du bist gerne aktiv, vielleicht auch abenteuerlustig, willst etwas erleben, Dich mit anderen Menschen austauschen. Er ist gerne für sich, legt keinen Wert auf soziale Kontakte oder Unternehmungen, will am liebsten seine Zeit alleine mit Dir (oder sich) verbringen. Dann gibt es jetzt mehrere Möglichkeiten:

1. Dir ist es ein Grundbedürfnis, mit Deinem Partner zusammen Dinge zu erleben und nicht nur zuhause rumzuhocken. Aber Du hast so starke Gefühle für ihn und bist in anderen Bereichen sehr von seinen Eigenschaften angetan. In diesem Fall müsstet ihr Kompromisse finden. Er kommt auf Dich zu und begleitet Dich ab und an. Das sollte aber kein Opfer sein sondern viel mehr auch seinem eigenen Wunsch entspringen, sich auf Dich einzulassen. Und Du kommst auf ihn zu, indem Du beispielsweise nicht darauf bestehst, dass er Dich immer begleiten soll oder Du ihm in bestimmten anderen Dingen entgegenkommst (keine Ahnung wie konkret, ich kenne euch ja nicht). Aber das erfordert schon sehr viel Liebe und gegenseitiges Verständnis.

2. Dir ist es ein Grundbedürfnis, mit Deinem Partner zusammen Dinge zu erleben und nicht nur zuhause rumzuhocken. Es ist für Dich ein wesentliches Kriterium an Deinen Partner, dass er da ähnlich tickt wie Du. Dann helfen auch keine Kompromisse, dann wird es über kurz oder lang gegen die Wand fahren.

3. Ihr habt beide kein Problem damit, in diesem Bereich euer Ding durchzuziehen. Mit anderen Worten: es stört Dich nicht sonderlich, wenn Dein Freund Dich zu Deinen Aktivitäten nicht begleitet und ihn stört es nicht, wenn Du alleine aktiv bist. In dem Fall könnt ihr die sonstige Zeit schön miteinander genießen und es wird womöglich eine Weile gut gehen. Womöglich. Bis Du jemanden kennenlernst, der Dich fasziniert und mit dem Du Deine Bedürfnisse viel besser ausleben kannst.

Ich möchte nicht undifferenziert werten, dafür habe ich zu wenige Einblicke. Aber nach meiner Einschätzung und Erfahrung ist es in einer Partnerschaft essentiell, dass man zumindest ein paar gemeinsame Interessen bzw. Aktivitäten teilt. Wenn beide Stubenhocker sind, dann passt das. Dann kann man zusammen Serien gucken, sich vorlesen, die Steinsammlaung gemeinsam sortieren, oder sonstigen Hobbies zusammen nachgehen, die in den eigenen 4 Wänden stattfinden können. Das kann auch sehr schön verbinden und gut funktionieren. Wenn einer von beiden wie in eurem Fall aber kein Stubenhocker ist, dann wird es schon sehr viel schwieriger.

Für mich persönlich wäre das ein KO-Kriterium. Ich will Momente mit meiner Partnerin teilen, mit ihr zusammen Dinge erleben die über die (auch sehr schöne) Gemütlichkeit zu Hause hinaus gehen, liebe es in der Natur zu sein, mag Veranstaltungen (Konzert, Kino, Tanzen, was auch immer). Eine Partnerin, die darauf überhaupt keine Lust hat, wäre für mich ein großes Problem, weil es mich traurig machen würde, diese ganzen Aktivitäten nicht mit dem Menschen teilen zu können, den ich liebe. Ich würde dann aber selbstverständlich ganz offen darüber reden und Lösungen suchen. Vielleicht gäbe es ja Unternehmungen, die ihr mehr zusagen als andere? Bei schönem Wetter um einen See spazieren, Picknick machen und sich dann dort aus einem Buch vorlesen oder einfach nur unterhalten. Vielleicht sowas. Oder vielleicht wäre sie ja Fan einer Band, die auf Tour geht. Usw. Das kannst Du natürlich auch machen und hoffen, dass er merkt, dass es total schön sein kann, auch mal die Bude zu verlassen.

Blablabla, ich muss eigentlich arbeiten. Hahaha, Homeoffice eben...

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30. März um 14:03
In Antwort auf user498995051

Ich habe jemanden kennengelernt, dessen Lebensstil garnicht zu meinem passt.

Ich gehe gerne auf Geburtstage und andere gesellige Veranstaltungen. Ich unternehme viel mit Freunden und lade sie auch gerne zu mir ein. Ich kann kaum stillsitzen und habe immer etwas vor. Er ist genau das Gegenteil: Er ist gerne zu Hause, alleine. Er liest gerne und braucht seine Ruhe. Er meidet Familientreffen und andere gesellige Runden konsequent. Aber er ist total intellektuell und man kann sich gut mit ihm unterhalten.

Ist das ein großes Problem in einer Beziehung, wenn beide unterschiedlich aktiv sind?

es käme darauf an, was DU mit Deinem Partner alles vorhast,

Aber zuerst hätte ich doch gern gewusst, was der Grund dafür war, dass Du ihn dennoch für DICH so attraktiv fandest, ihn Dir als Deinen Partner zu wählen ..

aber denke vor Deiner Antwort erst einmal ganz in Ruhe und gründlich nach, ja?

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30. März um 14:04

Ihr sprecht doch absolut nicht dieselbe Sprache, bildlich gesprochen.  

Nein, das klappt nicht. Niemals. Ihr werdet aneinander vorbei leben, und die anfänglichen (vermutlich bei Euch ohnehin eher raren) Schmusestunden zu zweit werden innert kurzer Zeit gänzlich verschwinden. Zurück bleibt: Nichts. 

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30. März um 14:05
In Antwort auf user498995051

Ich habe jemanden kennengelernt, dessen Lebensstil garnicht zu meinem passt.

Ich gehe gerne auf Geburtstage und andere gesellige Veranstaltungen. Ich unternehme viel mit Freunden und lade sie auch gerne zu mir ein. Ich kann kaum stillsitzen und habe immer etwas vor. Er ist genau das Gegenteil: Er ist gerne zu Hause, alleine. Er liest gerne und braucht seine Ruhe. Er meidet Familientreffen und andere gesellige Runden konsequent. Aber er ist total intellektuell und man kann sich gut mit ihm unterhalten.

Ist das ein großes Problem in einer Beziehung, wenn beide unterschiedlich aktiv sind?

ich glaube, dass momentan ausschließlich Stubenhocker auf dem Beziehungsmarkt verfügbar sind. Das könnte mit den Anordnungen der Regierung zusammen hängen...

Du wirst dich vermutlich noch eine Weile gedulden müssen.

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30. März um 14:08
In Antwort auf wankendespony

In einer Beziehung ist es wichtig, dass die wichtigsten Bedürfnisse beider gut harmonieren. Man sagt zwar "Gegensätze ziehen sich an", das ist aber zum einen immer nur temporär und zum anderen nur zutreffend, wenn es um Dinge geht, die nicht so wichtig sind oder sich aber irgendwie gut vereinbaren lassen.

Als Beispiel:
Wenn ich in einer Beziehung sehr großen Wert auf Partnernähe lege und ich romantische Vorstellungen von der Liebe habe, meine Partnerin hingegen am liebsten 80 Stunden die Woche arbeitet und mit Romantik nichts anfangen kann, dann wird das sehr schnell Probleme versursachen. Wir werden beide unglücklich, weil sich unsere Einstellungen und Haltungen nicht vereinbaren lassen. Ich, weil ich mich vernachlässigt fühle und sie, weil sich unter Druck gesetzt fühlt.

In Deinem Fall: Du magst es, unter Leuten zu sein. Du bist gerne aktiv, vielleicht auch abenteuerlustig, willst etwas erleben, Dich mit anderen Menschen austauschen. Er ist gerne für sich, legt keinen Wert auf soziale Kontakte oder Unternehmungen, will am liebsten seine Zeit alleine mit Dir (oder sich) verbringen. Dann gibt es jetzt mehrere Möglichkeiten:

1. Dir ist es ein Grundbedürfnis, mit Deinem Partner zusammen Dinge zu erleben und nicht nur zuhause rumzuhocken. Aber Du hast so starke Gefühle für ihn und bist in anderen Bereichen sehr von seinen Eigenschaften angetan. In diesem Fall müsstet ihr Kompromisse finden. Er kommt auf Dich zu und begleitet Dich ab und an. Das sollte aber kein Opfer sein sondern viel mehr auch seinem eigenen Wunsch entspringen, sich auf Dich einzulassen. Und Du kommst auf ihn zu, indem Du beispielsweise nicht darauf bestehst, dass er Dich immer begleiten soll oder Du ihm in bestimmten anderen Dingen entgegenkommst (keine Ahnung wie konkret, ich kenne euch ja nicht). Aber das erfordert schon sehr viel Liebe und gegenseitiges Verständnis.

2. Dir ist es ein Grundbedürfnis, mit Deinem Partner zusammen Dinge zu erleben und nicht nur zuhause rumzuhocken. Es ist für Dich ein wesentliches Kriterium an Deinen Partner, dass er da ähnlich tickt wie Du. Dann helfen auch keine Kompromisse, dann wird es über kurz oder lang gegen die Wand fahren.

3. Ihr habt beide kein Problem damit, in diesem Bereich euer Ding durchzuziehen. Mit anderen Worten: es stört Dich nicht sonderlich, wenn Dein Freund Dich zu Deinen Aktivitäten nicht begleitet und ihn stört es nicht, wenn Du alleine aktiv bist. In dem Fall könnt ihr die sonstige Zeit schön miteinander genießen und es wird womöglich eine Weile gut gehen. Womöglich. Bis Du jemanden kennenlernst, der Dich fasziniert und mit dem Du Deine Bedürfnisse viel besser ausleben kannst.

Ich möchte nicht undifferenziert werten, dafür habe ich zu wenige Einblicke. Aber nach meiner Einschätzung und Erfahrung ist es in einer Partnerschaft essentiell, dass man zumindest ein paar gemeinsame Interessen bzw. Aktivitäten teilt. Wenn beide Stubenhocker sind, dann passt das. Dann kann man zusammen Serien gucken, sich vorlesen, die Steinsammlaung gemeinsam sortieren, oder sonstigen Hobbies zusammen nachgehen, die in den eigenen 4 Wänden stattfinden können. Das kann auch sehr schön verbinden und gut funktionieren. Wenn einer von beiden wie in eurem Fall aber kein Stubenhocker ist, dann wird es schon sehr viel schwieriger.

Für mich persönlich wäre das ein KO-Kriterium. Ich will Momente mit meiner Partnerin teilen, mit ihr zusammen Dinge erleben die über die (auch sehr schöne) Gemütlichkeit zu Hause hinaus gehen, liebe es in der Natur zu sein, mag Veranstaltungen (Konzert, Kino, Tanzen, was auch immer). Eine Partnerin, die darauf überhaupt keine Lust hat, wäre für mich ein großes Problem, weil es mich traurig machen würde, diese ganzen Aktivitäten nicht mit dem Menschen teilen zu können, den ich liebe. Ich würde dann aber selbstverständlich ganz offen darüber reden und Lösungen suchen. Vielleicht gäbe es ja Unternehmungen, die ihr mehr zusagen als andere? Bei schönem Wetter um einen See spazieren, Picknick machen und sich dann dort aus einem Buch vorlesen oder einfach nur unterhalten. Vielleicht sowas. Oder vielleicht wäre sie ja Fan einer Band, die auf Tour geht. Usw. Das kannst Du natürlich auch machen und hoffen, dass er merkt, dass es total schön sein kann, auch mal die Bude zu verlassen.

Blablabla, ich muss eigentlich arbeiten. Hahaha, Homeoffice eben...

Wow eine sehr hilfreiche Antwort. Viel Erfolg füe dein Homeoffice

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30. März um 14:14
In Antwort auf gabriela1440

es käme darauf an, was DU mit Deinem Partner alles vorhast,

Aber zuerst hätte ich doch gern gewusst, was der Grund dafür war, dass Du ihn dennoch für DICH so attraktiv fandest, ihn Dir als Deinen Partner zu wählen ..

aber denke vor Deiner Antwort erst einmal ganz in Ruhe und gründlich nach, ja?

Also Anziehung braucht für mich keine plausiblen Gründe. Ich mag wie er geht, wie er spricht, wie er guckt. Einfach seine ganze Aura. Es funkt einfach. Warum weiß ich auch nicht so genau. Mein Herz spricht auf ihn an. Aber mit meinem Verstand muss ich ihn aussortieren. Wir passen nicht.

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30. März um 14:18
In Antwort auf user498995051

Ist das so? Ich hatte noch keine Beziehung. Ich weiß nur, dass ich mich zu ihm hingezogen fühle. Das reicht aber nicht?

mach Dich doch nicht kleiner als Du bist, liebe TE  - ich glaube, Du bist ein empathischer Mensch und hast Dir genau den Partner gewählt, der für Dich richtig ist - ganz ohne Berechnung - nur einfach, weil ''es sich gut anfühlt"

Liebe ist DOCH schön

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30. März um 14:35
In Antwort auf gabriela1440

mach Dich doch nicht kleiner als Du bist, liebe TE  - ich glaube, Du bist ein empathischer Mensch und hast Dir genau den Partner gewählt, der für Dich richtig ist - ganz ohne Berechnung - nur einfach, weil ''es sich gut anfühlt"

Liebe ist DOCH schön

Du sagst das so schön

Da bin ich mir aber auch noch nicht so sicher. Liebe ist zwar schön, aber in Wahrheit nur eine Illusion. Wenn die Gefühle wieder abflauen, steht man vor den Tatsachen. Ist das nicht so? Ich weiß es nicht. Einen Partnerschaftsbruch halte ich nicht aus. Ich möchte eine lange, verbindliche Beziehung führen. Ist dabei der Kopf nicht genauso wichtig? Oder sollte man einfach seinem Herzen folgen? Das fühlt sich am besten an.

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30. März um 14:48

Darf ich fragen, wie alt du bist?

Natürlich möchtest du keine Beziehung eingehen mit der Aussicht, dass diese irgendwann zur Trennung führt. Das möchte niemand. Meistens geht man doch eine Beziehung ein mit dem eigenen, inneren Versprechen "Das ist die Eine / der Eine!".
Dass Beziehungen hingegen dennoch zerbrechen gehört einfach dazu.
Auch dazu gehört eben, sich dem Gegenüber zu öffnen und sich damit verletzlich zu machen. Auf die Gefahr hin, verletzt zu werden.

Man sollte immer eine gesunde Mischung aus Kopf / Herz mMn beibehalten.

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30. März um 15:13
In Antwort auf soley87

Darf ich fragen, wie alt du bist?

Natürlich möchtest du keine Beziehung eingehen mit der Aussicht, dass diese irgendwann zur Trennung führt. Das möchte niemand. Meistens geht man doch eine Beziehung ein mit dem eigenen, inneren Versprechen "Das ist die Eine / der Eine!".
Dass Beziehungen hingegen dennoch zerbrechen gehört einfach dazu.
Auch dazu gehört eben, sich dem Gegenüber zu öffnen und sich damit verletzlich zu machen. Auf die Gefahr hin, verletzt zu werden.

Man sollte immer eine gesunde Mischung aus Kopf / Herz mMn beibehalten.

Ich bin kein Teenie mehr, aber es ist so schwer. Entweder Kopf oder Herz passt nicht. Und wenn doch, dann will der andere nicht... Ich habe bisher nicht so viel Glück in der Liebe. Aber ich bleibe zuversichtlich. Mal sehen, was sich noch so ergibt

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30. März um 15:23
In Antwort auf user498995051

Ich bin kein Teenie mehr, aber es ist so schwer. Entweder Kopf oder Herz passt nicht. Und wenn doch, dann will der andere nicht... Ich habe bisher nicht so viel Glück in der Liebe. Aber ich bleibe zuversichtlich. Mal sehen, was sich noch so ergibt

Das war keine Unterstellung, dass du ein Teenie bist

 

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30. März um 15:31
In Antwort auf soley87

Das war keine Unterstellung, dass du ein Teenie bist

 

Schon gut

Aber ich glaube ich würde lieber einen Vollidioten heiraten, den ich liebe, als eine Vernunftsehe einzugehen. Wenn ich zwischen Kopf und Herz entscheiden müsste, würde ich das Herz nehmen.

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30. März um 15:53
In Antwort auf user498995051

Du sagst das so schön

Da bin ich mir aber auch noch nicht so sicher. Liebe ist zwar schön, aber in Wahrheit nur eine Illusion. Wenn die Gefühle wieder abflauen, steht man vor den Tatsachen. Ist das nicht so? Ich weiß es nicht. Einen Partnerschaftsbruch halte ich nicht aus. Ich möchte eine lange, verbindliche Beziehung führen. Ist dabei der Kopf nicht genauso wichtig? Oder sollte man einfach seinem Herzen folgen? Das fühlt sich am besten an.

Träume nicht Dein Leben, lebe es ~

je mehr Du Dir in Deinem Kopf versuchst zurechtzulegen, umso mehr Irrtümer haben Raum für noch mehr Fantasien.
Einschätzen kannst Du eh erst, was Du hast, indem Du zunächst mal damit lebst; Deinen Partner besser verstehst, auch seine Eigenarten und Deine Eigenart, damit umzugehen!

Glaub mir, da gibt es noch so Vieles, wovon Du jetzt noch nicht mal eine Ahnung hast - also lasse diese unnütze Denkerei um ungelegte Eier - ok?

Genieße Deine Zeit mit ihm. Die kannst Du weder zurückstellen, noch aufbewahren. Oder hast Du etwa nur Angst, dass Dein Glück zerstört werden könnte?

Freunde besuchen oder nicht ... ähm ... ich würde sagen, es gibt Schlimmeres, als einige Freunde irgendwann nicht mehr zu haben. Auch so ein Ding, wo immer viel zu viel Gewicht drauf gelegt wird. Warum?

Weißt Du was? Lockere Bekanntschaften findet man leicht und immer wieder. Aber einen Partner an seiner Seite, mit dem man durch ''Dick und Dünn'' geht, den man von Herzen liebt und umgekehrt - den gibt es nicht alle Tage und nicht jeder erfährt so ein Glück.

Das sei nur mal so am Rande erwähnt.

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30. März um 16:05
In Antwort auf user498995051

Schon gut

Aber ich glaube ich würde lieber einen Vollidioten heiraten, den ich liebe, als eine Vernunftsehe einzugehen. Wenn ich zwischen Kopf und Herz entscheiden müsste, würde ich das Herz nehmen.

soll ich Dir DAS etwa glauben?

Dann lerne erst mal so einen kennen, verknalle dich in den; gründe Familie und stelle alsbald fest, dass er zwar lieb ist, nur leider mit Geld nicht umgehen kann - er wirft es mit vollen Händen raus und macht sich keine Gedanken, wovon sich seine Frau und Kinder nun ernähren sollen. Schulden auf Schulden und selbst wenn Du arbeitest, würde das Geld nie reichen, um alles damit zu bestreiten.
Aber er ist ein toller Liebhaber - na super ?

Und hier habe ich Dutzende Realitäten angesprochen - darüber spricht nur keiner gerne, näch ?

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30. März um 17:46
In Antwort auf user498995051

Du sagst das so schön

Da bin ich mir aber auch noch nicht so sicher. Liebe ist zwar schön, aber in Wahrheit nur eine Illusion. Wenn die Gefühle wieder abflauen, steht man vor den Tatsachen. Ist das nicht so? Ich weiß es nicht. Einen Partnerschaftsbruch halte ich nicht aus. Ich möchte eine lange, verbindliche Beziehung führen. Ist dabei der Kopf nicht genauso wichtig? Oder sollte man einfach seinem Herzen folgen? Das fühlt sich am besten an.

Liebe ist zwar schön, aber in Wahrheit nur eine Illusion.

Das ist auch wieder ein Irrtum - DIE Liebe IST Liebe.

Wovon wir meist aber reden, das ist die Verliebtheit, die ist Illusion und ist ausschließlich von Gefühlen abhängig. Je mehr ich für einen Menschen schwärme, umso mehr verliebe ich mich - allerdings in meine reine Vorstellung von meiner Liebe. Ich träume mir meine Liebe so, wie ich glaube, dass es Liebe ist. Aber sobald der Partner sich anders verhält, bin ich verunsichert und fange an zu zweifeln. Und das soll Liebe sein?

Nö, das ist keine ''Liebe''. Die Liebe fordert nicht, sie erwartet nichts und sie ist großzügig, sie nimmt dich wie du bist und dennoch darf man seinen Kopf behalten. Je achtsamer ich meinem Partner gegenüber bin, desto freier darf und kann er sein, ohne es auszunutzen. Liebe kontrolliert nicht den Partner und sie setzt nicht unter Druck.
Das hört sich jetzt so groß an - aber es geht um nichts anderes, als sich gegenseitig zu respektieren und aufmerksam zu sein. Gerade im Alltag, in Streitsituationen, stellt es sich schnell heraus, wie gestritten wird, wenn der Respekt vorhanden ist - denn da fliegen einem nicht sofort die schlimmen Schimpfworte um die Ohren und man beleidigt nicht einander
Ja, auch das will gelernt sein aber nur so lernt man einander wirklich gut kennen. Wo der Respekt nicht vorhanden ist, da gibt es die Liebe nicht. Diesen gravierenden Unterschied wird man schnell entdecken. Und jetzt, wo ich es gerade aufgeschrieben habe, stelle ich überrascht fest, dass weder mein Mann mich, noch ich meinen Mann, einander beleidigen - auch nicht im Streit.
DAS ist auch Liebe - weil wir einander respektieren.
Dass mir jetzt niemand meint, bei uns muss es total langweilig zugehen!

Ganz und gar nicht - auch bei uns gibt es Meinungsverschiedenheiten. Die schweigen wir mal aus oder wir diskutieren bis einer aufhört, mangels Argumente -.-  und ich bin nach wie vor schwer verliebt in meinen Mann - warum? DARUM, weil wir zwei Dickköppe sind, die sich lieben -.-

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30. März um 19:45
In Antwort auf gabriela1440

Liebe ist zwar schön, aber in Wahrheit nur eine Illusion.

Das ist auch wieder ein Irrtum - DIE Liebe IST Liebe.

Wovon wir meist aber reden, das ist die Verliebtheit, die ist Illusion und ist ausschließlich von Gefühlen abhängig. Je mehr ich für einen Menschen schwärme, umso mehr verliebe ich mich - allerdings in meine reine Vorstellung von meiner Liebe. Ich träume mir meine Liebe so, wie ich glaube, dass es Liebe ist. Aber sobald der Partner sich anders verhält, bin ich verunsichert und fange an zu zweifeln. Und das soll Liebe sein?

Nö, das ist keine ''Liebe''. Die Liebe fordert nicht, sie erwartet nichts und sie ist großzügig, sie nimmt dich wie du bist und dennoch darf man seinen Kopf behalten. Je achtsamer ich meinem Partner gegenüber bin, desto freier darf und kann er sein, ohne es auszunutzen. Liebe kontrolliert nicht den Partner und sie setzt nicht unter Druck.
Das hört sich jetzt so groß an - aber es geht um nichts anderes, als sich gegenseitig zu respektieren und aufmerksam zu sein. Gerade im Alltag, in Streitsituationen, stellt es sich schnell heraus, wie gestritten wird, wenn der Respekt vorhanden ist - denn da fliegen einem nicht sofort die schlimmen Schimpfworte um die Ohren und man beleidigt nicht einander
Ja, auch das will gelernt sein aber nur so lernt man einander wirklich gut kennen. Wo der Respekt nicht vorhanden ist, da gibt es die Liebe nicht. Diesen gravierenden Unterschied wird man schnell entdecken. Und jetzt, wo ich es gerade aufgeschrieben habe, stelle ich überrascht fest, dass weder mein Mann mich, noch ich meinen Mann, einander beleidigen - auch nicht im Streit.
DAS ist auch Liebe - weil wir einander respektieren.
Dass mir jetzt niemand meint, bei uns muss es total langweilig zugehen!

Ganz und gar nicht - auch bei uns gibt es Meinungsverschiedenheiten. Die schweigen wir mal aus oder wir diskutieren bis einer aufhört, mangels Argumente -.-  und ich bin nach wie vor schwer verliebt in meinen Mann - warum? DARUM, weil wir zwei Dickköppe sind, die sich lieben -.-

Ob man Liebe so einfach definieren kann? Ich denke wer eine gute Erziehung genossen hat, geht respektvoll mit anderen Menschen um und toleriert andere Meinungen. Ich bin auch maximal respektvoll und tolerant gegenüber meinen Freunden. Ich akzeptiere sie so wie sie sind. Sie müsse nichts leisten, damit ich sie mag. Ich mag sie einfach. Trotzdem liebe ich sie nicht. Liebe ist schwer zu fassen und kaum zu definieren. Meine ich.

Und das mit den Kraftausdrücken: Ich verwende nie Schimpfwörter. Ich würde einen roten Kopf bekommen, wenn ich so schlimme Wörter in den Mund behmen würde -gegenüber wem auch immer. Ich denke auch das ist Erziehungssache.

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31. März um 2:43
In Antwort auf user498995051

Ob man Liebe so einfach definieren kann? Ich denke wer eine gute Erziehung genossen hat, geht respektvoll mit anderen Menschen um und toleriert andere Meinungen. Ich bin auch maximal respektvoll und tolerant gegenüber meinen Freunden. Ich akzeptiere sie so wie sie sind. Sie müsse nichts leisten, damit ich sie mag. Ich mag sie einfach. Trotzdem liebe ich sie nicht. Liebe ist schwer zu fassen und kaum zu definieren. Meine ich.

Und das mit den Kraftausdrücken: Ich verwende nie Schimpfwörter. Ich würde einen roten Kopf bekommen, wenn ich so schlimme Wörter in den Mund behmen würde -gegenüber wem auch immer. Ich denke auch das ist Erziehungssache.

erzähle uns doch einfach mal, wie Du sie Dir vorstellst, Deine Liebe.

Liebe sei schwer zu definieren, das glaubte ich auch einmal, als ich jung war.

Klar, in den jungen Jahren ist man ja auch erst dabei, leben zu lernen, durch jede Erfahrung, die wir machen.
Was ich während dieser Zeit alles zu hören und zu sehen bekam, führte nicht gerade dazu, an Liebe mehr zu glauben. Ich sag ja - nur wenige erleben das Glück, seinem idealen Partner zu begegnen und diesen auch noch lieben zu können. Kannst Du Dir vorstellen, wie viele Menschen aus Unwissenheit und falscher Vorstellung von der Liebe, ihren Partner gar nicht bemerkten und stattdessen dessen Freund z.B. erwählten?
Umgekehrt geht natürlich auch. Das höre ich öfter mal, dass Frauen behaupten, ihr langjähriger Ehemann wäre gar nie ''ihr Typ'' gewesen  ... och nö, nä ?

Aber wer muss sich zwingen einen Mann zu nehmen, den man gar nie gewollt hat ?

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