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Beziehung mit Nicht-Akademikern?

24. Juni 2014 um 1:11 Letzte Antwort: 10. Mai 2015 um 16:25

Hallo,

Ich (22, m) musste vor kurzem mein Jura-Studium abbrechen, da ich bei einer Klausur im letzten Versuch durchgerasselt bin. Werde nun bald eine Ausbildung anfangen.
Abgesehen davon, dass ich deshalb generell relativ frustriert momentan bin, macht es mich auch noch ziemlich down, da ich die Befürchtung habe, dass ich dadurch bei manchen Frauen von vornerein abgelehnt werden könnte. Bei mir ist es so: In meinem Freundeskreis und auch in meiner Familie sind eigentlich (fast) alles Studenten oder haben studiert, deshalb ist das auch die Welt, zu der ich mich irgendwie immer "zugehörig" gefühlt habe, in die ich reingehört habe. Versteht mich nicht falsch, es ist und war bei mir nie so, dass ich aus Prinzip nur Akademikerinnen daten würde oder nur Akademiker in meinem Freundeskreis haben würde, dennoch war das aber halt automatisch immer irgendwie größtenteils meine Welt gewesen, weil Freundeskreis, Familie (Eltern, Geschwister) etc ebenfalls aus diesem Bildungsgrad kommen, und hatte daher in der Regel auch mit Frauen aus diesem Bildungsgrad zu tun.
Nun habe ich Angst, dass mir meine fehlende berufliche Qualifikation hinsichtlich Beziehungen im Weg stehen könnte. In Depri-Momenten frage ich mich, wer will denn schon einen Partner, der mit Anfang 20 eine Ausbildung macht, während man selbst beruflich evtl deutlich qualifizierter ist? Wie gesagt, ich persönlich kann mir auch gut vorstellen, mit einer Frau zusammen zu sein, die Nicht-Akademikerin ist, meine Sorge ist aber halt, dass FALLS ich eine Akademikerin interessant finden würde, diese mich wegen meinem "einfachen" Beruf ablehnen könnte.

Wie ist das denn bei euch? Legt ihr viel Wert darauf, dass euer Partner eine ähnliche berufliche/schulische Qualifikation wie ihr mitbringt? Oder ist euch das gar nicht wichtig, solange Charakter/Intelligenz des Gegenüber stimmen?

Seit das mit dem Studium schiefgegangen ist, habe ich einfach plötzlich diese nagenden Selbstzweifel, komme mir manchmal so vor, dass ich versagt habe, da fast alle um mich herum hinsichtlich ihrer schulischen/akademischen Ausbildung besser dastehen als ich...

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24. Juni 2014 um 8:26

Deine Überlegungen
sind absoluter Blödsinn. Mir ist es völlig egal, ob jemand studiert hat oder nicht, solange sein Charakter stimmt und er über ein Mindestmaß an Intelligenz verfügt, so das man sich mit demjenigen angeregt unterhalten kann, ist alles okay.
Im übrigen garantiert ein Uniabschluss noch lange kein hohes Niveau. Ich habe einige ehemalige Kommilitonen, mit denen ich noch nie zurecht gekommen bin, weil deren Verhalten schlichtweg abstoßend und nicht zu ertragen war.
Im Gegenzug hab ich viele Freunde die ich noch aus meinen Schulzeiten kenne und die nicht studiert haben, aber wundervolle Menschen sind, die ich nicht missen möchte.

Wer einen Uniabschluss zum Aspekt nur eins bei der Partnerwahl macht, hat meiner Meinung nach ein mächtiges Problem!

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24. Juni 2014 um 13:42

Es gibt...
...für alle Studiengänge Regelungen darüber, wie oft man eine Klausur wiederholen darf, bevor sie als endgültig nicht bestanden gilt. Wenn dieser Fall eintritt, ist man nicht mehr berechtigt, an seiner Universität dieses Studium weiterzuführen und einen Abschluss zu erlangen. Man kann den Sinn dahinter durchaus positiv sehen, nämlich sich bei fehlender fachlicher Eignung umzuorientieren und sich einem Bereich zu widmen, der einem mehr liegt.

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24. Juni 2014 um 13:48

Ich bin nicht Akademikerin
Weisst du, es kommt manchmal nicht darauf an was in den Zeugnissen steht und vor allem in einer Beziehung nicht...
Wieso raffen so viele Menschen das nicht?
Wahre Dummheit ist, Liebe mit Status zu verwechseln, und sich demnach einen Partner auszuwählen.

Anscheinend kommst du aus einer gehobenen Familie?
Doch, wirklich Reich ist nur der Mensch der einmal ganz tief unten war und sich allein mit dem Willen und dem Gedanken an besseres, Reicher gemacht hat als mach ein Schnösel...

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24. Juni 2014 um 15:13

Intelligenz
Ist mir bei meinem partner wichtig, aber nicht sein Abschluss.

Und gerade in deinem alter kann man das doch auch noch nicht sicher sagen, ob all die studierenden jemals auch einen Universitätsabschluss schaffen.

Weißt du, mein Freund und ich nähern uns unserem Abschluss. Aber was ist wenn einer von uns es nicht schafft? Dann haben wir andere qualifikationen, aber Dadurch ändert sich doch der mensch den man liebt nicht.

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26. Juni 2014 um 9:21

Dazu ein kurzer Witz:
"steht nen Manta vor der Uni"...

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26. Juni 2014 um 11:36

Du
solltest erstmal das Leben richtig kennenlernen und von deinem hohen Ross fallen, damit du mal deine eingeschränkte Sichtweise etwas veränderst...

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26. Juni 2014 um 15:31

Oh Mann...
Ich bin selbst Studentin und stehe kurz vor meinem Master-Abschluss, ABER ich hasse die Art von Student, die sich für was besseres hält, nur wegen einem Uni Abschluss. Das wäre für mich der totale Abturner!!! Denn charakterlich kann es mit diesem Schlag Menschen nicht weit her sein, wenn sie ihren Gegenüber kühl und berechnend nach dem Uni Abschluss beurteilen. Und wenn ich dann hier so etwas lese wie "auch Fachhochschulabsolventen kommen für mich nicht in Frage", dann kommt mir echt die Galle hoch!! Was für Minderwertigkeitskomplexe und alte, verstaubte, patriarchalische Ansichten man mit dieser Einstellung haben muss!! Der Mann muss mehr verdienen als ich... oh je !! Wir Frauen sind doch heutzutage in allem so wahnsinnig emanzipiert, was die Einkommensfrage angeht offensichtlich jedoch nicht!

Ich habe schon Studenten getroffen, auch im Master und auch in den "renommierten" Studiengängen, die dümmer und in ihren sozialen Kompetenzen derart zurückgeblieben waren, dass es mir wahrscheinlich keiner hier glauben würde.

Letztendlich ist es allerdings euer eigenes Pech, wenn ihr euch einen tollen Menschen durch die Lappen gehen lasst, nur weil er keinen Uni Abschluss vorweisen kann. Das sind nicht die Dinge auf die es im Leben ankommt, aber das werden früher oder später alle lernen!


Übrigens bin ich 24, habe wie gesagt bald meinen Master (und natürlich bin ich stolz darauf, aber ich bilde mir nichts darauf ein!), während mein Freund 32 ist, nach der Realschule eine Berufsausbildung absolviert hat und heute in einem völlig anderen Metier als "Material handler" bei den Amis arbeitet. Und ganz bestimmt ist er nicht dümmer als ich!
Ich werde auch mal mehr verdienen aber uns beiden ist das schnuppe. Wenn man sich liebt, dann liebt man sich, unabhängig vom (Hoch-)Schulabschluss!!

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27. Juni 2014 um 7:31
In Antwort auf hadar_12760083

Oh Mann...
Ich bin selbst Studentin und stehe kurz vor meinem Master-Abschluss, ABER ich hasse die Art von Student, die sich für was besseres hält, nur wegen einem Uni Abschluss. Das wäre für mich der totale Abturner!!! Denn charakterlich kann es mit diesem Schlag Menschen nicht weit her sein, wenn sie ihren Gegenüber kühl und berechnend nach dem Uni Abschluss beurteilen. Und wenn ich dann hier so etwas lese wie "auch Fachhochschulabsolventen kommen für mich nicht in Frage", dann kommt mir echt die Galle hoch!! Was für Minderwertigkeitskomplexe und alte, verstaubte, patriarchalische Ansichten man mit dieser Einstellung haben muss!! Der Mann muss mehr verdienen als ich... oh je !! Wir Frauen sind doch heutzutage in allem so wahnsinnig emanzipiert, was die Einkommensfrage angeht offensichtlich jedoch nicht!

Ich habe schon Studenten getroffen, auch im Master und auch in den "renommierten" Studiengängen, die dümmer und in ihren sozialen Kompetenzen derart zurückgeblieben waren, dass es mir wahrscheinlich keiner hier glauben würde.

Letztendlich ist es allerdings euer eigenes Pech, wenn ihr euch einen tollen Menschen durch die Lappen gehen lasst, nur weil er keinen Uni Abschluss vorweisen kann. Das sind nicht die Dinge auf die es im Leben ankommt, aber das werden früher oder später alle lernen!


Übrigens bin ich 24, habe wie gesagt bald meinen Master (und natürlich bin ich stolz darauf, aber ich bilde mir nichts darauf ein!), während mein Freund 32 ist, nach der Realschule eine Berufsausbildung absolviert hat und heute in einem völlig anderen Metier als "Material handler" bei den Amis arbeitet. Und ganz bestimmt ist er nicht dümmer als ich!
Ich werde auch mal mehr verdienen aber uns beiden ist das schnuppe. Wenn man sich liebt, dann liebt man sich, unabhängig vom (Hoch-)Schulabschluss!!


Genau meine Meinung! Gut geschrieben!

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27. Juni 2014 um 7:50

Lieber eine Freundin
die eine Ausbildung gemacht hat, schon mal ihr eigenes Geld verdient hat und vlt sogar schon auf eigenen "Beinen" steht...
Als ne blauäugige Studentin, die glaubt das Leben besteht aus Party und Lernen...

Ausbildung/Studium soll jeder selber wissen. Ich hab damals alles abgebrochen für eine Ausbildung.
Jetzt hab ich 10 Jahre Geld verdient und bin ziemlich erfolgreich, mit dem was ich machen...
Wenn ich studiert hätte wäre ich vlt. jetzt erst fertig, hätte noch kein Cent gesehen und wüsste nicht was so abgeht im Leben.

Wichtig ist was du daraus machst, wie du dich damit fühlst und wofür du es machst.

Wenn dir das Studium so wichtig ist/war, hättest du dir vlt mehr Mühe geben sollen...

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27. Juni 2014 um 9:49

Solche Fachidioten gibt es wirklich!
Sehe ich ansonsten genau so...

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27. Juni 2014 um 10:01

Blauäugig...
war natürlich überspitzt ausgedrückt

Spricht überhaupt nix dagegen, find ich sogar gut.
Ich hatte auch eine Zeit in der ich mehr Party gemacht habe als alles andere.
Aber für "mich" ist die Zeit vorbei und ich habe eine andere Lebensweise.
Ich wohne nicht mehr in einer WG, habe kein Geldmangel, usw.
Ich kann nicht einfach ne Vorlesung sausen lassen und feiern gehen, ich arbeite unter der Woche.
Ich kann aber in Urlaub fliegen wann und wo ich will.

Deswegen ist mir ein Partner mit ähnlicher Lebensweise lieber.
Naja... wo die Liebe überall hinfallen kann weiß man ja

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27. Juni 2014 um 10:28

...
Genau, ich will ganz sicher keine drei Kinder!!

Mit einem Kind oder zwei Kindern, wenn denn überhaupt, lässt sich das wesentlich leichter machen. Ich sehe das an meiner Schwester, deren Mann ein Kollege meines Freundes ist und dementsprechend auch das gleiche verdient, während meine Schwester (genau wie du beschreibst) 20h die Woche arbeitet. Das funktioniert sehr gut! Und meine Schwester hat auch nicht studiert.
Natürlich wäre es ein Problem, wenn der Mann jetzt bsp. angestellter Frisör wäre und wenn es gut kommt 900 im Monat verdient. Aber das sind ja wieder Extreme und dahinter stecken noch ganz andere, viel größere Probleme, über die man hier eine große politische Diskussion vom Zaun brechen könnte.

Aber ja, es wäre auch im Fall einer gemeinsamen Familie in Ordnung, dass mein Mann weniger verdient als ich. Er nagt ja jetzt nicht am Hungertuch, er hat einen soliden Job und ein solides und ich denke durchschnittliches Einkommen. Mein Vater ist auch "nur" Arbeiter und meine Mutter war bis ich 10 oder 12 war (weiß es nicht mehr so genau) nur für mich und meine Schwester da, also eine Vollzeit-Hausfrau.

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27. Juni 2014 um 11:06


Hier hat mal wieder jemand das System total durchschaut...
Gratulation zu so viel überragendem Wissen...

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27. Juni 2014 um 16:19

Es gibt wichtigeres...
Hallo,

Ich erkläre mal kurz meine Familie, was Bildung angeht:
Ich bin 19, beginne im Herbst mein duales Studium. In meiner Familie ist es so:
Großeltern väterlicherseits im Krieg geflohen, nur Grundschule besucht, Opa war Schlosser, Schmied und Lokführer bei einem Salzberg.
Mein Vater und seine Brüder haben alle studiert.
Mütterlicherseits haben eigentlich alle studiert.
Die älteren Frauen haben zwar nicht studiert, weil es ja damals einfach nicht so war, aber dafür alle einen Beruf gelernt, meist Krankenschwester.
In der Generation meiner Mutter gibt es mehrere Professorinnen und Professoren, die zum Teil in Japan und den USA gearbeitet haben. Ansonsten haben auch alle anderen studiert, auch meine Mutter und ihre Schwester.
Meine eine Schwester schließt nächstes Jahr ihre Ausbildung ab und möchte danach in der Richtung studieren (war sich vorher nicht sicher ob das Studium was für sie ist und hat daher erst mal Ausbildung gemacht). Meine andere Schwester schreibt gerade ihre Bachelor Arbeit vom dualen Studium.

Mein Freund kommt aus einer Familie, die man 1zu1 ins RTL-Nachmittagsfernsehen stecken könnte.
Mehre Kinder von mehreren Vätern (dann teilweise kein Kontakt, nur Stress untereinander,...), total ungebildet, Allgemeinbildung gibt es dort überhaupt nicht, Tischmanieren nicht existent (auch im Restaurant) und der Meinung Studenten liegen dem Steuerzahler nur auf der Tasche, besonders wenn sie noch BAföG bekommen. (dabei wussten sie bei Nachfrage nicht mal was BAföG ist!)
Er hat einen mittleren Hauptschulabschluss und eigentlich nur, weil er gerade neu auf die Schule gekommen war die Berechtigung bekommen, den Realschulabschluss zu machen. Die hatten da beide Augen zugedrückt bei manchen Noten. Den Realschulabschluss hat er dann mit nicht gerade guten Noten geschafft.
Seine Eltern waren dagegen, dass er den Realschulabschluss gemacht hat, weil er ihnen so ein Jahr länger auf der Tasche lag.
Da frage ich mich echt, wie mein Freund es geschafft hat, überhaupt so weit zu kommen.
Er hat auch jetzt seit einem halben Jahr keinen Kontakt mehr, seine Mutter hat ihm nicht mal zum Geburtstag gratuliert.
Zudem hat er 3 Jahre nach der Schule nur gejobbt, weil er Geld braucht und fängt erst jetzt eine Ausbildung an.

Teilweise ist das echt schwierig, weil er einfach immer auffällt, wenn er mit bei meiner Familie ist.
Egal ob beim Essen, Unterhaltungen oder auch schon dem Verhalten in der Öffentlichkeit.
Zudem werde ich vermutlich immer mehr verdienen als er.

Manchmal nervt es mich auch, dass ich eben nicht ganz so "hohe" Unterhaltungen mit ihm führen kann, aber dafür hat er von anderen Themen, die ihn interessieren, total viel Ahnung.
Wir finden trotzdem immer genug, worüber wir uns unterhalten können.
Man muss halt nur bei so großen Unterschieden wie bei mir diese "Zweifel"-Phase überstehen. Denn wenn man nur drüber nach denkt ob die Beziehung halten kann und es nicht wirklich versucht, dann klappt es auch nicht.
Wir schaffen es jetzt schon fast 2 Jahre und es wird immer einfacher.

Warum ich das alles schreibe:
Wir kommen wirklich aus verschiedenen Schichten und schaffen es, weil wir uns lieben.
Ich weiß, dass in meiner Familie über mich geredet wird, meine Großeltern mütterlicherseits sind gegen unsere Beziehung.
Meine andere Oma hingegen freut sich einfach das wir glücklich sind, für sie ist das viel wichtiger als die Meinung anderer.

Bei dir ist es einfach so, dass du doch als Mensch gleich bleibst, egal was du machst.
Du verlernst deine Erziehung ja nicht, nur weil du jetzt eine Ausbildung machst.
Vielleicht gewöhnst du dir an mit weniger Fremdworten zu reden, weil nicht jeder in der Ausbildung sie versteht, aber das macht dich ja nicht dümmer oder so.
Wenn du die richtige findest wird sie dich so lieben, wie du bist!

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27. Juni 2014 um 20:58

Na ja
Es kommt auch immer darauf an, WAS für eine Ausbildung man macht.
Ob du jetzt eine Ausbildung zum Bankkaufmann absolvierst oder demnächst bei Aldi an der Kasse sitzt, macht da auch noch mal einen RIEßEN Unterschied.

Zu dem ist auch ein Studium kein Garant dafür, dass man mal Millionengehälter kassiert und mit dem Privatjet durch die Weltgeschichte fliegt.
Eine Ausbildung ist manchmal sogar wesentlich sinnvoller, wie ein Studium, denn manchen studieren eigentlich nur für Hartz4. Traurig, aber wahr.

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27. Juni 2014 um 22:18


ob du es glaubst oder nicht, der Spaß an den du vermutlich denkst, haben wir momentan gar nicht mehr so oft...
Wobei das eher an mir liegt, als an ihm.

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27. Juni 2014 um 22:33


Das aus meinem Vater und seinen Brüdern was geworden ist, liegt vermutlich deutlich mehr an meiner Oma, als an meinem Opa. Der war eher so der gemütliche Typ, meine Oma hat denen immer Dampf gemacht, wenn sie nicht gespurt haben...
Sie war auf einem Gut aufgewachsen, als Tochter von Angestellten, da musste man sich einfach benehmen und immer 100% geben, sonst wäre man ganz schnell weg gewesen...
Ihr Vater hatte es mit viel Mühe sogar zum "obersten Treckerfahrer" gebracht, was damals echt eine Ehre war, weil nur wenige überhaupt einen Trecker hatten...

Mein Freund versucht sich zu bessern, weil er seine Eltern nach eigener Aussage selber "assig" findet, aber man merkt eben, dass er sich total darauf konzentrieren muss...
Sobald er abgelenkt ist, geht es deutlich bergab...
Besonders was das Essen angeht (riesige Mengen auf ein mal in den Mund quetschen, mit vollem Mund reden, total schlingen,...)

Er versteht auch immer noch nicht, warum ich nicht wild vor meinen Großeltern rum knutschen will, akzeptiert es aber mittlerweile.
(ihm ist sowas nämlich total egal, seine Mutter und der aktuelle Lebensgefährte sind auch überall "übereinander hergefallen") Ich finde das schon vor meinen Eltern oder Schwestern nicht gut, sowas ist einfach privat und gehört nicht vor andere, aber mein Opa war Pastor (sehr hoch in der evangelischen Rangfolge) und da darf ich nicht mal mit ihm in eine Zimmer schlafen vor der Ehe... (meine Eltern mussten, wenn sie zu Besuch waren, noch in getrennten Zimmern schlafen obwohl sie schon zusammen gewohnt haben und verlobt waren)
Der hat sogar unseren normalen Kuss sehr kritisch beäugt.
Meine andere Oma ist da ganz anders, die hat gleich ihr Ehebett geräumt (der Opa von mir ist seit ein paar Jahren tot) und hat auf dem Gäste Sofa geschlafen, damit wir zusammen schlafen können, denn das Sofa kann man ja "nur" auf 1,4m ausziehen und das Ehebett ist daher ja besser für uns (das wir bei mir auf 1m schlafen wollte sie gar nicht hören... )

Zum Thema Unterhaltungsthemen ist es auch so, dass er dann im Nachhinein des Öfteren nachfragt was denn das eine oder andere hieß...
Auch wenn man einfach so ein bisschen Smal-Talk über ein aktuelles politisches Thema macht, ist es einfach so, dass ihm da die Grundlagen fehlen...
(da hatten aber auch im Politik Prüfungsfach beim Abitur einige Lücken, bei Sachen die ich als Allgemeinwissen ansehe in politischen Sachen habe ich vermutlich einfach zu hohe Ansprüche)

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28. Juni 2014 um 0:04

Objektiv
wirst du als Jurist die Quantität des Fraueninteresses sicherlich erhöhen. Ob auch die Qualität sei mal dahingestellt.

Mir schwant allerdings, die möchtest Industriekaufmann genauso wenig werden wie Anwalt und es dient nur als Notlösung.

Sobald du dir Gedanken darüber machst, was du wirklich willst und diesen Weg verfolgst, bist du nicht mehr abhängig von der Meinung anderer. Es wird kein Kampf mehr sein und du wirst voraussetzen, dass dich die Frauen so nehmen wie du bist.

Also strebe lieber das an, als halbherzig eine Ausbildung zu beginnen.


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28. Juni 2014 um 0:48


Warum machste dir darüber Gedanken? Es macht es dir doch einfacher auszusortieren, wenn dein "Traum" NUR wert auf deinen Ausbildungsgrad legt. So einfach möchte das bei der Frauenwahl auch mal haben

Mal abgesehen davon: da du versagt hast, bist du halt auch nur so ein "Arbeiter" wie Millionen andere auch Oder hälst du dich jetzt noch für etwas besseres???

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28. Juni 2014 um 13:27

Ohne Staatsexamen keine Dates.

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28. Juni 2014 um 19:51

Das
mag sein, aber auch da würde ein Akademiker, der für Harzt4 studiert hat, wesentlich schlechter da stehen, wie jemand, der einen festen Job als Bankkaufmann hat.

Dass sich Akademiker im ersten Moment natürlich besser anhört, ist mir auch klar.

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29. Juni 2014 um 18:55


Naja, eigentlich wollte ich ihr zeigen, dass es teilweise echt schwer sein kann, aber eben auch klappen kann.

Natürlich habe ich auch total viele Freundinnen, die "nur" eine Ausbildung haben, eine auch nach dem Hauptschulabschluss und die super Tischmanieren und so haben...
Wenn ich einen Mann kennen lernen würde, der wie diese Freundinnen wäre, würde ich keine Sekunde zweifeln, ob es mit der Zukunft klappen könnte.

Auch wenn es auf den ersten Blick ja widerspricht, wollte ich eigentlich ausdrücken, dass es sogar mit komplett verschiedenen Erziehungen klappen kann.

Später fällt mir auch immer auf, dass man einiges lieber etwas anders hätte formulieren sollen...

Auch wenn es auf Grund der vielen Punkte die ich kritisiere nicht so wirkt, haben wir eine glückliche Beziehung.
Besonders wenn wir alleine oder mit meiner besten Freundin was machen.
Es wird nur dann meist schwerer, wenn eben Leute dabei sind, die für mich nur den besten Mann wollen und ihn nicht privat kennen.
Und bei den anderen Punkten versucht er sich ja zu ändern, weil es ihn selber stört. Als er in seiner Familie war, fiel es ihm ja einfach nicht auf, weil alle so waren, aber jetzt eben schon.
Ich kenne kaum einen Mann oder Jungen, der einen so tollen Charakter hat...

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8. Mai 2015 um 13:19

Bin "Akademiker" (m)...
..und suche das genaue Gegenteil: Ein Mädl ausm Ghetto, das frech ist, Cap trägt und HipHop hört.

Für mich ist das also kein Kriterium! Bin aber männlich, kann dir also nicht wirklich weiterhelfen.^^

Viel Glück auf jeden Fall, lass dir nicht den Wind aus den Segeln nehmen!

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8. Mai 2015 um 13:22
In Antwort auf gaye_12726382

Bin "Akademiker" (m)...
..und suche das genaue Gegenteil: Ein Mädl ausm Ghetto, das frech ist, Cap trägt und HipHop hört.

Für mich ist das also kein Kriterium! Bin aber männlich, kann dir also nicht wirklich weiterhelfen.^^

Viel Glück auf jeden Fall, lass dir nicht den Wind aus den Segeln nehmen!

Achja, noch ein Beispiel aus meinem Studiengang...
..ein Kollege hat sich letztes Jahr abgemeldet, weil ihm das Studium zu theoretisch und zu wenig am Menschen war.
Er macht jetzt stattdessen seine Ausbildung zum Traumatherapeuten und hat damit seine persönliche Erfüllung gefunden, die er mit Studium wahrscheinlich gar nicht oder erst sehr spät erfahren hätte.

Manchmal ist ein Neuanfang auch einfach eine neue Chance!

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9. Mai 2015 um 17:59

Klarstellung: Die meisten erfolgreichen Unternehmer, die Studienabbrecher waren, haben ihr Studium abgebrochen, weil sie eine Nutzen/Zeit-Abwägung zu ungunsten des Studiums getroffen haben. Studiumsversager waren die dadurch aber nicht und ich würde auch keine Spekulation über die Eignung der Leute machen.

Es gibt sicher Studiengänge, bei denen man im Beruf mehr von dem Zeug braucht, das man da gelernt hat (wie z.B. Medizin oder Jura) - aber es gibt auch Studiengänge (MINT), bei denen man nur noch einen Bruchteil dessen braucht, was man gelernt hat. Nichtsdestotrotz ist der Beruf meistens ähnlich anspruchsvoll - man muss die Sachen sich dann on-the-job beibringen, die man braucht. Ein Studium zeigt in den Fällen vor allem, dass man a.) sich schwierige Themen in kurzer Zeit effektiv erarbeiten kann und b.) man die gleiche Sozialisation, den gleichen Wortschatz und vielleicht die gleichen Befindlichkeiten mit seinem Gegenüber teilt. Mehr sagt ein Studium zunächst nicht aus.

Wenn dir dein Arbeitgeber vertraut und du dir deinen Respekt erarbeiten kannst, kannst du auch ohne Studium, Ausbildung oder gar Schulabschluss alles erreichen. Aber wieso sollte ein Arbeitgeber so jemandem vertrauen?

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10. Mai 2015 um 5:29

Man sollte sich mMn gerade als Akademiker...
..mit den Subkulturen beschäftigen, die unsere Gesellschaftsform hervorgebracht hat.
Egal ob Rap, Punk oder sonstwie - Das Prinzip "aus der Platte auf die Platte" hilft, einen sozialen Horizont zu entwickeln, der in der Schulbildung zunehmends zu kurz kommt.
Nicht nur, weil das den Blick für die Schattenseiten aktueller politischer Entwicklungen (z.B. Agenda20010, Flüchtlingspolitik, etc.) schärft, sondern auch um einer gewissen "Bildungsarroganz" entgegenzusteuern, die sich bedauernswerterweise in Teilen der Universitäten gegenüber (auf dem Papier!) weniger qualifizierter Menschen breit macht.

Und ja, ich kenne leider sehr wenige "Akademiker" (grausames Wort, Plato würde sich im Grabe umdrehn..), die sich mit derlei Dingen beschäftigen - vielleicht einer der Gründe, warum ich meine Freunde eher woanders suche.

Aber bitte: Das ist nicht generalisierend gemeint - ich bin mir im Klaren darüber, dass es auch viele studentische Verbände, Parteien, etc. gibt die sich für soziale Gerechtigkeit und Meinungsvielfalt einsetzen! - sondern lediglich persönliche Erfahrungswerte.

Viele Grüße!

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10. Mai 2015 um 11:20

Ja,
ich kenne Fälle, wo Frauen sagten "Ich möchte einen gebildeten Mann, also einen Akademiker, weil ja ich auch Akademikerin bin. Etwas anders kommt mir erst gar nicht ins Haus!" Und diese Frauen, so habe ich das jedenfalls im TV gesehen, ließen auch nicht mit sich reden - sie blieben bei ihrer Einstellung. Die Szenen waren natürlich nachgestellt. Es kamen ein Kunstmaler, ohne akad. Grad, ein Musiker, ein Fußballer und noch ein anderer. Sie alle hatten keine Chance, obwohl sie, so wie ich als Mann das beurteilen kann, alle nicht schlecht ausgesehen haben. "NIEMALS!", sagten sie. Es waren 3 Frauen, die an einem Tisch saßen und die Herren begutachteten; sie machten sich über diese "ungebildeten Herren", sogar noch lustig! Angenommen, Du wärst Jurist, Volljurist, würdest DU eine "ungebildete" Frau nehmen? Ja, ich weiß, ich habe eine Gegenfrage gestellt, dennoch kommt es mir so vor, als würden Akademiker in anderen Sphären schweben, obwohl auch ICH mit einer Akademikerin zusammen bin, die 11 Jahre jünger ist. Wenn man sich versteht, dürfte das kein Grund sein, als Akademiker einen NICHTAKADEMIKER zu heiraten, aber es gibt natürlich auch viele Akademiker(innen), die das einfach nicht akzeptieren. Lieber suchen sie sich einen "hässlichen" Mann, Hauptsache, Frau kann zu ihren Freundinnen sagen: "ER IST DOKTOR! DOKTOR JUR.!" Vielleicht ist das aber das auch nur eine Randerscheinung. Die Akademiker, die ICH kenne, sind ALLE mit Akademikern verheiratet., ohne Ausnahme. Vielleicht bin ICH eine Randerscheinung? Mal sehen, was ANDERE dazu sagen. Vielleicht sagen mal Akademikerinnen etwas zu dieser Angelegenheit.

Finde ich gut, dass Du dieses Thema zur Diskussion gestellt hast!

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10. Mai 2015 um 12:29

Du siehst
ja, arko, es ist nicht ganz einfach!

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10. Mai 2015 um 13:54

@lightinblack:
Nachdem du Meinungen von Akademikerinnen hören willst, melde ich mich mal zu Wort

Als erstes: Ich würde nicht darauf vertrauen, dass das was man im Fernsehen sieht, die Wahrheit und Realität ist. Das nur so vorne weg.

Dass viele Akademikerinnen einen Akademiker heiraten: Ja, das stimmt definitiv, aber du ziehst daraus die falschen Schlüsse. Du denkst, alle Akademikerinnen heiraten Akademiker weil dass das einzige ist, was sie wollen. Glaube ich so nicht.
Vielmehr ist es so, dass man als Akademikerin eben um ein vielfaches mehr Akademiker kennen lernt als nicht-Akademiker.
Denn wo lernt man denn in der Regel seinen Partner kennen: Schule, Uni, Beruf, über Freunde, Freizeitaktivitäten. Da ist nicht so viel Raum, wo es sich mal mischen würde. Deshalb heiraten ja nicht nur oft Akademikerinnen einen Akademiker. Es ist auch nicht selten, dass die beiden auch noch das gleiche studiert haben. Die Gründe ergeben sich aus dem oben genannten und darüber hinaus daraus, dass es manche Leute zu schätzen wissen, wenn sie mit ihrem Partner ausführlich über ihre Arbeit sprechen können, sich auch fachlichen Rat holen können und das kann man eben unabhängig davon was man beruflich ist meist nur, wenn der Partner den gleichen Beruf hat.



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10. Mai 2015 um 15:41

Coquette,
darf ich mir die Frage erlauben, ob Du denn Akademikerin bist?

Vielen Dank Deine Zeilen! Sehr interessant!

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10. Mai 2015 um 16:14
In Antwort auf lightinblack

Coquette,
darf ich mir die Frage erlauben, ob Du denn Akademikerin bist?

Vielen Dank Deine Zeilen! Sehr interessant!


Ja, bin ich mittlerweile tatsächlich.

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10. Mai 2015 um 16:17

Dann möchte ich Dir für
Deinen weiteren Lebensweg viel Erfolg und alles Gute wünschen!

Liebe Grüße,

lib

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10. Mai 2015 um 16:25
In Antwort auf lightinblack

Dann möchte ich Dir für
Deinen weiteren Lebensweg viel Erfolg und alles Gute wünschen!

Liebe Grüße,

lib

Danke!

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