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Beziehung mit Medizinstudent: hat das eine Zukunft?

24. November 2018 um 14:18

Hallo,

ich bin seit knapp 3 Monaten mit einem Medizinstudenten (2.Semester) zusammen. Wir wohnen ca. 45-50min voneinander entfernt. 

Als wir uns kennenlernten war er grade in einem Praktikum, dass er während der Semesterferien gemacht hat. Es war alles so wunderschön und ich war mir sicher, dass ich endlich den passenden für mich gefunden habe. Wir haben viele Gemeinsamkeiten, verstehen uns fast blind und er hat wirklich einen ganz tollen Charakter. Wir haben uns ca. 1mal unter der Woche und über das Wochenende gesehen. Das war alles wunderschön. Er hat mich nach nur 3 Wochen sogar schon auf die Hochzeit seiner Cousine mitgenommen und davor seinen Eltern vorgestellt.

Aber dann nach ca. 6 Wochen begann das neue Semester. Er hatte gesagt, dass es mit dem Treffen etc. Schwieriger werden könnte und er mein Verständnis braucht. Das war mir bewusst und auch ok. Ich habe ihm aber schon von vorn herein gesagt, dass das für mich nicht leicht ist, da die Nähe zum Partner für mich wichtig ist.
Das Semester gestaltet sich nun noch härter als er es selbst erwartet hat. Ständig sind mündliche Prüfungen und Testate und auf die Studenten wird ein unglaublicher Druck aufgebaut.
Wir haben uns dann mal nur einen Tag in der Woche gesehen. Das war ok. Aber er hat mir dann auch immer seltener geschrieben, zwar dann ausführliche Texte, aber eben nur 3-4 am Tag. Meistens erzählt er dann was er so erlebt hat und liebevolle Worte, wie dass ich ihm fehle etc. werden immer weniger. 
Wenn wir Telefonate oder mal ein Treffen ausgemacht hatten, hat er kurzfristig abgesagt und gemeint dass wir das nachholen was aber bisher nicht eingetreten ist. Es kam immer eine Beprechung, Nachschau oder Termine mit seiner Lerngruppe dazwischen oder ist beim lernen eingeschlafen.
Er war noch kein einziges Mal hier oder hat Freunde oder sonst was hier kennen gelernt. Das haben wir auf die Zeit nach seinen Prüfungen verschoben. Soweit ok. Ich bin bisher auch immer zu ihm gefahren und versuche meine Termine so zu legen, dass meine freie Zeit so liegt, dass wir diese nutzen könnten und er nicht in seinem Studium behindert wird. 

Ich versuche wirklich Verständnis zu haben, aber fühle mich allein gelassen und dass ich ihm nicht mehr wichtig bin.

ich habe das schon mehrfach angesprochen gehabt und dadurch haben wir auch schon ein paar mal gestritten. Er meint er kann grade in der Situation nicht anders, auch wenn er das gerne würde. Dass ihm das absolut nicht leicht fallen würde aber er so einen Druck durch das Studium hat und auf der anderen Seite auch weil er wriß wie wichtig jetzt gemeinsame Zeit für die Beziehung wäre und er gern mehr Zeit mit mir hätte.
Irgendwie verstehe ich das ja schon, aber auf der anderen Seite denke ich, dass wenn man jmd wirklich liebt, man immer irgendwie einen Weg finden kann zumindest kurz zu telefonieren. Nicht mal das klappt grade. Daher hab ich die Sorge, ob ich ihm Vl wirklich egal geworden bin, auch wenn er das Gegenteil beteuert, oder ob wirklich der momentan akute Stress im Studium schuld ist.
Er meint ab Weihnachten wird das wieder etwas besser und vertröstet mich dahin.
Wir haben uns jetzt 2 Wochen nicht gesehen, nur 1mal telefoniert und das Schreiben ist wie gesagt auch eher mager.

Mir tut das eben unglaublich weh und verletzt mich, auch wenn er das nicht mit Absicht tut. Aber obwohl er weiß wie es mir geht habe ich nicht das Gefühl dass er bemüht ist etwas zu tun um es mir leichter zu machen.

Ist hier jmd. die auch einen Medizinstudenten als Partner hat oder selbst Medizinstudent ist?

Ich hoffe, dass ich die Situstion so vielleicht besser verstehen kann oder Tipps bekomme wie ich damit umgehen kann.

Ich möchte ihn nicht verlieren. Ich hatte noch nie solche Gefühle wie für ihn.

Danke schon mal und liebe Grüße  

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24. November 2018 um 14:30

Achja, Vl nicht ganz unwichtig: Ich habe auch studiert, aber einen anderen Bereich und denke schon auch dass ein Medizinstudium nochmal erhöhte Anforderungen hat. Ich kann nur nicht einschätzen, ob diese auch wirklich so extrem sind, wie er sie beschreibt.

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24. November 2018 um 14:46
In Antwort auf giani2912

Achja, Vl nicht ganz unwichtig: Ich habe auch studiert, aber einen anderen Bereich und denke schon auch dass ein Medizinstudium nochmal erhöhte Anforderungen hat. Ich kann nur nicht einschätzen, ob diese auch wirklich so extrem sind, wie er sie beschreibt.

Du scheinst mir schlimm abhängig von ihm zu sein und willst ihn am besten 24/7 um dich rum haben.
Du benimmst dich wie ein unreifes Mammakind und gehst mit deinem Geklammere ihm aus die Nerven.
Und das wird, wenn er später mal im Krankenhaus arbeitet nicht anders, eher hat er dann fast keine Zeit mehr für dich, und dann?
Versuche es mal mit einem Arbeitslosen, der nicht weiss, was er mit seiner übermäßigen Zeit anstellen soll? Das wäre doch mal was?

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24. November 2018 um 14:57
In Antwort auf hannilein.

Du scheinst mir schlimm abhängig von ihm zu sein und willst ihn am besten 24/7 um dich rum haben.
Du benimmst dich wie ein unreifes Mammakind und gehst mit deinem Geklammere ihm aus die Nerven.
Und das wird, wenn er später mal im Krankenhaus arbeitet nicht anders, eher hat er dann fast keine Zeit mehr für dich, und dann?
Versuche es mal mit einem Arbeitslosen, der nicht weiss, was er mit seiner übermäßigen Zeit anstellen soll? Das wäre doch mal was?

Nein, das will ich absolut nicht. Ich arbeite selbst Vollzeit und bin in einem Verein sehr engagiert und sportlich oft am Wochenende auf Wettkämpfen. Ich hätte niemals die Zeit für einen Partner, der Zb 24h Zeit von mir fordern würde. Daher bin ich auch froh, dass er etwas hat was ihn so ausfüllt. Mit meinem Ex der keine Hobbys hatte war mir das nämlich zu anstrengend, da ich mich für jedes Treffen mit Freundinnen oder einen Wettkampf rechtfertigen musste. 

Es reicht mir daher völlig ihn auch nur einmal die Woche zu sehen oder mal nur zu telefonieren, vor allem da wir auch noch nicht so lange zusammen sind. Aber eben nicht mal das ist grade mehr möglich. Ich sehe es eben so dass eine Partnerschaft wenigstens ein kleines bisschen gemeinsame Zeit benötigt. 

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24. November 2018 um 15:06
In Antwort auf giani2912

Nein, das will ich absolut nicht. Ich arbeite selbst Vollzeit und bin in einem Verein sehr engagiert und sportlich oft am Wochenende auf Wettkämpfen. Ich hätte niemals die Zeit für einen Partner, der Zb 24h Zeit von mir fordern würde. Daher bin ich auch froh, dass er etwas hat was ihn so ausfüllt. Mit meinem Ex der keine Hobbys hatte war mir das nämlich zu anstrengend, da ich mich für jedes Treffen mit Freundinnen oder einen Wettkampf rechtfertigen musste. 

Es reicht mir daher völlig ihn auch nur einmal die Woche zu sehen oder mal nur zu telefonieren, vor allem da wir auch noch nicht so lange zusammen sind. Aber eben nicht mal das ist grade mehr möglich. Ich sehe es eben so dass eine Partnerschaft wenigstens ein kleines bisschen gemeinsame Zeit benötigt. 

Mit deiner Ungeduld machst du den letzten Fuken Hoffnung noch kaputt.
Du hast wohl keine Vorstellung, was ein Student, wenn er sein Studium ernst nimmt, dafür tun muss, wenn er mit einer sehr guten Note seinen Abschluß machen will.

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24. November 2018 um 15:09
In Antwort auf hannilein.

Mit deiner Ungeduld machst du den letzten Fuken Hoffnung noch kaputt.
Du hast wohl keine Vorstellung, was ein Student, wenn er sein Studium ernst nimmt, dafür tun muss, wenn er mit einer sehr guten Note seinen Abschluß machen will.

Ich habe selbst studiert und für meinen Abschluss hart gearbeitet. Daher weiß ich sehr wohl was da auf einen zu kommt und denke auch dass ein Medizinstudium eines der anspruchsvollsten Studiengänge ist. 

Ich hatte aber eigentlich auch nach Erfahrungen von Medizinstudenten oder deren Partner gefragt...

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24. November 2018 um 15:15

Mein Freund ist Arzt, daher verstehe ich den Alltag von Medizinern ganz gut.

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24. November 2018 um 16:47

An Anfang haben wir uns 2-4 Tage in der Woche gesehen, dann noch 1-2 Tage. vor 3 Wochen noch einmal und seit 2 Wochen gar nicht, weil er am kommenden Montag Prüfung hat.
 

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24. November 2018 um 16:49

Ich denke eben dass das noch keine Zeit ist...wir haben uns eben auch direkt so kennen gelernt kurz bevor diese strapaziöse Zeit angefangen hat.

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24. November 2018 um 17:48

Die Erfahrungsberichte anderer Medizinstudenten werden dir wahrscheinlich nur bedingt weiterhelfen, da dir jeder was anderes sagen wird. Ich habe allein in der unmittelbaren Verwandtschaft drei Ärzte, die auf Familienfeiern oft genug über "alte Zeiten" sprechen. Ich hatte nie den Eindruck, dass da jahrelang nur für die nächste Prüfung gebüffelt und nichts anderes gemacht wurde. Außerdem studiert ein Cousin momentan Medizin, ebenso eine entfernte Cousine. Beide sind ehrgeizig und haben trotzdem Zeit für Partner, Freunde und Hobbies. 

Das heißt allerdings nicht, dass dein Freund sein Studium vorschiebt, um dich nicht sehen zu müssen.
Vielleicht ist das Medizinstudium für ihn sehr anstrengend.
Vielleicht muss er einfach mehr büffeln als andere Studenten. 
Vielleicht haben für ihn exzellente Noten oberste Priorität und er lernt deshalb "auf Nummer sicher". 
Vielleicht hat er für sich noch nicht herausgefunden, wie er sich effektiv auf Prüfungen vorbereiten kann und lernt lieber zu viel als zu wenig. 
Vielleicht misst er sich zu sehr mit Kommilitonen. Hatte er Wartesemester? Ist er älter als der Durchschnittsstudent?


Ich würde die Zeit nach seinen Prüfungen abwarten und schauen, ob sich an seinem Verhalten etwas ändert. Denn ich kann wirklich nachvollziehen, dass er momentan mit den Gedanken woanders ist. Allerdings kann ich nicht verstehen, dass ihr in zwei Wochen nur EINMAL telefoniert habt. KEIN Studium der Welt an keiner Uni der Welt ist so anspruchsvoll, dass man sich nicht zwischendurch kurz melden kann. 

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24. November 2018 um 19:00
In Antwort auf giani2912

Hallo,

ich bin seit knapp 3 Monaten mit einem Medizinstudenten (2.Semester) zusammen. Wir wohnen ca. 45-50min voneinander entfernt. 

Als wir uns kennenlernten war er grade in einem Praktikum, dass er während der Semesterferien gemacht hat. Es war alles so wunderschön und ich war mir sicher, dass ich endlich den passenden für mich gefunden habe. Wir haben viele Gemeinsamkeiten, verstehen uns fast blind und er hat wirklich einen ganz tollen Charakter. Wir haben uns ca. 1mal unter der Woche und über das Wochenende gesehen. Das war alles wunderschön. Er hat mich nach nur 3 Wochen sogar schon auf die Hochzeit seiner Cousine mitgenommen und davor seinen Eltern vorgestellt.

Aber dann nach ca. 6 Wochen begann das neue Semester. Er hatte gesagt, dass es mit dem Treffen etc. Schwieriger werden könnte und er mein Verständnis braucht. Das war mir bewusst und auch ok. Ich habe ihm aber schon von vorn herein gesagt, dass das für mich nicht leicht ist, da die Nähe zum Partner für mich wichtig ist.
Das Semester gestaltet sich nun noch härter als er es selbst erwartet hat. Ständig sind mündliche Prüfungen und Testate und auf die Studenten wird ein unglaublicher Druck aufgebaut.
Wir haben uns dann mal nur einen Tag in der Woche gesehen. Das war ok. Aber er hat mir dann auch immer seltener geschrieben, zwar dann ausführliche Texte, aber eben nur 3-4 am Tag. Meistens erzählt er dann was er so erlebt hat und liebevolle Worte, wie dass ich ihm fehle etc. werden immer weniger. 
Wenn wir Telefonate oder mal ein Treffen ausgemacht hatten, hat er kurzfristig abgesagt und gemeint dass wir das nachholen was aber bisher nicht eingetreten ist. Es kam immer eine Beprechung, Nachschau oder Termine mit seiner Lerngruppe dazwischen oder ist beim lernen eingeschlafen.
Er war noch kein einziges Mal hier oder hat Freunde oder sonst was hier kennen gelernt. Das haben wir auf die Zeit nach seinen Prüfungen verschoben. Soweit ok. Ich bin bisher auch immer zu ihm gefahren und versuche meine Termine so zu legen, dass meine freie Zeit so liegt, dass wir diese nutzen könnten und er nicht in seinem Studium behindert wird. 

Ich versuche wirklich Verständnis zu haben, aber fühle mich allein gelassen und dass ich ihm nicht mehr wichtig bin.

ich habe das schon mehrfach angesprochen gehabt und dadurch haben wir auch schon ein paar mal gestritten. Er meint er kann grade in der Situation nicht anders, auch wenn er das gerne würde. Dass ihm das absolut nicht leicht fallen würde aber er so einen Druck durch das Studium hat und auf der anderen Seite auch weil er wriß wie wichtig jetzt gemeinsame Zeit für die Beziehung wäre und er gern mehr Zeit mit mir hätte.
Irgendwie verstehe ich das ja schon, aber auf der anderen Seite denke ich, dass wenn man jmd wirklich liebt, man immer irgendwie einen Weg finden kann zumindest kurz zu telefonieren. Nicht mal das klappt grade. Daher hab ich die Sorge, ob ich ihm Vl wirklich egal geworden bin, auch wenn er das Gegenteil beteuert, oder ob wirklich der momentan akute Stress im Studium schuld ist.
Er meint ab Weihnachten wird das wieder etwas besser und vertröstet mich dahin.
Wir haben uns jetzt 2 Wochen nicht gesehen, nur 1mal telefoniert und das Schreiben ist wie gesagt auch eher mager.

Mir tut das eben unglaublich weh und verletzt mich, auch wenn er das nicht mit Absicht tut. Aber obwohl er weiß wie es mir geht habe ich nicht das Gefühl dass er bemüht ist etwas zu tun um es mir leichter zu machen.

Ist hier jmd. die auch einen Medizinstudenten als Partner hat oder selbst Medizinstudent ist?

Ich hoffe, dass ich die Situstion so vielleicht besser verstehen kann oder Tipps bekomme wie ich damit umgehen kann.

Ich möchte ihn nicht verlieren. Ich hatte noch nie solche Gefühle wie für ihn.

Danke schon mal und liebe Grüße  

Vorab ich habe kein Medizin studiert, aber auch ein sehr zeitaufwendiges Studium.  Während viele andere Studenten viel feiern waren oder am Hafen grillen etc, saßen wir mit den Medizinstudenten in der Bib. V.a. vor Prüfungsphasen. Das hat sich mit den Jahren etwas gelegt, weil man effizienter gelernt hat, aber dein Freund studiert noch nichtmal ein ganzes Jahr. Alles ist neu und grad am Anfang wird viel ausgesiebt. Ich hatte trotzdem Zeit für ein Leben nebenher, aber ich hab mir auch gesagt, was solls...ein Semester mehr oder weniger  du kannst nur tun, was dir bereits gesagt wurde...abwarten, wie es in der Phase danach ist. Schlimm wirds für dich dann vorm Physikum, denn das is ne richtige Hardcorezeit für Mediziner und das steht nach dem 4. Semester an. Dass gar nichts kommt, versteh ich aber nich. Er geht ja auch ma auf Klo oder essen, da hab ich dann immer meine Texte verschickt und abends vorm schlafen wenigstens 5 Min. Musst nochmal sachlich und ausführlich mit ihm reden und schauen, ob sich was tut. Aber mein Freund, der nicht so ein zeitaufwendiges Studium hatte, hatte in der stressigen Phase auch einfach keinen Kopf für Beziehung. War halt so. Is ja kein Dauerzustand...

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24. November 2018 um 19:06
In Antwort auf hannilein.

Mein Freund ist Arzt, daher verstehe ich den Alltag von Medizinern ganz gut.

Ich muss sagen, auch wenn du den Alltag eines Arztes verstehst, schreibst du sehr abwertend. Ich denke jeder kann seine Meinung vertreten, aber dies auch auf normalem Niveau rüberbringen, ohne gleich andere so anzumachen. Sie sind erst 3 Monate zusammen und sie ist voll verliebt. Dafür kann man wohl schon Verständnis aufbringen. Hast du denn auch sooo wenig von deinem Partner? Und das in jeder Phase eurer Beziehung einfach hingenommen? Ich könnts auch nicht...denn irgendwo möchte man ja schon im Leben des anderen eine gewisse Präsenz haben. Ist in meinen Augen völlig legitim...

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28. November 2018 um 11:55
In Antwort auf cony

Ich muss sagen, auch wenn du den Alltag eines Arztes verstehst, schreibst du sehr abwertend. Ich denke jeder kann seine Meinung vertreten, aber dies auch auf normalem Niveau rüberbringen, ohne gleich andere so anzumachen. Sie sind erst 3 Monate zusammen und sie ist voll verliebt. Dafür kann man wohl schon Verständnis aufbringen. Hast du denn auch sooo wenig von deinem Partner? Und das in jeder Phase eurer Beziehung einfach hingenommen? Ich könnts auch nicht...denn irgendwo möchte man ja schon im Leben des anderen eine gewisse Präsenz haben. Ist in meinen Augen völlig legitim...

Was du mir so reininterprätierst ist schon erstaunlich. Ja, ich habe vollstes Verständnis für Menschen, die im Beruf alles geben und dafür wenig Freizeit haben, und ich bin weiterhin glücklich mit meiner Entscheidung für einen gebildeten, fleissigen Doktor.

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28. November 2018 um 12:23

hm, vllt solltest du dir nicht so gedanken darüber machen? ich finde du interpetierst schon sehr viel hinein. 

Ich hatte mal eine ähnliche Story von einer Arbeitskollegin erzählt bekommen.
Ihr Mann bei der Bundeswehr, sie kind + Teilzeitarbeitstelle. 

Ihr Mann war demnach oft unter der Woche über Nacht in der Kaserne, kam unregelmäßig nachhause (Job bedingt). Diese Frau hat sich dann in der Zeit wo er nicht da war, wahnsinnig drüber geärgert und sich gedanken gemacht das er doch so Selten da ist, was am Ende darin geendet ist, dass Sie, sobald die gemeinsame Zeit anstand mit Ihm nur diskutiert hat das er selten da sei, anstatt die gemeinsame Zeit 1-2 Mal die Woche zu genießen. Das ganze hatte dann das Endresultat das Ihr Mann irgendwann nicht mehr bemüht war, freie zeit Für Seine Frau zu schaffen, weil er seine private Zeit mit Ihr direkt mit "Stress" assoziiert hat. 

Was ich dir damit auf dem Weg geben möchte: Freu dich doch einfach auf die gemeinsame Zeit, anstatt dir dazwischen den Kopf zu zermertern das er so selten zeit hat. Du tust dir am ende selbst damit nicht gut, und wirst in zukünftige Treffen schon vorbelastet hinein gehen. 

l

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28. November 2018 um 13:26

Es gibt wohl gute Gründe, wieso zahlreiche Studierende keine feste Beziehungen leben. Und passierts dann doch, platzen neue Freundin oder neuer Freund meist in einen vollen Terminkalender und ein verplantes Jahr, insbesondere in der Semesterzeit. Es ist ja auch so, dass es noch den Alltag von zuvor gibt, mit Familie und Freunden, Hobbys und Sport, Geld verdienen. Dies zu organiseren fällt nicht einfach, und das letzte was es dann braucht, ist eine Partnerschaft die Stress macht.
Ich weiss auch gar nicht, was man sich Substantielles zu erzählen hat, wenn man tagtäglich telefoniert oder sich mit Kurnachrichten verbunden fühlen will. Funkstille unter der Woche bedeutet noch lange nicht mangelndes Interesse, sondern sehr wohl Anteilnahme. Ich gebe dem Menschen, den ich liebe, die Zeit, die er für sich braucht, und freue mich auf die kostbaren Momente, wo wir zusammen wirklich etwas unternehmen.

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28. November 2018 um 17:42

Ich selbst kenne 3 mittlerweile fertige und somit ehemalige medizinstudenten und eine vetmed. Ja, die haben immer phasenweise viel zu tun gehabt, wirklich viel. Ich selbst kenne es auch aus meinem studium, dass es phasen gibt in denen im prinzip kaum Luft für etwas anderes da ist. Ich hab in diesen Zeiten mit meinem partner zusammen gelernt und somit haben wir uns oft 24 stunden am Tag gesehen, aber sonst war da in unserem leben auch zeitweise nicht so viel platz für anderes. Trotzdem bin ich schon der meinung, dass man abends mal telefonieren kann, aber es ist auch die Frage, ob man noch die nerven dafür hat und ich habe es bei Kommilitonen gesehen, dass sich viele da schon komplett zurück ziehen und nur noch lernen. Sinnvoll ist das aber glaube ich nicht.

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28. November 2018 um 21:54

Ich bin Ärztin und während meines Studiums hatte ich keine feste Beziehung-wäre kaum gegangen.
Von meinen Kommilitonen ist keiner mit dem Partner aus seiner Studienanfangszeit zusammen geblieben.
Ich bin da pessimistisch. Denke nicht, dass sich da seit meiner Zeit viel verbessert hat.
SMS und gelegentlich Anrufe werden dir größtenteils reichen müssen.

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29. November 2018 um 5:19

Er gibt sich sehr viel Mühe in meinen Augen unter den gegebenen Umständen.  Aber wenn Du ihm ständig in den Ohren hängst, dass er zu wenig Zeit für dich hat wird er sich weniger melden weil es nicht schön ist mit dir. Genieße die Zeit mit ihm und sorge dafür dass es auch für ihn schön ist. Irgendwann sind doch wieder Semesterferien. 

Weißt du eigentlich, dass Ärzte in der Regel 72 Stunden pro Woche arbeiten? Das ist keine freie Entscheidung sondern die Regel im Krankenhaus aufgrund von permanenten personalmangel...
Das bedeutet häufig 6-8 Dienste pro Monat. Nach 24 Stunden im Krankenhaus gehen die meisten nicht mehr aus am Wochenende sondern gehen schlafen. Und das fast jedes Wochenende. Wenn Du dich jetzt schon zu wenig beachtet fühlst wie stellst du es dir später vor?

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29. November 2018 um 6:46
In Antwort auf giani2912

Hallo,

ich bin seit knapp 3 Monaten mit einem Medizinstudenten (2.Semester) zusammen. Wir wohnen ca. 45-50min voneinander entfernt. 

Als wir uns kennenlernten war er grade in einem Praktikum, dass er während der Semesterferien gemacht hat. Es war alles so wunderschön und ich war mir sicher, dass ich endlich den passenden für mich gefunden habe. Wir haben viele Gemeinsamkeiten, verstehen uns fast blind und er hat wirklich einen ganz tollen Charakter. Wir haben uns ca. 1mal unter der Woche und über das Wochenende gesehen. Das war alles wunderschön. Er hat mich nach nur 3 Wochen sogar schon auf die Hochzeit seiner Cousine mitgenommen und davor seinen Eltern vorgestellt.

Aber dann nach ca. 6 Wochen begann das neue Semester. Er hatte gesagt, dass es mit dem Treffen etc. Schwieriger werden könnte und er mein Verständnis braucht. Das war mir bewusst und auch ok. Ich habe ihm aber schon von vorn herein gesagt, dass das für mich nicht leicht ist, da die Nähe zum Partner für mich wichtig ist.
Das Semester gestaltet sich nun noch härter als er es selbst erwartet hat. Ständig sind mündliche Prüfungen und Testate und auf die Studenten wird ein unglaublicher Druck aufgebaut.
Wir haben uns dann mal nur einen Tag in der Woche gesehen. Das war ok. Aber er hat mir dann auch immer seltener geschrieben, zwar dann ausführliche Texte, aber eben nur 3-4 am Tag. Meistens erzählt er dann was er so erlebt hat und liebevolle Worte, wie dass ich ihm fehle etc. werden immer weniger. 
Wenn wir Telefonate oder mal ein Treffen ausgemacht hatten, hat er kurzfristig abgesagt und gemeint dass wir das nachholen was aber bisher nicht eingetreten ist. Es kam immer eine Beprechung, Nachschau oder Termine mit seiner Lerngruppe dazwischen oder ist beim lernen eingeschlafen.
Er war noch kein einziges Mal hier oder hat Freunde oder sonst was hier kennen gelernt. Das haben wir auf die Zeit nach seinen Prüfungen verschoben. Soweit ok. Ich bin bisher auch immer zu ihm gefahren und versuche meine Termine so zu legen, dass meine freie Zeit so liegt, dass wir diese nutzen könnten und er nicht in seinem Studium behindert wird. 

Ich versuche wirklich Verständnis zu haben, aber fühle mich allein gelassen und dass ich ihm nicht mehr wichtig bin.

ich habe das schon mehrfach angesprochen gehabt und dadurch haben wir auch schon ein paar mal gestritten. Er meint er kann grade in der Situation nicht anders, auch wenn er das gerne würde. Dass ihm das absolut nicht leicht fallen würde aber er so einen Druck durch das Studium hat und auf der anderen Seite auch weil er wriß wie wichtig jetzt gemeinsame Zeit für die Beziehung wäre und er gern mehr Zeit mit mir hätte.
Irgendwie verstehe ich das ja schon, aber auf der anderen Seite denke ich, dass wenn man jmd wirklich liebt, man immer irgendwie einen Weg finden kann zumindest kurz zu telefonieren. Nicht mal das klappt grade. Daher hab ich die Sorge, ob ich ihm Vl wirklich egal geworden bin, auch wenn er das Gegenteil beteuert, oder ob wirklich der momentan akute Stress im Studium schuld ist.
Er meint ab Weihnachten wird das wieder etwas besser und vertröstet mich dahin.
Wir haben uns jetzt 2 Wochen nicht gesehen, nur 1mal telefoniert und das Schreiben ist wie gesagt auch eher mager.

Mir tut das eben unglaublich weh und verletzt mich, auch wenn er das nicht mit Absicht tut. Aber obwohl er weiß wie es mir geht habe ich nicht das Gefühl dass er bemüht ist etwas zu tun um es mir leichter zu machen.

Ist hier jmd. die auch einen Medizinstudenten als Partner hat oder selbst Medizinstudent ist?

Ich hoffe, dass ich die Situstion so vielleicht besser verstehen kann oder Tipps bekomme wie ich damit umgehen kann.

Ich möchte ihn nicht verlieren. Ich hatte noch nie solche Gefühle wie für ihn.

Danke schon mal und liebe Grüße  

Zunächst mal: ich habe nich Medizin studiert und mein Freund tut es auch nicht. Wir hatten beide trotzdem sehr anspruchsvolle Studiengänge und wir haben auch beide seit dem ersten Semester 20 Stunden zusätzlich gearbeitet, sodass Zeit auch bei uns oft Mangelware war.

Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, warum hier einige so viel Gift versprühen. Wie sehen denn eure Beziehungen aus, ist es da ganz normal, dass man lange Zeit nichtmal für 10 Minuten die Stimme des Partners am Telefon hört? Mal abgesehen davon, dass eine Beziehung numal gemeinsame Zeit und Kontakt braucht ist dieser Dauerstress auch für die Gesundheit extrem schlecht. 

Ich kann deine Empfindungen nachvollziehen, glaube aber nicht, dass er so handelt, weil du ihm nicht wichtig bist. Ich glaube vielmehr, dass er es einfach noch nicht geschafft hat sich so richtig zurechtzufinden in diesem Studium. Ich persönlich hab dafür auch zwei Semester gebraucht und selbst dann war es noch eine Herausforderung, weil Projekte und Klausuren in unterschiedlichen Semestern natürlich auch unterschiedliche Anforderungen haben und das neben den vielen Arbeitsstunden gut einzuteilen war oft schwer. Meine Beziehung hat allerdings nie darunter gelitten. 

Ich würde diese Prüfung noch abwarten, um ihn nicht aus dem Konzept zu bringen und unnötig zu stressen. Danach solltest du nochmal das Gespräch suchen. Mein Freund hat sich, als er ein Jahr nach mir das Studium angefangen hat, entschieden mit dem Auto täglich 45 Minuten zu pendeln, damit wir uns öfter sehen können. Das wird bei euch so nicht drin sein, aber ich finde ihr könntet darüber nachdenken euch auch unter der Woche nachts öfter zu sehen, sodass einer dann halt am anderen Morgen die Strecke von 45-50 Minuten auf sich nimmt. So lang brauch ich mittlerweile auch zur Arbeit und empfinde das nicht als besonders schlimm. Außerdem MUSS die Zeit da sein, abends ab und zu mal kurz zu telefonieren. So viel Zeit muss sein, wenn man sich schon kaum sieht. Besprich mit ihm mal seine Zeiteinteilung und schaut, dass ihr gemeinsam eine Lösung findet. Aber gib ihm auch die Zeit, sich im Studium zurechtzufinden und setz ihn niemals unter Druck.

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29. November 2018 um 7:54
In Antwort auf giani2912

Hallo,

ich bin seit knapp 3 Monaten mit einem Medizinstudenten (2.Semester) zusammen. Wir wohnen ca. 45-50min voneinander entfernt. 

Als wir uns kennenlernten war er grade in einem Praktikum, dass er während der Semesterferien gemacht hat. Es war alles so wunderschön und ich war mir sicher, dass ich endlich den passenden für mich gefunden habe. Wir haben viele Gemeinsamkeiten, verstehen uns fast blind und er hat wirklich einen ganz tollen Charakter. Wir haben uns ca. 1mal unter der Woche und über das Wochenende gesehen. Das war alles wunderschön. Er hat mich nach nur 3 Wochen sogar schon auf die Hochzeit seiner Cousine mitgenommen und davor seinen Eltern vorgestellt.

Aber dann nach ca. 6 Wochen begann das neue Semester. Er hatte gesagt, dass es mit dem Treffen etc. Schwieriger werden könnte und er mein Verständnis braucht. Das war mir bewusst und auch ok. Ich habe ihm aber schon von vorn herein gesagt, dass das für mich nicht leicht ist, da die Nähe zum Partner für mich wichtig ist.
Das Semester gestaltet sich nun noch härter als er es selbst erwartet hat. Ständig sind mündliche Prüfungen und Testate und auf die Studenten wird ein unglaublicher Druck aufgebaut.
Wir haben uns dann mal nur einen Tag in der Woche gesehen. Das war ok. Aber er hat mir dann auch immer seltener geschrieben, zwar dann ausführliche Texte, aber eben nur 3-4 am Tag. Meistens erzählt er dann was er so erlebt hat und liebevolle Worte, wie dass ich ihm fehle etc. werden immer weniger. 
Wenn wir Telefonate oder mal ein Treffen ausgemacht hatten, hat er kurzfristig abgesagt und gemeint dass wir das nachholen was aber bisher nicht eingetreten ist. Es kam immer eine Beprechung, Nachschau oder Termine mit seiner Lerngruppe dazwischen oder ist beim lernen eingeschlafen.
Er war noch kein einziges Mal hier oder hat Freunde oder sonst was hier kennen gelernt. Das haben wir auf die Zeit nach seinen Prüfungen verschoben. Soweit ok. Ich bin bisher auch immer zu ihm gefahren und versuche meine Termine so zu legen, dass meine freie Zeit so liegt, dass wir diese nutzen könnten und er nicht in seinem Studium behindert wird. 

Ich versuche wirklich Verständnis zu haben, aber fühle mich allein gelassen und dass ich ihm nicht mehr wichtig bin.

ich habe das schon mehrfach angesprochen gehabt und dadurch haben wir auch schon ein paar mal gestritten. Er meint er kann grade in der Situation nicht anders, auch wenn er das gerne würde. Dass ihm das absolut nicht leicht fallen würde aber er so einen Druck durch das Studium hat und auf der anderen Seite auch weil er wriß wie wichtig jetzt gemeinsame Zeit für die Beziehung wäre und er gern mehr Zeit mit mir hätte.
Irgendwie verstehe ich das ja schon, aber auf der anderen Seite denke ich, dass wenn man jmd wirklich liebt, man immer irgendwie einen Weg finden kann zumindest kurz zu telefonieren. Nicht mal das klappt grade. Daher hab ich die Sorge, ob ich ihm Vl wirklich egal geworden bin, auch wenn er das Gegenteil beteuert, oder ob wirklich der momentan akute Stress im Studium schuld ist.
Er meint ab Weihnachten wird das wieder etwas besser und vertröstet mich dahin.
Wir haben uns jetzt 2 Wochen nicht gesehen, nur 1mal telefoniert und das Schreiben ist wie gesagt auch eher mager.

Mir tut das eben unglaublich weh und verletzt mich, auch wenn er das nicht mit Absicht tut. Aber obwohl er weiß wie es mir geht habe ich nicht das Gefühl dass er bemüht ist etwas zu tun um es mir leichter zu machen.

Ist hier jmd. die auch einen Medizinstudenten als Partner hat oder selbst Medizinstudent ist?

Ich hoffe, dass ich die Situstion so vielleicht besser verstehen kann oder Tipps bekomme wie ich damit umgehen kann.

Ich möchte ihn nicht verlieren. Ich hatte noch nie solche Gefühle wie für ihn.

Danke schon mal und liebe Grüße  

"Das war ok. Aber er hat mir dann auch immer seltener geschrieben, zwar dann ausführliche Texte, aber eben nur 3-4 am Tag."

3-4 am Tag?? Sorry aber ich bin kein Medizinstudent aber mir wuerde das dauernde Geschreibsel auf die Nerven gehen. Warum kann man den anderen nicht einfach mal konzentriert seine Arbeit machen lassen und unterstuetzten?
Du sagst du hast Verstaendnis aber eigentlich hast du keins und bist jetzt bockig. Wieso stattest du ihm abends nicht mal einen Ueberraschungsbesuch ab fuer wenigstens eine halbe Stunde? Sowas macht man doch wenn man verliebt ist, da musst du halt mal ne Stunde fahren.

Er weiss vermutlich nicht wo ihm der Kopf steht und du bist null belastbar in der Beziehung. Ich war ein Jahr im Ausland und mein Partner und ich haben uns nur 4x gesehen. Und? Wir haben's auch ueberlebt und sowas schweisst ungemein zusammen wenn man das uebersteht. Da weiss man aber erst wo die richtigen Probleme des Lebens liegen.

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29. November 2018 um 11:18

Theola - weil man neben dem Partner noch ein Leben hat - darum . Udn wenn jemand viel Stress hat dann sollte man dafür Verständnis haben . Es ist nicht jedermanns Ding sinnlose SMS und WhatsApp Nachrichten in Kapitelform zu absolvieren .

Ich mag das überhaupt nicht z.B. - auch wenn es "in" ist .

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29. November 2018 um 11:23
In Antwort auf beulah_12891185

Theola - weil man neben dem Partner noch ein Leben hat - darum . Udn wenn jemand viel Stress hat dann sollte man dafür Verständnis haben . Es ist nicht jedermanns Ding sinnlose SMS und WhatsApp Nachrichten in Kapitelform zu absolvieren .

Ich mag das überhaupt nicht z.B. - auch wenn es "in" ist .

Ich denke ihr geht es nicht um die SMS, sondern darum, dass sie einfach kaum etwas von ihrem Freund mitbekommt und das in der Phase der frischen Verliebtheit, wo das Verlangen nach dem Partner ja bei vielen sehr groß ist.

Mir zum Beispiel wären drei Nachrichten am Tag auch zu wenig. Einfach weil mir geschriebene Worte nicht viel bringen. Anstatt sich für jede lange Nachricht 5 Minuten Zeit zu nehmen, könnte er auch abends einfach mal anrufen, dann kann man sich zehn Minuten lang austauschen und hört die Stimme des anderen. So viel Zeit sollte drin sein.

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29. November 2018 um 21:58

Geht ja nur um die ganz stressigen Zeiten. Aber da sollte dann zumindest ein Telefonat drin sein. Oder die beschriebene Variante mit beieinander übernachten und den Fahrtweg zu Arbeit/ Uni in Kauf nehmen. Oder gemeinsam lernen, bzw. er lernt bei ihr, sie macht ihre Wohnung sauber oder erledigt ein paae Dinge nebenher, Pausen dann zum schmusen und kuscheln, abends dann ein Film oder ein längeres Gespräch. 

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30. November 2018 um 6:21

Da bist du definitiv eine Ausnahme. Bei mir war das definitiv anders, Uni von morgens bis abends um acht, mit Unterbrechung zwar aber du warst den ganzen Tag unterwegs. Und das über die ganze Stadt verteilt. Um fit zu bleiben bräuchte ich ein, zwei mal pro Woche Unisport und man wollte ja auch nicht nur die reinen Pfliichtkurse machen sondern auch mal was interessantes.
Ich wohnte nicht auf dem Campus sondern musste radeln und busfahren.
Ich musste nebenbei arbeiten um studieren zu können. Nicht jeder wird gesponsert.
Es gab dauernd Testate und Prüfungen, in den Ferien Famulaturen und Praktika.
Ich hatte auch alles gut organisiert und nie Bestehensängste aber ich kroch oft auf dem Zahnfleisch. 
Für mich wäre ein Partner zu viel Stress gewesen, hätte mir zwar einen gewünscht aber der hätte schon ein Kommilitone sein müssen damit er was von mir gehabt hätte. 
Ich finde es etwas anmassend anderen Dramaqueen vorzuwerfen. Rede doch lieber nur für dich persönlich.

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30. November 2018 um 6:23
In Antwort auf herbstblume6

Da bist du definitiv eine Ausnahme. Bei mir war das definitiv anders, Uni von morgens bis abends um acht, mit Unterbrechung zwar aber du warst den ganzen Tag unterwegs. Und das über die ganze Stadt verteilt. Um fit zu bleiben bräuchte ich ein, zwei mal pro Woche Unisport und man wollte ja auch nicht nur die reinen Pfliichtkurse machen sondern auch mal was interessantes.
Ich wohnte nicht auf dem Campus sondern musste radeln und busfahren.
Ich musste nebenbei arbeiten um studieren zu können. Nicht jeder wird gesponsert.
Es gab dauernd Testate und Prüfungen, in den Ferien Famulaturen und Praktika.
Ich hatte auch alles gut organisiert und nie Bestehensängste aber ich kroch oft auf dem Zahnfleisch. 
Für mich wäre ein Partner zu viel Stress gewesen, hätte mir zwar einen gewünscht aber der hätte schon ein Kommilitone sein müssen damit er was von mir gehabt hätte. 
Ich finde es etwas anmassend anderen Dramaqueen vorzuwerfen. Rede doch lieber nur für dich persönlich.

Allerdings verstehe ich nicht wieso man nicht mal kurz mit einander telefonieren können sollte, da ist immer Zeit für-wenn man will.

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30. November 2018 um 8:40

Sorry - da hatte ich mich wohl "verlesen !"

Da ich ein Distanz Mensch bin, hätte ich damit kein Problem - auch nicht, wenn er tageleang nichts von sich hören lässt . Per Telefon und SMS und was es sonst noch gibt .

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30. November 2018 um 10:08

LOL auch wahr

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30. November 2018 um 11:16

Hä, Ingenieure sind doch dies nerdigen Sozialmuffel im Karohemd, die nie vom PC wegkommen.   Ob das so viel besser ist als die Alles-Mitnehm-Ärzte?

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30. November 2018 um 12:24

Ich kann selbst nur aus Erfahrung vom Jura Studium berichten.
dein Freund scheint noch ziemlich am Anfang des Studiums zu sein.
richtig spannend wird’s erst wenn es ans Examen geht.
manch ein hochmotivierter Student taucht da gut und gerne mal für mindestens ein Jahr unter und schneidet sich von der Außenwelt ab. (kein Scherz)
für Menschen die keine anspruchsvolleren Studiengänge belegen gestaltet sich das als äußerst schwierig.
das Verständnis mag da (was nachzuvollziehen ist) oft schwinden.
wenn du jetzt schon eher unglücklich mit der Situation bist würde ich das ganze sein lassen. Das erspart einem viel Kummer.
ganz klar findet man auch während eines solchen Studiums Zeit zum telefonieren oder ähnliches. Und ja sobald die Prüfungen oder das Semester vorbei sind gibt’s auch wieder schöne Zeiten.
aber es ist eben ein Studium/Beruf der sehr zeitintensiv ist.
vieles kommt spontan dazwischen...Nachtschichten müssen eingelegt werden. 
Sicher meint er es nicht böse. Aber es ist eben für den Partner eine kräftezehrende Angelegenheit. Und das wird sich auch so schnell nicht ändern.

 

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30. November 2018 um 12:31

Ups, Wörtchen überlesen!
Sollte aber sowieso nur ein (Klischee-)Spaß sein

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30. November 2018 um 12:34

Deinen Sarkasmus kannst du dir echt sparen, was soll das?

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30. November 2018 um 17:30

Klingt so vorwurfsvoll gegen Architekten BI und Arch haben ja einen gemeinsamen Klassenfeind...der Bauherr 

Spaß bei Seite. Während meines Architekturstudiums gab es Übungsphasen, da hatte man einfach keine Zeit, da gab es nur Entwurfsübungen und Prüfungen und nein ich hatte nicht mal Lust zu telefonieren. 

Ich kann mich Apfel23 nur anschließen, man hört auf zu existieren. 

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