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Beziehung mit komplizieter Vergangenheit

4. Januar um 20:16 Letzte Antwort: 5. Januar um 9:56

Hi,

ich bin seit ca 2,5 Jahr mit meinem Freund (31) zusammen. Wir hatten immer eine gute Zeit zusammen, seit ein paar Monaten jedoch hat sich irgendetwas verändert. Er hat des öfteren echt schlechte Laune und ich merke ihm geht es nicht gut. Ich besuche ihn natürlich trotzdem und versuche ihn abzulenken. Wenn ich nachfrage, warum es ihm nicht gut geht, kommt als Antwort, dass er darüber mit mir gerade nicht reden will. Hat wohl mit seiner Familie und seiner Jugend zu tun, genaueres will er nicht erzählen. Auch Nähe will er in seiner "schlechte Laune Phase" nicht. Er kritisiert dann auch mal, dass ich mich in den Momenten zu sehr um ihn kümmere. Für weiß nicht wie ich damit umgehen soll. Wenn er mir von dem Problem nicht erzählen will, will ich das auch akzeptieren, aber es verunsichert mich auch. Folge dieser Verunsicherung ist auch, dass ich mich dann umso mehr um ihn kümmern will. Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll, weiß auch oft nicht, ob ich jetzt Schuld an seiner Laune habe oder ob er wieder eine Phase hat.
Hat jemand vielleicht ein paar Tipps, wie ich besser mit dieser Situation umgehen kann?
Herzlichen Dank 

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4. Januar um 21:14

Einzige für mich mögliche Lösung wäre: Ihm klipp und klar sagen, dass er sich sein geheimnisvolles Schweigen sonstwohin stecken kann und er sich wieder bei Dir melden soll, wenn er bereit ist, mit Dir zu reden. 

Du bist nicht erst seit gestern seine Partnerin, da hat er Dich auch wie eine solche zu behandeln. 

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4. Januar um 23:54
In Antwort auf ja_na_89

Hi,

ich bin seit ca 2,5 Jahr mit meinem Freund (31) zusammen. Wir hatten immer eine gute Zeit zusammen, seit ein paar Monaten jedoch hat sich irgendetwas verändert. Er hat des öfteren echt schlechte Laune und ich merke ihm geht es nicht gut. Ich besuche ihn natürlich trotzdem und versuche ihn abzulenken. Wenn ich nachfrage, warum es ihm nicht gut geht, kommt als Antwort, dass er darüber mit mir gerade nicht reden will. Hat wohl mit seiner Familie und seiner Jugend zu tun, genaueres will er nicht erzählen. Auch Nähe will er in seiner "schlechte Laune Phase" nicht. Er kritisiert dann auch mal, dass ich mich in den Momenten zu sehr um ihn kümmere. Für weiß nicht wie ich damit umgehen soll. Wenn er mir von dem Problem nicht erzählen will, will ich das auch akzeptieren, aber es verunsichert mich auch. Folge dieser Verunsicherung ist auch, dass ich mich dann umso mehr um ihn kümmern will. Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll, weiß auch oft nicht, ob ich jetzt Schuld an seiner Laune habe oder ob er wieder eine Phase hat.
Hat jemand vielleicht ein paar Tipps, wie ich besser mit dieser Situation umgehen kann?
Herzlichen Dank 

Naja, es ist schon merkwürdig. Wenn man 2  1/2 Jahre zusammen ist, sollte man die Vergangenheit/Ängste des Partners ja schon kennen bzw. immerhin offen darüber reden können. Wenn man sich wohl fühlt in der Beziehung, müsste so viel Vertrauen nach dieser Zeit ja da sein.

Wie reagierst du sonst so, wenn er dir von seinen Sorgen erzählt bzw. sich dir öffnet? 

Männern fällt es ja oft schwer, über solche emotionalen Dinge oder negative Emotionen zu sprechen. Ich schätze, er hat halt Angst vor deiner Reaktion, will nicht als Loser dastehen oder es ist ihm vielleicht einfach auch peinlich. Deswegen lässt er dich gar nicht erst an sich ran bzw. sagt, du kümmerst dich zu stark. Wir Frauen haben natürlich oft das typische Helfersyndrom. Was Männer leider auch oft falsch interpretieren und sich davon bedrängt fühlen. Ich bin ganz bei dir, darüber reden würde ihm helfen. Aber das scheint er halt sich zu sehen. Er sieht wahrscheinlich nur, dass er dann als Weichei dasteht. Ich hatte letztes Jahr eine kurze Beziehung mit einem Mann, der mir sagte, dass er bis zu seiner Ex-Frau immer gut über Gefühle reden konnte. Sie hatte dann immer alles herabgespielt, was er ihr erzählt hat. So nach dem Motto, sei mal ein Kerl, du bist ein Mann, du darfst nichts fühlen...wer weiß, was dein Freund da schon für Erfahrungen vor dir gemacht hat. Oder hinterfrage eben auch du mal, wie du so normalerweise auf ihn reagierst, wenn er sich dir öffnet.

Den perfekten Tipp hab ich sicher nicht. Vor allem, weil du ihn ja schnell noch weiter von dir stößt, wenn du im falschen Moment zu viel fragst. Der Grad ist schmal. Aber rede mal in einer ruhigen Minute mit ihm (für diese ruhige Minute musst du vielleicht sorgen...mit einer Massage oder einfach kuscheln oder so...ne entspannte Situation schaffen halt) und schildere ihm, wie du dich damit fühlst in diesen Situationen. Das du Angst hast was falsch zu machen bzw. das Gefühl hast, alles falsch zu machen (kann ich übrigens nachvollziehen und ist klar, dass du dich so fühlst), dass du ihn nicht ärgern sondern verstehen willst um richtig für ihn da sein zu können usw. Verstehst du, wie ich meine? Er muss, denke ich, erstmal verstehen, warum es gut ist, über manche Dinge zu reden. Und dass es eigentlich nur positiv für ihn, euch, eure Beziehung ist, wenn ihr über diese Details des anderen Bescheid wisst.


 

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5. Januar um 9:56

seit Monaten sagt er dir nicht was er hat???  der könnte ich kreuzweise!!

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