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Beziehung mit einer gläubigen Freundin

14. November 2019 um 13:39 Letzte Antwort: 17. November 2019 um 10:48

Hallo Ihr Lieben, ich habe da eine Beziehung hinter mir und würde sie gerne hier erzählen, um mir eine Zweitmeinung einzuholen. Ich lernte eine Frau kennen, die von Geburt an christlich von den Eltern erzogen wurde. Ich bin zwar auch Christ, dennoch eher frei und demokratisch erzogen worden, ohne zugewiesene Geschlechterrollen. 

An unserem erste Date, erzählte sie mir direkt, dass Menschen die böse reden und Schlechtes tun, dass da der Teufel dahintersteckt. Leute, die was Gutes tun, da stecke Jesus dahinter. Ich hörte ihr zu und wir redeten viel um das Thema. An den weiteren Treffen fragte sie mich, wie ich meine Tochter nennen würde. Ich sagte "Emilia". Sie freute sich, da sie ihre Tochter auch so nennen würde. Das sei ein Zeichen Gottes.

Als ich sie in den Zoo einlud, sah ich sei eine weiteres Zeichen, da ihre Mutter auch mit ihrem Vater im selben Zoo waren, als sie gedatet haben. Sie begann immer mehr krasse Komplimente zu machen, ich sei ein wertvolles Geschenk. Klingt ja alles gut, doch es wurde exsessiv wie ich finde im Nachhinein. Später meinte ihre Mutter von ihr, sie solle sich mit mir nicht so viel Zeit lassen, sondern mich schnell schnappen, da ich sonst wie die anderen Männer weglaufen würde. Die Mutter wollte auch immer einen Freund, der so heißt wie ich. Ich war schließlich ihr erster Freund, angeblich in allem der erste. 

Nun denn. Ich wollte mir eigentlich Zeit lassen und sie näher kennen lernen. Dennoch fing ich an, ihren Worten Glauben zu schenken. Eines Tages kochte ich für sie und sie erzählte, dass ein Mann, in den sie angeblich verliebt war, ihn aber nie an sich dran gelassen hatte, eine andere Frau geheiratet hat. Sie machte sich bis Dato Vowürfe, dass sie die Chance verpasst hatte, ihn zu bekommen, als sie die Chance dazu hatte. Durch den Zeitungsartikel über die Eheschließung wäre das aber ein Zeichen, dass nicht er der richtige war, sondern dass ich es bin. Sie würde zu allem JA sagen, wenn ich sie fragen würde. Irgendwann zeigte sie mir ein privates Tagebuch von ihr, da schrieb sie alles rein.

Sie redet durch ihr Buch mit Gott und schrieb, dass sie sich bedanke und ich für sie bestimmt sei. Sie ist dankbar und bekommt es nun 1000x zurück und erinnert damit an Hiob. Sie übergab die Kontrolle ihres Lebens immer an Gott, Gott habe einen Plan, er kennt den Weg und hat alles unter Kontrolle. In allem wird Gott reininterpretiert. AB HIER fing ich an zu kletten, wollte ihr einen Ring kaufen, sie bei mir einziehen lassen, obwohl ich das alles nicht wollte. Ich unterschied nur noch zwischen Gut und Böse. Ich dachte, ich müsse die Beziehung festhalten und alles Böse von Außen bekämpfen, denn ich bin ja anscheinend der Mann fürs Leben und sie die Frau meines Lebens. Innerhalb der Beziehung wurde nur noch interpretiert und Zeichen gesehen, dass wir zusammen gehören, oder ach doch nicht. Hab mich vertan. 

Ich kaufte eine Kreuzkette, sie schenkte mir eine Bibel. Sie wollte jeden Abend mit mir in der Bibel lesen. So machen es auch ihre Freunde. Ich hörte mir Vorträge an und schlüpfte immer mehr in die Rolle einer Person, die nicht bin. Ich war nicht mehr Ich. Man müsse nebenbei an Jesus glauben, da man sonst nicht in den Himmel käme. Das hat einen alles wahnsinnig gemacht, verunsichert und Angst eingejagt.

Ständig Teufel hier, oder Jesus dort. Selbst wenn ich ein Foto ihr machte, so dass es auf dem Foto unabsichtlich so aussicht, als wären an ihrem Rücken schwarze Flügel, fing ich an zu interpretieren, dass das ein Zeichen sei, dass in ihr etwas Böses steckt. Schwarze Flügel = Teufel. Logisch!Die Beziehung hielt nun nur 6 Monate.

Ich konnte nicht Ich sein. Meine vorherige Beziehung dauerte Jahre lang und da gab es solche Probleme nicht. Man hat sich so genommen, wie man war, ohne Böses oder Gutes reinzuinterpretieren. Wenn man sich gestritten hat, dann war ne Stunde alles wieder gut.

Man hatte sich gegenseitig erlaubt, so zu sein, wie die andere Person ist, völlig zwanglos, sondern freiwillig und bedingungslos, auf Grundbasis eines friedlichen Zusammenlebens. 

Was meint ihr? Mich würde eure Meinung zu meiner Beziehung interessieren. 

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Beste hilfreiche Antwort

16. November 2019 um 17:21
In Antwort auf herbstblume6

Hier kann auch jeder verrückt sein wenn er die Forenregeln nicht verletzt 🤷‍♀️
Scrollt doch einfach weiter, Geduld und Toleranz sind Tugenden.

Ich glaube ein Forum mit 5 Threads zu müllen, die alle den gleichen Text beinhalten fällt sehr wohl unter Forenregeln verletzen? Stichwort spamming?

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14. November 2019 um 17:12

reicht ein Thread nicht aus?

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15. November 2019 um 12:28
In Antwort auf lea83_mr

Hallo Ihr Lieben, ich habe da eine Beziehung hinter mir und würde sie gerne hier erzählen, um mir eine Zweitmeinung einzuholen. Ich lernte eine Frau kennen, die von Geburt an christlich von den Eltern erzogen wurde. Ich bin zwar auch Christ, dennoch eher frei und demokratisch erzogen worden, ohne zugewiesene Geschlechterrollen. 

An unserem erste Date, erzählte sie mir direkt, dass Menschen die böse reden und Schlechtes tun, dass da der Teufel dahintersteckt. Leute, die was Gutes tun, da stecke Jesus dahinter. Ich hörte ihr zu und wir redeten viel um das Thema. An den weiteren Treffen fragte sie mich, wie ich meine Tochter nennen würde. Ich sagte "Emilia". Sie freute sich, da sie ihre Tochter auch so nennen würde. Das sei ein Zeichen Gottes.

Als ich sie in den Zoo einlud, sah ich sei eine weiteres Zeichen, da ihre Mutter auch mit ihrem Vater im selben Zoo waren, als sie gedatet haben. Sie begann immer mehr krasse Komplimente zu machen, ich sei ein wertvolles Geschenk. Klingt ja alles gut, doch es wurde exsessiv wie ich finde im Nachhinein. Später meinte ihre Mutter von ihr, sie solle sich mit mir nicht so viel Zeit lassen, sondern mich schnell schnappen, da ich sonst wie die anderen Männer weglaufen würde. Die Mutter wollte auch immer einen Freund, der so heißt wie ich. Ich war schließlich ihr erster Freund, angeblich in allem der erste. 

Nun denn. Ich wollte mir eigentlich Zeit lassen und sie näher kennen lernen. Dennoch fing ich an, ihren Worten Glauben zu schenken. Eines Tages kochte ich für sie und sie erzählte, dass ein Mann, in den sie angeblich verliebt war, ihn aber nie an sich dran gelassen hatte, eine andere Frau geheiratet hat. Sie machte sich bis Dato Vowürfe, dass sie die Chance verpasst hatte, ihn zu bekommen, als sie die Chance dazu hatte. Durch den Zeitungsartikel über die Eheschließung wäre das aber ein Zeichen, dass nicht er der richtige war, sondern dass ich es bin. Sie würde zu allem JA sagen, wenn ich sie fragen würde. Irgendwann zeigte sie mir ein privates Tagebuch von ihr, da schrieb sie alles rein.

Sie redet durch ihr Buch mit Gott und schrieb, dass sie sich bedanke und ich für sie bestimmt sei. Sie ist dankbar und bekommt es nun 1000x zurück und erinnert damit an Hiob. Sie übergab die Kontrolle ihres Lebens immer an Gott, Gott habe einen Plan, er kennt den Weg und hat alles unter Kontrolle. In allem wird Gott reininterpretiert. AB HIER fing ich an zu kletten, wollte ihr einen Ring kaufen, sie bei mir einziehen lassen, obwohl ich das alles nicht wollte. Ich unterschied nur noch zwischen Gut und Böse. Ich dachte, ich müsse die Beziehung festhalten und alles Böse von Außen bekämpfen, denn ich bin ja anscheinend der Mann fürs Leben und sie die Frau meines Lebens. Innerhalb der Beziehung wurde nur noch interpretiert und Zeichen gesehen, dass wir zusammen gehören, oder ach doch nicht. Hab mich vertan. 

Ich kaufte eine Kreuzkette, sie schenkte mir eine Bibel. Sie wollte jeden Abend mit mir in der Bibel lesen. So machen es auch ihre Freunde. Ich hörte mir Vorträge an und schlüpfte immer mehr in die Rolle einer Person, die nicht bin. Ich war nicht mehr Ich. Man müsse nebenbei an Jesus glauben, da man sonst nicht in den Himmel käme. Das hat einen alles wahnsinnig gemacht, verunsichert und Angst eingejagt.

Ständig Teufel hier, oder Jesus dort. Selbst wenn ich ein Foto ihr machte, so dass es auf dem Foto unabsichtlich so aussicht, als wären an ihrem Rücken schwarze Flügel, fing ich an zu interpretieren, dass das ein Zeichen sei, dass in ihr etwas Böses steckt. Schwarze Flügel = Teufel. Logisch!Die Beziehung hielt nun nur 6 Monate.

Ich konnte nicht Ich sein. Meine vorherige Beziehung dauerte Jahre lang und da gab es solche Probleme nicht. Man hat sich so genommen, wie man war, ohne Böses oder Gutes reinzuinterpretieren. Wenn man sich gestritten hat, dann war ne Stunde alles wieder gut.

Man hatte sich gegenseitig erlaubt, so zu sein, wie die andere Person ist, völlig zwanglos, sondern freiwillig und bedingungslos, auf Grundbasis eines friedlichen Zusammenlebens. 

Was meint ihr? Mich würde eure Meinung zu meiner Beziehung interessieren. 

Klingt ja nach einer Verbohrten, die in einer Sekte mal einer Gehirnwäsche unterzogen wurde.
Sei froh, daß das ein Ende für dich hat.

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15. November 2019 um 13:21

Kann den Scheiß dann endlich mal ein Mod löschen und den Typen sperren? Ist ja nicht zum aushalten, hier wird psychiatrische Hilfe benötigt, keine Beziehungstipps.

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16. November 2019 um 16:50

Hier kann auch jeder verrückt sein wenn er die Forenregeln nicht verletzt 🤷‍♀️
Scrollt doch einfach weiter, Geduld und Toleranz sind Tugenden.

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16. November 2019 um 17:21
In Antwort auf herbstblume6

Hier kann auch jeder verrückt sein wenn er die Forenregeln nicht verletzt 🤷‍♀️
Scrollt doch einfach weiter, Geduld und Toleranz sind Tugenden.

Ich glaube ein Forum mit 5 Threads zu müllen, die alle den gleichen Text beinhalten fällt sehr wohl unter Forenregeln verletzen? Stichwort spamming?

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16. November 2019 um 22:22
In Antwort auf elise_18724877

Ich glaube ein Forum mit 5 Threads zu müllen, die alle den gleichen Text beinhalten fällt sehr wohl unter Forenregeln verletzen? Stichwort spamming?

Meinst du wir prüfen jeden Thread auf Doppel🤷‍♀️

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16. November 2019 um 23:13
In Antwort auf herbstblume6

Meinst du wir prüfen jeden Thread auf Doppel🤷‍♀️

Müsst ihr ja nicht, die User melden doch das Gespamme durchaus. Oder ist das ein Problem, wenn die Mods zur Abwechslung mal berechtigte Meldungen wahr nehmen, welche tatsächlich gegen die Forenregeln verstoßen?

Und ich rede nicht von doppelt sondern von mindestens 3 oder mehr Threads mit dem komplett selben Text. Ja, sowas wahr zu nehmen ist meiner Meinung nach Aufgabe von Mods.

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17. November 2019 um 10:48
In Antwort auf lea83_mr

Hallo Ihr Lieben, ich habe da eine Beziehung hinter mir und würde sie gerne hier erzählen, um mir eine Zweitmeinung einzuholen. Ich lernte eine Frau kennen, die von Geburt an christlich von den Eltern erzogen wurde. Ich bin zwar auch Christ, dennoch eher frei und demokratisch erzogen worden, ohne zugewiesene Geschlechterrollen. 

An unserem erste Date, erzählte sie mir direkt, dass Menschen die böse reden und Schlechtes tun, dass da der Teufel dahintersteckt. Leute, die was Gutes tun, da stecke Jesus dahinter. Ich hörte ihr zu und wir redeten viel um das Thema. An den weiteren Treffen fragte sie mich, wie ich meine Tochter nennen würde. Ich sagte "Emilia". Sie freute sich, da sie ihre Tochter auch so nennen würde. Das sei ein Zeichen Gottes.

Als ich sie in den Zoo einlud, sah ich sei eine weiteres Zeichen, da ihre Mutter auch mit ihrem Vater im selben Zoo waren, als sie gedatet haben. Sie begann immer mehr krasse Komplimente zu machen, ich sei ein wertvolles Geschenk. Klingt ja alles gut, doch es wurde exsessiv wie ich finde im Nachhinein. Später meinte ihre Mutter von ihr, sie solle sich mit mir nicht so viel Zeit lassen, sondern mich schnell schnappen, da ich sonst wie die anderen Männer weglaufen würde. Die Mutter wollte auch immer einen Freund, der so heißt wie ich. Ich war schließlich ihr erster Freund, angeblich in allem der erste. 

Nun denn. Ich wollte mir eigentlich Zeit lassen und sie näher kennen lernen. Dennoch fing ich an, ihren Worten Glauben zu schenken. Eines Tages kochte ich für sie und sie erzählte, dass ein Mann, in den sie angeblich verliebt war, ihn aber nie an sich dran gelassen hatte, eine andere Frau geheiratet hat. Sie machte sich bis Dato Vowürfe, dass sie die Chance verpasst hatte, ihn zu bekommen, als sie die Chance dazu hatte. Durch den Zeitungsartikel über die Eheschließung wäre das aber ein Zeichen, dass nicht er der richtige war, sondern dass ich es bin. Sie würde zu allem JA sagen, wenn ich sie fragen würde. Irgendwann zeigte sie mir ein privates Tagebuch von ihr, da schrieb sie alles rein.

Sie redet durch ihr Buch mit Gott und schrieb, dass sie sich bedanke und ich für sie bestimmt sei. Sie ist dankbar und bekommt es nun 1000x zurück und erinnert damit an Hiob. Sie übergab die Kontrolle ihres Lebens immer an Gott, Gott habe einen Plan, er kennt den Weg und hat alles unter Kontrolle. In allem wird Gott reininterpretiert. AB HIER fing ich an zu kletten, wollte ihr einen Ring kaufen, sie bei mir einziehen lassen, obwohl ich das alles nicht wollte. Ich unterschied nur noch zwischen Gut und Böse. Ich dachte, ich müsse die Beziehung festhalten und alles Böse von Außen bekämpfen, denn ich bin ja anscheinend der Mann fürs Leben und sie die Frau meines Lebens. Innerhalb der Beziehung wurde nur noch interpretiert und Zeichen gesehen, dass wir zusammen gehören, oder ach doch nicht. Hab mich vertan. 

Ich kaufte eine Kreuzkette, sie schenkte mir eine Bibel. Sie wollte jeden Abend mit mir in der Bibel lesen. So machen es auch ihre Freunde. Ich hörte mir Vorträge an und schlüpfte immer mehr in die Rolle einer Person, die nicht bin. Ich war nicht mehr Ich. Man müsse nebenbei an Jesus glauben, da man sonst nicht in den Himmel käme. Das hat einen alles wahnsinnig gemacht, verunsichert und Angst eingejagt.

Ständig Teufel hier, oder Jesus dort. Selbst wenn ich ein Foto ihr machte, so dass es auf dem Foto unabsichtlich so aussicht, als wären an ihrem Rücken schwarze Flügel, fing ich an zu interpretieren, dass das ein Zeichen sei, dass in ihr etwas Böses steckt. Schwarze Flügel = Teufel. Logisch!Die Beziehung hielt nun nur 6 Monate.

Ich konnte nicht Ich sein. Meine vorherige Beziehung dauerte Jahre lang und da gab es solche Probleme nicht. Man hat sich so genommen, wie man war, ohne Böses oder Gutes reinzuinterpretieren. Wenn man sich gestritten hat, dann war ne Stunde alles wieder gut.

Man hatte sich gegenseitig erlaubt, so zu sein, wie die andere Person ist, völlig zwanglos, sondern freiwillig und bedingungslos, auf Grundbasis eines friedlichen Zusammenlebens. 

Was meint ihr? Mich würde eure Meinung zu meiner Beziehung interessieren. 

Ihr Verhalten und ihre Denkweise haben durchaus paranoide Züge - und ich mein das im klinischen Sinn, auch wenn Ferndiagnosen über ein anonymes Internetforum natürlich Quark sind.
Ich mein Dinge wie, dass sie überall "Zeichen" sieht, die Welt rigoros in Gut und Böse einteilt und sich völlig in ihrer eigenen Gedankenwelt verläuft. Ein Bekannter von mir hatte vor Jahren z.B. die Fantasie, er wär dazu berufen, ein großer Rapper zu werden, und hat auch überall Zeichen dafür gesehen, aber auch gedacht, andere Rapper wären neidisch auf sein Talent und würden ihm deshalb schaden wollen, und würden ihm z.B. übers Radio in Songs verschlüsselte Botschaften senden, in dem sie ankündigten, ihn umzubringen oder Ähnliches. (Er hat übrigens nie nen Song veröffentlicht, das war alles noch vor Youtube-Zeiten - die Öffentlichkeit, vor der er solche Angst hatte, hat ihn also höchstwahrscheinlich nie wahrgenommen.)
Bei ihm wurde ne paranoide Schizophrenie diagnostiziert, früher sagte man dazu "Psychose", und er musste daraufhin bestimmte Medikamente nehmen, damit er überhaupt halbwegs in der Realität funktionieren konnte.

Und ich hab auch schon in Einzelfällen davon gehört, dass so eine Paranoia für nahe stehende Menschen quasi ansteckend sein kann. Wenn man ne sehr enge Bindung zu demjenigen hat und selber psychisch eher labil ist, dann kann es offenbar passieren, dass man einige seiner Wahnvorstellungen für sich übernimmt. Das scheint bei dir passiert zu sein.
Hat also alles für mich nix mit Jesus zu tun, sondern letztlich mit ein paar verrückt spielenden Neurotransmittern in euren Gehirnen. Und wenn dir die Geschichte emotional noch arg nachhängt und du unter Folgeerscheinungen leidest, dann würd ich dir raten, therapeutische Hilfe zu suchen. Vielleicht sogar psychiatrische, wenn du tatsächlich sowas wie paranoide Zwangsvorstellungen haben solltest.

lg
cefeu

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