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Beziehung mit einem Alleinerziehenden Mann

6. Dezember um 17:11

Hallo, ich bin neu hier und möchte mich entschuldigen wenn dieses Thema hier schon häufiger angesprochen wurde.
Seit 2 Jahren bin ich nun in einer Beziehung mit einem absolut tollen Mann. Wir sind sehr glücklich.
Er ist alleinerziehend (2 Kinder, 11 u 9) und seit gut 6 Monaten wohnen wir 4 nun zusammen. Es läuft bisher ganz gut. Allerdings sehne ich mich seit neustem nach Zeit für mich. Ich ertappe mich auch immer öfter dabei dass ich Gedanken habe die nicht nett sind. Wie zB: ich hab euch nicht so versaut, warum muss ich das jetzt ausbaden?....
Ich habe bisher nicht die Mutterrolle übernommen, da es ja noch eine gibt. Die Kinder sehen sie alle 2 Wochen. Ich möchte auch eigentlich nicht die "Ersatzmama" sein. Ich bin ich, fertig. Das akzeptieren sie auch so. Natürlich machen wir alltägliche Dinge wie Arztbesuche, Einkäufe, Schulaufgaben usw gemeinsam und ich hab sie unheimlich lieb.
Meine eigentliche Frage ist, warum kommt das jetzt? Warum bin ich teilweise echt genervt von den Kindern? Da ich keine eigenen Kinder habe, fehlt mir da jeglicher Vergleich. Ist das Normal? Ist hier evtl auch jemand mit einem alleinerziehenden Mann zusammen?
Danke für Eure Zeit.

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6. Dezember um 19:09
In Antwort auf nouseforaname

Hallo, ich bin neu hier und möchte mich entschuldigen wenn dieses Thema hier schon häufiger angesprochen wurde.
Seit 2 Jahren bin ich nun in einer Beziehung mit einem absolut tollen Mann. Wir sind sehr glücklich.
Er ist alleinerziehend (2 Kinder, 11 u 9) und seit gut 6 Monaten wohnen wir 4 nun zusammen. Es läuft bisher ganz gut. Allerdings sehne ich mich seit neustem nach Zeit für mich. Ich ertappe mich auch immer öfter dabei dass ich Gedanken habe die nicht nett sind. Wie zB: ich hab euch nicht so versaut, warum muss ich das jetzt ausbaden?....
Ich habe bisher nicht die Mutterrolle übernommen, da es ja noch eine gibt. Die Kinder sehen sie alle 2 Wochen. Ich möchte auch eigentlich nicht die "Ersatzmama" sein. Ich bin ich, fertig. Das akzeptieren sie auch so. Natürlich machen wir alltägliche Dinge wie Arztbesuche, Einkäufe, Schulaufgaben usw gemeinsam und ich hab sie unheimlich lieb.
Meine eigentliche Frage ist, warum kommt das jetzt? Warum bin ich teilweise echt genervt von den Kindern? Da ich keine eigenen Kinder habe, fehlt mir da jeglicher Vergleich. Ist das Normal? Ist hier evtl auch jemand mit einem alleinerziehenden Mann zusammen?
Danke für Eure Zeit.
 

Deine Gedanken sind vollkommen normal und ich könnte mir gut vorstellen, auch irgendwann würde mich in deinem Fall so ein Gefühl beschleichen .

Auch Mütter haben hin und wieder die "Schnauze voll" und sehnen sich nach einer Auszeit . Sowohl verheiratet Mütter und selbstverständlich alleinerziehende .

Es ist etwas anderes - wenn man selbst Kinder bekommt und mit ihnen mitwächst und sie von klein auf erlebt - als wenn man wie du 2 schon ältere Kinder vor gesetzt bekommt . Da lernt man sich dann erst kennen usw. Und von heute auf morgen zwei Kinder im Haushalt zu haben wird bestimmt eine unglaubliche Umstellung sein . Das legt sich aber mit der Zeit - weil man weiß wie die Kinder sind, welche Macken sie haben und so weiter.

Wenn du eine Auszeit benötigst dann musst du das deinem Lebensgefährten mitteilen . Dieser ist der leibliche Vater .
 

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6. Dezember um 19:18

Deine Gedanken sind nachvollziehbar - gerade in der aktuellen Phase. 

Wie ist denn euer Familienleben organisiert? Hast du die Möglichkeit, dir Auszeiten zu nehmen? Wie sieht dein Freund deine Rolle? Könnt ihr offen miteinander reden? 

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6. Dezember um 19:45

Nimm Dir Auszeiten für Dich - 2 bis 3 mal in der Woche 2 bis 3 Stunden. Triff Dich dann mit Deinen Freundinnen, mache Sport oder gehe sonst einem Hobby nach.
Du bist nicht die Ersatzmutter - in der Zeit, die Du für Dich nimmst, muss Dein Freund sich um die Kinder kümmern. Das müsste er ja auch, wenn es Dich nicht geben würde.

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6. Dezember um 19:58

die kinder hat man dir nicht vorgesetzt, die hast du dir mit der wahl deines partners mitgesucht. das sie natürlich die leibliche mama sehen ist fast normal (falls es nicht von irgendwo untersagt wurde) also, geht die sache mit deinem partner gemeinsam an.

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6. Dezember um 20:05
In Antwort auf bimetall11

die kinder hat man dir nicht vorgesetzt, die hast du dir mit der wahl deines partners mitgesucht. das sie natürlich die leibliche mama sehen ist fast normal (falls es nicht von irgendwo untersagt wurde) also, geht die sache mit deinem partner gemeinsam an.

Sie wird wohl oder übel dennoch die Bezugsperson für die Kinder werden, zumindest eine sehr wichtige, wenn sie mit ihnen unter einem Dach lebt . Daran kommt sie nicht vorbei !

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6. Dezember um 22:07

Mir war durchaus bewusst auf was ich mich einlasse. Soviel mal vorneweg. Das ist ja auch nicht das Thema. Ich sage auch, dass ich die Kinder liebe und sie als meine Familie ansehe. Ebenso ist mir bewusst dass ich eine große Rolle in ihrem Leben spiele und dies auch in Zukunft tun werde. Ich möchte nur dass sie wissen und es ihnen auch bewusst machen dass ich nicht die Mutter bin. Ich bin ich, eine Freundin, Trösterin, Spielgefährtin, Köchin, Organisatorin, Taxi...alles was eine Mutter tut und tue dies auch gerne.
Was mich nun aber beunruhigt sind eben diese zwar selten aber doch auftretenden negativen Gedanken.

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6. Dezember um 23:50

Ich als Mutter bin auch immer froh, wenn meine tocher abends im Bett ist  
in dem Ausmaß das du beschreibst,  finde ich deine Gedanken auch völlig normal! So denkt jede Mutter,  jeder Vater,  jede/r erzieher/in, jede/r babysitter/in mal! Kinder nerven nunmal manchmal einfach ganz schön! So wie du deine Rolle beschreibst, denke ich, machst du das richtig super! 
iCh glaube, zumindest wird das in diesem Forum manchmal deutlich, dass auch nicht alle die Kinder  der Partner wirklich lieben. Viele akzeptieren so 'nur'. 
Wenn du also sogar das von dir behaupten kannst, ist das wirklich super. 
dEr Rest ist ganz normal.
klar musst du dir deine Auszeiten nehmen. In dem alter in dem die Kinder sind, kann man das auch schon super mit ihnen kommunizieren. Und natürlich in erster Linie mit deinem Partner.  DasS das zusammenleben mit 2 Kindern für dich völlig neu und eine große Umstellung ist, ist ja klAr. 

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7. Dezember um 0:34
In Antwort auf nouseforaname

Hallo, ich bin neu hier und möchte mich entschuldigen wenn dieses Thema hier schon häufiger angesprochen wurde.
Seit 2 Jahren bin ich nun in einer Beziehung mit einem absolut tollen Mann. Wir sind sehr glücklich.
Er ist alleinerziehend (2 Kinder, 11 u 9) und seit gut 6 Monaten wohnen wir 4 nun zusammen. Es läuft bisher ganz gut. Allerdings sehne ich mich seit neustem nach Zeit für mich. Ich ertappe mich auch immer öfter dabei dass ich Gedanken habe die nicht nett sind. Wie zB: ich hab euch nicht so versaut, warum muss ich das jetzt ausbaden?....
Ich habe bisher nicht die Mutterrolle übernommen, da es ja noch eine gibt. Die Kinder sehen sie alle 2 Wochen. Ich möchte auch eigentlich nicht die "Ersatzmama" sein. Ich bin ich, fertig. Das akzeptieren sie auch so. Natürlich machen wir alltägliche Dinge wie Arztbesuche, Einkäufe, Schulaufgaben usw gemeinsam und ich hab sie unheimlich lieb.
Meine eigentliche Frage ist, warum kommt das jetzt? Warum bin ich teilweise echt genervt von den Kindern? Da ich keine eigenen Kinder habe, fehlt mir da jeglicher Vergleich. Ist das Normal? Ist hier evtl auch jemand mit einem alleinerziehenden Mann zusammen?
Danke für Eure Zeit.
 

du machst dir also echt gedanken, wegen völlig normalem Verhalten?
na klar gehen Kinder einem immer wieder mal auf die Nerven.
weil es aber nicht deine eigenen sind, hast du Angst vor diesen Gedanken, weil du Angst hast, wie dein Partner drauf reagieren würde bzw. willst du um jeden Preis versuchen eine "perfekte Freundin" der Kinder zu sein....
....aber das muss nicht sein.


frag mal meine Mutter. Als ich klein war, hätte sie mich am liebsten 3x die Woche verschenken wollen XD XD

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7. Dezember um 5:58
In Antwort auf nouseforaname

Mir war durchaus bewusst auf was ich mich einlasse. Soviel mal vorneweg. Das ist ja auch nicht das Thema. Ich sage auch, dass ich die Kinder liebe und sie als meine Familie ansehe. Ebenso ist mir bewusst dass ich eine große Rolle in ihrem Leben spiele und dies auch in Zukunft tun werde. Ich möchte nur dass sie wissen und es ihnen auch bewusst machen dass ich nicht die Mutter bin. Ich bin ich, eine Freundin, Trösterin, Spielgefährtin, Köchin, Organisatorin, Taxi...alles was eine Mutter tut und tue dies auch gerne.
Was mich nun aber beunruhigt sind eben diese zwar selten aber doch auftretenden negativen Gedanken.

"Alles was eine Mutter tut....."
Kann es sein, dass du zuviel eingebunden wirst und dein Partner sich darauf ausruht? Wie machte er das alles, als du noch nicht da mit wohntest? Hat er dir zuviele Pflichten aufgedrückt? Theoretisch kannst du dich doch jederzeit raus nehmen. Tust du es auch? Oder fehlt dir Zeit für dich in den vier Wänden, in denen du lebst?
Wieviel arbeitet ihr beruflich? Wann gehen die Kinder ins Bett?

Wir haben drei Kinder zusammen (9, 6 & 4). Ich lege wert auf feste Zubettgehzeiten. Das ist 19h rum. Wenn sie noch nicht schlafen können, dürfen sie sich noch etwas in ihren Zimmern beschäftigen aber ich hab Feierabend! Bzw. wir. Natürlich stehen wir im Standby Modus und sie dürfen noch zu uns kommen, wenn sie was beschäftigt oder sie schlecht träumten aber generell ist Abends Sendepause und Paarzeit oder ich gehe noch joggen/spazieren, zu Freunden/Freunde zu uns oder mein Mann hat was vor usw.

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7. Dezember um 6:40
In Antwort auf nouseforaname

Hallo, ich bin neu hier und möchte mich entschuldigen wenn dieses Thema hier schon häufiger angesprochen wurde.
Seit 2 Jahren bin ich nun in einer Beziehung mit einem absolut tollen Mann. Wir sind sehr glücklich.
Er ist alleinerziehend (2 Kinder, 11 u 9) und seit gut 6 Monaten wohnen wir 4 nun zusammen. Es läuft bisher ganz gut. Allerdings sehne ich mich seit neustem nach Zeit für mich. Ich ertappe mich auch immer öfter dabei dass ich Gedanken habe die nicht nett sind. Wie zB: ich hab euch nicht so versaut, warum muss ich das jetzt ausbaden?....
Ich habe bisher nicht die Mutterrolle übernommen, da es ja noch eine gibt. Die Kinder sehen sie alle 2 Wochen. Ich möchte auch eigentlich nicht die "Ersatzmama" sein. Ich bin ich, fertig. Das akzeptieren sie auch so. Natürlich machen wir alltägliche Dinge wie Arztbesuche, Einkäufe, Schulaufgaben usw gemeinsam und ich hab sie unheimlich lieb.
Meine eigentliche Frage ist, warum kommt das jetzt? Warum bin ich teilweise echt genervt von den Kindern? Da ich keine eigenen Kinder habe, fehlt mir da jeglicher Vergleich. Ist das Normal? Ist hier evtl auch jemand mit einem alleinerziehenden Mann zusammen?
Danke für Eure Zeit.
 

Na, er ist nur für dich der "Mann". Für seine Kinder ist der Alleinerziehende der alleinerziehende "Vater", der normalerweise alles, was du tust, alleine tun müsste.

Jedes Kind hat genaue EINE Mutter. 

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7. Dezember um 9:57

Ich danke euch für Eure Antworten.
Er rackert sich hier wirklich tagtäglich ab um es jedem Recht zu machen. Und er ruht sich garantiert nicht auf meine Kosten aus. Wenn ich sehe was andere Väter so tun... Ich bin nunmal jetzt ein Teil der Familie und leiste meinen Teil. Aber ich sollte mir wohl trotzdem häufiger auch einfach Auszeiten nehmen um in Zukunft entspannter zu sein und um Ruhe in die neue Situation zu wachsen.  Also nochmal Danke.

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7. Dezember um 10:18

Ersatzmama würde ich mir an Stelle der leiblichen Mutter auch verbitten so nebenbei Bezugsperson - Ja, immerhin lebt ihr ja alle zusammen.  Ich vermute die meisten leiblichen Eltern sind zwischendurch genervt, und wenn einer sagt "Ich nicht" halte ich das für gelogen - Im Job hatte ich viel mit Eltern zutun, von gut ausgebildeten, gestressten Büromenschen über die Vorstadtfamilie bis zu Rockern und alternativen Esoterikern .... alle sind zwischendurch genervt

Was genau meinst du denn mit:
zB: ich hab euch nicht so versaut, warum muss ich das jetzt ausbaden?

Machen die Kinder etwas konretes was dich ärgert?
 

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7. Dezember um 10:37
In Antwort auf nouseforaname

Mir war durchaus bewusst auf was ich mich einlasse. Soviel mal vorneweg. Das ist ja auch nicht das Thema. Ich sage auch, dass ich die Kinder liebe und sie als meine Familie ansehe. Ebenso ist mir bewusst dass ich eine große Rolle in ihrem Leben spiele und dies auch in Zukunft tun werde. Ich möchte nur dass sie wissen und es ihnen auch bewusst machen dass ich nicht die Mutter bin. Ich bin ich, eine Freundin, Trösterin, Spielgefährtin, Köchin, Organisatorin, Taxi...alles was eine Mutter tut und tue dies auch gerne.
Was mich nun aber beunruhigt sind eben diese zwar selten aber doch auftretenden negativen Gedanken.

aber ich glaube das ist doch normal.... auch wenn es die eigenen kindern sind

jede mutter ist mal genervt...

wollt ihr eigentlich noch eigene kinder?

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8. Dezember um 10:12

Ich kann dir auch nur raten auf Auszeiten für dich zu achten.
Die Gedanken könnten davon kommen, dass du einfach überfordert bist.
Dass dir einfach Zeit für dich selbst fehlt.

Da würde ich ggf wöchentliche feste (aushäusige) Termine einplanen.
Sport den du mit einer Freundin machst oder einen Mädelsabend oder eben einfach nur abends eine Runde spazieren, oder was dir eben gut tut.

Wenn ein fetser Termin nicht reicht gegen die Gedanken, dann mach einen zweiten. Guck, dass es dir gut geht. Und frage auch mal deinen Partner, ob er genug Zeit für sich hat. Oder wie du ihn unterstützen könntest.

LG

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