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Beziehung mit Borderliner - ja oder nein?

10. Februar 2011 um 14:38

Hallo !

ich hatte bis letzte woche ein betriebspraktikum in einer psychiatrischen tagesklinik, welches mir auch sehr gut gefallen hat!
allerdings hat sich ein Patient ,der an dem Borderlinesyndrom leidet, in mich verliebt. Zwar kann ich die gefühle erwiedern, allerdings weiß ich nihct was passiert, wenn die beziehung nicht mehr klappt...
vorallem ist er 9 jahre älter als ich! ( das ist für mich das kleinere problem)
er wird bald entlassen weil er sich sehr gut macht und ich verstehe mich so gut mit ihm!
ich hoffe, ihr könnt mir ratschläge geben!
danke im vorraus, funkybuddha1

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3. März 2011 um 6:46

Es wundert mich
dass ausgerechnet jemand, der grade ein Praktikum in einer psychiatrischen Klinik gemacht hat, hier diese Frage stellt. Es sollte dir bekannt sein, dass eine Beziehung mit einem Borderliner nicht möglich ist.

Warum stellst du uns also diese Frage?

Alles, was hier dazu bereits geschrieben wurde, ist wahr. Insbesondere solltest du dir tommeks Kommentar genau durchlesen. Seine Beschreibung, so schlimm sie sich anhören mag, ist doch nur ein fahler Abklatsch von dem, was dich mit einem Borderliner erwartet.

Manche Borderliner sind hochintelligent und verstehen es trefflich, auch promovierte Psychiater (vielleicht sogar mit einer Professur) Länge mal Breite zu verarschen. Wenn er "sich gut macht", wie du schreibst, handelt es sich vielleicht um ein solches Exemplar.

Lange Rede kurzer Sinn: FINGER WEG!!!!!

Freundliche Grüße,
Christoph

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3. März 2011 um 7:53

Lauf!
Borderliner sind keine Menschen sondern Blutsaugende Parasiten! Er wird dich aussaugen und danach entsorgen. Vergiss es also am Besten gleich außer dir ist dein Leben total egal!

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3. März 2011 um 17:31

Nein
aber ist ja dein leben.....

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3. März 2011 um 17:51

...
Wenn du in dieser Tagesklinik gearbeitet hast bzw. mit diesem Patienten "gearbeitet" hast (Gespräche, Gruppentherapie,...), dann darfst du wahrscheinlich keine Beziehung mit ihm eingehen. In den meisten Kliniken darf man erst 2 Jahre nach dem letzten beruflichen Kontakt zum Patienten eine Beziehung mit diesem eingehen.

Auch als Praktikantin hast du eine gewisse Verantwortung den Patienten gegenüber!

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3. März 2011 um 18:24

Tu dir das bitte nicht an!
ich kann aus erfahrung sprechen!

anfangs war alles traumhaft, ich war seine traumfrau etc., bis er mich plötzlich einfach entsorgt hat...natürlich nicht, ohne dass er ne weile schon eine neue hatte, was keiner wusste...

ich habe auch alles durch, von lügen, betrügen, manipulieren, aber er wollte immer alles abstreiten und tatsachen verdrehen, denn ich war ja die schuldige, so wie es alle sind....

mir ist nur mehr haß entgegen geschlagen, sogar mit anzeige wurde mir gedroht...

verstehen konnte ich das ganze nie, bis ich mir vieles über bl durchgelesen habe...

die trennung ist schon ein paar monate her, ich hab daran noch zu knabbern, aber ich bin froh dass ich endlich davon weg bin...

glaub es einfach und lauf bevor es zu spät ist!

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3. März 2011 um 18:41

Ähm...
...ehrlich gesagt halte ich DAS für das absolut sekundäre Problem.
Tu' in deinem Privatleben doch, was du möchtest- ob man sich eine Beziehung mit einem Menschen mit Persönlichkeitsstörung zutraut, muss letztendlich jeder für sich selbst entscheiden, da hilft kein Forum. Ich behaupte mal, es hilft, sich selbst und die eigenen Muster gut zu kennen, um diese Entscheidung fundiert treffen zu können; und die meisten Menschen trauen sich das weniger zu, je mehr sie sich kennen . Aber möglich ist alles...

Viel entscheidender finde ich- und du meinst, dass du mit deiner Jobwahl das richtige Los gezogen hast??
Sorry, aber wie kann man sich denn in einen Patienten verknallen und dann auch noch 'ne Beziehung mit ihm eingehen??
Du kannst dich freuen, dass du noch Praktikantin bist; ansonsten ist sowas nämlich u.U. strafbar, und zwar zurecht. Theoretisch steht ein Patient nämlich in einem Abhängigkeitsverhältnis- wobei mir das bei euch nicht so klar zu sein scheint.

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6. März 2011 um 2:47

Vergiss es!!
Hatte mal eine Beziehung zu einer Borderline-Frau.
Wie üblich war am Anfang alles super und ich war mega-verliebt. Nach ca. drei Monaten wendete sich das Blatt aber schlagartig und der übliche Albtraum ging los: Ich war alles schuld, sie fing an, mich zu betrügen (was ich über sieben Ecken erfahren musste), baggerte wieder an ihrem Exfreund herum, behandelte mich wie den letzten Arsch.
Glücklicherweise wusste ich von Ihrer Erkrankung und hatte mir viel über BL angelesen, so dass ich einigermassen vorbereitet war. Trotzdem habe ich heute noch an der Geschichte zu knabbern, obwohl ich mich ständig vor Augen führe, dass das, was ich da liebte, nur ein Trugbild war.
Auf www.borderlinekunst.de findet man sehr gute Beschreibungen und das Muster scheint tatsächlich immer dasselbe zu sein. Jedenfalls fand ich meine Story da fast 1:1
wieder. Am ethischen Aspekt Deiner Geschichte möchte ich nicht herumkritisieren, halte es aber auch eine Manipulation
Deiner Angebeteten für das wahrscheinlichste.
Ich möchte einen Satz zitieren, den ich auf o.g. Internetseite damals gefunden habe: "Hör auf zu träumen! Sie wird es nicht durchhalten, Dein Traum zu sein."

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6. März 2011 um 3:12

Also irgendwie sind hier viele
Stimmen, die aus Erfahrung sprechen und meinen genau zu wissen, wie dein potentieller Schwarm tickt, weil man angeblich alle über einen Kamm scheren könnte. Ich nenne dir einfach mal das Gegenteil, ebenfalls aus eigener Erfahrung, damit du auch einen anderen Gesichtpunkt hast.

Wichtig ist, dass dir weder positive noch negative Eindrücke helfen dürfen in der Situation, sondern rein deine zwischenmenschliche Kenntnis. Den jeder Mensch ist anders und man neigt gerade bei schlechter Erfahrung dazu alles madig zu reden.

Ich habe verdammt gute Erfahrungen gemacht, würde dir aber jetzt dennoch nicht zu raten, genausowenig, wie ich dir abraten würde, wenn ich schlechte Erfahrungen gemacht hätte, den jeder Mensch fungiert als Individuum und ist seines eigenen Schicksals Schmied.

Ich habe eine Beziehung gehabt zu einer Borderlinerein. Die Beziehung ging 1 Jahr und drei Monate und war auch noch meine erste Beziehung. Die Beziehung war durchgehend glücklich und ist in den letzten beiden Monaten gescheitert, weil ich zu viele persönliche Probleme hatte und nicht, wegen ihrer Probleme!!! Wir haben uns respektvoll voneinander getrennt und reden auch heute noch miteinander.

Mir hat diese Beziehung viel für mein weiteres Leben gegeben muss ich sagen. Sie hat sich innerhalb der Beziehung auch geschnitten und ist kurz vorher in einer geschlossenen gewesen und nach der Beziehung wieder, weil sie das alles sehr mitgenommen hat, also einfach war es schon nicht unbedingt, dennoch möchte ich keinen Tag missen, den ich damals mit ihr verbracht habe und ich habe das alles auch gemeistert, obwohl ich da sehr frisch war in Sachen Beziehung.

Wichtig ist, dass die Person mit der Erkrankung, niemals dir die Schuld gibt, wenn es zum Ernstfall kommt, wie es der Ex meiner Freundin getan hat, dass kann nicht funktionieren, weil du nicht dabei in Mitleidenschaft gezogen werden darfst.
Andernfalls kann alles möglich sein, es kommt auf einen Versuch an, ganz einfach.

Wäge für dich ab, ob du dir das zumuten kannst oder willst, aber bedenke eben, dass es so viele Menschen mit Problemen gibt und eine Beziehung nie einfach ist, egal mit welchen Hintergrund.

Ich wünsche dir alles Gute für dich und hoffe, dass du dein Glück finden wirst.

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6. März 2011 um 7:59
In Antwort auf titus_11947518

Also irgendwie sind hier viele
Stimmen, die aus Erfahrung sprechen und meinen genau zu wissen, wie dein potentieller Schwarm tickt, weil man angeblich alle über einen Kamm scheren könnte. Ich nenne dir einfach mal das Gegenteil, ebenfalls aus eigener Erfahrung, damit du auch einen anderen Gesichtpunkt hast.

Wichtig ist, dass dir weder positive noch negative Eindrücke helfen dürfen in der Situation, sondern rein deine zwischenmenschliche Kenntnis. Den jeder Mensch ist anders und man neigt gerade bei schlechter Erfahrung dazu alles madig zu reden.

Ich habe verdammt gute Erfahrungen gemacht, würde dir aber jetzt dennoch nicht zu raten, genausowenig, wie ich dir abraten würde, wenn ich schlechte Erfahrungen gemacht hätte, den jeder Mensch fungiert als Individuum und ist seines eigenen Schicksals Schmied.

Ich habe eine Beziehung gehabt zu einer Borderlinerein. Die Beziehung ging 1 Jahr und drei Monate und war auch noch meine erste Beziehung. Die Beziehung war durchgehend glücklich und ist in den letzten beiden Monaten gescheitert, weil ich zu viele persönliche Probleme hatte und nicht, wegen ihrer Probleme!!! Wir haben uns respektvoll voneinander getrennt und reden auch heute noch miteinander.

Mir hat diese Beziehung viel für mein weiteres Leben gegeben muss ich sagen. Sie hat sich innerhalb der Beziehung auch geschnitten und ist kurz vorher in einer geschlossenen gewesen und nach der Beziehung wieder, weil sie das alles sehr mitgenommen hat, also einfach war es schon nicht unbedingt, dennoch möchte ich keinen Tag missen, den ich damals mit ihr verbracht habe und ich habe das alles auch gemeistert, obwohl ich da sehr frisch war in Sachen Beziehung.

Wichtig ist, dass die Person mit der Erkrankung, niemals dir die Schuld gibt, wenn es zum Ernstfall kommt, wie es der Ex meiner Freundin getan hat, dass kann nicht funktionieren, weil du nicht dabei in Mitleidenschaft gezogen werden darfst.
Andernfalls kann alles möglich sein, es kommt auf einen Versuch an, ganz einfach.

Wäge für dich ab, ob du dir das zumuten kannst oder willst, aber bedenke eben, dass es so viele Menschen mit Problemen gibt und eine Beziehung nie einfach ist, egal mit welchen Hintergrund.

Ich wünsche dir alles Gute für dich und hoffe, dass du dein Glück finden wirst.

Hallo yelder,
schön für dich, wenn deine Beziehung zu einer Borderlinerin geklappt hat (auch wenn ihr jetzt auseinander seid). Du sagst allerdings ja selbst, es wäre wichtig, dass im Ernstfall die Person mit der Erkrankung dir niemals die Schuld gibt. Wie soll das bitte deiner Meinung nach funktionieren?

Ein Wesen des BL-Syndroms liegt ja genau darin, sich die Welt in Gut und Böse einzuteilen. Solange der Partner auf der guten Seite bleibt und die pöse, pöse Welt auf der anderen, ist ja alles fröhsi. Nur, was machst du bitteschön, wenn du als Partner auf einmal zur bösen Reichshälfte gehörst?

Nochmal völlig abseits von partnerschaftlichen Überlegungen gilt es festzuhalten, dass im Falle der TE eine unzulässige Verquickung von Beruf und Privatleben stattgefunden hat, auch wenn sie mit ihrem Praktikum inzwischen fertig ist. Es ist aus guten Gründen ein No-Go, dass Ärzte, Schwestern, Pfleger usw. mit ihren Patienten etwas anfangen.

Und wenn einige Kommentare hier die These unterstützen, dass eine Beziehung zu einem BL-Patienten nicht möglich ist und diese Krankheit auch nicht als therapiefähig gilt, mag es schon sein, dass diese Kommentare mit eigener Erfahrung unterstützt oder durch Beispiele aus dem unmittelbaren Umfeld der Kommentarposter belegt sind. Deshalb sind die Kommentare aber um nichts weniger brauchbar oder wertvoll.

Es bleibt dabei: eine Beziehung mit einem Borderliner ist nach dem Stand der Technik (bzw. aktuellen Forschungen) unmöglich.

Freundliche Grüße,
Christoph

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6. März 2011 um 10:49
In Antwort auf py158

Hallo yelder,
schön für dich, wenn deine Beziehung zu einer Borderlinerin geklappt hat (auch wenn ihr jetzt auseinander seid). Du sagst allerdings ja selbst, es wäre wichtig, dass im Ernstfall die Person mit der Erkrankung dir niemals die Schuld gibt. Wie soll das bitte deiner Meinung nach funktionieren?

Ein Wesen des BL-Syndroms liegt ja genau darin, sich die Welt in Gut und Böse einzuteilen. Solange der Partner auf der guten Seite bleibt und die pöse, pöse Welt auf der anderen, ist ja alles fröhsi. Nur, was machst du bitteschön, wenn du als Partner auf einmal zur bösen Reichshälfte gehörst?

Nochmal völlig abseits von partnerschaftlichen Überlegungen gilt es festzuhalten, dass im Falle der TE eine unzulässige Verquickung von Beruf und Privatleben stattgefunden hat, auch wenn sie mit ihrem Praktikum inzwischen fertig ist. Es ist aus guten Gründen ein No-Go, dass Ärzte, Schwestern, Pfleger usw. mit ihren Patienten etwas anfangen.

Und wenn einige Kommentare hier die These unterstützen, dass eine Beziehung zu einem BL-Patienten nicht möglich ist und diese Krankheit auch nicht als therapiefähig gilt, mag es schon sein, dass diese Kommentare mit eigener Erfahrung unterstützt oder durch Beispiele aus dem unmittelbaren Umfeld der Kommentarposter belegt sind. Deshalb sind die Kommentare aber um nichts weniger brauchbar oder wertvoll.

Es bleibt dabei: eine Beziehung mit einem Borderliner ist nach dem Stand der Technik (bzw. aktuellen Forschungen) unmöglich.

Freundliche Grüße,
Christoph

Das
Borderliner immer nur die Schuld auf andere projezieren ist aber ein Irrglaube, das Krankheitsbild ist vielfältig und für jedes Individuum anders definierbar. Es ist sicherlich richtig, dass prozentual ein gewaltiger Teil genau nach dem Schema verfährt und das es risikobehaftet ist bleibt auch garnicht abzustreiten, aber es ist nicht per se zu verdammen. Die frage ist eben, welches seiner Ängste in zwischenmenschlicher Hinsicht überwiegen und ob die Angst vor Nähe überwiegt oder die Angst vor dem Alleinsein. Ok, vielleicht mag ich auch einfach das Glück gehabt haben, dass die Regel die Ausnahme bestätigt und Glück gehabt habe, dass es bei mir funktioniert hat.

Um mal zu zeigen, wie unterschiedlich das Krankeitsbild auch sein kann, möchte ich aufzeigen, wie unterschiedlich ALLEIN schon die drei Personen mit B. agieren, die ich persönlich kenne.

Eine Freundin hat sich die Arme so krass zersäbelt, dass es kaum eine Stelle am Körper gibt, die keine Narbe trägt. Arme sind da nur ein Ziel gewesen. Sie hat daraus aber nie einen Hehl gemacht und läuft auch im Sommer mit T-Shirt rum. Wie man das interpretieren mag, bleibt dabei jedem selbst überlassen. Die Schuldfrage bleibt hierbei ungeklärrt, da ich sie nie darauf angesprochen habe. Sie hatte ein Beziehung über 5 Jahre, die möglicherwerise problembehaftet war, dass kann ich beenfalls nicht sagen.

Meine Ex hat sich vor meiner Zeit heftig geschnitten und nach der Therapie war es zumindest so gut gedämmt, dass sie sich innerhalb unserer Beziehung damals ein einziges Mal geschnitten hat. Sie hat sich aber geschämt und das versteckt. Sie hatte Probleme und ich habe sofort gesagt, ich komme zum Trösten vorbei. Als ich rein ging, habe ich gemerkt, dass sie was hinter dem Rücken versteckt und da sie im Tiefsten Sommer ein Pullover trug, war mir klar was Sache ist, ich habe sie aber nicht drauf angesprochen, damit sie sich nicht schämen muss. Nachdem ich sie eine halbe Stunde getröstet habe, hat sie mir völlig kleinlaut ihre Tat verraten und ich habe nur gesagt ich weiß und sie in den Arm genommen. Sie hat es im Gegensatz zur der Freundin A also versucht für sich auszumachen und sich für alles die Schuld gegeben, aber nmie mir. Wie gesagt, ich mag da zeimliches Glück gehabt haben, das möchte ich nicht bestreiten.

Und dann der Typ von meiner freundin, der sich immer bei dem kleinsten Konflikt geschnitten hat und dann in Bezug auf ihr Gewissen ihr versucht hat, die Schuld zuzuweisen, was natürlich nicht ging, die Beziehung hat auch nur drei Monate gehalten, weil es für sie nicht tragbar war.

Jedoch ist dein Argument bezüglich einer Servicekraft mit Pflegeauftrag doch etwas, was mich überzeugt in der Hinsicht, dass es sich womöglich nicht als machbar herausstellt.

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6. März 2011 um 11:52

..
@mente

diabetes ist aber was andres und kein vergleich

borderline kann man nicht verharmlosen, vor allem ist es ja in beziehungen schwierig... welcher mensch hält immer nähe-distanz spielchen aus, wutausbrüche, etc.

ich möchte niemanden angreifen, borderliner sind krank und können nichts dafür, aber deren partner müssen sehr viel aushalten

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6. März 2011 um 19:45

Hallo Mona,
tut mir ja leid, wenn du den Eindruck hast, ich wäre der Meinung, eine Beziehung mit einem BL Patienten sei nicht möglich, aber es ist MEINE Meinung und keine in Stein gemeißelte Wahrheit. Vielleicht klang meine Feststellung von der technischen Unmöglichkeit einfach nach zu sehr Stein und Meißel. Wenn du mit meiner unrichtigen Behauptung gemeint haben solltest, dass eine Beziehung mit BL Leuten nicht möglich sein soll, magst du recht haben. Es gibt sicher eine ganze Menge von Borderlinern, die jahrelang glückliche Beziehungen mit ihren Partnern führen können. Immerhin habe ich selbst ja auch jahrelang eine glückliche Beziehung mit einer Borderlinerin geführt. Ich habe sie sehr geliebt und ihr meinen Namen (und nach Ende unserer Ehe alles, was ich hatte) gegeben.

Ich bin weit davon entfert, meine persönlichen Erfahrungen zum Maßstab für alle zu machen, aber ich darf daran erinnern, dass die Eingangsfrage der TE war, ob sie eine Beziehung eingehen solle mit einem BL Patienten, den sie im Rahmen ihres Praktikums in einer psychiatrischen Klinik kennengelernt hat. Und da habe ich mir die Freiheit genommen, ihr davon abzuraten und auf die bereits geposteten Erfahrungen anderer Forenteilnehmer zu verweisen.

Es ist einerseits erfreulich, dass ich nun nicht zu den "Bösen" gehöre, andererseits unerfreulich, dass du deine Welt eine "primitive BL Welt" nennst. Ich glaube nämlich nicht, dass die Welt der Borderliner primitiv wäre. Vielmehr sind überaus viele Borderliner hochintelligent. Und die BL Welt habe ich als überaus reichhaltig kennengelernt. Aber das sind jetzt auch nur wieder persönliche Erfahrungen. Im Übrigen hast du natürlich Recht mit deinem Diktum ich hätte keine Ahnung von der Materie. Schließlich bin ich kein Psychiater, sondern Ingenieur, und noch dazu ein schlechter.

Aber es freut mich, dass du meine Beiträge sehr schätzt.

Freundlichen Grüße,
Christoph

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7. März 2011 um 1:30
In Antwort auf angela_12473158

..
@mente

diabetes ist aber was andres und kein vergleich

borderline kann man nicht verharmlosen, vor allem ist es ja in beziehungen schwierig... welcher mensch hält immer nähe-distanz spielchen aus, wutausbrüche, etc.

ich möchte niemanden angreifen, borderliner sind krank und können nichts dafür, aber deren partner müssen sehr viel aushalten

Kann ich bestätigen ...
Ich war ca. 6 Jahre in einer solchen Beziehung. Ich hatte gedacht, dass ich genug Kraft dafür aufbringen kann. Konnte ich leider doch nicht.
Der Mann mit dem ich mich in dieser Beziehung befand war allerdings auch fest davon überzeugt mit Recht Therapien abgebrochen zu haben und hielt es trotz der schwierigen Umstände in unserer Beziehung auch nicht für Nötig sich weiterhin mit dem "Therapiegedanken" auseinanderzusetzen.
Aber ich würde es immer als positiv einschätzen wenn jemand bereit ist sich mit seiner Krankheit auseinanderzusetzen und es somit an deiner Stelle auf einen Versuch ankommen lassen. Du könntest evtl. auch offen ansprechen, dass du nicht weißt ob du das aushalten kannst (so du denn überhaupt musst) und deshalb gern erstmal einen Beziehung "auf Probe" führen möchtest (oder schöner ausgedrückt: du lässt es einfach langsam angehen)

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24. Oktober 2013 um 11:29

Oh Leute :s
Es ist echt traurig zu lesen, das manche hier wirklich Posten das es nicht möglich ist eine Beziehung zu einem BL- erkrankten zu führen. SCHWACHSINN!

Ich kann dir nur von meiner Erfahrung erzählen.


Meine EX-Freundinnen war auch ein Borderline.
Es war die schönste Zeit meines Lebens. Wir waren 2 1/2 Jahre zusammen. Wir kommen beide aus einer Jugendwohnung. Haben uns dort kennen gelernt und lieben gelernt. Am Anfang war es recht kompliziert. Es wahr mehr ne on off Beziehung. Und wir beide, sie sowohl auch ich mussten am Anfang harten Zeiten durchmachen.
Und so ca. 9 Monaten hat es sich eingependelt. Es wurde stabil, klar man hat sich immernoch gestritten aber wir könnten drüber reden. Über das was uns gestört hat, unsere Ängste etc.


Also ich hab aus diesen 2 Jahren mitgenommen, das man einer BL-erkrankten Person viel Vertrauen schenken muss. Man sollte ihr oder ihm zeigen das auch wenn man mal schlechte Zeiten durchmacht, immer für diese Person da ist. Egal wie was er/sie sagt. Egal was er/sie für Aktionen bringt, man sollte für sie da sein. Auf der anderen Seite darfst du nicht alles andere an dich ran lassen was dein Partner dir an den Kopf wirft.
Im Endeffekt, du solltest dir schon im klaren sein wie das Krankheitsbild eines Borderline aussieht.
Es ist definitiv hart am Anfang aber wenn es anfängt stabiler zu werden weist du was ich meine

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24. Oktober 2013 um 13:40

Lauf..
so schnell du kannst!

Nach nem Jahr mit nem Borderliner, brauchst du nicht mehr in so'ner Klinik arbeiten, dann bist du selbst Patient.

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