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Beziehung mit bindungsängstlicher Freundin

19. November um 9:15

Hallo,

ich bin nun seit über einem halben Jahr mit einer 20-jährigen zusammen (ich selber bin auch 20), die wie sich nun seit kurzem herausgestellt hat, stark unter Bindungsangst leidet und somit nur schwer vertraut, sich jemandem öffnet oder sich Gefühle eingesteht. Dieses Problem plagt sie schon sehr lange, weshalb sie noch nie eine Beziehung hatte, noch irgendwie was ernsteres mit einem Typen. Ich bin der erste und wir konnten in den letzten 6 Monate gemeinsam sehr an ihrer Bindungsphobie arbeiten, sie ist auf einem guten Weg. (kurze Anmerkung: wir kennen uns schon seit 7-8 Jahren und gingen gemeinsam zur Schule bzw. waren auch Nachbarn)

Dennoch macht mir das alles sehr zu schaffen. Neben dem, dass sie oft behauptet wir seien in keiner Beziehung, dann sind wirs doch, dann wieder nicht, kommen viele weitere Probleme hinzu, unter denen wir beide leiden. Unter anderem, dass sie mir nicht immer sagen kann, dass sie mich liebt, oder sie lässt einfach keine Nähe zu. Nicht weil sie nicht will, sondern weil sie nicht kann. Weitere Probleme sind, dass wir über keine gemeinsame Zukunft reden können, weil sie sich davor sehr fürchtet oder dass wir fast immer streiten, wenn ich mit meinen Freunden länger unterwegs bin und etwas später nach Hause komme am Wochenende. Und damit meine ich gar nicht Feiern gehen, mit diesem Thema will ich gar nicht erst anfangen. Aber das sind alles Probleme, mit denen ich noch irgendwie umgehen kann und an denen wir zusammen arbeiten. Aber zwischen uns steht jetzt ein RIESEN Problem, für welches ich persönlich keine Lösung sehe, genauso wie sie. Es geht um meine beste Freundin.

Ich habe mir meine beste Freundin nicht ausgesucht, sondern bin mit ihr aufgewachsen. Unsere Eltern kennen sich schon seit über 25 Jahren und ich habe in ihr schon immer meine Schwester gesehen die ich nie hatte, da ich Einzelkind bin. Wir sind gemeinsam durch dick und dünn gegangen und werden dies auch immer tun. Das Problem liegt jetzt darin, dass meine Freundin extrem unglücklich damit ist, nicht die einzige Frau in meinem Leben zu sein. Sie bedrückt das Gefühl sehr, dass sie nicht die einzige ist, für die ich alles tun würde. Von Eifersucht kann man hier kaum sprechen, da sich auch beide kennen und herlich miteinander klarkommen. Zwar nicht persönlich, aber sie kennen sich schon Jahre vom Sehen her und haben oft miteinander geschrieben. Auch WENN ein bisschen Eifersucht dabei wäre und sie sich das einfach nicht eingestehen will, kommt dazu dass meine beste Freundin selber einen Freund hat. Und das schon seit 3 Jahren. Und dieser Freund sieht in mir das kleinste Problem, nein er sieht mich sogar als super Unterstützung und als großen Bruder seiner Freundin. Dennoch sagt meine Freundin, dass sie so nicht weitermachen kann, weil sie jeden Tag daran denkt und deswegen unglücklich ist. Für mich gibt es da aber auch leider keinen Kompromiss. Meine beste Freundin hat ihre Freunde nie über mich gestellt und das weiß sogar ihr derzeitiger Freund und er erwartet das auch gar nicht. Sie hat immer gesagt, dass sie zu mir halten würde, falls sie sich wirklich entscheiden müsste und das würde ich genauso.

Ich denke, dass die Bindungsangst meiner Freundin da ein bisschen mitspielt und sie somit einen für sie logischen Grund sucht, die Sache zu beenden, auch wenn dies unterbewusst bei ihr passiert. Ich hoffe, dass sich das einfach mit der Zeit legt und sie damit lernt, umzugehen.

Oder was sagt ihr, was wäre für euch das sinnvollste? Die eine liebe ich wie meine zukünfitge Ehefrau und Liebe meines Lebens, die andere wie meine Schwester. Ich will und kann mich nicht entscheiden.

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19. November um 19:52
In Antwort auf sushi123

Hallo,

ich bin nun seit über einem halben Jahr mit einer 20-jährigen zusammen (ich selber bin auch 20), die wie sich nun seit kurzem herausgestellt hat, stark unter Bindungsangst leidet und somit nur schwer vertraut, sich jemandem öffnet oder sich Gefühle eingesteht. Dieses Problem plagt sie schon sehr lange, weshalb sie noch nie eine Beziehung hatte, noch irgendwie was ernsteres mit einem Typen. Ich bin der erste und wir konnten in den letzten 6 Monate gemeinsam sehr an ihrer Bindungsphobie arbeiten, sie ist auf einem guten Weg. (kurze Anmerkung: wir kennen uns schon seit 7-8 Jahren und gingen gemeinsam zur Schule bzw. waren auch Nachbarn)

Dennoch macht mir das alles sehr zu schaffen. Neben dem, dass sie oft behauptet wir seien in keiner Beziehung, dann sind wirs doch, dann wieder nicht, kommen viele weitere Probleme hinzu, unter denen wir beide leiden. Unter anderem, dass sie mir nicht immer sagen kann, dass sie mich liebt, oder sie lässt einfach keine Nähe zu. Nicht weil sie nicht will, sondern weil sie nicht kann. Weitere Probleme sind, dass wir über keine gemeinsame Zukunft reden können, weil sie sich davor sehr fürchtet oder dass wir fast immer streiten, wenn ich mit meinen Freunden länger unterwegs bin und etwas später nach Hause komme am Wochenende. Und damit meine ich gar nicht Feiern gehen, mit diesem Thema will ich gar nicht erst anfangen. Aber das sind alles Probleme, mit denen ich noch irgendwie umgehen kann und an denen wir zusammen arbeiten. Aber zwischen uns steht jetzt ein RIESEN Problem, für welches ich persönlich keine Lösung sehe, genauso wie sie. Es geht um meine beste Freundin.

Ich habe mir meine beste Freundin nicht ausgesucht, sondern bin mit ihr aufgewachsen. Unsere Eltern kennen sich schon seit über 25 Jahren und ich habe in ihr schon immer meine Schwester gesehen die ich nie hatte, da ich Einzelkind bin. Wir sind gemeinsam durch dick und dünn gegangen und werden dies auch immer tun. Das Problem liegt jetzt darin, dass meine Freundin extrem unglücklich damit ist, nicht die einzige Frau in meinem Leben zu sein. Sie bedrückt das Gefühl sehr, dass sie nicht die einzige ist, für die ich alles tun würde. Von Eifersucht kann man hier kaum sprechen, da sich auch beide kennen und herlich miteinander klarkommen. Zwar nicht persönlich, aber sie kennen sich schon Jahre vom Sehen her und haben oft miteinander geschrieben. Auch WENN ein bisschen Eifersucht dabei wäre und sie sich das einfach nicht eingestehen will, kommt dazu dass meine beste Freundin selber einen Freund hat. Und das schon seit 3 Jahren. Und dieser Freund sieht in mir das kleinste Problem, nein er sieht mich sogar als super Unterstützung und als großen Bruder seiner Freundin. Dennoch sagt meine Freundin, dass sie so nicht weitermachen kann, weil sie jeden Tag daran denkt und deswegen unglücklich ist. Für mich gibt es da aber auch leider keinen Kompromiss. Meine beste Freundin hat ihre Freunde nie über mich gestellt und das weiß sogar ihr derzeitiger Freund und er erwartet das auch gar nicht. Sie hat immer gesagt, dass sie zu mir halten würde, falls sie sich wirklich entscheiden müsste und das würde ich genauso.

Ich denke, dass die Bindungsangst meiner Freundin da ein bisschen mitspielt und sie somit einen für sie logischen Grund sucht, die Sache zu beenden, auch wenn dies unterbewusst bei ihr passiert. Ich hoffe, dass sich das einfach mit der Zeit legt und sie damit lernt, umzugehen.

Oder was sagt ihr, was wäre für euch das sinnvollste? Die eine liebe ich wie meine zukünfitge Ehefrau und Liebe meines Lebens, die andere wie meine Schwester. Ich will und kann mich nicht entscheiden.

Das reflektiert du ganz realistisch: deine beste Freundin könnte als "quasi-Trennungsgrund" herhalten müssen, irgendwann, eine Art Notausgang, wenn es ihr zuviel wird. Allerdings kenne ich eine Menge Frauen, die ein Problem damit hätten, dass du diese Freundin tatsächlich        "über" deine Lebenspartnerin stellst. Keine Frau die ich kenne, würde die 2. Geige bei einem Lebenspartner spielen wollen. Wieso baust du diesen Druck überhaupt auf..."wenn ich mich entscheiden müsste...würde ich meine beste Freundin wählen!" Bringt doch keinem was. Oder hältst du dir damit am Ende selbst ein Hintertürchen offen?

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19. November um 21:46
In Antwort auf sushi123

Hallo,

ich bin nun seit über einem halben Jahr mit einer 20-jährigen zusammen (ich selber bin auch 20), die wie sich nun seit kurzem herausgestellt hat, stark unter Bindungsangst leidet und somit nur schwer vertraut, sich jemandem öffnet oder sich Gefühle eingesteht. Dieses Problem plagt sie schon sehr lange, weshalb sie noch nie eine Beziehung hatte, noch irgendwie was ernsteres mit einem Typen. Ich bin der erste und wir konnten in den letzten 6 Monate gemeinsam sehr an ihrer Bindungsphobie arbeiten, sie ist auf einem guten Weg. (kurze Anmerkung: wir kennen uns schon seit 7-8 Jahren und gingen gemeinsam zur Schule bzw. waren auch Nachbarn)

Dennoch macht mir das alles sehr zu schaffen. Neben dem, dass sie oft behauptet wir seien in keiner Beziehung, dann sind wirs doch, dann wieder nicht, kommen viele weitere Probleme hinzu, unter denen wir beide leiden. Unter anderem, dass sie mir nicht immer sagen kann, dass sie mich liebt, oder sie lässt einfach keine Nähe zu. Nicht weil sie nicht will, sondern weil sie nicht kann. Weitere Probleme sind, dass wir über keine gemeinsame Zukunft reden können, weil sie sich davor sehr fürchtet oder dass wir fast immer streiten, wenn ich mit meinen Freunden länger unterwegs bin und etwas später nach Hause komme am Wochenende. Und damit meine ich gar nicht Feiern gehen, mit diesem Thema will ich gar nicht erst anfangen. Aber das sind alles Probleme, mit denen ich noch irgendwie umgehen kann und an denen wir zusammen arbeiten. Aber zwischen uns steht jetzt ein RIESEN Problem, für welches ich persönlich keine Lösung sehe, genauso wie sie. Es geht um meine beste Freundin.

Ich habe mir meine beste Freundin nicht ausgesucht, sondern bin mit ihr aufgewachsen. Unsere Eltern kennen sich schon seit über 25 Jahren und ich habe in ihr schon immer meine Schwester gesehen die ich nie hatte, da ich Einzelkind bin. Wir sind gemeinsam durch dick und dünn gegangen und werden dies auch immer tun. Das Problem liegt jetzt darin, dass meine Freundin extrem unglücklich damit ist, nicht die einzige Frau in meinem Leben zu sein. Sie bedrückt das Gefühl sehr, dass sie nicht die einzige ist, für die ich alles tun würde. Von Eifersucht kann man hier kaum sprechen, da sich auch beide kennen und herlich miteinander klarkommen. Zwar nicht persönlich, aber sie kennen sich schon Jahre vom Sehen her und haben oft miteinander geschrieben. Auch WENN ein bisschen Eifersucht dabei wäre und sie sich das einfach nicht eingestehen will, kommt dazu dass meine beste Freundin selber einen Freund hat. Und das schon seit 3 Jahren. Und dieser Freund sieht in mir das kleinste Problem, nein er sieht mich sogar als super Unterstützung und als großen Bruder seiner Freundin. Dennoch sagt meine Freundin, dass sie so nicht weitermachen kann, weil sie jeden Tag daran denkt und deswegen unglücklich ist. Für mich gibt es da aber auch leider keinen Kompromiss. Meine beste Freundin hat ihre Freunde nie über mich gestellt und das weiß sogar ihr derzeitiger Freund und er erwartet das auch gar nicht. Sie hat immer gesagt, dass sie zu mir halten würde, falls sie sich wirklich entscheiden müsste und das würde ich genauso.

Ich denke, dass die Bindungsangst meiner Freundin da ein bisschen mitspielt und sie somit einen für sie logischen Grund sucht, die Sache zu beenden, auch wenn dies unterbewusst bei ihr passiert. Ich hoffe, dass sich das einfach mit der Zeit legt und sie damit lernt, umzugehen.

Oder was sagt ihr, was wäre für euch das sinnvollste? Die eine liebe ich wie meine zukünfitge Ehefrau und Liebe meines Lebens, die andere wie meine Schwester. Ich will und kann mich nicht entscheiden.

Ich denke dass was sie hat ist keine bindungsangst, sondern sie ist sich einfach nicht sicher ob sie mit dir alt werden möchte oder doch noch ihr Leben auskosten will, trotzdem will sie dich nicht verlieren. Um ein reines Gewissen zu bekommen nennt sie solche Gründe um dir das Gefühl zu geben dass du daran schuld bist und nicht sie. Lass dich night Manipulieren. Sie soll deine beste Freundin kennenlernen und aufhören so egoistisch zu denken, dass nur sie die einzige Frau in deinem Leben sein kann und muss. Du kannst schlecht unsichtbar werden und allen Frauen auf der Welt aus dem Weg gehen um sie glücklich zu machen. Wenn vorher nichts vorgefallen ist in dem sie eventuelle Zweifel dir gegenüber haben sollte, dass muss sie dir einfach vertrauen.

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20. November um 7:50
In Antwort auf mel_brit69

Das reflektiert du ganz realistisch: deine beste Freundin könnte als "quasi-Trennungsgrund" herhalten müssen, irgendwann, eine Art Notausgang, wenn es ihr zuviel wird. Allerdings kenne ich eine Menge Frauen, die ein Problem damit hätten, dass du diese Freundin tatsächlich        "über" deine Lebenspartnerin stellst. Keine Frau die ich kenne, würde die 2. Geige bei einem Lebenspartner spielen wollen. Wieso baust du diesen Druck überhaupt auf..."wenn ich mich entscheiden müsste...würde ich meine beste Freundin wählen!" Bringt doch keinem was. Oder hältst du dir damit am Ende selbst ein Hintertürchen offen?

Danke dir für deine Antwort! Ich wollte und werde sie auch nie vor die Wahl stellen, nur habe ich mich selber so gefühlt, als müsste ich mich entscheiden. Entweder ich sage meiner besten Freundin, die ich ja wie eine leibliche Schwester betrachte, dass ich unsere Freundschaft beende, oder ich verliere meinen Partner. Und mein Gedanke dabei war, würde mich mein Partner wirklich über alles lieben, müsste ich gar nicht daran denken, mich für zu entscheiden. Und das wollte ich klarstellen, dass ICH mich nicht für jemanden entscheiden werde. Genauso würde ich das zu meiner besten Freundin sagen, wenn sie auf einmal meinen würde, ich sollte das mit meiner Partnerin lassen, damit unsere Freundschaft nicht leidet. Darauf würde ich genauso antworten, dass ich mich da sicherlich nicht entscheiden werde, sondern sie das tun müsse, weil sie darin ein Problem sieht und nicht ich. Auch wenn man in guten Freundschaften und Beziehungen die Probleme gemeinsam angeht und Kompromisse eingeht, aber hier sehe ich leider keinen Kompromiss, so sehr ich das versuche zu tun.

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20. November um 7:53
In Antwort auf snowwhite26

Ich denke dass was sie hat ist keine bindungsangst, sondern sie ist sich einfach nicht sicher ob sie mit dir alt werden möchte oder doch noch ihr Leben auskosten will, trotzdem will sie dich nicht verlieren. Um ein reines Gewissen zu bekommen nennt sie solche Gründe um dir das Gefühl zu geben dass du daran schuld bist und nicht sie. Lass dich night Manipulieren. Sie soll deine beste Freundin kennenlernen und aufhören so egoistisch zu denken, dass nur sie die einzige Frau in deinem Leben sein kann und muss. Du kannst schlecht unsichtbar werden und allen Frauen auf der Welt aus dem Weg gehen um sie glücklich zu machen. Wenn vorher nichts vorgefallen ist in dem sie eventuelle Zweifel dir gegenüber haben sollte, dass muss sie dir einfach vertrauen.

Das mit der Bindungsangst ist schon ganz sicher, dass sie eine hat, sie hat es sich nach Monaten Beziehung mit mir, endlich eingestanden. Wir haben gemeinsam auch ein Buch über bindungsängstliche Menschen gelesen und sich hat sich darin zu 100% wiedererkannt, in so ziemlich jedem Punkt.

Und das finde ich auch! Ich habe wirklich immer alles von mir gegeben und ihr Vertrauen NIE missbraucht, nicht einmal ansatzweise. Sie sagt ja selber, dass es da nicht ums Vetrauen geht, sondern ums Prinzip. Sie ist nicht glücklich damit, die einzige wichtige Frau in meinem Leben zu sein. Und wie du schon sagst, unsichtbar für alle anderen Frauen kann ich nicht werden..

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20. November um 9:54

bindungsangst?
das lässt du dir einreden?

deine freundin ist einfach unreif & krankhaft eifersüchtig!!!

du darfst also nicht mal alleine feiern gehen?
deine beste freundin ist ihr ein dorn im auge ....



merkst du es echt nicht?
 

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20. November um 14:12
In Antwort auf carina2019

bindungsangst?
das lässt du dir einreden?

deine freundin ist einfach unreif & krankhaft eifersüchtig!!!

du darfst also nicht mal alleine feiern gehen?
deine beste freundin ist ihr ein dorn im auge ....



merkst du es echt nicht?
 

Naja, ich lass mir das nicht von ihr einreden, sondern bin ehrlich gesagt selber darauf gekommen.. Nach monaterlanger Recherche habe ich entdeckt, dass dies nichts Seltenes mehr ist und alle Symptome auf sie zutreffen..

Verbieten lasse ich mir sowieso nichts. Ich respektiere sie und ihre Meinung, mache aber dennoch das, auf was ich Lust habe (außer jetzt natürlich andere Frauen treffen, etc.) Also alles was noch im Rahmen einer Beziehung tolerierbar ist. Wenn ich Lust aufs Feiern habe, dann gehe ich auch

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20. November um 14:34
In Antwort auf sushi123

Danke dir für deine Antwort! Ich wollte und werde sie auch nie vor die Wahl stellen, nur habe ich mich selber so gefühlt, als müsste ich mich entscheiden. Entweder ich sage meiner besten Freundin, die ich ja wie eine leibliche Schwester betrachte, dass ich unsere Freundschaft beende, oder ich verliere meinen Partner. Und mein Gedanke dabei war, würde mich mein Partner wirklich über alles lieben, müsste ich gar nicht daran denken, mich für zu entscheiden. Und das wollte ich klarstellen, dass ICH mich nicht für jemanden entscheiden werde. Genauso würde ich das zu meiner besten Freundin sagen, wenn sie auf einmal meinen würde, ich sollte das mit meiner Partnerin lassen, damit unsere Freundschaft nicht leidet. Darauf würde ich genauso antworten, dass ich mich da sicherlich nicht entscheiden werde, sondern sie das tun müsse, weil sie darin ein Problem sieht und nicht ich. Auch wenn man in guten Freundschaften und Beziehungen die Probleme gemeinsam angeht und Kompromisse eingeht, aber hier sehe ich leider keinen Kompromiss, so sehr ich das versuche zu tun.

Du hast recht. Es gibt keinen Kompromiss. Es würde vermutlich auch (rein theoretisch gedacht) nichts nützen, den Kontakt zu deiner besten Freundin abzubrechen, um ihr in dieser Hinsicht Sicherheit zu vermitteln. Sie würde vermutlich immer einen Grund finden, so traurig das ist.
Könnt ihr das Thema anders auflösen? Therapie vielleicht?

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20. November um 15:16
In Antwort auf mel_brit69

Du hast recht. Es gibt keinen Kompromiss. Es würde vermutlich auch (rein theoretisch gedacht) nichts nützen, den Kontakt zu deiner besten Freundin abzubrechen, um ihr in dieser Hinsicht Sicherheit zu vermitteln. Sie würde vermutlich immer einen Grund finden, so traurig das ist.
Könnt ihr das Thema anders auflösen? Therapie vielleicht?

Ich hab schon alles mögliche versucht, ich habe ihr zuerst vorgeschlagen zu einem Paartherapeuten zu gehen, um einmal eine Meinung von einer neutralen Person hereinzuholen, aber dies lehnte sie ab. Mit der Begründung sie sei sich sicher, dass uns das nicht weiterhelfen wird. Ebenso wollte ich mit ihr zum Psychologen wegen ihrer Bindungsangst, aber auch hier meint sie, das sei keine Hilfe, da sie sich ihm sicher nicht öffnen könne. Als letzten Vorschlag wollte ich gemeinsam mit ihrer besten Freundin über unsere Situation reden, damit sie uns ihre neutrale Meinung gibt, da sie uns beide sehr gut kennt und auch sicherlich beide Seiten verstehen würde. Aber natürlich geht auch das nicht, da ihre beste Freundin anscheinend nichts von uns weiß und vorerst auch nichts wissen solle..

Manchmal habe ich das Gefühl ich bin zwischen uns zwei der einizige der Lösungen für unsere Probleme sucht. Wohlgemerkt für Probleme, die sie in die Welt gesetzt hat..

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20. November um 17:18
In Antwort auf sushi123

Ich hab schon alles mögliche versucht, ich habe ihr zuerst vorgeschlagen zu einem Paartherapeuten zu gehen, um einmal eine Meinung von einer neutralen Person hereinzuholen, aber dies lehnte sie ab. Mit der Begründung sie sei sich sicher, dass uns das nicht weiterhelfen wird. Ebenso wollte ich mit ihr zum Psychologen wegen ihrer Bindungsangst, aber auch hier meint sie, das sei keine Hilfe, da sie sich ihm sicher nicht öffnen könne. Als letzten Vorschlag wollte ich gemeinsam mit ihrer besten Freundin über unsere Situation reden, damit sie uns ihre neutrale Meinung gibt, da sie uns beide sehr gut kennt und auch sicherlich beide Seiten verstehen würde. Aber natürlich geht auch das nicht, da ihre beste Freundin anscheinend nichts von uns weiß und vorerst auch nichts wissen solle..

Manchmal habe ich das Gefühl ich bin zwischen uns zwei der einizige der Lösungen für unsere Probleme sucht. Wohlgemerkt für Probleme, die sie in die Welt gesetzt hat..

ihre beste Freundin weiß nichts von euch?  wieso das?

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20. November um 17:20
In Antwort auf sushi123

Naja, ich lass mir das nicht von ihr einreden, sondern bin ehrlich gesagt selber darauf gekommen.. Nach monaterlanger Recherche habe ich entdeckt, dass dies nichts Seltenes mehr ist und alle Symptome auf sie zutreffen..

Verbieten lasse ich mir sowieso nichts. Ich respektiere sie und ihre Meinung, mache aber dennoch das, auf was ich Lust habe (außer jetzt natürlich andere Frauen treffen, etc.) Also alles was noch im Rahmen einer Beziehung tolerierbar ist. Wenn ich Lust aufs Feiern habe, dann gehe ich auch

Na ja aber deine Freundin sagt dass sie so nicht weitermachen kann...

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20. November um 19:34
In Antwort auf sushi123

Hallo,

ich bin nun seit über einem halben Jahr mit einer 20-jährigen zusammen (ich selber bin auch 20), die wie sich nun seit kurzem herausgestellt hat, stark unter Bindungsangst leidet und somit nur schwer vertraut, sich jemandem öffnet oder sich Gefühle eingesteht. Dieses Problem plagt sie schon sehr lange, weshalb sie noch nie eine Beziehung hatte, noch irgendwie was ernsteres mit einem Typen. Ich bin der erste und wir konnten in den letzten 6 Monate gemeinsam sehr an ihrer Bindungsphobie arbeiten, sie ist auf einem guten Weg. (kurze Anmerkung: wir kennen uns schon seit 7-8 Jahren und gingen gemeinsam zur Schule bzw. waren auch Nachbarn)

Dennoch macht mir das alles sehr zu schaffen. Neben dem, dass sie oft behauptet wir seien in keiner Beziehung, dann sind wirs doch, dann wieder nicht, kommen viele weitere Probleme hinzu, unter denen wir beide leiden. Unter anderem, dass sie mir nicht immer sagen kann, dass sie mich liebt, oder sie lässt einfach keine Nähe zu. Nicht weil sie nicht will, sondern weil sie nicht kann. Weitere Probleme sind, dass wir über keine gemeinsame Zukunft reden können, weil sie sich davor sehr fürchtet oder dass wir fast immer streiten, wenn ich mit meinen Freunden länger unterwegs bin und etwas später nach Hause komme am Wochenende. Und damit meine ich gar nicht Feiern gehen, mit diesem Thema will ich gar nicht erst anfangen. Aber das sind alles Probleme, mit denen ich noch irgendwie umgehen kann und an denen wir zusammen arbeiten. Aber zwischen uns steht jetzt ein RIESEN Problem, für welches ich persönlich keine Lösung sehe, genauso wie sie. Es geht um meine beste Freundin.

Ich habe mir meine beste Freundin nicht ausgesucht, sondern bin mit ihr aufgewachsen. Unsere Eltern kennen sich schon seit über 25 Jahren und ich habe in ihr schon immer meine Schwester gesehen die ich nie hatte, da ich Einzelkind bin. Wir sind gemeinsam durch dick und dünn gegangen und werden dies auch immer tun. Das Problem liegt jetzt darin, dass meine Freundin extrem unglücklich damit ist, nicht die einzige Frau in meinem Leben zu sein. Sie bedrückt das Gefühl sehr, dass sie nicht die einzige ist, für die ich alles tun würde. Von Eifersucht kann man hier kaum sprechen, da sich auch beide kennen und herlich miteinander klarkommen. Zwar nicht persönlich, aber sie kennen sich schon Jahre vom Sehen her und haben oft miteinander geschrieben. Auch WENN ein bisschen Eifersucht dabei wäre und sie sich das einfach nicht eingestehen will, kommt dazu dass meine beste Freundin selber einen Freund hat. Und das schon seit 3 Jahren. Und dieser Freund sieht in mir das kleinste Problem, nein er sieht mich sogar als super Unterstützung und als großen Bruder seiner Freundin. Dennoch sagt meine Freundin, dass sie so nicht weitermachen kann, weil sie jeden Tag daran denkt und deswegen unglücklich ist. Für mich gibt es da aber auch leider keinen Kompromiss. Meine beste Freundin hat ihre Freunde nie über mich gestellt und das weiß sogar ihr derzeitiger Freund und er erwartet das auch gar nicht. Sie hat immer gesagt, dass sie zu mir halten würde, falls sie sich wirklich entscheiden müsste und das würde ich genauso.

Ich denke, dass die Bindungsangst meiner Freundin da ein bisschen mitspielt und sie somit einen für sie logischen Grund sucht, die Sache zu beenden, auch wenn dies unterbewusst bei ihr passiert. Ich hoffe, dass sich das einfach mit der Zeit legt und sie damit lernt, umzugehen.

Oder was sagt ihr, was wäre für euch das sinnvollste? Die eine liebe ich wie meine zukünfitge Ehefrau und Liebe meines Lebens, die andere wie meine Schwester. Ich will und kann mich nicht entscheiden.

Hi, hmm mein ganz persönliche Meinung ist, dass ihr beide noch sehr jung seit (das ist keinesfalls böse gemeint). Ich kann mich vielleicht etwas mit deiner Freundin identifizieren. Ich bin mit 19 mit meinem ersten richtigen Freund zusammen gekommen. Vorher gab es nur kurze Beziehungen, die man nicht wirklich ernst nehmen kann. Ich war damals sehr verunsichert und war mir total unsicher, ob ich überhaupt eine Beziehung eingehen sollen. Es hat wirklich mehrere Monate gedauert, bis ich ihn lieben gelernt habe und mich binden konnte. In dem Alter hab ich auch noch gar nicht groß an Zukunftspläne gedacht, dass kam erst Jahre später. Ich denke, manchmal braucht es einfach viel Zeit und Verständnis.
Weißt du vielleicht, wie sie aufgewachsen ist? Manchmal resultiert eine Beziehungsphobie auch durch die Vorgeschichte der Eltern. Sind sie getrennt, gab es dort großen Streit? Das ist sicherlich ein sehr heikles Thema. 

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20. November um 21:46
In Antwort auf sushi123

Ich hab schon alles mögliche versucht, ich habe ihr zuerst vorgeschlagen zu einem Paartherapeuten zu gehen, um einmal eine Meinung von einer neutralen Person hereinzuholen, aber dies lehnte sie ab. Mit der Begründung sie sei sich sicher, dass uns das nicht weiterhelfen wird. Ebenso wollte ich mit ihr zum Psychologen wegen ihrer Bindungsangst, aber auch hier meint sie, das sei keine Hilfe, da sie sich ihm sicher nicht öffnen könne. Als letzten Vorschlag wollte ich gemeinsam mit ihrer besten Freundin über unsere Situation reden, damit sie uns ihre neutrale Meinung gibt, da sie uns beide sehr gut kennt und auch sicherlich beide Seiten verstehen würde. Aber natürlich geht auch das nicht, da ihre beste Freundin anscheinend nichts von uns weiß und vorerst auch nichts wissen solle..

Manchmal habe ich das Gefühl ich bin zwischen uns zwei der einizige der Lösungen für unsere Probleme sucht. Wohlgemerkt für Probleme, die sie in die Welt gesetzt hat..

So leid mir das tut, Sushi, aber du kannst nichts mehr machen. Wenn ein Mensch sich nicht helfen lassen will, musst du deinen Weg ohne ihn weitergehen. Das ist hart, aber ich denke, so wie es in eurer Beziehung läuft, kann es auch nicht weitergehen. Das hat keine Zukunft.
Sie wird sich erst dann helfen lassen, wenn sie selbst einen ganz hohen Leidensdruck verspürt, das kann aber nich eine ganze Weile dauern, sie ist ja erst 20...
Alles Gute für Dich!

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21. November um 6:35
In Antwort auf sushi123

Hallo,

ich bin nun seit über einem halben Jahr mit einer 20-jährigen zusammen (ich selber bin auch 20), die wie sich nun seit kurzem herausgestellt hat, stark unter Bindungsangst leidet und somit nur schwer vertraut, sich jemandem öffnet oder sich Gefühle eingesteht. Dieses Problem plagt sie schon sehr lange, weshalb sie noch nie eine Beziehung hatte, noch irgendwie was ernsteres mit einem Typen. Ich bin der erste und wir konnten in den letzten 6 Monate gemeinsam sehr an ihrer Bindungsphobie arbeiten, sie ist auf einem guten Weg. (kurze Anmerkung: wir kennen uns schon seit 7-8 Jahren und gingen gemeinsam zur Schule bzw. waren auch Nachbarn)

Dennoch macht mir das alles sehr zu schaffen. Neben dem, dass sie oft behauptet wir seien in keiner Beziehung, dann sind wirs doch, dann wieder nicht, kommen viele weitere Probleme hinzu, unter denen wir beide leiden. Unter anderem, dass sie mir nicht immer sagen kann, dass sie mich liebt, oder sie lässt einfach keine Nähe zu. Nicht weil sie nicht will, sondern weil sie nicht kann. Weitere Probleme sind, dass wir über keine gemeinsame Zukunft reden können, weil sie sich davor sehr fürchtet oder dass wir fast immer streiten, wenn ich mit meinen Freunden länger unterwegs bin und etwas später nach Hause komme am Wochenende. Und damit meine ich gar nicht Feiern gehen, mit diesem Thema will ich gar nicht erst anfangen. Aber das sind alles Probleme, mit denen ich noch irgendwie umgehen kann und an denen wir zusammen arbeiten. Aber zwischen uns steht jetzt ein RIESEN Problem, für welches ich persönlich keine Lösung sehe, genauso wie sie. Es geht um meine beste Freundin.

Ich habe mir meine beste Freundin nicht ausgesucht, sondern bin mit ihr aufgewachsen. Unsere Eltern kennen sich schon seit über 25 Jahren und ich habe in ihr schon immer meine Schwester gesehen die ich nie hatte, da ich Einzelkind bin. Wir sind gemeinsam durch dick und dünn gegangen und werden dies auch immer tun. Das Problem liegt jetzt darin, dass meine Freundin extrem unglücklich damit ist, nicht die einzige Frau in meinem Leben zu sein. Sie bedrückt das Gefühl sehr, dass sie nicht die einzige ist, für die ich alles tun würde. Von Eifersucht kann man hier kaum sprechen, da sich auch beide kennen und herlich miteinander klarkommen. Zwar nicht persönlich, aber sie kennen sich schon Jahre vom Sehen her und haben oft miteinander geschrieben. Auch WENN ein bisschen Eifersucht dabei wäre und sie sich das einfach nicht eingestehen will, kommt dazu dass meine beste Freundin selber einen Freund hat. Und das schon seit 3 Jahren. Und dieser Freund sieht in mir das kleinste Problem, nein er sieht mich sogar als super Unterstützung und als großen Bruder seiner Freundin. Dennoch sagt meine Freundin, dass sie so nicht weitermachen kann, weil sie jeden Tag daran denkt und deswegen unglücklich ist. Für mich gibt es da aber auch leider keinen Kompromiss. Meine beste Freundin hat ihre Freunde nie über mich gestellt und das weiß sogar ihr derzeitiger Freund und er erwartet das auch gar nicht. Sie hat immer gesagt, dass sie zu mir halten würde, falls sie sich wirklich entscheiden müsste und das würde ich genauso.

Ich denke, dass die Bindungsangst meiner Freundin da ein bisschen mitspielt und sie somit einen für sie logischen Grund sucht, die Sache zu beenden, auch wenn dies unterbewusst bei ihr passiert. Ich hoffe, dass sich das einfach mit der Zeit legt und sie damit lernt, umzugehen.

Oder was sagt ihr, was wäre für euch das sinnvollste? Die eine liebe ich wie meine zukünfitge Ehefrau und Liebe meines Lebens, die andere wie meine Schwester. Ich will und kann mich nicht entscheiden.

"die wie sich nun seit kurzem herausgestellt hat, stark unter Bindungsangst leidet und somit nur schwer vertraut, sich jemandem öffnet oder sich Gefühle eingesteht. "

Wenn dem wirklich so ist, dann sollte sie sich in Therapie begeben und zwar bevor sie überhaupt eine Beziehung eingeht und sich dann auf dieser Angst ausruht bzw. sie als Entschuldigung anführt, wann immer es gerade passt.
Da wird doch von vornherein mit einberechnet, dass der Partner ebenfalls mit dieser Angst konfrontiert wird und dann nicht nur eine, sondern zwei Personen darunter leiden. Statt das Problem erst mal für sich selbst aufzuarbeiten, wird es an eine andere Person weiter getragen.
Sie kann dich mit ihrer Angst manipulieren, sie einsetzen, wenn sie in ihrem Sinne etwas durchsetzen möchte.

"Ich bin der erste und wir konnten in den letzten 6 Monate gemeinsam sehr an ihrer Bindungsphobie arbeiten"
Der Partner sollte Partner sein können und nicht der Therpeut sein, dafür gibt es Fachkräfte.

"Dennoch macht mir das alles sehr zu schaffen."

Genau, der Partner leidet dann ebenfalls, und wird in die Angst mit einbezogen und auch seine Lebensqualität fängt an zu leiden.

"Neben dem, dass sie oft behauptet wir seien in keiner Beziehung, dann sind wirs doch, dann wieder nicht, kommen viele weitere Probleme hinzu, unter denen wir beide leiden. Unter anderem, dass sie mir nicht immer sagen kann, dass sie mich liebt, oder sie lässt einfach keine Nähe zu. Nicht weil sie nicht will, sondern weil sie nicht kann". 

Sie macht es sich leicht. Wenn sie nicht kann, dann soll sie in Therapie gehen, statt sich hinter ihrem Problem zu verstecken.

Deine Freundin sollte ihr Problem erst einmal für sich selbst angehen. So lange sie das nicht macht und nicht zeigt, dass sie daran etwas ändern will, hat eine Beziehung mit ihr keinen Sinn. Du merkst doch selbst, dass sie dich mit runter zieht. Du machst ihr Problem zu deinem. Doch für ihr Problem bzw. die Lösung ist sie selbst zuständig, das liegt in ihrer eigenen Verantwortung etwas daran zu ändern. Das ist ihr Leben und wenn sie mit dieser Angst weiter leben will, denn ändern könnte sie etwas, dann ist das ihre Wahl.
Genauso wie es in deiner Verantwortung für dich selbst liegt, auf dein eigenes Wohlergehen zu schauen und für dich selbst zu handeln.
Tut sie, dir gut? Tut dir eure Beziehung gut? 

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21. November um 8:13
In Antwort auf carina2019

Na ja aber deine Freundin sagt dass sie so nicht weitermachen kann...

Ja, aber ganz ehrlich dann ist das ihre Sache. Was ich schon alles für akzeptiert habe, nur damit unsere Beziehung funktioniert.. Wenn sie darin wirklich so ein großes Problem sieht, dann soll sie von mir aus gehen, mein Leben komplett umstellen nur wegen einer Frau werde ich nicht, so sehr ich sie liebe.

Und warum die beste Freundin nichts davon weiß: da sie wie gesagt keinem zu 100% vertraut, also nicht einmal ihr, erzählt sie sogut wie keinem von uns, da es ja sonst in die Öffentlichkeit geraten könnte, dass wir ein Paar sind. Und das möchte sie derzeit unter allen Umständen vermeiden, es soll ja keiner wissen was zwischen uns läuft, da sie sich so unter Druck gesetzt fühlt. Und selbst das akzeptiere ich.

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21. November um 8:18
In Antwort auf melli05

Hi, hmm mein ganz persönliche Meinung ist, dass ihr beide noch sehr jung seit (das ist keinesfalls böse gemeint). Ich kann mich vielleicht etwas mit deiner Freundin identifizieren. Ich bin mit 19 mit meinem ersten richtigen Freund zusammen gekommen. Vorher gab es nur kurze Beziehungen, die man nicht wirklich ernst nehmen kann. Ich war damals sehr verunsichert und war mir total unsicher, ob ich überhaupt eine Beziehung eingehen sollen. Es hat wirklich mehrere Monate gedauert, bis ich ihn lieben gelernt habe und mich binden konnte. In dem Alter hab ich auch noch gar nicht groß an Zukunftspläne gedacht, dass kam erst Jahre später. Ich denke, manchmal braucht es einfach viel Zeit und Verständnis.
Weißt du vielleicht, wie sie aufgewachsen ist? Manchmal resultiert eine Beziehungsphobie auch durch die Vorgeschichte der Eltern. Sind sie getrennt, gab es dort großen Streit? Das ist sicherlich ein sehr heikles Thema. 

Ich weiß auf jeden Fall, dass etwas in ihrer Kindheit vorgefallen ist, aber was genau kann sie mir nicht erzählen, so sehr sie es auch versucht. Nach so vielen Monaten hat sie mir immerhin etwas aus ihrer Kindheit erzählt. Nämlich, dass ihr Opa, den sie als Vater-Ersatz gesehen hat, da ihr Vater aufgrund der Arbeit oft nicht Zuhause war, ihre Oma jahrelang betrogen hat und fremdgegangen ist. Sie sagt, er war ihre erste Bezugsperson als Kind und ihm hat sie blind vetraut, dann hat sie es aber mit eigenen Augen gesehen. Seitdem sagt sie, hat sie ein komplett anderes Bild von Männern, welches sie aktuell nur schwer ändern kann, so gern sie dies täte..

Auch, dass die Ehe ihrer Eltern nicht reibungslos verlief, hat sie mir erzählen können, aber was genau passiert ist, weiß ich nicht.

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21. November um 8:20
In Antwort auf mel_brit69

So leid mir das tut, Sushi, aber du kannst nichts mehr machen. Wenn ein Mensch sich nicht helfen lassen will, musst du deinen Weg ohne ihn weitergehen. Das ist hart, aber ich denke, so wie es in eurer Beziehung läuft, kann es auch nicht weitergehen. Das hat keine Zukunft.
Sie wird sich erst dann helfen lassen, wenn sie selbst einen ganz hohen Leidensdruck verspürt, das kann aber nich eine ganze Weile dauern, sie ist ja erst 20...
Alles Gute für Dich!

Dieser Gedanke ist eben so schrecklich für mich, da ich anscheinend wirklich nichts mehr machen kann.. Ich fände das so schade, wenn es an ihrer Angst und ihrem Unwillen diese Angst zu besiegen, scheitern würde. Ich habe in ihr meine Seelenverwandte gefunden, genauso wie sie in mir..

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21. November um 8:28
In Antwort auf alysha_17899134

"die wie sich nun seit kurzem herausgestellt hat, stark unter Bindungsangst leidet und somit nur schwer vertraut, sich jemandem öffnet oder sich Gefühle eingesteht. "

Wenn dem wirklich so ist, dann sollte sie sich in Therapie begeben und zwar bevor sie überhaupt eine Beziehung eingeht und sich dann auf dieser Angst ausruht bzw. sie als Entschuldigung anführt, wann immer es gerade passt.
Da wird doch von vornherein mit einberechnet, dass der Partner ebenfalls mit dieser Angst konfrontiert wird und dann nicht nur eine, sondern zwei Personen darunter leiden. Statt das Problem erst mal für sich selbst aufzuarbeiten, wird es an eine andere Person weiter getragen.
Sie kann dich mit ihrer Angst manipulieren, sie einsetzen, wenn sie in ihrem Sinne etwas durchsetzen möchte.

"Ich bin der erste und wir konnten in den letzten 6 Monate gemeinsam sehr an ihrer Bindungsphobie arbeiten"
Der Partner sollte Partner sein können und nicht der Therpeut sein, dafür gibt es Fachkräfte.

"Dennoch macht mir das alles sehr zu schaffen."

Genau, der Partner leidet dann ebenfalls, und wird in die Angst mit einbezogen und auch seine Lebensqualität fängt an zu leiden.

"Neben dem, dass sie oft behauptet wir seien in keiner Beziehung, dann sind wirs doch, dann wieder nicht, kommen viele weitere Probleme hinzu, unter denen wir beide leiden. Unter anderem, dass sie mir nicht immer sagen kann, dass sie mich liebt, oder sie lässt einfach keine Nähe zu. Nicht weil sie nicht will, sondern weil sie nicht kann". 

Sie macht es sich leicht. Wenn sie nicht kann, dann soll sie in Therapie gehen, statt sich hinter ihrem Problem zu verstecken.

Deine Freundin sollte ihr Problem erst einmal für sich selbst angehen. So lange sie das nicht macht und nicht zeigt, dass sie daran etwas ändern will, hat eine Beziehung mit ihr keinen Sinn. Du merkst doch selbst, dass sie dich mit runter zieht. Du machst ihr Problem zu deinem. Doch für ihr Problem bzw. die Lösung ist sie selbst zuständig, das liegt in ihrer eigenen Verantwortung etwas daran zu ändern. Das ist ihr Leben und wenn sie mit dieser Angst weiter leben will, denn ändern könnte sie etwas, dann ist das ihre Wahl.
Genauso wie es in deiner Verantwortung für dich selbst liegt, auf dein eigenes Wohlergehen zu schauen und für dich selbst zu handeln.
Tut sie, dir gut? Tut dir eure Beziehung gut? 

Da hast du vollkommen recht, ihre Probleme werden automatisch auch zu meinen und das zieht mich wirklich runter. Zumindest wenn wir gerade nicht gemeinsam sind. Wenn wir zusammen Zeit verbringen, scheint es so als wären alle Probleme in Luft aufgelöst und wir genießen jeden Augenblick. Ich bin zu 100% glücklich, genauso wie sie. Solange bist das Treffen endet und wir Zuhause sind, denn dann kommt schon die erste Nachricht von ihr: "Danke dir wirklich für diesen wunderschönen Abend, es war wieder mal einzigartig und ich fühle mich zu 100% wohl mit dir. Daran merke ich, dass ich dich wirklich liebe und du mich auch. Aber jetzt geht es mir wieder ziemlich schlecht da die Probleme noch immer da sind und zwischen uns stehen. Ich denke wir sollten mal eine kleine Pause voneinander einlegen, was sagst du?"

Genau solche und ähnliche Nachrichten bekomme ich nach sogut jedem Treffen, zumindest seit den letzten paar Wochen. Sie weiß, dass sie sich ändern und an ihrer Angst arbeiten muss, dass habe ich ihr von Anfang an klargemacht, dass das eine Grundvoraussetzung ist für mich, um überhaupt noch mit ihr zusammen zu sein. Aber sie sagt, sie muss das ganz alleine mit sich selbst regeln und das kein Psychologe, Therapeut, etc. ihr helfen kann. Sie will sich von anderen nicht einmal helfen lassen, habe ich das Gefühl, sie will fast immer alles alleine lösen..

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21. November um 9:44
In Antwort auf sushi123

Ja, aber ganz ehrlich dann ist das ihre Sache. Was ich schon alles für akzeptiert habe, nur damit unsere Beziehung funktioniert.. Wenn sie darin wirklich so ein großes Problem sieht, dann soll sie von mir aus gehen, mein Leben komplett umstellen nur wegen einer Frau werde ich nicht, so sehr ich sie liebe.

Und warum die beste Freundin nichts davon weiß: da sie wie gesagt keinem zu 100% vertraut, also nicht einmal ihr, erzählt sie sogut wie keinem von uns, da es ja sonst in die Öffentlichkeit geraten könnte, dass wir ein Paar sind. Und das möchte sie derzeit unter allen Umständen vermeiden, es soll ja keiner wissen was zwischen uns läuft, da sie sich so unter Druck gesetzt fühlt. Und selbst das akzeptiere ich.

die öffentlichkeit darf von dir nichts wissen?

also ganz großes sorry, aber dir kann man leider nicht helfen wenn du da noch immer bei ihr bist

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21. November um 12:23
In Antwort auf sushi123

Da hast du vollkommen recht, ihre Probleme werden automatisch auch zu meinen und das zieht mich wirklich runter. Zumindest wenn wir gerade nicht gemeinsam sind. Wenn wir zusammen Zeit verbringen, scheint es so als wären alle Probleme in Luft aufgelöst und wir genießen jeden Augenblick. Ich bin zu 100% glücklich, genauso wie sie. Solange bist das Treffen endet und wir Zuhause sind, denn dann kommt schon die erste Nachricht von ihr: "Danke dir wirklich für diesen wunderschönen Abend, es war wieder mal einzigartig und ich fühle mich zu 100% wohl mit dir. Daran merke ich, dass ich dich wirklich liebe und du mich auch. Aber jetzt geht es mir wieder ziemlich schlecht da die Probleme noch immer da sind und zwischen uns stehen. Ich denke wir sollten mal eine kleine Pause voneinander einlegen, was sagst du?"

Genau solche und ähnliche Nachrichten bekomme ich nach sogut jedem Treffen, zumindest seit den letzten paar Wochen. Sie weiß, dass sie sich ändern und an ihrer Angst arbeiten muss, dass habe ich ihr von Anfang an klargemacht, dass das eine Grundvoraussetzung ist für mich, um überhaupt noch mit ihr zusammen zu sein. Aber sie sagt, sie muss das ganz alleine mit sich selbst regeln und das kein Psychologe, Therapeut, etc. ihr helfen kann. Sie will sich von anderen nicht einmal helfen lassen, habe ich das Gefühl, sie will fast immer alles alleine lösen..

"Aber sie sagt, sie muss das ganz alleine mit sich selbst regeln und das kein Psychologe, Therapeut, etc. ihr helfen kann. "

Dann lass sie das doch allein lösen, ausserhalb einer Beziehung.

Du lässt dir sehr viel gefallen und mit dir machen. Es wird seine Gründe haben, warum dem so ist und warum du selbst das mitmachst.  Dazu gehören zwei Personen.Ihr passt da anscheinend gut (wobei ich damit nicht die Qualität eurer Beziehung meine)zueinander. Auch du magst nicht wirklich etwas ändern für dich selbst und dass es dir besser geht.



 

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