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Beziehung mit Afrikaner aufgrund rassistischer Eltern nicht eingehen?

8. Oktober 2016 um 2:20

Erstmal kurz zu mir und meinem Hintergrund: Ich bin 22 Jahre alt (in Deutschland aufgewachsen, in Kasachstan geboren), habe einen Bachelorabschluss, habe viel gejobt, aktuell fange ich meinen Master in Deutschland an. Durch meine Herkunft bin ich quasie deutsch-russisch. Meine Eltern sind mehr russisch als deutsch. Sie sind eher streng mit mir, ich habe allerdings all ihre Träume erfüllt.. mit den Noten, dem Abschluss, den Jobs, den tollen deutschen Exfreunden, die ihnen vorgestellt hatte und nur mir denen zusammen war, weil sie gute Menschen waren (nicht aus Liebe.. hab darauf gehofft, aber nicht so wirklich viel empfunden). Nach diesen Exfreunden hatte ich unzählige "ungezwungene Beziehungen" meistens mit Deutschen, aber ab und zu auch mal auch mal nicht. Für mich ist jeder Mensch unabhängig von der Nation gleich. Ich würde mich selbst auch nicht wirklich als Deutsch bezeichnen, und auch nicht als Russisch. Am liebsten einfach nur als Mensch. (Habe nicht vor lange in Deutschland zu bleiben.) Meine Eltern haben mich mit Ihrem Rassismus bereits enttäuscht als ich noch ein Teenager war. Habe immer meine Meinung vertreten, aber das hat nichts gebracht. War früh von zuhause ausgezogen, was mich persönlich sehr viel weiterentwickelt hatte. Und nun mit dem "Flüchtlingsstrom" und Pegida ist es mit meinen Eltern schlimmer geworden. Habe alles, was in meiner Macht stand unternommen, um Ihnen zu erklären, dass wir in einer guten Zeit leben (all die positiven Dinge beleuchtet, gegen den Rassismus gewährt).. bringt nichts.(Der Rassismus gilt übrigens nicht nur gegen Menschen, sondern auch gegen meine Entscheidungen, wenn ich sage dass ich in einem anderem Land leben möchte, oder dass ich etwas neues wie z.B.: Skifahren ausprobieren möchte.. die versuchen mich immer in meiner Entwicklung zu Bremsen und mich mit nichts Neuem zu konfrontieren.) Ich akzeptiere, dass sie nun mal so sind. Ich bin glücklich mit mir selbst, auch ohne Partner, vor allem aber ohne meine Eltern. Ich respektiere sie allerdings und unterstütze sie. Wir haben ein kühles, schwieriges und fast gestörtes Verhältnis. Sich öffnen führt zu Konflikten.

Aktuell bin ich in folgender Situation: Ich war nach meinem Bachelor für ein halbes Jahr in Irland. Gereist, gelernt, gearbeitet, viel unternommen. Klar habe ich wieder viele Männer kennengelernt und wieder eher so flüchtige "Beziehungen" gehabt. Ganz am Ende meines Auslandsaufenthaltes habe ich zufällig einen Afrikaner (er ist aus Ghana) beim tanzen kennengelernt. Erst dachte ich, dass wir Tanzpartner sein könnten und wir haben uns ab und zu getroffen, aber dann haben wir geredet und geschrieben und es wurde eben nun doch mehr draus. Es ist aber noch ganz frisch. Ich bin mir über die Tatsache bewusst, dass ich gerne eine seriöse Beziehung eingehen will, wenn ich denn tatsächlich etwas für einen Mann empfinde (was ja extrem selten ist bei mir). Und tatsächlich spüre ich, dass sich Gefühle bei mir für ihn entwickeln, was auf Gegenseitigkeit beruht. Er hat ein Arbeitsvisum in Irland und will auch nicht mit mir in Deutschland leben, was gut ist. Momentan hat er einen guten Job dort und hat später vor selbstständig zu werden. (Was ihn für mich von den vielen anderen Männern unterscheidet ist, dass er Wärme ausstrahlt, Offenheit, er ordnet mich nicht in eine Schublade, er hat oft Recht mit dem was er sagt, er ist natürlich und frei) Wir versuchen eine Fernbeziehung, ich bin glücklich darüber und gebe der Sache eine Chance. Aktuell bei meiner Rückkehr aus Irland musste ich leider viel Zeit mit meinen Eltern verbringen..was mich wieder gefühlskälter und etwas gleichgültiger gemacht hat. Somit bin ich in einer Stimmung: Sollte ich das nicht einfach sein lassen mit ihm? Die Geheimnistuherei nervt mich etwas. Wenn ich es öffentlich mache, muss ich meine Familie verlassen und am besten auswandern (nach meinem Vater mit ich degeneriert, wenn ich was mit einem Vertreter einer anderen "Rasse" anfange). Ich bin ja eh glücklich alleine ohne Partner. Und es klingt arrogant, aber ich kann so ziemlich jeden haben, den ich will. Somit ist es ja sooo einfach. Aber was ist mit Gefühlen? Er ist wirklich ein besonderer Mensch, wer viel im Leben erreicht hat, gebildet ist, ein gutes Herz hat, generell weiß worauf es im Leben ankommt. Mit ihm kann ich wirklich eine Chance auf was längerfristiges haben. Und er nutzt mich nicht aus um in Europa zu bleiben, eher gehen wir nach Afrika oder sonst wo hin. Die Frage ist nun: Wessen Entscheidung treffe ich hier nun? Meine oder die meiner Eltern, weil sie es immer wieder schaffen mich so gefühlskalt zu machen? Ich glaube, das Beste ist, wenn ich es mit ihm versuche, es einfach laufen lasse und ich kann dann nach einer (kurzen) Zeit sicher sagen, ob ich es mit ihm doch lieber sein lasse. Was ihn dann umso mehr verletzen wird. Aber so ist es nunmal leider. Was haltet ihr davon? Falls es sich jmd durchgelesen hat

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8. Oktober 2016 um 2:20

Erstmal kurz zu mir und meinem Hintergrund: Ich bin 22 Jahre alt (in Deutschland aufgewachsen, in Kasachstan geboren), habe einen Bachelorabschluss, habe viel gejobt, aktuell fange ich meinen Master in Deutschland an. Durch meine Herkunft bin ich quasie deutsch-russisch. Meine Eltern sind mehr russisch als deutsch. Sie sind eher streng mit mir, ich habe allerdings all ihre Träume erfüllt.. mit den Noten, dem Abschluss, den Jobs, den tollen deutschen Exfreunden, die ihnen vorgestellt hatte und nur mir denen zusammen war, weil sie gute Menschen waren (nicht aus Liebe.. hab darauf gehofft, aber nicht so wirklich viel empfunden). Nach diesen Exfreunden hatte ich unzählige "ungezwungene Beziehungen" meistens mit Deutschen, aber ab und zu auch mal auch mal nicht. Für mich ist jeder Mensch unabhängig von der Nation gleich. Ich würde mich selbst auch nicht wirklich als Deutsch bezeichnen, und auch nicht als Russisch. Am liebsten einfach nur als Mensch. (Habe nicht vor lange in Deutschland zu bleiben.) Meine Eltern haben mich mit Ihrem Rassismus bereits enttäuscht als ich noch ein Teenager war. Habe immer meine Meinung vertreten, aber das hat nichts gebracht. War früh von zuhause ausgezogen, was mich persönlich sehr viel weiterentwickelt hatte. Und nun mit dem "Flüchtlingsstrom" und Pegida ist es mit meinen Eltern schlimmer geworden. Habe alles, was in meiner Macht stand unternommen, um Ihnen zu erklären, dass wir in einer guten Zeit leben (all die positiven Dinge beleuchtet, gegen den Rassismus gewährt).. bringt nichts.(Der Rassismus gilt übrigens nicht nur gegen Menschen, sondern auch gegen meine Entscheidungen, wenn ich sage dass ich in einem anderem Land leben möchte, oder dass ich etwas neues wie z.B.: Skifahren ausprobieren möchte.. die versuchen mich immer in meiner Entwicklung zu Bremsen und mich mit nichts Neuem zu konfrontieren.) Ich akzeptiere, dass sie nun mal so sind. Ich bin glücklich mit mir selbst, auch ohne Partner, vor allem aber ohne meine Eltern. Ich respektiere sie allerdings und unterstütze sie. Wir haben ein kühles, schwieriges und fast gestörtes Verhältnis. Sich öffnen führt zu Konflikten.

Aktuell bin ich in folgender Situation: Ich war nach meinem Bachelor für ein halbes Jahr in Irland. Gereist, gelernt, gearbeitet, viel unternommen. Klar habe ich wieder viele Männer kennengelernt und wieder eher so flüchtige "Beziehungen" gehabt. Ganz am Ende meines Auslandsaufenthaltes habe ich zufällig einen Afrikaner (er ist aus Ghana) beim tanzen kennengelernt. Erst dachte ich, dass wir Tanzpartner sein könnten und wir haben uns ab und zu getroffen, aber dann haben wir geredet und geschrieben und es wurde eben nun doch mehr draus. Es ist aber noch ganz frisch. Ich bin mir über die Tatsache bewusst, dass ich gerne eine seriöse Beziehung eingehen will, wenn ich denn tatsächlich etwas für einen Mann empfinde (was ja extrem selten ist bei mir). Und tatsächlich spüre ich, dass sich Gefühle bei mir für ihn entwickeln, was auf Gegenseitigkeit beruht. Er hat ein Arbeitsvisum in Irland und will auch nicht mit mir in Deutschland leben, was gut ist. Momentan hat er einen guten Job dort und hat später vor selbstständig zu werden. (Was ihn für mich von den vielen anderen Männern unterscheidet ist, dass er Wärme ausstrahlt, Offenheit, er ordnet mich nicht in eine Schublade, er hat oft Recht mit dem was er sagt, er ist natürlich und frei) Wir versuchen eine Fernbeziehung, ich bin glücklich darüber und gebe der Sache eine Chance. Aktuell bei meiner Rückkehr aus Irland musste ich leider viel Zeit mit meinen Eltern verbringen..was mich wieder gefühlskälter und etwas gleichgültiger gemacht hat. Somit bin ich in einer Stimmung: Sollte ich das nicht einfach sein lassen mit ihm? Die Geheimnistuherei nervt mich etwas. Wenn ich es öffentlich mache, muss ich meine Familie verlassen und am besten auswandern (nach meinem Vater mit ich degeneriert, wenn ich was mit einem Vertreter einer anderen "Rasse" anfange). Ich bin ja eh glücklich alleine ohne Partner. Und es klingt arrogant, aber ich kann so ziemlich jeden haben, den ich will. Somit ist es ja sooo einfach. Aber was ist mit Gefühlen? Er ist wirklich ein besonderer Mensch, wer viel im Leben erreicht hat, gebildet ist, ein gutes Herz hat, generell weiß worauf es im Leben ankommt. Mit ihm kann ich wirklich eine Chance auf was längerfristiges haben. Und er nutzt mich nicht aus um in Europa zu bleiben, eher gehen wir nach Afrika oder sonst wo hin. Die Frage ist nun: Wessen Entscheidung treffe ich hier nun? Meine oder die meiner Eltern, weil sie es immer wieder schaffen mich so gefühlskalt zu machen? Ich glaube, das Beste ist, wenn ich es mit ihm versuche, es einfach laufen lasse und ich kann dann nach einer (kurzen) Zeit sicher sagen, ob ich es mit ihm doch lieber sein lasse. Was ihn dann umso mehr verletzen wird. Aber so ist es nunmal leider. Was haltet ihr davon? Falls es sich jmd durchgelesen hat

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8. Oktober 2016 um 12:20

Lana
Bist du irgendwie rassistsich ich sehe deine Kommentare überall und du schaffst es nicht mal einen satz zu bilden..? einfach nur schreiben: ne das wird nichs sonst verletzt er dich!.
Hör auf schreib besser nichts!

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