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Beziehung mit Ablaufdatum

8. März um 8:58

Ich habe vor zwei Monaten einen sehr lieben Mann kennengelernt, mit dem ich mich sehr gut verstehe. Von Anfang an war klar, dass er im Sommer in die USA auswandert, um sich dort selbstständig zu machen.

Wir reden oft darüber und haben auch schon halb scherzhaft darüber geredet, dass ich mitkommen könnte, aber wir kennen uns erst sehr kurz und es würde sich falsch anfühlen, jetzt schon konkrete Pläne zu schmieden, um gemeinsam auszuwandern.

Er wünscht sich eine feste Beziehung und erwähnt immer wieder, wie traurig es ihn macht, dass alle seine Freunde heiraten, Häuser kaufen und eine Familie gründen. Er hat mir gegenüber auch erwähnt, dass er sich wünscht, seine Auswanderung mit jemandem zu teilen. Leider kann ich im Sommer noch nicht mitkommen, weil ich erst noch eine Erbschaft abwickeln muss und beruflich noch etwas abschließen möchte. In einem Jahr würde es bei mir anders aussehen und ich könnte definitiv mitkommen, aber er möchte berechtigterweise nicht warten.

Nun fing er mir gegenüber mit Andeutungen an, dass seine Mutter sich so sehr Enkelkinder wünschen würde und dass er, sollte ich schwanger werden auf jeden Fall für das Kind da sein möchte und dann auch hier bliebe. Anlass war, dass einer seiner Freunde Vater wider Willen geworden ist und sich von seiner Freundin getrennt hat.

Ich verhüte zur Zeit natürlich + Kondome und habe ihm auch gesagt, dass ich nicht mehr hormonell verhüten möchte. Für ihn ist das ok. Er möchte am liebsten die Kondome weglassen und sehen, was passiert.

Mir kommt es so vor, als würde er eigentlich hier bleiben wollen und möchte wie seine Freunde eine Familie gründen, aber immer wenn ich ihn darauf anspreche sagt er, dass er beruflich nur in den USA erfolgreich werden kann und unbedingt gehen will und diesen Sommer gehen wird. Ich könnte ja unabhängig von ihm nachkommen, aber er möchte nicht für mich verantwortlich sein, weil es finanziell für ihn selbst knapp wird.

Wie würdet ihr mit der Situation umgehen?

Ich könnte mir sehr gut eine Beziehung und sogar Familie mit ihm vorstellen. Er ist ein sehr liebevoller und verantwortungsvoller Mensch, hat hier einen festen Job als Musiklehrer, wir haben zwar nur bei der Klassik denselben Musikgeschmack, aber teilen sonst viele Weltansichten und harmonieren sehr gut (sind beide beruflich ambitioniert, haben dasselbe Bedürfnis nach Nähe und Distanz, selbe Ziele wie das eher ländliche Haus mit Garten, bevorzugen die vegetarische und nachhaltige Lebensweise, aber essen beide auch ab und an Fleisch, natürlich passt auch das körperliche). 

Ich habe ihn versucht, mit Hinweis auf die Finanzierung der Auswanderung ein Schlupfloch zu geben, um doch erst nächstes Jahr zu gehen. Er wird sich nun auf eine Finanzierung bewerben und wenn die erst für nächstes Jahr genehmigt wird, wartet er vielleicht noch etwas.

Mache ich mir da zu viele Hoffnungen?

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8. März um 9:10

Nein. Hoffnungen darfst Du ja haben Du schreibst ja auch sehr überlegt und analytisch. Alles gut. Du kennst ihn einfach erst seit zwei Monaten und daher sind wichtige Entscheidungen jeder Art (Kinder, Ausland etc.) aufgrund der Verliebtheit nicht jetzt zu treffen, sondern später, nach der Verliebtheitsphase.

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8. März um 9:11
In Antwort auf happilyworking

Ich habe vor zwei Monaten einen sehr lieben Mann kennengelernt, mit dem ich mich sehr gut verstehe. Von Anfang an war klar, dass er im Sommer in die USA auswandert, um sich dort selbstständig zu machen.

Wir reden oft darüber und haben auch schon halb scherzhaft darüber geredet, dass ich mitkommen könnte, aber wir kennen uns erst sehr kurz und es würde sich falsch anfühlen, jetzt schon konkrete Pläne zu schmieden, um gemeinsam auszuwandern.

Er wünscht sich eine feste Beziehung und erwähnt immer wieder, wie traurig es ihn macht, dass alle seine Freunde heiraten, Häuser kaufen und eine Familie gründen. Er hat mir gegenüber auch erwähnt, dass er sich wünscht, seine Auswanderung mit jemandem zu teilen. Leider kann ich im Sommer noch nicht mitkommen, weil ich erst noch eine Erbschaft abwickeln muss und beruflich noch etwas abschließen möchte. In einem Jahr würde es bei mir anders aussehen und ich könnte definitiv mitkommen, aber er möchte berechtigterweise nicht warten.

Nun fing er mir gegenüber mit Andeutungen an, dass seine Mutter sich so sehr Enkelkinder wünschen würde und dass er, sollte ich schwanger werden auf jeden Fall für das Kind da sein möchte und dann auch hier bliebe. Anlass war, dass einer seiner Freunde Vater wider Willen geworden ist und sich von seiner Freundin getrennt hat.

Ich verhüte zur Zeit natürlich + Kondome und habe ihm auch gesagt, dass ich nicht mehr hormonell verhüten möchte. Für ihn ist das ok. Er möchte am liebsten die Kondome weglassen und sehen, was passiert.

Mir kommt es so vor, als würde er eigentlich hier bleiben wollen und möchte wie seine Freunde eine Familie gründen, aber immer wenn ich ihn darauf anspreche sagt er, dass er beruflich nur in den USA erfolgreich werden kann und unbedingt gehen will und diesen Sommer gehen wird. Ich könnte ja unabhängig von ihm nachkommen, aber er möchte nicht für mich verantwortlich sein, weil es finanziell für ihn selbst knapp wird.

Wie würdet ihr mit der Situation umgehen?

Ich könnte mir sehr gut eine Beziehung und sogar Familie mit ihm vorstellen. Er ist ein sehr liebevoller und verantwortungsvoller Mensch, hat hier einen festen Job als Musiklehrer, wir haben zwar nur bei der Klassik denselben Musikgeschmack, aber teilen sonst viele Weltansichten und harmonieren sehr gut (sind beide beruflich ambitioniert, haben dasselbe Bedürfnis nach Nähe und Distanz, selbe Ziele wie das eher ländliche Haus mit Garten, bevorzugen die vegetarische und nachhaltige Lebensweise, aber essen beide auch ab und an Fleisch, natürlich passt auch das körperliche). 

Ich habe ihn versucht, mit Hinweis auf die Finanzierung der Auswanderung ein Schlupfloch zu geben, um doch erst nächstes Jahr zu gehen. Er wird sich nun auf eine Finanzierung bewerben und wenn die erst für nächstes Jahr genehmigt wird, wartet er vielleicht noch etwas.

Mache ich mir da zu viele Hoffnungen?

Du machst dir viel zu viele Hoffnungen! 

Ihr kennt euch erst paar Monate und denkt schon an ein Kind. 

Bei dir ist sowieso total viel los. Was ist denn mit dem ex, dem du zum dritten mal eine Chance geben wolltest? Bei dir habe ich den Eindruck, du nimmst jede freie Hand, die Familie und ehe bedeuten könnte. 

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8. März um 9:35
In Antwort auf fresh0089

Du machst dir viel zu viele Hoffnungen! 

Ihr kennt euch erst paar Monate und denkt schon an ein Kind. 

Bei dir ist sowieso total viel los. Was ist denn mit dem ex, dem du zum dritten mal eine Chance geben wolltest? Bei dir habe ich den Eindruck, du nimmst jede freie Hand, die Familie und ehe bedeuten könnte. 

Ja, manchmal ist das auch so. Ich habe selbst leider keine Familie mehr. Er weiß auch, dass mich das sehr belastet und ich mir Familienanschluss wünsche. Liebe Schwiegereltern, die später mal auf die Kinder aufpassen, würden mir schon gut gefallen.

Ich habe für mich entschlossen, Kinder zu adoptieren, wenn ich keinen passenden Mann kennenlerne. Darüber habe ich mit ihm auch gesprochen und er findet das auch gut. Bei mir würde es beruflich gerade sehr gut passen mit der Familiengründung, weil ich nur in Teilzeit arbeite und finanziell durch die Erbschaft demnächst abgesichert bin. Eine Ehe möchte und brauche ich nicht, weil das die finanzielle und rechtliche Situation mit dem Erbe verkomplizieren würde. Meine nichtexistenten Kinder sind z.B. auch bereits erbrechtlich bedacht worden.

Insofern habe ich mich halt mit Kindern beschäftigt und es ihm auch gesagt (wie meinem 3fach-Ex auch, der übrigens absolut gegen Adoptiv- oder Pflegekinder  und für den eine Ehe unabdingbar ist).

Mit dem Ex gab es eine Aussprache Anfang Januar, wobei dann herauskam, dass er möchte, dass ich mein ganzes Leben auf ihn anpasse (zu ihm ziehe, Haustiere abgebe und er im Grunde auch immer noch hofft, dass ich Hausfrau werde) und dass er mit seiner Familie über mich und die Option, dass wir wieder zusammenkommen gesprochen hätte und die gegen mich als Ex eingestellt ist... ich war stinksauer.
Er dachte halt, man kann mal 1-2 Jahre eine lockere Fernbeziehung führen und dann sich die Familie vielleicht und ich ändere meine Meinung bezüglich zu ihm ziehen und den Haustieren und wenn nicht, kann er sich dann immer noch trennen. Der wollte mich einfach nur hinhalten und hat mich wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen, als ich nicht mitgespielt habe.
Ich war daraufhin sehr verletzt (gerade weil er meinte, er würde meine Wohnung dreckig und unhygienisch mit den Tieren finden und maximal ein Haustier sei ok) und seitdem habe ich von ihm nichts mehr gehört. Zwei Wochen später habe ich dann ihn hier kennen gelernt. Ich mache mein Glück aber nicht an den Männern fest. Ich sehe halt meine Optionen und gehe meinen Weg.

Ich habe einen guten Job in dem ich überall arbeiten kann, bin finanziell abgesichert und glaube (leider) nicht wirklich an die große Liebe, sodass ich meine Familienplanung auch alleine in die Hand nehme.

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8. März um 9:45
In Antwort auf happilyworking

Ich habe vor zwei Monaten einen sehr lieben Mann kennengelernt, mit dem ich mich sehr gut verstehe. Von Anfang an war klar, dass er im Sommer in die USA auswandert, um sich dort selbstständig zu machen.

Wir reden oft darüber und haben auch schon halb scherzhaft darüber geredet, dass ich mitkommen könnte, aber wir kennen uns erst sehr kurz und es würde sich falsch anfühlen, jetzt schon konkrete Pläne zu schmieden, um gemeinsam auszuwandern.

Er wünscht sich eine feste Beziehung und erwähnt immer wieder, wie traurig es ihn macht, dass alle seine Freunde heiraten, Häuser kaufen und eine Familie gründen. Er hat mir gegenüber auch erwähnt, dass er sich wünscht, seine Auswanderung mit jemandem zu teilen. Leider kann ich im Sommer noch nicht mitkommen, weil ich erst noch eine Erbschaft abwickeln muss und beruflich noch etwas abschließen möchte. In einem Jahr würde es bei mir anders aussehen und ich könnte definitiv mitkommen, aber er möchte berechtigterweise nicht warten.

Nun fing er mir gegenüber mit Andeutungen an, dass seine Mutter sich so sehr Enkelkinder wünschen würde und dass er, sollte ich schwanger werden auf jeden Fall für das Kind da sein möchte und dann auch hier bliebe. Anlass war, dass einer seiner Freunde Vater wider Willen geworden ist und sich von seiner Freundin getrennt hat.

Ich verhüte zur Zeit natürlich + Kondome und habe ihm auch gesagt, dass ich nicht mehr hormonell verhüten möchte. Für ihn ist das ok. Er möchte am liebsten die Kondome weglassen und sehen, was passiert.

Mir kommt es so vor, als würde er eigentlich hier bleiben wollen und möchte wie seine Freunde eine Familie gründen, aber immer wenn ich ihn darauf anspreche sagt er, dass er beruflich nur in den USA erfolgreich werden kann und unbedingt gehen will und diesen Sommer gehen wird. Ich könnte ja unabhängig von ihm nachkommen, aber er möchte nicht für mich verantwortlich sein, weil es finanziell für ihn selbst knapp wird.

Wie würdet ihr mit der Situation umgehen?

Ich könnte mir sehr gut eine Beziehung und sogar Familie mit ihm vorstellen. Er ist ein sehr liebevoller und verantwortungsvoller Mensch, hat hier einen festen Job als Musiklehrer, wir haben zwar nur bei der Klassik denselben Musikgeschmack, aber teilen sonst viele Weltansichten und harmonieren sehr gut (sind beide beruflich ambitioniert, haben dasselbe Bedürfnis nach Nähe und Distanz, selbe Ziele wie das eher ländliche Haus mit Garten, bevorzugen die vegetarische und nachhaltige Lebensweise, aber essen beide auch ab und an Fleisch, natürlich passt auch das körperliche). 

Ich habe ihn versucht, mit Hinweis auf die Finanzierung der Auswanderung ein Schlupfloch zu geben, um doch erst nächstes Jahr zu gehen. Er wird sich nun auf eine Finanzierung bewerben und wenn die erst für nächstes Jahr genehmigt wird, wartet er vielleicht noch etwas.

Mache ich mir da zu viele Hoffnungen?

Mit welchen Visum geht er denn in die USA oder ist er amerikanischer Staatsbürger? 

Du koenntest auch nicht einfach mitgehen oder nachkommen. Du kannst nicht einfach in die USA ziehen. Du muesstest dann ja auch ein legal resident werden. Das geht nur mit bestimmten Voraussetzungen. 

Die einzige Moeglichkeit mit ihm einzuwandern und ein legal permanent resident zu werden waere wahrscheinlich ihm zu heiraten und als Familienangehörige mitzugehen. 

Aber heiraten willst du ja nicht. 

Ich glaube schon deshalb waere es nicht moeglich mit ihm dort zu leben. 

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8. März um 10:05
In Antwort auf evaeden

Mit welchen Visum geht er denn in die USA oder ist er amerikanischer Staatsbürger? 

Du koenntest auch nicht einfach mitgehen oder nachkommen. Du kannst nicht einfach in die USA ziehen. Du muesstest dann ja auch ein legal resident werden. Das geht nur mit bestimmten Voraussetzungen. 

Die einzige Moeglichkeit mit ihm einzuwandern und ein legal permanent resident zu werden waere wahrscheinlich ihm zu heiraten und als Familienangehörige mitzugehen. 

Aber heiraten willst du ja nicht. 

Ich glaube schon deshalb waere es nicht moeglich mit ihm dort zu leben. 

Er geht als (Alibi-)Student und bekommt nach dem Studium ein Visum für ein Jahr.
Ich könnte dort als Forscher mit einem Forschungsstipendium an die Uni und dann als Dozentin arbeiten.
Alternativ gäbe es auch die Möglichkeit des Investorenvisums für mich. Ich habe selbst in den USA studiert und denke nicht, dass ich Probleme hätte, dort unterzukommen, aber ich will ihn auch nicht unter Beziehungsdeuck setzen. Ich habe ihm nur gesagt, dass es die Möglichkeiten für mich gäbe, aber ich diese erst im nächsten Jahr annehmen würde, wenn das Erbe abgewickelt ist. Er findet das gut und sagt, ich soll das machen, wenn es mich auch beruflich weiter bringt, aber er möchte nicht, dass ich es "nur" wegen ihm mache.
Daher warte ich jetzt erstmal den Sommer ab. Noch hat er keine Flüge gebucht und sein Arbeitgeber hat ihm seinen Job noch frei gehalten.

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8. März um 11:09
In Antwort auf happilyworking

Ich habe vor zwei Monaten einen sehr lieben Mann kennengelernt, mit dem ich mich sehr gut verstehe. Von Anfang an war klar, dass er im Sommer in die USA auswandert, um sich dort selbstständig zu machen.

Wir reden oft darüber und haben auch schon halb scherzhaft darüber geredet, dass ich mitkommen könnte, aber wir kennen uns erst sehr kurz und es würde sich falsch anfühlen, jetzt schon konkrete Pläne zu schmieden, um gemeinsam auszuwandern.

Er wünscht sich eine feste Beziehung und erwähnt immer wieder, wie traurig es ihn macht, dass alle seine Freunde heiraten, Häuser kaufen und eine Familie gründen. Er hat mir gegenüber auch erwähnt, dass er sich wünscht, seine Auswanderung mit jemandem zu teilen. Leider kann ich im Sommer noch nicht mitkommen, weil ich erst noch eine Erbschaft abwickeln muss und beruflich noch etwas abschließen möchte. In einem Jahr würde es bei mir anders aussehen und ich könnte definitiv mitkommen, aber er möchte berechtigterweise nicht warten.

Nun fing er mir gegenüber mit Andeutungen an, dass seine Mutter sich so sehr Enkelkinder wünschen würde und dass er, sollte ich schwanger werden auf jeden Fall für das Kind da sein möchte und dann auch hier bliebe. Anlass war, dass einer seiner Freunde Vater wider Willen geworden ist und sich von seiner Freundin getrennt hat.

Ich verhüte zur Zeit natürlich + Kondome und habe ihm auch gesagt, dass ich nicht mehr hormonell verhüten möchte. Für ihn ist das ok. Er möchte am liebsten die Kondome weglassen und sehen, was passiert.

Mir kommt es so vor, als würde er eigentlich hier bleiben wollen und möchte wie seine Freunde eine Familie gründen, aber immer wenn ich ihn darauf anspreche sagt er, dass er beruflich nur in den USA erfolgreich werden kann und unbedingt gehen will und diesen Sommer gehen wird. Ich könnte ja unabhängig von ihm nachkommen, aber er möchte nicht für mich verantwortlich sein, weil es finanziell für ihn selbst knapp wird.

Wie würdet ihr mit der Situation umgehen?

Ich könnte mir sehr gut eine Beziehung und sogar Familie mit ihm vorstellen. Er ist ein sehr liebevoller und verantwortungsvoller Mensch, hat hier einen festen Job als Musiklehrer, wir haben zwar nur bei der Klassik denselben Musikgeschmack, aber teilen sonst viele Weltansichten und harmonieren sehr gut (sind beide beruflich ambitioniert, haben dasselbe Bedürfnis nach Nähe und Distanz, selbe Ziele wie das eher ländliche Haus mit Garten, bevorzugen die vegetarische und nachhaltige Lebensweise, aber essen beide auch ab und an Fleisch, natürlich passt auch das körperliche). 

Ich habe ihn versucht, mit Hinweis auf die Finanzierung der Auswanderung ein Schlupfloch zu geben, um doch erst nächstes Jahr zu gehen. Er wird sich nun auf eine Finanzierung bewerben und wenn die erst für nächstes Jahr genehmigt wird, wartet er vielleicht noch etwas.

Mache ich mir da zu viele Hoffnungen?

Du willst eine Auswanderung (die man revidieren könnte) derzeit nicht riskieren, aber ein Kind (das man nicht "zurück geben" kann) schon???
Das versteh ich nicht...

Ein Kind fesselt euch ein Leben lang aneinander, das würd ich mir SEHR gut überlegen.

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8. März um 12:16
In Antwort auf happilyworking

Ich habe vor zwei Monaten einen sehr lieben Mann kennengelernt, mit dem ich mich sehr gut verstehe. Von Anfang an war klar, dass er im Sommer in die USA auswandert, um sich dort selbstständig zu machen.

Wir reden oft darüber und haben auch schon halb scherzhaft darüber geredet, dass ich mitkommen könnte, aber wir kennen uns erst sehr kurz und es würde sich falsch anfühlen, jetzt schon konkrete Pläne zu schmieden, um gemeinsam auszuwandern.

Er wünscht sich eine feste Beziehung und erwähnt immer wieder, wie traurig es ihn macht, dass alle seine Freunde heiraten, Häuser kaufen und eine Familie gründen. Er hat mir gegenüber auch erwähnt, dass er sich wünscht, seine Auswanderung mit jemandem zu teilen. Leider kann ich im Sommer noch nicht mitkommen, weil ich erst noch eine Erbschaft abwickeln muss und beruflich noch etwas abschließen möchte. In einem Jahr würde es bei mir anders aussehen und ich könnte definitiv mitkommen, aber er möchte berechtigterweise nicht warten.

Nun fing er mir gegenüber mit Andeutungen an, dass seine Mutter sich so sehr Enkelkinder wünschen würde und dass er, sollte ich schwanger werden auf jeden Fall für das Kind da sein möchte und dann auch hier bliebe. Anlass war, dass einer seiner Freunde Vater wider Willen geworden ist und sich von seiner Freundin getrennt hat.

Ich verhüte zur Zeit natürlich + Kondome und habe ihm auch gesagt, dass ich nicht mehr hormonell verhüten möchte. Für ihn ist das ok. Er möchte am liebsten die Kondome weglassen und sehen, was passiert.

Mir kommt es so vor, als würde er eigentlich hier bleiben wollen und möchte wie seine Freunde eine Familie gründen, aber immer wenn ich ihn darauf anspreche sagt er, dass er beruflich nur in den USA erfolgreich werden kann und unbedingt gehen will und diesen Sommer gehen wird. Ich könnte ja unabhängig von ihm nachkommen, aber er möchte nicht für mich verantwortlich sein, weil es finanziell für ihn selbst knapp wird.

Wie würdet ihr mit der Situation umgehen?

Ich könnte mir sehr gut eine Beziehung und sogar Familie mit ihm vorstellen. Er ist ein sehr liebevoller und verantwortungsvoller Mensch, hat hier einen festen Job als Musiklehrer, wir haben zwar nur bei der Klassik denselben Musikgeschmack, aber teilen sonst viele Weltansichten und harmonieren sehr gut (sind beide beruflich ambitioniert, haben dasselbe Bedürfnis nach Nähe und Distanz, selbe Ziele wie das eher ländliche Haus mit Garten, bevorzugen die vegetarische und nachhaltige Lebensweise, aber essen beide auch ab und an Fleisch, natürlich passt auch das körperliche). 

Ich habe ihn versucht, mit Hinweis auf die Finanzierung der Auswanderung ein Schlupfloch zu geben, um doch erst nächstes Jahr zu gehen. Er wird sich nun auf eine Finanzierung bewerben und wenn die erst für nächstes Jahr genehmigt wird, wartet er vielleicht noch etwas.

Mache ich mir da zu viele Hoffnungen?

2 Monate! Nur 2 Monate und du denkst ernsthaft darüber nach Kinder mit ihm in die Welt zu setzen und für ihn dein Leben komplett zu ändern? Du kennst ihn doch noch nicht mal! 2 Monate sind nichts! Da hat man ja noch nicht mal ansatzweise die rosarote Brille abgenommen. Sei bitte nicht so naiv und glaube dass das funktionieren kann.

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8. März um 16:43

Sie sagt ja selbst, dass sie ihre Familienplanung unabhängig von einem Mann selbst in die Hand nehmen möchte. Vielleicht kommt ihr dieser Mann gerade recht, der nix dagegen hat, mal eben nach 2 Monaten des Kennens, ein Kind in die Welt zu setzen... Man, man, Leute gibts...

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8. März um 18:52
In Antwort auf happilyworking

Er geht als (Alibi-)Student und bekommt nach dem Studium ein Visum für ein Jahr.
Ich könnte dort als Forscher mit einem Forschungsstipendium an die Uni und dann als Dozentin arbeiten.
Alternativ gäbe es auch die Möglichkeit des Investorenvisums für mich. Ich habe selbst in den USA studiert und denke nicht, dass ich Probleme hätte, dort unterzukommen, aber ich will ihn auch nicht unter Beziehungsdeuck setzen. Ich habe ihm nur gesagt, dass es die Möglichkeiten für mich gäbe, aber ich diese erst im nächsten Jahr annehmen würde, wenn das Erbe abgewickelt ist. Er findet das gut und sagt, ich soll das machen, wenn es mich auch beruflich weiter bringt, aber er möchte nicht, dass ich es "nur" wegen ihm mache.
Daher warte ich jetzt erstmal den Sommer ab. Noch hat er keine Flüge gebucht und sein Arbeitgeber hat ihm seinen Job noch frei gehalten.

Ok, er hat also dort einen Arbeitgeber und darueber bekommt er die Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis. 

Du muesstest dann ja auch mal erst sehen, ob du am gleichen Wohnort eine Stelle bekommst. 

An deiner Stelle wuerde ich das nicht machen. Er will es eigentlich gar nicht, dass du es machst sonst wuerde er anders reagieren. Warum also dein ganzes Leben umkrempeln fuer etwas das er nicht wirklich will. 
 

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8. März um 19:41
In Antwort auf melonchen1

Du willst eine Auswanderung (die man revidieren könnte) derzeit nicht riskieren, aber ein Kind (das man nicht "zurück geben" kann) schon???
Das versteh ich nicht...

Ein Kind fesselt euch ein Leben lang aneinander, das würd ich mir SEHR gut überlegen.

Danke! Das ging mir auch durch den Kopf!

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9. März um 12:35
In Antwort auf happilyworking

Ich habe vor zwei Monaten einen sehr lieben Mann kennengelernt, mit dem ich mich sehr gut verstehe. Von Anfang an war klar, dass er im Sommer in die USA auswandert, um sich dort selbstständig zu machen.

Wir reden oft darüber und haben auch schon halb scherzhaft darüber geredet, dass ich mitkommen könnte, aber wir kennen uns erst sehr kurz und es würde sich falsch anfühlen, jetzt schon konkrete Pläne zu schmieden, um gemeinsam auszuwandern.

Er wünscht sich eine feste Beziehung und erwähnt immer wieder, wie traurig es ihn macht, dass alle seine Freunde heiraten, Häuser kaufen und eine Familie gründen. Er hat mir gegenüber auch erwähnt, dass er sich wünscht, seine Auswanderung mit jemandem zu teilen. Leider kann ich im Sommer noch nicht mitkommen, weil ich erst noch eine Erbschaft abwickeln muss und beruflich noch etwas abschließen möchte. In einem Jahr würde es bei mir anders aussehen und ich könnte definitiv mitkommen, aber er möchte berechtigterweise nicht warten.

Nun fing er mir gegenüber mit Andeutungen an, dass seine Mutter sich so sehr Enkelkinder wünschen würde und dass er, sollte ich schwanger werden auf jeden Fall für das Kind da sein möchte und dann auch hier bliebe. Anlass war, dass einer seiner Freunde Vater wider Willen geworden ist und sich von seiner Freundin getrennt hat.

Ich verhüte zur Zeit natürlich + Kondome und habe ihm auch gesagt, dass ich nicht mehr hormonell verhüten möchte. Für ihn ist das ok. Er möchte am liebsten die Kondome weglassen und sehen, was passiert.

Mir kommt es so vor, als würde er eigentlich hier bleiben wollen und möchte wie seine Freunde eine Familie gründen, aber immer wenn ich ihn darauf anspreche sagt er, dass er beruflich nur in den USA erfolgreich werden kann und unbedingt gehen will und diesen Sommer gehen wird. Ich könnte ja unabhängig von ihm nachkommen, aber er möchte nicht für mich verantwortlich sein, weil es finanziell für ihn selbst knapp wird.

Wie würdet ihr mit der Situation umgehen?

Ich könnte mir sehr gut eine Beziehung und sogar Familie mit ihm vorstellen. Er ist ein sehr liebevoller und verantwortungsvoller Mensch, hat hier einen festen Job als Musiklehrer, wir haben zwar nur bei der Klassik denselben Musikgeschmack, aber teilen sonst viele Weltansichten und harmonieren sehr gut (sind beide beruflich ambitioniert, haben dasselbe Bedürfnis nach Nähe und Distanz, selbe Ziele wie das eher ländliche Haus mit Garten, bevorzugen die vegetarische und nachhaltige Lebensweise, aber essen beide auch ab und an Fleisch, natürlich passt auch das körperliche). 

Ich habe ihn versucht, mit Hinweis auf die Finanzierung der Auswanderung ein Schlupfloch zu geben, um doch erst nächstes Jahr zu gehen. Er wird sich nun auf eine Finanzierung bewerben und wenn die erst für nächstes Jahr genehmigt wird, wartet er vielleicht noch etwas.

Mache ich mir da zu viele Hoffnungen?

Ich kenne nur diesen einen Thread von dir. 

Zum Thema: die beste Theorie, die beste Planung bringt nichts, wenn die Umsetzung in der Praxis in Chaos mündet.

Ich hätte auch kein Problem damit ein Kind mit 'guten Genmaterial' zu bekommen und es dann alleine oder mit einem neuen Partner zu betreuen.  Meine Planung würde dann jedoch anders aussehen. Fernab vom Chaos und dem Traum von einer Beziehung.

Beinhaltet deine Vorstellung nicht doch den Wunsch nach der großen Übereinstimmung- die Sehnsucht nach der große Liebe? 
 

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10. Mai um 0:33
In Antwort auf melonchen1

Du willst eine Auswanderung (die man revidieren könnte) derzeit nicht riskieren, aber ein Kind (das man nicht "zurück geben" kann) schon???
Das versteh ich nicht...

Ein Kind fesselt euch ein Leben lang aneinander, das würd ich mir SEHR gut überlegen.

Wir verstehen uns nach wie vor super und sind absolut auf einer Wellenlänge.

Er hat mehr oder minder gesagt, dass er in Deutschland bliebe, falls ich schwanger werden würde und erzählt mir jetzt auch immer mal, wie sehr es seine Mutter freuen würde, ein Enkelkind zu haben und dass seine Schwester ja auch in der Nähe wäre, schickt mir Fotos von sich mit dem Kind des besten Kumpels und schwärmt davon, wie sehr dieser in der Vaterrolle aufgeblüht ist, obwohl der nie Kinder haben wollte.

Er weiß ja auch, dass ich nicht verhüte und (adoptierte / eigene) Kinder plane und die Kondome sind immer in greifbarer Nähe. Ich sage ihm auch ehrlich, wann die gefährlichen Tage sind. Er interessiert sich dafür und sagt nur, dass wir alles zusammen meistern können.

Ich muss sagen, dass ich schon traurig wäre, wenn er noch dieses Jahr ins Ausland ginge. Er hat die Auswanderung von sich aus schon von Sommer auf Ende des Jahres verschoben. Insgeheim hofft er vermutlich auch, dass ich mitkomme, wenn noch ein paar Monate mehr ins Land gehen. Wir haben darüber auch gesprochen und er weiß dass ich in den USA gute Aussichten auf eine feste Stelle hätte. Das wäre für ihn auch eine finanzielle Absicherung. Sein Kommentar dazu war: "Dann können wir ja heiraten und zusammen auswandern". Ich habe gesagt: "Ich stelle dich lieber an, dann kann ich dich wieder kündigen". Fand er witzig und hat er so akzeptiert. Im Zweifel würden wir jeder ein eigenes Visum beantragen.

Ich will aber meine Doktorarbeit auf jeden Fall hier fertig schreiben. In den USA gäbe es auch keinen Mutterschutz. Auch das ist ein Grund für mich, Kinder wenn in Deutschland und nicht in den USA zu bekommen. Wir lassen das ganz entspannt auf uns zukommen und genießen die Zeit miteinander. Wir sind beide Erwachsen und sehr ehrlich miteinander. Er weiß zum Beispiel, dass ich gegen geteiltes Sorgerecht bin und es ist für ihn ok. Ich verdiene vermutlich 2-4x so viel wie er, wenn ich in Vollzeit arbeite, also kann ich von ihm und seiner Familie eh nur emotionale Unterstützung erwarten.

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10. Mai um 0:37

Vielleicht überlege ich schneller als andere 😋 Naja, ich bin halt meist den Männern, die ich date gegenüber sehr direkt. Ich weiß halt, dass ich gerne eine langfristige und verbindliche Beziehung möchte. In dem Moment, wo man das einem Mann, den man 2-3 Monate dated dann sagt, bekommen einige eben kalte Füße. Ich finde nicht, dass das naiv ist.

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10. Mai um 10:00
In Antwort auf happilyworking

Wir verstehen uns nach wie vor super und sind absolut auf einer Wellenlänge.

Er hat mehr oder minder gesagt, dass er in Deutschland bliebe, falls ich schwanger werden würde und erzählt mir jetzt auch immer mal, wie sehr es seine Mutter freuen würde, ein Enkelkind zu haben und dass seine Schwester ja auch in der Nähe wäre, schickt mir Fotos von sich mit dem Kind des besten Kumpels und schwärmt davon, wie sehr dieser in der Vaterrolle aufgeblüht ist, obwohl der nie Kinder haben wollte.

Er weiß ja auch, dass ich nicht verhüte und (adoptierte / eigene) Kinder plane und die Kondome sind immer in greifbarer Nähe. Ich sage ihm auch ehrlich, wann die gefährlichen Tage sind. Er interessiert sich dafür und sagt nur, dass wir alles zusammen meistern können.

Ich muss sagen, dass ich schon traurig wäre, wenn er noch dieses Jahr ins Ausland ginge. Er hat die Auswanderung von sich aus schon von Sommer auf Ende des Jahres verschoben. Insgeheim hofft er vermutlich auch, dass ich mitkomme, wenn noch ein paar Monate mehr ins Land gehen. Wir haben darüber auch gesprochen und er weiß dass ich in den USA gute Aussichten auf eine feste Stelle hätte. Das wäre für ihn auch eine finanzielle Absicherung. Sein Kommentar dazu war: "Dann können wir ja heiraten und zusammen auswandern". Ich habe gesagt: "Ich stelle dich lieber an, dann kann ich dich wieder kündigen". Fand er witzig und hat er so akzeptiert. Im Zweifel würden wir jeder ein eigenes Visum beantragen.

Ich will aber meine Doktorarbeit auf jeden Fall hier fertig schreiben. In den USA gäbe es auch keinen Mutterschutz. Auch das ist ein Grund für mich, Kinder wenn in Deutschland und nicht in den USA zu bekommen. Wir lassen das ganz entspannt auf uns zukommen und genießen die Zeit miteinander. Wir sind beide Erwachsen und sehr ehrlich miteinander. Er weiß zum Beispiel, dass ich gegen geteiltes Sorgerecht bin und es ist für ihn ok. Ich verdiene vermutlich 2-4x so viel wie er, wenn ich in Vollzeit arbeite, also kann ich von ihm und seiner Familie eh nur emotionale Unterstützung erwarten.

was heißt super verstehen?

seid ihr jetzt zusammen oder nicht?

gott der spricht echt von heiraten und kindern?
SPRACHLOS

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10. Mai um 11:08

Abgesehen davon, dass ich meinen Vorrednern zustimme, dass zwei Monate wirklich sehr kurz sind, um schon ans Heiraten und Familiengründung zu denken (aber das sei mal dahingestellt):
Für mich ist es nicht deutlich, was genau euer Problem ist. Ist es, dass er in den USA leben will und dort möglichst bald eine Familie gründen will, während du nur in Deutschland Mutter werden willst (z.B. wegen des Mutterschutzes). Oder dass du sehr wohl mit ihm in die USA auswandern würdest, aber dies erst tun kannst, wenn du die Erbschaft geregelt hast?
Ich finde es auch etwas komisch, dass er dich so unter Druck setzt. WIe alt seid ihr denn, dass bei ihm jetzt schon die Uhr tickt? Wenn es wirklich nur um ein Jahr des Wartens geht, verstehe ich sein Problem nicht so ganz. Ihr solltet euch sowieso erst mal etwas besser kennen lernen, statt auf Teufel komm raus jetzt ein Kind zu zeugen, nur weil er nicht warten kann?!
 

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10. Mai um 11:45
In Antwort auf sxren_18247537

was heißt super verstehen?

seid ihr jetzt zusammen oder nicht?

gott der spricht echt von heiraten und kindern?
SPRACHLOS

Wir haben uns von Anfang an darauf geeinigt, dass wir exklusiv sind.

Wir wollten uns nur keinen Druck machen, auf alles sofort Antworten zu haben. Wir sehen uns zweimal pro Woche, wenn wir die Zeit finden und hätten nichts dagegen uns häufiger zu sehen. Er unterstützt mich und ich ihn bei seiner beruflichen Weiterentwicklung. Es läuft alles so, als würden wir uns ewig kennen und wir sind sehr glücklich. Unsere erste emotionale Krise haben wir gemeistert: Ein Freund von ihm hat sich leider das Leben genommen und es hat ihn sehr getroffen. Danach hat er aber umso stärker den Wunsch nach einer langfristigen Beziehung gehabt. Er sagt, "wir schaffen alles zusammen" und ich sehe es genauso. Klingt jetzt vielleicht naiv, aber ich bin sehr gespannt, wie es weiter geht. Vielleicht habe ich auch mal Glück und "alles passt" zwischenmenschlich!

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10. Mai um 14:01
In Antwort auf happilyworking

Wir haben uns von Anfang an darauf geeinigt, dass wir exklusiv sind.

Wir wollten uns nur keinen Druck machen, auf alles sofort Antworten zu haben. Wir sehen uns zweimal pro Woche, wenn wir die Zeit finden und hätten nichts dagegen uns häufiger zu sehen. Er unterstützt mich und ich ihn bei seiner beruflichen Weiterentwicklung. Es läuft alles so, als würden wir uns ewig kennen und wir sind sehr glücklich. Unsere erste emotionale Krise haben wir gemeistert: Ein Freund von ihm hat sich leider das Leben genommen und es hat ihn sehr getroffen. Danach hat er aber umso stärker den Wunsch nach einer langfristigen Beziehung gehabt. Er sagt, "wir schaffen alles zusammen" und ich sehe es genauso. Klingt jetzt vielleicht naiv, aber ich bin sehr gespannt, wie es weiter geht. Vielleicht habe ich auch mal Glück und "alles passt" zwischenmenschlich!

Ja, genau. Viiiiel Glück!

Da brauchts auch viel Glück. Denn wer in den ersten drei Monaten langfristige Pläne schmiedet, in der Verliebtheitsphase, handelt halt naiv. Und dann brauchts das nötige Glück.

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10. Mai um 14:26

Eigentlich beantwortest Du die Fragestellung schon in Deinem ersten Absatz: Es ist noch viel zu früh hier so weitreichende Bindungen und Abhängigkeiten zu planen wie Auswandern oder gemeinsames Kind. Es sei denn Du hast eh im Hinterkopf das Kind alleine aufziehen zu wollen, was aber unfair dem Kind gegenüber wäre.
Ich finde seine Position sehr seltsam, die USA ist das gelobte Land, aber er hat keine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung. Er fühlt sich von Freundeskreis und Familie so unter Druck gesetzt, dass er mit DIr sofort Kinder haben möchte und dann wäre auf einmal Deutschland wieder problemlos denkbar? Will er dann Hausmann sein und Du sorgst für die Kohle?
Ist er denn wirklich innerlich so gefestigt, dass er eine Vorstellung von seinem Lebensweg hat. Entweder ist es die USA, dann wäre die aber auch Alternativlos und Du könntest, wenn Du verrückt genug bist, mit ihm auswandern.
Wenn ihm aber ein Kind und eine Familie so wichtig sind, sollte er das Auswandern aber anders einordnen und kommunzieren.

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10. Mai um 15:43
In Antwort auf happilyworking

Wir haben uns von Anfang an darauf geeinigt, dass wir exklusiv sind.

Wir wollten uns nur keinen Druck machen, auf alles sofort Antworten zu haben. Wir sehen uns zweimal pro Woche, wenn wir die Zeit finden und hätten nichts dagegen uns häufiger zu sehen. Er unterstützt mich und ich ihn bei seiner beruflichen Weiterentwicklung. Es läuft alles so, als würden wir uns ewig kennen und wir sind sehr glücklich. Unsere erste emotionale Krise haben wir gemeistert: Ein Freund von ihm hat sich leider das Leben genommen und es hat ihn sehr getroffen. Danach hat er aber umso stärker den Wunsch nach einer langfristigen Beziehung gehabt. Er sagt, "wir schaffen alles zusammen" und ich sehe es genauso. Klingt jetzt vielleicht naiv, aber ich bin sehr gespannt, wie es weiter geht. Vielleicht habe ich auch mal Glück und "alles passt" zwischenmenschlich!

und kommt er dann zu dir oder was macht ihr wenn ihr euch seht?  wie weit wegwohnt er denn?

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1. August um 19:42
In Antwort auf sophos75

Eigentlich beantwortest Du die Fragestellung schon in Deinem ersten Absatz: Es ist noch viel zu früh hier so weitreichende Bindungen und Abhängigkeiten zu planen wie Auswandern oder gemeinsames Kind. Es sei denn Du hast eh im Hinterkopf das Kind alleine aufziehen zu wollen, was aber unfair dem Kind gegenüber wäre.
Ich finde seine Position sehr seltsam, die USA ist das gelobte Land, aber er hat keine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung. Er fühlt sich von Freundeskreis und Familie so unter Druck gesetzt, dass er mit DIr sofort Kinder haben möchte und dann wäre auf einmal Deutschland wieder problemlos denkbar? Will er dann Hausmann sein und Du sorgst für die Kohle?
Ist er denn wirklich innerlich so gefestigt, dass er eine Vorstellung von seinem Lebensweg hat. Entweder ist es die USA, dann wäre die aber auch Alternativlos und Du könntest, wenn Du verrückt genug bist, mit ihm auswandern.
Wenn ihm aber ein Kind und eine Familie so wichtig sind, sollte er das Auswandern aber anders einordnen und kommunzieren.

Ich muss sagen, dass ich diese USA-Fixiertheit auch nicht zu 100% verstehe. Klar sind die USA für sein Segment der größte Markt, aber er könnte sich auch auf ein anderes Segment spezialisieren. Seine Argumentation ist, dass er zu lange darauf hingearbeitet hat, in die USA zu gehen um es jetzt nicht zu tun. Ich glaube, gegenüber seinen Eltern hat er eher den Druck, es ihnen beweisen zu wollen, dass er in der Selbstständigkeit erfolgreich ist und Familie in Deutschland wäre für ihn eine Ausrede, um zu rechtfertigen, dass er weiter als Angestellter arbeitet. Er ist was seinen Kinderwunsch angeht sehr wechselhaft: Einerseits sagt er, er möchte gar keine Kinder, Kinder würden ihn nerven, dann schwärmt er aber von den Kindern von Freunden und erzählt, dass Sterilisation für ihn nicht infrage käme, falls er mal Kinder will und dann wieder direkt auf uns bezogen "wenn du schwanger würdest, wäre das für meine Mutter das größte Glück" und "ich würde auf jeden Fall mein Kind aufwachsen sehen wollen" und was für eine tolle Tante seine Schwester wäre, die auch kinderlos ist, wie toll ich zu seinen Freunden und seiner Familie passen würde...

Heute Abend redet er mit einer Rechtsanwältin bezüglich Künstlervisum. Ich bin gespannt, was dabei herauskommt. Ich habe mir ein paar Jobs in den USA rausgesucht und werde mich mal locker dort bewerben (in Absprache mit ihm). Die Wahrssheinlichkeit, dass ich ein Angebot bekomme ist recht gering zum aktuellen Zeitpunkt.

Wir sind nach wie vor sehr glücklich zusammen und alles "passt". Er setzt mich gar nicht unter Druck und versucht mich zu motivieren, Entscheidungen auch unabhängig von ihm zu treffen (für den bestbezahlten oder interessantesten Job) aber für ihn steht halt fest, dass er in die USA will und dass er spätestens zum Studienbeginn im Januar dort sein möchte. Er würde sich freuen, wenn ich dort für mich auch einen Lebensweg finden würde.

Erstaunt hat mich eher, dass er wirklich auch im "fruchtbaren Fenster", wenn er weiß, dass ich schwanger werden könnte, mit mir ohne Verhütung schlafen möchte und er somit in Kauf nimmt, dass sein großer Traum platzt, falls ich schwanger würde.

Ich glaube ja, dass er einfach nur gerne in Deutschland bleiben würde und eine Ausrede braucht.

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2. August um 6:00

Und ich glaube eher , das der Herr nicht ganz so genau weiß was er will🤷🏻‍♀️ erst  Erben ihn Kinder, und dann durch ein schicksalsschlag im Bekanntenkreis will er unbedingt Kinder. Ich denke der hat eine Phase, die jeden Mensch nach einer Beerdigung von einem geliebten Menschen hat. Man fängt an über sein Leben nach zu Denken. Er will in die USA aber kein Jahr auf dich warten, will aber ein Kind von dir. Hierbei geht es 0.0000 um dich. Es könnte jede Frau vor ihm stehen. Hinzu kommt das ihr euch 2 mal die Woche sieht. Okay und was wenn du feststellst oder ER das das Zusammenleben mit euch nicht funktioniert? Achso stimmt du bist ja finanziell abgesichert. Es ist normal oder zumindest sollte es so sein das man sich in der Anfangszeit in der man noch verliebt ist, das man meint es PASST alles. Warte mal noch ein paar Monate ab. Du kennst ihn NICHT auch wenn du das vielleicht jetzt meinst. 🤦‍♀️ ich verstehe sowas einfach nicht

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2. August um 10:11
In Antwort auf happilyworking

Ich muss sagen, dass ich diese USA-Fixiertheit auch nicht zu 100% verstehe. Klar sind die USA für sein Segment der größte Markt, aber er könnte sich auch auf ein anderes Segment spezialisieren. Seine Argumentation ist, dass er zu lange darauf hingearbeitet hat, in die USA zu gehen um es jetzt nicht zu tun. Ich glaube, gegenüber seinen Eltern hat er eher den Druck, es ihnen beweisen zu wollen, dass er in der Selbstständigkeit erfolgreich ist und Familie in Deutschland wäre für ihn eine Ausrede, um zu rechtfertigen, dass er weiter als Angestellter arbeitet. Er ist was seinen Kinderwunsch angeht sehr wechselhaft: Einerseits sagt er, er möchte gar keine Kinder, Kinder würden ihn nerven, dann schwärmt er aber von den Kindern von Freunden und erzählt, dass Sterilisation für ihn nicht infrage käme, falls er mal Kinder will und dann wieder direkt auf uns bezogen "wenn du schwanger würdest, wäre das für meine Mutter das größte Glück" und "ich würde auf jeden Fall mein Kind aufwachsen sehen wollen" und was für eine tolle Tante seine Schwester wäre, die auch kinderlos ist, wie toll ich zu seinen Freunden und seiner Familie passen würde...

Heute Abend redet er mit einer Rechtsanwältin bezüglich Künstlervisum. Ich bin gespannt, was dabei herauskommt. Ich habe mir ein paar Jobs in den USA rausgesucht und werde mich mal locker dort bewerben (in Absprache mit ihm). Die Wahrssheinlichkeit, dass ich ein Angebot bekomme ist recht gering zum aktuellen Zeitpunkt.

Wir sind nach wie vor sehr glücklich zusammen und alles "passt". Er setzt mich gar nicht unter Druck und versucht mich zu motivieren, Entscheidungen auch unabhängig von ihm zu treffen (für den bestbezahlten oder interessantesten Job) aber für ihn steht halt fest, dass er in die USA will und dass er spätestens zum Studienbeginn im Januar dort sein möchte. Er würde sich freuen, wenn ich dort für mich auch einen Lebensweg finden würde.

Erstaunt hat mich eher, dass er wirklich auch im "fruchtbaren Fenster", wenn er weiß, dass ich schwanger werden könnte, mit mir ohne Verhütung schlafen möchte und er somit in Kauf nimmt, dass sein großer Traum platzt, falls ich schwanger würde.

Ich glaube ja, dass er einfach nur gerne in Deutschland bleiben würde und eine Ausrede braucht.

Wahnsinn....  ihr verhütet nicht???  sehr verantwortungslos.... nur in der Hoffnung ihn durch ein Kind zu halten?? ein Kind als mittel zum Zweck   und du glaubst dann hättet ihr eine glückliche Beziehung?  nein! er wird dann ewig unglücklich sein nicht gegangen zu sein 

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