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Beziehung leidet - beide kaputt

15. April 2016 um 1:40 Letzte Antwort: 15. April 2016 um 20:55

Ich weiß langsam nicht mehr weiter und wir sind beide völlig erschöpft. Letztes Jahr haben wir geheiratet ich 24 er 31. Wir haben lange nach einem passenden Haus gesucht ( 3 Jahre lang) 40 Besichtigungen. Irgendwann letztes Jahr haben wir uns dann für eine andere Region entschieden die etwas günstiger ist wo wir uns wohler fühlen mit dem Kredit und relativ schnell fertig mit dem abzahlen sind. In der alten Wohnung fiel uns die Decke auf den Kopf. Wir beide arbeiten Schicht (verschiedene) und deswegen war es wichtig dass wir jeder mal einen Rückzugsort haben nach der Schicht. Nun haben wir das Haus gekauft und sind am sanieren. Seit einem Monat wohnen wir dort und es ist natürlich noch nicht alle fertig. Dennoch leidet unsere Beziehung darunter. Wir fühlen und beide ausgebrannt. Meine Familie kann uns nicht helfen da sie 4 Std entfernt wohnt. Mit seiner Familie haben wir Streit, sie hilft uns auch nicht (psychische Probleme). Also machen wir alles alleine oder durch Handwerker. Wir sehen uns durch die Unterschiedlichen Schichten höchstens 2 Std am Tag. Er hat Wochenende. Ich hab keins. Wir haben kaum noch Sex weil ich keine Lust mehr habe.. Dennoch liebe ich ihn und vermisse ich ihn pausenlos. Wir streiten trotzdem oft in letzter Zeit. Ich bjn extrem nah am Wasser gebaut und seine zur Zeit viel. Die finanzielle Belastung ist hoch da alles teurer wurde als gedacht und wir körperlich langsam fertig sind. In zwei Wochen haben wir Urlaub und fahren weg.. Dennoch wissen wir dass wir es eigentlich nicht genießen können da heute wieder eine fette Rechnung kam bei der wir eigentlich schon den Urlaub absagen wollten. Ich hab es nun weiter zur Arbeit (45 min) und bjn deshalb auch weniger Zuhause. Fühle mich durch den Stress unwohl im Haus und habe seit 3 Wochen in Stresssituationen einen Tinnitus. Ich hab die Pille abgesetzt in der Hoffnung meine Libido kommt wieder. Seit Januar nichts... Ich war für 3 Jahre in psychologischer Behandlung gegen Depressionen und hab auch im Januar endlich die antidepressiva absetzten können. Nun habe ich Angst es wird niemals besser. Einfach meine Arbeit aufgeben möchte ich auch nicht... Auf den verdienst wollen wir nicht verzichten..dann fällt über die Hälfte unseres Geldes weg. Ich habe Angst es wird niemals besser. In de letzten 6 Jahren waren bei mir 5 Todesfälle in meinem Umfeld....ich dachte ich hätte es verdaut. Ich fühle mich so hilflos und will endlich glücklich sein.

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15. April 2016 um 1:58

Liebe(r) Pustekuchen!
Wollt Ihr das Haus behalten oder spielt Ihr Euch mit dem Gedanken, dass es besser wäre, es wieder zu verkaufen?

lib

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15. April 2016 um 8:22

Ihr habt euch psychisch und
vielleicht auch finanziell übernommen. Du warst wegen Depressionen in Behandlung. Dann weißt du vielleicht aus deiner Therapie, wie wichtig es gerade bei einer Depression ist, eine gesunde Mischung aus Aktivität und Entspannung herzustellen. Diese Mischung passt nicht mehr. Zum Einen bist du psychisch noch belastet durch die Todesfälle in deinem Umfeld, zum Anderen hast du durch den längeren Weg zur Arbeit und die andauernden Renovierungsarbeiten (zulasten von Freizeit und Erholung) dein Stresslevel erheblich angehoben. Das musst du wieder korrigieren, wenn du nicht in die nächste handfeste Krise steuern möchtest.

Kurzfristig: Sagt den Urlaub nicht ab. Nehmt ihn euch als bewusste Auszeit, genießt die Zeit und nehmt euch nur Aktivitäten vor, die euch gut tun. Dann schaut euch eure Baustelle an: Wie schnell muss was fertig gestellt werden? Und was kann auch noch etwas warten? Es muss nicht alles perfekt sein, kommt weg von diesem Anspruch. Wenn ihr die Renovierungszeiten "streckt", streckt ihr auch die finanzielle Last, die damit verbunden ist. Und als weitere Notfallmaßnahme: Lass dich ggf. ein paar Tage krankschreiben, um zur Ruhe zu kommen. Und vor allem: bleib mit deinem Mann im Gespräch, damit ihr euch nicht entfremdet, sondern an einem Strang zieht.

Mittelfristig: Wenn die finanzielle Belastung höher geworden ist als geplant, redet mit eurer Bank über die Rahmenbedingungen des Kredits. Kann die Rate gesenkt werden? Ist es so schlimm, wenn ihr dafür ein paar Jahre länger abzahlen müsst - zugunsten eurer Gesundheit?

Langfristig: schließe ich mich lightinblacks Frage an - ist eine eigene Immobilie wirklich euer Ziel? Oder geht es auch ohne? Stattdessen etwas Hübsches mieten, wo die meisten Renovierungsarbeiten vom Vermieter getragen werden müssen? Was verbindet ihr mit einer eigenen Immobilie? Und erlebt ihr das, was ihr euch erhofft habt, tatsächlich in der Realität?

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15. April 2016 um 20:40
In Antwort auf vogalonga14

Ihr habt euch psychisch und
vielleicht auch finanziell übernommen. Du warst wegen Depressionen in Behandlung. Dann weißt du vielleicht aus deiner Therapie, wie wichtig es gerade bei einer Depression ist, eine gesunde Mischung aus Aktivität und Entspannung herzustellen. Diese Mischung passt nicht mehr. Zum Einen bist du psychisch noch belastet durch die Todesfälle in deinem Umfeld, zum Anderen hast du durch den längeren Weg zur Arbeit und die andauernden Renovierungsarbeiten (zulasten von Freizeit und Erholung) dein Stresslevel erheblich angehoben. Das musst du wieder korrigieren, wenn du nicht in die nächste handfeste Krise steuern möchtest.

Kurzfristig: Sagt den Urlaub nicht ab. Nehmt ihn euch als bewusste Auszeit, genießt die Zeit und nehmt euch nur Aktivitäten vor, die euch gut tun. Dann schaut euch eure Baustelle an: Wie schnell muss was fertig gestellt werden? Und was kann auch noch etwas warten? Es muss nicht alles perfekt sein, kommt weg von diesem Anspruch. Wenn ihr die Renovierungszeiten "streckt", streckt ihr auch die finanzielle Last, die damit verbunden ist. Und als weitere Notfallmaßnahme: Lass dich ggf. ein paar Tage krankschreiben, um zur Ruhe zu kommen. Und vor allem: bleib mit deinem Mann im Gespräch, damit ihr euch nicht entfremdet, sondern an einem Strang zieht.

Mittelfristig: Wenn die finanzielle Belastung höher geworden ist als geplant, redet mit eurer Bank über die Rahmenbedingungen des Kredits. Kann die Rate gesenkt werden? Ist es so schlimm, wenn ihr dafür ein paar Jahre länger abzahlen müsst - zugunsten eurer Gesundheit?

Langfristig: schließe ich mich lightinblacks Frage an - ist eine eigene Immobilie wirklich euer Ziel? Oder geht es auch ohne? Stattdessen etwas Hübsches mieten, wo die meisten Renovierungsarbeiten vom Vermieter getragen werden müssen? Was verbindet ihr mit einer eigenen Immobilie? Und erlebt ihr das, was ihr euch erhofft habt, tatsächlich in der Realität?

Hmm
Ihr habt natürlich recht....aber einfach verkaufen geht jetzt erstmal natürlich nicht mehr.... Oder zumindest möchte ich das nicht da wir womöglich Zinsen zurückzahlen müssten. Zudem würde mein Mann das auch nicht wollen. Zur Ruhe kommen.. Ich glaube das ist das Schlüsselwort. Heute hat mir eine Freundin erzählt dass ihre Ehe in die Brüche gegangen ist. Ich versetze mich sofort in die Lage und habe Angst dass es uns auch mal passiert. Ich glaube das ist auch ne Reaktion auf den Stress.... Sich gleich das schlimmste auszumalen. Ich brauche Abstand von soetwas. Sie hat jetzt kein Geld mehr. Mit Kind alleine....... Puhhhh. Ich brauche Urlaub

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15. April 2016 um 20:55
In Antwort auf genna_12931914

Hmm
Ihr habt natürlich recht....aber einfach verkaufen geht jetzt erstmal natürlich nicht mehr.... Oder zumindest möchte ich das nicht da wir womöglich Zinsen zurückzahlen müssten. Zudem würde mein Mann das auch nicht wollen. Zur Ruhe kommen.. Ich glaube das ist das Schlüsselwort. Heute hat mir eine Freundin erzählt dass ihre Ehe in die Brüche gegangen ist. Ich versetze mich sofort in die Lage und habe Angst dass es uns auch mal passiert. Ich glaube das ist auch ne Reaktion auf den Stress.... Sich gleich das schlimmste auszumalen. Ich brauche Abstand von soetwas. Sie hat jetzt kein Geld mehr. Mit Kind alleine....... Puhhhh. Ich brauche Urlaub

Pustekuchen,
aufgrund meines Jobs komme ich mit sehr vielen Leuten zusammen. Du ahnst nicht, was ich schon alles erlebte. Mehr möchte ich dazu nicht sagen, weil es immer mein Ziel war, die Leute zu motivieren. Die Arena muss nicht unbedingt Dein Feind sein, wenn Du bereit bist, zu kämpfen!

lib

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