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Beziehung hängt am seidenen Faden *lang*

11. August 2008 um 10:05

Ich bin seit 3 1/2 Jahren mit meinem Freund zusammen, er hat aus seiner Ehe eine fast 6 jährige Tochter. Wir leben seit 2 Jahren zusammen (mit seiner Tochter).. Seit wir zusammen wohnen geht unsere Beziehung langsam den Bach runter. Mein Freund geht arbeiten und ich kümmere mich um seine Tochter. Ich habe mich von Anfang an mit seiner kleinen super verstanden und sie aktzeptiert mich wie eine Mama.. Ihre Mutter kümmert sich nicht um die kleine, meldet sich nicht.. Wir haben damit ein großes Problem weil wir nunmal sehen wie es der kleinen damit geht. Wir tun unser bestmögliches das es ihr gut geht und an nichts fehlt.

Doch seit einigen Wochen haben wir große Probleme mit der kleinen. Sowohl ich als auch er. Wir wissen einfach nicht mehr weiter, dass es durch die ganze Situation kommt wissen wir doch die, wie soll ich es nennen, Grundkenntnisse ?? Mir fällt kein besserer Ausdruck ein.. Die gibts einfach nicht.

Sie stellt sich jedesmal mit dem Erwachsenen gleich, wenn die was machen dann darf sie das auch und wenn nicht dann ist die Aufruhe groß. Für mich gehört das zur "Erziehung" dazu. Vor allem einem Kind zu zeigen was "Resepekt" ist .. Das kennt sie gar nicht!!


Eine Beziehung haben wir schon gar nicht mehr, wir sind eigentlich nur noch Papa und Stiefmama.. Aber das wir ein "Paar" sind gibts nicht mehr. Wenn wir reden oder diskutieren dann nur über die kleine. Wir haben beide einen Kinderwunsch, einen sehr großen und würden es lieber gestern als heute in Angriff nehmen aber es ist wirklich bei mir schon so weit das ich es nicht mehr möchte weil mich die ganzen streitereien, D
disskusionen, dass es immer nur um seine Tochter geht einfach zu stark belasten, es geht von morgens 8.00h - 20.00h nur darum wie wir die kleine am besten beschäftigen damit es keinen Ärger/schlechte Laune ihrerseits gibt. Wenn wir mal rausgehen, was alle 4 - 6 Monate vllt. mal vorkommt, steht er total unter Zeitdruck, guckt ständig auf die Uhr wann er die kleine wieder holen muss, die Oma tut so als wenn sie die kleine jedes WE hat mit der Oma haben wir uns auch zerstritten wegen der kleinen.. Weil es immer nur darum geht wir als "Paar" oder "Sohn / Schwiegertochter" werden gar nicht mehr beachtet.

Unsere Beziehung steht schon auf der Kippe und noch ein Schritt dann fallen wir und das wars.

Ich muss dazu sagen, dass ich im Dez. 07 eine FG im 6 Monat hatte und verkraftet habe ich das noch nicht wirklich, ich bin seit der ganzen Sache ziemlich launisch geworden, werde schnell aufbrausend.. Was unserer Beziehung auch nicht gut tut, dass ist mir klar. Ich bekomme kaum Unterstützung von ihm, er könnte mehr Verantwortung für seine Tochter übernehmen, dahinter stehen was ich mache wenn es um die kleine geht.. Er widersetzt sich sehr oft..

Ach ich weiß auch nicht mehr weiter, vllt. könnt ihr mir ja Ratschläge geben..

Vielen Dank!!!

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11. August 2008 um 10:45

Hallo
Nun ich kenne aus meinem Bekanntenkreis ein ähnliches Verhalten. Der Vater hat ein "schlechtes Gewissen" gegenüber seinen Kindern, aufgrund der gescheiterten Ehe. Er tut alles für sie und lässt ihnen auch sehr viel durchgehen. Er schaltet da auch relativ auf stur, wenn von anderer Seite nur mal andeutungsweise Kritik kommt.

Zum Thema Ausgehen, könnte man ja evt. auch mal darüber nachdenken ob man einen Babysitter engagiert? Wobei das sicher auch eine Frage des Geldes ist.

Es ist natürlich schwer für dich, seine Tochter konsequent zu erziehen, wenn ihr euch nicht auf gemeinsame Methoden einigen könnt. Somit ist es klar, dass sie versucht ihre Grenzen auszuloten.

Da es da gleich mehrere Probleme bei euch gibt, würde ich versuchen eines nach dem anderen "anzugehen" und manche werden sich dann vielleicht von alleine regeln.

Ich denke mal, wichtig ist es erstmal, dass ihr euch zunächst mal mit euch selbst befasst. Euch selbst darüber klar werdet wo ihr steht, was ihr von eurer Beziehung erwartet, wie es derzeit läuft, was falsch läuft, usw. Also eine "Bestandsaufnahme" von beiden Seiten machen. Dazu muss er natürlich auch Bereitschaft zeigen, daran zu arbeiten.

Vielleicht auch im Rahmen einer Paartherapie oder ähnlichem? Und ganz wichtig ist natürlich auch, dass du selbst dich wieder besser fühlst und damit klar kommst, dass du ein Kind verloren hast. Das allein ist ja schon schwer und schlimm genug!

Alles liebe
bijou

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11. August 2008 um 11:22
In Antwort auf vijaya_12725968

Hallo
Nun ich kenne aus meinem Bekanntenkreis ein ähnliches Verhalten. Der Vater hat ein "schlechtes Gewissen" gegenüber seinen Kindern, aufgrund der gescheiterten Ehe. Er tut alles für sie und lässt ihnen auch sehr viel durchgehen. Er schaltet da auch relativ auf stur, wenn von anderer Seite nur mal andeutungsweise Kritik kommt.

Zum Thema Ausgehen, könnte man ja evt. auch mal darüber nachdenken ob man einen Babysitter engagiert? Wobei das sicher auch eine Frage des Geldes ist.

Es ist natürlich schwer für dich, seine Tochter konsequent zu erziehen, wenn ihr euch nicht auf gemeinsame Methoden einigen könnt. Somit ist es klar, dass sie versucht ihre Grenzen auszuloten.

Da es da gleich mehrere Probleme bei euch gibt, würde ich versuchen eines nach dem anderen "anzugehen" und manche werden sich dann vielleicht von alleine regeln.

Ich denke mal, wichtig ist es erstmal, dass ihr euch zunächst mal mit euch selbst befasst. Euch selbst darüber klar werdet wo ihr steht, was ihr von eurer Beziehung erwartet, wie es derzeit läuft, was falsch läuft, usw. Also eine "Bestandsaufnahme" von beiden Seiten machen. Dazu muss er natürlich auch Bereitschaft zeigen, daran zu arbeiten.

Vielleicht auch im Rahmen einer Paartherapie oder ähnlichem? Und ganz wichtig ist natürlich auch, dass du selbst dich wieder besser fühlst und damit klar kommst, dass du ein Kind verloren hast. Das allein ist ja schon schwer und schlimm genug!

Alles liebe
bijou

Danke für deine Antwort
Er sagt das er bereit ist es zu ändern ich seh es nur nicht.

Es ist nunmal so, ich bin die meiste Zeit mit der kleinen allein meiner Meinung nach hat sie keine vernünftige Erziehung von den beiden bekommen egal in welcher Hinsicht. Da ich das so nicht kenne versuche ich (mit Einverständnis) des Vaters ihr einige Regeln bei zu bringen die es nun mal in jeder Familie gibt. Da man einem Kind in dem Alter von heute auf morgen nicht sagen kann ab morgen machst du das so und nicht anders ist es für mich echt schon ein Kampf das so hinzu bekommen, dass es einigermaßen läuft. Es sind kleinigkeiten, wie Beim Essen vernünftig am Tisch zu sitzen, NEIN heißt NEIN, eigentlich so Dinge die man echt schon mit in die Wiege gelegt bekommt müssen wir hier mit fast 6 Jahren noch lernen.

Im Sommer hat er 2 Monate Urlaub und es wird alles über Bord geschmissen und ich habe den Kampf wenn er arbeiten geht von vorn. Das ist die letzten beiden Jahre so gewesen.

Sobald wir reden, artet es am Ende im Streit aus. Ich bin festgefahren sehe alles nur noch negativ.. Ich hab einfach keine Kraft mehr jedesmal alles von vorn zu machen.. Es bleibt alles an mir hängen, wenn ich daran und daran nicht denke dann vergessen sie irgendwann morgens mit Schuhe aus dem Haus zu gehen..

Einen Babysitter, da haben wir uns auch schon Gedanken gemacht.. Nur leider haben wir das Geld dafür nicht. Man kennt das ja, Scheidung, Unterhalt, Anwaltskosten... Da kommt schon einiges zusammen...

Es ist irgendwann alles so sinnlos, aber es kann nicht sein, dass man sich trennt wegen seinem Kind. Ich bin mit ihm zusammen weil ich Ihn liebe und das kann man sich doch nicht durch ein Kind kaputt machen lassen.

Es gibt einfach keine Harmonie..

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11. August 2008 um 13:16
In Antwort auf chava_11881775

Danke für deine Antwort
Er sagt das er bereit ist es zu ändern ich seh es nur nicht.

Es ist nunmal so, ich bin die meiste Zeit mit der kleinen allein meiner Meinung nach hat sie keine vernünftige Erziehung von den beiden bekommen egal in welcher Hinsicht. Da ich das so nicht kenne versuche ich (mit Einverständnis) des Vaters ihr einige Regeln bei zu bringen die es nun mal in jeder Familie gibt. Da man einem Kind in dem Alter von heute auf morgen nicht sagen kann ab morgen machst du das so und nicht anders ist es für mich echt schon ein Kampf das so hinzu bekommen, dass es einigermaßen läuft. Es sind kleinigkeiten, wie Beim Essen vernünftig am Tisch zu sitzen, NEIN heißt NEIN, eigentlich so Dinge die man echt schon mit in die Wiege gelegt bekommt müssen wir hier mit fast 6 Jahren noch lernen.

Im Sommer hat er 2 Monate Urlaub und es wird alles über Bord geschmissen und ich habe den Kampf wenn er arbeiten geht von vorn. Das ist die letzten beiden Jahre so gewesen.

Sobald wir reden, artet es am Ende im Streit aus. Ich bin festgefahren sehe alles nur noch negativ.. Ich hab einfach keine Kraft mehr jedesmal alles von vorn zu machen.. Es bleibt alles an mir hängen, wenn ich daran und daran nicht denke dann vergessen sie irgendwann morgens mit Schuhe aus dem Haus zu gehen..

Einen Babysitter, da haben wir uns auch schon Gedanken gemacht.. Nur leider haben wir das Geld dafür nicht. Man kennt das ja, Scheidung, Unterhalt, Anwaltskosten... Da kommt schon einiges zusammen...

Es ist irgendwann alles so sinnlos, aber es kann nicht sein, dass man sich trennt wegen seinem Kind. Ich bin mit ihm zusammen weil ich Ihn liebe und das kann man sich doch nicht durch ein Kind kaputt machen lassen.

Es gibt einfach keine Harmonie..

Das ist
ja auch voll daneben von ihm, wenn er in seinem Urlaub den "lieben Papa" macht, der alles erlaubt und du dann hinterher wieder die böse "Stiefmama" machen darfst. Jetzt mal etwas übertrieben dargestellt.

Daher ja auch vielleicht der Gedanke, dass man sich Rat von einem Aussenstehenden holt. Der die Dinge sachlich und objetiv sieht und das dann auch an euch so weitergeben kann.

Manchmal ist man ja auch eher bereit (so blöd das ist) von einem anderen einen Rat anzunehmen, als vom eigenen Partner.

Derzeit, so sagst du ja auch selbst, ist das Thema bei euch einfach mit viel zu viel Spannungen, Vorwürfen und Ärger verknüpft, als dass ihr dort eine konstruktive Lösung findet, so scheint es mir.

Aber natürlich kannst du auch versuchen, nochmal mit ihm darüber zu reden. Aber eben Fakten und Beispiele sachlich vorbringen, was dich genau stört, wie dein Alltag mit seiner Tochter aussieht, dir überlegen, wie man das vernünftig angehen könnte...z.B. dass ihr BEIDE euch auf Regeln für das Kind einigt und diese evt. auch aufschreibt. Das macht das dann vielleicht etwas "verbindlicher" für ihn?

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