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Beziehung, Erwartung & die liebe Schwiegermutter

24. Dezember 2011 um 15:52

Hallo ihr Lieben,

ich muss mir einfach mal meinen Frust von der Seele schreiben und missbrauche euch dazu

Es ist Heiligabend und ich sitz' alleine Zuhause und grübele über unsere Situation nach. Mein Mann ist mit unserer Kleinen bei seinen Eltern und ich warte, dass sie irgendwann in den nächsten Stunden wieder kommen, damit wir mit unserem Kind "Bescherung" machen können.

Ich bin seit 3,5 Jahren mit meinem Mann zusammen, seit einem Jahr verheirat und seit Sommer letzten Jahres haben wir eine gemeinsame Tochter. Mein Mann ist 11 Jahre jünger als ich und wir haben eigentliche eine tolle, sehr liebevolle und ehrliche Beziehung, anders als alles was ich vorher kannte... eigentlich, aber in der aktuellen Situation ist er wohl doch zu jung!

Jetzt zum Problem: die Schwiegermutter, die gerade mal 10 Jahre älter ist als ich! Zu ihr hatte ich von Anfang an nicht das dickste Verhältnis. Ich hatte immer das Gefühl, nicht richtig warm zu werden, das 5. Rad am Wagen zu sein, einfach zu stören, obwohl wir anfangs viel mit seiner Familie unternommen haben. Zu Geburtstagen lief aber weiter regelmäßig die Ex auf und feierte mit und ich fühlte mich richtig scheiße in diesem Haufen, besser hätten sie mich nicht spüren lassen können, dass sie lieber die andere gesehen hätten.

Anfangs dachte ich, dass sie mit dem Altersunterschied erstmal zurecht kommen muss, was auch ok war, wir haben damals darüber geredet und ich war der Meinung, es ist gut... sie würde es irgendwann akzeptieren. Trotzdem wurde es in der folgenden Zeit nicht wirklich besser und seit dem Tag, als unsere Tochter zur Welt kam, eskaliert es richtig, habe ich das Gefühl. Erst war sie tödlich beleidigt, weil ich mich am ersten möglichen Entlassungstag aus der Klinik entlassen habe... wie kann man so verantwortungslos sein... also am 4. Tag nach der Geburt bin ich nach Hause gegangen, nachdem ich das mit der Ärztin abgeklärt habe.. sie rannte wutentbrannt aus dem Zimmer!!! Es ging weiter damit, dass ich mein Kind nach ihrer Meinung viel zu dick angezogen habe, weil sie eine dünne Mütze im Kinderwagen anhatte..., was ich ihr zu essen gab, war nicht recht etc. Im November, kurz vor unserer Hochzeit habe ich dem Teufel nochmal auf den Kopf getreten, bin zu ihr gefahren und wollte mich mit ihr aussprechen, weil wir ja eigentlich friedlich heiraten wollten. Sie quasselte aber nur drum rum, tat mir scheißfreundlich ins Gesicht und konnte mir nicht wirklich sagen, was sie eigentlich für ein Problem hat und dass alles ok wäre. Weiter ging es auf der Feier... sie saß irgendwann schmollend in der Ecke, keine Ahnung warum, ich hab sie gar nicht beachtet.

Die Krönung passierte aber im vergangenen August... ich hatte in Absprache mit ihr angefangen, 2 Tage die Woche zu arbeiten, d. h. sie sollte die Kleine 1x wöchentlich über Nacht nehmen, was die ersten zwei Wochen auch gut funktionierte. An diesem einen Tag wollte ich mein Kind nach der Arbeit abholen.. sie empfing mich mit den übelsten Beschimpfungen... was ich denn für eine Mutter sei... was ich der Kleinen zu essen eingepackt hätte... dass es viel zu früh sei, das Kind auf feste Nahrung umzustellen (ebenfalls in Absprache mit der Kinderärztin geschehen), dass ich sie falsch anziehe, dass ich falsch mit ihr umgehe, dass ich sie zerdrücke, wenn ich mit ihr schmuse(!!!).., dass ich mich nicht um den Kinderarzt kümmere (sie hatte einen Ausschlag und 2 Tage später sowieso einen Kinderarzttermin) und weil das Kind neuerdings nach einem haut, wenn ihr was nicht passt... dass sie sich das ja irgendwo abgeschaut haben muss!!! Hallo?????????? Also offensichtlich unterstellt sie mir, dass ich mein Kind schlage... und dafür dass ich schon soooo alt bin, sollte ich das doch alles besser machen! Und das alles in einem unglaublichen Tonfall... ich war echt sprachlos für einen Moment, fassungslos... aber sie hat es wohl auf den Punkt gebracht: das Alter! Ich bin aufgestanden, habe sie gebeten, sich aus unserem Leben rauszuhalten und wollte das Kind weiterschlafen lassen, damit sie mein Mann später abholen konnte, nein ich musste sie wecken und mitnehmen! Wirklich unfassbar! Ich bin wohl auch laut geworden, aber ich nicht beleidigend, obwohl mir so einiges auf der Zunge gelegen hätte.

Soweit so gut, das war das letzte Mal, dass ich mit ihr gesprochen habe. Unsere Tochter fährt ab und an noch mit meinem Mann zu Besuch hin, über Nacht bleibt sie allerdings seit dem nicht mehr dort. Ich konnte die Arbeitszeiten umschmeißen, die Kleine schläft jetzt 1x die Woche bei meinen Eltern. Allerdings kommen von seiten seiner Eltern immer wieder Spitzen wie, ob ich ihm verbiete, seine Mutter zu besuchen etc. Zu erwähnen wäre vielleicht noch, dass sich weder die Taufpatin unserer Tochter (die Schwester meines Mannes) noch seine Eltern in den letzten 6 Monaten nach dem Kind erkundigt bzw. sie mal besucht haben.

Wenn mein Mann mit seinen Eltern telefoniert, ist die miese Stimmung deutlich zu spüren und wir kriegen hinterher den größten Krach, weil ich weiß, dass wieder geschimpft und gelästert wurde und er Heimlickeiten draus macht. Ich weiß wohl, dass er mir vieles nicht erzählt, weil ich dann wieder an die Decke gehe, aber ich erwarte Ehrlichkeit von ihm.

Er hat vor ein paar Tagen versucht, mit ihr zu reden, allerdings hat sie ihrer Meinung nach nichts falsch gemacht und muss sich für nichts entschuldigen, ich bin unerwünscht. Das nimmt mein Mann dann so hin, damit Ruhe und Frieden ist. Ergebnis war, dass wir bis gestern übelsten Streit hatten. Mir ist die Frau relativ egal, aber es ärgert mich, dass mein Mann ihr gegenüber nicht wirklich Stellung bezieht, d. h. ihr mal klipp und klar den Kopf wäscht und ihr sagt, dass sie mit ihren Stänkereien aufhören soll, ich will ganz einfach mehr Unterstützung von ihm.

Es ärgert mich, dass sie ihren Frust über ihr eigenes Leben durch das Kind und meinen Mann an mir auslässt und ihr eigentliches Problem nicht mal deutlich ausspricht, es ärgert mich, dass eine erwachsene Frau so wenig Hirn hat, ihrem Sohn und ihrem Enkelkind zuliebe nicht mal einen Gang zurück zu schrauben, es ärgert mich, dass ich zum Arsch der Nation gemacht werde und sie sich als Opfer feiern lässt, es ärgert mich, dass an Tagen wie heute meine eigene Familie zerrissen wird und Ärger vorprogrammiert ist, es ärgert mich, dass nach wie vor die Ex immer noch Thema und auf sämtlichen Familienfeiern anwesend ist und in Zukunft mein Mann mit seinem Kind und seiner Ex Geburtstage feiert und seine Frau zuhause Däumchen dreht, wobei ich mir gerade überlege, ob mein Kind dann überhaupt dort anwesend sein wird!!!

Vor allem ärgert mich, dass die Sippe immer wieder versucht zu schüren, eine kleine Mauer gegen mich aufbaut und sich ein schönes Leben und mir Vorwürfe macht, obwohl sie selbst in ihrem Leben noch nichts auf die Reihe gebracht hat. Im Gegenteil darf mein Mann wegen seiner eigenen Dusseligkeit noch ein paar Jahre lang Schulden seiner Ollen abbezahlen und die lehnen sich zurück und interessieren sich noch nicht mal dafür und schon gar nicht dafür, wie wir das finanziell alles auf die Reihe kriegen. Es werden immer nur Ansprüche gestellt, aber zurück kommt rein gar nichts.

Und dann darf ich mir so eine Scheiße anhören... und das an Weihnachten.

Achje... zumindest habe ich jetzt wieder eine Stunde Warterei rumgebracht.

Euch allen wünsche ich geruhsame und besinnliche Feiertage mit viel Harmonie

LG Demi

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27. Dezember 2011 um 14:17

Immer noch dicke Luft
Vielen Dank für eure Antworten. Ich habe endlich das beschissenste Weihnachten meines Lebens hinter mich gebracht und ich glaube, ich brauch jetzt erstmal ne Kur Ich kann das wohl verkraften, aber es tut mir in der Seele weh, dass mein Kind diesem ganzen Zoff ausgesetzt ist. Noch versteht sie es nicht, aber sie spürt ja trotzdem, dass dicke Luft ist.

Wir hatten tatsächlich fast 3 Tage lang nur Streit wegen der Sippe, aber er hat zumindest gestern das "Familienessen" bei seinen Eltern abgesagt (bei dem ich übrigens ausdrücklich nicht erwünscht war) und ist bei seiner eigenen Familie geblieben. Trotzdem weiß ich, dass das auf Dauer nicht funktionieren kann und früher oder später der große Knall kommt, was unsere Beziehung betrifft.

Ihr habt recht, dass sein Verhalten Charaktersache ist, ich denke zum Teil aber trotzdem, dass er solche Situationen aufgrund seines Alters eben noch nicht allzu oft durchstehen musste und einfach erst mal lernen muss, seine Prioritäten zu setzen. Vielleicht hat er ja gestern damit angefangen?!?

Ich kann mich gut an einen Satz von ihr erinnern: wenn ihr eine nicht passt, dann schafft sie es schon, einen Keil dazwischen zu treiben. Als Grund, warum "die" mir so "feindlich" gesonnen sind, kann ich eigentlich nur mein Alter nennen und die damit verbundene Tatsache, dass die Mutter mit mir wohl eher ein etwas erwachseneres und stärkeres Gegenüber hat, als sie es von den Exen gewohnt war, sie sieht mich als Konkurrenz und nicht als die Frau ihres Sohnes. Aber ich habe in den letzten Jahren gelernt, mich durchzusetzen und für niemanden mehr den Kasper zu machen, auch nicht für meine Schwiegermutter. Das ist der Grund der Mutter, der Grund für den Rest der Familie ist einfach die Tatsache, dass die Mutter keine Widerrede duldet und den Rest der Familie von ihrer Opferrolle überzeugt, die dann des lieben Friedens Willen mitzieht.

Zurückgezogen habe ich mich eigentlich schon seit einem halben Jahr und seitdem wurde unser Kind auch nicht mehr dort betreut, trotzdem gibt es immer wieder Situationen, in denen mir die Galle hoch geht, weil mein Mann natürlich den Kontakt aufrecht erhält, was ja auch sein gutes Recht ist. Aber es ist bei jeder Gelegenheit zu spüren, dass ich für sämtliche Probleme in deren Familie verantwortlich sein soll.

Pfefferminzteebeutel hatte gefragt, ob er die Situation auch so sieht... ja das tut er. Er sagt, dass seine Mutter zwar immer schon sehr launisch war, aber was seit fast 2 Jahren abgeht, kann er auch nicht verstehen. Das Problem ist natürlich, dass er bei keiner dieser bösen Auseinandersetzungen dabei war und seine Mutter sich gerne als Opfer feiern lässt. Die einzige Situation, die er miterlebt hat war, als er nach diesem große Streit dort was abholen wollte und ich mich überreden ließ, mit rein zu gehen... die komplette Familie, also Vater, Mutter, Schwester und ihr Freund erhob sich nach und nach vom Küchentisch und verabschiedete sich ins Wohnzimmer, so dass ich schließlich alleine da saß, meine Sachen gepackt habe und gegangen bin. Deutlicher geht es nicht, oder?

Du hast Recht Coleen, dass das Ganze eine sehr belastende Situation ist, so gut wie jeder Streit seit der Geburt unserer Tochter entstand durch Launen seiner Mutter, Diskussionen gibt es eher selten, weil man anscheinend nicht über Probleme spricht, dort wo "die" her kommen..., wie gesagt, ich habe sie bereits mehr als einmal unter vier Augen gefragt, was ihr Problem ist. Deshalb bin ich mittlerweile auch sehr ungehalten, wenn es um sie geht. Ich habe überhaupt kein Verständnis mehr und auch absolut kein Interesse mehr daran, eine friedliche Lösung zu finden, was mich natürlich auch wieder traurig macht, weil ich meine Mann damit die Situation schwerer mache als sie sowieso schon ist. Andererseits... wieviele Beleidigungen und wieviel Egoismus muss ich mir noch geben? Dafür muss er doch auch Verständnis haben...


Nein... zu Kreuze kriechen werde ich ganz sicher nicht und es gehört auch mehr dazu, als irgendwann einfach so zu tun, als wäre nichts gewesen, dafür ist zuviel gesagt worden. Aber ob das Ganze für unsere Beziehung so förderlich ist....vielleicht sollte ich schon mal anfangen, heimlich für die Scheidung zu sparen... kleiner Scherz, wenn auch ein ganz böser!!!

Nachdenkliche Grüße

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27. Dezember 2011 um 14:35
In Antwort auf deike_12259830

Immer noch dicke Luft
Vielen Dank für eure Antworten. Ich habe endlich das beschissenste Weihnachten meines Lebens hinter mich gebracht und ich glaube, ich brauch jetzt erstmal ne Kur Ich kann das wohl verkraften, aber es tut mir in der Seele weh, dass mein Kind diesem ganzen Zoff ausgesetzt ist. Noch versteht sie es nicht, aber sie spürt ja trotzdem, dass dicke Luft ist.

Wir hatten tatsächlich fast 3 Tage lang nur Streit wegen der Sippe, aber er hat zumindest gestern das "Familienessen" bei seinen Eltern abgesagt (bei dem ich übrigens ausdrücklich nicht erwünscht war) und ist bei seiner eigenen Familie geblieben. Trotzdem weiß ich, dass das auf Dauer nicht funktionieren kann und früher oder später der große Knall kommt, was unsere Beziehung betrifft.

Ihr habt recht, dass sein Verhalten Charaktersache ist, ich denke zum Teil aber trotzdem, dass er solche Situationen aufgrund seines Alters eben noch nicht allzu oft durchstehen musste und einfach erst mal lernen muss, seine Prioritäten zu setzen. Vielleicht hat er ja gestern damit angefangen?!?

Ich kann mich gut an einen Satz von ihr erinnern: wenn ihr eine nicht passt, dann schafft sie es schon, einen Keil dazwischen zu treiben. Als Grund, warum "die" mir so "feindlich" gesonnen sind, kann ich eigentlich nur mein Alter nennen und die damit verbundene Tatsache, dass die Mutter mit mir wohl eher ein etwas erwachseneres und stärkeres Gegenüber hat, als sie es von den Exen gewohnt war, sie sieht mich als Konkurrenz und nicht als die Frau ihres Sohnes. Aber ich habe in den letzten Jahren gelernt, mich durchzusetzen und für niemanden mehr den Kasper zu machen, auch nicht für meine Schwiegermutter. Das ist der Grund der Mutter, der Grund für den Rest der Familie ist einfach die Tatsache, dass die Mutter keine Widerrede duldet und den Rest der Familie von ihrer Opferrolle überzeugt, die dann des lieben Friedens Willen mitzieht.

Zurückgezogen habe ich mich eigentlich schon seit einem halben Jahr und seitdem wurde unser Kind auch nicht mehr dort betreut, trotzdem gibt es immer wieder Situationen, in denen mir die Galle hoch geht, weil mein Mann natürlich den Kontakt aufrecht erhält, was ja auch sein gutes Recht ist. Aber es ist bei jeder Gelegenheit zu spüren, dass ich für sämtliche Probleme in deren Familie verantwortlich sein soll.

Pfefferminzteebeutel hatte gefragt, ob er die Situation auch so sieht... ja das tut er. Er sagt, dass seine Mutter zwar immer schon sehr launisch war, aber was seit fast 2 Jahren abgeht, kann er auch nicht verstehen. Das Problem ist natürlich, dass er bei keiner dieser bösen Auseinandersetzungen dabei war und seine Mutter sich gerne als Opfer feiern lässt. Die einzige Situation, die er miterlebt hat war, als er nach diesem große Streit dort was abholen wollte und ich mich überreden ließ, mit rein zu gehen... die komplette Familie, also Vater, Mutter, Schwester und ihr Freund erhob sich nach und nach vom Küchentisch und verabschiedete sich ins Wohnzimmer, so dass ich schließlich alleine da saß, meine Sachen gepackt habe und gegangen bin. Deutlicher geht es nicht, oder?

Du hast Recht Coleen, dass das Ganze eine sehr belastende Situation ist, so gut wie jeder Streit seit der Geburt unserer Tochter entstand durch Launen seiner Mutter, Diskussionen gibt es eher selten, weil man anscheinend nicht über Probleme spricht, dort wo "die" her kommen..., wie gesagt, ich habe sie bereits mehr als einmal unter vier Augen gefragt, was ihr Problem ist. Deshalb bin ich mittlerweile auch sehr ungehalten, wenn es um sie geht. Ich habe überhaupt kein Verständnis mehr und auch absolut kein Interesse mehr daran, eine friedliche Lösung zu finden, was mich natürlich auch wieder traurig macht, weil ich meine Mann damit die Situation schwerer mache als sie sowieso schon ist. Andererseits... wieviele Beleidigungen und wieviel Egoismus muss ich mir noch geben? Dafür muss er doch auch Verständnis haben...


Nein... zu Kreuze kriechen werde ich ganz sicher nicht und es gehört auch mehr dazu, als irgendwann einfach so zu tun, als wäre nichts gewesen, dafür ist zuviel gesagt worden. Aber ob das Ganze für unsere Beziehung so förderlich ist....vielleicht sollte ich schon mal anfangen, heimlich für die Scheidung zu sparen... kleiner Scherz, wenn auch ein ganz böser!!!

Nachdenkliche Grüße

Erst einmal tut es mir
wirklich leid für euch, dass ihr so beischeidene Weihnachten hattet und zwar für alle DREI. Denn auch dein Mann hatte bestimmt keine Freude daran. Die Frage ist nur, warum schafft sie es, euch gegeneinander auszuspielen anstatt euch zu einer Front zusammenzuschweißen? Und da seid ihr BEIDE gefragt.
Warum kommt es zum Beispiel in Folge eines Telefonats zwischen ihm und seiner Mutter bei euch zu Streit? Erzähl doch mal den typischen Ablauf und dann überlegen wir hier alle ma, was man ändern könnte. Was stört dich dabei, wie reagierst du und wie genau eskaliert die Situation?

Erkenne auch an, dass sie für ihn seine Mutter bleibt und es auch schöne Erinnerungen mit ihr gibt und es natürlich nicht leicht fällt, zwischen allen Stühlen zu sitzen. Er möchte es am liebsten beiden recht machen, denn ihr seid beide sehr wichtige Menschen in seinem Leben. Es ist hart, sich von einem Teil seines Herzens verabschieden zu sollen. Willst du das eigentlich? Also, dass er komplett keinen Kontakt zu ihr hat? Ist es das, was du eigentlich von ihm erwartest? Wenn nein, wie könnte Kontakt zwischen ihm und ihr aussehen, ohne dass du darunter leidest und ihr aufeinander losgeht?

*dir mal ein Schokoweihnachtsplätzchen rüberreich für die eimotionale Erstversorgung*

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27. Dezember 2011 um 23:46
In Antwort auf kilie_12351775

Erst einmal tut es mir
wirklich leid für euch, dass ihr so beischeidene Weihnachten hattet und zwar für alle DREI. Denn auch dein Mann hatte bestimmt keine Freude daran. Die Frage ist nur, warum schafft sie es, euch gegeneinander auszuspielen anstatt euch zu einer Front zusammenzuschweißen? Und da seid ihr BEIDE gefragt.
Warum kommt es zum Beispiel in Folge eines Telefonats zwischen ihm und seiner Mutter bei euch zu Streit? Erzähl doch mal den typischen Ablauf und dann überlegen wir hier alle ma, was man ändern könnte. Was stört dich dabei, wie reagierst du und wie genau eskaliert die Situation?

Erkenne auch an, dass sie für ihn seine Mutter bleibt und es auch schöne Erinnerungen mit ihr gibt und es natürlich nicht leicht fällt, zwischen allen Stühlen zu sitzen. Er möchte es am liebsten beiden recht machen, denn ihr seid beide sehr wichtige Menschen in seinem Leben. Es ist hart, sich von einem Teil seines Herzens verabschieden zu sollen. Willst du das eigentlich? Also, dass er komplett keinen Kontakt zu ihr hat? Ist es das, was du eigentlich von ihm erwartest? Wenn nein, wie könnte Kontakt zwischen ihm und ihr aussehen, ohne dass du darunter leidest und ihr aufeinander losgeht?

*dir mal ein Schokoweihnachtsplätzchen rüberreich für die eimotionale Erstversorgung*

Erstmal danke schön für den Schoko-Trost
Sicher hatte auch mein Mann bescheidene Weihnachten, das war nicht zu übersehen und gerade das macht mich wieder so wütend auf sie. Ich bin wütend auf sie, weil sie keine Rücksicht auf das Leben ihres Sohnes nimmt bzw. überhaupt auf irgendjemanden, wütend über all das, was sie mir an den Kopf geworfen und unterstellt hat, wütend über ihre ganze Art und ihre Launen, du siehst... da ist der Wurm drin.

Sie schafft es immer wieder, weil mein Mann gewohnt ist, zu kuschen, wenn Mama pfeift, d. h. dass er ihr noch nie die Stirn geboten hat und immer versucht, alle zufrieden zu stellen. Wie gesagt, hätte er lieber mich an Weihnachten alleine sitzen lassen und wäre mit dem Kind bei Mama zum Essen aufgelaufen damit sie zufrieden ist, ich hätte mich irgendwann schon wieder abgeregt. Einzig und alleine weil ich getobt habe, hat er abgesagt. Telefonate laufen eigentlich fast immer so ab, dass ich schon an seiner Reaktion merke, dass sie ihm Vorwürfe machen, wie - er dürfe seine Mutter nicht besuchen, oder er etwas mit ihr erledigen soll, wir aber schon andere Pläne haben, dann hat er gefälligst alles stehen und liegen zu lassen und sich um sie zu kümmern. Mir gegenüber ist er anschließend immer sehr schweigsam, was mich dann an die Decke bringt.

Ich verlange nicht, dass er den Kontakt abbricht, im Gegenteil habe ich ihm von Anfang an gesagt, dass er seine Eltern mit unserer Tochter zusammen besuchen kann, wann er will. Leider kommt von dort so gut wie kein Interesse an dem Kind rüber, so dass das bisher nicht allzu oft passiert ist. Du siehst also, dass ihr wirklich alles drum rum sch...egal ist wenn sie nicht Recht bekommt.

Stattdessen wird immer weiter gestichelt wie eben mit dem Essen, zu dem er aber alleine kommen soll oder mit meinen Weihnachtsplätzchen, die er mitbringen soll... aber wie gesagt... gefälligst nur die Plätzchen. Wie dreist und frech kann man eigentlich sein???

Was ich verlange ist, dass sie akzeptiert, dass ihr Sohn eine eigene Familie hat und nicht mehr ständig zur Verfügung steht, auch wenn ihr die Schwiegertochter nicht passt, aber da das nicht geschehen wird, erwarte ich, dass er ihr gegenüber klipp und klar Position bezieht, was er schon damals nach dem großen Krach hätte tun sollen. Aber dadurch, dass er sich heraus hält und tut als wenn nix gewesen wäre, nimmt er ihre Art mit mir umzugehen stillschweigend hin und das verletzt mich.

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28. Dezember 2011 um 11:06
In Antwort auf deike_12259830

Erstmal danke schön für den Schoko-Trost
Sicher hatte auch mein Mann bescheidene Weihnachten, das war nicht zu übersehen und gerade das macht mich wieder so wütend auf sie. Ich bin wütend auf sie, weil sie keine Rücksicht auf das Leben ihres Sohnes nimmt bzw. überhaupt auf irgendjemanden, wütend über all das, was sie mir an den Kopf geworfen und unterstellt hat, wütend über ihre ganze Art und ihre Launen, du siehst... da ist der Wurm drin.

Sie schafft es immer wieder, weil mein Mann gewohnt ist, zu kuschen, wenn Mama pfeift, d. h. dass er ihr noch nie die Stirn geboten hat und immer versucht, alle zufrieden zu stellen. Wie gesagt, hätte er lieber mich an Weihnachten alleine sitzen lassen und wäre mit dem Kind bei Mama zum Essen aufgelaufen damit sie zufrieden ist, ich hätte mich irgendwann schon wieder abgeregt. Einzig und alleine weil ich getobt habe, hat er abgesagt. Telefonate laufen eigentlich fast immer so ab, dass ich schon an seiner Reaktion merke, dass sie ihm Vorwürfe machen, wie - er dürfe seine Mutter nicht besuchen, oder er etwas mit ihr erledigen soll, wir aber schon andere Pläne haben, dann hat er gefälligst alles stehen und liegen zu lassen und sich um sie zu kümmern. Mir gegenüber ist er anschließend immer sehr schweigsam, was mich dann an die Decke bringt.

Ich verlange nicht, dass er den Kontakt abbricht, im Gegenteil habe ich ihm von Anfang an gesagt, dass er seine Eltern mit unserer Tochter zusammen besuchen kann, wann er will. Leider kommt von dort so gut wie kein Interesse an dem Kind rüber, so dass das bisher nicht allzu oft passiert ist. Du siehst also, dass ihr wirklich alles drum rum sch...egal ist wenn sie nicht Recht bekommt.

Stattdessen wird immer weiter gestichelt wie eben mit dem Essen, zu dem er aber alleine kommen soll oder mit meinen Weihnachtsplätzchen, die er mitbringen soll... aber wie gesagt... gefälligst nur die Plätzchen. Wie dreist und frech kann man eigentlich sein???

Was ich verlange ist, dass sie akzeptiert, dass ihr Sohn eine eigene Familie hat und nicht mehr ständig zur Verfügung steht, auch wenn ihr die Schwiegertochter nicht passt, aber da das nicht geschehen wird, erwarte ich, dass er ihr gegenüber klipp und klar Position bezieht, was er schon damals nach dem großen Krach hätte tun sollen. Aber dadurch, dass er sich heraus hält und tut als wenn nix gewesen wäre, nimmt er ihre Art mit mir umzugehen stillschweigend hin und das verletzt mich.

Guten Morgen Kaba

Weißt du, was mir ein bisschen fehlt bei deiner Schilderung? Habt ihr euch eigentlich schon mal zu zweit ganz in Ruhe miteinander hingesetzt und versucht Regeln im Umgang mit der Situation auszuarbeiten, so dass die ganze Geschichte nicht total euer Leben bestimmt. Momentan hört es sich so ein wenig nach Hauptinhalt eurer Beziehung an. Das kann natürlich auch täuschen, weil du ja hier über dieses Thema schreibst und da eben sehr drauf eingehst.

Spontan fällt mir ein, dass ihr ausmachen könnten, wenn er mit ihr telefoniert, hörst du nicht zu und fragst hinterher auch nicht, was sie gesagt hat. Dann musst du dich auch nicht ärgern. Wenn er bedrückt vor sich hin schweigt, gehst du nicht an die Decke sondern gibst ihm einen Drücker und einen Kuss und sagst ihm, dass du ihn lieb hast und dass er jetzt fünf Minuten Ärgerzeit bekommt und danach wieder bei euch sein soll. Er muss merken, dass er nicht auch noch gegen dich kämpfen muss sondern, dass ihr zusammenhaltet. Er ist bestimmt auch traurig über das verhalten seiner Mutter. Im Moment kämpft er an 2 Fronten.

Weiter, er kann ja gerne helfen gehen, wenn sie ihn braucht aber eben nur, wenn es zeitlich passt. Dann machst DU aber auch keinen Stunk, wenn er geht und keine spitzen Bemerkungen zu ihm hinteher! Dafür sagt er ihr klipp und klar ab, wenn er keine Zeit hat!
Das mit dem Interesse am Kind ist sehr schade, am meisten aber für die Oma selber, denn sie verpasst so viel. Ist aber ihr Pech, wenn sie in ihrer Enkelin nur die 'ungeliebte' Schiegertochter sieht! Ich kenne das aus dem Freundeskreis auch ein wenig, irgendwann hat es sich aber gegeben. Es wäre schön, wenn du die Tür nicht ganz zu machst, Grenzen abstecken ist völlig in Ordnung und klar bist du im Recht. Sollte die Familie aber später ein einsehen haben, wäre es schön für deine Kleine, wenn du nicht allzu nachtragend bist.

Was könnt ihr noch tun? Wie wäre es mal mit einer Familienberatung, also du und dein mann lasst euch beraten, wie ihr gemeinsam am besten mit der Situation umgeht. So könnt ihr euch besser zuhören und es ist außerdem ein neutraler Schlichter dabei, der auch mal eine Außenansicht beisteuern kann. Verlieren könnt ihr dabei doch nichts oder? Und klar, die Weihnachtsplätzchen würde ich ihr auch nicht mitgeben. Nur wäre es für euch einfacher, er hätte dir gar nichts davon erzählt, schließlich hätte er sie eh alleine besucht. Diesen Kampf muss er allein führen, er muss dich nicht über jeden Pups, den seine Mutter von sich gibt, in Kenntnis setzen. Du weißt doch eh, wie sie über dich denkt. Musst du das in der zehntausendsten Abwandlung wirklich noch einmal hören?

Versuch nicht die Geduld zu verlieren, setz Grenzen und bestehe darauf, dass sie eingehalten werden. Aber versuch nicht den Kampf um seine Liebe mit ihr als Hauptthema der Beziehung anzusehen. Konzentriert euch auf andere Sachen, redet nicht nur darüber, nur wenn es wirklich notwendig ist. Räumt ihr nicht so viel Platz in eurem Leben ein! Wenn er von dir nicht so viel Druck bekommt, ihr glücklich miteinander seid und seine Mutter weiter krötig über dich zu ihm redet, wird er ihr schon nach und nach von ganz alleine den Marsch blasen. Das muss aber aus seinem Inneren kommen und nicht auf 'Befehl' von dir.

Ich wünsche dir ein entspanntes Silvester. Lass nur Raketen in die Luft steigen und geh nicht selber in die Luft

Beste Grüsse

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29. Dezember 2011 um 9:23
In Antwort auf kilie_12351775

Guten Morgen Kaba

Weißt du, was mir ein bisschen fehlt bei deiner Schilderung? Habt ihr euch eigentlich schon mal zu zweit ganz in Ruhe miteinander hingesetzt und versucht Regeln im Umgang mit der Situation auszuarbeiten, so dass die ganze Geschichte nicht total euer Leben bestimmt. Momentan hört es sich so ein wenig nach Hauptinhalt eurer Beziehung an. Das kann natürlich auch täuschen, weil du ja hier über dieses Thema schreibst und da eben sehr drauf eingehst.

Spontan fällt mir ein, dass ihr ausmachen könnten, wenn er mit ihr telefoniert, hörst du nicht zu und fragst hinterher auch nicht, was sie gesagt hat. Dann musst du dich auch nicht ärgern. Wenn er bedrückt vor sich hin schweigt, gehst du nicht an die Decke sondern gibst ihm einen Drücker und einen Kuss und sagst ihm, dass du ihn lieb hast und dass er jetzt fünf Minuten Ärgerzeit bekommt und danach wieder bei euch sein soll. Er muss merken, dass er nicht auch noch gegen dich kämpfen muss sondern, dass ihr zusammenhaltet. Er ist bestimmt auch traurig über das verhalten seiner Mutter. Im Moment kämpft er an 2 Fronten.

Weiter, er kann ja gerne helfen gehen, wenn sie ihn braucht aber eben nur, wenn es zeitlich passt. Dann machst DU aber auch keinen Stunk, wenn er geht und keine spitzen Bemerkungen zu ihm hinteher! Dafür sagt er ihr klipp und klar ab, wenn er keine Zeit hat!
Das mit dem Interesse am Kind ist sehr schade, am meisten aber für die Oma selber, denn sie verpasst so viel. Ist aber ihr Pech, wenn sie in ihrer Enkelin nur die 'ungeliebte' Schiegertochter sieht! Ich kenne das aus dem Freundeskreis auch ein wenig, irgendwann hat es sich aber gegeben. Es wäre schön, wenn du die Tür nicht ganz zu machst, Grenzen abstecken ist völlig in Ordnung und klar bist du im Recht. Sollte die Familie aber später ein einsehen haben, wäre es schön für deine Kleine, wenn du nicht allzu nachtragend bist.

Was könnt ihr noch tun? Wie wäre es mal mit einer Familienberatung, also du und dein mann lasst euch beraten, wie ihr gemeinsam am besten mit der Situation umgeht. So könnt ihr euch besser zuhören und es ist außerdem ein neutraler Schlichter dabei, der auch mal eine Außenansicht beisteuern kann. Verlieren könnt ihr dabei doch nichts oder? Und klar, die Weihnachtsplätzchen würde ich ihr auch nicht mitgeben. Nur wäre es für euch einfacher, er hätte dir gar nichts davon erzählt, schließlich hätte er sie eh alleine besucht. Diesen Kampf muss er allein führen, er muss dich nicht über jeden Pups, den seine Mutter von sich gibt, in Kenntnis setzen. Du weißt doch eh, wie sie über dich denkt. Musst du das in der zehntausendsten Abwandlung wirklich noch einmal hören?

Versuch nicht die Geduld zu verlieren, setz Grenzen und bestehe darauf, dass sie eingehalten werden. Aber versuch nicht den Kampf um seine Liebe mit ihr als Hauptthema der Beziehung anzusehen. Konzentriert euch auf andere Sachen, redet nicht nur darüber, nur wenn es wirklich notwendig ist. Räumt ihr nicht so viel Platz in eurem Leben ein! Wenn er von dir nicht so viel Druck bekommt, ihr glücklich miteinander seid und seine Mutter weiter krötig über dich zu ihm redet, wird er ihr schon nach und nach von ganz alleine den Marsch blasen. Das muss aber aus seinem Inneren kommen und nicht auf 'Befehl' von dir.

Ich wünsche dir ein entspanntes Silvester. Lass nur Raketen in die Luft steigen und geh nicht selber in die Luft

Beste Grüsse

Ich werde mich bemühen ...
Danke dafür, dass du dir so viele Gedanken machst und für deine Vorschläge. Du hast so Recht mit allem was du schreibst und eigentlich weiß ich das alles auch selbst.

Normalerweise bestimmt die Frau natürlich nicht unser Leben in diesem Ausmaß, in der Regel ist sie mir relativ wurscht und ich hatte mich auch mit dem ganzen Ärger abgefunden und meine Konsequenzen daraus gezogen. Wie ich schon geschrieben hatte haben wir im normalen Alltag nicht mehr viel miteinander zu tun. Unser Kind wird anderweitig betreut und auch sonst habe ich den Kontakt abgebrochen. Dass die Kleine ihre Oma langsam nicht mehr kennt, daran ist sie selbst schuld, schade fürs Kind und der Oma gehört es nicht anders, wenn sie ihr zuliebe nicht über ihren Schatten springen kann.
Über Weihnachten war die ganze Geschichte natürlich wieder akut und hat mich wahnsinnig beschäftigt, deswegen hab ich mich auch so aufgeregt. Im Moment beruhigt sich die Sache wieder und eigentlich weiß ich ja, dass jeder Gedanke daran Zeitverschwendung ist. Du hast Recht, das ist der Kampf meines Mannes und den muss er alleine durchstehen. Soweit er mir erzählte, hat er vor, ein klärendes Gespräch mit seinen Eltern zu führen. Warten wirs ab... Sollte er es nicht auf die Reihe bringen, wäre die Familienberatung bestimmt eine gute Idee.

Auch den Tipp zu den Telefonaten werde ich versuchen umzusetzen. Ich werde mich bemühen, einfach mal raus zu gehen und ihn machen zu lassen, wahrscheinlich bedränge ich ihn im Moment zu stark.

Du siehst, ich komme langsam wieder runter auch dank eurer Hilfe!

Ich wünsche euch einen guten Rutsch und ein .gesundes neues Jahr!

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