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Beziehung entwickelt sich in falsche Richtung - kommen wir so wieder auf die richtige Bahn?

30. Januar 2017 um 1:50

Hi liebes GF Forum.. Ich benötige eure Hilfe, weil es in meiner Beziehung gerade abwärts geht und ich da gerne wieder rauskommen möchte. Es tut mir leid, wenn ich da ein wenig ausholen muss. Also gut, mein Freund (23) und ich (25) sind nun schon beinahe 6 Jahre zusammen. Seit etwas mehr als einem Jahr teilen wir uns auch eine gemeinsame Wohnung. Letzen Sommer habe ich mein Studium angefangen. Ich besuche die Schule nur an drei Tagen, da ich nebenbei arbeiten muss, um durchs Leben zu kommen. Elterliche Unterstützung gibt es nicht und mein Freund verdient auch nicht viel. Und selbst wenn, verdien ich lieber mein eigenes Geld. Ich lieg nicht gern jemandem auf der Tasche. Das Studium selbst ist für ihn absolut kein Problem. Er weiss, dass es mein grosser Traum ist und grundsätzlich unterstützt er mich dabei. Es hat für ihn auch absolute Priorität, dass ich alles was ich fürs Studium brauch, zusammen habe. Noch gute 3,5 Jahre soll ich, wenn alles nach Plan läuft, studieren. Vielmehr sind meine Arbeitsstellen grund für Stress zwischen uns. Genauer eigentlich nur eine. Ich arbeite in einer Bar und bin somit an den Wochenenden oft weg. Manchmal arbeite ich direkt zwei Abende hintereinander. Das ich dort arbeite, stört ihn nicht, vielmehr die Häufigkeit.Da er Vollzeit arbeitet, ist er unter der Woche ständig unterwegs und leider kann er auch nicht immer gleich Feierabend machen. Es kann auch vorkommen, dass er kurzfristig anderswo übernachten muss. Jedenfalls gibt es daher viel, was an den Wochenenden erledigt werden muss. Und da fehlt uns meist die Zeit für. Wenn ich arbeite, komm ich halt meist erst gegen 4.30 Uhr oder später nach Hause, was heisst, ich schlaf dann auch etwas länger. Wenn ich zwei Tage hintereinander arbeite, passiert das Samstags und Sonntags. Er schläft auch nicht gut, wenn ich arbeite. Ich fahr kein Auto und mein Fahrrad wurde mir geklaut, versichert war es leider nicht und Geld für ein Neues haben wir nicht. Also muss ich gute 45 Minuten quer durchs Dorf laufen, bis ich zuhause bin. Und genau das hält ihn vom Schlafen ab, weshalb auch er morgends länger schläft. Und weil wir dann am Wochenende nie alles erledigen können, häufen sich nicht nur die unerledigten Aufgaben, sondern wir müssen auch abends unter der Woche erledigen. Ergo, wir haben noch weniger Zeit für uns und für uns selbst. Dass ich gerade Prüfungen hatte, half da sicher nichts an einer Verbesserung der Situation. Ich erledige schon sehr viel und komme ihm weitgehendst entgegen. Hilfreich ist, dass jetzt die Prüfungen vorbei sind und ich jetzt zwei Wochen Urlaub hab. Da kann ich sicherlich eine Menge unerledigter Dinge abarbeiten. Dennoch bin ich nicht so ganz zufrieden. Von den unerledigten Dingen, die es seiner Meinung nach gibt, betreffen nämlich gute 50% seine Hobbys. Ergo, während ich mich nach oder vor Arbeit und Schule dem Haushalt etc. widme, sorgt er sich um sein Auto, oder dem Auto eines Freundes, oder seinem Aquarium, dass man wieder einmal umbauen könnte, etc. Nicht, dass diese Dinge nicht auch wichtig wären, aber manchmal plant er einfach mehr Dinge ein, als er tatsächlich erledigen kann und obwohl ich das schon im Vornherein weiss, hört er nicht auf mich und am Ende bin ich der Sündenbock. Weil ich ja so viel arbeite und wir daher so wenig Schlaf und Freizeit kriegen etc.Tja, ich hab nun einmal abgemacht, dass ich nur noch max. 1x pro Wochenende arbeite, so dass mehr Schlaf und mehr Zeit bleibt. Mal sehen, ob es finanziell dann noch aufgeht oder nicht. Denkt ihr, dass kann helfen? Würdet ihr das überhaupt akzeptieren? Das ist aber lange nicht das einzige, was diese Beziehung momentan belastet. Auch das Sexleben regt immer wieder zu Diskussionen an. Und zwar in vielen Punkten, in denen vorallem ich kritisiert werde. Teilweise berechtigt, aber mithelfen, wenn ich die Situation verbessern will, tut er auch nicht. Ich nenn mal einige Beispiele. Ich bin ausser unserer Beziehung nicht sehr erfahren, weshalb ich mir nicht wirklich viel zutraue. Wir haben zwar schon einiges ausprobiert, aber nur, wenn er die Initiative dazu ergriff. Ebenso wie das gesamte intime Liebesleben meist von ihm ausgeht. Wir haben selten Sex od. ähnliches aus meiner Initiative. Dass liegt aber vor allem daran, dass er dann erwartet, dass ich die "Führung" übernehme. Eigentlich weiss ich nach den Jahren, was ihm gefällt, aber eben nur eigentlich. Und das liegt vorallem daran, dass ich unmittelbar nach dem Sex kritisiert werde. Irgendwas war immer nicht okay. Ich finde auch nicht immer alles okay, sag das aber nicht direkt danach, da kann es nämlich ziemlich verletzend sein. So trau ich mich nicht, auch mal von mir aus die Initiative zu ergreifen, da ich es ja ohnehin falsch mache. Verführen kann ich mich genauso wenig. Ich würde in dieser Hinsicht ja gerne besser sein, aber wie kann man sich bitte in Sex verbessern? Sollte ich einfach mal ins kalte Wasser springen, und den versuch wagen, alles falsch zu machen? Dann kann er zumindest nicht mehr sagen, ich komme nie von mir aus zu ihm. Auch der Oralverkehr führt immer wieder zu Schwierigkeiten. Ich mache das überhaupt nicht gerne, was ich bei Beginn unserer Beziehung auch klar so kommuniziert habe. Erst haben wir es auch nur selten gemacht, später aber immer mehr und mittlerweile hat es sich in den Alltag "integriert". Abgesehen davon, dass es auch hier immer wieder was zu meckern an mir gibt, mache ich es immer noch nicht sonderlich gerne. Ich mache es nur, weil er es so gerne mag. Da es nicht nur Vorspiel ist, sondern manchmal eben auch nur das, ergreife ich da noch weniger die Initiative. Er wünscht sich aber, dass ich es ihm von mir aus anbiete und er nicht immer darum "bitten/fragen" muss. Und wenn er fragt, sollte ich bestenfalls Luftsprünge machen. In letzter Zeit höre ich vermehrt von meinen Freundinnen, dass sie gar keinen Oralv. in ihrer Beziehung haben. Es scheint also eigentlich nichts ungewöhnliches zu sein, wenn Frau das nicht will. Egal, mittlerweile hab ich mich daran gewöhnt und mache es weiter, dennoch würde ich ihm ganz gerne erklären können, weshalb ich nie die Initiative dafür ergreife und warum ich keine Luftsprünge mache. Das Problem ist, dass ich nicht weiss, wie ich das formulieren soll, da ich befürchte, ihn damit in gewisser Weise zu verletzen. Wie würdet ihr sowas sagen? Und darf man da sagen, wenn man sich wünscht, dass er sich untenrum wäscht? Was, wenn er dann stinkig reagiert und nicht waschen will? Sorry für den langen Beitrag und die vielen Fragen. Ich weiss, dass man mir wohl gar nicht wirklich helfen kann, aber es hilft trotzdem, mal alles von der Seele zu reden. Im übrigen auch sorry für die Fragen und Schilderungen, die sich um das Eine drehen. Er ist nicht nur meine erste Beziehung, sondern auch meine erste sexuelle Erfahrung, weshalb ich in eben diesen geschilderten Dinge irgendwie ein Manko habe. Und viellen Dank, wenn du zu Ende gelesen hast, dass du das überhaupt durchgehalten hast. ​Lg, Carriemarrie

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30. Januar 2017 um 9:28

Reden Reden Reden...... 

Nicht nur in Punkto Sex, also in einer 6Jährigen Beziehung sollte es keine Tabus mehr geben über die man nicht reden kann, und ganz wichtig auch die Wahrheit sagen und nicht das was diu meinst dein Mann gerne hören würde 

Auch das mit der Köperhygiene ist doch selbstverständlich, man kann auch mal zusammen Duschen und dann schon mit denn Spielereien anfangen usw. 
Und BITTE schon währen dem Sex reden,   ein "schnell, härte, nicht so fest, das fühlst sich toll an  " oder irgend so was sind immer super hinweiße ob das grade gefällt, und wenn er nicht sagt dann frag du nach!!!

Zum Oralsex ganz einfach " wer leckt wird auch geblasen" 
und was man auch oft merkt bei längeren Beziehungen das solche Sachen wie Vorspiel/nachspiel auch schon das reine herumknutschen, kuscheln und liebkosen völlig ausfallen es nur noch um das rein raus spiel geht naja und das dann guten Sex nenne 

Nochmals Rede über die sachen und seit Ehrlich sonst leidet ihr ewig weiter oder es zerbricht, 
auch wenn du meinst du verletzt ihn mit dein Ausagen, aber das muss er alls Mann abkönnen 
 

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