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Beziehung beenden wegen Lebensplanung/Altersunterschied?

21. August um 9:40

Hallo alle miteinander,
ich befinde mich momentan in einer sehr blöden Situation, die mich auch emotional sehr stark fordert und habe darauf gehofft, eure Meinungen zu dem ganzen zu hören oder vielleicht von jemandem, dem es mal ähnlich ging.

Mein Freund und ich sind jetzt seit vier Jahren zusammen, wir haben einen Altersunterschied von 14 Jahren (24) und (38).
Seit einigen Monaten denke ich nun immer wieder intensiv darüber nach, ob ich die Beziehung beenden soll. Ich spreche mit meinem Freund auch mittlerweile sehr offen über die Probleme die ich habe.

Da ich noch mal Studieren möchte und ein berufliches Ziel verfolgen will, kommt bei mir eine Kinderplanung vor 33 nicht in Frage, womit ich mich auch sehr wohl fühle, da ich eh immer gedacht habe, dass ich so wie meine Mutter erst ab Anfang/Mitte 30 damit anfangen möchte.
Mein Freund möchte allerdings keine Kinder mehr wenn er über 40 ist. Wir haben darüber schon öfter geredet und für ihn ist 40 (maximal 42) die oberste Grenze ohne wenn und aber. Ich möchte in meinem Leben auf keinen Fall auf eine Familie verzichten, wenn ich noch eine andere Chance habe. Aus diesem Grund bin ich nun immer wieder am überlegen bin, ob es das richtige wäre zu gehen. Seit dem dieses Thema aktuell ist fallen mir auch immer mehr Kleinigkeiten auf, die mich an ihm stören, wahrscheinlich versuche ich mir die Entscheidung unterbewusst einfacher zu machen. In den Momenten, wenn wir dann jedoch wieder zu zweit beim frühstück oder kuschelnd auf dem Sofa liegen fühle ich mich glücklich wie zuvor.
Der Gedanke ihn zu verlassen schmerzt mich sehr, da trotz allem natürlich noch viel Liebe im Spiel ist. Jedoch ist für mich die Aussicht, dass wir zusammen keine Familie gründen werden, ich mein Studium erweitern werde und Ziele verfolge und er nichts im Leben hat, was er erreichen möchte sehr deprimierend. Ich habe häufig das Gefühl, sein einziger Antrieb zu sein, er unterstützt mich in allem was ich tue, hat aber keinerlei eigene Pläne oder Vorstellungen.
Von seiner Familie fühle ich mich auch immer wieder unter Druck gesetzt, jetzt möglichst bald Kinder zu machen, was ich jedoch wie bereits gesagt momentan einfach noch nicht möchte. (In seiner Familie haben viele mit 19-21 ihre ersten Kinder bekommen).

Es wäre schön, wenn ihr mir eure Gedanken zu denn Thema mitteilen könntet, das würde mir bestimmt helfen. Vielleicht war ja auch mal jemand in der Situation, seinen Partner wegen unterschiedlicher Lebensplanung zu verlassen und kann berichten wie es bei ihm war.
Vielen Dank für eure Zeit.

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21. August um 10:23

Moment...
Ihr wollt beide das selbe - nämlich eine eigene Familie.
Aber der Zeitpunkt ist komplett unterschiedlich - er in spätestens 4 Jahren, du lieber erst in 9.

Wäre die Beziehung stabil und würdet ihr beide die Beziehung wirklich wollen, dann würdet ihr einen Kompromiss finden!
Ein Studium lässt sich auch mit Kindern abschließen. Ein guter Vater kann man auch mit über 42 sein.

Würde einer von euch Kinder wollen und der andere nicht - na da gibts keinen Kompromiss und einer wäre zwangsläufig unglücklich.
Aber so? Euch beiden ist in dem Fall wichtiger, den eigenen Willen absolut durchzusetzen...

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21. August um 10:44

Mein studium ist Berufsbegleitend, also mit Kindern nicht machbar. Ich würde unter der Woche arbeiten und Freitags und Samstags den ganzen Tag in der Uni sein. 
Mein Freund möchte auch nicht unbedingt Kinder, er würde sich, in seinen Worten „darauf einigen“ aber im Grunde ist es ihm egal ob er mal vater wird oder nicht, wenn will er wie gesagt nur nicht mit 60 einen Teenager zu Hause haben. 

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21. August um 10:46
In Antwort auf krassus

Mein studium ist Berufsbegleitend, also mit Kindern nicht machbar. Ich würde unter der Woche arbeiten und Freitags und Samstags den ganzen Tag in der Uni sein. 
Mein Freund möchte auch nicht unbedingt Kinder, er würde sich, in seinen Worten „darauf einigen“ aber im Grunde ist es ihm egal ob er mal vater wird oder nicht, wenn will er wie gesagt nur nicht mit 60 einen Teenager zu Hause haben. 

Na dann arbeitest du eben nicht unter der Woche.... Oder nur Teilzeit wenn das Kind groß genug für eine Betreuung ist.
Und Samstag kann der Papa aufpassen.

Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.

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21. August um 10:58

Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.

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21. August um 11:17

Ja, sieht wohl so aus als ob es nicht passt. Dann wäre Trennung tatsächlich die logische Konsequenz. Schade eigentlich aber ich vermute mal es wird noch andere, vielleicht nicht so offene Vorbehalte gegen ein gemeinsames Kind geben...

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21. August um 13:43

Kann man.
Muss man aber nicht.
Zum Glück kann jeder Mensch selber entscheiden was er will! Und mit 24 ist man noch lang nicht zu alt zum studieren...

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21. August um 14:16

Ich bin ja durchs studieren nicht „brotlos“, es ist wie gesagt ein berufsbegleitendes Studium und ein Arbeitsplatz ist für das studium auch verpflichtend um überhaupt anfangen zu können. Im Grunde ist es mein Master. In dem Feld in dem ich arbeite muss man zwischen Bachelor und Master ein Jahr lang arbeiten gehen. Das habe ich jetzt gemacht und kann im Februar „weiter“ machen. 

Heute habe ich versucht mit ihm einen Kompromis zu finde, dass ich mir nach dem Master die Berufserfahrung schenke, die Selbstständigkeit zu einem späteren Zeitpunkt versuche auf zu bauen und wir dann an Familie denken Können, wenn ich gerade den Master beendet habe (also ca 30 und 44). Darauf wollte er auch nicht eingehen, weil er einfach sagt 42 ist oberste Grenze. 
 

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21. August um 14:21
In Antwort auf krassus

Ich bin ja durchs studieren nicht „brotlos“, es ist wie gesagt ein berufsbegleitendes Studium und ein Arbeitsplatz ist für das studium auch verpflichtend um überhaupt anfangen zu können. Im Grunde ist es mein Master. In dem Feld in dem ich arbeite muss man zwischen Bachelor und Master ein Jahr lang arbeiten gehen. Das habe ich jetzt gemacht und kann im Februar „weiter“ machen. 

Heute habe ich versucht mit ihm einen Kompromis zu finde, dass ich mir nach dem Master die Berufserfahrung schenke, die Selbstständigkeit zu einem späteren Zeitpunkt versuche auf zu bauen und wir dann an Familie denken Können, wenn ich gerade den Master beendet habe (also ca 30 und 44). Darauf wollte er auch nicht eingehen, weil er einfach sagt 42 ist oberste Grenze. 
 

Du brauchst 6 Jahre für ein Masterstudium? Und das ist nur berufsbegleitend möglich?

Ich finde es gut dass du hier kompromissbereit bist. In dem Fall ist es noch schwieriger für dich, weil er ja gar nicht unbedingt den Kinderwunsch hat - somit wird er da weniger entgegenkommend sein

Trotzdem finde ich, wenn man sich liebt und zusammen bleiben will, dann findet man einen Weg - das ist jetzt an ihn gerichtet.

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21. August um 14:54

4,5 Jahre dauert es, es fängt erst nächstes Jahr im Sommersemester an und ich werde vorher noch 25. Das Studium zieht sich so lange, weil man ja recht wenig Studienzeit hat. 

Die ganze Situation tut mir auch deswegen weh, weil ich extra für meinen Partner in ein anderes Bundesland gezogen bin. Natürlich war diese Schritt gut überlegt, aber ich habe häufig das Gegühl „nur seine Freundin“ zu sein. Alle Menschen mit denen ich hier in Kontakt stehe gehören zu seiner Familie, es gibt nicht mal wirklich jemanden hier mit dem ich darüber sprechen kann. 
Damals war es für ihn schon keine Option zu mir zu ziehen oder sich sozusagen in der Mitte zu treffen. 

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21. August um 15:02
In Antwort auf krassus

4,5 Jahre dauert es, es fängt erst nächstes Jahr im Sommersemester an und ich werde vorher noch 25. Das Studium zieht sich so lange, weil man ja recht wenig Studienzeit hat. 

Die ganze Situation tut mir auch deswegen weh, weil ich extra für meinen Partner in ein anderes Bundesland gezogen bin. Natürlich war diese Schritt gut überlegt, aber ich habe häufig das Gegühl „nur seine Freundin“ zu sein. Alle Menschen mit denen ich hier in Kontakt stehe gehören zu seiner Familie, es gibt nicht mal wirklich jemanden hier mit dem ich darüber sprechen kann. 
Damals war es für ihn schon keine Option zu mir zu ziehen oder sich sozusagen in der Mitte zu treffen. 

Verstehe... Wenn man das jetzt ganz beinhart analysiert, dann ist es ihm offenbar nicht wert, einen Kompromiss einzugehen...

Wobei man ihm das nicht vorwerfen sollte. Evtl. wird er ja wirklich todunglücklich wenn er erst mit 44 Papa wird... oder glaubt das zumindest.

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21. August um 15:10
In Antwort auf krassus

Hallo alle miteinander, 
ich befinde mich momentan in einer sehr blöden Situation, die mich auch emotional sehr stark fordert und habe darauf gehofft, eure Meinungen zu dem ganzen zu hören oder vielleicht von jemandem, dem es mal ähnlich ging. 

Mein Freund und ich sind jetzt seit vier Jahren zusammen, wir haben einen Altersunterschied von 14 Jahren (24) und (38). 
Seit einigen Monaten denke ich nun immer wieder intensiv darüber nach, ob ich die Beziehung beenden soll. Ich spreche mit meinem Freund auch mittlerweile sehr offen über die Probleme die ich habe. 

Da ich noch mal Studieren möchte und ein berufliches Ziel verfolgen will, kommt bei mir eine Kinderplanung vor 33 nicht in Frage, womit ich mich auch sehr wohl fühle, da ich eh immer gedacht habe, dass ich so wie meine Mutter erst ab Anfang/Mitte 30 damit anfangen möchte. 
Mein Freund möchte allerdings keine Kinder mehr wenn er über 40 ist. Wir haben darüber schon öfter geredet und für ihn ist 40 (maximal 42) die oberste Grenze ohne wenn und aber. Ich möchte in meinem Leben auf keinen Fall auf eine Familie verzichten, wenn ich noch eine andere Chance habe.  Aus diesem Grund bin ich nun immer wieder am überlegen bin, ob es das richtige wäre zu gehen. Seit dem dieses Thema aktuell ist fallen mir auch immer mehr Kleinigkeiten auf, die mich an ihm stören, wahrscheinlich versuche ich mir die Entscheidung unterbewusst einfacher zu machen. In den Momenten, wenn wir dann jedoch wieder zu zweit beim frühstück oder kuschelnd auf dem Sofa liegen fühle ich mich glücklich wie zuvor.
Der Gedanke ihn zu verlassen schmerzt mich sehr, da trotz allem natürlich noch viel Liebe im Spiel ist. Jedoch ist für mich die Aussicht, dass wir zusammen keine Familie gründen werden, ich mein Studium erweitern werde und Ziele verfolge und er nichts im Leben hat, was er erreichen möchte sehr deprimierend. Ich habe häufig das Gefühl, sein einziger Antrieb zu sein, er unterstützt mich in allem was ich tue, hat aber keinerlei eigene Pläne oder Vorstellungen.
Von seiner Familie fühle ich mich auch immer wieder unter Druck gesetzt, jetzt möglichst bald Kinder zu machen, was ich jedoch wie bereits gesagt momentan einfach noch nicht möchte. (In seiner Familie haben viele mit 19-21 ihre ersten Kinder bekommen). 

Es wäre schön, wenn ihr mir eure Gedanken zu denn Thema mitteilen könntet, das würde mir bestimmt helfen.  Vielleicht war ja auch mal jemand in der Situation, seinen Partner wegen unterschiedlicher Lebensplanung zu verlassen und kann berichten wie es bei ihm war. 
Vielen Dank für eure Zeit. 

Ich würde es mit einem Kompromiss versuchen.

Ich kann deinen Freund schon verstehen, dass er nicht viel älter als 40 sein will. Wenn die Kinder dann erwachsen sind, ist er Rentner. Manchmal sterben Männer auch früher als Frauen, da hat er wohl Angst, dass er seine eigenen Enkel nicht mehr erleben wird.

Wenn er 42 ist, bist du 28. Das wäre ein Kompromiss. Denk darüber nach.
Wenn es bei dir gar nicht geht, dann wird die Trennung wohl das Beste sein.

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21. August um 15:11

Wenn ihr Studium berufsbegleitend ist, ist sie ja nicht brotlos, sondern verdient ihr Geld weiterhin.

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21. August um 15:16
In Antwort auf krassus

Ich bin ja durchs studieren nicht „brotlos“, es ist wie gesagt ein berufsbegleitendes Studium und ein Arbeitsplatz ist für das studium auch verpflichtend um überhaupt anfangen zu können. Im Grunde ist es mein Master. In dem Feld in dem ich arbeite muss man zwischen Bachelor und Master ein Jahr lang arbeiten gehen. Das habe ich jetzt gemacht und kann im Februar „weiter“ machen. 

Heute habe ich versucht mit ihm einen Kompromis zu finde, dass ich mir nach dem Master die Berufserfahrung schenke, die Selbstständigkeit zu einem späteren Zeitpunkt versuche auf zu bauen und wir dann an Familie denken Können, wenn ich gerade den Master beendet habe (also ca 30 und 44). Darauf wollte er auch nicht eingehen, weil er einfach sagt 42 ist oberste Grenze. 
 

Muss es ein Vollzeitjob sein oder reicht Teilzeit auch? Mit einem Teilzeitjob ginge sich das eher aus.

Außerdem kannst du dich normalerweise beurlauben lassen vom Studium, wenn du Kinderbetreuungspflichten hast.

https://www.studis-online.de/Studieren/urlaubssemester.php

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21. August um 16:01

Die ersten ein einhalb Jahre auf jeden Fall Vollzeit, danach weiß ich nicht genau, kann sein das dann auch Teilzeit gehen würde oder dass es vielleicht auch extra Regelungen für Eltern gibt. 
ich habe nur auch etwas Angst während des Studiums ein Kind zu bekommen. Ein Bany kann und will ich ja noch nicht in die Betreuung geben. 

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21. August um 16:03

Vielleicht ginge es ja auch ander, als ganz kleines könnte ich es ja vielleicht sogar mit in die Uni nehmen. 

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21. August um 16:29

Mache nie, niemals deine Bildung von den Vorstellungen des Partners anhängig! Dein Weg zum Master ist super und du kannst einen klaren Grund benennen, warum derzeit Kinder keine Option sind. Er hingegen hat nur das kindische Argument dass er mit 60 keinen Teenager im Haus haben will. Hallo? Was ist das für ein Schwachsinn von ihm. Bei solchen Argumenten zur Lebensplanung würde ich die Beziehung auch stark hinterfragen.

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21. August um 16:48
In Antwort auf krassus

Die ersten ein einhalb Jahre auf jeden Fall Vollzeit, danach weiß ich nicht genau, kann sein das dann auch Teilzeit gehen würde oder dass es vielleicht auch extra Regelungen für Eltern gibt. 
ich habe nur auch etwas Angst während des Studiums ein Kind zu bekommen. Ein Bany kann und will ich ja noch nicht in die Betreuung geben. 

Erkundige dich doch mal, wie das genau ist. Dann hast du viel bessere Argumente. Man kann sich keine fundierte Meinung bilden, wenn einem Informationen fehlen!

Du kannst dich ja, wie gesagt, beurlauben lassen vom Studium. Dann musst du dein Baby nicht in Betreuung geben. Und am Wochenende ist ja der Papa da.

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21. August um 16:49
In Antwort auf krassus

Vielleicht ginge es ja auch ander, als ganz kleines könnte ich es ja vielleicht sogar mit in die Uni nehmen. 

Also ich habe in meinem Studiengang einige Mamas mit Säuglingen. Die haben ihre Babys immer mit in die Lehrveranstaltungen genommen, das war überhaupt kein Problem. Wenn das Baby unruhig wurde, sind sie halt raus gegangen.

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21. August um 16:52

Ich finde diese Vorstellungen, 42 ist noch okay, 44 ist ein no-go auch sehr befremdlich. Zumal es ja Gründe gibt, die Kinderplanung hintenanzustellen. Auch ist nicht gesagt, dass du sofort schwanger wirst, sobald ihr die Verhütung weglasst oder ihr nur ein Kind wollt. 
Abgesehen davon: Selbständigkeit ohne Berufserfahrung? Ist sowas in deiner Branche üblich? 
Und sich während des Studiums den Stress mit einem Baby zu machen... Na, ich weiß nicht. Klar, wenn es passiert, dann ist es so. Aber bewusst hätte ich das nie so entschieden. Man weiß weder, wie die SS läuft, noch wie das Kind ist. Was ist, wenn du in der SS nur liegen musst? Dann kannst du 1-2 Semester haken. Was ist, wenn du ein Schreibaby hast? Dann kannst du daheim lernen oder sich mal erholen auch haken. 
Das Gute ist ja, dass deine Uhr nicht tickt, sondern du noch alle Zeit der Welt hast. 

Seine Gründe für Kinder nach 42 kann ich zwar nicht so ganz nachvollziehen, aber wenn das nunmal seine Meinung ist und er keinen Kompromiss eingehen will, dann muss man das wohl so akzeptieren. Zur Not auch ohne Verständnis. 

Alles in allem sehe ich eine Zukunft zwischen euch beiden als sehr schwierig an. Und ein Studium für ihn knicken oder gefährden würde ich nie und nimmer!

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