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Beziehung beenden obwohl ich ihn noch liebe?

8. April 2008 um 17:39 Letzte Antwort: 9. April 2008 um 0:49

Hallo Leute,
ich (17) bin seit etwas mehr als 14 Monaten mit meinen Freund (20) zusammen und er bedeutet mir wirklich viel. Ich liebe ihn wirklich sehr. Ich bin mit ihm eigentlich auch wirklich glücklich nur in letzter Zeit gab es immer wieder Streit (meistens wegen Kleinigkeiten) und Diskussionen weil jetzt langsam die kleinen Macken des jeweils anderen ans Tageslicht kommen.

Noch vor einem Jahr war es meine absolute Lieblingsbeschäftigung, mir vorzustellen, wie wir in 10 Jahren vielleicht heiraten und Kinder bekommen würden(Wunschdenken - ich weiß). Damals war ich so verliebt wie eh und je. Dises Gefühl des Verliebtseins ist jetzt einem eigentlich viel schönerem und tieferem Gefühl, der Liebe, gewichen, allerdings ist dieses Gefühl auch weniger prickeln und aufregend .

An dieser Stelle muss ich sagen, dass ich mir, wenn ich mich auf jemanden einlasse, zumindest theoretisch in weiter Ferne eine gemeinsame Zukunft vorstellen können muss. Ist das nicht der Fall, hat eine Beziehung in meinen Augen keinen Sinn.
Viele Leute sagen, dass man den ersten Freund eh nicht heiratet, aber zumindest die Vorstellung gefällt mir ehrlich gesagt recht gut. (Ich betone noch einmal: Ich bin mir bewusst, dass die wenigsten mit 17 den Mann fürs Leben findet wäre ja auch zu schön!)

Zurück zum eigentlichen Punkt. Nach gut 1 1/4 Jahren langweile ich mich schon ab und zu ein bischen mit ihm. Das Bedürfnis sich zu sehen, die Lust auf Zärtlichkeiten, die Lust auf gemeinsame Unternehmungen... das alles hat sich schlagartig verringert. Die rosarote Brille ist weg und übrig bleibt eine eher mittelmäßige Beziehung trotzdessen, dass ich ihn liebe. Jetzt weiß ich nicht was ich machen soll. Ich glaube er findet unsere Beziehung wunderbar und wenn ich keine Maßnahmen ergreife ziehen wir in 5 Jahren (nachdem er studiert hat) zusammen und heiraten weitere 5 Jahre später. Ich zweifle keineswegs daran, dass wir es so lange miteinander aushalten würden. Die Frage ist ob ich das will. Ich kann mir das alles nicht mehr vorstellen, nachdem ich jetzt erkennen musste, dass die Luft schon etwas raus ist.
Deswegen überlege ich ob ich nicht vielleicht Schluss machen sollte. Ich will nicht, dass wir eines von den Paaren werden, die im Laufe ihrer Beziehung den Punkt verpasst haben, an dem es Zeit wird sie zu beenden, bevor sie so abhängig voneinander sind, dass sie es nicht mehr schaffen. Diese Paare leben dann gelangweilt nebeneinander her.

Was gegen das Schlussmachen spricht ist der Fakt, dass ich mit ihm eigentlich total glücklich bin, ihn Liebe und er einfach toll ist, mir bei allem hilft, mich unterstützt, mir schon so viel Mut gemacht hat.

Aber das kann doch mit 17 noch nicht das Ultimum gewesen sein...


Liebe Grüße

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8. April 2008 um 18:03

Es gibt keinen Grund...
die Beziehung zu beenden. Warum denn? Die Schmetterlinge im Bauch sind zwar definitiv eines der schönsten Gefühle die es gibt - aber sie haben leider i.d.R. auch keine große Haltbarkeit. Der "Alltag", auch mit den kleinen Problemen und Macken des Partners, kommt halt irgendwann. Wenn natürlich die Streiterein deswegen überhand nehmen entscheidet es sich dann schon: Kann man mit den Macken auf Dauer leben, den Partner evtl. andern oder muss man das Ding beenden. Mein Tip: Einfach schauen wie sich die Beziehung entwickelt und weiter auf Deine Gefühle hören - Du wirst wissen wann die richtige Zeit für den nächsten Schritt (zusammenziehen oder beenden) ist. Solange Du in der Beziehung total glücklich bist und sagst das Du Ihn liebst gibts keinen Grund etwas zu beenden. Mit kommt es eher so vor als wenn Du Angst hättest etwas zu verpassen. Oft ist es aber so : Nichts besseres kommt nicht nach !

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8. April 2008 um 18:12

Raff ich nicht
Du liebst ihn, ihr versteht euch, und bist alles andere als Unglücklich. Das einzige was Du vermisst scheinen die Schmetterlinge im Bauch... wo ist jetzt genau Dein Problem?

Unsicherheit? Angst vor der Zukunft?

Klar, Du bist echt pfeiffenjung, aber so lange es doch sauber bei Euch läuft und Du diese Gefühle für ihn hast, passts doch.

Vielleicht einfach mal mehr alleine unternehmen, Hobbies suchen usw., vielleicht kommt dann wieder ein wenig Spannung ins Spiel.

Wobei es doch auch ganz schön sein kann, sich sicher zu fühlen. Das vermisse ich aktuell in meiner "schwebe-halb-Beziehung". Kurzum - ich beneide Dich

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8. April 2008 um 18:20

Auffrischen
Hi! Ich glaube, es ist normal, dass man nach 14 Monaten nicht mehr das nervöse kribbeln hat, wenn man sich trifft, oder das Gefühl der Schmetterlinge im Bauch. Das ist am Anfang so, wenn man den Partner noch nicht so gut kennt und vor jedem Treffen noch überlegt, was man anziehen soll. Wichtig ist, dass sich daraus richtige Liebe entwickelt, ein Gefühl tief im inneren, das bestehen bleibt. Ich glaube, ihr seid ein "Alltagsopfer". Vielleicht unternehmt ihr zu wenig zusammen und seid zu viel zuhause. Es könnte helfen mehr gemeinsam zu unternehmen. Z.B. Freizeitpark, Bad, aufm 5-Meter-Turm legen nachts, halt Dinge bei denen man Spass hat zu zweit. Wenn man das nicht mehr macht, würde es mit dem interessantesten Typen auf Dauer langweilig werden.
Wenn du ihn noch liebst, würde ich auf jeden Fall versuchen diese Beziehung zu retten und aufzufrischen, weil so wie du deinen Freund beschreibst, sind nicht viele Männer.
Trennen kann man sich immer, aber wenn man es mal getan hat, und zurück will, ist es vielleicht nicht mehr möglich.
Ich wünsch dir viiel Glück und hoffe, du triffst für dich die richtige Entscheidung. LG Erika.

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8. April 2008 um 18:27

Also, vorab...
...muß ich ein dickes Lob aussprechen. Für 17 Jahre denkst (und schreibst) Du sehr vernünftig. Das bin ich in diesem Forum gar nicht gewohnt

Ein bißchen widersprüchlich ist Dein Text. Du schreibst, dass Du total glücklich mit ihm bist und ihn liebst. An anderer Stelle schreibst Du, dass Du Dich langweilst und die Beziehung als mittelmäßig siehst.

Ich denke, dass viele junge Mädchen in Deinem Alter eigentlich schon ihren "Mann fürs Leben" gefunden hatten, aber skeptisch wurden, weil ja die Erfahrung mit anderen Männern fehlt, um Vergleiche ziehen zu können. Dann übrigens erst kann man beurteilen, ob eine Beziehung "mittelmäßig" ist.

Dein Problem ist nun folgendes: Du fühlst Dich wohl in der Beziehung, weißt aber nicht, ob das denn schön alles war. Mit diesen Zweifeln an Eurer Beziehung im Hinterkopf, rutscht Eure Beziehung immer weiter in eine Sackgasse. Ich denke, da wirst Du auch nicht mehr rauskommen. Es ist schade drum, wenn eigentlich alles andere bei Euch stimmt.

Ach ja - "Langeweile" wird in späteren Jahren auch "Gewohnheit" genannt. Und diese kommt in jeder Beziehung vor. Es ist nur eine Frage, wie man damit gemeinsam (!) umgeht

Alles Gute,
Hamlet

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8. April 2008 um 19:35
In Antwort auf hamlet64

Also, vorab...
...muß ich ein dickes Lob aussprechen. Für 17 Jahre denkst (und schreibst) Du sehr vernünftig. Das bin ich in diesem Forum gar nicht gewohnt

Ein bißchen widersprüchlich ist Dein Text. Du schreibst, dass Du total glücklich mit ihm bist und ihn liebst. An anderer Stelle schreibst Du, dass Du Dich langweilst und die Beziehung als mittelmäßig siehst.

Ich denke, dass viele junge Mädchen in Deinem Alter eigentlich schon ihren "Mann fürs Leben" gefunden hatten, aber skeptisch wurden, weil ja die Erfahrung mit anderen Männern fehlt, um Vergleiche ziehen zu können. Dann übrigens erst kann man beurteilen, ob eine Beziehung "mittelmäßig" ist.

Dein Problem ist nun folgendes: Du fühlst Dich wohl in der Beziehung, weißt aber nicht, ob das denn schön alles war. Mit diesen Zweifeln an Eurer Beziehung im Hinterkopf, rutscht Eure Beziehung immer weiter in eine Sackgasse. Ich denke, da wirst Du auch nicht mehr rauskommen. Es ist schade drum, wenn eigentlich alles andere bei Euch stimmt.

Ach ja - "Langeweile" wird in späteren Jahren auch "Gewohnheit" genannt. Und diese kommt in jeder Beziehung vor. Es ist nur eine Frage, wie man damit gemeinsam (!) umgeht

Alles Gute,
Hamlet

Du hast recht!
Halo Hamlet, danke für deine Antwort und für dein Kompliment.
Ich muss dir Recht geben. Was ich schreibe ist widersprüchlich. Und eben dieser Widerspruch ist es, der mich verrückt macht.

Ich finde meinen Freund super. Er ist, denke ich, eine der klügsten Personen die ich kenne, ich bewundere ihn für seine Einstellungen, seine Art, seinen Charakter. Ich bin ihm dankbar dafür, dass er mir so hilft, sich so um mich sorgt, mich aufbaut wenn es mir schlecht geht. Noch dazu sieht er gut aus, ist fleisig, lustig, hat Anstand und Moral, ist gut erzogen (sehr selten!), hat realistische Vorstellungen von der Welt und weiß trotzdem ziemlich genau was er will. Er tut mir einfach gut und ist für mich ein Traummann! Aber manchmal komme ich mir unterlegen vor. Dann weiß ich garnicht genau, was dieser Traummann von MIR will. Aber trotzdessen... er liebt mich! Keine Frage...


Ich bin mir sicher, dass er einer von der Sorte Mann ist, den man nicht mehr gehen lassen darf, wenn man ihn mal an der Angel hat. Ich komme mir wahnsinnig naiv vor wenn ich in meinen Gedanken über Dinge nachdenke, die sich irgendwo 5 - 10 Jahre in der Zukunft abspielen... bis dahin ist es noch so lange. Und es kann soviel passieren. Aber dennoch bin ich davon überzeugt, dass er mein Mann fürs Leben sein könnte. Er kommt dem, was ich mir unter meinem persönlichen "Traummann" vorstelle schon so nahe, dass es mir nicht möglich scheint, einen "noch besseren" zu finden.

Und jetzt der Konflikt.

Trotzdessen, dass alles so "perfekt" (was ist schon perfekt) scheint, wünsche ich mir dieses Prickeln zurück... ich beineide die frischverliebten Pärchen in meinem Freundeskreis, die die Finger nicht voneinander lassen können. Andererseits bin ich glücklich, dass sich aus unserer anfänglichen Verliebtheit so eine tolle Beziehung entwickelt hat. Und wieder andererseits will ich auch wieder so frischverliebt sein.

Manchmal habe ich Angst, dass ich meinen "persönlichen Traumprinzen" vielleicht schon zu früh bzw zu jung kennengelernt habe. Er ist mein erster Freund, mit ihm hatte ich mein erstes Mal, ja sogar meinen ersten richtigen Kuss. Ich habe - hört sich blöd an - sogar mit dem Küssen auf den gewartet, den ich für den richtigen hielt. Und ich finde meine Beziehung wie gesagt toll, aber das Knistern / Prickeln ist nicht mehr da. Aber will ich meine tolle Beziehung für ein "Abenteuer" eventuell wegwerfen. Ich habe Bedenken, dass ich irgendwann zurückblicke und mich ärgere, dass ich das alles für eine weitere Erfahrung (die in Angesicht der Tatsache, dass ich meinen Freund für beinahe "perfekt" halte, nur schlecht ausfallen kann) weggeworfen habe.

Aber es ist ja nur normal, dass ich in meinem Alter auch Erfahrungen machen will. Und nicht unbedingt nur mit der gleichen Person. Deswegen wünschte ich mir, ich hätte meinen Freund mit 28 oder so kennengelernt, dann hätte ich nicht das Gefühl, etwas verpasst zu haben und wäre wahrscheinlich der glücklichste Mensch der Welt. Dann wären schließlich auf Grund des Alters auch Vorstellungen wie Heiraten usw. nicht mehr so unrealistisch.

Ohje... naja ich muss dir danken. Mir ist gerade klar geworden, dass die Lösung für mein Problem auf gar keinen Fall Trennung sein kann. Für eine Trennung bin ich einfach zu verliebt und zu glücklich... aber ich bin auch nicht zufrieden genug um so weiterzumachen...

Ganz liebe Grüße

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9. April 2008 um 0:35
In Antwort auf an0N_1264431599z

Du hast recht!
Halo Hamlet, danke für deine Antwort und für dein Kompliment.
Ich muss dir Recht geben. Was ich schreibe ist widersprüchlich. Und eben dieser Widerspruch ist es, der mich verrückt macht.

Ich finde meinen Freund super. Er ist, denke ich, eine der klügsten Personen die ich kenne, ich bewundere ihn für seine Einstellungen, seine Art, seinen Charakter. Ich bin ihm dankbar dafür, dass er mir so hilft, sich so um mich sorgt, mich aufbaut wenn es mir schlecht geht. Noch dazu sieht er gut aus, ist fleisig, lustig, hat Anstand und Moral, ist gut erzogen (sehr selten!), hat realistische Vorstellungen von der Welt und weiß trotzdem ziemlich genau was er will. Er tut mir einfach gut und ist für mich ein Traummann! Aber manchmal komme ich mir unterlegen vor. Dann weiß ich garnicht genau, was dieser Traummann von MIR will. Aber trotzdessen... er liebt mich! Keine Frage...


Ich bin mir sicher, dass er einer von der Sorte Mann ist, den man nicht mehr gehen lassen darf, wenn man ihn mal an der Angel hat. Ich komme mir wahnsinnig naiv vor wenn ich in meinen Gedanken über Dinge nachdenke, die sich irgendwo 5 - 10 Jahre in der Zukunft abspielen... bis dahin ist es noch so lange. Und es kann soviel passieren. Aber dennoch bin ich davon überzeugt, dass er mein Mann fürs Leben sein könnte. Er kommt dem, was ich mir unter meinem persönlichen "Traummann" vorstelle schon so nahe, dass es mir nicht möglich scheint, einen "noch besseren" zu finden.

Und jetzt der Konflikt.

Trotzdessen, dass alles so "perfekt" (was ist schon perfekt) scheint, wünsche ich mir dieses Prickeln zurück... ich beineide die frischverliebten Pärchen in meinem Freundeskreis, die die Finger nicht voneinander lassen können. Andererseits bin ich glücklich, dass sich aus unserer anfänglichen Verliebtheit so eine tolle Beziehung entwickelt hat. Und wieder andererseits will ich auch wieder so frischverliebt sein.

Manchmal habe ich Angst, dass ich meinen "persönlichen Traumprinzen" vielleicht schon zu früh bzw zu jung kennengelernt habe. Er ist mein erster Freund, mit ihm hatte ich mein erstes Mal, ja sogar meinen ersten richtigen Kuss. Ich habe - hört sich blöd an - sogar mit dem Küssen auf den gewartet, den ich für den richtigen hielt. Und ich finde meine Beziehung wie gesagt toll, aber das Knistern / Prickeln ist nicht mehr da. Aber will ich meine tolle Beziehung für ein "Abenteuer" eventuell wegwerfen. Ich habe Bedenken, dass ich irgendwann zurückblicke und mich ärgere, dass ich das alles für eine weitere Erfahrung (die in Angesicht der Tatsache, dass ich meinen Freund für beinahe "perfekt" halte, nur schlecht ausfallen kann) weggeworfen habe.

Aber es ist ja nur normal, dass ich in meinem Alter auch Erfahrungen machen will. Und nicht unbedingt nur mit der gleichen Person. Deswegen wünschte ich mir, ich hätte meinen Freund mit 28 oder so kennengelernt, dann hätte ich nicht das Gefühl, etwas verpasst zu haben und wäre wahrscheinlich der glücklichste Mensch der Welt. Dann wären schließlich auf Grund des Alters auch Vorstellungen wie Heiraten usw. nicht mehr so unrealistisch.

Ohje... naja ich muss dir danken. Mir ist gerade klar geworden, dass die Lösung für mein Problem auf gar keinen Fall Trennung sein kann. Für eine Trennung bin ich einfach zu verliebt und zu glücklich... aber ich bin auch nicht zufrieden genug um so weiterzumachen...

Ganz liebe Grüße

Du hast...
...zwei Hauptprobleme von Dir angesprochen. Zum einen hast Du Angst etwas zu verpassen. Und zum anderen fehlt Dir das "Frischverliebte".

Was vermißt Du denn? Du fühlst Dich doch wohl! Du kannst nichts vermissen, was Du nicht hattest. Es ist sehr gewagt, eine gut gehende Beziehung zu beenden, um zu schauen, ob es irgendetwas anderes in der welt gibt. Natürlich gibt es "irgendetwas anderes". Und das muß noch nicht einmal gut sein. Willst Du das alles erfahren? Um später die guten Eigenschaften Deines jetzigen Freundes zu vermissen? Und das alles nur, weil Du jetzt denkst, Du verpaßt irgendwas?

Ich kenne aus dem Bekanntenkreis zwei Pärchen, die mit 16 bzw. 17 Jahren zusammenkamen (erste Liebe) und jetzt um die 44 sind und immer noch ... glücklich sind. Die haben nichts vermißt. Die brauchten nichts anderes suchen.

Liebes Glückskind, das Knistern (also die Schmetterlinge) läßt immer im Laufe der Zeit nach. wenn Du nur dieses Gefühl in Deinem Leben haben möchtest, müßtest Du Dir jedes Jahr einen anderen suchen. Aber es gibt andere schöne Gefühle (eine Art Knistern), die immerwährend sein können, wenn Mann und Frau ein paar klitzekleine Kleinigkeiten beachten. Leider schlafen diese "Kleinigkeiten" bei den meisten Paaren ein. Und dann ist das Knistern auch nicht mehr so doll.

Wenn Du mit Deinem Freund zusammen bleiben möchtest, MUSST Du den Gedanken etwas zu verpassen ablegen! Wenn Du dass nicht schaffst, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Ihr Euch trennt.

Lieben Gruss,
Hamlet

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9. April 2008 um 0:49

...
Die alte Geschichte mit dem "Verpassen" mal wieder...

Du bist nicht die Einzige die diese Gedanken hat, ich kannte und kenne genug die mit diesem Gedanken kämpfen.

Der Unterschied zu dir ist nur, du weißt ganz klar dass du deinen Freund liebst. Wenn es keinen Grund gibt die Beziehung zu beenden dann mach es auch nicht.

Dein Problem ist nur, dass du dir selbst Druck machst. Du betrachtest ihn als so perfekt dass du unbedingt deine Zukunft mit ihm sehen MUSST weil er ja so toll ist! Wieso? Mach dir doch keinen Kopf über ungebackene Brote! Lass die Gedanken an die Zukunft erst mal sein und lebe im Hier und Jetzt!

Wenn dich dein Drang, anderes zu erleben und neue Erfahrungen zu sammeln eines Tages übermannt kannst du immer noch alles beenden. Aber nicht jetzt - ohne Grund nur aus der Angst heraus dass es ja eh nicht ewig halten kann. Das ist kompletter Schwachsinn.

Die Schmetterlinge in langjährigen Beziehungen wirst du wohl so gut wie in keiner Beziehung finden! Dieses Gefühl der Verliebtheit weicht IMMER irgendwann wenn man länger zusammen ist. Man muss nur begreifen und schätzen lernen dass das Gefühl der Liebe viel mehr wert ist als dieses Anschmachten..so schön es auch ist. Das ist ein Gefühl das dir auf andere Art und Weise viel viel mehr zurückgibt als die Anfangsphase.

Also lass los von deinen trüben Gedanken und genieße einfach die Zeit mit deinem Freund. Was und wie alles kommt bei euch beiden weiß keiner aber deswegen zu zweifeln hat keinen Sinn.

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