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Beziehung beenden - nach 8 Jahren liebt es mich angeblich plötzlich

26. Dezember 2020 um 19:21 Letzte Antwort: 28. Dezember 2020 um 15:16

Hallo zusammen,
ich weiß nicht weiter und hoffe auf Euern Rat.

Mein Mann hat schon immer mal einen über den Durst hinausgetrunken, dich die letzten 8 Jahre so oft, dass ich manchmal echt Angst vor ihm hatte. Zu dem hat er mich sowohl nüchtern, als auch betrunken immer wie ein schlechte Haushälterin behandelt, die sich zudem um die Kinder kümmert. Auch vor den Kindern hat er mich immer schlecht gemacht: "eure Mutter kann nicht kochen... kann nicht putzen....." ich habe immer mal versucht, wenigsten eine Umarmung zu bekommen, oder einen Kuss. Vor 5 Jahren war dann eine Phase, in der er mal nicht getrunken hat und ich habe ihm gesagt, wie ich mich fühle etc aber nach ein paar Wochen fing alles wieder von vorne los. Meine Große merkte immer mehr, das etwas nicht stimmt und hat geweint, aus Angst, dass die Familie auseinander bricht. Also habe ich ihr versprochen, als den Beschimpfungen und Beleidigung, die die letzten Jahre immer ne wurden, standzuhalten. Doch am Ende war ich nur noch am weinen. Also nahm ich mir vor, mich zu trennen, aus Angst vor seiner Reaktion hatte ich gezögert. Da es mir immer schlechter ging, habe ich im September recht schnell eine Mutter-Kind-Kur bekommen, die ich so herbei gesehnt hatte, weil ich einfach nicht zu Hause sein wollte.
Als mein Mann dann während der Kur schrieb, ich solle doch das Familienfoto aus dem WhatsApp Profil nehmen u ich nur noch noch drin hatte, schrieb ein alter Bekannter "nettes Foto" und erkundigte sich hier und da, wie es uns geht.
Wieder zu Hause, ging das Genörgel ewigerer los und ich fühlte mich mies. Als ich krank war, fragte mein Mann nur, wann es denn Essen gibt und dieser oben genannte Bekannte schrieb:" wie geht es Dir", und schrieb "lieb, das du fragst" und er antworte "ich mache mir halt Sorgen". Ich war nach all den Jahren der Demütigung so gerührt, dass ich weinen mußte. Seid her schrieben wir öfters mal und ich bekam nette Komplimente. Als wir uns dann zufällig Anfang November trafen, küsste er mich und ich war so glücklich...
Ganz unabhängig davon hatte ich mit der Caritas Familienstelle, dem psychologischen Dienst, dem RA und meinem Chef abgeklärt, wie ich vorgehen kann und wie die Kinder abgesichert sind...
es kam dann zum Tag x. Erst sagte er noch "gut, wann willst du raus" und dann plötzlich heulte er los, weil er mich doch so sehr liebt. Vor den Kindern sagte er: wenn ihr geht, bringe ich mich um". Er hat tatsächlich 3 Tage geheult und gebettelt aber ich empfinde nichts mehr, nach all den Jahren ist es er Abneigung statt Zuneigung. Doch nun versucht er alles, mich umzustimmen, spielt auf "verliebtes Paar", versteht nicht, dass ich seine Gefühle nicht erwidere. Hängt abends, morgens, nachts ständig an mir. Verfolgt mich in ganzen Haus, begrabscht mich....
ich soll doch an die Familie denken. Ich sage, dass ich die letzten Jahre für die Familie gelitten habe. Aber er sagt immer, er sei ein neuer Mensch, ich würde schon lernen ihn zu lieben und ich soll an die Kinder denken.
Und je mehr er mich bedrängt, um so mehr möchte ich nicht und komischer Weise sehne ich mich um so mehr nach o. g. Bekannten, obwohl ich weiß, dass dies nicht mehr als eine kurze Affäre werden wird. Aber ursprünglich wollte ich ja schon seit Frühjahr hier raus. Nun bin ich wieder die, die weint und keinen Ausweg findet. Bin ich wirklich eine so schlechte Mutter, wenn ich die Trennung durchziehe. Ich leider so sehr, dass ich gestern, als ich bei einem Spiel Tränen gelacht habe, die Tränen plötzlich in richtige Tränen umwandelten, die ich nicht zurückhalten konnte.
Ist es meine Bestimmung, einfach nur unglücklich zu sein, für die die Familie?
Danke!

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27. Dezember 2020 um 1:30

Natürlich darfst auch Du glücklich sein! Und man kann Dir nicht vorwerfen, Du hättest die Beziehung voreilig hingewiesen. Die ersten wichtigen Schritte hast Du getan. Du musst "nur noch" den restlichen Weg gehen. Dass Deine Kinder dort raus müssen, dürfte klar sein. Mit Selbstmord vor Kindern drohen- einfach unmöglich und schäbig. Emotionale Erpressung nennt man das und sie scheint bei Dir anzuschauen. Tu Dir und dem Nachwuchs einen Gefallen und verlass' diesen Verlierer.

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27. Dezember 2020 um 1:30

*voreilig hingeworfen sollte es heißen.

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27. Dezember 2020 um 1:32

*sie scheint bei Dir zu funktionieren.
Sorry- Autokorrektur nach update. 🙈

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27. Dezember 2020 um 4:59
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Hallo zusammen,
ich weiß nicht weiter und hoffe auf Euern Rat.

Mein Mann hat schon immer mal einen über den Durst hinausgetrunken, dich die letzten 8 Jahre so oft, dass ich manchmal echt Angst vor ihm hatte. Zu dem hat er mich sowohl nüchtern, als auch betrunken immer wie ein schlechte Haushälterin behandelt, die sich zudem um die Kinder kümmert. Auch vor den Kindern hat er mich immer schlecht gemacht: "eure Mutter kann nicht kochen... kann nicht putzen....." ich habe immer mal versucht, wenigsten eine Umarmung zu bekommen, oder einen Kuss. Vor 5 Jahren war dann eine Phase, in der er mal nicht getrunken hat und ich habe ihm gesagt, wie ich mich fühle etc aber nach ein paar Wochen fing alles wieder von vorne los. Meine Große merkte immer mehr, das etwas nicht stimmt und hat geweint, aus Angst, dass die Familie auseinander bricht. Also habe ich ihr versprochen, als den Beschimpfungen und Beleidigung, die die letzten Jahre immer ne wurden, standzuhalten. Doch am Ende war ich nur noch am weinen. Also nahm ich mir vor, mich zu trennen, aus Angst vor seiner Reaktion hatte ich gezögert. Da es mir immer schlechter ging, habe ich im September recht schnell eine Mutter-Kind-Kur bekommen, die ich so herbei gesehnt hatte, weil ich einfach nicht zu Hause sein wollte.
Als mein Mann dann während der Kur schrieb, ich solle doch das Familienfoto aus dem WhatsApp Profil nehmen u ich nur noch noch drin hatte, schrieb ein alter Bekannter "nettes Foto" und erkundigte sich hier und da, wie es uns geht.
Wieder zu Hause, ging das Genörgel ewigerer los und ich fühlte mich mies. Als ich krank war, fragte mein Mann nur, wann es denn Essen gibt und dieser oben genannte Bekannte schrieb:" wie geht es Dir", und schrieb "lieb, das du fragst" und er antworte "ich mache mir halt Sorgen". Ich war nach all den Jahren der Demütigung so gerührt, dass ich weinen mußte. Seid her schrieben wir öfters mal und ich bekam nette Komplimente. Als wir uns dann zufällig Anfang November trafen, küsste er mich und ich war so glücklich...
Ganz unabhängig davon hatte ich mit der Caritas Familienstelle, dem psychologischen Dienst, dem RA und meinem Chef abgeklärt, wie ich vorgehen kann und wie die Kinder abgesichert sind...
es kam dann zum Tag x. Erst sagte er noch "gut, wann willst du raus" und dann plötzlich heulte er los, weil er mich doch so sehr liebt. Vor den Kindern sagte er: wenn ihr geht, bringe ich mich um". Er hat tatsächlich 3 Tage geheult und gebettelt aber ich empfinde nichts mehr, nach all den Jahren ist es er Abneigung statt Zuneigung. Doch nun versucht er alles, mich umzustimmen, spielt auf "verliebtes Paar", versteht nicht, dass ich seine Gefühle nicht erwidere. Hängt abends, morgens, nachts ständig an mir. Verfolgt mich in ganzen Haus, begrabscht mich....
ich soll doch an die Familie denken. Ich sage, dass ich die letzten Jahre für die Familie gelitten habe. Aber er sagt immer, er sei ein neuer Mensch, ich würde schon lernen ihn zu lieben und ich soll an die Kinder denken.
Und je mehr er mich bedrängt, um so mehr möchte ich nicht und komischer Weise sehne ich mich um so mehr nach o. g. Bekannten, obwohl ich weiß, dass dies nicht mehr als eine kurze Affäre werden wird. Aber ursprünglich wollte ich ja schon seit Frühjahr hier raus. Nun bin ich wieder die, die weint und keinen Ausweg findet. Bin ich wirklich eine so schlechte Mutter, wenn ich die Trennung durchziehe. Ich leider so sehr, dass ich gestern, als ich bei einem Spiel Tränen gelacht habe, die Tränen plötzlich in richtige Tränen umwandelten, die ich nicht zurückhalten konnte.
Ist es meine Bestimmung, einfach nur unglücklich zu sein, für die die Familie?
Danke!

Ich drücke dir die Daumen, dass du die Trennung von deinem Mann und das Einrichten neuer Verhältnisse bald über die Bühne bekommst.

Das hat alles nichts mit Glück oder Unglück zu tun...

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27. Dezember 2020 um 8:03

Hallo,

es ist für Außenstehende einfach nur ein komplett durchschaubares Spiel, was dein Nochmann da treibt - er merkt, dass du ernsthaft auf dem Absprung bist, und drückt jetzt alle Knöpfe, damit du bei ihm bleibst. Aber nicht weil er dich soooo sehr liebt, das ist kompletter Quatsch (sein komplettes Verhalten der letzten Jahre spricht dagegen). Sondern weil er weiß, dass sein Leben ohne dich deutlich unbequemer werden würde. Auch wenn er's nie zugegeben hat, weiß er ja, was du alles für ihn getan hast. Das würde nach der Trennung alles wegfallen, und zwar durch sein eigenes Verschulden. Und womöglich müsste er sich (und anderen?) auch noch eingestehen, was für ein @rschloch er die letzten Jahre war.

Und genauso durchschaubar ist, was passieren würde, wenn du deine Trennungspläne aufgibst und auf seine großen Versprechen vertraust - sobald er merkt, dass er dich wieder sicher hat, wird alles genauso weitergehen wie vorher. Alles andere würde für ihn schließlich sehr, sehr viel Aufwand und Arbeit bedeuten, er müsste sich mit seinen eigenen Taten konfrontieren und damit, was er alles angerichtet hat, und die Verantwortung dafür übernehmen. Das wird er sicher nicht tun, solange er dich und die Illusion eines "heilen" Familienlebens weiter schön bequem mit Psychodruck halten kann.

Was das Thema "unglücklich sein für die Familie" angeht: Für eure Kinder ist das so ein bisschen wie die Wahl zwischen "Ende mit Schrecken" und "Schrecken ohne Ende". So ein zerrüttetes Familienklima wie eures ist ja auch ne hohe seelische Belastung. Die Kinder lernen von euch, wie eine normale Beziehung aussieht, und es besteht leider ne hohe Wahrscheinlichkeit, dass sie sich später ähnliche Beziehungsmodelle aussuchen.

lg
cefeu

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27. Dezember 2020 um 8:07
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Hallo zusammen,
ich weiß nicht weiter und hoffe auf Euern Rat.

Mein Mann hat schon immer mal einen über den Durst hinausgetrunken, dich die letzten 8 Jahre so oft, dass ich manchmal echt Angst vor ihm hatte. Zu dem hat er mich sowohl nüchtern, als auch betrunken immer wie ein schlechte Haushälterin behandelt, die sich zudem um die Kinder kümmert. Auch vor den Kindern hat er mich immer schlecht gemacht: "eure Mutter kann nicht kochen... kann nicht putzen....." ich habe immer mal versucht, wenigsten eine Umarmung zu bekommen, oder einen Kuss. Vor 5 Jahren war dann eine Phase, in der er mal nicht getrunken hat und ich habe ihm gesagt, wie ich mich fühle etc aber nach ein paar Wochen fing alles wieder von vorne los. Meine Große merkte immer mehr, das etwas nicht stimmt und hat geweint, aus Angst, dass die Familie auseinander bricht. Also habe ich ihr versprochen, als den Beschimpfungen und Beleidigung, die die letzten Jahre immer ne wurden, standzuhalten. Doch am Ende war ich nur noch am weinen. Also nahm ich mir vor, mich zu trennen, aus Angst vor seiner Reaktion hatte ich gezögert. Da es mir immer schlechter ging, habe ich im September recht schnell eine Mutter-Kind-Kur bekommen, die ich so herbei gesehnt hatte, weil ich einfach nicht zu Hause sein wollte.
Als mein Mann dann während der Kur schrieb, ich solle doch das Familienfoto aus dem WhatsApp Profil nehmen u ich nur noch noch drin hatte, schrieb ein alter Bekannter "nettes Foto" und erkundigte sich hier und da, wie es uns geht.
Wieder zu Hause, ging das Genörgel ewigerer los und ich fühlte mich mies. Als ich krank war, fragte mein Mann nur, wann es denn Essen gibt und dieser oben genannte Bekannte schrieb:" wie geht es Dir", und schrieb "lieb, das du fragst" und er antworte "ich mache mir halt Sorgen". Ich war nach all den Jahren der Demütigung so gerührt, dass ich weinen mußte. Seid her schrieben wir öfters mal und ich bekam nette Komplimente. Als wir uns dann zufällig Anfang November trafen, küsste er mich und ich war so glücklich...
Ganz unabhängig davon hatte ich mit der Caritas Familienstelle, dem psychologischen Dienst, dem RA und meinem Chef abgeklärt, wie ich vorgehen kann und wie die Kinder abgesichert sind...
es kam dann zum Tag x. Erst sagte er noch "gut, wann willst du raus" und dann plötzlich heulte er los, weil er mich doch so sehr liebt. Vor den Kindern sagte er: wenn ihr geht, bringe ich mich um". Er hat tatsächlich 3 Tage geheult und gebettelt aber ich empfinde nichts mehr, nach all den Jahren ist es er Abneigung statt Zuneigung. Doch nun versucht er alles, mich umzustimmen, spielt auf "verliebtes Paar", versteht nicht, dass ich seine Gefühle nicht erwidere. Hängt abends, morgens, nachts ständig an mir. Verfolgt mich in ganzen Haus, begrabscht mich....
ich soll doch an die Familie denken. Ich sage, dass ich die letzten Jahre für die Familie gelitten habe. Aber er sagt immer, er sei ein neuer Mensch, ich würde schon lernen ihn zu lieben und ich soll an die Kinder denken.
Und je mehr er mich bedrängt, um so mehr möchte ich nicht und komischer Weise sehne ich mich um so mehr nach o. g. Bekannten, obwohl ich weiß, dass dies nicht mehr als eine kurze Affäre werden wird. Aber ursprünglich wollte ich ja schon seit Frühjahr hier raus. Nun bin ich wieder die, die weint und keinen Ausweg findet. Bin ich wirklich eine so schlechte Mutter, wenn ich die Trennung durchziehe. Ich leider so sehr, dass ich gestern, als ich bei einem Spiel Tränen gelacht habe, die Tränen plötzlich in richtige Tränen umwandelten, die ich nicht zurückhalten konnte.
Ist es meine Bestimmung, einfach nur unglücklich zu sein, für die die Familie?
Danke!

Nein. Im Gegenteil, ich finde, su hast viel zu lange gewartet und dass du deiner Tochter versprochen hast, auszuhalten, ist mE völlig falsch. Als sei das was tolles, so einen Mann zu haben, unglücklich zu sein und zu leiden. Die Kinder wuchsen in einem völlig toxischen Umfeld auf, ihnen wird Suchtverhalten, Aggressionen, Misogynie und psychische Gewalt als normal vorgelebt, dass man nur hoffen kann, dass sie da unbeschadet rauskommen. Was das mit Glück zu tun hat, keine Ahnung. Zieh die Trennung durch, für dich, für deine Kinder. Die ersten Schritte sind getan, jetzt solltest du es durchziehen.

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27. Dezember 2020 um 9:55

Drucke dir die Worte von Cefeu aus und hänge sie an den Kühlschrank. Ja, an den Kühlschrank, an den er auch geht 

Einzige Ergänzung: bitte stelle deine Kinder bei einem Psychologen vor. Acht Jahre gehen definitiv nicht spurlos an ihnen vorbei!

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27. Dezember 2020 um 12:41
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Hallo zusammen,
ich weiß nicht weiter und hoffe auf Euern Rat.

Mein Mann hat schon immer mal einen über den Durst hinausgetrunken, dich die letzten 8 Jahre so oft, dass ich manchmal echt Angst vor ihm hatte. Zu dem hat er mich sowohl nüchtern, als auch betrunken immer wie ein schlechte Haushälterin behandelt, die sich zudem um die Kinder kümmert. Auch vor den Kindern hat er mich immer schlecht gemacht: "eure Mutter kann nicht kochen... kann nicht putzen....." ich habe immer mal versucht, wenigsten eine Umarmung zu bekommen, oder einen Kuss. Vor 5 Jahren war dann eine Phase, in der er mal nicht getrunken hat und ich habe ihm gesagt, wie ich mich fühle etc aber nach ein paar Wochen fing alles wieder von vorne los. Meine Große merkte immer mehr, das etwas nicht stimmt und hat geweint, aus Angst, dass die Familie auseinander bricht. Also habe ich ihr versprochen, als den Beschimpfungen und Beleidigung, die die letzten Jahre immer ne wurden, standzuhalten. Doch am Ende war ich nur noch am weinen. Also nahm ich mir vor, mich zu trennen, aus Angst vor seiner Reaktion hatte ich gezögert. Da es mir immer schlechter ging, habe ich im September recht schnell eine Mutter-Kind-Kur bekommen, die ich so herbei gesehnt hatte, weil ich einfach nicht zu Hause sein wollte.
Als mein Mann dann während der Kur schrieb, ich solle doch das Familienfoto aus dem WhatsApp Profil nehmen u ich nur noch noch drin hatte, schrieb ein alter Bekannter "nettes Foto" und erkundigte sich hier und da, wie es uns geht.
Wieder zu Hause, ging das Genörgel ewigerer los und ich fühlte mich mies. Als ich krank war, fragte mein Mann nur, wann es denn Essen gibt und dieser oben genannte Bekannte schrieb:" wie geht es Dir", und schrieb "lieb, das du fragst" und er antworte "ich mache mir halt Sorgen". Ich war nach all den Jahren der Demütigung so gerührt, dass ich weinen mußte. Seid her schrieben wir öfters mal und ich bekam nette Komplimente. Als wir uns dann zufällig Anfang November trafen, küsste er mich und ich war so glücklich...
Ganz unabhängig davon hatte ich mit der Caritas Familienstelle, dem psychologischen Dienst, dem RA und meinem Chef abgeklärt, wie ich vorgehen kann und wie die Kinder abgesichert sind...
es kam dann zum Tag x. Erst sagte er noch "gut, wann willst du raus" und dann plötzlich heulte er los, weil er mich doch so sehr liebt. Vor den Kindern sagte er: wenn ihr geht, bringe ich mich um". Er hat tatsächlich 3 Tage geheult und gebettelt aber ich empfinde nichts mehr, nach all den Jahren ist es er Abneigung statt Zuneigung. Doch nun versucht er alles, mich umzustimmen, spielt auf "verliebtes Paar", versteht nicht, dass ich seine Gefühle nicht erwidere. Hängt abends, morgens, nachts ständig an mir. Verfolgt mich in ganzen Haus, begrabscht mich....
ich soll doch an die Familie denken. Ich sage, dass ich die letzten Jahre für die Familie gelitten habe. Aber er sagt immer, er sei ein neuer Mensch, ich würde schon lernen ihn zu lieben und ich soll an die Kinder denken.
Und je mehr er mich bedrängt, um so mehr möchte ich nicht und komischer Weise sehne ich mich um so mehr nach o. g. Bekannten, obwohl ich weiß, dass dies nicht mehr als eine kurze Affäre werden wird. Aber ursprünglich wollte ich ja schon seit Frühjahr hier raus. Nun bin ich wieder die, die weint und keinen Ausweg findet. Bin ich wirklich eine so schlechte Mutter, wenn ich die Trennung durchziehe. Ich leider so sehr, dass ich gestern, als ich bei einem Spiel Tränen gelacht habe, die Tränen plötzlich in richtige Tränen umwandelten, die ich nicht zurückhalten konnte.
Ist es meine Bestimmung, einfach nur unglücklich zu sein, für die die Familie?
Danke!

Im Gegenteil: jetzt hast du endlich die Chance, glücklich zu werden! Bitte lass dich von deinem Mann jetzt nicht emotional epressen und zieh die Trennung endlich durch, es ist höchste Zeit!

Beifreie dich von diesem Mann, er liebt dich nicht, er hat nur Angst davor, seine Scheiß ab jetzt alleine machen zu müssen und niemanden mehr zu haben, der ihn bedient. Und natürlich auch Angst vor dem Alleinsein. 

Ich weiß nicht, ob dein Mann jemals gut zu dir war und dich geliebt hat, davon schreibst du nämlich nichts, nur dass er immer schon zuviel getrunken und dich schlecht behandelt hat. Meiner Meinung nach hättest du dich sofort trennen müssen, idealerweise noch, bevor ihr Kinder habt. Aber besser spät als nie und auch für die Kinder ist es das Beste, nicht mehr in einer solchen vergifteten Atmosphäre aufwachsen zu müssen. 

Pack das Notwendigste für dich und die Kinder zusammen (Dokumente und Sparbücher, Wertanlagen etc. nicht vergessen!) und geh. Zieh notfalls erst mal zu deinen Eltern oder bei Freunden ein, bis du eine Wohnung gefunden hast. Gib ihm keine Chance mehr, dich umzustimmen, beschränke den Kontakt aufs Nötigste und kümmere dich um einen guten Scheidungsanwalt, der dich berät, wie du am besten vorgehen kannst.

Alles Gute!

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27. Dezember 2020 um 12:59
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Hallo zusammen,
ich weiß nicht weiter und hoffe auf Euern Rat.

Mein Mann hat schon immer mal einen über den Durst hinausgetrunken, dich die letzten 8 Jahre so oft, dass ich manchmal echt Angst vor ihm hatte. Zu dem hat er mich sowohl nüchtern, als auch betrunken immer wie ein schlechte Haushälterin behandelt, die sich zudem um die Kinder kümmert. Auch vor den Kindern hat er mich immer schlecht gemacht: "eure Mutter kann nicht kochen... kann nicht putzen....." ich habe immer mal versucht, wenigsten eine Umarmung zu bekommen, oder einen Kuss. Vor 5 Jahren war dann eine Phase, in der er mal nicht getrunken hat und ich habe ihm gesagt, wie ich mich fühle etc aber nach ein paar Wochen fing alles wieder von vorne los. Meine Große merkte immer mehr, das etwas nicht stimmt und hat geweint, aus Angst, dass die Familie auseinander bricht. Also habe ich ihr versprochen, als den Beschimpfungen und Beleidigung, die die letzten Jahre immer ne wurden, standzuhalten. Doch am Ende war ich nur noch am weinen. Also nahm ich mir vor, mich zu trennen, aus Angst vor seiner Reaktion hatte ich gezögert. Da es mir immer schlechter ging, habe ich im September recht schnell eine Mutter-Kind-Kur bekommen, die ich so herbei gesehnt hatte, weil ich einfach nicht zu Hause sein wollte.
Als mein Mann dann während der Kur schrieb, ich solle doch das Familienfoto aus dem WhatsApp Profil nehmen u ich nur noch noch drin hatte, schrieb ein alter Bekannter "nettes Foto" und erkundigte sich hier und da, wie es uns geht.
Wieder zu Hause, ging das Genörgel ewigerer los und ich fühlte mich mies. Als ich krank war, fragte mein Mann nur, wann es denn Essen gibt und dieser oben genannte Bekannte schrieb:" wie geht es Dir", und schrieb "lieb, das du fragst" und er antworte "ich mache mir halt Sorgen". Ich war nach all den Jahren der Demütigung so gerührt, dass ich weinen mußte. Seid her schrieben wir öfters mal und ich bekam nette Komplimente. Als wir uns dann zufällig Anfang November trafen, küsste er mich und ich war so glücklich...
Ganz unabhängig davon hatte ich mit der Caritas Familienstelle, dem psychologischen Dienst, dem RA und meinem Chef abgeklärt, wie ich vorgehen kann und wie die Kinder abgesichert sind...
es kam dann zum Tag x. Erst sagte er noch "gut, wann willst du raus" und dann plötzlich heulte er los, weil er mich doch so sehr liebt. Vor den Kindern sagte er: wenn ihr geht, bringe ich mich um". Er hat tatsächlich 3 Tage geheult und gebettelt aber ich empfinde nichts mehr, nach all den Jahren ist es er Abneigung statt Zuneigung. Doch nun versucht er alles, mich umzustimmen, spielt auf "verliebtes Paar", versteht nicht, dass ich seine Gefühle nicht erwidere. Hängt abends, morgens, nachts ständig an mir. Verfolgt mich in ganzen Haus, begrabscht mich....
ich soll doch an die Familie denken. Ich sage, dass ich die letzten Jahre für die Familie gelitten habe. Aber er sagt immer, er sei ein neuer Mensch, ich würde schon lernen ihn zu lieben und ich soll an die Kinder denken.
Und je mehr er mich bedrängt, um so mehr möchte ich nicht und komischer Weise sehne ich mich um so mehr nach o. g. Bekannten, obwohl ich weiß, dass dies nicht mehr als eine kurze Affäre werden wird. Aber ursprünglich wollte ich ja schon seit Frühjahr hier raus. Nun bin ich wieder die, die weint und keinen Ausweg findet. Bin ich wirklich eine so schlechte Mutter, wenn ich die Trennung durchziehe. Ich leider so sehr, dass ich gestern, als ich bei einem Spiel Tränen gelacht habe, die Tränen plötzlich in richtige Tränen umwandelten, die ich nicht zurückhalten konnte.
Ist es meine Bestimmung, einfach nur unglücklich zu sein, für die die Familie?
Danke!

Hallo,

eine Familie ist euer Konstrukt längst nicht mehr, wie es scheint. Trotz all deiner Mühen, diese aufrecht zu erhalten ist das, was eine Familie ausmacht unter den Umständen zu leben nicht möglich. Das ist natürlich sehr traurig und schwer zu akzeptieren. Einen einstürzenden Turm stützen geht über deine Kräfte. 

Es gibt immer Wege! Wichtig ist, jetzt die notwendigen Schritte zu gehen und eine sichere Umgebung für deine Kinder und dich zu finden, wo du Unterstützung findest und Ruhe. Wege verfügen über Gabelungen, vielleicht nimmst du eine Abzweigung nach rechts oder links. Vielleicht führen sie dich an einen ganz andren Ort, vielleicht führen neue Wege zurück auf alte Wege. Dies ist alles offen und möglich, nur musst du dich dafür auf den Weg machen. 

Deine Bestimmung ist zu erkennen, dass du ein Mensch bist, der Glück verdient hat. Vielleicht ist dein Glück nicht das, wofür du es immer gehalten hast. Vielleicht hält das Leben ein besonderes Glück für dich bereit...möchtest du das nicht herausfinden? 

LG Sis

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27. Dezember 2020 um 14:07
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Im Gegenteil: jetzt hast du endlich die Chance, glücklich zu werden! Bitte lass dich von deinem Mann jetzt nicht emotional epressen und zieh die Trennung endlich durch, es ist höchste Zeit!

Beifreie dich von diesem Mann, er liebt dich nicht, er hat nur Angst davor, seine Scheiß ab jetzt alleine machen zu müssen und niemanden mehr zu haben, der ihn bedient. Und natürlich auch Angst vor dem Alleinsein. 

Ich weiß nicht, ob dein Mann jemals gut zu dir war und dich geliebt hat, davon schreibst du nämlich nichts, nur dass er immer schon zuviel getrunken und dich schlecht behandelt hat. Meiner Meinung nach hättest du dich sofort trennen müssen, idealerweise noch, bevor ihr Kinder habt. Aber besser spät als nie und auch für die Kinder ist es das Beste, nicht mehr in einer solchen vergifteten Atmosphäre aufwachsen zu müssen. 

Pack das Notwendigste für dich und die Kinder zusammen (Dokumente und Sparbücher, Wertanlagen etc. nicht vergessen!) und geh. Zieh notfalls erst mal zu deinen Eltern oder bei Freunden ein, bis du eine Wohnung gefunden hast. Gib ihm keine Chance mehr, dich umzustimmen, beschränke den Kontakt aufs Nötigste und kümmere dich um einen guten Scheidungsanwalt, der dich berät, wie du am besten vorgehen kannst.

Alles Gute!

"Pack das Notwendigste für dich und die Kinder zusammen (Dokumente und Sparbücher, Wertanlagen etc. nicht vergessen!) und geh."

Nennt man in Fachkreisen übrigens Diebstahl. Also bitte Vorsicht mit solchen Tipps.

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27. Dezember 2020 um 14:43
In Antwort auf

"Pack das Notwendigste für dich und die Kinder zusammen (Dokumente und Sparbücher, Wertanlagen etc. nicht vergessen!) und geh."

Nennt man in Fachkreisen übrigens Diebstahl. Also bitte Vorsicht mit solchen Tipps.

Unsinn, nicht nach deutschem Recht. Wenn sie verheiratet sind, gehört ihr alles zur Hälfte, was in der Ehe erworben wurde (Zugewinnausgleich). Also darf sie ihren Anteil davon mitnehmen und ihre persönlichen Dinge sowieso. 

Ihr Schmuck, Sparbücher oder Wertpapiere, die auf ihren Namen laufen, ihre Dokumente, Dinge, die sie schon in die Ehe mitgebracht hat gehören ihr ganz allein. Das wird dir jeder Richter bestätigen, denn bei Schmuck wird automatisch davon ausgegangen, dass er geschenkt wurde (wenn es nicht sowieso Erbstücke sind und Erbe gehört immer dem Erben alleine). Wenn Sparbücher oder Wertpapiere auf ihren Namen allein laufen, gehören sie auch ihr allein, denn dann wird davon ausgegangen, dass das bewusst so gemacht wurde. 

Bei gemeinsamen Anlagen oder Konten, die auf beide Ehepartner laufen, gebührt ihr die Hälfte und die darf sie auch mitnehmen.
 

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27. Dezember 2020 um 14:54
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Hallo zusammen,
ich weiß nicht weiter und hoffe auf Euern Rat.

Mein Mann hat schon immer mal einen über den Durst hinausgetrunken, dich die letzten 8 Jahre so oft, dass ich manchmal echt Angst vor ihm hatte. Zu dem hat er mich sowohl nüchtern, als auch betrunken immer wie ein schlechte Haushälterin behandelt, die sich zudem um die Kinder kümmert. Auch vor den Kindern hat er mich immer schlecht gemacht: "eure Mutter kann nicht kochen... kann nicht putzen....." ich habe immer mal versucht, wenigsten eine Umarmung zu bekommen, oder einen Kuss. Vor 5 Jahren war dann eine Phase, in der er mal nicht getrunken hat und ich habe ihm gesagt, wie ich mich fühle etc aber nach ein paar Wochen fing alles wieder von vorne los. Meine Große merkte immer mehr, das etwas nicht stimmt und hat geweint, aus Angst, dass die Familie auseinander bricht. Also habe ich ihr versprochen, als den Beschimpfungen und Beleidigung, die die letzten Jahre immer ne wurden, standzuhalten. Doch am Ende war ich nur noch am weinen. Also nahm ich mir vor, mich zu trennen, aus Angst vor seiner Reaktion hatte ich gezögert. Da es mir immer schlechter ging, habe ich im September recht schnell eine Mutter-Kind-Kur bekommen, die ich so herbei gesehnt hatte, weil ich einfach nicht zu Hause sein wollte.
Als mein Mann dann während der Kur schrieb, ich solle doch das Familienfoto aus dem WhatsApp Profil nehmen u ich nur noch noch drin hatte, schrieb ein alter Bekannter "nettes Foto" und erkundigte sich hier und da, wie es uns geht.
Wieder zu Hause, ging das Genörgel ewigerer los und ich fühlte mich mies. Als ich krank war, fragte mein Mann nur, wann es denn Essen gibt und dieser oben genannte Bekannte schrieb:" wie geht es Dir", und schrieb "lieb, das du fragst" und er antworte "ich mache mir halt Sorgen". Ich war nach all den Jahren der Demütigung so gerührt, dass ich weinen mußte. Seid her schrieben wir öfters mal und ich bekam nette Komplimente. Als wir uns dann zufällig Anfang November trafen, küsste er mich und ich war so glücklich...
Ganz unabhängig davon hatte ich mit der Caritas Familienstelle, dem psychologischen Dienst, dem RA und meinem Chef abgeklärt, wie ich vorgehen kann und wie die Kinder abgesichert sind...
es kam dann zum Tag x. Erst sagte er noch "gut, wann willst du raus" und dann plötzlich heulte er los, weil er mich doch so sehr liebt. Vor den Kindern sagte er: wenn ihr geht, bringe ich mich um". Er hat tatsächlich 3 Tage geheult und gebettelt aber ich empfinde nichts mehr, nach all den Jahren ist es er Abneigung statt Zuneigung. Doch nun versucht er alles, mich umzustimmen, spielt auf "verliebtes Paar", versteht nicht, dass ich seine Gefühle nicht erwidere. Hängt abends, morgens, nachts ständig an mir. Verfolgt mich in ganzen Haus, begrabscht mich....
ich soll doch an die Familie denken. Ich sage, dass ich die letzten Jahre für die Familie gelitten habe. Aber er sagt immer, er sei ein neuer Mensch, ich würde schon lernen ihn zu lieben und ich soll an die Kinder denken.
Und je mehr er mich bedrängt, um so mehr möchte ich nicht und komischer Weise sehne ich mich um so mehr nach o. g. Bekannten, obwohl ich weiß, dass dies nicht mehr als eine kurze Affäre werden wird. Aber ursprünglich wollte ich ja schon seit Frühjahr hier raus. Nun bin ich wieder die, die weint und keinen Ausweg findet. Bin ich wirklich eine so schlechte Mutter, wenn ich die Trennung durchziehe. Ich leider so sehr, dass ich gestern, als ich bei einem Spiel Tränen gelacht habe, die Tränen plötzlich in richtige Tränen umwandelten, die ich nicht zurückhalten konnte.
Ist es meine Bestimmung, einfach nur unglücklich zu sein, für die die Familie?
Danke!

Ich kann mich den anderen nur anschließen:

Dein Mann zieht jetzt ein Theater ab, um dich zu halten. Wie er wirklich ist, hast du ja in all euren gemeinsamen Jahren erlebt.

Inhaltlich kann ich nichts mehr hinzufügen. Ich melde mich nur zu Wort, damit es eine weitere Stimme des selben Inhalts wie die Vorschreiber gibt.

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27. Dezember 2020 um 18:58
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Unsinn, nicht nach deutschem Recht. Wenn sie verheiratet sind, gehört ihr alles zur Hälfte, was in der Ehe erworben wurde (Zugewinnausgleich). Also darf sie ihren Anteil davon mitnehmen und ihre persönlichen Dinge sowieso. 

Ihr Schmuck, Sparbücher oder Wertpapiere, die auf ihren Namen laufen, ihre Dokumente, Dinge, die sie schon in die Ehe mitgebracht hat gehören ihr ganz allein. Das wird dir jeder Richter bestätigen, denn bei Schmuck wird automatisch davon ausgegangen, dass er geschenkt wurde (wenn es nicht sowieso Erbstücke sind und Erbe gehört immer dem Erben alleine). Wenn Sparbücher oder Wertpapiere auf ihren Namen allein laufen, gehören sie auch ihr allein, denn dann wird davon ausgegangen, dass das bewusst so gemacht wurde. 

Bei gemeinsamen Anlagen oder Konten, die auf beide Ehepartner laufen, gebührt ihr die Hälfte und die darf sie auch mitnehmen.
 

JETZT ist es korrekt 

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28. Dezember 2020 um 15:16
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JETZT ist es korrekt 

Na bitte.

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