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Beziehung beenden - ich bringe es nicht übers Herz

7. März um 23:07 Letzte Antwort: 8. März um 19:47

Hallo zusammen,

ich (37) bin seit knapp 6 Jahren mit meiner Partnerin (33) zusammen. Oftmals haben wir uns nur einige Tage in der Woche gesehen, was beruflich bedingt nicht anders machbar war - das ist auch heute noch so.

Ich bin beruflich zur Zeit viel unterwegs und wir sehen uns teilweise Wochen lang nicht. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich sie in dieser Zeit auch nicht wirklich vermisse. Ich habe andere Menschen und Kollegen um mich und bin damit dann "zufrieden"

Wenn wir uns dann allerdings sehen genieße ich die Zeit aber auch irgendwie. Auch wenn wir mal längere Zeit miteinander verbringen, zum Beispiel im Urlaub, dann läuft alles super und wir genießen das. Allerdings verfliegt das sobald wir uns nicht mehr sehen. Ich fühle mich ehrlich gesagt richtig schlecht bei diesen Gefühlen weil ich das Gefühl habe, dass ich sie nur als "Zeitvertreib" nutze

Ich weiß dass sie mich wirklich liebt, bei mir kann ich das ehrlich gesagt garnicht mehr genau sagen. Ist es nur Gewohnheit oder Liebe? Wir haben auch Sex wenn wir uns sehen, aber bis auf einen flüchtigen Kuss abends vorm zu Bett gehen ist sonst nichts mehr mit Zärtlichkeiten, kein Kuscheln, kein Händchen halten...

Nun hat sie gestern Abend das Thema zusammenziehen angesprochen - das würde sie sich gerne wünschen. Ich habe weder ja noch nein gesagt um sie nicht zu verletzen, ihr aber auch keine falschen Hoffnungen zu machen, sondern ich sagte ihr ich muss darüber mal ein paar Nächte schlafen. Allerdings spiele ich schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken die Beziehung zu beenden - also das krasse Gegenteil zu ihrem Vorschlag.

Das Zusammenziehen wäre auch nicht ganz so leicht. Wir wohnen beide in kleinen Wohnungen und dazu noch 85 km von einander entfernt. Wir müssten uns also irgendwo eine komplett neue Wohnung holen.

Das Zusammenziehen könnte vielleicht neuen Schwung reinbringen. Wenn wir unsere Zeit miteinander verbringen ist ja eigentlich immer alles gut. Auf der anderen Seite geht das ganze vielleicht nach hinten los, ich bin noch entschlossener Schluss zu machen. Dann haben wir beide unseren alten Hausstand aufgelöst und keinen Rückzugsort mehr - man müsste also im schlimmsten Fall so lange zusammenwohnen bis jemand von uns eine neue Wohnung gefunden hat. Das wäre der Horror!

Egal für welchen Weg ich mich in meinen Gedanken entscheide - in beiden Fällen geht es nicht gut aus.

Ich habe auch vielleicht einfach nur Angst mit bald 40 Jahren allein zu sein

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7. März um 23:28

Mach Schluss. Du gibst dir doch die Antwort selbst. Sie hat auch das recht sif einen Partner der die wirklich liebt etc. 

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7. März um 23:28

Mach Schluss. Du gibst dir doch die Antwort selbst. Sie hat auch das recht sif einen Partner der die wirklich liebt etc. 

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8. März um 0:37
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Hallo zusammen,

ich (37) bin seit knapp 6 Jahren mit meiner Partnerin (33) zusammen. Oftmals haben wir uns nur einige Tage in der Woche gesehen, was beruflich bedingt nicht anders machbar war - das ist auch heute noch so.

Ich bin beruflich zur Zeit viel unterwegs und wir sehen uns teilweise Wochen lang nicht. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich sie in dieser Zeit auch nicht wirklich vermisse. Ich habe andere Menschen und Kollegen um mich und bin damit dann "zufrieden"

Wenn wir uns dann allerdings sehen genieße ich die Zeit aber auch irgendwie. Auch wenn wir mal längere Zeit miteinander verbringen, zum Beispiel im Urlaub, dann läuft alles super und wir genießen das. Allerdings verfliegt das sobald wir uns nicht mehr sehen. Ich fühle mich ehrlich gesagt richtig schlecht bei diesen Gefühlen weil ich das Gefühl habe, dass ich sie nur als "Zeitvertreib" nutze

Ich weiß dass sie mich wirklich liebt, bei mir kann ich das ehrlich gesagt garnicht mehr genau sagen. Ist es nur Gewohnheit oder Liebe? Wir haben auch Sex wenn wir uns sehen, aber bis auf einen flüchtigen Kuss abends vorm zu Bett gehen ist sonst nichts mehr mit Zärtlichkeiten, kein Kuscheln, kein Händchen halten...

Nun hat sie gestern Abend das Thema zusammenziehen angesprochen - das würde sie sich gerne wünschen. Ich habe weder ja noch nein gesagt um sie nicht zu verletzen, ihr aber auch keine falschen Hoffnungen zu machen, sondern ich sagte ihr ich muss darüber mal ein paar Nächte schlafen. Allerdings spiele ich schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken die Beziehung zu beenden - also das krasse Gegenteil zu ihrem Vorschlag.

Das Zusammenziehen wäre auch nicht ganz so leicht. Wir wohnen beide in kleinen Wohnungen und dazu noch 85 km von einander entfernt. Wir müssten uns also irgendwo eine komplett neue Wohnung holen.

Das Zusammenziehen könnte vielleicht neuen Schwung reinbringen. Wenn wir unsere Zeit miteinander verbringen ist ja eigentlich immer alles gut. Auf der anderen Seite geht das ganze vielleicht nach hinten los, ich bin noch entschlossener Schluss zu machen. Dann haben wir beide unseren alten Hausstand aufgelöst und keinen Rückzugsort mehr - man müsste also im schlimmsten Fall so lange zusammenwohnen bis jemand von uns eine neue Wohnung gefunden hat. Das wäre der Horror!

Egal für welchen Weg ich mich in meinen Gedanken entscheide - in beiden Fällen geht es nicht gut aus.

Ich habe auch vielleicht einfach nur Angst mit bald 40 Jahren allein zu sein

..es ist nicht fair sie hinzuhalten und noch weniger,ihr keine klaren Antworten zu geben.

Natürlich wird für sie die Welt zusammenbrechen..aber so wie Du es hier erzählst..seid ihr Freunde,aber kein Paar.
Zu wenig um ein Leben gemeinsam zu versuchen.

Trenn Dich besser- aber fair.

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8. März um 6:47

Vertrau deinem Gefühl. Du bist voller Zweifel. Wenn man spürt, dass etwas nicht stimmt, was es aber sollte, dann ändere die Richtung. Du gestaltest dein Leben. Sei ehrlich und fair zu ihr. Sprich mit ihr. 

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8. März um 10:23
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..es ist nicht fair sie hinzuhalten und noch weniger,ihr keine klaren Antworten zu geben.

Natürlich wird für sie die Welt zusammenbrechen..aber so wie Du es hier erzählst..seid ihr Freunde,aber kein Paar.
Zu wenig um ein Leben gemeinsam zu versuchen.

Trenn Dich besser- aber fair.

Ich wollte sie auch nicht hinhalten sondern habe wirklich etwas Zeit zum Bedenken gebraucht. Ich habe mich in dem Moment halt gefragt ob Schluss machen der richtige Schritt ist oder ob es halt auch anders geht. Da konnte ich in diesem Moment nicht sofort Ja oder Nein sagen.

Aber vermutlich hast du Recht, es ist zu wenig. Und das macht mich auch irgendwie unendlich traurig 

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8. März um 10:41

Es macht dich traurig, dass sie leiden wird. Wie traurig macht dich das denn? Vielleicht willst du dich einfach noch nicht festlegen. Vielleicht brauchst du noch Zeit, um selbst festzustellen, was du wirklich möchtest. Wenn du eine ernsthafte Beziehung möchtest, musst du dich auch drauf einlassen. Dafür muss man sich auch öffnen. Vielleicht hast du einfach Bedenken vor der Veränderung. Gefühle hast du schon für sie. Warum hast du solche Angst vor Nähe. 

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8. März um 11:00
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Es macht dich traurig, dass sie leiden wird. Wie traurig macht dich das denn? Vielleicht willst du dich einfach noch nicht festlegen. Vielleicht brauchst du noch Zeit, um selbst festzustellen, was du wirklich möchtest. Wenn du eine ernsthafte Beziehung möchtest, musst du dich auch drauf einlassen. Dafür muss man sich auch öffnen. Vielleicht hast du einfach Bedenken vor der Veränderung. Gefühle hast du schon für sie. Warum hast du solche Angst vor Nähe. 

Natürlich macht es mich traurig, dass sie leiden würde. Aber es macht mich auch traurig, dass sie dann weg ist. Hört sich paradox an ich weiß. Auf der einen Seite vermisse ich sie nicht so wie ich sie vielleicht vermissen sollte. Auf der anderen Seite habe ich schon Angst sie zu verlieren. Ich meine sie ist dann weg aus meinem Leben. Ich würde schon sagen, dass sie meine beste Freundin ist aber die Beziehung ist nicht besonders tiefgreifend, eher oberflächlich wenn man sich dann mal sieht. Was unter anderem auch der Grund dafür war, dass ich übers Schluss machen überhaupt erst nachdenke.

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8. März um 11:09

Was bedeutet denn oberflächlich für dich? Wenn du sie als deine beste Freundin ansiehst, dann sind das sehr gute Voraussetzungen. Vielleicht kann man das Oberflächliche intensiver werden lassen, dem ganzen mehr Tiefe geben. Du hast mehr Gefühle für sie, als es dir bewusst ist, deswegen auch die Traurigkeit. Ist die zu locker im Umgang mit anderen, was verstehst du unter oberflächlich.

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8. März um 11:17
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Was bedeutet denn oberflächlich für dich? Wenn du sie als deine beste Freundin ansiehst, dann sind das sehr gute Voraussetzungen. Vielleicht kann man das Oberflächliche intensiver werden lassen, dem ganzen mehr Tiefe geben. Du hast mehr Gefühle für sie, als es dir bewusst ist, deswegen auch die Traurigkeit. Ist die zu locker im Umgang mit anderen, was verstehst du unter oberflächlich.

Wenn wir miteinander reden, dann über den Einkaufszettel für die nächsten drei Tage um es mal mit etwas Sarkasmus auszudrücken. Außerdem ist neben ein bisschen Sex (der eher immer gleich abläuft und keine Spannung bietet und irgendwie an Pflichterfüllung erinnert) keinerlei Zärtlichkeit mehr da. Kein Händchenhalten, kein Kuscheln - nix. Aber das geht irgendwie von beiden Seiten aus.

Es ist alles so zur Routine geworden, obwohl wir uns nur selten sehen. Und ich habe halt Angst, dass es durch zusammenziehen nur noch schlimmer wird

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8. März um 11:22
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Natürlich macht es mich traurig, dass sie leiden würde. Aber es macht mich auch traurig, dass sie dann weg ist. Hört sich paradox an ich weiß. Auf der einen Seite vermisse ich sie nicht so wie ich sie vielleicht vermissen sollte. Auf der anderen Seite habe ich schon Angst sie zu verlieren. Ich meine sie ist dann weg aus meinem Leben. Ich würde schon sagen, dass sie meine beste Freundin ist aber die Beziehung ist nicht besonders tiefgreifend, eher oberflächlich wenn man sich dann mal sieht. Was unter anderem auch der Grund dafür war, dass ich übers Schluss machen überhaupt erst nachdenke.

Dich plagen da wohl mehr persönliche Verlustängste, als wirkliche Liebe.. 
um für solche "Defizite" aufzukommen, ist nicht der Partner zuständig, da ist Selbstreflexion gefragt. 

Du hast dir die Antwort schon selbst gegeben.. 

Es gibt da eine ganz simple "Testmethode"

Stell die Fragen an dich selbst. Oder sag einfach zu dir selbst: "ich trenne mich" 

..fühlt sich das dann wie ein schweres Gefühl an, zieht es runter oder fühlt es sich leicht an, ein erhebendes Gefühl im Bauch?

stell die Frage / Aussage auch ungekehrt also "Ich ziehe mit ihr zusammen" und beobachte welches Gefühl sich unmittelbar danach einstellt.. 

Das Bauchgefühl hat immer recht, wenn man nicht noch allerlei anderes hineininterpretiert, was ja dann wieder vom Kopf kommen würde..

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8. März um 11:31

Vielleicht ist sie vom Typ her eher zurückhaltend. Versteh mich nicht falsch, aber vielleicht traut sie sich nicht. Vielleicht liegt das an ihrer Erziehung oder ihren vorherigen Erfahrungen. Sie möchte nichts falsch machen. Nimm doch Mal ihre Hand und warte nicht. Das was du gibst bekommst du zurück. Flüster ihr mal was erotisches ins Ohr auch beim Einkaufen. Mach du den ersten Schritt. Zeig ihr, was Leben heißt und nicht angepasst durch die Welt laufen. 

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8. März um 11:33

Weisst du, du kannst sie zum Strahlen bringen und eure Beziehung auf ein höheres Niveau bringen. 

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8. März um 11:46
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Vielleicht ist sie vom Typ her eher zurückhaltend. Versteh mich nicht falsch, aber vielleicht traut sie sich nicht. Vielleicht liegt das an ihrer Erziehung oder ihren vorherigen Erfahrungen. Sie möchte nichts falsch machen. Nimm doch Mal ihre Hand und warte nicht. Das was du gibst bekommst du zurück. Flüster ihr mal was erotisches ins Ohr auch beim Einkaufen. Mach du den ersten Schritt. Zeig ihr, was Leben heißt und nicht angepasst durch die Welt laufen. 

Da gebe ich dir Recht. Sie ist zurückhaltend. Aber wir haben vor Jahren auch schonmal darüber gesprochen, es kann ja nicht sein, dass sie sich ständig "zurückhält" nur um nichts falsch zu machen.

Im Moment wäre es aber tatsächlich an mir das ganze zu vertiefen. Aber da sitzt ja auch ein Grund für meine Zweifel an der Beziehung. Wenn ich unterwegs bin dann vermisse ich sie kaum bis garnicht.

Ich stelle die Frage mal extra provokant: Warum soll ich die Beziehung vertiefen wenn ich sie eh nicht vermisse? Dann kann ich auch Schluss machen. Oder vermisse ich sie vielleicht nur deshalb nicht WEIL die Beziehung keinen sonderlichen Tiefgang hat und es würde sich bessern wenn wir das ändern.

Versteh mich nicht falsch, wenn ich nicht um die Beziehung kämpfen wollte, dann würde ich mir die Gedanken erst garnicht machen und alles direkt beenden.

Um auf das eigentliche Problem, auf das Zusammenziehen, zurückzukommen. Für mich wäre es der Horror wenn wir zusammenziehen uns versuchen zu nähern, es nicht klappt und wir nach nem halben Jahr praktisch getrennt noch so lange zusammen wohnen müssen bis der andere eine neue Bleibe gefunden hat.
 

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8. März um 12:11

Das Zusammenziehen wäre jetzt noch nicht sinnvoll. Es ist in der Tat so, dass du derjenige sein müsstest, der die Tiefe in diese Beziehung bringt. Du wirst das auch über einen längeren Zeitraum erhalten müssen. Das du sie nicht vermisst, liegt daran, dass etwas nicht fehlt, was aber fehlen sollte. Sie ist nunmal so wie sie ist. Du hast es aber in der Hand, dass sie sich öffnet, und sich dir völlig anvertraut. Dadurch wird sich alles ändern. Vielleicht kann sie ein Teil ihrer Zurückhaltung dann aufgeben. Sprich nicht mit ihr darüber, das wäre furchtbar für sie. Wenn du dich für die Beziehung entscheidest, dann wirst du offen all das tun, wovon du träumst. Ihre Hand nehmen, mehr Blickkontakt suchen, näher körperlich an ihr dran sein. Sag ihr wie heiss sie aussieht und schau welche Reaktion das in ihr auslöst. Investiert Gefühl und Nähe und frag sie wovon sie träumt. Du machst die viele Gedanken, da sie es wert ist.

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8. März um 12:31
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Dich plagen da wohl mehr persönliche Verlustängste, als wirkliche Liebe.. 
um für solche "Defizite" aufzukommen, ist nicht der Partner zuständig, da ist Selbstreflexion gefragt. 

Du hast dir die Antwort schon selbst gegeben.. 

Es gibt da eine ganz simple "Testmethode"

Stell die Fragen an dich selbst. Oder sag einfach zu dir selbst: "ich trenne mich" 

..fühlt sich das dann wie ein schweres Gefühl an, zieht es runter oder fühlt es sich leicht an, ein erhebendes Gefühl im Bauch?

stell die Frage / Aussage auch ungekehrt also "Ich ziehe mit ihr zusammen" und beobachte welches Gefühl sich unmittelbar danach einstellt.. 

Das Bauchgefühl hat immer recht, wenn man nicht noch allerlei anderes hineininterpretiert, was ja dann wieder vom Kopf kommen würde..

Sorry habe deine Antwort ganz übersehen bisher

Also um ehrlich zu sein habe ich bei beiden Gedanken kein sonderlich gutes Gefühl

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8. März um 12:34
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Das Zusammenziehen wäre jetzt noch nicht sinnvoll. Es ist in der Tat so, dass du derjenige sein müsstest, der die Tiefe in diese Beziehung bringt. Du wirst das auch über einen längeren Zeitraum erhalten müssen. Das du sie nicht vermisst, liegt daran, dass etwas nicht fehlt, was aber fehlen sollte. Sie ist nunmal so wie sie ist. Du hast es aber in der Hand, dass sie sich öffnet, und sich dir völlig anvertraut. Dadurch wird sich alles ändern. Vielleicht kann sie ein Teil ihrer Zurückhaltung dann aufgeben. Sprich nicht mit ihr darüber, das wäre furchtbar für sie. Wenn du dich für die Beziehung entscheidest, dann wirst du offen all das tun, wovon du träumst. Ihre Hand nehmen, mehr Blickkontakt suchen, näher körperlich an ihr dran sein. Sag ihr wie heiss sie aussieht und schau welche Reaktion das in ihr auslöst. Investiert Gefühl und Nähe und frag sie wovon sie träumt. Du machst die viele Gedanken, da sie es wert ist.

Vielen Dank! Ich bin zwar noch nicht wirklich weiter jetzt mit meiner Entscheidung, aber habe doch mal eine andere Sichtweise gehört.

Ich würde es ja gerne probieren bin mir aber nicht sicher ob es sich auf lange Sicht bessert, wird sind nunmal schon sehr lange zusammen und haben es bisher ja auch nicht auf die Kette bekommen. Auch dass wir das ganze weiterhin auf Distanz machen müssen macht die Sache nicht einfacher.

Aber du hast schon Recht, sollte ich die Beziehung retten wollen, dann liegt es ersteinmal an mir.

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8. März um 13:33
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Hallo zusammen,

ich (37) bin seit knapp 6 Jahren mit meiner Partnerin (33) zusammen. Oftmals haben wir uns nur einige Tage in der Woche gesehen, was beruflich bedingt nicht anders machbar war - das ist auch heute noch so.

Ich bin beruflich zur Zeit viel unterwegs und wir sehen uns teilweise Wochen lang nicht. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich sie in dieser Zeit auch nicht wirklich vermisse. Ich habe andere Menschen und Kollegen um mich und bin damit dann "zufrieden"

Wenn wir uns dann allerdings sehen genieße ich die Zeit aber auch irgendwie. Auch wenn wir mal längere Zeit miteinander verbringen, zum Beispiel im Urlaub, dann läuft alles super und wir genießen das. Allerdings verfliegt das sobald wir uns nicht mehr sehen. Ich fühle mich ehrlich gesagt richtig schlecht bei diesen Gefühlen weil ich das Gefühl habe, dass ich sie nur als "Zeitvertreib" nutze

Ich weiß dass sie mich wirklich liebt, bei mir kann ich das ehrlich gesagt garnicht mehr genau sagen. Ist es nur Gewohnheit oder Liebe? Wir haben auch Sex wenn wir uns sehen, aber bis auf einen flüchtigen Kuss abends vorm zu Bett gehen ist sonst nichts mehr mit Zärtlichkeiten, kein Kuscheln, kein Händchen halten...

Nun hat sie gestern Abend das Thema zusammenziehen angesprochen - das würde sie sich gerne wünschen. Ich habe weder ja noch nein gesagt um sie nicht zu verletzen, ihr aber auch keine falschen Hoffnungen zu machen, sondern ich sagte ihr ich muss darüber mal ein paar Nächte schlafen. Allerdings spiele ich schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken die Beziehung zu beenden - also das krasse Gegenteil zu ihrem Vorschlag.

Das Zusammenziehen wäre auch nicht ganz so leicht. Wir wohnen beide in kleinen Wohnungen und dazu noch 85 km von einander entfernt. Wir müssten uns also irgendwo eine komplett neue Wohnung holen.

Das Zusammenziehen könnte vielleicht neuen Schwung reinbringen. Wenn wir unsere Zeit miteinander verbringen ist ja eigentlich immer alles gut. Auf der anderen Seite geht das ganze vielleicht nach hinten los, ich bin noch entschlossener Schluss zu machen. Dann haben wir beide unseren alten Hausstand aufgelöst und keinen Rückzugsort mehr - man müsste also im schlimmsten Fall so lange zusammenwohnen bis jemand von uns eine neue Wohnung gefunden hat. Das wäre der Horror!

Egal für welchen Weg ich mich in meinen Gedanken entscheide - in beiden Fällen geht es nicht gut aus.

Ich habe auch vielleicht einfach nur Angst mit bald 40 Jahren allein zu sein

Auf KEINEN  Fall zusammenziehen, so lange es da Probleme gibt. Und jetzt muss ich echt schimpfen. Wieso reagierst Du erst jetzt? Wieso redest Du nicht mit deiner Partnerin, anstatt alleine zu überlegen, ob Du vielleicht keine Lust oder Liebe mehr für sie übrig hast? Dieses Getue, als wäre alles ok und dann aus heiterem Himmel Schluss zu machen ist besch... und so was von unfair! Du verwehrst ihr jede Chance, gemeinsam mit Dir eine Lösung zu finden, bevor es zu spät ist. Sie ist ohne Dich wahrscheinlich besser dran und braucht jemanden, der weiß, was Partnerschaft bedeutet. 🙄

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8. März um 13:49
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Sorry habe deine Antwort ganz übersehen bisher

Also um ehrlich zu sein habe ich bei beiden Gedanken kein sonderlich gutes Gefühl

Na also... alles andere redest du dir schön.. oder wird schön geredet.. 

wenn doch nur noch dies und das wäre.. dann könnt ich eventuell vielleicht.. 

Vor "Trennungsschmerz" ist auch der sich trennende Part nicht gefeit..

lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.. 

Trotzdem glaube ich, du wirst dich leicht und befreit fühlen wenn du es zu Ende bringst..

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8. März um 17:17
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Weisst du, du kannst sie zum Strahlen bringen und eure Beziehung auf ein höheres Niveau bringen. 

Man muss ein totes Pferd nicht auf Teufel komm raus weiter reiten. Man kann auch absteigen.

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8. März um 19:43

Auch wenn ihr 89km auseinander wohnt, ist es doch für beide Seiten eine sehr gelegene Möglichkeit, das zusammenziehen auf Probe zu versuchen. Dann wohnt ihr erstmal 2 Wochen bei dir und dann 2 Wochen bei ihr. Schaut in der Zeit, wie euer gemeinsamer Alltag gelingt. So braucht ihr nicht eure Wohnungen aufgeben, nicht das Risiko des finalen zusammen ziehens eingehen und du kannst für dich prüfen, ob das zusammen bleiben für dich wirklich dad Richtige oder eine Trennung doch unabdingbar ist. Auf diese Weise bekommt sie auch ihren Wunsch erfüllt, mit dir erstmal auf Probe zusammen zu ziehen und fühlt sich nicht angewiesen. Vielleicht kommt ihr nach dieser Testphase sogar zur ähnlichen Erkenntnis, dass es nicht passt. Oder es stellt sich doch noch heraus, dass es auf einmal wirklich besser läuft. Ja, die Distanz ist groß, aber die Probleme, die ihr dann hattet, wenn ein richtiges zusammen ziehen nicht klappt, wären finanziell und zwischenmenschlich deutlich größer.

Deine Optionen sind also bisher:
Trennen. 
Zusammenziehen und dann eventuell doch festste, dass es nicht klappt. 
Auf Probe zusammen ziehen und dann die entsprechenden Schlüsse daraus ziehen. 

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8. März um 19:47

Entschuldigt die Schreibfehler wegen Autokorrekt... 

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