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Beziehung anfangen mit arbeitslosem Mann?

23. September um 14:26

Hallo ihr Lieben,

ich richte mich an euch, da ich hoffe, hier einen guten Rat zu finden.
Es gibt in meinem Leben einen Mann, den ich jetzt schon eine Weile kenne uns auch sehr gerne mag. Wir haben ähnliche Ansichten und ähnliche Interessen, und ich habe das Gefühl, dass ich dabei bin, so langsam Gefühle für ihn zu entwickeln.

Nun ist es aber so, dass er schon seit längerer Zeit arbeitslos ist. Er hat auch für sein Studium recht lange gebraucht. In der Zwischenzeit hat er auch mal für ein halbes Jahr gearbeitet, aber den Job war er dann irgendwann auch wieder los geworden. Momentan befindet er sich auf der Suche, aber ich habe das Gefühl, dass seine Vorstellungen da vielleicht etwas unrealistisch und naiv sind. In einigen Belangen verkauft er sich unter Wert, in anderen hat er für seine Situation meiner Ansicht nach zu hohe Ansprüche. Und ich habe den Eindruck, dass er sich manchmal auch nicht so richtig bemüht. Zum Beispiel hätte er die Chance auf eine Stelle gehabt, wenn er sich selbst noch ein paar Fähigkeiten angeeignet hätte - aber das hat er dann nicht getan.

Ich bin nun sehr unschlüssig, wie ich mit der Situation umgehen soll und ob ich mich auf eine Beziehung zu ihm einlassen soll (ich weiß, dass seinerseits definitiv Interesse besteht, da wir über das Thema auch schon mal gesprochen haben). Einerseits mag ich ihn so gern und fühle mich auch zu ihm hingezogen. Andererseits stört mich die Sache mit der Arbeitslosigkeit - ich wünsche mir eigentlich schon einen Partner, der da eine gewisse Motivation hat. Ich habe da nicht mal besonders hohe Ansprüche, also er muss nun wirklich kein Arzt oder sonstwas sein

Bringt es denn etwas, in die Beziehung zu gehen mit dem "Hintergedanken", ihn vielleicht etwas anzuspornen, sich mehr um einen Job zu bemühen? Aber sagt man nicht auch, dass man nicht in eine Beziehung gehen sollte mit dem Vorsatz, etwas an dem Anderen zu verändern?

Ich würde mich freuen, eure Meinungen dazu zu lesen. Danke im Voraus.

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23. September um 14:39

"dass man nicht in eine Beziehung gehen sollte mit dem Vorsatz, etwas an dem Anderen zu verändern"

Das ist definitiv meine Meinung. Jedenfalls wenn es keine Kleinigkeiten wie z.B. schlechte Tischmanieren betrifft, sondern ein Thema, das was mit der grundlegenden Lebenseinstellung und/oder Lebensführung zu tun hat. In deinem Fall würdest du dich absehbarerweise nur in die Mama-Rolle begeben, und das ist für keinen von euch beiden ne tolle Sache.

lg
cefeu

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24. September um 6:12
In Antwort auf lichtkrieger1

Wenn Du Deine Gedanken änderst, etwa so: Meine Liebe hat große positive Kraft, sie kann Wunder wirken, auf alles um mich herum, auch auf einen Mann der Arbeitslos ist.
Nicht denken ich verändere ihn sondern, Liebe ist eine starke Macht, ehrliche Liebe.
Das Universum wird durch Liebe zusammen gehalten.

LG Lichtkrieger 

Jup, mit solchen Gedanken kann man richtig glorreich an der Realität scheitern ...

lg
cefeu

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23. September um 19:11
In Antwort auf lapislazuli

Hallo ihr Lieben,

ich richte mich an euch, da ich hoffe, hier einen guten Rat zu finden.
Es gibt in meinem Leben einen Mann, den ich jetzt schon eine Weile kenne uns auch sehr gerne mag. Wir haben ähnliche Ansichten und ähnliche Interessen, und ich habe das Gefühl, dass ich dabei bin, so langsam Gefühle für ihn zu entwickeln.

Nun ist es aber so, dass er schon seit längerer Zeit arbeitslos ist. Er hat auch für sein Studium recht lange gebraucht. In der Zwischenzeit hat er auch mal für ein halbes Jahr gearbeitet, aber den Job war er dann irgendwann auch wieder los geworden. Momentan befindet er sich auf der Suche, aber ich habe das Gefühl, dass seine Vorstellungen da vielleicht etwas unrealistisch und naiv sind. In einigen Belangen verkauft er sich unter Wert, in anderen hat er für seine Situation meiner Ansicht nach zu hohe Ansprüche. Und ich habe den Eindruck, dass er sich manchmal auch nicht so richtig bemüht. Zum Beispiel hätte er die Chance auf eine Stelle gehabt, wenn er sich selbst noch ein paar Fähigkeiten angeeignet hätte - aber das hat er dann nicht getan.

Ich bin nun sehr unschlüssig, wie ich mit der Situation umgehen soll und ob ich mich auf eine Beziehung zu ihm einlassen soll (ich weiß, dass seinerseits definitiv Interesse besteht, da wir über das Thema auch schon mal gesprochen haben). Einerseits mag ich ihn so gern und fühle mich auch zu ihm hingezogen. Andererseits stört mich die Sache mit der Arbeitslosigkeit - ich wünsche mir eigentlich schon einen Partner, der da eine gewisse Motivation hat. Ich habe da nicht mal besonders hohe Ansprüche, also er muss nun wirklich kein Arzt oder sonstwas sein

Bringt es denn etwas, in die Beziehung zu gehen mit dem "Hintergedanken", ihn vielleicht etwas anzuspornen, sich mehr um einen Job zu bemühen? Aber sagt man nicht auch, dass man nicht in eine Beziehung gehen sollte mit dem Vorsatz, etwas an dem Anderen zu verändern?

Ich würde mich freuen, eure Meinungen dazu zu lesen. Danke im Voraus.

haha...willkommen in der doppelmoralischen Welt der Frau.
Männer sind immer die Arschlöcher, wenn sie Probleme mit dem Aussehen der Frau haben...sind oberflächlich und müssen ihr Verhalten überdenken.

Frau kann hingegen über den Status von Männern jammern was sie will und das ist in Ordnung und ja überhaupt nicht oberflächlich.

Wenn man wirklich liebt, ist es egal ob jemand wie jemand aussieht oder was derjenige arbeitet oder nicht arbeitet.
..und kommt jetzt nicht mit "allgemeiner Einstellung" . Wenn ihr eurern Partner nur liebt, weil er dieses oder jenes ist...was würde passieren, wenn das wegfällt? Einfach fallen lassen? Tja dann...ist es KEINE liebe

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23. September um 14:39

"dass man nicht in eine Beziehung gehen sollte mit dem Vorsatz, etwas an dem Anderen zu verändern"

Das ist definitiv meine Meinung. Jedenfalls wenn es keine Kleinigkeiten wie z.B. schlechte Tischmanieren betrifft, sondern ein Thema, das was mit der grundlegenden Lebenseinstellung und/oder Lebensführung zu tun hat. In deinem Fall würdest du dich absehbarerweise nur in die Mama-Rolle begeben, und das ist für keinen von euch beiden ne tolle Sache.

lg
cefeu

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23. September um 14:51
In Antwort auf cefeu1

"dass man nicht in eine Beziehung gehen sollte mit dem Vorsatz, etwas an dem Anderen zu verändern"

Das ist definitiv meine Meinung. Jedenfalls wenn es keine Kleinigkeiten wie z.B. schlechte Tischmanieren betrifft, sondern ein Thema, das was mit der grundlegenden Lebenseinstellung und/oder Lebensführung zu tun hat. In deinem Fall würdest du dich absehbarerweise nur in die Mama-Rolle begeben, und das ist für keinen von euch beiden ne tolle Sache.

lg
cefeu

Da kann ich nur zustimmen, ich kenne auch 2 solche Männer die ewig Studiert haben und ewig von Mama und Papa alles spediert bekommen haben. Mussten nie lernen wie man Essen auf den Tisch bekommt und das man auch mal Jobs annehmen muss die einem nicht so gefallen oder nicht liegen nur das man Finanziell nicht abbricht..... es sind nur Freunde von mir, aber ich könnte niemals mit solch einem Mann zusammen sein. Wie du sagst entweder will ich die Mama von ihm werden oder ich suche mir einen richtigen Mann der im Leben steht. 

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23. September um 16:15

Hat er nur deswegen keine Arbeit, weil er ein fauler Sack ist?

Oder sind der Depressionen, Burn out etc im Spiel?

Sich einfach mal eben so ein paar neue Fähigkeiten aneignen, um eine Stelle zu bekommen, das schafft nun einmal nicht jeder. Das anzunehmen finde ich ziemlich vermessen.
Ich hab lieber einen arbeitslosen Partner als einen der jeden Tag gebrochen zur Arbeit kriecht und nach Feierabend nur scheiße drauf ist und leidet.

Mit einem faulen Drecksack mit Allüren würde ich aber auch nicht zusammen sein wollen.

Musst du wissen, wo dein Partner einzuordnen ist.
 

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23. September um 16:15

Hat er nur deswegen keine Arbeit, weil er ein fauler Sack ist?

Oder sind da Depressionen, Burn out etc im Spiel?

Sich einfach mal eben so ein paar neue Fähigkeiten aneignen, um eine Stelle zu bekommen, das schafft nun einmal nicht jeder. Das anzunehmen finde ich ziemlich vermessen.
Ich hab lieber einen arbeitslosen Partner als einen der jeden Tag gebrochen zur Arbeit kriecht und nach Feierabend nur scheiße drauf ist und leidet.

Mit einem faulen Drecksack mit Allüren würde ich aber auch nicht zusammen sein wollen.

Musst du wissen, wo dein Partner einzuordnen ist.
 

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23. September um 16:51
In Antwort auf ruesombre

Hat er nur deswegen keine Arbeit, weil er ein fauler Sack ist?

Oder sind der Depressionen, Burn out etc im Spiel?

Sich einfach mal eben so ein paar neue Fähigkeiten aneignen, um eine Stelle zu bekommen, das schafft nun einmal nicht jeder. Das anzunehmen finde ich ziemlich vermessen.
Ich hab lieber einen arbeitslosen Partner als einen der jeden Tag gebrochen zur Arbeit kriecht und nach Feierabend nur scheiße drauf ist und leidet.

Mit einem faulen Drecksack mit Allüren würde ich aber auch nicht zusammen sein wollen.

Musst du wissen, wo dein Partner einzuordnen ist.
 

Ich denke nicht, dass er Depressionen oder Burn Out hat. Allerdings bin ich mir manchmal nicht so sicher, ob ich seine Psyche so richtig verstehe. Er ist z.B. ein enorm gutmütiger Mensch, aber manchmal habe ich das Gefühl, dass diese Gutmütigkeit daher kommt, dass er keine richtigen Grenzen setzen kann. In anderen Situationen ist er dann manchmal so ehrlich, direkt und manchmal auch ungeschickt, dass ich mich dadurch verletzt fühle (allerdings bin ich auch leicht zu verletzen). Ich weiß nicht richtig wie ich es ausdrücken soll, aber manchmal habe ich das Gefühl, dass er nach außen hin zwar total lieb und normal erscheint, aber dass da doch irgendwelche Probleme dahinter stecken, die er aber selbst gar nicht wahrnimmt. Nicht so sehr in Form von Depressionen. Es ist eher so, dass er seine Bedürfnisse manchmal nicht richtig äußern kann ...

Ich weiß auch nicht, ob es jetzt wirklich Faulheit ist, die ihn am Arbeiten hindert. Wobei er, als er noch gearbeitet hat, schon häufiger gestöhnt hat über die 40-Stunden-Woche. Aber das tun ja viele. Er versucht halt im Moment, in eine andere Branche quer einzusteigen, und da gibt es immer mal wieder Projekte, an denen er mitmacht oder wo er sich bewirbt. Aber am Ende verläuft das alles im Sand, weil andere schneller waren, oder er arbeitet/bewirbt sich unentgeltlich ... eine Freundin von mir meinte mal, er wirkt sehr "schlafmützig" :-p ... und das fand ich tatsächlich irgendwie passend. Vielleicht wirkt er auf einen Arbeitgeber dann eben nicht unbedingt überzeugend, und vielleicht ist es auch der Punkt, dass er irgendwie nicht richtig weiß, wie er seine Ziele erreichen soll ... aber ich finde es auch irgendwie schwierig, mich da mit erhobenem Zeigefinger hinzustellen und ihm zu sagen, was er tun soll

 

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23. September um 17:16
In Antwort auf lapislazuli

Hallo ihr Lieben,

ich richte mich an euch, da ich hoffe, hier einen guten Rat zu finden.
Es gibt in meinem Leben einen Mann, den ich jetzt schon eine Weile kenne uns auch sehr gerne mag. Wir haben ähnliche Ansichten und ähnliche Interessen, und ich habe das Gefühl, dass ich dabei bin, so langsam Gefühle für ihn zu entwickeln.

Nun ist es aber so, dass er schon seit längerer Zeit arbeitslos ist. Er hat auch für sein Studium recht lange gebraucht. In der Zwischenzeit hat er auch mal für ein halbes Jahr gearbeitet, aber den Job war er dann irgendwann auch wieder los geworden. Momentan befindet er sich auf der Suche, aber ich habe das Gefühl, dass seine Vorstellungen da vielleicht etwas unrealistisch und naiv sind. In einigen Belangen verkauft er sich unter Wert, in anderen hat er für seine Situation meiner Ansicht nach zu hohe Ansprüche. Und ich habe den Eindruck, dass er sich manchmal auch nicht so richtig bemüht. Zum Beispiel hätte er die Chance auf eine Stelle gehabt, wenn er sich selbst noch ein paar Fähigkeiten angeeignet hätte - aber das hat er dann nicht getan.

Ich bin nun sehr unschlüssig, wie ich mit der Situation umgehen soll und ob ich mich auf eine Beziehung zu ihm einlassen soll (ich weiß, dass seinerseits definitiv Interesse besteht, da wir über das Thema auch schon mal gesprochen haben). Einerseits mag ich ihn so gern und fühle mich auch zu ihm hingezogen. Andererseits stört mich die Sache mit der Arbeitslosigkeit - ich wünsche mir eigentlich schon einen Partner, der da eine gewisse Motivation hat. Ich habe da nicht mal besonders hohe Ansprüche, also er muss nun wirklich kein Arzt oder sonstwas sein

Bringt es denn etwas, in die Beziehung zu gehen mit dem "Hintergedanken", ihn vielleicht etwas anzuspornen, sich mehr um einen Job zu bemühen? Aber sagt man nicht auch, dass man nicht in eine Beziehung gehen sollte mit dem Vorsatz, etwas an dem Anderen zu verändern?

Ich würde mich freuen, eure Meinungen dazu zu lesen. Danke im Voraus.

Ach den Partner ändern zu wollen misslingt meist....wenn er aber durch die Beziehung selbst tätig wird umso besser.

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23. September um 17:19
In Antwort auf ruesombre

Hat er nur deswegen keine Arbeit, weil er ein fauler Sack ist?

Oder sind der Depressionen, Burn out etc im Spiel?

Sich einfach mal eben so ein paar neue Fähigkeiten aneignen, um eine Stelle zu bekommen, das schafft nun einmal nicht jeder. Das anzunehmen finde ich ziemlich vermessen.
Ich hab lieber einen arbeitslosen Partner als einen der jeden Tag gebrochen zur Arbeit kriecht und nach Feierabend nur scheiße drauf ist und leidet.

Mit einem faulen Drecksack mit Allüren würde ich aber auch nicht zusammen sein wollen.

Musst du wissen, wo dein Partner einzuordnen ist.
 

Egal ob psychische Probleme oder Faulheit....da bringt man sich selbst in eine schlechte Lage und belastet sich Übermaß 

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23. September um 19:11
In Antwort auf lapislazuli

Hallo ihr Lieben,

ich richte mich an euch, da ich hoffe, hier einen guten Rat zu finden.
Es gibt in meinem Leben einen Mann, den ich jetzt schon eine Weile kenne uns auch sehr gerne mag. Wir haben ähnliche Ansichten und ähnliche Interessen, und ich habe das Gefühl, dass ich dabei bin, so langsam Gefühle für ihn zu entwickeln.

Nun ist es aber so, dass er schon seit längerer Zeit arbeitslos ist. Er hat auch für sein Studium recht lange gebraucht. In der Zwischenzeit hat er auch mal für ein halbes Jahr gearbeitet, aber den Job war er dann irgendwann auch wieder los geworden. Momentan befindet er sich auf der Suche, aber ich habe das Gefühl, dass seine Vorstellungen da vielleicht etwas unrealistisch und naiv sind. In einigen Belangen verkauft er sich unter Wert, in anderen hat er für seine Situation meiner Ansicht nach zu hohe Ansprüche. Und ich habe den Eindruck, dass er sich manchmal auch nicht so richtig bemüht. Zum Beispiel hätte er die Chance auf eine Stelle gehabt, wenn er sich selbst noch ein paar Fähigkeiten angeeignet hätte - aber das hat er dann nicht getan.

Ich bin nun sehr unschlüssig, wie ich mit der Situation umgehen soll und ob ich mich auf eine Beziehung zu ihm einlassen soll (ich weiß, dass seinerseits definitiv Interesse besteht, da wir über das Thema auch schon mal gesprochen haben). Einerseits mag ich ihn so gern und fühle mich auch zu ihm hingezogen. Andererseits stört mich die Sache mit der Arbeitslosigkeit - ich wünsche mir eigentlich schon einen Partner, der da eine gewisse Motivation hat. Ich habe da nicht mal besonders hohe Ansprüche, also er muss nun wirklich kein Arzt oder sonstwas sein

Bringt es denn etwas, in die Beziehung zu gehen mit dem "Hintergedanken", ihn vielleicht etwas anzuspornen, sich mehr um einen Job zu bemühen? Aber sagt man nicht auch, dass man nicht in eine Beziehung gehen sollte mit dem Vorsatz, etwas an dem Anderen zu verändern?

Ich würde mich freuen, eure Meinungen dazu zu lesen. Danke im Voraus.

haha...willkommen in der doppelmoralischen Welt der Frau.
Männer sind immer die Arschlöcher, wenn sie Probleme mit dem Aussehen der Frau haben...sind oberflächlich und müssen ihr Verhalten überdenken.

Frau kann hingegen über den Status von Männern jammern was sie will und das ist in Ordnung und ja überhaupt nicht oberflächlich.

Wenn man wirklich liebt, ist es egal ob jemand wie jemand aussieht oder was derjenige arbeitet oder nicht arbeitet.
..und kommt jetzt nicht mit "allgemeiner Einstellung" . Wenn ihr eurern Partner nur liebt, weil er dieses oder jenes ist...was würde passieren, wenn das wegfällt? Einfach fallen lassen? Tja dann...ist es KEINE liebe

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23. September um 20:49

ja genau ... aber halt auch irgendwie entspannt und witzig ^^

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23. September um 20:58

Ich seh deinen Punkt, aber warum kann man das nicht auch nett ausdrücken??

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23. September um 20:59

*in Antwort auf venus.finsternis und auch gomois

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23. September um 21:12

Wie alt seid ihr beide denn und wie lange ist er denn schon arbeitslos?
Diese beiden Punkte finde ich bei der Beurteilung der Lage nämlich auch ziemlich wichtig.

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23. September um 21:28
In Antwort auf lapislazuli

Hallo ihr Lieben,

ich richte mich an euch, da ich hoffe, hier einen guten Rat zu finden.
Es gibt in meinem Leben einen Mann, den ich jetzt schon eine Weile kenne uns auch sehr gerne mag. Wir haben ähnliche Ansichten und ähnliche Interessen, und ich habe das Gefühl, dass ich dabei bin, so langsam Gefühle für ihn zu entwickeln.

Nun ist es aber so, dass er schon seit längerer Zeit arbeitslos ist. Er hat auch für sein Studium recht lange gebraucht. In der Zwischenzeit hat er auch mal für ein halbes Jahr gearbeitet, aber den Job war er dann irgendwann auch wieder los geworden. Momentan befindet er sich auf der Suche, aber ich habe das Gefühl, dass seine Vorstellungen da vielleicht etwas unrealistisch und naiv sind. In einigen Belangen verkauft er sich unter Wert, in anderen hat er für seine Situation meiner Ansicht nach zu hohe Ansprüche. Und ich habe den Eindruck, dass er sich manchmal auch nicht so richtig bemüht. Zum Beispiel hätte er die Chance auf eine Stelle gehabt, wenn er sich selbst noch ein paar Fähigkeiten angeeignet hätte - aber das hat er dann nicht getan.

Ich bin nun sehr unschlüssig, wie ich mit der Situation umgehen soll und ob ich mich auf eine Beziehung zu ihm einlassen soll (ich weiß, dass seinerseits definitiv Interesse besteht, da wir über das Thema auch schon mal gesprochen haben). Einerseits mag ich ihn so gern und fühle mich auch zu ihm hingezogen. Andererseits stört mich die Sache mit der Arbeitslosigkeit - ich wünsche mir eigentlich schon einen Partner, der da eine gewisse Motivation hat. Ich habe da nicht mal besonders hohe Ansprüche, also er muss nun wirklich kein Arzt oder sonstwas sein

Bringt es denn etwas, in die Beziehung zu gehen mit dem "Hintergedanken", ihn vielleicht etwas anzuspornen, sich mehr um einen Job zu bemühen? Aber sagt man nicht auch, dass man nicht in eine Beziehung gehen sollte mit dem Vorsatz, etwas an dem Anderen zu verändern?

Ich würde mich freuen, eure Meinungen dazu zu lesen. Danke im Voraus.

Guten Abend. Als ich damals mit meinem Ex-Mann zusammen gekommen bin war er ein halbes Jahr arbeitslos. Nachdem seine vorige Freundin Schluss gemacht hatte hat er sich wohl hängen lassen, ist lieber mit Freunden herumgezogen und hat die Kneipen unsicher gemacht als sich um eine neue Stelle zu bemühen (die vorherige Stelle hatte ihm auch keinen Spaß gemacht). Er kam auch einigermaßen mit dem ALG hin und hatte keinen rechten Antrieb. 21 war er damals.
Dann war es wohl so, dass der Vater herangezogen wäre für Leistungen. Der hätte ihm natürlich was erzählt.
Dann sind wir zusammen gekommen und das hat ihm bestimmt auch neuen Input gegeben. Er hat dann vom Arbeitsamt aus Lehrgänge gemacht und hat da Schweißerbriefe erworben. Damit hat er sofort eine neue Stelle bekommen.
Ich will damit sagen, dass die Arbeitslosigkeit ja nicht dauerhaft sein muss. Dann wäre es tatsächlich ein Problem, das würde ich auch so sehen.
Mangelnde Motivation kann natürlich auch ein Problem darstellen.
Letztendlich ist es ja seine Verantwortung, sich eine Anstellung zu suchen.
Du kannst ihn wahrscheinlich nur ermuntern und ihm vielleicht eine gewisse Hilfestellung geben oder raten, sich weiterzubilden, wenn er das zulässt.
Vielleicht hast Du noch etwas Geduld ?
Wenn er Dir wirklich sehr sehr wichtig wäre, würdest Du Dich wahrscheinlich nicht abhalten lassen, eine Beziehung mit ihm einzugehen.
Vermutlich fehlt da irgend etwas ?? Wenn Du mal in Dich hineingehst ?

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23. September um 21:30
In Antwort auf lapislazuli

Ich denke nicht, dass er Depressionen oder Burn Out hat. Allerdings bin ich mir manchmal nicht so sicher, ob ich seine Psyche so richtig verstehe. Er ist z.B. ein enorm gutmütiger Mensch, aber manchmal habe ich das Gefühl, dass diese Gutmütigkeit daher kommt, dass er keine richtigen Grenzen setzen kann. In anderen Situationen ist er dann manchmal so ehrlich, direkt und manchmal auch ungeschickt, dass ich mich dadurch verletzt fühle (allerdings bin ich auch leicht zu verletzen). Ich weiß nicht richtig wie ich es ausdrücken soll, aber manchmal habe ich das Gefühl, dass er nach außen hin zwar total lieb und normal erscheint, aber dass da doch irgendwelche Probleme dahinter stecken, die er aber selbst gar nicht wahrnimmt. Nicht so sehr in Form von Depressionen. Es ist eher so, dass er seine Bedürfnisse manchmal nicht richtig äußern kann ...

Ich weiß auch nicht, ob es jetzt wirklich Faulheit ist, die ihn am Arbeiten hindert. Wobei er, als er noch gearbeitet hat, schon häufiger gestöhnt hat über die 40-Stunden-Woche. Aber das tun ja viele. Er versucht halt im Moment, in eine andere Branche quer einzusteigen, und da gibt es immer mal wieder Projekte, an denen er mitmacht oder wo er sich bewirbt. Aber am Ende verläuft das alles im Sand, weil andere schneller waren, oder er arbeitet/bewirbt sich unentgeltlich ... eine Freundin von mir meinte mal, er wirkt sehr "schlafmützig" :-p ... und das fand ich tatsächlich irgendwie passend. Vielleicht wirkt er auf einen Arbeitgeber dann eben nicht unbedingt überzeugend, und vielleicht ist es auch der Punkt, dass er irgendwie nicht richtig weiß, wie er seine Ziele erreichen soll ... aber ich finde es auch irgendwie schwierig, mich da mit erhobenem Zeigefinger hinzustellen und ihm zu sagen, was er tun soll

 

Ach so, er hat schon "richtig" gearbeitet ? Wie alt ist er denn ?

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23. September um 22:20
In Antwort auf daphne0105

Guten Abend. Als ich damals mit meinem Ex-Mann zusammen gekommen bin war er ein halbes Jahr arbeitslos. Nachdem seine vorige Freundin Schluss gemacht hatte hat er sich wohl hängen lassen, ist lieber mit Freunden herumgezogen und hat die Kneipen unsicher gemacht als sich um eine neue Stelle zu bemühen (die vorherige Stelle hatte ihm auch keinen Spaß gemacht). Er kam auch einigermaßen mit dem ALG hin und hatte keinen rechten Antrieb. 21 war er damals.
Dann war es wohl so, dass der Vater herangezogen wäre für Leistungen. Der hätte ihm natürlich was erzählt.
Dann sind wir zusammen gekommen und das hat ihm bestimmt auch neuen Input gegeben. Er hat dann vom Arbeitsamt aus Lehrgänge gemacht und hat da Schweißerbriefe erworben. Damit hat er sofort eine neue Stelle bekommen.
Ich will damit sagen, dass die Arbeitslosigkeit ja nicht dauerhaft sein muss. Dann wäre es tatsächlich ein Problem, das würde ich auch so sehen.
Mangelnde Motivation kann natürlich auch ein Problem darstellen.
Letztendlich ist es ja seine Verantwortung, sich eine Anstellung zu suchen.
Du kannst ihn wahrscheinlich nur ermuntern und ihm vielleicht eine gewisse Hilfestellung geben oder raten, sich weiterzubilden, wenn er das zulässt.
Vielleicht hast Du noch etwas Geduld ?
Wenn er Dir wirklich sehr sehr wichtig wäre, würdest Du Dich wahrscheinlich nicht abhalten lassen, eine Beziehung mit ihm einzugehen.
Vermutlich fehlt da irgend etwas ?? Wenn Du mal in Dich hineingehst ?

Wir sind beide so knapp unter/über 30. Will jetzt hier keine zu genauen Zahlen nennen

Wie lange seine Arbeitslosigkeit schon anhält kann ich gerade gar nicht so exakt sagen. Ich würde mal schätzen, dass er von den letzten 3 Jahren insgesamt 6 Monate gearbeitet hat. In der Zeit hat er alledings auch eine Beziehung gehabt. Davor hat er studiert.

Danke auch für die weiteren Anregungen, das ist sehr hilfreich. Spontan fällt mir gerade erst mal nicht so viel ein, was ich dazu schreiben kann, aber ich werde darüber nachdenken.

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23. September um 22:23
In Antwort auf lapislazuli

Wir sind beide so knapp unter/über 30. Will jetzt hier keine zu genauen Zahlen nennen

Wie lange seine Arbeitslosigkeit schon anhält kann ich gerade gar nicht so exakt sagen. Ich würde mal schätzen, dass er von den letzten 3 Jahren insgesamt 6 Monate gearbeitet hat. In der Zeit hat er alledings auch eine Beziehung gehabt. Davor hat er studiert.

Danke auch für die weiteren Anregungen, das ist sehr hilfreich. Spontan fällt mir gerade erst mal nicht so viel ein, was ich dazu schreiben kann, aber ich werde darüber nachdenken.

Hm...wie kommt er denn über die Runden, wenn er nur sporadisch arbeitet ? Hat er eine eigene Wohnung ?

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23. September um 22:50
In Antwort auf lapislazuli

Hallo ihr Lieben,

ich richte mich an euch, da ich hoffe, hier einen guten Rat zu finden.
Es gibt in meinem Leben einen Mann, den ich jetzt schon eine Weile kenne uns auch sehr gerne mag. Wir haben ähnliche Ansichten und ähnliche Interessen, und ich habe das Gefühl, dass ich dabei bin, so langsam Gefühle für ihn zu entwickeln.

Nun ist es aber so, dass er schon seit längerer Zeit arbeitslos ist. Er hat auch für sein Studium recht lange gebraucht. In der Zwischenzeit hat er auch mal für ein halbes Jahr gearbeitet, aber den Job war er dann irgendwann auch wieder los geworden. Momentan befindet er sich auf der Suche, aber ich habe das Gefühl, dass seine Vorstellungen da vielleicht etwas unrealistisch und naiv sind. In einigen Belangen verkauft er sich unter Wert, in anderen hat er für seine Situation meiner Ansicht nach zu hohe Ansprüche. Und ich habe den Eindruck, dass er sich manchmal auch nicht so richtig bemüht. Zum Beispiel hätte er die Chance auf eine Stelle gehabt, wenn er sich selbst noch ein paar Fähigkeiten angeeignet hätte - aber das hat er dann nicht getan.

Ich bin nun sehr unschlüssig, wie ich mit der Situation umgehen soll und ob ich mich auf eine Beziehung zu ihm einlassen soll (ich weiß, dass seinerseits definitiv Interesse besteht, da wir über das Thema auch schon mal gesprochen haben). Einerseits mag ich ihn so gern und fühle mich auch zu ihm hingezogen. Andererseits stört mich die Sache mit der Arbeitslosigkeit - ich wünsche mir eigentlich schon einen Partner, der da eine gewisse Motivation hat. Ich habe da nicht mal besonders hohe Ansprüche, also er muss nun wirklich kein Arzt oder sonstwas sein

Bringt es denn etwas, in die Beziehung zu gehen mit dem "Hintergedanken", ihn vielleicht etwas anzuspornen, sich mehr um einen Job zu bemühen? Aber sagt man nicht auch, dass man nicht in eine Beziehung gehen sollte mit dem Vorsatz, etwas an dem Anderen zu verändern?

Ich würde mich freuen, eure Meinungen dazu zu lesen. Danke im Voraus.

Wenn Du Deine Gedanken änderst, etwa so: Meine Liebe hat große positive Kraft, sie kann Wunder wirken, auf alles um mich herum, auch auf einen Mann der Arbeitslos ist.
Nicht denken ich verändere ihn sondern, Liebe ist eine starke Macht, ehrliche Liebe.
Das Universum wird durch Liebe zusammen gehalten.

LG Lichtkrieger 

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24. September um 6:12
In Antwort auf lichtkrieger1

Wenn Du Deine Gedanken änderst, etwa so: Meine Liebe hat große positive Kraft, sie kann Wunder wirken, auf alles um mich herum, auch auf einen Mann der Arbeitslos ist.
Nicht denken ich verändere ihn sondern, Liebe ist eine starke Macht, ehrliche Liebe.
Das Universum wird durch Liebe zusammen gehalten.

LG Lichtkrieger 

Jup, mit solchen Gedanken kann man richtig glorreich an der Realität scheitern ...

lg
cefeu

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24. September um 8:14

Unsinn sie schreibt selbst dass sie keinen“besonderen Beruf“erwartet.

Dass es sie stört hat nichts mit Prestige zu tun.
Das ist ne Lebenseinstellungsfrage und wer sich selbst z B sehr über den Beruf definiert, hat oft Probleme mit einem(potenziellen)Partner, der so die Ruhe weg hat und nichts richtig gebacken bekommt.

Weil es eben zu wenig zur eigenen Einstellung passt.

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