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Beziehung am Ende?

20. Januar 2011 um 9:37

Könnt ihr mir einen Rat geben, ich weiß nicht weiter.

Ich versuche es kurz zu halten und nur Fakten aufzuschreiben:
Ich: 38, Er: 41, seit 16 Jahren zusammen, zwei Kinder, 15+11 Jahre.
Höhen und Tiefen, wie es sie überall gibt. Beruflich und finanziell war es nicht immer zuckerschlecken, da er Migrant ist, und noch sehr jung war, zuerst Gelegenehitsjobs, später Ausbildung, Selbstständigkeit, Fortbildungen. Eine Weiterbildung ist noch nicht abgeschlossen. Ich habe ebenfalls meine Berufsausbildung (wegen der frühen Babypause) erst vor 4 Jahren abgeschlossen, arbeite jetzt Teilzeit und habe ihn lange in der Selbstständigkeit unterstützt, die jetzt die Haupteinnahmequelle ist, in seinem gelernten Beruf macht er auch nur noch Teilzeit, da es für ihn keine Perspektive bietet.

Vor zwei Jahren hatten wir das ganze Jahr über nach einer langen Durststrecke (privat und beruflich) eine richtig gute Zeit: viel Geld verdient, viel ausgegangen, wieder mehr als Paar gefühlt, guten Sex.

Die Steuernachzahlung ließ nicht lange auf sich warten, Aufträge blieben aus, wir hielten uns wieder so über Wasser, wobei Urlaub und einige Extras immernoch drin waren.
Das frustriert ihn unheimlich und er will durchstarten, braucht aber ein Zertifikat, für das er hart arbeitet.

Es gab immer wieder Konflikte und Streit über Kleinigkeiten und Kindererziehung, die dazu führten, dass wir tagelang kaum mit einander reden, was, wie ich finde, zu einer totalen Entfremdung führt.

Im Herbst 2009 war die Situation so ernst, dass wir uns wirklich trennen wollten, so ernst, dass ich sogar endlich meine Eltern eingeweiht habe. Wir haben beide ein sehr gutes Verhältnis zu Ihnen, sie sind wie Freunde.

Irgendwann kam es mit zwischen mir und meinem Mann doch mal wieder zu einem längeren Gespräch und wir haben beschlossen, uns eine Chance zu geben. Die Alternative, Trennung auf Zeit, was ich vorgeschlagen habe, war für ihn keine Option. Er meinte, das sei der Anfang vom Ende.
Naja, immernoch zusammen, aber nicht glücklich. Manchmal schon, dann ist es wie früher, er kann sehr charmant sein, wir lachen zusammen, dann denke ich, alles ist gut, ich kann mir ein Leben ohne ihn nicht vorstellen.

Wir haben uns aber auch irgendwie auseinandergelegt, unterschiedliche Vorstellungen, kaum gemeinsame Freunde oder Interessen, eine Kleinigkeit reicht, er ist sauer/beleidigt, ignoriert mich tagelang. Er nörgelt m. E. bei mir und den Kindern an Kleinigkeiten herum. Ich finde das total zermürbend, es zerstört immer mehr in mir.

Jedesmal, wenn es wieder soweit ist, ziehe ich mich jetzt auch zurück, weil es keinen Sinn hat, dauernd auf ihn einzugehen. Es zieht mich so runter, wie er darauf rumreitet, so tut, als sei das wichtigste im Leben, dass ER dies und jenes schafft, ohne Moos nix los, er hat ja recht, aber Leben geht jeden Tag weiter, wir haben 2 Kinder, ich kann mit denen nicht tagelang (wie er) mit so`ner Fresse rumrennen und kaum reden, und die merken das doch auch!

Er verpasst dadurch auch viel, kümmert sich eh kaum um Sachen wie Schule und Freizeit der Kinder, und ich erzähle ihm ja nicht, wenn eine Woche schmollen vorbei ist: Übrigens, das und das ist passiert.

Jedesmal, wenn ich mich so Scheiße, wie jetzt fühle, überleg ich konkret, wie mein Leben ohne ihn aussehen würde und komme zu keinem Ergebnis:

- ich hätte Angst vor dem finanziellen und sozialen Abstieg (es ist ja nichtmal zu zweit einfach, auf einen grünen Zweig zu kommen)
- dass meine Kinder Nachteile haben und in der Schule versagen
- dass ich die falsche Entscheidung getroffen habe

Für eure unabhängige Meinung vielen DAnk

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20. Januar 2011 um 10:43


Danke für den Beitrag, klingen sehr einleuchtend deine Argumente.

Klar, ich schlaf ja nicht auf dem Baum, Leute aus meinem Umkreis haben sich ja auch schon getrennt. Meistens ist es für die Frau anfangs hart, ihr Leben allein mit Kindern zu organisieren, auch finanziell, aber meistens geht`s irgendwie.

THEORETISCH weiß ich das auch, aber wenn es mich selbst so konkret betrifft, krieg ich so`ne diffuse Panik.

Also ich hab erstmal einen befristeten Vertrag und auch nur TZ, daraus würde keine VZ-stelle, aber das ist eigentlich ein anderes Thema. Notfalls würde ich auch am WE kellnern gehen.


Ja, ich werde versuchen, mit ihm zu reden und ihm das klar zu machen, mal sehen, was es bringt.

Mein Hauptproblem ist, ich weiss nicht, was mein Herz sagt. Es sagt einfach, ich hänge an ihm, aber das tut eben nicht immer gut

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21. Januar 2011 um 9:33


Wann sollte man den Verstand entscheiden lassen?

Wir hatten heute morgen (toll, vor der Arbeit..) ein kurzes Gespräch, das mal wieder nix gebracht hat. Er schien genervt von dem Ganzen und hat auch über Trennung gesprochen. Mich nimmt das immer direkt voll mit (das ärgert mich sooo!!!), dass ich gleich heulen muss.

Ich frage mich auch, ob es Taktik von ihm ist, sowas zu sagen, wie "du kommst bestimmt auch allein klar..."

Ich hab ihm gesagt, vielleicht wäre es besser, ja. Was sein komisches Verhalten angeht, dazu kein Wort, er fühlt sich im Recht, da angeblich keiner auf ihn hört.

Jedenfalls war es sehr kurz, nix wurde wirklich geklärt, außer dass ich mich weiter mit dem Ernstfall beschäftige.

Ich versuch`s heute abend noch mal, ich muss wissen, wie er darüber denkt und ob er das wirklich will..

Ach, ich weiss es selbst nicht, ich sitz auf der Arbeit und möchte heulen, son scheiss...

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21. Januar 2011 um 10:39

Hey cefeu
das sehe ich erst jetzt, war missverständlich ausgedrückt - ich meinte, ob ER was an diesem Verhalten ändern will.

Dein Aufmunterung tut gerade gut. Es ist auch gut, Meinungen von Leuten zu hören, die uns beide gar nicht kennen, vlt sogar objektiver.

Ich wollte nur noch mal anmerken, dass er natürlich kein gefühlloses Etwas ist, das permanent so drauf ist, wir haben schon auch gute Zeiten und es kommt sogar vor, dass wir Meinungsverschiedenheiten und Konflikte sofort ansprechen und auch klären.

Aber immer öfter, oder zumindest in regelmäßigen Abständen kommen wir wieder dahin, wo wir jetzt sind

Wenn alles im Reinen ist, mit uns, er mit unseren Kindern rumalbert, kommt mir das teilweise vor, wie ein Pharce, weil ich nicht weiss, ob es diesemal so bleibt, wei lange noch...

Ich dachte immer, Leute, die sich trennen, empfinden nix mehr füreinander, oder nicht genug?

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25. Januar 2011 um 11:36

...vorgestern
sagt er mir: "Du, vielleicht ist es besser, wir reden mal darüber. Ich hab den Eindruck, es macht keinen Sinn mehr, wir haben es schon sooft versucht. Vielleicht bin ich einfach unfähig.. kann nicht mehr, will nicht mehr... Damit es dich nicht irgendwie unvorbereitet trifft, sieh mich nach ner Wohnung/Zimmer um, in einer anderen Stadt (und zwar nicht gerade um die Ecke) um einen Neuanfang zu machen..."

Dazu kommen seine gesundheitlichen Probleme (diabetes). Bilde ich mir das nur ein, oder soll das auch ein Vorwurf sein, dass er damit dann auch noch allein dasteht? Mit finanziellen Belastungen und Verschlechterung der Krankheit (ich weiss, da ist irgendwas, ist aber noch nicht entgültig abgeklärt, schlechte Blutwerte, die auf Problem mit den Nieren hinweisen könnten).

Hat er abgeschlossen, wenn er schon so konkrete Vorstellungen hat?

Was soll ich ihm noch anbieten, soll ich überhaupt?

Ich sehe im Moment kein Lich am Horizont...

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27. Januar 2011 um 9:25

Seine Sicht der Dinge...
-wir haben uns in unterschiedliche Richtungen entwickelt
-es scheint unmöglich, auf einen Nenner zu kommen, was Lebenseinstellung, machmal Kindererziehung, längerfristige Ziele angehen.
-er hat immer sein bestes gegeben (streitet aber nicht ab, dass ich das auch getan hab)
-will Erfolg und Anerkennung um jeden Preis
-hat das Gefühl, von seinen Kindern nicht genug Respekt entgegengebracht zu bekommen. Sie sind auch nicht gerade in einem einfachen Alter... Andererseits finde ich kann man jetzt auch mit ihnen diskutieren, sind ja nicht mehr im Kleinkindalter. Ich schlage mich vielmehr mit ihrem Alltag und ihren Interessen herum, also muss ich auch Entscheidungen treffen. Manchmal passt ihm das auch nicht oder ich bin schuld, dass sie so und so sind...

Seit einer Woche fühl ich mich nur noch mies. Wir haben seitdem ca 3x ausführlicher miteinander gesprochen. Irgendwie hab ich langsam auch resigniert und glaube auch, dass eine Trennung das beste wäre. Aber da steigen alle möglichen Ängste in mir auf. Vor allem kann ich kaum mit ihm darüber reden, ohne dass mir irgendwann die Tränen kommen.

Vorgestern hab ich kaum geschlafen, am morgen danach, also gestern waren wir ja allein zu Hause; kinder waren schon weg, da hab ich ihn gefragt, wie es seiner Meinung nach weitergehen soll.

Er meint, ja, hätte er doch schon gesagt... Ich sagte: "Ok, wenn du so sicher bist, sollten wir es vielleicht sofort machen".

Da hat er irgendwas von abwarten erzählt. Ich sagte ihm, es wird sich durch "abwarten" nix ändern. Entweder bist du bereit, wirklich was zu tun oder es wird sich eben nix ändern. Ich hab ihm noch mal Trennung auf Zeit vorgeschlagen. Durch Beziehung würde er relativ schnell ein möbliertes Zimmer bekommen können.
Will er nicht.
Das Wort "Eheberatung" ist mir ganz spontan über die Lippen gekommenl, habe vorher noch nie darüber nachgedacht.
Will er auch nicht.

Ich hab ihm gesagt, dass nicht ich meine Haltung grundsätzlich ändern muss, sondern er. Er könnte, wenn er es will, mit mir einen Neuanfang machen, nicht ich bin die, die aktiv werden muss.
Ich lege die Entscheidung also in seine Hände.

Ich kann und will so nicht weitermachen und das ist auch nicht das, was ich meinen Kindern vorleben will.

Ich zweifle selbst an dem, was ich gesagt habe, ich glaube, diese Kette wurde schon zu oft gelötet, Irgendwann hält sie doch nicht mehr.

Sorry, dass der Text nochmals lang wurde und danke für eure Antworten.
LG

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27. Januar 2011 um 10:01
In Antwort auf kassy_12440913

Seine Sicht der Dinge...
-wir haben uns in unterschiedliche Richtungen entwickelt
-es scheint unmöglich, auf einen Nenner zu kommen, was Lebenseinstellung, machmal Kindererziehung, längerfristige Ziele angehen.
-er hat immer sein bestes gegeben (streitet aber nicht ab, dass ich das auch getan hab)
-will Erfolg und Anerkennung um jeden Preis
-hat das Gefühl, von seinen Kindern nicht genug Respekt entgegengebracht zu bekommen. Sie sind auch nicht gerade in einem einfachen Alter... Andererseits finde ich kann man jetzt auch mit ihnen diskutieren, sind ja nicht mehr im Kleinkindalter. Ich schlage mich vielmehr mit ihrem Alltag und ihren Interessen herum, also muss ich auch Entscheidungen treffen. Manchmal passt ihm das auch nicht oder ich bin schuld, dass sie so und so sind...

Seit einer Woche fühl ich mich nur noch mies. Wir haben seitdem ca 3x ausführlicher miteinander gesprochen. Irgendwie hab ich langsam auch resigniert und glaube auch, dass eine Trennung das beste wäre. Aber da steigen alle möglichen Ängste in mir auf. Vor allem kann ich kaum mit ihm darüber reden, ohne dass mir irgendwann die Tränen kommen.

Vorgestern hab ich kaum geschlafen, am morgen danach, also gestern waren wir ja allein zu Hause; kinder waren schon weg, da hab ich ihn gefragt, wie es seiner Meinung nach weitergehen soll.

Er meint, ja, hätte er doch schon gesagt... Ich sagte: "Ok, wenn du so sicher bist, sollten wir es vielleicht sofort machen".

Da hat er irgendwas von abwarten erzählt. Ich sagte ihm, es wird sich durch "abwarten" nix ändern. Entweder bist du bereit, wirklich was zu tun oder es wird sich eben nix ändern. Ich hab ihm noch mal Trennung auf Zeit vorgeschlagen. Durch Beziehung würde er relativ schnell ein möbliertes Zimmer bekommen können.
Will er nicht.
Das Wort "Eheberatung" ist mir ganz spontan über die Lippen gekommenl, habe vorher noch nie darüber nachgedacht.
Will er auch nicht.

Ich hab ihm gesagt, dass nicht ich meine Haltung grundsätzlich ändern muss, sondern er. Er könnte, wenn er es will, mit mir einen Neuanfang machen, nicht ich bin die, die aktiv werden muss.
Ich lege die Entscheidung also in seine Hände.

Ich kann und will so nicht weitermachen und das ist auch nicht das, was ich meinen Kindern vorleben will.

Ich zweifle selbst an dem, was ich gesagt habe, ich glaube, diese Kette wurde schon zu oft gelötet, Irgendwann hält sie doch nicht mehr.

Sorry, dass der Text nochmals lang wurde und danke für eure Antworten.
LG

Was ich dir raten würde:
Hallo süsse,

ich hab mir grad deinen Thread durchgelesen. Und in mir steigt das Gefühl hoch, es gehe immer nur um ihn. Er ist das Zentrum des Universums eurer Beziehung. Überrasch ihn doch mal, ergreif einfach mal die Initiative und zeige ihm, dass auch du allein Entscheidungen triffst. Ich würde dir raten, setz dich für ein paar Tage von zu Hause ab. Ohne Vorwarnung.
Besprich es nur vorher mit deinen Kindern, damit sie sich nicht bestraft und verantwortlich fühlen. Wenn du arbeitsmäßig kannst, mach ein paar Tage frei und fahr in ein Wellnesshotel. Wenn nicht, dann verbring die Tage bei einer Freundin. Lass ihn fühlen, wie es ist allein dazustehen mit den Kindern und dem Haushalt. Und mit seinen gefühlen. Nimm kein Handy mit. Lass ihm nur ein paar Zeilen da, worin steht, dass du Erholung tanken gehst und dir Gedanken machst. Er soll sich keine Sorgen machen. Mehr nicht.

Und dann konzentrier dich mal auchsschließlich auf dich. Und warte ab, wie er reagiert, wenn du wieder nach Hause kommst. Entweder er hat Klick gemacht oder es treibt euch weiter auseinander. Aber beim auseinandergehen seid ihr ja sowieso schon. Schlimmer kann es also dadurch kaum werden.

Alles Liebe für dich

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27. Januar 2011 um 10:46
In Antwort auf kilie_12351775

Was ich dir raten würde:
Hallo süsse,

ich hab mir grad deinen Thread durchgelesen. Und in mir steigt das Gefühl hoch, es gehe immer nur um ihn. Er ist das Zentrum des Universums eurer Beziehung. Überrasch ihn doch mal, ergreif einfach mal die Initiative und zeige ihm, dass auch du allein Entscheidungen triffst. Ich würde dir raten, setz dich für ein paar Tage von zu Hause ab. Ohne Vorwarnung.
Besprich es nur vorher mit deinen Kindern, damit sie sich nicht bestraft und verantwortlich fühlen. Wenn du arbeitsmäßig kannst, mach ein paar Tage frei und fahr in ein Wellnesshotel. Wenn nicht, dann verbring die Tage bei einer Freundin. Lass ihn fühlen, wie es ist allein dazustehen mit den Kindern und dem Haushalt. Und mit seinen gefühlen. Nimm kein Handy mit. Lass ihm nur ein paar Zeilen da, worin steht, dass du Erholung tanken gehst und dir Gedanken machst. Er soll sich keine Sorgen machen. Mehr nicht.

Und dann konzentrier dich mal auchsschließlich auf dich. Und warte ab, wie er reagiert, wenn du wieder nach Hause kommst. Entweder er hat Klick gemacht oder es treibt euch weiter auseinander. Aber beim auseinandergehen seid ihr ja sowieso schon. Schlimmer kann es also dadurch kaum werden.

Alles Liebe für dich

Hm
darüber hab ich auch schon mal nachgedacht. Ist nicht so mein Ding, ich glaub mir gibt das auch direkt nix. Ich kann auch ganz gut in mich gehen, meine Gedanken sortieren, indem ich `ne Runde spazieren gehe oder `ne Stunde in der Badewanne liege.
Trotzdem danke für den Rat, vielleicht denke ich nochmal drüber nach, welchen "Erziehungseffekt" das für ihn hätte

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4. Februar 2011 um 16:15
In Antwort auf kassy_12440913

Hm
darüber hab ich auch schon mal nachgedacht. Ist nicht so mein Ding, ich glaub mir gibt das auch direkt nix. Ich kann auch ganz gut in mich gehen, meine Gedanken sortieren, indem ich `ne Runde spazieren gehe oder `ne Stunde in der Badewanne liege.
Trotzdem danke für den Rat, vielleicht denke ich nochmal drüber nach, welchen "Erziehungseffekt" das für ihn hätte

Wieso
bekomme ich keine Klarheit in meinen Kopf und in mein Herz: dass es sagt: "DAS ist richtig, DAS nicht? Man hat doch eine innere Stimme, die einem sagt, was das beste ist, wieso meldet die sich bei mir nicht?

ER verwirrt mich genauso, macht diesen Vorschlag, TUT es aber nicht, will es vielleicht doch noch mal versuchen. Gibt mir aber in keiner Weise zu verstehen, dass ich ihm noch was bedeute...

mein Gefühl sagt mir: VIELLEICHT ist Trennung besser, mein Kopf sagt: es ist höchstwahrscheinlich besser, mein Herz hängt an dieser Beziehung....

macht es irgendwann klick in mir?

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4. Februar 2011 um 22:31

Ich
weiß, dass du vermutlich Recht hast...

Aber es ist sooo schwer

Ich habe irgendwas von "Phasen der Trennung" gelesen hier... komisch, ich hab das Gefühl, das alles "innerlich", theoretisch schon erlebt zu haben.

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17. März 2011 um 16:08

Woher
soll ich denn wissen, wo ich mich in zwei Jahren sehe? Ich weiß langsam gar nix mehr

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4. April 2011 um 15:10

Also
ich hol hier meinen eigenen Thread noch mal hoch, falls jemand wissen möchte, worum es eigentlich ging. Inzwischen ist alles irgendwie festgefahren, nichts halbes, nichts ganzes. Ich wollte ihn auch jetzt erstmal in Ruh lassen, da er ja eine Prüfung hatte für sein Studium, in ca. 2 wochen kommt das Ergebnis...

Obwohl wir nach wie vor "zusammen" sind, geht das Generve weiter, zwar, zerfleischen wir und nicht, aber ich komm mir im Moment eher wie in einer WG vor, geht immer um, wer kauft was ein, was wird gegessen etc.

Irgendwie ist auch alles gesagt. Er ist ja (sehr halbherzig, wie ich fand) auf mich zugekommen und meinte, wir sollten es doch besser noch mal versuchen...dabei blieb es dann, weil wie gesagt, ich wollte ihn erstmal auf diese Prüfung sich konzentrieren lassen, aber wir kommen doch immer wieder an Punkt, wo er einfach anfängt zu schmollen etc..

und ich dahin, dass ich scheinbar akzeptiere, bald allein zu sein. ich hab auch nicht mehr sooo große Angst vor den Konsequenzen.

Trotzdem wäre ich für nach wie vor dankbar, wenn ihr mir eure Meinung schreibt oder eure eigenen Erfahrungen, wie ihr mögt

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19. Juni 2011 um 22:16

Du
hast es ziemlich genau getroffen, den eindruck hab ich auch, dass wir uns dauernd verzetteln, bzw. letztendlich über probleme reden, die zwar vorhanden sind, aber gerade nicht des ursprungs kern.

sowas wie paartherapie schwebte mir da ja auch schon vor, ich weiß nicht ob es realisierbar ist.

lieben dank
dafür

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