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Beziehung am Ende?

12. August 2006 um 16:31 Letzte Antwort: 13. August 2006 um 14:24

Hallo.
Ich weiß garnicht richtig wie ich anfangen soll... meine Beziehung wird immer unschöner.
Am besten erklär ich alls mal.
Also ich bin 21 Jahre alt, mein Freund ist 24 und wir sind seit 2 Jahren ein Paar.
Wir leben nicht zusammen, sondern 60km voneinander entfernt, was zwar nicht so schön ist, aber bis vor Kuzem wegen unseren Jobs nicht anders ging, aber demnächst wollten wir eigentlich zusammen ziehen.
Naja, bisher hat das auch alles immer gut geklappt, wir haben uns alle 1-2 Tage gesehen, er hat ein Auto und die Bahnverbindungen sind gut.
Wenn wir uns mal länger als 2 Tage nicht gesehen haben, haben wir uns immer ziemlich vermisst.
Aber irgendwie hat sich das alles schlagartig verändert... begonnen hat das ungefähr vor 3 Monaten.
Wir sehen uns kaum noch, da er immer irgendwas anderes hat.
Er ist mittlerweile so sehr mit seinem Job beschäftigt dass er nie Zeit für mich findet, außerdem sagt er andauernd dass es ihm nicht gut ginge, Übelkeit, Kopfschmerzen und sonstwas.
Jetzt sehen wir uns ungefähr noch 1mal die Woche, was mir definitiv viel zu wenig ist.
Meistens nichtmal am Wochenende, sondern unter der Woche, und dann verbringen wir nicht mal die Nacht miteinander... somit existiert eigentlich auch kein Sexualleben mehr, im letzten Monat zB hatten wir ein einziges Mal Sex.
Während er früher immer traurig war wenn wir uns so lange nicht gesehen haben heißt es jetzt nur "Ist doch nur eine Woche".
Ich jedoch halte es nicht solange aus ohne ihn, klar braucht jeder seinen Freiraum, aber für mich ist es keine schöne Beziehung wenn man sich grade Mal einmal die Woche sieht. Ich finds schrecklich.
Auf die meisten wirkt dass jetzt sicher sofort so als dass er keine Lust mehr auf mich hätte.
Klar, so wirkt es auf mich auch andauernd.
Aber er sagt dass er mich sehr liebt und sich niemals von mir trennen will... und das sagt er nicht einfach so, soviel ist klar.
Ich habe ihm vor ungefähr einem Monat schonmal gesagt dass ich das so nicht mehr ertrage, dass das sehr verletzend ist und ich andauernd traurig wegen ihm bin. Dass ich von einer Beziehung mehr erwarte als das, und wenn sich nicht bald etwas ändert dass ich es beenden muss.
Klar, er hat gleich versprochen dass er sich ändert, aber nichts.
Dazu muss man sagen, er hat einen Nierenschaden. Das heißt er muss deswegen öfters mal ins Krankenhaus und nimmt auch Medikamente, von denen ihm mal schelcht wird.
Das verstehe ich ja auch alles und ich mache mir Sorgen. Aber dann will er nichtmal dass ich bei ihm bin wenn er krank ist, nein, er will noch nichtmal dass ich mit ins Krankenhaus komme!!!
Er will einfach überhaupt keine Nähe von mir, obwohl er immer behauptet er würde mich vermissen. WENN wir uns dann mal treffen ist er auch ganz lieb zu mir und kümmert sich, aber mich macht das traurig, weil ich dann genau weiß dass wir uns danach wieder ca. eine Woche nicht sehen.
Er verspricht mir auch andauernd Sachen, Zb dass er zu mir kommt oder dass wir mal ein Wochenende schön wegfahren...das haben wir nämlich in den 2 Jahren noch nie getan, nichtmal Urlaub gemacht.
Aber das hält er NIE und er kann absolut nicht verstehen wieso mich das traurig macht, "könne man ja nachholen", auch wenn das nie passiert.
Es geht also immernur noch um seine blöde Arbeit, die 24/7 gemacht wird, sogar Freitag und Samstag abends(so war das vorher nicht) und darum dass es ihm ja sooo schlecht geht und ich trotzdem nicht bei ihm sein kann/soll.
Ich halte das einfach nicht mehr aus, denke immer mehr darüber nach endgültig Schluss zu machen, da es ihm auch egal ist wenn ich wegen ihm wieder traurig sein muss(das sagt er so zwar nicht, aber er meint halt da könne man eben nix dran ändern).
Aber andererseits liebe ich ihn noch sehr und vermisse die schönen Zeiten die wir davor mal hatten.
Klärende Gespräche bringen irgendwie garnix mehr, er versteht mich nie.
Und doch liebt er mich, soviel weiß ich, aber anscheinend braucht er mich nicht so wie ich ihn brauche, fühlt sich zumindest ao an, auch wenn er was anderes behauptet.
Sobald ich jedoch mit Schluss drohe wird er traurig und sagt dass er nicht ohne mich kann.
Dise Sache ist so verdammt paradox.
Was würdet ihr an meiner Stelle tun?
Denkt ihr das Ganze hat überhaupt noch einen Sinn? Ich zweifle nämlich immer mehr daran.
Und was denkt ihr von seinem Verhalten? Wieso könnte er das tun, wenn ich ihm doch angeblich so viel bedeute?
Kann man da überhaupt noch irgendetwas tun?
Bitte beleidigt mich jetzt nicht, ich akzeptiere alle Antworten, aber falls ihr irgendwas nicht ganz verstanden habt, fragt nochmal nach bevor ihr zu falschen Statements kommt... bitte.
Und bitte nicht sowas wie 'du bist doch noch ein kleines Kind' oder so, sowas find ich schlicht und ergreifend beleidigend und die ganze Sache ist schon schwer genug für mich.
Danke euch...

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12. August 2006 um 22:09

Schieb
...

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12. August 2006 um 22:15

Ganz klar
ich würde ihm ein ultimatum stellen ihm sagen du willst dich trennen wenn er sich weiter so verhält! denn ich finde du solltest dir das auch nich unbedingt lange antun! ich meine er merkt doch wohl auch das es weniger zeit ist die ihr verbringt und ish finde es auch komisch das er sagt "is ja nur eine woche"!!!! also ich würde ihm echt sagen das du das nicht mehr willst wer weiss wie er darauf reagieren würde.
*lg*

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13. August 2006 um 0:24

Hab ich das richtig verstanden,
dass er eine schwere Nierenerkrankung hat?
Ist er dialysepflichtig,wenn er öfters ins Krankenhaus muss?

Möchte er deswegen kein Mitleid,und keine Frau an sich binden,weil er einfach nicht weiss,wie sein eig.Leben verlaufen wird und ob er überleben wird?
Und ist das vielleicht innerlich so schlimm für ihn,dass er auch mit Dir nicht darüber reden kann?

Die einfachste Erklärung wäre,der Lack ist ab nach 2 Jahren Beziehung ,aber ich vermute mal,das isses bei euch nicht.

Eine Erkrankung kann einen Menschen verändern,und auch,wenn er noch so jung ist und damit konfrontiert wird und sich auseinandersetzen muss.
Is natürlich schwer,wenn er da niemand an sich ran lässt,weil er einfach nicht bedauert werden möchte.

Du kannst es mit Geduld versuchen,und ihn einfach in Ruhe lassen,und euren Kontakt mal beschränken/einschränken.
Und ihm signalisieren,dass Du für ihn da sein willst,weil Du ihn sehr gern hast.
Ob ihm das hilft und er es akzeptieren kann,weiss ich auch nicht.
Vielleicht lieg ich ja ganz falsch mit meinen Mutmassungen.
lg

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13. August 2006 um 12:55

Hallo,
du schreibst, sein Verhalten hat sich schlagartig verändert; könnte es sein, dass sein Gesundheitszustand sich verschlechtert hat und er dich damit nicht belasten will, bzw. dass er erst mal alleine in Ruhe darüber und über die eventuellen Folgen nachdenken will?

Wenn seine Erkrankung regelmässige Krankenhausbesuche verlangt, fällt es ihm vielleicht schwer, dir diese Belastung zuzumuten, zumal Ihr demnächst zusammenziehen wolltet? Ich denke, er macht sich viele Gedanken darüber und hat vielleicht in letzter Zeit etwas Neues über sein Gesundheitszustand erfahren?

Es sind nur Vermutungen, aber ich weiss, wie sehr Gesundheitsprobleme eine Beziehung belasten und das Selbstbewusstsein "schaden" können...

Alles Gute für Euch,

yavanah

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13. August 2006 um 13:52

...
Danke für eure Antworten.
Nein, er muss nicht an die Dialyse, er hat ja noch beide Nieren, nur eine ist momentan nicht ganz okay, aber in ein paar Monaten müsste alles wieder in Ordnung sein, ist also nicht lebensbedrohlich.
Klar, eine Krankheit kann eine Beziehung sehr belasten, aber ist es nicht grade dann wichtig füreinander da zu sein?
Naja, mal abwarten.

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13. August 2006 um 14:24

Für mich
hört sich das so an, als ob er das Interesse an Dir verloren hätte. Sicherlich würde ich zwar an Deiner Stelle versuchen, heraus zu finden, ob sein Verhalten nicht doch etwas mit seiner Krankheit zu tun hat, aber ich halte es für weniger wahrscheinlich. So, wie Du es schilderest, verhalten sich viele Männer, wenn sie eigentlich nicht mehr wollen, aber noch nicht den Mut haben, es zu zu geben.Denn vor Veränderungen im Leben schrecken viele Leute erstmal zurück und halten doch am Vertrauten fest, auch wenn sie es eigentlich nicht mehr wollen.

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