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beuteschema

29. Juli 2008 um 13:28

hallo liebes forum,

ich hab den ar$chloch-faktor-thread gelesen und überlegt, wie das wohl bei mir ist, und ich bin zu dem schluss gekommen, dass dieser typus meinetwegen gerne einen großen bogen um mich machen kann. nee, attraktiv find ich das nicht. so also die theoretische seite.

dann hab ich neulich an mir beobachten können, dass mir oft aber genau diese männer auffallen, die nach außen hin eher kühl wirken. die keine miene verziehen. die ironisch sind statt warm und offen und herzlich. wie cowboys fast. dabei find ich cowboys langweilig.

okay, das hat erst einmal nix mit ar$chloch- oder macho-sein zu tun. oder doch?

ich hab dann gedacht, hm, da gefällt dir aber das genaue gegenteil von dem, was dir gefällt wie blöd ist das denn?

mich interessiert jetzt weniger, woher dieses verstaubte beuteschema kommt und wie das einst entstanden sein mag, sondern vielmehr, wie ich es aktualisieren und auf den neuesten stand bringen kann. gibts dazu eigene überlegungen oder sogar praktische erfahrungen?

liebe grüße

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29. Juli 2008 um 13:35

Mann kann es auch
Evolution nennen

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29. Juli 2008 um 14:18
In Antwort auf foster_12694939

Mann kann es auch
Evolution nennen

evolution
das hab ich dazu bei wikipedia gefunden:

"Als Beuteschema bezeichnet man in der Ökologie das Prädatoren (das sind räuber) angeborene Erkennen potenziell geeigneter Beuteorganismen. Es stellt eine artgemäße Ernährung des jeweiligen Individuums sicher und verhindert gleichzeitig dessen eigene Gefährdung durch den Angriff auf gefährliche oder ungenießbare Beute und den anschließenden Verzehr.

Bei vielen Prädatoren ist das angeborene Beuteschema relativ grob und wird im Laufe der Entwicklung mit zunehmender Erfahrung angepasst."

wie passend

stichwort artgemäß: in meinem beitrag gings mir darum, wie ich mein erworbenes (viel zu grobes) beuteschema meinen aktuellen bedürfnissen anpassen kann. aktualisieren halt. ich glaub nicht, dass z.b. ein vogel, der einen ungenießbaren käfer probiert und diesen angewidert wieder ausgespuckt hat, so einen noch einmal fressen würde. nicht einmal einen, der so ähnlich aussieht. die reagieren dann gar nicht mehr auf käfer, die dem des ekels ähneln. so stelle ich mir das zumindest vor.

bei menschen passiert das durchaus. und ich würde gerne beim anblick eines "cowboys" denken, nee, lass mal, ist ungenießbar & nicht artgemäß aber dennoch ist er nach wie vor auf meiner beuteschema-liste und fällt mir sofort auf. und ich würde dieses "angeborene erkennen" gerne korrigieren sozusagen


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29. Juli 2008 um 18:40

Aufjaulen erlaubt ...
.. wenn die Genetiker meinen, zu etwa 60 % sei es in die Wiege gelegt, was wir jeweils so in etwa attraktiv finden. Siehe Wirksamkeit von Pheromonen ... die eine Frau findet die eine Sorte toll, die andere abstossend.

Und die Hormoniker sagen, in den Tagen des Eisprungs bevorzuge die Frau im Durchschnitt den 'Arschmann' - um ebenso durchsetzungsfähige Ärsche zu zeugen, während sie an den anderen Tagen doch eher den 'Kindmann' bevorzugt, den Gutmenschen, der sich gerne und mit Hingabe um die Kinder kümmert.

Also für das Sexleben den Arsch, für das Sozialleben den Deppen, der die Arbeit macht.

Öh - habe ich mich im Ton vergriffen? Och nö, nur überspitzt ausgedrückt.

Nunja, mit vieler Menschen Verständnis von Sexual-Sozialleben verträgt sich solcherlei geteiltes Ansinnen nicht.

Ok, mit meinem auch nicht. Denn welcher Mann kann - oder will??? - schon variabel den ignoranten Arsch und den gutmütigen Deppen geben?

Oha, die Frage hätte ich wohl lieber nicht stellen sollen ...


asteus

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30. Juli 2008 um 9:31

dann (er)kennt
mein beuteschema meine aktuelle bedürfnislage also besser als ich selbst? soso

momentan verarbeite ich meine letzte beziehung und hab daher eine recht neutrale bedürfnislage. also ich hab gar keine lust, männer kennen zu lernen. und ich finde, einen geeigneteren zeitraum als diesen kann es gar nicht geben, um mein schema dahingehend zu verfeinern, dass es stimmig und "artgemäß" ist, wenn es dann in ferner zukunft wieder gebraucht wird. lach, jetzt merke ich selber, wie bekloppt das klingt

liebe grüße

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31. Juli 2008 um 3:22

manno
manno ja $cheiße



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31. Juli 2008 um 3:36

Ja,
und manche bleiben am ewigen Eis kleben. Und glauben ist nicht wissen.

Naja, ich bin mir da garnicht sicher, ob es da Masken gibt. Mittlerweile glaub ich eher, die sind wirklich so. Dagegen ist die Arktis eine blühende Wiese.
LG

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31. Juli 2008 um 3:51
In Antwort auf winnie_12164884

dann (er)kennt
mein beuteschema meine aktuelle bedürfnislage also besser als ich selbst? soso

momentan verarbeite ich meine letzte beziehung und hab daher eine recht neutrale bedürfnislage. also ich hab gar keine lust, männer kennen zu lernen. und ich finde, einen geeigneteren zeitraum als diesen kann es gar nicht geben, um mein schema dahingehend zu verfeinern, dass es stimmig und "artgemäß" ist, wenn es dann in ferner zukunft wieder gebraucht wird. lach, jetzt merke ich selber, wie bekloppt das klingt

liebe grüße

Scheint gerade...
im Trend zu liegen, das modifizieren des Beuteschemas. Doch wenn ich die Beute mental und optische auseinander nehme, kommt fast immer ein gleicher Typ bei raus.

Allerdings habe ich über die Jahrzehnte dann doch eine Entwicklung aufgespürt. Kann aber sein, die Männer haben sich auch geändert.

LG

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1. August 2008 um 21:47

so, ich sag schon mal
dankesehr! hat mir weitergeholfen. und gina, schöne geschichte!

p.s. @ moosi, mein eintrag neulich nachts sollte übrigens soviel heißen wie "mist, voll ins schwarze getroffen". danke. dem nächsten cowboy schleuder ich entgegen, dass er sich doch gefälligst selber helfen soll. noch bevor er ziehen kann

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