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Betrug und Liebe

6. Juli 2007 um 16:26

Hi zusammen,

ich bin Carsten,fast 42 Jahre,Vater von zwei erwachsenen Kindern und hier ein stiller Mitleser.
Letztes Jahr habe ich durch einen dummen Zufall heraus gefunden,daß meine Frau mich,seid drei Jahren betrügt und dem zur Folge auch belügt und nicht nur mich sondern auch unsere Kinder.Aus einem Kurzschluß heraus habe ich sie kurzer Hand vor die Türe gesetzt und alles Wesentliche abgewickelt und geregelt.Wir haben nie darüber gesprochen.Ich hatte eine schwere Zeit,habe viel im Internet recherchiert und auch hier gelesen.Ich las immer wieder,daß geschrieben wurde,daß der Betrüger den Partner doch liebt.Das kann ich nicht verstehen, nicht wenn man von seinem Partner über Jahre betrogen wird, dieser praktisch ein Doppelleben führt.Das Thema mit meiner Frau ist durch trotzdem interessiert es mich und vielleicht kann es mir jemand erklären.Wie kann es sein,daß man jemanden,den man angeblich liebt über Jahre hinweg betrügt.Was läuft da ab,was sind das für Menschen.

Es grüßt Euch der Cartsen

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6. Juli 2007 um 16:49

Erst einmal...
tut es mir leid, daß Dir so etwas passiert ist. Ich finde es traurig und ich wünsche es niemandem.

Ich weiss keine pauschale Antwort auf Deine Frage. Ich habe mich aber auch mit diesem und ähnlichen Themen sehr beschäftigt und ich glaube, der/die Betrüger/in sitzt einem Irrtum auf.

Und es geht ihm/ihr nicht anders als allen Menschen mehr oder weniger: Einen fatalen Irrtum gesteht man sich selbst nur sehr schwer ein. Also macht man weiter, oft mit den "witzigsten" Rechtfertigungen und Erklärungen.

Letztendlich handelt es sich meiner Einschätzung nach lediglich um die irrige Annahme/Hoffnung, durch den Betrug würde sich das (eigene) Leben verbessern.

Wichtig ist meiner Meinung nach für den/die Betrogene/n: Es ist nicht Deine Schuld. Es lag nicht in Deiner Verantwortung. Nicht in Deinem Verhalten (oder sonst jemandes) ist der Betrug begründet.

Alles Liebe Dir!

Katharina

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6. Juli 2007 um 16:51

Zum Betrug gehören zwei
Hallo Carsten,

warum hast du nicht mit deiner Frau geredet und das Ganze sofort "abgewickelt"??

Du und deine Frau haben je einen Anteil an der ganzen Sache.
Deine Reaktion war nichts anderes als verletzter Stolz.

Wenn sich deine Frau 3 Jahre mit einen anderen Mann getroffen hat und du hast das nicht bemerkt, dann hast du dort schon keine Ehe geführt, sondern du hast ein Bruder/Schwester Verhältnis gehabt.

sixforever

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6. Juli 2007 um 17:01
In Antwort auf sari_12146807

Zum Betrug gehören zwei
Hallo Carsten,

warum hast du nicht mit deiner Frau geredet und das Ganze sofort "abgewickelt"??

Du und deine Frau haben je einen Anteil an der ganzen Sache.
Deine Reaktion war nichts anderes als verletzter Stolz.

Wenn sich deine Frau 3 Jahre mit einen anderen Mann getroffen hat und du hast das nicht bemerkt, dann hast du dort schon keine Ehe geführt, sondern du hast ein Bruder/Schwester Verhältnis gehabt.

sixforever

Für Sixforever
Hi,

ich habe meiner Frau vertraut und wir haben eine normale Ehe geführt mit Höhen und Tiefen.Ich bin kein Mann,der anderen Menschen mißtraut oder sie kontolliert und schon gar nicht meine Frau.Ich habe viel für diese Frau getan,habe sie immer mit Würde und Liebe behandelt auch an Kommunikation hat es meinerseits nicht gemangelt.Ich habe ihr jeden Wunsch von den Augen abgelesen,es hat ihr an Nichts gefehlt,ich war da,wenn sie mich brauchte und habe ihr immer beigestanden.Ich möchte mich hier nicht rechtfertigen,ich bin nicht perfekt und ich bin kein Heiliger und auch kein Übermensch,habe bestimmt auch meine Fehler aber dazu beigetragen habe ich nicht.Ich lebte die Ehe und mein Leben immer nach einem Ehrenkodex,wenn Du verstehst was ich meine.
Ich habe nicht geredet weil es für mich nicht zur Diskussion stand weiter mit einem Menschen,der mich auf diese Art hintergeht und mich in keinster Weise respektiert und nicht liebt weiter unter einem Dach zu leben.Selbst wenn meine Reaktion nur verletzter Stolz war,für mich war es richtig denn solch ein Tun kann ich nicht verzeihen.

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6. Juli 2007 um 17:06
In Antwort auf maxi_12134449

Erst einmal...
tut es mir leid, daß Dir so etwas passiert ist. Ich finde es traurig und ich wünsche es niemandem.

Ich weiss keine pauschale Antwort auf Deine Frage. Ich habe mich aber auch mit diesem und ähnlichen Themen sehr beschäftigt und ich glaube, der/die Betrüger/in sitzt einem Irrtum auf.

Und es geht ihm/ihr nicht anders als allen Menschen mehr oder weniger: Einen fatalen Irrtum gesteht man sich selbst nur sehr schwer ein. Also macht man weiter, oft mit den "witzigsten" Rechtfertigungen und Erklärungen.

Letztendlich handelt es sich meiner Einschätzung nach lediglich um die irrige Annahme/Hoffnung, durch den Betrug würde sich das (eigene) Leben verbessern.

Wichtig ist meiner Meinung nach für den/die Betrogene/n: Es ist nicht Deine Schuld. Es lag nicht in Deiner Verantwortung. Nicht in Deinem Verhalten (oder sonst jemandes) ist der Betrug begründet.

Alles Liebe Dir!

Katharina

Für Katharina
Hi,

danke für Deine Gedanken.Daß dieser Betrug nicht in meiner Verantwortung lag,hat es für mich schwerer gemacht denn das wäre wenigstens eine Begründung,die ich hätte akzeptieren können.Ich finde nichts,was ich hätte grundlegend anders machen müssen und für mich stellt sich in dieser Form nur ein mangelnder Charakter dar,den ich in seinen Grundzügen nicht erkannt habe.

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6. Juli 2007 um 17:09
In Antwort auf cari_12040606

Für Sixforever
Hi,

ich habe meiner Frau vertraut und wir haben eine normale Ehe geführt mit Höhen und Tiefen.Ich bin kein Mann,der anderen Menschen mißtraut oder sie kontolliert und schon gar nicht meine Frau.Ich habe viel für diese Frau getan,habe sie immer mit Würde und Liebe behandelt auch an Kommunikation hat es meinerseits nicht gemangelt.Ich habe ihr jeden Wunsch von den Augen abgelesen,es hat ihr an Nichts gefehlt,ich war da,wenn sie mich brauchte und habe ihr immer beigestanden.Ich möchte mich hier nicht rechtfertigen,ich bin nicht perfekt und ich bin kein Heiliger und auch kein Übermensch,habe bestimmt auch meine Fehler aber dazu beigetragen habe ich nicht.Ich lebte die Ehe und mein Leben immer nach einem Ehrenkodex,wenn Du verstehst was ich meine.
Ich habe nicht geredet weil es für mich nicht zur Diskussion stand weiter mit einem Menschen,der mich auf diese Art hintergeht und mich in keinster Weise respektiert und nicht liebt weiter unter einem Dach zu leben.Selbst wenn meine Reaktion nur verletzter Stolz war,für mich war es richtig denn solch ein Tun kann ich nicht verzeihen.

Für Carsten
Hallo Carsten,

wer ist schon fehlerlos, wer???

Hast du dein Verhalten manchmal doch schon bereut??

Du kennst sicher den Spruch: " Wo Menschen sind, da menschelt es."

Reflektiere die ganze Sache doch noch einmal und du wirst sicher sehen, dass die Schuld auf beiden Seiten liegt.

Nichts für ungut

sixforever

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6. Juli 2007 um 17:15
In Antwort auf cari_12040606

Für Sixforever
Hi,

ich habe meiner Frau vertraut und wir haben eine normale Ehe geführt mit Höhen und Tiefen.Ich bin kein Mann,der anderen Menschen mißtraut oder sie kontolliert und schon gar nicht meine Frau.Ich habe viel für diese Frau getan,habe sie immer mit Würde und Liebe behandelt auch an Kommunikation hat es meinerseits nicht gemangelt.Ich habe ihr jeden Wunsch von den Augen abgelesen,es hat ihr an Nichts gefehlt,ich war da,wenn sie mich brauchte und habe ihr immer beigestanden.Ich möchte mich hier nicht rechtfertigen,ich bin nicht perfekt und ich bin kein Heiliger und auch kein Übermensch,habe bestimmt auch meine Fehler aber dazu beigetragen habe ich nicht.Ich lebte die Ehe und mein Leben immer nach einem Ehrenkodex,wenn Du verstehst was ich meine.
Ich habe nicht geredet weil es für mich nicht zur Diskussion stand weiter mit einem Menschen,der mich auf diese Art hintergeht und mich in keinster Weise respektiert und nicht liebt weiter unter einem Dach zu leben.Selbst wenn meine Reaktion nur verletzter Stolz war,für mich war es richtig denn solch ein Tun kann ich nicht verzeihen.

Undank ist der Welten Lohn
Hallo,

ich kann Deine Reaktion verstehen und ich finde es auch nicht verwerflich,daß dieser "Kurzschluß" aus verletztem Stolz resultierte.

Auch die Entscheidung mit dieser Frau nicht mehr unter einem Dach leben zu können und zu wollen ist für mich nachvollziehbar und auch ich sehe in solch einer Mache verschiedene Charakterzüge, die mir mißfallen würden an einem Menschen, mit dem ich mein Leben verbringe.

Dennoch würde ich nicht alle "Betrüger" über einen Kamm scheren denn ich finde schon Unterschiede in der Art des Betrugs.
Es sind normale Menschen, mit Fehlern, wie in anderen Bereichen des Lebens auch.
Genau so wie man sich in anderen Bereichen des Lebens von Menschen distanziert weil sie Dinge tun,die einem Mißfallen,genauso kann man das bei solch einem Thema auch.

Wer würde schon die Freundschaft zu jemandem aufrecht erhalten,der einen nach Strich und Faden belügt, wohl niemand, hier soll Liebe rechtfertigen.....hmmm, für mich zweifelhaft.

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6. Juli 2007 um 17:19

Doch
Hallo cefeu

in dieser Situation kommt mir immer die Weisheit

"Et audiatur altera pars"

in den Kopf.

sixforever

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6. Juli 2007 um 17:24
In Antwort auf sari_12146807

Für Carsten
Hallo Carsten,

wer ist schon fehlerlos, wer???

Hast du dein Verhalten manchmal doch schon bereut??

Du kennst sicher den Spruch: " Wo Menschen sind, da menschelt es."

Reflektiere die ganze Sache doch noch einmal und du wirst sicher sehen, dass die Schuld auf beiden Seiten liegt.

Nichts für ungut

sixforever

Für Sixforever
Hi nochmal,

niemand ist fehlerlos,das it kein Fehler sondern eine über Jahre andauernde Verkettung von Fehlhandlungen und das ist für mich nicht akzeptabel.So ein Tun zeugt von Disrespekt,Undank,mangelnder Wertschätzung und nicht von Liebe.Ich habe mein Verhalten nicht bereut,ich bin froh,daß mir die Wege zu einer ehrlichen Bindung und einem freien Leben offen stehen.Vielleicht kannst Du mir erklären,was so ein Verhalten mit Liebe zu tun hat und das kann ich dann in meine Reflektion einbinden.

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6. Juli 2007 um 17:27
In Antwort auf sari_12146807

Doch
Hallo cefeu

in dieser Situation kommt mir immer die Weisheit

"Et audiatur altera pars"

in den Kopf.

sixforever

Et audiatur altera pars
ist das nicht egal,was die andere Seite dazu zu sagen hat?

Was kann einen dazu bewegen jemanden über Jahre zu betrügen?

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6. Juli 2007 um 18:54
In Antwort auf cari_12040606

Für Katharina
Hi,

danke für Deine Gedanken.Daß dieser Betrug nicht in meiner Verantwortung lag,hat es für mich schwerer gemacht denn das wäre wenigstens eine Begründung,die ich hätte akzeptieren können.Ich finde nichts,was ich hätte grundlegend anders machen müssen und für mich stellt sich in dieser Form nur ein mangelnder Charakter dar,den ich in seinen Grundzügen nicht erkannt habe.

Mangelnder Charakter...
...Schwäche, Fehlverhalten, Irrtum...wie auch immer Du es nennst, kannst Du es für Dich und Dein Leben annehmen? Kannst Du annehmen, daß Du es nicht erkannt hast? Die Situation als solche aktzeptieren? Vielleicht sogar das Gute, das "Fortkommen" dadurch für Dich sehen?

Es war so wie es war. Daraus resultieren Dinge, etwas hat sich entwickelt.

Und wie immer im Leben liegt Deine Zukunft in Deiner Hand. Wie willst Du sie gestalten?

Liebe Grüße, Katharina

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6. Juli 2007 um 19:11

Hallo Carsten,
also ehrlich: Ich weiß keine Antwort auf deine Frage. Ich denke aber es leigt schon auch an der Erziehung und an der eignenen Auffassung "was man darf und was nicht".
Ich an deiner Stellen hätte so wie du reagiert, wenn ich mit der Ehe schon selbst abgeschlossen hätte. Aber wenn ich meinen Partner, in dem Fall deine Frau, noch liebe, dann würde ich ihr auf jeden Fall zuhören, was sie mir dazu zu sagen hat. Ich finde deine Reaktion ein bißchen merkwürdig. Wenn die sie wirklich geliebt hast, dann hättest du ihr zumindest mal zuhören müssen oder mit ihr reden.
Ich würde meinen Partner nicht betrügen. Siehst du, aber jeder sagt mir,ich sollte es eigentlich tun. Mein Mann behandelt mich ziemlich Sch... und sieht das selbst glaube ich gar nicht richtig ein.
Drei Jahre ein Doppelleben ist schon zielmlich hart und ich persönlich fände es auch viel zu anstrengend, diese ganze Lügerei...Aber auf der anderen Seite, was bringt die Treue, wenn man Sch.. behandel wird?

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6. Juli 2007 um 19:12
In Antwort auf fayza_11905150

Hallo Carsten,
also ehrlich: Ich weiß keine Antwort auf deine Frage. Ich denke aber es leigt schon auch an der Erziehung und an der eignenen Auffassung "was man darf und was nicht".
Ich an deiner Stellen hätte so wie du reagiert, wenn ich mit der Ehe schon selbst abgeschlossen hätte. Aber wenn ich meinen Partner, in dem Fall deine Frau, noch liebe, dann würde ich ihr auf jeden Fall zuhören, was sie mir dazu zu sagen hat. Ich finde deine Reaktion ein bißchen merkwürdig. Wenn die sie wirklich geliebt hast, dann hättest du ihr zumindest mal zuhören müssen oder mit ihr reden.
Ich würde meinen Partner nicht betrügen. Siehst du, aber jeder sagt mir,ich sollte es eigentlich tun. Mein Mann behandelt mich ziemlich Sch... und sieht das selbst glaube ich gar nicht richtig ein.
Drei Jahre ein Doppelleben ist schon zielmlich hart und ich persönlich fände es auch viel zu anstrengend, diese ganze Lügerei...Aber auf der anderen Seite, was bringt die Treue, wenn man Sch.. behandel wird?

Sorry
für die vielen Schreibfehler

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6. Juli 2007 um 19:16

Doppelleben
Hi Carsten
mir ist es genauso gegangen.
All die Jahre immer genug Zeit zum Reden -Zuhören. Immer dagewesen. Sogar um die Zeit, als das Doppelleben enstand viel über die Partnerschaft geredet -positiv. Hab nichts gemerkt und es hat nichts genützt.
Ich hab sie nicht raus geschmissen, da ich sie behalten will. Aber ausgestanden ist es nach zwei Jahren immer noch nicht. Du kannst es nicht fassen, ich konnte es auch nicht. Und -ich habe ein halbes Jahr geglaubt ich wäre schuld. Von wegen:Es sind immer beide schuld. Bis ich kapiert habe, dass sie das was sie getan hat wollte, einfach wollte. Das was sie heute als Erklärung gibt, hätte sie schon damals mit mir lösen können. Schließlich unterhielten wir uns jeden Tag mehr als eine Stunde.
Das was Katharina schreibt gefällt mir am besten. Das mit dem fatalen Irrtum und dass der Betrüger meint er könne anderswo das eigene Leben verbessern.
Solch ein Verhalten kann auch krankhaft sein oder einfach eine Charaktereigenschaft?

Was meint ihr? Carsten, Katharina

W.

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6. Juli 2007 um 19:31
In Antwort auf tarek_12364259

Doppelleben
Hi Carsten
mir ist es genauso gegangen.
All die Jahre immer genug Zeit zum Reden -Zuhören. Immer dagewesen. Sogar um die Zeit, als das Doppelleben enstand viel über die Partnerschaft geredet -positiv. Hab nichts gemerkt und es hat nichts genützt.
Ich hab sie nicht raus geschmissen, da ich sie behalten will. Aber ausgestanden ist es nach zwei Jahren immer noch nicht. Du kannst es nicht fassen, ich konnte es auch nicht. Und -ich habe ein halbes Jahr geglaubt ich wäre schuld. Von wegen:Es sind immer beide schuld. Bis ich kapiert habe, dass sie das was sie getan hat wollte, einfach wollte. Das was sie heute als Erklärung gibt, hätte sie schon damals mit mir lösen können. Schließlich unterhielten wir uns jeden Tag mehr als eine Stunde.
Das was Katharina schreibt gefällt mir am besten. Das mit dem fatalen Irrtum und dass der Betrüger meint er könne anderswo das eigene Leben verbessern.
Solch ein Verhalten kann auch krankhaft sein oder einfach eine Charaktereigenschaft?

Was meint ihr? Carsten, Katharina

W.

Für Wasserfrosch
Hi,

ich möchte klar stellen,daß ich mit reden nicht meinte,daß ich sie nicht habe sprechen lassen.Ich habe es mir angehört, bis zum Schluß habe aber keine Fragen gestellt und alles was sie sagte hat nichts an meinem Entschluß geändert,den ich endgültig faßte als sie mich noch belog obwohl alles klar war in dem sie es abstritt obwohl alles dafür sprach.Das war der Todesstoß für die Ehe.Wie ich schon schrieb,für mich inakzeptabel.Ich habe immer geglaubt meine Frau sei ein guter Mensch,was ich so jetzt nicht mehr behaupten kann,da sehr viel,was und wie es in den Jahren passierte für mich menschlich doch sehr fragwürdig ist.Ich habe sie geliebt mit all ihren Fehler.Ob das krankhaft ist weiß ich nicht.

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6. Juli 2007 um 19:38
In Antwort auf maxi_12134449

Mangelnder Charakter...
...Schwäche, Fehlverhalten, Irrtum...wie auch immer Du es nennst, kannst Du es für Dich und Dein Leben annehmen? Kannst Du annehmen, daß Du es nicht erkannt hast? Die Situation als solche aktzeptieren? Vielleicht sogar das Gute, das "Fortkommen" dadurch für Dich sehen?

Es war so wie es war. Daraus resultieren Dinge, etwas hat sich entwickelt.

Und wie immer im Leben liegt Deine Zukunft in Deiner Hand. Wie willst Du sie gestalten?

Liebe Grüße, Katharina

Für Katharina
Hi,

nein,ich kann es nicht für mein Leben annehmen,daß mich meine Frau betrügt,belügt,nicht respektiert,mich lächerlich gemacht hat,mit Hörner aufsetzte,mit meiner Reputation spielte,meinen guten Ruf fast durch den Dreck zog wenn das alles aufgeflogen wäre,meine Kinder belog und mich für dumm verkaufen wollte.Ich kann annehmen,daß ich es nicht erkannt hatte oder nur im Ansatz erkannte aber sie den Gesprächen ausgewichen ist.Ich kann die Situation so akzeptieren und ich habe mich dadurch verändert.Ich bin froh,daß ich es erfahren habe,wer weiß was da noch gekommen wäre.
Meine Zukunft habe ich gestaltet,für mich,für meine Kinder.Ich bin aus dem Gröbsten raus,mache mir Gedanken aber es geht voran und dieses Thama ist für mich durch.

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6. Juli 2007 um 19:42
In Antwort auf shena_12375982

Undank ist der Welten Lohn
Hallo,

ich kann Deine Reaktion verstehen und ich finde es auch nicht verwerflich,daß dieser "Kurzschluß" aus verletztem Stolz resultierte.

Auch die Entscheidung mit dieser Frau nicht mehr unter einem Dach leben zu können und zu wollen ist für mich nachvollziehbar und auch ich sehe in solch einer Mache verschiedene Charakterzüge, die mir mißfallen würden an einem Menschen, mit dem ich mein Leben verbringe.

Dennoch würde ich nicht alle "Betrüger" über einen Kamm scheren denn ich finde schon Unterschiede in der Art des Betrugs.
Es sind normale Menschen, mit Fehlern, wie in anderen Bereichen des Lebens auch.
Genau so wie man sich in anderen Bereichen des Lebens von Menschen distanziert weil sie Dinge tun,die einem Mißfallen,genauso kann man das bei solch einem Thema auch.

Wer würde schon die Freundschaft zu jemandem aufrecht erhalten,der einen nach Strich und Faden belügt, wohl niemand, hier soll Liebe rechtfertigen.....hmmm, für mich zweifelhaft.

Für Equinox68
Hi,

Du hast Recht.Ich würde auch keinen Freund halten der mich belügt und betrügt.Es war meine Frau und das ist für mich schlimmer als wenn es nur ein Freud gewesen wäre.Diese Verantwortungslosigkeit meiner Person und unserer Familie gegenüber.Ich bin in eine Situation gebracht worden die ich nicht wollte.Ich gebe Dir auch Recht,daß nicht alle Arten von Betrug gleich sind.

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6. Juli 2007 um 20:06
In Antwort auf cari_12040606

Für Katharina
Hi,

nein,ich kann es nicht für mein Leben annehmen,daß mich meine Frau betrügt,belügt,nicht respektiert,mich lächerlich gemacht hat,mit Hörner aufsetzte,mit meiner Reputation spielte,meinen guten Ruf fast durch den Dreck zog wenn das alles aufgeflogen wäre,meine Kinder belog und mich für dumm verkaufen wollte.Ich kann annehmen,daß ich es nicht erkannt hatte oder nur im Ansatz erkannte aber sie den Gesprächen ausgewichen ist.Ich kann die Situation so akzeptieren und ich habe mich dadurch verändert.Ich bin froh,daß ich es erfahren habe,wer weiß was da noch gekommen wäre.
Meine Zukunft habe ich gestaltet,für mich,für meine Kinder.Ich bin aus dem Gröbsten raus,mache mir Gedanken aber es geht voran und dieses Thama ist für mich durch.

Spontan...
...fällt mir auf, daß Du Deinen ersten Satz in der Gegenwartsform beginnst und erst im Verlauf des Satzes in die Vergangenheitsform übergehst.

Ich kann gut verstehen (aus eigener Erfahrung), daß Du lange zu knapsen hast an dem Betrug, der Demütigung, dem respektlosen Verhalten, der Schädigung Deiner Seele.

Für mich persönlich stellte sich irgendwann die Frage, wielange ich es einem anderen genehmigen möchte, mich und mein Leben, mein Empfinden zu beeinträchtigen.

Ich habe die Verletzung angenommen (Menschen verhalten sich nun einmal auch schlecht, und die Möglichkeit, so einem Menschen nicht nur zu begegnen ist nicht klein), ich habe sie hingenommen und als das, was sie war, realisiert. Damit begann der Prozess des "Fortkommens". Fort von der Verletzung. Hin zu einem schönen Leben ohne Verletzung.

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6. Juli 2007 um 20:13
In Antwort auf tarek_12364259

Doppelleben
Hi Carsten
mir ist es genauso gegangen.
All die Jahre immer genug Zeit zum Reden -Zuhören. Immer dagewesen. Sogar um die Zeit, als das Doppelleben enstand viel über die Partnerschaft geredet -positiv. Hab nichts gemerkt und es hat nichts genützt.
Ich hab sie nicht raus geschmissen, da ich sie behalten will. Aber ausgestanden ist es nach zwei Jahren immer noch nicht. Du kannst es nicht fassen, ich konnte es auch nicht. Und -ich habe ein halbes Jahr geglaubt ich wäre schuld. Von wegen:Es sind immer beide schuld. Bis ich kapiert habe, dass sie das was sie getan hat wollte, einfach wollte. Das was sie heute als Erklärung gibt, hätte sie schon damals mit mir lösen können. Schließlich unterhielten wir uns jeden Tag mehr als eine Stunde.
Das was Katharina schreibt gefällt mir am besten. Das mit dem fatalen Irrtum und dass der Betrüger meint er könne anderswo das eigene Leben verbessern.
Solch ein Verhalten kann auch krankhaft sein oder einfach eine Charaktereigenschaft?

Was meint ihr? Carsten, Katharina

W.

Hallo, Wasserfrosch,
da die Aktzeptanz für ein solches Verhalten für mich nicht in Frage kommt (weder für mich noch für mein Umfeld), ist es für mich nicht erheblich, ob es krankhaft oder auf den Charakter zurückzuführen ist.

Und ich halte es für mich auch für falsch, sich darüber Gedanken zu machen.

Ich versuche, richtig über mein Verhalten zu entscheiden und ich glaube, daß das auch nur bei meinem Verhalten geht.

Bezüglich des Verhaltens anderer Menschen entscheide ich lediglich: Möchte ich mich mit Menschen mit diesem Verhalten umgeben oder möchte ich es nicht.

Die Konsequenz muß nicht "richtig" sein.

Katharina

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6. Juli 2007 um 20:36
In Antwort auf maxi_12134449

Hallo, Wasserfrosch,
da die Aktzeptanz für ein solches Verhalten für mich nicht in Frage kommt (weder für mich noch für mein Umfeld), ist es für mich nicht erheblich, ob es krankhaft oder auf den Charakter zurückzuführen ist.

Und ich halte es für mich auch für falsch, sich darüber Gedanken zu machen.

Ich versuche, richtig über mein Verhalten zu entscheiden und ich glaube, daß das auch nur bei meinem Verhalten geht.

Bezüglich des Verhaltens anderer Menschen entscheide ich lediglich: Möchte ich mich mit Menschen mit diesem Verhalten umgeben oder möchte ich es nicht.

Die Konsequenz muß nicht "richtig" sein.

Katharina

Du bist
knallhart.
Das gefällt mir.
Ich überleg mal wo ich wäre, könnte ich so hart sein.

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6. Juli 2007 um 21:03

Für Coleen41
Hi,

genau so war es eben nicht.Es gab keine Jahre der Langeweile und des Anödens,es gab kein nebeneinader Herleben.Du unterstellst hier sehr viel,von dem nichts zutrifft.Ich habe sie als Frau wahrgenommen,wir hatten regelmäßig Sex,wir sind regelmäßig zu Zweit weg gefahren,ich bin ein aufmersamer Mann,ich habe sie auf Händen getragen.Den Grund warum sie fremdging konnte sie nicht einmal benennen und beteuerte immer wieder es habe nichts mit mir zu tun.Das Einzige was schäbig ist,ist was sie getan hat.Sie hat mich jahrelang betrogen und sie wußte was passiert wenn ich es erfahre,so gut kannte sie mich.Sie hat die Ehe aufs Spiel gesetzt,nicht ich.Wenn es rausgekommen wäre,dann hätte dies meinem Ruf als Xy doch sehr geschadet, wir wohnen in einem Dorf,da kennt jeder jeden.Es ging mir aber nie darum.Ich habe es aufgeführt um die Verantwortungslosigkeit deutlich zu machen.Um zu meinem Charakter,trotz allem was sie getan hat,ist nie ein Wort darüber einer fremden oder bekannten Person gegenüber gefallen,das nur am Rande erwähnt.Auch habe ich alles sehr fair abgewickelt und dabei vor allem ihre Bedürfnisse und Wünsche berücksichtig.Es ist nicht nur mein verletzter Stolz,es ist die menschliche Enttäuschung,es ist die Trauer darüber,daß sie mich als Mensch und als ihren Mann so mit Füßen trat,das Glück unserer Familie verspielte und Jahre lang ein unfaires Spielt trieb .

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6. Juli 2007 um 21:03

Coleen41
Hallo coleen41,

deine Analyse entspricht den Tatsachen, du hast den Nagel genau auf den Kopf getroffen.

sixforever

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6. Juli 2007 um 21:13
In Antwort auf sari_12146807

Coleen41
Hallo coleen41,

deine Analyse entspricht den Tatsachen, du hast den Nagel genau auf den Kopf getroffen.

sixforever

Guten Abend, die Damen
wie seid Ihr denn drauf?

Coleen,Gute,den Fehltritt hat sie sich genehmigt,nicht er, ihn nun in die Verantwortung zu ziehen.....na,na,na .....ich kann ihn verstehen, es ist immer eine Frage der Akzeptanz und hat nicht zwangsläufig was mit mangelder Liebe zu tun.

Naja,jeder wie er mag und kann

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6. Juli 2007 um 21:14
In Antwort auf cari_12040606

Für Coleen41
Hi,

genau so war es eben nicht.Es gab keine Jahre der Langeweile und des Anödens,es gab kein nebeneinader Herleben.Du unterstellst hier sehr viel,von dem nichts zutrifft.Ich habe sie als Frau wahrgenommen,wir hatten regelmäßig Sex,wir sind regelmäßig zu Zweit weg gefahren,ich bin ein aufmersamer Mann,ich habe sie auf Händen getragen.Den Grund warum sie fremdging konnte sie nicht einmal benennen und beteuerte immer wieder es habe nichts mit mir zu tun.Das Einzige was schäbig ist,ist was sie getan hat.Sie hat mich jahrelang betrogen und sie wußte was passiert wenn ich es erfahre,so gut kannte sie mich.Sie hat die Ehe aufs Spiel gesetzt,nicht ich.Wenn es rausgekommen wäre,dann hätte dies meinem Ruf als Xy doch sehr geschadet, wir wohnen in einem Dorf,da kennt jeder jeden.Es ging mir aber nie darum.Ich habe es aufgeführt um die Verantwortungslosigkeit deutlich zu machen.Um zu meinem Charakter,trotz allem was sie getan hat,ist nie ein Wort darüber einer fremden oder bekannten Person gegenüber gefallen,das nur am Rande erwähnt.Auch habe ich alles sehr fair abgewickelt und dabei vor allem ihre Bedürfnisse und Wünsche berücksichtig.Es ist nicht nur mein verletzter Stolz,es ist die menschliche Enttäuschung,es ist die Trauer darüber,daß sie mich als Mensch und als ihren Mann so mit Füßen trat,das Glück unserer Familie verspielte und Jahre lang ein unfaires Spielt trieb .

Für carsten1965
Hallo carsten1965,

du hast in deinem Leben noch nie einen Fehler gemacht.

Dein Leben läuft digital in binären System ab entweder ja (0)oder nein (1).

Du hast die Pflicht gehabt mit deiner Frau zu reden.

Jetzt bist du verbittert und war es das wert und welchen Kontakt hast du zu deiner Frau (Kindererziehung)heute?

sixforever

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6. Juli 2007 um 21:22
In Antwort auf sari_12146807

Für carsten1965
Hallo carsten1965,

du hast in deinem Leben noch nie einen Fehler gemacht.

Dein Leben läuft digital in binären System ab entweder ja (0)oder nein (1).

Du hast die Pflicht gehabt mit deiner Frau zu reden.

Jetzt bist du verbittert und war es das wert und welchen Kontakt hast du zu deiner Frau (Kindererziehung)heute?

sixforever

Für Sixforever
Hi,

auch ich habe schon Fehler gemacht.Jemanden so lange zu betrügen und zu belügen ist nicht einfach nur ein Fehler,wie ich oben schon geschrieben habe,es ist eine Anreihung von Fehlhandlungen über einen langen Zetraum.Ich habe meiner Frau zugehört.Mir Pflichten zuweisen zu wollen finde ich doch sehr skurill.Ich bin nicht verbittert.Meine Kinder sind erwachsen und leben beide noch bei mir.Das war ihre freíe Entscheidung.Sie haben den Kontakt zu ihrer Mutter so wie sie es mögen.

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6. Juli 2007 um 21:38
In Antwort auf cari_12040606

Für Sixforever
Hi,

auch ich habe schon Fehler gemacht.Jemanden so lange zu betrügen und zu belügen ist nicht einfach nur ein Fehler,wie ich oben schon geschrieben habe,es ist eine Anreihung von Fehlhandlungen über einen langen Zetraum.Ich habe meiner Frau zugehört.Mir Pflichten zuweisen zu wollen finde ich doch sehr skurill.Ich bin nicht verbittert.Meine Kinder sind erwachsen und leben beide noch bei mir.Das war ihre freíe Entscheidung.Sie haben den Kontakt zu ihrer Mutter so wie sie es mögen.

Carsten
Hallo Carsten,

mein Tipp: Sprich dich doch mal mit deiner geschiedenen Frau aus, das wird euch beiden sicher helfen.

Nichts für ungut

sixforever

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7. Juli 2007 um 18:51

Hallo carsten
es tut mir leid das dir soetwas passiert ist,ich weiß wie man sich da fühlt!
mein mann hatte mich auch belogen aber er schwört mir mich nei betrogen zu haben,es war zwar nicht solange wie bei dir,aber ich denke es kommt nicht auf die zeit an sondern das sie es tun!ich habe ihm verziehen!
ist deine frau mit dem mann jetzt zusammen oder lebt sie alleine?
LG EON06

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7. Juli 2007 um 19:45
In Antwort auf fayza_11905150

Hallo Carsten,
also ehrlich: Ich weiß keine Antwort auf deine Frage. Ich denke aber es leigt schon auch an der Erziehung und an der eignenen Auffassung "was man darf und was nicht".
Ich an deiner Stellen hätte so wie du reagiert, wenn ich mit der Ehe schon selbst abgeschlossen hätte. Aber wenn ich meinen Partner, in dem Fall deine Frau, noch liebe, dann würde ich ihr auf jeden Fall zuhören, was sie mir dazu zu sagen hat. Ich finde deine Reaktion ein bißchen merkwürdig. Wenn die sie wirklich geliebt hast, dann hättest du ihr zumindest mal zuhören müssen oder mit ihr reden.
Ich würde meinen Partner nicht betrügen. Siehst du, aber jeder sagt mir,ich sollte es eigentlich tun. Mein Mann behandelt mich ziemlich Sch... und sieht das selbst glaube ich gar nicht richtig ein.
Drei Jahre ein Doppelleben ist schon zielmlich hart und ich persönlich fände es auch viel zu anstrengend, diese ganze Lügerei...Aber auf der anderen Seite, was bringt die Treue, wenn man Sch.. behandel wird?

Für aurelia822
und was willst du jetzt machen?
W.

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7. Juli 2007 um 20:33
In Antwort auf sari_12146807

Carsten
Hallo Carsten,

mein Tipp: Sprich dich doch mal mit deiner geschiedenen Frau aus, das wird euch beiden sicher helfen.

Nichts für ungut

sixforever

Man Carsten, du bist ja echt
ein harter Brocken, dann versuche ich Coleen und sixforever mal mit meinem ganz privaten Beispiel zu unterstützen, vielleicht kapierst du dann, worauf sie hinaus wollen.

Ich war 18 Jahre mit meinem Mann zusammen. Sehr viele Jahre davon sehr glücklich. Als ich irgendwann merkte, dass sich falsche Strukturen und Tendenzen in unsere Beziehung einschlichen, habe ich immer wieder versucht mit ihm zu reden (Das sah so aus: Ich habe geredet und Probleme aufgezeigt. Er hat zugehört und dann immer befunden, es gibt doch gar keine großen Probleme). Ich war nach jedem Gespräch noch tiefer frustriert. Das zu, es gab Kommunikation in der Ehe. Das können die Partner sehr subjektiv empfinden.

Nähe und Liebe hatte er irgendwann nur noch für die Kinder und immer weniger für mich. Ich fühlte mich irgendwann wie der alte gewohnte Schrank, der zu der Wohnungseinrichtung dazu gehört. Er war immer der Meinung er zeige mir, dass er mich liebt, auch zum Ende unserer Ehe. Ich frage mich heute noch, womit eigentlich.

Den Mann fürs Leben heiraten, Kinder kriegen und zusammen alte werden war für mich immer mein absoltue Lebensvision.

Irgendwann hielt ich diese Lieblosigkeit, fehlende Nähe und unbefriedeigende Kommunikation nicht mehr aus und ließ mich auf den neuen Mann ein, in den ich mich verliebt hatte. Und so naiv, wie es vielleicht klingt, ich dachte ich kann SO meine Ehe retten. Alle positive Energie und Gefühle, die mir dieser neue Mann gab, steckte ich in meine Familie. Ich war endlich wieder gut drauf, kreativ und energiegelanden. Aber das funktioniert nicht lange. Nach einem Jahr Doppelleben war ich fertig, schlief nicht mehr und fühlte mich wie das letzte Schwein. Mein Mann machte die Augen zu, er hätte wissen müssen, woher ich meine Energie ziehe. Er hat mich NIE auf den Neuen angesprochen, obwohl ich keine großen Vorsichtsmaßnahmen betrieb. Er WOLLTE es nicht sehen. Nach einem Jahr Doppelleben war ich so am Ende, dass ich mich von meinem Mann trennte.

Du bist noch gar nicht in der Postion/Lage auch deine Fehler zum Scheitern der Ehe zu sehen. Aber klar der andere ist Schuld und Wut tut weniger weh, als auch seine Fehler zu sehen und an sich zu arbeiten. Aber das wird dir perspektivisch nichts bringen.

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7. Juli 2007 um 20:56

Immer
fehlt etwas in der beziehung, wenn so etwas passiert. das sind manchmal sogar nur vorübergehende situationen, die dazu führen. die, die eine affäre haben, sind keine schlechteren menschen. sie erfüllen sich ein vorhandenes defizit. trotzdem lieben sie den vorhandenen partner weiter. es ist oft so, dass die partnerschaft nur deswegen hält. das ist bei männern und frauem gleich!

die wahrheit ist, dass die ursache in beiden liegt. das anzuerkennen, fällt den betrogenen in der regel schwer, so dass sie kaum daraus lernen. die schuldfrage ist für sie leicht geklärt. Falsch!!! Auch die sich grämenden betrogenen tragen ihren anteil an der situation.

wohl fühlt sich kaum eine, der ein doppelleben führt. aber sie erleben manchmal wunderschöne momente, die in der vorhandenen beziehung abhanden gekommen sind. sollte man nicht darüber nachdenken, was die ursache ist, als den stab über den anderen zu brechen? ihn oder sie rauszuschmeißen? es heißt doch, in guten und in schlechten zeiten. gilt das für die, die ein doppelleben haben, nicht auch, dass eine wirkliche liebe verzeiht und hilft?

jeder dritte mann und jede vierte frau geht fremd. mindestens! sind das alles schlechte menschen? meine meinung steht da fest. wenn mein partner mich betrügt, dann kämpfe ich um ihn. weil ich ihn liebe. wer gibt mir das recht, über ihn zu richten?

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7. Juli 2007 um 21:29
In Antwort auf tarek_12364259

Für aurelia822
und was willst du jetzt machen?
W.

Für wasserfrosch
Ganz einfach: TRENNUNG. Und das so schnell wie möglich.

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7. Juli 2007 um 21:40
In Antwort auf kytter

Immer
fehlt etwas in der beziehung, wenn so etwas passiert. das sind manchmal sogar nur vorübergehende situationen, die dazu führen. die, die eine affäre haben, sind keine schlechteren menschen. sie erfüllen sich ein vorhandenes defizit. trotzdem lieben sie den vorhandenen partner weiter. es ist oft so, dass die partnerschaft nur deswegen hält. das ist bei männern und frauem gleich!

die wahrheit ist, dass die ursache in beiden liegt. das anzuerkennen, fällt den betrogenen in der regel schwer, so dass sie kaum daraus lernen. die schuldfrage ist für sie leicht geklärt. Falsch!!! Auch die sich grämenden betrogenen tragen ihren anteil an der situation.

wohl fühlt sich kaum eine, der ein doppelleben führt. aber sie erleben manchmal wunderschöne momente, die in der vorhandenen beziehung abhanden gekommen sind. sollte man nicht darüber nachdenken, was die ursache ist, als den stab über den anderen zu brechen? ihn oder sie rauszuschmeißen? es heißt doch, in guten und in schlechten zeiten. gilt das für die, die ein doppelleben haben, nicht auch, dass eine wirkliche liebe verzeiht und hilft?

jeder dritte mann und jede vierte frau geht fremd. mindestens! sind das alles schlechte menschen? meine meinung steht da fest. wenn mein partner mich betrügt, dann kämpfe ich um ihn. weil ich ihn liebe. wer gibt mir das recht, über ihn zu richten?

Was ist wenn
ihr für solche Situationen Absprachen getroffen habt.
Denn -Dein "Partner kann nicht Hellsehen", will meinen Absprachen wie: du kannst immer zu mir kommen; wir können über alles reden.

Der Betrogene soll Verständnis haben, zuhören und verzeihen.

Es ist ein Schaden für immer. Für jede Beziehung, auch wenn sie fortbesteht, gut fortbesteht.

Der, der betrügt hätte bevor er es tat auch mal mit dem Partner reden können, nähmlich über das was "in der Beziehung nicht stimmt".
Meint hier irgend einer, der jetzt trauernde Betrogene hätte nicht versucht an dem was nicht stimmt etwas zu ändern. Meint ihr es gibt jemand, der sitzen geblieben wäre, wenn sein Partner ihm sagt es stimmt was bei uns nicht, komm lass uns was ändern?

Also ich nicht und ich glaube Carsten auch nicht... W.

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7. Juli 2007 um 21:54
In Antwort auf tarek_12364259

Was ist wenn
ihr für solche Situationen Absprachen getroffen habt.
Denn -Dein "Partner kann nicht Hellsehen", will meinen Absprachen wie: du kannst immer zu mir kommen; wir können über alles reden.

Der Betrogene soll Verständnis haben, zuhören und verzeihen.

Es ist ein Schaden für immer. Für jede Beziehung, auch wenn sie fortbesteht, gut fortbesteht.

Der, der betrügt hätte bevor er es tat auch mal mit dem Partner reden können, nähmlich über das was "in der Beziehung nicht stimmt".
Meint hier irgend einer, der jetzt trauernde Betrogene hätte nicht versucht an dem was nicht stimmt etwas zu ändern. Meint ihr es gibt jemand, der sitzen geblieben wäre, wenn sein Partner ihm sagt es stimmt was bei uns nicht, komm lass uns was ändern?

Also ich nicht und ich glaube Carsten auch nicht... W.

Ja
ich glaube es. es wäre besser, ihr würdet etwas selbstkritischer sein. sorry, wenn ich das so direkt sage, es ist nicht böse gemeint. auch diejenigen, die eine affäre haben, sind oft verzweifelt. die welt sieht je nach perspektive unterschiedlich aus. weder die eine noch die andere ist ein schlecht- oder gutmensch.

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7. Juli 2007 um 22:03
In Antwort auf kytter

Immer
fehlt etwas in der beziehung, wenn so etwas passiert. das sind manchmal sogar nur vorübergehende situationen, die dazu führen. die, die eine affäre haben, sind keine schlechteren menschen. sie erfüllen sich ein vorhandenes defizit. trotzdem lieben sie den vorhandenen partner weiter. es ist oft so, dass die partnerschaft nur deswegen hält. das ist bei männern und frauem gleich!

die wahrheit ist, dass die ursache in beiden liegt. das anzuerkennen, fällt den betrogenen in der regel schwer, so dass sie kaum daraus lernen. die schuldfrage ist für sie leicht geklärt. Falsch!!! Auch die sich grämenden betrogenen tragen ihren anteil an der situation.

wohl fühlt sich kaum eine, der ein doppelleben führt. aber sie erleben manchmal wunderschöne momente, die in der vorhandenen beziehung abhanden gekommen sind. sollte man nicht darüber nachdenken, was die ursache ist, als den stab über den anderen zu brechen? ihn oder sie rauszuschmeißen? es heißt doch, in guten und in schlechten zeiten. gilt das für die, die ein doppelleben haben, nicht auch, dass eine wirkliche liebe verzeiht und hilft?

jeder dritte mann und jede vierte frau geht fremd. mindestens! sind das alles schlechte menschen? meine meinung steht da fest. wenn mein partner mich betrügt, dann kämpfe ich um ihn. weil ich ihn liebe. wer gibt mir das recht, über ihn zu richten?

Wenn eine Partnerschaft nur wegen der Affäre hält,
dann hat sie aber doch als eigenständige beziehung keinen Wert. Das ist dann eine Freundschaft, der nach und nach die Liebe abhanden gekommen ist.
Außerdem ist ein Doppelleben unehrlich, weil man hinter dm Rücken des partners aggiert, um SICH SELBST (ja, nur sich selbst) zu befriedigen ohne dabei an den anderen zu denken. Ist das eine schöne Beziehung, die es wert ist, weitergeführt zu werden? Ich glaube nicht. Gerade wenn es Abmachungen gibt, immer ehrlich zu sein, ist so ein betrug garantiert das aus einer Beziehung.
Wenn ich mir meine wunderschönen Momente woanders holen muß, dann kann ich auch ganz woanders hingehen und brauch niemanden in Sicherheit zu wiegen, der sich darauf verläßt, daß der Partner NUR FÜR IHN DA ist.
Von schlechtem menschen hat hier keiner geredet. Schlecht ist weder der eine noch der andere, aber der eine betrügt den anderen um die Liebe und das dann weiterzuführen, in dem Galuben, man liebt sich doch ist geheuchelt.
Das jede dritte oder vierte Frau fremdgeht ist höchstens ein Armutszeugnis für die Moral der Gesellschaft, aber keine Entschuldigung für den Einzelfall.
Hat es wirklich Sinn, um jemanden zu kämpfen, der mich betrogen hat? Kämpfe ich da dann nicht auch nur für mich, weil ich nicht einsehen möchte, daß die Beziehung gescheitert ist? Egal, an wem es nun lag.
Liebe ist mehr als ein schönes Gefühl. Liebe bedeutet auch Zusammenhalt, aber diese Pflicht wurde duirch den Betrug verletzt. Der eine oder andere mag das vielleicht nicht so schlimm finden, aber ich schon. Lieber spiessig als Untreu

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7. Juli 2007 um 22:05
In Antwort auf kytter

Ja
ich glaube es. es wäre besser, ihr würdet etwas selbstkritischer sein. sorry, wenn ich das so direkt sage, es ist nicht böse gemeint. auch diejenigen, die eine affäre haben, sind oft verzweifelt. die welt sieht je nach perspektive unterschiedlich aus. weder die eine noch die andere ist ein schlecht- oder gutmensch.

Es ist mir klar
,dass meine Frau verzweifelt war.
Aber ich bin stinksauer, dass sie bei all den Problemen, ihren - meinen - unseren, die wir besprochen haben nicht in der Lage war zu erwähnen, dass sie auch Probleme mit uns hat.
Das Gegenteil war der Fall, wir haben uns liebe Sachen gesagt. Zwei die sich verschwören um gegen die Probleme wie ein Mann zu stehen.
Ich kann daraus nur schlussfolgern: Sie hat es verdeckt weil sie es gewollt hat.

Wir reden seit fast zwei Jahren intensiv.

Heute weiss sie, dass sie das schon vorher hätte haben können.

Ich denk mir bei Carsten war es ähnlich und stehe auf seiner Seite! -Auch wenn er genau anders reagiert hat als ich.
W.

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7. Juli 2007 um 22:11
In Antwort auf chara_12074336

Wenn eine Partnerschaft nur wegen der Affäre hält,
dann hat sie aber doch als eigenständige beziehung keinen Wert. Das ist dann eine Freundschaft, der nach und nach die Liebe abhanden gekommen ist.
Außerdem ist ein Doppelleben unehrlich, weil man hinter dm Rücken des partners aggiert, um SICH SELBST (ja, nur sich selbst) zu befriedigen ohne dabei an den anderen zu denken. Ist das eine schöne Beziehung, die es wert ist, weitergeführt zu werden? Ich glaube nicht. Gerade wenn es Abmachungen gibt, immer ehrlich zu sein, ist so ein betrug garantiert das aus einer Beziehung.
Wenn ich mir meine wunderschönen Momente woanders holen muß, dann kann ich auch ganz woanders hingehen und brauch niemanden in Sicherheit zu wiegen, der sich darauf verläßt, daß der Partner NUR FÜR IHN DA ist.
Von schlechtem menschen hat hier keiner geredet. Schlecht ist weder der eine noch der andere, aber der eine betrügt den anderen um die Liebe und das dann weiterzuführen, in dem Galuben, man liebt sich doch ist geheuchelt.
Das jede dritte oder vierte Frau fremdgeht ist höchstens ein Armutszeugnis für die Moral der Gesellschaft, aber keine Entschuldigung für den Einzelfall.
Hat es wirklich Sinn, um jemanden zu kämpfen, der mich betrogen hat? Kämpfe ich da dann nicht auch nur für mich, weil ich nicht einsehen möchte, daß die Beziehung gescheitert ist? Egal, an wem es nun lag.
Liebe ist mehr als ein schönes Gefühl. Liebe bedeutet auch Zusammenhalt, aber diese Pflicht wurde duirch den Betrug verletzt. Der eine oder andere mag das vielleicht nicht so schlimm finden, aber ich schon. Lieber spiessig als Untreu

Das ist nicht
spießig, das ist Charakterstärke wenn man Treue und Abmachungen einhält.
W.

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7. Juli 2007 um 22:21
In Antwort auf tarek_12364259

Es ist mir klar
,dass meine Frau verzweifelt war.
Aber ich bin stinksauer, dass sie bei all den Problemen, ihren - meinen - unseren, die wir besprochen haben nicht in der Lage war zu erwähnen, dass sie auch Probleme mit uns hat.
Das Gegenteil war der Fall, wir haben uns liebe Sachen gesagt. Zwei die sich verschwören um gegen die Probleme wie ein Mann zu stehen.
Ich kann daraus nur schlussfolgern: Sie hat es verdeckt weil sie es gewollt hat.

Wir reden seit fast zwei Jahren intensiv.

Heute weiss sie, dass sie das schon vorher hätte haben können.

Ich denk mir bei Carsten war es ähnlich und stehe auf seiner Seite! -Auch wenn er genau anders reagiert hat als ich.
W.

Tja
und? was hilft ihm das? ist er glücklich? es ist leicht, den stab über einen menschen zu brechen. was hilft es ihm? hat er sie noch geliebt? jedenfalls nicht so sehr, dass er sie nicht des hauses verwiesen hat.

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7. Juli 2007 um 23:13
In Antwort auf kytter

Tja
und? was hilft ihm das? ist er glücklich? es ist leicht, den stab über einen menschen zu brechen. was hilft es ihm? hat er sie noch geliebt? jedenfalls nicht so sehr, dass er sie nicht des hauses verwiesen hat.

Genau
es gibt immer den eine und den anderen Part in der Beziehung. Eine Beziehung ist gescheitert aus 1.000 verschiedenen Gründen. Es gibt nie nur einen Grund und einen Fehler.

Wer sich dann nach jahrelanger Beziehung hinstellt und sagt: ich habe ALLES RICHTIG GEMACHT UND DER ANDERE IST ALLEINE SCHULD, hat einfach nichts begriffen und erkannt.

Und vorallem ist das total kontaproduktiv, vielleicht hätte man noch was reißen könne, wenn der andere auch mal in sich geht.

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7. Juli 2007 um 23:16
In Antwort auf tarek_12364259

Es ist mir klar
,dass meine Frau verzweifelt war.
Aber ich bin stinksauer, dass sie bei all den Problemen, ihren - meinen - unseren, die wir besprochen haben nicht in der Lage war zu erwähnen, dass sie auch Probleme mit uns hat.
Das Gegenteil war der Fall, wir haben uns liebe Sachen gesagt. Zwei die sich verschwören um gegen die Probleme wie ein Mann zu stehen.
Ich kann daraus nur schlussfolgern: Sie hat es verdeckt weil sie es gewollt hat.

Wir reden seit fast zwei Jahren intensiv.

Heute weiss sie, dass sie das schon vorher hätte haben können.

Ich denk mir bei Carsten war es ähnlich und stehe auf seiner Seite! -Auch wenn er genau anders reagiert hat als ich.
W.

@ wasserfrosch
gerade ihr Männer ruht euch auch gern darauf aus, dass ihr ALLES macht für eine Beziehung. Vielleicht hast du ja ihre Zwischentöne nicht gehört. Jeder kann anders NEIN sagen, Kritk anbringen und Bedürfnisse formulieren.

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7. Juli 2007 um 23:36
In Antwort auf sommertraum15

Genau
es gibt immer den eine und den anderen Part in der Beziehung. Eine Beziehung ist gescheitert aus 1.000 verschiedenen Gründen. Es gibt nie nur einen Grund und einen Fehler.

Wer sich dann nach jahrelanger Beziehung hinstellt und sagt: ich habe ALLES RICHTIG GEMACHT UND DER ANDERE IST ALLEINE SCHULD, hat einfach nichts begriffen und erkannt.

Und vorallem ist das total kontaproduktiv, vielleicht hätte man noch was reißen könne, wenn der andere auch mal in sich geht.

Ungenau für Sommertraum
ich habe nie behauptet ich hätte alles richtig gemacht.
Mein Leidensgenosse Carsten übrigens auch nicht.

Ausserdem, Schäfchen das ich eines bin, habe ich erstmal für ein halbes Jahr die Schuld allein auf mich genommen.

Carsten ist enttäuscht weil es eine jahrelange Aneinandereihung von Fehlern war, wollt ihr jetzt behaupten sowas wäre nur ein einziger kleiner Fehler.
Ist denn in zwei/drei Jahren Fremdgehen keine Zeit auf den, der betrogen wird zuzugehen und zu sagen: Ich bin unzufrieden mit dir, in unserer Beziehung stimmt was nicht, pass mal auf -es ist so und so...

Was ist das für ne Logik?

W.

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7. Juli 2007 um 23:42
In Antwort auf sommertraum15

@ wasserfrosch
gerade ihr Männer ruht euch auch gern darauf aus, dass ihr ALLES macht für eine Beziehung. Vielleicht hast du ja ihre Zwischentöne nicht gehört. Jeder kann anders NEIN sagen, Kritk anbringen und Bedürfnisse formulieren.

@Sommertraum
Hey, ist das jetzt der erste Beitrag indem typische Eigenschaften bestimmten Geschlechtern zugewiesen werden.

Das ist nicht okay, Sommertraum

Wenn ich meine Frau doch irgendwann wegschicke (n muss), meinst du ich könnte dann sagen es wäre, weil sie meine Zwischentöne nicht gehört hat in der letzten 24 Monaten?!?!

Hör mal...

W.

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8. Juli 2007 um 0:06
In Antwort auf sommertraum15

Man Carsten, du bist ja echt
ein harter Brocken, dann versuche ich Coleen und sixforever mal mit meinem ganz privaten Beispiel zu unterstützen, vielleicht kapierst du dann, worauf sie hinaus wollen.

Ich war 18 Jahre mit meinem Mann zusammen. Sehr viele Jahre davon sehr glücklich. Als ich irgendwann merkte, dass sich falsche Strukturen und Tendenzen in unsere Beziehung einschlichen, habe ich immer wieder versucht mit ihm zu reden (Das sah so aus: Ich habe geredet und Probleme aufgezeigt. Er hat zugehört und dann immer befunden, es gibt doch gar keine großen Probleme). Ich war nach jedem Gespräch noch tiefer frustriert. Das zu, es gab Kommunikation in der Ehe. Das können die Partner sehr subjektiv empfinden.

Nähe und Liebe hatte er irgendwann nur noch für die Kinder und immer weniger für mich. Ich fühlte mich irgendwann wie der alte gewohnte Schrank, der zu der Wohnungseinrichtung dazu gehört. Er war immer der Meinung er zeige mir, dass er mich liebt, auch zum Ende unserer Ehe. Ich frage mich heute noch, womit eigentlich.

Den Mann fürs Leben heiraten, Kinder kriegen und zusammen alte werden war für mich immer mein absoltue Lebensvision.

Irgendwann hielt ich diese Lieblosigkeit, fehlende Nähe und unbefriedeigende Kommunikation nicht mehr aus und ließ mich auf den neuen Mann ein, in den ich mich verliebt hatte. Und so naiv, wie es vielleicht klingt, ich dachte ich kann SO meine Ehe retten. Alle positive Energie und Gefühle, die mir dieser neue Mann gab, steckte ich in meine Familie. Ich war endlich wieder gut drauf, kreativ und energiegelanden. Aber das funktioniert nicht lange. Nach einem Jahr Doppelleben war ich fertig, schlief nicht mehr und fühlte mich wie das letzte Schwein. Mein Mann machte die Augen zu, er hätte wissen müssen, woher ich meine Energie ziehe. Er hat mich NIE auf den Neuen angesprochen, obwohl ich keine großen Vorsichtsmaßnahmen betrieb. Er WOLLTE es nicht sehen. Nach einem Jahr Doppelleben war ich so am Ende, dass ich mich von meinem Mann trennte.

Du bist noch gar nicht in der Postion/Lage auch deine Fehler zum Scheitern der Ehe zu sehen. Aber klar der andere ist Schuld und Wut tut weniger weh, als auch seine Fehler zu sehen und an sich zu arbeiten. Aber das wird dir perspektivisch nichts bringen.

Das verflixte Jahr
scheint ins 18. oder 19. gewandert zu sein.

Tut mir Leid was dir passiert ist. Bist ja echt noch aufgebracht.
Ich auch manchmal...
Jetzt hast du hier fast ne Seite geschrieben und ich finde dort nicht das, was du falsch gemacht hast. Ich mein das konstruktiv!

W.

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8. Juli 2007 um 0:15

Hallo..
Hallo Carsten..

Als ich Deinen Beitrag gelesen habe, hatte ich mir die Frage gestellt, wie mein Partner sich wohl fühlen würde, wenn er von meiner Affaire erfahren würde.
Ich bin alles andere als Stolz darauf, aber es ist einfach passiert.
Ich lebe seit 10 Jahren mit meinem Partner zusammen und bin noch keine 30.
Ich hatte oft das Gefühl, dass ich in meiner Beziehung nicht mehr glücklich bin und das in jeder Hinsicht.
Und plötzlich trifft man jemanden, bei dem man wieder Schmetterlinge im Bauch hat, ist dennoch zu Feige, sich von seinem Partner zu trennen..

Ich glaube es ist einfach aus dem Grund, weil man in seiner Beziehung eine Art Sicherheit hat.

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8. Juli 2007 um 0:24
In Antwort auf reika_12351443

Hallo..
Hallo Carsten..

Als ich Deinen Beitrag gelesen habe, hatte ich mir die Frage gestellt, wie mein Partner sich wohl fühlen würde, wenn er von meiner Affaire erfahren würde.
Ich bin alles andere als Stolz darauf, aber es ist einfach passiert.
Ich lebe seit 10 Jahren mit meinem Partner zusammen und bin noch keine 30.
Ich hatte oft das Gefühl, dass ich in meiner Beziehung nicht mehr glücklich bin und das in jeder Hinsicht.
Und plötzlich trifft man jemanden, bei dem man wieder Schmetterlinge im Bauch hat, ist dennoch zu Feige, sich von seinem Partner zu trennen..

Ich glaube es ist einfach aus dem Grund, weil man in seiner Beziehung eine Art Sicherheit hat.

Hi Kerstin
nicht mehr glücklich in jeder Hinsicht ist sehr pauschal...
Wenn dein fester Partner alles falsch macht, kann der Neue nur besser sein ...für ein paar Jahre vielleicht.

Nehm doch mal ein Problem im Zusammenleben mit ihm, nur eins, -und überlege wie man es lösen könnte!



Hätte er was dagegen, -da- was zu verändern?

W.

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8. Juli 2007 um 1:09
In Antwort auf tarek_12364259

Das verflixte Jahr
scheint ins 18. oder 19. gewandert zu sein.

Tut mir Leid was dir passiert ist. Bist ja echt noch aufgebracht.
Ich auch manchmal...
Jetzt hast du hier fast ne Seite geschrieben und ich finde dort nicht das, was du falsch gemacht hast. Ich mein das konstruktiv!

W.

Ich
bin nicht mehr aufgebracht, ich sehe das alles teils objekt, teils noch schmerzvoll subjektiv, aber glaube alles in allem langsam sehr aufgeräumt.

Klar weintich noch das eine oder andere mal in die Kissen, aber die neue Lebensrichtung steht fest und das ist wichtig.

Man muß sich entscheiden im Leben und dann Konsequenzen tragen, auch wenn sie super aua sind.


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8. Juli 2007 um 2:17
In Antwort auf sommertraum15

@ wasserfrosch
gerade ihr Männer ruht euch auch gern darauf aus, dass ihr ALLES macht für eine Beziehung. Vielleicht hast du ja ihre Zwischentöne nicht gehört. Jeder kann anders NEIN sagen, Kritk anbringen und Bedürfnisse formulieren.

Für Sommertraum
Hi,

selbst wenn ein Mann die Zwischentöne nicht hört rechtfertig das nicht jahrelangen Betrug.Ich konnte nicht mehr tun als auf sie einzugehen und immer wieder das Gespräch zu suchen wenn ich den Eindruck hatte sie sei unzufrieden oder auch generell,sie ging aber nicht darauf ein.Was hätte ich tun können?

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8. Juli 2007 um 2:25
In Antwort auf kytter

Tja
und? was hilft ihm das? ist er glücklich? es ist leicht, den stab über einen menschen zu brechen. was hilft es ihm? hat er sie noch geliebt? jedenfalls nicht so sehr, dass er sie nicht des hauses verwiesen hat.

Für Kytter
Hi,

wenn es um mich geht,ja,ich bin glücklich.Ich habe sie immer geliebt aber das was sie gemacht hat ist für mich nicht zu entschuldigen und hat mir gezeigt,daß ich von ihr nicht geliebt wurde.Eine einmalige Sache,eine kurze Affaire,darüber hätte ich aus Liebe hinwegsehen können aber jahrelanger Betrug,der nur sein Ende fand weil ich es heraus bekam,nein,auch keine Grundlage für ein weiteres Zusammenleben.Es gibt sichelich Menschen,die einen solchen Fehltrit verzeihen können,ich konnte es nicht.Außerdem wollte ich auch für meine Kinder ein Zeichen setzen,daß so ein Verhalten nicht normal ist und auch nicht zu akzeptieren damit sie sehen was passiert wenn man auf solch eine Weise handelt und nicht selber auch noch auf so eine Idee kommen.Wie haben den Kindern immer vermittelt,daß Ehrlichkeit und offen Kommunikation wichtig sind und daß man über alles sprechen kann,zu seinen Taten stehen muß und jedes Handeln gegebenenfalls auch eine negative Konsequenz haben kann.Meine Frau wußte genau was passiert,wenn sie mich betrügt genau so wie ich es wußte,daß wenn ich sie betrüge die Ehe beendet ist und trotzdem hat sie es getan.

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8. Juli 2007 um 2:33

Für Coleen41
Hi,

vielleicht hat was gefehlt was ich nicht erkannt habe aber ich habe mehrfach nachgefragt wenn ich das Gefühl hatte es stimmt was nicht und bekam nie eine Antwort.Davon abgesehen,hätte sie jederzeit mit mir sprechen können aber nein,das hat sie nicht getan.Meine Frau ist die allein Schuldige am Betrug denn sie hätte es anders machen können ich hingegen hatte keine Wahl,da ich keine Ahnung hatte.Wie auch immer,Du wirst meinen Standpunkt nicht verstehen da Du eien eingeschränkten Blick hast und mit Deinen Vermutungen hier lediglich spekulierst.Nimm meine Worte für bare Münze denn so wie ich es hier schreibe ist es auch passiert und so würde es meine Frau,wenn sie hier schreiben würde,auch bestätigen wenn sie zur Abwechslung mal ehrlich ist.

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8. Juli 2007 um 2:44
In Antwort auf sommertraum15

Man Carsten, du bist ja echt
ein harter Brocken, dann versuche ich Coleen und sixforever mal mit meinem ganz privaten Beispiel zu unterstützen, vielleicht kapierst du dann, worauf sie hinaus wollen.

Ich war 18 Jahre mit meinem Mann zusammen. Sehr viele Jahre davon sehr glücklich. Als ich irgendwann merkte, dass sich falsche Strukturen und Tendenzen in unsere Beziehung einschlichen, habe ich immer wieder versucht mit ihm zu reden (Das sah so aus: Ich habe geredet und Probleme aufgezeigt. Er hat zugehört und dann immer befunden, es gibt doch gar keine großen Probleme). Ich war nach jedem Gespräch noch tiefer frustriert. Das zu, es gab Kommunikation in der Ehe. Das können die Partner sehr subjektiv empfinden.

Nähe und Liebe hatte er irgendwann nur noch für die Kinder und immer weniger für mich. Ich fühlte mich irgendwann wie der alte gewohnte Schrank, der zu der Wohnungseinrichtung dazu gehört. Er war immer der Meinung er zeige mir, dass er mich liebt, auch zum Ende unserer Ehe. Ich frage mich heute noch, womit eigentlich.

Den Mann fürs Leben heiraten, Kinder kriegen und zusammen alte werden war für mich immer mein absoltue Lebensvision.

Irgendwann hielt ich diese Lieblosigkeit, fehlende Nähe und unbefriedeigende Kommunikation nicht mehr aus und ließ mich auf den neuen Mann ein, in den ich mich verliebt hatte. Und so naiv, wie es vielleicht klingt, ich dachte ich kann SO meine Ehe retten. Alle positive Energie und Gefühle, die mir dieser neue Mann gab, steckte ich in meine Familie. Ich war endlich wieder gut drauf, kreativ und energiegelanden. Aber das funktioniert nicht lange. Nach einem Jahr Doppelleben war ich fertig, schlief nicht mehr und fühlte mich wie das letzte Schwein. Mein Mann machte die Augen zu, er hätte wissen müssen, woher ich meine Energie ziehe. Er hat mich NIE auf den Neuen angesprochen, obwohl ich keine großen Vorsichtsmaßnahmen betrieb. Er WOLLTE es nicht sehen. Nach einem Jahr Doppelleben war ich so am Ende, dass ich mich von meinem Mann trennte.

Du bist noch gar nicht in der Postion/Lage auch deine Fehler zum Scheitern der Ehe zu sehen. Aber klar der andere ist Schuld und Wut tut weniger weh, als auch seine Fehler zu sehen und an sich zu arbeiten. Aber das wird dir perspektivisch nichts bringen.

Für Sommertraum
Hi,

das ist Dein Beispiel.Bei uns war es nicht so,wir hatten eine gute Ehe und selbst wenn die Ehe schlecht gewesen wäre,es ist keine Rechtfertigung und keine Entschuldigung für den Betrug,für eine Betrug,der jahrelang begangen wurde,jahrelange Lügen,jahrelanges unfaires Verhalten,jahrelang hat sie die Familie belogen,unsere Kinder,meine Eltern,ihre Eltern.Ich war immer für sie da,habe immer das Gespräch gesucht und trotzdem hat sie es vorgezogen ihr Spiel zu treiben.Nein.Ich bin nicht wütend,war es zeitweise,habe diese Wut aber an nimandem ausgelassen,wir haben und sprechen normal miteinader.Ich bin nich perfekt, habe meine Fehler aber egal,wie Du es drehst,das rechtfertig dieses Verhalten nicht,da es immer einen anderen Weg gibt aus einer Unzufriedenheit heraus.Der härtere Brocken bist Du denn Du erkennst nicht Deine Verantwortung der Ehe gegenüber.Warum wählt man nicht den ehrlichen Weg?Ich sage es Dir mal mit Deinen Worten : Du bist noch gar nicht in der Postion/Lage auch deine Fehler zum Scheitern der Ehe zu sehen. Aber klar der andere ist Schuld und Wut tut weniger weh, als auch seine Fehler zu sehen und an sich zu arbeiten.In diesem Sinne alles Gute für Dich.

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8. Juli 2007 um 2:48

Huhu
bin dabei mich zu trennen. wir haben keinen sex mehr und verstehen uns auch überhaupt nicht mehr. bi nim mai fremdgegangen. und es hat gut getan. natürlich habe ich ein schlechtes gewissen. war mein erstes mal. aber, er trinkt nimmt drogen und droht mir in einer tour. leider werde ich wohl nicht so unbeschadet aus dieser geschichte heraus kommen. ich habe drei kiddis. und es fällt mir oft schwer ihnen in die augen zu gucken. natürlich empfinde ich noch viel für meinen mann, aber ich merke, wie ich mich verändere (schlafstörungen, beinzucken, fresssucht......) denke, das íst nicht gut. übrigens hat der mann mir im mai nichts bedeutet. war nur mittel zum zweck. hört sich hart an. aber ich habe lange gekämpft, und verdammt intensiv, aber mein mann stößt mich weg, kein reden, kein arme nehmen, nichts. und das tut weh. ich habe einfa ch nur die bestätigung gebraucht. wird zeit, das ich mein leben wieder in meine hände lege. also, nun hast du zumindest einen grund
lg sandra

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