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Betrug: Real vs. virtuell?

29. Oktober 2007 um 14:19

Das Thema kommt ja immer mal wieder auf (leider auch in meiner Ehe) und mich würde eure Meinung dazu interessieren.

Ich denke, was ich mit "realem Betrug" meine, muß ich nicht großartig erklären. Sex mit jemand anderem außerhalb der Beziehung eben.
Es häufen sich aber die Fälle, in denen (hauptsächlich?) Männer im Internet Frauen kennenlernen oder SMS/mails gewechselt werden, die von den Partnern ebenfalls als Untreue gewertet werden. Ich meine hierbei jetzt nicht das Anschauen von Pornoseiten udn Nacktbildchen im Inet, sondern der sehr persönliche Kontakt zu einer bestimmten, höchstrealen Person (die Ex, eine Bekannte, die Nachbarin, etc.)! Vielfach wird so etwas, auch hier, quasi als läßliche Sünde gewertet und ich frage mich, warum das so ist. Das Vertrauen ist ebenso futsch, man fühlt sich verletzt, betrogen und belogen - alles nicht wirklich anders als bei einem realen Betrug. Einzig die Angst vor Krankheiten muß frau vielleicht nicht haben. Aber sonst? Für mich ist auch ein solches Verhältnis fremdgehen. Und für euch? Und warum bzw. warum nicht?

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29. Oktober 2007 um 16:09

Das ist kaum ein Unterschied...
Hi ! Ich muß sagen,das es mir seit August genau SO geht.Da habe ich nämlich rausgefunden,das mein ach so lieber und fürsorglicher Ehemann im Internet nach einer Anderen gesucht hat und auch mit einigen Frauen Mail und Sms Kontakte pflegte.Er hat sich extra eine E-Mail Adresse bei GMX angelegt,damit es nicht rauskommt.Es stellte sich nach und nach raus,das dieser Mist schon einige Monate geht.Zur Rede gestellt,behauptete er das da nie was war mit einer(obwohl er
genau aus unserer Stadt Kontakte suchte)und das er es niemals soweit hätte kommen lassen.Zweimal fiel er auf eine Flirtline herein...war das MEIN Glück? Was wäre gewesen,wenn die "echt" gewesen wäre?Und wer sagt mir,das nie was mit so einer gelaufen ist?Gelegenheit hatte er genug,da er selbstständig ist und dadurch sehr viel unterwegs...Es gibt ja Frauen,die sich für NICHTS zu schade sind...
Ich kann nur bestätigen,das es kaum einen Unterschied macht,ob er mich nun "real" oder "nur" virtuell betogen hat.Der Schmerz ist der Gleiche,die abgrundtiefe Enttäuschung
genau wie der Vertrauensverlust ebenfalls.
Denn die Fragen bleiben unbeantwortet,oder man glaubt die Antworten nicht.Denn aus welchem Grund tut ein Mann sowas denn sonst,wenn er NICHT wenigstens VOR hat,fremd zu gehen?
Und selbst wenn nicht,ist es sehr verletzend zu erfahren das er auch nur mit dem Gedanken gespielt hat!Denn bekanntlich beginnt Sex im Kopf und meiner Meinung nach Untreue ebenso!!

LG

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29. Oktober 2007 um 16:54

Ich sehe das genauso
Wie gesagt Pornos oder Nacktbilder von Frauen sind natürlich was anderes, aber wenn man anfängt Kontakt mit jemanden aufzunehmen und eine Art CyberSex oder ... zu praktizieren, dann wird es doch zu REAL.

Ich finde es ist dann absolut das selbe, nichts anderes und auch nicht weniger enttäuschend.

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30. Oktober 2007 um 10:02
In Antwort auf kassy_12084334

Das ist kaum ein Unterschied...
Hi ! Ich muß sagen,das es mir seit August genau SO geht.Da habe ich nämlich rausgefunden,das mein ach so lieber und fürsorglicher Ehemann im Internet nach einer Anderen gesucht hat und auch mit einigen Frauen Mail und Sms Kontakte pflegte.Er hat sich extra eine E-Mail Adresse bei GMX angelegt,damit es nicht rauskommt.Es stellte sich nach und nach raus,das dieser Mist schon einige Monate geht.Zur Rede gestellt,behauptete er das da nie was war mit einer(obwohl er
genau aus unserer Stadt Kontakte suchte)und das er es niemals soweit hätte kommen lassen.Zweimal fiel er auf eine Flirtline herein...war das MEIN Glück? Was wäre gewesen,wenn die "echt" gewesen wäre?Und wer sagt mir,das nie was mit so einer gelaufen ist?Gelegenheit hatte er genug,da er selbstständig ist und dadurch sehr viel unterwegs...Es gibt ja Frauen,die sich für NICHTS zu schade sind...
Ich kann nur bestätigen,das es kaum einen Unterschied macht,ob er mich nun "real" oder "nur" virtuell betogen hat.Der Schmerz ist der Gleiche,die abgrundtiefe Enttäuschung
genau wie der Vertrauensverlust ebenfalls.
Denn die Fragen bleiben unbeantwortet,oder man glaubt die Antworten nicht.Denn aus welchem Grund tut ein Mann sowas denn sonst,wenn er NICHT wenigstens VOR hat,fremd zu gehen?
Und selbst wenn nicht,ist es sehr verletzend zu erfahren das er auch nur mit dem Gedanken gespielt hat!Denn bekanntlich beginnt Sex im Kopf und meiner Meinung nach Untreue ebenso!!

LG

Bei mir war es meine Frau
Tja, mir ist ähnliches passiert nur dass es meine Frau war, die sich so virtuell vergnügt hat.

Nach einer Aussprache, weil ich dahinter gekommen bin, sind wir letztendlich zum Schluss gekommen, dass es durchaus OK ist solange das Motto gilt: >>Appetit holen ja, aber gegessen wird zu Hause.<<

Das ging nun auch eine Weile sehr gut und es hat auch durchaus frischen Wind in unser Ehe-Bett gebracht. Ich habe es häufiger durchaus geahnt, wenn sie zuvor heiß gechattet hatte, vor allem wenn ich schon im Bett lag und sie recht stürmisch dann etwas später dazu kam.

Leider hat meine Frau vor kurzem dann bei einem Kurzurlaub vergessen wo eigentlich wegen des Essens ihr zu Hause ist. Einer dieser gewissen Chatpartner wohnt natürlich rein zufällig am besagten Urlaubsort...

So kann ich nun letztendlich doch nur zum Schluss kommen, dass quasi kein Unterschied zwischen virtuellem und echtem Sex besteht. Zumal anscheinend bei dieser Art von Sex, der ja nur im Kopf stattfindet, schnell auch eine starke geistige Beziehung/Bindung zum Gegenüber entstehen kann.

Nun stehe ich dumm da, habe quasi dabei zugesehen, dass sich meine Frau in einen anderen verguckt und mich nun mit ihm real betrogen hat.

Mal gucken was die (nahe) Zukunft bezüglich unserer Ehe nun so bringt...

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