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Betrogen oder nicht?

18. April 2010 um 11:37 Letzte Antwort: 1. Mai 2010 um 17:18

Hallo,
Eckdaten: 25 Jahre Ehe, läuft bis auf einiges gut, drei Kinder,
Mein Mann beginnt in Firma einen Flirt mit Azubi (24 Jahre) und sagt mir jetzt, dass dort nichts war außer SMS und Telefongesprächen. Schwebt hier auf Wolke sieben und macht sich damit auffällig. Alles kommt raus und er beendet die Geschichte. Nur was ist die Geschichte? Bei nur SMS und Gesprächen ein solches verliebtes Verhalten? Das kann ich nicht glauben und er streitet es ab. War sowieso nur ihre Schuld, ha, dass ich nicht lache.
Könnte mir vorstellen, es zu verzeihen, aber ich würde gern die Wahrheit wissen wollen. Wie soll ich etwas verzeihen, wenn ich nicht weß, was ich verzeihen soll? Wie kann man es aus ihm herauskitzeln? Für ihn ist das Thema abgehakt und er sieht nicht, dass ich nicht damit klar komme. Nun könnte ich einfach darüber hinwegghen und schauen, dass unsere Ehe wieder läuft. Aber es wird doch immer zwischen uns stehen.
Was soll ich tun?

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18. April 2010 um 14:00

Weann das alles ist, was eine Ehe ausmacht, arme Ehe
Ein Kind ist schon selbst verheiratet.
"Beine breit" , darüber musste sich mein Mann noch nie beschweren, allerdings geht es jetzt um so schwerer, weil er nämlich etwas zwischen uns stellt.
Wenn ich auf die KInder Rücksicht nehemn soll, dann muss er sollte er auch dazu stehen müssen, was er getan hat. Eine Liebelei mit einer jungen Frau, die jünger als unser ältestes Kind ist?, na aber Hallo.
Hier war nicht die Frage, was ich in unserer Ehe tun muss oder soll, sondern viel eher war die Frage, wie ich meinen Mann dazu bekomme, Rückrat zu haben und ehrlich dazu zu stehen und sich dazu zu bekennen. Mit Lügen wird er wohl kaum eine ordnetliche Basis schaffen, damit eine Ehe(auch für die kInder, aber vorallem für uns selbst) wieder Sinn macht. Ehe ist nämlich niocht dafür gedacht, dass Mann sich wohlfühlt, sondern ist eine Sache von Zweien.

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18. April 2010 um 15:01

Er blockt aber
habe ich schon mehrfach versucht. Ich habe ihm erklärt, dass ich so nicht damit umgehen kann. Lüge ist für mich tausendfach schlimmer, als mit ner Schwäche leben zu müssen. Für ihn ist die Sache abgehakt, für mich eben nicht. Er sieht sie bald jeden Tag noch, da sie ja in einer Firma arbeiten. Er liebt mich, sagt er. Hat er ihr bestimmt geschrieben. Und da soll man(frau) nicht verrückt werden? Er hat sich zwar entschuldigt, für was denn eigentlich(?), wenn da nichts war. Das es ihm leid tut, davon war keine Rede.
Er denkt, dass er da weitermachen kann, wo er vorher aufgehört hat. Nur so läuft es bei mir nicht! Nicht weil es nicht will, ich kann es einfach nicht. Es hat die Blockade gebaut und nun muss er auch beim Überwinden helfen. Andererseits spüre ich ja sein schlechtes Gewissen und blockiert ihn ja selbst.
Oder sehe ich da was falsch?

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18. April 2010 um 18:28

Auszuloten,
wie es ohne Mann allein geht, das erlebe ich im Alltag nahezu jeden Tag, denn alle Familienangelegenheiten regel ich selbst. Schule, Haushalt, Garten, Grundstück, dies alles ist in meiner Obhut. Er verdient das Geld. Das sein Beruf recht hart ist, halte ich ihm vieles ab. Das war bisher gut geregelt und läuft eigentlich prima für beide Seiten, das sieht er genauso und will es auch so. Da habe ich bei ihm auch einen gewissen Bonus bei ihm. Aber so sollte es ja auch in eienr Ehe sein, jeder trägt seinen Teil bei und dadurch geht es allen gut. Der Alltag ist also gut geregelt, das Bett läuft auch munter und agil.
Warum muss sich also mann Bestätigung bei jemanden holen, der sein Kind sein könnte. Warum geht Mann also das Risiko des Verlierens ein, wo schon am Anfang klar sein müsste, dass er der Verlierer sein wird. Und wenn Risiko , warum dann nicht zu dem Vergucken stehen. Will er jetzt Rücksicht auf meine Gefühle nehmen? Ich habe ihm erklärt, dass meine Gefühle mehr unter dem dauerhaften Lügen leiden, weil ich mich hier nirgends wiederfinden kann. Warum hat er den A... nicht in der Hose um es zuzugeben? Warum begreift er nicht, dass es so nicht besser, sondern eher schlecxhter wird?
Ich finde ein offenes Wort nach soviel gemeinsam erlebten Jahren, die sehr viele Tiefs im familiären Bereich ( nicht Ehe) hatten, eigentlich den schlimmsten Vertrauensbruch der passieren kann.

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18. April 2010 um 20:40

Das habe ich..
natürlich gefragt. Da hat er nur dumm geguckt und mir gleich erklärt, falls ich je fremdgehen würde, sich sofort trennen würde. Viellcith müsste man seine Definition von Fremdgehen mal näher beleuchten. Er denkt nur Telefonflirt und Liebes -SMS wäre ja nichts, ich sage auch hier ist schon was gelaufen, denn wer Gefühle schickt hat wohl auch welche. Wobei ich ja der Meinung bin, dass da mehr war. Sollte ich vielleicht doch mal SIE dazu befragen und sie uner Druck setzen. Immerhin ist sie ja auch verheiratet. Vielleicht ist sie ja gesprächiger. Allerdings würde es gar nicht mein Ding sein und er hätte dann immer noch nicht das Rückrat gehabt. Also auch nicht die optimalste Lösung.

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1. Mai 2010 um 10:06

Ganz klar Betrug.
Hallo,
ich denke, dass es, zumindest für mich ein klassischer Betrug ist. Wenn der Partner nichts von Kontakten, wie auch immer weiß, dann wird er um sein Vertrauen betrogen. Ob es nur bei SMS und Gesprächen bleibt, ist für mich nicht wichtig, denn so fängst jede Beziehung/Affäre doch an. Der Anfang wird immer so gemacht, also ist doch entscheidend, dass du es so "früh" erfahren hast und nichts mehr draus wurde.
Ich bin in der gleichen Situation und habe mit den ganzen Lügen und Verletzungen zu kämpfen. Ich habe auch alles nur über Dritte erfahren und auch waren es "nur" SMS, Gespräche, aber auch Treffen und ja, es war auch an der Arbeit und der Kontakt ist noch täglich präsent. Es ist eine emotionale Hölle, die man erlebt. Denn auch bei mir wird alles unter den Teppich gekehrt. Nur das wir auch schon getrennt waren (ich vermute wegen der Anderen, denn der Zeitpunkt des Kennenlernens und der Trennung von ihm war fast identisch). Ich habe um ihn gekämpft und wurde immer wieder belogen und enttäuscht. Doch da waren wir wieder zusammen und wenn man Kinder hat, dann macht man nicht dieses hin und her.
Anscheinend sind alle gleich - sie können nicht die Verantwortung für ihr Handeln übernehmen. Das ist schon armselig, für einen erwachsenen Menschen, der Kinder hat.
Leider weiß ich auch keinen Rat.
Meine Situation ist schon über ein Jahr Chaos!
Es wir immer zwischen einem stehen. Man muss alles offen und ehrlich aufarbeiten und den Schmerz und die Verletzung des Anderen anerkennen und wieder durch bemühen und werben heilen lassen - doch das können die wenigsten Männer.

Ein Strick der einmal gerissen, kann wieder zusammengeknotet werden, dann ist er wieder ein Strick, aber der Knoten bleibt.

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1. Mai 2010 um 11:48

Jemand, der liebt...
darf sich auch anderweitig verlieben???

Dann darf ich das auch, ohne es ein Vertrauensbruch ist? Oje, dann ist meine Vorstellung von Liebe aber anders! Liebe teilt man nicht, sondern vielmehr sollte sie eins sein!

Allerdings habe ich jetzt erfahren, dass sie doch Kaffee trinken waren. Kommt die Wahrheit jetzt stückchenweise?

Er war allerdings auch nicht der Einzige, den sie in der Firma so toll fand, wie sie es ihm erzählt hat. Da gab es einige, bei einem zumindest hatte das Anbaggern auch Erfolg! Wir wervoll ist dann so ein Verlieben und alles was in den SMS stand?

Sie, selbst verheiratet, liebt aber nur ihren eigenen Mann, der jetzt leider ausgezogen ist, da er wohl fremdging! Also wohl eher ein Racheakt, der eine oder mehrere Ehen gefährdet hat.

Gruß Mamer

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1. Mai 2010 um 13:37

Sicherlich....
ist ein Ding von Zweien. Genauso: Sie hat Signale gesetzt und er hat sie empfangen. Problem von ihm ist: Er hat zurückgefunkt.

Ja und ich kenne ihre Version. Ob es stimmt, wer will das sagen.

Hat er daraus gelernt? Bei Ihr schon! Bei der Nächsten? Weiß ich nicht, er sagt ja! Ob es stimmt, wer will das sagen? Das wird die Zeit zeigen.
Nur weiß er jetzt auch, dass es dann keine Lösung mehr für unsere gemeinsame Zukunft gibt. Ob er nun diesen Wort von mir Vertrauen schenkt, dass weiß ich nicht. Aber für mich stände dann eine Trennung an. Aber nicht wie von ehegatte behauptet, dass ich ihn nur besitzen will, sondern weil ich nicht bereit bin in dieser Hinsicht hin zu teilen. Von Besitz in der Ehe zu sprechen, halte ich sowieso für Quatsch. Ich habe ihn ja zur Hochzeit nicht gekauft, sondern wir haben uns zur Hochzeit auf einen gemeinsamen Weg gemacht. Hier darf es keine Umwege oder Abwege geben, dann ist das Ziel verfehlt!

Gruß Mamer

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1. Mai 2010 um 13:45

Wieso bin ich nicht ...
treu? Weil ich seinen Weg hinterfrage? Das ist wohl das einzig Richtige! Wenn ich alles anstandslos geschehen lassen würde, dann hätte er allen Grund an meinen Gefühlen zu zweifeln! Wenn es unsere Ehe nicht wert wäre, sie durch solche Sachen stören zu lassen, dann hätte er Grund an mir zu zweifeln. Genau das ist hnicht passiert!
Ich habe gemerkt, dass es etwas nicht stimmt. Hätte ich kein Interesse an ihm, wäre es mir wohl kaum aufgefallen!

Ich bin nicht nur eifersüchtig, wenn man dies so bezeichnen kann. Ich bin tief enttäuscht und das ist ein gewaltiger Unterschied. Und nicht, weil ich JETZT, sondern weil dies nicht der erste "Vorfall" war!
Nicht ich habe alles in Frage gestellt, sondern er hat alles riskiert. Er kannte das Risiko!
Gruß Mamer

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1. Mai 2010 um 14:49

Ja,
ist er und dies zu einem Zeitpunkt, als ich ihn mehr als je gebraucht hätte.
Ich bin mir schon selbst treu. Ich habe gewisse Ansichten über eine Ehe, auch darüber was eine Ehe und Gefühle mitunter mal überwinden sollen könnten. Einen Fehler zu verzeihen gehört auch dazu. Nur sollte man aus Fehlern lernen und sie nicht wiederholen.
Ich sag ja auch nicht, dass man sich nicht mal vergucken darf. Das kann jedem passieren. Aber dann sollte man gut überlegen, ob man Risiko eingeht und ob sich der neue Gegenüber auch lohnt. Ein wenig mehr Rücksicht und Abwägen darf man da schon erwarten. Und wenn es einen so richtig erwischt, dann solte man erstens dazu stehen und auch die Konsequenzen ziehen. Wegen den Kindern und aus Gewohnheit solt man nicht bleiben, das wird eh nicht. Will man um der Ehe selbst und des Ehepartners bleiben, sollte man reinen Tisch machen und dem Hintergangenen die Chance auf Verarbeitung geben! Dazu gehört für mich die Wahrheit, egal wie sehr sie erst mal schmerzen wird. Ich will ja keine Details, sondern das Rückgrat um Fehler zuzugeben. Mit Totschweigen wird man das nicht erreichen.
Mamer

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1. Mai 2010 um 14:58

In Sand setzen...
habe ich nie gesagt: In meinem Eingangsposting ging es darum, wie ich die Wahrheit auf den Tisch bekommen kann, damit ich ne Chance damit umzugehen.

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1. Mai 2010 um 15:07

Sicher
fehlt ihm etwas. Aber nichts was ich ihm als Ehefrau hätte geben können. Das ist eine andere Geschichte.

Und wenn er gemeint hätte, dass er dieses von jemand bekommen kann, die jünger als sein Kind ist, dann weiß er zumindest jetzt, dass dies ein Irrweg war.
Ich willmich nicht trennen, ich will eine Chace damit umgehen zu können. Ich wil mit ihm darüber reden. Ich will Ehrlichkeit. Und ich will ihm helfen das zu bekommen, was er o.g. nicht bei mir bekommen kann! Ist etwas schwierig zu formulieren, aber ich denke in Kurzform: ich möchte Lebenspartner sein! Und wenn er dann merkt, dass einem manches Wollen nicht weiterbringt, dann sollte man die Schuld nicht beim ehepartner suchen, der einem ja bei dem Problem bisher geholfen hat.

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1. Mai 2010 um 16:36

Ich habe mich...
mehr auf das Wort "Konflikt" bezogen, der das ja mal alle Male ist.

Nee, Porzellan möchte ich selbst nicht zerschlagen, aber ich will ehrlich mit ihm darüber reden können. Ich will ihm erzählen dürfen, wie sehr es mir weh getan hat, dass nette SMS eben auch schon was Schlimmes sind. Auch das nachträglich herausgefundene Kaffeetrinken verletzt.
Er will dies ja von mir auch nicht, im Gegenteil bei allen Männern mit denen ich so zu tun habe, vermutet er gleich Böses. Davon bin ich aber weit entfernt.
Genau dieses eventuelle Wiederholen ist mein Problem. Hat er ja schon mal gesagt, dass es nie wieder vorkommt, wer soll ihm das jetzt zu 100% abkaufen.
Weiter oebn hast du gefragt, ob wir beide im Grunde glücklich in der Ehe sind. Ich behaupte mal, abgeshen von dem Vorfall, ja. Wir wissen was wir aneinander haben und sind schwere Zeiten gemeinsam gegangen. Er will auch keine andere, das glaube ich ihm sogar. Er wollte den Kick (welcher Mann würde sich nicht wohl dabei fühlen, von einer 24-Jährigen für toll befunden zu werden), aber er hat fast die Kurve nicht gegriegt. Wenn ich nicht dahinter gekommen wäre, wäre es kein Vorfall mehr, sondern der Totalabsturz geworden. Aber letztlich mit jemanden, der selbst verheiratet und es mit der Treue nicht so genau nehmend und jemand, der auch noch mehrere externe Eisen im Feuer hat., was er aber auch erst hinerher erfahren hat. das tat bestimmt weh und war hoffentlich lehrreich. Dies sei ihm und uns zu wünschen!

Gruß Mamer

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1. Mai 2010 um 17:18

Gute Frage
und ich weiß darauf keine Antwort. Schlimm oder nicht schlimm?
Ich weiß auch dieses nicht!

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