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Beste Freundin tot

22. Mai um 19:19 Letzte Antwort: 23. Mai um 1:55

Meine beste Freundin starb vor genau einen Monat. Wir beide waren 23 Jahre lang beste Freundinnen- seit der Geburt.
Sie war nur ein halbes Jahr älter als ich.
Unsere Eltern waren Nachbarn. Grundstück an Grundstück haben wir gewohnt.
Wir gingen in eine Kinderkrippe, einen Kindergarten, waren 12 jahre Klassenkameradinnen und Sitznachbarn.
Wir haben alle bedeutenden und unbedeutenden Momente unseres Lebens geteilt.
Sie war bei mir, als meine Mum vor zehn Jahren starb.
Wir waren zu zweit im Ausland. Zweimal.
Wir haben fast vier Jahre in einer WG gewohnt, bevor ich mit meinem Freund zusammenzog.
Sie war meine Schwester, meine Familie und jetzt ist sie tot.
Ich kann seit einem Monat kaum noch essen, habe fast sieben Kilo abgenommen und bin jetzt noch dünner als so schon.
Ich habe mich in das Lernen meiner Abschlussprüfungen gestützt, die Montag, Mittwoch und heute waren. Heute wurde ich vor der Prüfung heimgeschickt von dem Aufsteher, da ihm zu Ohren gekommen ist, was sich zugetragen hat.
Wenn ich nicht lerne oder alleine bin, habe ich Panikattacken. Ich träume (auch tagträume) ständig, dass mein Freund stirbt. Es sind so viele gegangen. Ich habe solche Angst und kann nicht mal weinen. Nicht eine einzige Träne. Und ich bekomme keinen Bissen mehr runter.
Kennt das jemand?
Ich überlege, ob ich ab morgen in eine Klinik soll. Mein Hausarzt hat mir eine Überweisung gegeben und ich kann ab morgen kommen, aber ich habe Angst, dass ich jemanden den Platz wegnehme, habe ich doch keine Selbstmordgedanken.
Ich muss aber jedes Mal nach dem Essen brechen, weil mein Herz so wehtut. Und ich habe Angst, Angst meine kleine Schwester oder meinen älteren Bruder zu verlieren.
Aber vor allem meinen Freund. Er und meine beste Freundin waren die Menschen, die mir am aller nächsten sind und nun ist sie weg.
Ich gerade ständig in Panik.
Bitte sagt mir, was ich tun soll.

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22. Mai um 19:38

Ich durchlebe leidee das gleiche wie du gerade. Ich rate dir, umgehend einen arzt/Therapeuten aufzusuchen. Du befindest dich in einem Ausnahmezustand.  Tut mir leid wie du dich Momentan fühlst. 

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22. Mai um 19:38

Ich durchlebe leidee das gleiche wie du gerade. Ich rate dir, umgehend einen arzt/Therapeuten aufzusuchen. Du befindest dich in einem Ausnahmezustand.  Tut mir leid wie du dich Momentan fühlst. 

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22. Mai um 21:15

Wie hält man das aus?

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22. Mai um 22:17
In Antwort auf lautestille

Meine beste Freundin starb vor genau einen Monat. Wir beide waren 23 Jahre lang beste Freundinnen- seit der Geburt.
Sie war nur ein halbes Jahr älter als ich.
Unsere Eltern waren Nachbarn. Grundstück an Grundstück haben wir gewohnt.
Wir gingen in eine Kinderkrippe, einen Kindergarten, waren 12 jahre Klassenkameradinnen und Sitznachbarn.
Wir haben alle bedeutenden und unbedeutenden Momente unseres Lebens geteilt.
Sie war bei mir, als meine Mum vor zehn Jahren starb.
Wir waren zu zweit im Ausland. Zweimal.
Wir haben fast vier Jahre in einer WG gewohnt, bevor ich mit meinem Freund zusammenzog.
Sie war meine Schwester, meine Familie und jetzt ist sie tot.
Ich kann seit einem Monat kaum noch essen, habe fast sieben Kilo abgenommen und bin jetzt noch dünner als so schon.
Ich habe mich in das Lernen meiner Abschlussprüfungen gestützt, die Montag, Mittwoch und heute waren. Heute wurde ich vor der Prüfung heimgeschickt von dem Aufsteher, da ihm zu Ohren gekommen ist, was sich zugetragen hat.
Wenn ich nicht lerne oder alleine bin, habe ich Panikattacken. Ich träume (auch tagträume) ständig, dass mein Freund stirbt. Es sind so viele gegangen. Ich habe solche Angst und kann nicht mal weinen. Nicht eine einzige Träne. Und ich bekomme keinen Bissen mehr runter.
Kennt das jemand?
Ich überlege, ob ich ab morgen in eine Klinik soll. Mein Hausarzt hat mir eine Überweisung gegeben und ich kann ab morgen kommen, aber ich habe Angst, dass ich jemanden den Platz wegnehme, habe ich doch keine Selbstmordgedanken.
Ich muss aber jedes Mal nach dem Essen brechen, weil mein Herz so wehtut. Und ich habe Angst, Angst meine kleine Schwester oder meinen älteren Bruder zu verlieren.
Aber vor allem meinen Freund. Er und meine beste Freundin waren die Menschen, die mir am aller nächsten sind und nun ist sie weg.
Ich gerade ständig in Panik.
Bitte sagt mir, was ich tun soll.

Der plötzliche Tod deiner besten Freundin ist traumatisch und du hast in der Klinik viel bessere Möglichkeiten, diesen Verlust zu verarbeiten. Nimm die Hilfe an. Du nimmst niemandem den Platz weg. Du brauchst gerade genauso Unterstützung wie andere Menschen auch. 

Ich wünsche dir alles Gute und viel Kraft! 

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22. Mai um 22:49
In Antwort auf lautestille

Meine beste Freundin starb vor genau einen Monat. Wir beide waren 23 Jahre lang beste Freundinnen- seit der Geburt.
Sie war nur ein halbes Jahr älter als ich.
Unsere Eltern waren Nachbarn. Grundstück an Grundstück haben wir gewohnt.
Wir gingen in eine Kinderkrippe, einen Kindergarten, waren 12 jahre Klassenkameradinnen und Sitznachbarn.
Wir haben alle bedeutenden und unbedeutenden Momente unseres Lebens geteilt.
Sie war bei mir, als meine Mum vor zehn Jahren starb.
Wir waren zu zweit im Ausland. Zweimal.
Wir haben fast vier Jahre in einer WG gewohnt, bevor ich mit meinem Freund zusammenzog.
Sie war meine Schwester, meine Familie und jetzt ist sie tot.
Ich kann seit einem Monat kaum noch essen, habe fast sieben Kilo abgenommen und bin jetzt noch dünner als so schon.
Ich habe mich in das Lernen meiner Abschlussprüfungen gestützt, die Montag, Mittwoch und heute waren. Heute wurde ich vor der Prüfung heimgeschickt von dem Aufsteher, da ihm zu Ohren gekommen ist, was sich zugetragen hat.
Wenn ich nicht lerne oder alleine bin, habe ich Panikattacken. Ich träume (auch tagträume) ständig, dass mein Freund stirbt. Es sind so viele gegangen. Ich habe solche Angst und kann nicht mal weinen. Nicht eine einzige Träne. Und ich bekomme keinen Bissen mehr runter.
Kennt das jemand?
Ich überlege, ob ich ab morgen in eine Klinik soll. Mein Hausarzt hat mir eine Überweisung gegeben und ich kann ab morgen kommen, aber ich habe Angst, dass ich jemanden den Platz wegnehme, habe ich doch keine Selbstmordgedanken.
Ich muss aber jedes Mal nach dem Essen brechen, weil mein Herz so wehtut. Und ich habe Angst, Angst meine kleine Schwester oder meinen älteren Bruder zu verlieren.
Aber vor allem meinen Freund. Er und meine beste Freundin waren die Menschen, die mir am aller nächsten sind und nun ist sie weg.
Ich gerade ständig in Panik.
Bitte sagt mir, was ich tun soll.

Ich möchte dir zunächst mein Beileid aussprechen, es ist furchtbar, einen geliebten Menschen zu verlieren.

Auch ich rate dir: nimm die Klinik in Anspruch. Du nimmst niemandem einen Platz weg, du brauchst gerade Hilfe und das ist absolut nichts, wofür du dich schämen musst! Hättest du dir jetzt den Arm gebrochen, würdest du ja auch nicht sagen "Ich fahre nicht ins Krankenhaus, ist ja nur ein Arm! Da könnte ja jemand kommen, der sich den Schädel gebrochen hat!".

Mit der Psyche ist das kein bisschen anders und die Klinik ist dazu da, um dir zu helfen. 

Ich wünsche dir viel Kraft in dieser schweren Zeit.

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22. Mai um 22:50
In Antwort auf frexsh

Ich durchlebe leidee das gleiche wie du gerade. Ich rate dir, umgehend einen arzt/Therapeuten aufzusuchen. Du befindest dich in einem Ausnahmezustand.  Tut mir leid wie du dich Momentan fühlst. 

Auch dir möchte ich mein Beileid aussprechen.

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22. Mai um 22:52

Du hast einen Freund, du hast Geschwister, bleibe stark. Mach eine Therapie, du nimmst keinem einen Platz weg. Jeder hat in seinem Leben Phasen, wo man denkt die Welt stürzt ein. 
Ich wünsche dir alles Gute.

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23. Mai um 0:06

Fühl dich aus der Ferne unbekannterweise gedrückt und mein herzliches Beileid. Ich weiß genau, wie du dich fühlst. Bei mir ist es schon etwas länger her, als meine beste Freundin verstarb und für mich eine Welt zusammengebrochen ist.

Das Wichtigste, was du jetzt brauchst ist Halt und Menschen bei dir, die dir helfen. Deshalb nimm die Hilfe deines Arztes an. Du nimmst niemandem einen Platz weg und du solltest nicht auf andere schauen, sondern auf dich und was du jetzt brauchst. Es wird noch eine lange und harte Zeit werden, bis die Wunden halbwegs schließen, aber wenn du eine gute Betreuung hast, ist diese Zeit besser zu verkraften, glaube es mir.

Halte dich auch an die Menschen, die dir Kraft geben, die bei dir sind und lass deine Gefühle raus. Das hilft.

Viel Kraft und Zuversicht



 

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23. Mai um 1:55

Folge deinem Arzt, nimm das Klinik-Angebot an. Die haben in aller Regel gute und hilfreiche Angebote.

Angstzustände und Panikattacken nicht auf die leichte Schulter nehmen,  hier ist professionelle Hilfe nötig.

Viel Kraft wünscht dir
Pi

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