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Beschneidung bei Frauen

15. September 2008 um 9:44

Hallo
mal eine Frage: werden heutzutage immernoch die muslimischen Frauen nach der Geburt beschnitten?

Habe dazu das hier gefunden:

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) distanziert sich von ausdrücklich dieser vorislamischen Sitte (siehe dazu die ZMD-Mitteilung zum Thema "Frauenbeschneidung"). Die Frauenbeschneidung ist im Koran nicht erwähnt. Der Prophet, der das Vorbild aller Muslime ist, hat seine Töchter und Frauen nicht beschneiden lassen!!! Die Feststellung dieser Tatsache ist ein Appell an alle Muslime in und außerhalb Deutschlands, diese nicht-islamische Sitte zu beseitigen. Auch die Tatsache, dass das Urteil vieler Gelehrten genannt wird, in dem sie sich gegen die Frauenbeschneidung aussprechen und diese als "eine Körperverletzung ohne Nutzen" kritisieren, ist ein Versuch, für Aufklärung zu sorgen.

Zuletzt sei gesagt, dass es nicht alleine die Aufgabe der Muslime ist, sich gegen die Frauenbeschneidung einzusetzen. Es handelt sich hierbei ja keineswegs um ein Erscheinung, die nur im islamischen Raum zu beobachten ist: man findet sie sowohl bei afrikanisch-animistischen, als auch bei afrikanisch-christlichen und jüdischen Stämmen. Wir müssen uns also gemeinsam dieser Aufgabe stellen.


Aber wie sieht es wircklich aus?

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15. September 2008 um 11:04

Ja
da gebe ich dir vollkommen recht!
ich finde es auch brutal und sehe darin keinen sinn,
beschneidung bei männern verstehe ich, bin ich auch dafür
da es hygienischer ist.. aber bei mädchen bin ich dagegen..

nein meine frage werden alle muslimischen frauen beschnitten?
da ich als deutsche mit einem muslim zusammen bin, ist natürlich die frage
ob er wenn wir vielleicht irgendwann eine tochter bekämen will das diese
beschnitten wird? er kommt aus dem irak da tragen die frauen auch keine kopftücher, also nicht so ein "extremer " muslim.

Natürlich werde ich ihn fragen was er dazu sagt aber so generell interessierte s mich...

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15. September 2008 um 15:34

Ich raste immer aus wenn ich darüber höre
men sohn wird auch nicht beschnitten,,,für mich auch eine körperverletzung, ausser natürlich wenn er keine wahl hat (krankheit oder so).

viele afrikaner (muslime ) nach der geburt ihrer töchter haben sie auch gleich ermordet weil ssie unbedingt ein junge haben wollten...voll die diskriminierung...wie ich solche leute hasse eber wie.

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15. September 2008 um 19:59

Hey!
Frauenbeschneidung wird trotz Verbot (zumindest in Ägypten) leider noch praktiziert...wen es auch gesetzlich verboten ist!
Mein Freund ist auch Ägypter und ich habe ihn mal drauf angesprochen, wie er zu dem Thema steht.
Er meint es sei ganz normal (immerhin waren es letztes Jahr noch erschreckende 98% aller Mädchen!!!) aber wolle auch nicht, dass seine Mädchen beshnitten werden.
Ich finde es auf jeden fall einfach nur grausam!!! Habe auch schon mehrere Bücher darüber gelesen...einfach schrecklich!!!
Ich hoffe nur, dass nach dem gesetzlichen Verbot die Beschneidungsraten der Mädchen zurück geht...

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15. September 2008 um 22:53

Warum weiß man hier
wie auch bei anderen Themen, dass dies nur bei Muslimen so praktiziert wird. Es ist eine Tradition die auch von anderen durchgeführt wird. Dass dies am wenigsten mit Islam zu tun hat, siehst Du daran, dass es dies in Saudi Arabien gar nicht gibt. Solche Verstümmelungen widersprechen dem Islam. Man darf sich selbst und anderen keinen Schaden zufügen.
Es kann manchmal dauern bis auch die Muslime wirklich nach Islam leben, mit allem was dazu gehört. Bloß wie viele wollen genau das verhindern ohne zu wissen was Islam ist. Sehr schade. Aber die Macht über das Herz hat nur Allah.

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31. Oktober 2008 um 22:17
In Antwort auf abidah1

Warum weiß man hier
wie auch bei anderen Themen, dass dies nur bei Muslimen so praktiziert wird. Es ist eine Tradition die auch von anderen durchgeführt wird. Dass dies am wenigsten mit Islam zu tun hat, siehst Du daran, dass es dies in Saudi Arabien gar nicht gibt. Solche Verstümmelungen widersprechen dem Islam. Man darf sich selbst und anderen keinen Schaden zufügen.
Es kann manchmal dauern bis auch die Muslime wirklich nach Islam leben, mit allem was dazu gehört. Bloß wie viele wollen genau das verhindern ohne zu wissen was Islam ist. Sehr schade. Aber die Macht über das Herz hat nur Allah.

Die macht ueber das herz hat jeder mensch fuer sich

Allah und Gott sind ein und dasselbe!

Das wirklich schlimme ist, dass es Menschen anderen Menschen sowas antun ob in Allah oder Gottes Namen....


aber nein, Muslime sind alle gut...ich vergass!


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1. November 2008 um 14:40
In Antwort auf abidah1

Warum weiß man hier
wie auch bei anderen Themen, dass dies nur bei Muslimen so praktiziert wird. Es ist eine Tradition die auch von anderen durchgeführt wird. Dass dies am wenigsten mit Islam zu tun hat, siehst Du daran, dass es dies in Saudi Arabien gar nicht gibt. Solche Verstümmelungen widersprechen dem Islam. Man darf sich selbst und anderen keinen Schaden zufügen.
Es kann manchmal dauern bis auch die Muslime wirklich nach Islam leben, mit allem was dazu gehört. Bloß wie viele wollen genau das verhindern ohne zu wissen was Islam ist. Sehr schade. Aber die Macht über das Herz hat nur Allah.

Wieder eine lüge
hör auf zu lügen die beschneidung kennt man in saudi arabien auch.

Darüber gibt es bücher von damen die jahre in saudi arabien gelebt haben.

zb. carmen bin ladin - der zerissene schleier
oder prinzessin aus dem hause al-saud.


Kontrolle und Tabu
Im kurdischen Nordirak ist die Genitalverstümmelung von Frauen weit verbreitet. Frauenorganisationen haben eine Kampagne gegen die Praxis begonnen.
von Sandra Strobel , Suleymania


Bekannt ist die Praxis der "Female Genital Mutilation" (FGM) vor allem aus dem subsaharischen Afrika und Ägypten, wo einer Untersuchung zufolge 97 Prozent aller verheirateten Frauen im Alter von 15 bis 49 Jahren an der Klitoris verstümmelt worden sind. Seit langem vermuten Frauenorganisationen, dass diese brutale Praxis auch in anderen islamischen Ländern weit verbreitet ist. Doch in Diktaturen wie Syrien, Saudi Arabien oder dem Iran werden Informationen zu diesem Thema weitgehend unterdrückt. Seit einiger Zeit beginnt sich dies allerdings, wenn auch sehr langsam, zu ändern. So hat etwa die jemenitische Regierung nach Angaben von Unicef einige Schritte unternommen, um Klitorisbeschneidungen zu unterbinden.

Und seit einiger Zeit wird auch in Irakisch-Kurdistan über dieses Problem offen diskutiert. Mitte der neunziger Jahre begannen Frauenorganisationen in Suleymaniah die verschiedenen Formen von Gewalt gegen Frauen zu thematisieren. Möglich war dies, weil diese Region nach 1991 dem militärischen Zugriff der Diktatur Saddam Husseins entzogen war. Seitdem hat sich im Nordirak eine rudimentäre Zivilgesellschaft entwickelt. Ersten Berichten über Klitorisbeschneidungen, die das Fraueninformationszentrum Rewan vorlegte, wurden allerdings kaum Glauben geschenkt. Offiziell ist diese Praxis verboten, was dazu führt, dass sie, anders als in Afrika, heimlich und unter äußerst unhygienischen Umständen durchgeführt wird.

Erst als vergangenes Jahr die deutsch-österreichische Hilfsorganisation Wadi in Germian, einer extrem armen und benachteiligten Region im Südwesten Suleymanias, eine Studie unter 1500 Frauen durchführte, wurde das Ausmaß des Problems bekannt: 907 der befragten Frauen waren beschnitten. "Wir waren erschüttert als wir die Resultate sahen", sagte Suaad Abdulrahman, die Frauenprojektoordinatorin von Wadi. "Wir wussten zwar, dass es diese fürchterliche Praxis hier gibt, nicht aber, dass mehr als 50 Prozent der Frauen betroffen sind." Hero Umar, eine Sozialarbeiterin aus Germian, die an der Studie beteiligt war, erklärt, in der Regel würden die Mädchen im Alter von vier bis sechs Jahren dem schmerzhaften Eingriff unterzogen. Dabei komme es häufig vor, dass Mädchen verbluten.

Im Irak findet die so genannte Sunna-Beschneidung statt, bei der äußere Schamlippen und Klitoris entfernt werden. Diese Bezeichnung nimmt Bezug auf die Sunna, die islamische Überlieferung, der zufolge Mohammed einer Beschneiderin die Anweisung gegeben habe soll: " Nimm wenig weg und übertreibe nicht!" Im Koran dagegen wird die Frauenbeschneidung nicht erwähnt. Deshalb herrscht unter den Klerikern Uneinigkeit. Einige sunnitische Rechtschulen befürworten die Beschneidung, andere lehnen sie ab.

Unter Saddam Husseins Regierung wurde die Beschneidung von Frauen geleugnet, deshalb fehlen umfassende statistische Daten. Auch die kurdische Regionalregierung hat es bislang bevorzugt, das Problem herunterzuspielen, erklärt Awad, der lange in einem Frauenschutzhaus gearbeitet hat. Nun bereitet er, unterstützt von Hilfsorganisationen, eine Studie im Nordirak vor. "Was wir brauchen, ist eine landesweite Kampagne gegen Genitalverstümmelung. In Schulen, Kindergärten, Moscheen und in den Medien muss dieses Problem thematisiert werden."

Bislang wird FGM als Familienangelegenheit und absolutes Tabuthema behandelt. In der sehr patriarchalisch geprägten kurdischen Gesellschaft spielt das Konzept der "Ehre" eine Schlüsselrolle. Die "Ehre" der Familie ist direkt an das Sexualverhalten der Frauen gebunden und wird mit Waffengewalt verteidigt. "Khatana, so der kurdische Name für FGM, warnt das Mädchen auf brutalste Art davor, die Ehre der Familie in Gefahr zu bringen. Das ist Besitzsicherung", sagt Runak Faraj, Geschäftsfüherin von Rewan.

Die Praxis der Genitalverstümmelungen passt schlecht zu dem Bild, dass die Kurden gerne nach außen vermitteln. Besonders Suleymaniah gibt sich betont westlich, weniger Frauen als in anderen kurdischen Städten tragen hier ein Kopftuch. Doch hinter dieser Fassade verbirgt sich eine andere Realität. " Wir Frauen wissen alle, dass es für uns eine rote Linie gibt, deren Überschreitung schnell tödlich verlaufen kann. Keine von uns ist frei. Auch in Suleymania nicht, der modernsten Stadt Kurdistans," kritisiert Nias, eine Studentin der Universität Suleymania, die gerade ihre Magisterarbeit über Selbstmorde von Frauen beendet hat.

Stichproben von Rewan ergaben, dass selbst in Suleymaniah im Jahr 2001 noch mindestens zehn Prozent der Frauen beschnitten waren. "In Dörfern und den armen Stadtvierteln der Städte, in denen Traditionen und Unwissenheit dominieren, liegt die Quote wesentlich höher", erklärt Nias. Auf dem Land seien die Leute noch immer der Ansicht, unbeschnittene Frauen seien schmutzig und könnten nicht kochen, weil sie ständig an Sex denken würden.

Zudem unterstützen viele Kleriker die Beschneidung. Aber es gibt auch gegensätzliche Entwicklungen. In Suleymania wurde sogar eine Fatwa gegen Genitalverstümmelung von Frauen erlassen, doch ist dies vor allem in Dörfern, in denen die Frauen weder lesen noch schreiben können, weitgehend unbekannt. "Tradition ist ein wichtiger Pfeiler der kurdischen Gesellschaft. Nur wenige haben Khatana bisher in Frage gestellt. Man macht es, weil es schon immer so war, weil es alle machen und weil es eben gemacht werden muss", sagt Nias. "Außerdem herrscht in unserer Gesellschaft ein völlig unnatürliches Verhältnis zu Sexualität. Die Eltern reden mit ihren Kindern nicht darüber und können ihnen deswegen nicht vertrauen." Das größte Problem sei der Wunsch der Männer, totale Kontrolle über ihre Frauen auszuüben.

Befragungen haben allerdings ergeben, dass vor allem ältere Frauen auf der Beschneidung ihrer Töchter oder Enkelinnen bestehen. Dies mag auf Unwissenheit zurückzuführen sein, aber auch die Angst, unbeschnittene Frauen könnten von ihrem Ehemann nach der Hochzeitsnacht wieder nach Hause geschickt werden, spielt eine Rolle. Doch selbst in den Dörfern beginnt sich etwas zu ändern. Fatima erzählt: "Meine Mutter hat es bei mir und allen meinen älteren Schwestern getan. Aber bei meinen jüngeren Schwestern habe ich es nicht zugelassen. Wenn du es trotzdem machst, schneide ich dir deine Ohren ab!, sagte ich meiner Mutter."

Dass verschiedene Medien über Klitorisbeschneidungen berichtet haben, Frauenorganisationen Aufklärungskampagnen planen und offener über die verschiedenen Formen von Gewalt gegen Frauen diskutiert wird, sei erst der Anfang eines langen und schwierigen Prozesses, meint Nias. "Früher, zu Saddams Zeiten hätte man uns einfach verhaftet oder wir wären verschwunden." In Suleymaniah hofft man, dass die Aktivitäten gegen FGM auch Wirkungen im restlichen Irak zeigen. Man ist sich sicher, dass Frauen im ganzen Land unter dieser Praxis leiden, nur traue man sich im Süd- und Zentralirak noch nicht, darüber zu sprechen. "Diese Gesellschaft fußt wie in allen islamischen Ländern auf der Unterdrückung von Frauen", weiß Suaad Abdulrahman, "erst wenn wir dies ändern, wird sich unser Traum von einem Leben in Demokratie und Freiheit verwirklichen."

erschienen in: Jungle World, Nummer 35/36 vom 31. 8. 2005


egal um welche tradition oder religion es sich hier handelt, es ist pervers und wiederlich!


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2. November 2008 um 3:29

Furchtbar und sollte hart bestraft werden
ich habe mich schon länger darüber informiert über bücher und internet, auch bekannte die aus nigeria sind habe ich befragt, manche meinen deren schwestern oder cousinen und so seien nicht bescnitten und sie finden es auch nicht gut, aber einige haben bescnittene schwestern ich habe die gefragt wie die das finden (also die männer) und die finden das gut, weil die frauen dann nicht so sex haben wollen und nicht zu "schlampen" werden und auch nie fremd gehen....
ich dachte ich höre nicht richtig ich hätte denen am liebsten sofort deren "bestes stück" abgescnitten also ganz nicht beschnitten...
habe dann mit denen diskutiert und die meinten dann sogar das wenn die töchter hier bekommen dann fliegen die nach nigeria im urlaub und werden dort die tochter beschneiden lassen oder das es hier auch welche gibt die das machen und so... meine feeundin ist mit einen von denen verheiratet und die haben 2 kinder aber gottsei dank beides jungen
ich finde das einfach furchtbar aber es ist NIX muslimisches sondern das ist krank!!!!
das ist irgend ne bescheuerte tradition die sich irgendwer ausgedacht hat der wahrscheinlich seine frau nicht befriedigen konnte....!!!!

in sehr vielen gebieten oder teilen afrikas ist es verboten aber es passiert dort immernoch sehr oft...
auch in teilen der türkei im osten, aber darüber weiss ich nicht viel nur das es das dort auch gibt, nur nicht so häufig wie in afrika...

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14. März 2009 um 13:02
In Antwort auf myloveforever92

Hey!
Frauenbeschneidung wird trotz Verbot (zumindest in Ägypten) leider noch praktiziert...wen es auch gesetzlich verboten ist!
Mein Freund ist auch Ägypter und ich habe ihn mal drauf angesprochen, wie er zu dem Thema steht.
Er meint es sei ganz normal (immerhin waren es letztes Jahr noch erschreckende 98% aller Mädchen!!!) aber wolle auch nicht, dass seine Mädchen beshnitten werden.
Ich finde es auf jeden fall einfach nur grausam!!! Habe auch schon mehrere Bücher darüber gelesen...einfach schrecklich!!!
Ich hoffe nur, dass nach dem gesetzlichen Verbot die Beschneidungsraten der Mädchen zurück geht...

Indonesien
Habe Zeitungsartikel gelesen, wonach Mädchen in Indonesien beschnitten werden. Das wird in der Schule
durchgeführt, da werden die Klassenräume zu Behandlungsräumen umfunktioniert. Die mädchen sind 12 Jahre alt. Ihnen wird da alles weggeschnitten. Eine fürchterliche Prozedur.

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14. März 2009 um 17:22
In Antwort auf abidah1

Warum weiß man hier
wie auch bei anderen Themen, dass dies nur bei Muslimen so praktiziert wird. Es ist eine Tradition die auch von anderen durchgeführt wird. Dass dies am wenigsten mit Islam zu tun hat, siehst Du daran, dass es dies in Saudi Arabien gar nicht gibt. Solche Verstümmelungen widersprechen dem Islam. Man darf sich selbst und anderen keinen Schaden zufügen.
Es kann manchmal dauern bis auch die Muslime wirklich nach Islam leben, mit allem was dazu gehört. Bloß wie viele wollen genau das verhindern ohne zu wissen was Islam ist. Sehr schade. Aber die Macht über das Herz hat nur Allah.

Die Bschneidung der Frau...
hat überhaupt nichts mit dem Islam zu tun, sondern nur mit der Tradition dieser Menschen, die den Mädchen so etwas antunen, damit die Manner die totale Kontrolle über die Frau behalten.

Wenn zu viel weggeschnitten wurde, leiden diese Mädchen eldendlich und sterben oft bei der Geburt ihrer Kinder.
Vor einiger Zeit sah ich auch eine sehr grausige Reportage über dieses Thema, und man merkte den Argumenten der Ehemänner, dass die Frauen für sie keinerlei bedeutung hatten, es interessierte also nicht ob die Mädchen leiden oder sogar qualvoll daran sterben könnten, sie eher noch den Frauen, wie miderwertig sie wären, wenn sie nicht beschnitten wären.... Also ein reines Machtgefühl, das nichts mit Islam zu tun hat, auch wenn diese grausame Sitte von sogenannten Moslems ausgeführt wird ,, liegt die Ursac he in den familieären Traditionen.Sitten werden dann oft trozdem ausgefeührt obwohl die Folgen usw. bereits bekannt sind, einfach um die Tradition aufrecht zu erhalten und die Macht über die Weiblichkeit zu behalten.

Mir kommt es fast so vor, dass diese Manner im Grunde eine tiefe Angst vor der Weiblickeit haben, der sie nicht gewachsen sind, deshalb werden die Frauen beschnitten, geschlagen und eingesperrt.

Hatten Frauen die gleiche Muskelgraft wie ein Mann, dann gäbe es diese Form dieser Unterdrückung sicher nicht
Denn wie kann ein Mann besser als eine Frau sein, die ihn zur Welt bringt

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14. März 2009 um 17:31
In Antwort auf lala2801

Die Bschneidung der Frau...
hat überhaupt nichts mit dem Islam zu tun, sondern nur mit der Tradition dieser Menschen, die den Mädchen so etwas antunen, damit die Manner die totale Kontrolle über die Frau behalten.

Wenn zu viel weggeschnitten wurde, leiden diese Mädchen eldendlich und sterben oft bei der Geburt ihrer Kinder.
Vor einiger Zeit sah ich auch eine sehr grausige Reportage über dieses Thema, und man merkte den Argumenten der Ehemänner, dass die Frauen für sie keinerlei bedeutung hatten, es interessierte also nicht ob die Mädchen leiden oder sogar qualvoll daran sterben könnten, sie eher noch den Frauen, wie miderwertig sie wären, wenn sie nicht beschnitten wären.... Also ein reines Machtgefühl, das nichts mit Islam zu tun hat, auch wenn diese grausame Sitte von sogenannten Moslems ausgeführt wird ,, liegt die Ursac he in den familieären Traditionen.Sitten werden dann oft trozdem ausgefeührt obwohl die Folgen usw. bereits bekannt sind, einfach um die Tradition aufrecht zu erhalten und die Macht über die Weiblichkeit zu behalten.

Mir kommt es fast so vor, dass diese Manner im Grunde eine tiefe Angst vor der Weiblickeit haben, der sie nicht gewachsen sind, deshalb werden die Frauen beschnitten, geschlagen und eingesperrt.

Hatten Frauen die gleiche Muskelgraft wie ein Mann, dann gäbe es diese Form dieser Unterdrückung sicher nicht
Denn wie kann ein Mann besser als eine Frau sein, die ihn zur Welt bringt

Das gleiche gilt ja auch für....
die sogenannten Ehrenmorde, die angeblich im Namen des Islam ausgeführt werden.
Diese Dinge haben nichts mit dem Islam zu tun, es gibt im Koran keine Stelle, in der weder die Beschneidung der Frau noch der Ehrenmord an der Frau gefordert wird.

Wird dies in islamischen Ländern dennoch praktiziert, hat es traditonelle Ursachen und muß auf das schärfste bekämpft werden.
Es sind einfach ganz abscheuliche und wiederwertige Methoden um die Frau zu unterdrücken.

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14. März 2009 um 17:40
In Antwort auf macorica

Die macht ueber das herz hat jeder mensch fuer sich

Allah und Gott sind ein und dasselbe!

Das wirklich schlimme ist, dass es Menschen anderen Menschen sowas antun ob in Allah oder Gottes Namen....


aber nein, Muslime sind alle gut...ich vergass!



Das ist doch ein Quatsch, weder alle Moslems sind gut noch alle Christen oder sontige Menschen, es gibt überall gut und böse und Engstinigkeit und Dummheit, da ist es nicht möglich irgendjemanden auf Grund seiner Religionszugehörigkeit als gut oder bose hinzustellen.

Wenn man an die schrecklichen Gräultaten z.B. in Foltergefängnissen denkt oder an Experimente die zu qualvollen Tod dieser Gefangenen führten hatte dies auch nichts mit Islam Christentum oder Atheimus zu tun, die jeweiligen Religionen wurden nur als Deckmantel für dies Taten benutzt um hierfür eine Rechtfrertigun zu finden....

Ich würde eher sagen dass diese Gräultaten, Gehirnen von krankhaften Sadisten entspringen, die es sogar noch fertig bringen manche Grausamkeit zur Tradition zu machen....

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14. März 2009 um 17:55

Metun da bin ich ganz deiner Meinung...
Als ich meinen marokkanischen Mann heiratete, hatte ich mir die gleichen Gedanken gemacht und mit ihm über die Beschneidung von Mädchen gesprochen.
Er ist ein streng gläubiger Moslem und war über diese Frage entsetzt und sagte mir, dass er diese Beschneidung ebenfalls schrecklich findet und aufs schärfst verurteilt, weil sie gegen den Islam ist.

Nun haben wir auch zwei Töchter, die den Islam kennen lernen und erfahren, dass gewisse Traditionen in manchen moslemischen Ländern überhaupt nichts mit der Religion zu tun haben

So wie auch die Hexenverfolgung und die Teufelsaustreibung im christlichen Mittelalter sogar zur Staatsangelegenheit erklährt wurde, aber mit dem Christentum nichts zu tun hat, es gibt in der Bibel weder eine Stelle zur Hexenverfogung noch zur Folter für die Teufelsaustreibung, diese Masahmen hatten ehrer etwas mit dem starken Aberglauben der damaligen Zeit zu tun.
Wäre dies ein Bestandteil des Christentums gewesen, würden diese Methoden sicher auch heute noch praktiziert, sie sind aber vollkommener Quatsch :!!

Die Hexenverfolgung hatte leider auch wieder mit der Unterdrückung der Frau zu tun, da man ihre Macht fürchtete.... LEIDER...

!:

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14. März 2009 um 18:24

Also manchmal...
Frage ich mich wirklich, weshalb manchne Männer es so nötig haben Frauen zu unterdrücken

Sie werden wie gesagt beschnitten, geschlagen, eingesperrt und auch noch zwangsverheiratet ...
In manchen Religionen wird dann auch behauptet, dass der Mann immer etwas über der Frau stehen muß - aber warum Sind wir Frauen denn so schreckliche Wesen, dass die Männer uns nur mit diversen Zwängen in Zaum halten können

Vor einigen Jahren war es hier in Europa auch noch verboten dass Frauen zur Wahl gehen um sich am politischen Leben zu beteiligen, dies ist sogar in vielen moslemlischen Ländern noch der Fall.

Wenn dies alles nicht so traurig wäre, könnte man sich fast darüber totlachen, welche Maßnahmen gegen die Weiblichkeit ergriffen werden müssen....



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20. März 2009 um 12:43
In Antwort auf abidah1

Warum weiß man hier
wie auch bei anderen Themen, dass dies nur bei Muslimen so praktiziert wird. Es ist eine Tradition die auch von anderen durchgeführt wird. Dass dies am wenigsten mit Islam zu tun hat, siehst Du daran, dass es dies in Saudi Arabien gar nicht gibt. Solche Verstümmelungen widersprechen dem Islam. Man darf sich selbst und anderen keinen Schaden zufügen.
Es kann manchmal dauern bis auch die Muslime wirklich nach Islam leben, mit allem was dazu gehört. Bloß wie viele wollen genau das verhindern ohne zu wissen was Islam ist. Sehr schade. Aber die Macht über das Herz hat nur Allah.

Also
die Macht über MEIN Herz habe nur ich! Und kein Allah oder sonst wer.

Das ist nur der Druck der Familie und ich verstehe nicht, wie eine Mutter diese Schmerzen erleiden konnte und Ihrer eigenen Tochter das gleiche Leid zufügen kann?????!!!!!
Traurig!

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24. März 2009 um 16:37

Ich bin eine von ihnen!!!

bin froh das man mal dieses thema hier auch anspricht.
ich wollte mal einen thread eroeffnen habe mich aber irgendwie nicht getraut.
ja ich wurde auch beschnitten. es gibt drei arten von beschneidungen und die schlimmste wurde hier auch erwaehnt. diese tradition hat nichts mit religion zu tun.
ich bin roemisch katholisch, komme aus dem osten afrikas.
ich kann mich gott sei dank an meiner beschneidung nicht erinnern. aber habe die beschneidung meiner schwester mitbekommen in DEUTSCHLAND!!!!!!!! es waren meist alte frauen aus meinem heimatland die das fuer geld betrieben.
ich habe es aber erst wirklich realisiert als ich 17 wurde, habe mit meiner cousine drueber gesprochen. bei mir zuhause koennte ich dieses thema niemals ansprechen es ist und bleibt ein tabu das ist sex generell wo ich herkomme.
mir wurde was genommen und ich muss damit leben.
ich bin wirklich noch nie fremdgegangen und wuerd dies nie tun. ob das was mit meinem sexuellen empfinden was zu tun hat weiss ich nicht. aber ich wuenschte ich koennte es operativ rueckgaengig machen. nur um zu sehen warum es diesen eltern das so wichtig ist ihr kind zu verletzen.

jemand sagte es ist in saudi arabien nicht ueblich.
das ist nicht wahr ich bin in saudi arabien geboren worden und saudis tun dies ihren toechtern auch an. also es hat nichts mit hautfarbe oder religion zu tun......

danke fuers lesen

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23. Mai 2009 um 1:25

Und warum haben die mütter angst ihre töchter nicht verheiraten zu können?
"weil unbeschnittene frauen in den augen der männer unrein sind! "

in welchem Kulturkreis ist das denn? Wegen Beschneidung habe ich so etwas nich nie gehört. Aber wenn eine keine Jungfrau mehr ist so könnte dies schwierig werden. Viele Männer legen noch Wert darauf, auch wenn es hier nicht vorstrellbar ist, dass sie bis zur Ehe warten.

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4. November 2009 um 3:27

Nigeria
Ich habe gelesen dass es im Norden Nigerias immer noch gemacht wird und dort am schlimmsten ist. Die Mädchen werden klassenweise beschnitten.Viele Mädchen versuchen wegzulaufen und werden dann von den Lehrern wieder eingefangen. Als Strafe dafür und als Abschreckung für die anderen, die noch auf ihre Beschneidung warten, kriegen die weggelaufenen einen Stockhieb bevor sie dann endgültig komplett beschnitten werden.Hoffentlich gelingt es den Hilfsorganisationen bald, dem ein Ende zu bereiten.

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4. November 2009 um 8:32
In Antwort auf sobaroda

Nigeria
Ich habe gelesen dass es im Norden Nigerias immer noch gemacht wird und dort am schlimmsten ist. Die Mädchen werden klassenweise beschnitten.Viele Mädchen versuchen wegzulaufen und werden dann von den Lehrern wieder eingefangen. Als Strafe dafür und als Abschreckung für die anderen, die noch auf ihre Beschneidung warten, kriegen die weggelaufenen einen Stockhieb bevor sie dann endgültig komplett beschnitten werden.Hoffentlich gelingt es den Hilfsorganisationen bald, dem ein Ende zu bereiten.


guten morgen,

ich habe gerade mal alle Beiträge zu diesem thema gelesen.
Frauenbeschneidung ist einfach nur widerlich!!!!!!
Aber auch ich muß sagen,dass es NICHTS mit dem Islam zu tun hat.Es sind einfach nur widerliche Sitten bei einigen dummen Menschen.
Auch ich hoffe,dass es bald überall verboten und richtig bestraft wird.Nur leider glaube ich das es in Ägypten und im tiefsten Afrika immer dabei bleiben wird

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4. November 2009 um 10:09


als ich im sommer bei der familie meines freundes in tunesien war, waren wir eines abends mit ein paar seiner freunde aus. irgendwie kamen wir auf das thema beschneidung- die rechtfertigung der tunesischen jungs für die beschneidung in ägypten: sie hätten im fernsehen eine reportage über das verdreckte wasser des nils gesehen. durch dieses wasser, was die frauen trinken, wächst ANGEBLICH die klitoris so groß, dass es wie araberin sagt an der kleidung reibt und die frauen IMMER sex wollen und nicht mehr arbeiten können. die frauen wollen das sogar selber. boah ich bin so wütend geworden-1. trinkt niemand aus dem nil! und wenn dann stirbt er! ich war in ägypten und im nil stapelt sich der müll an den ufern! 2. ist diese methode seit 97 oder so in ägypten verboten. wie kann es dann also eine wissenschaftliche legitimation geben?
das ist für mich auch der grund, warum zwar alle dagegen sind, aber niemand was macht, weil man teilweise hinrgewaschen wirs in einigen ländern. manche menschen können garnicht alleine denken, sondern befinden sich immer nur in staatlichen strukturen.
hilfsorganisationen können von aussen meiner meinung nach nichts verändern..die erkenntnis muss von innen kommen, ansonsten wird es immer heimlich passieren..aber ob die einsicht irgendwann kommt, dass eine jahrhundertelange tradition "falsch" ist, das bleibt zu bezweifeln..

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