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Beruflicher Erfolg wichtiger als "privates" Glück?!?

20. März 2007 um 11:29 Letzte Antwort: 20. März 2007 um 15:47

Mal ne Frage, an die Männer und die Frauen..

Ist beruflicher Erfolg wirklich wichtiger als Liebe?

Ist es normal, dass man für sein berufliches Fortkommen alles andere hinter sich lässt?

Lieg ich so falsch, wenn ich denke, man muss da Kompromisse eingehen?
Ich meine, Geld und berufliche Anerkennung sind doch wohl nicht alles, oder?

Hat es überhaupt einen Sinn, eine Beziehung zu verfolgen, wenn man erkennt, wie unterschiedlich die Ansprüche an ein erfülltes Leben sind?

Ich bin kurz vorm Verzweifeln, weil ich nicht mehr weiß, was richtig oder falsch ist... Bitte teilt mir Eure Meinung mit!

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20. März 2007 um 11:40

Hm...
also ich finde das der beruflich erfolg schon sehr wichtig ist, schließlich ist das finanzielle auch ein wichtiger punkt, trotz allem sollte man die beziehung nicht vernächlässigen. vernachlässigen wird allerdings unterschiedlich interpretiert. ich denke es kommt auf beide partner an.

kompromisse sind wichtig...versuche ich meinem freund auch oft beizubringen, weil er vergisst in seiner "arbeitswut" mich auch oft...

viel glück

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20. März 2007 um 11:41

Einstellungssache
Hi,

also ich denke, dass das alles ne Frage der Einstellung und Meinung ist.
Ich für meinen Teil shice auf meinen beruflichen Erfolg. Es muss genug Geld kommen, um zu überlegen. Damit meine ich nicht bissel Brot und Wasser, sondern schon auch ordentliche Wohnung, Auto, Urlaub, Ausgehen. Aber ich bräuchte nie soviel Berufserfolg, dass ich mir nen Porsche und nen Whirlpool leisten kann.

Nein, verliebt sein, händchen haltend durch die Stadt gehen und viel fummeln ist mir da wichtiger!

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20. März 2007 um 11:43
In Antwort auf loreto_12857172

Hm...
also ich finde das der beruflich erfolg schon sehr wichtig ist, schließlich ist das finanzielle auch ein wichtiger punkt, trotz allem sollte man die beziehung nicht vernächlässigen. vernachlässigen wird allerdings unterschiedlich interpretiert. ich denke es kommt auf beide partner an.

kompromisse sind wichtig...versuche ich meinem freund auch oft beizubringen, weil er vergisst in seiner "arbeitswut" mich auch oft...

viel glück

Ps.
findet man rechtzeitig heraus, das die prioritäten des partners woanders liegen sollte man sich die frage stellen, ob man damit leben kann.

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20. März 2007 um 11:47

Hm, also, ich als Frau
... die gut und gerne schon mal als Karriere-Geil bezeichnet wird versuche da mal drauf zu antworten - obwohl sich da nur sehr schwer pauschal drauf antworten lässt.

Wenn ich jemanden liebe, ist es und war es für mich kein Problem, Kompromisse einzugehen, d.h. z.B auch die in meinen Augen "schlechtere" Stelle anzunehmen, um nicht 500km weit wegziehen zu müssen oder einen Auftrag abzulehnen, damit mir noch Zeit für andere Dinge im leben bleibt!
und das finde ich sollte man in einer guten Beziehung immer tun!

ABER für mich ist mein Beruf ein wichtiger Teil meines Lebens,ich will auch einen Beruf haben, in dem ich mich wohl fühle!
Es gibt einfach bestimmte Dinge, die ich nur ungern Aufgfeben wüde und es gab auch Chancen, die ich mir nicht entgehen lassen wollte - und zu ein Mann, der von mir fodern würde, solche Dinge aufzugeben, würde ich in der Beziehung auch keine Zukunft sehen.
In so fern kann ich deine Frage mit den Anprüchen so beantworten: Eine Beziehung zu einem Mann, der meine Ansprüche an mich in Beruflicher Hinsicht nicht Akzeptiert, wäre für mich nicht möglich.
Ich habe einfach gemerkt, dass ich auch im sonstigen Leben immer sehr unzufrieden war, wenn ich mich in meinem Job nicht wohl und nicht anerkannt gefühlt habe!

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20. März 2007 um 11:49

Siehs mal so
Es ist immer eine Gratwanderung den richtigen Mittelweg zu finden. Klar will man im Beruf Erfolg, der sollte aber nicht auf Kosten der Beziehung gehen.

Wenn die Ansprüche unterschiedlich sind, wird es schwer einen gemeinsamen Weg zu finden, da dein Partner dich nicht versteht und deine Lebensauffassung nicht teilt. Überzeugen wirst du ihn wohl nicht können, er kann sich eine zeitlang versuchen anzupassen, aber auf Dauer gehts wohl nicht... Nach einem erfolgreichen Arbeitsleben (wenn du in Rente gehst) sitzt du dann alleine zu Hause, keine angenehme Vorstellung...

Ich wünsche dir alles Gute

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20. März 2007 um 11:54

Meine Meinung
* Hat es überhaupt einen Sinn, eine Beziehung zu verfolgen, wenn man erkennt, wie unterschiedlich die Ansprüche an ein erfülltes Leben sind? *

Meiner Meinung nach, müssen es sich mit dem Geben und Nehmen und den Kompromissen die Waage halten. Wenn einer von beiden immer nur Mitläufer ist, ständig allein Kompromisse eingehen muss, dann ist es keine gesunde Partnerschaft. Das macht auf Dauer extram unglücklich und das ist bestimmt nicht Sinn und Zweck einer Beziehung.

Geld und Beruf ist nicht alles im Leben!
Es ist notwendig, aber nicht das wichtigste.

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20. März 2007 um 12:00

Wow
erst mal Danke für so viele reaktionen in so kurzer Zeit!

Also ich denke schon, dass ich mich in gewisser Weise zurückgestellt fühle. Ich sag ganz klar, dass ich in der Rangliste meines Freundes nicht hinter seinem Beruf stehen möchte. Da kann ma sicherlich geteilter Ansicht sein.

Das Problem ist, er würde unsere gesamte Beziehung aufgeben, um ein besseres Jobangebot annehmen zu können. Und sein Spruch ist, dass es wohl ziemlich dumm wäre, das nicht zu tun, und schließlich haben "alle anderen auch gesagt, er soll das Angebot annehmen". Naja, ich würde ihm da auch keine Steine in den Weg legen wollen.

Das Problem ist nur, dass er einfach nicht einsieht, dass ich doch auch gern eine Meinung dazu haben möchte. Aber die spricht er mir ab. Es ist schließlich ein tolles Angebot, und er braucht die Anerkennung im Beruf, das Ansehen, das Prestige und so weiter.

Ich frag mich halt nur, an welcher Stelle komm ich da, wenn es ihm scheißegal wäre auf mich verzichten zu müssen. Ich werde ihn nicht vor die Wahl stellen, weil dass unfair wäre, aber kann ich nicht zumindest erwarten in seine Entscheidungen einbezogen zu werden?

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20. März 2007 um 12:10
In Antwort auf lindy_12377875

Wow
erst mal Danke für so viele reaktionen in so kurzer Zeit!

Also ich denke schon, dass ich mich in gewisser Weise zurückgestellt fühle. Ich sag ganz klar, dass ich in der Rangliste meines Freundes nicht hinter seinem Beruf stehen möchte. Da kann ma sicherlich geteilter Ansicht sein.

Das Problem ist, er würde unsere gesamte Beziehung aufgeben, um ein besseres Jobangebot annehmen zu können. Und sein Spruch ist, dass es wohl ziemlich dumm wäre, das nicht zu tun, und schließlich haben "alle anderen auch gesagt, er soll das Angebot annehmen". Naja, ich würde ihm da auch keine Steine in den Weg legen wollen.

Das Problem ist nur, dass er einfach nicht einsieht, dass ich doch auch gern eine Meinung dazu haben möchte. Aber die spricht er mir ab. Es ist schließlich ein tolles Angebot, und er braucht die Anerkennung im Beruf, das Ansehen, das Prestige und so weiter.

Ich frag mich halt nur, an welcher Stelle komm ich da, wenn es ihm scheißegal wäre auf mich verzichten zu müssen. Ich werde ihn nicht vor die Wahl stellen, weil dass unfair wäre, aber kann ich nicht zumindest erwarten in seine Entscheidungen einbezogen zu werden?

AUF JEDEN FALL !!!
Das kannst Du von ihm erwarten. JA !!!!!

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20. März 2007 um 12:17

Geld, Geld, Geld
Das ist alles woran er denkt. Der Job, den er annehmen könnte, wäre etwa 300km entfernt von unserem jetzigen Lebensmittelpunkt.

Ich könnte mit ihm gehen, ja, aber ich würde sehr viel mehr dafür aufgeben als er. Und nachdem er mich in unserer Beziehung des öfteren enttäuscht hat, weiß ich nun nicht mehr ob ich bereit bin, das zu tun.
Und es ist halt auch irgendwie seine Grundeinstellung, dass er nur mit genügend Geld, Ansehen, Bestätigung und so weiter im Leben glücklich werden kann.

Für mich zählen halt auch andere Dinge, wie Familie, Vertrauen, Glück, Zweisamkeit, Pläne für eine gemeinsame Zukunft...

Er sagt zwar, dass er mich unbedingt "mitnehmen" will (wie ne Couch?), aber er würde halt auch gehen, wenn ich ihn nicht begleiten würde...
Was soll ich dazu sagen?

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20. März 2007 um 12:20

Weise wieder darauf hin,
auf das Büchlein 'Abschied vom Märchenprinzen', von Bonnie Kreps, in der sie ihre Misere beschreibt, dass ihr Lebensgefährte es nicht gerne sieht, dass sie leidenschaftlich ihrer Tätigkeit nachgeht, während er zu Hause hockt und darauf wartet, etwas mit ihr gemeinsam zu machen.

Sie stellt die Theorie auf, dass es eben 'Beruf zuerst'-Menschen gibt, und eben 'Beziehung zuerst'-Menschen.

Gemischt vertrügen sie sich nur schlecht.

Das sehe ich mittlerweile auch so.

Denn jede/r wird den die andere/n mehr oder weniger - wenn auch unbewusst - für 'schuldig' halten, wenn er/sie auf das verzichten soll, was ihr/ihm wichtig erscheint.

Und zu fordern, das ihm/ihr doch bitteschön das wichtig sei, was ihr/ihm wichtig ist, wird kaum realistisch sein.

Knackig und hart.


asteus

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20. März 2007 um 12:22
In Antwort auf jarod_12098475

Weise wieder darauf hin,
auf das Büchlein 'Abschied vom Märchenprinzen', von Bonnie Kreps, in der sie ihre Misere beschreibt, dass ihr Lebensgefährte es nicht gerne sieht, dass sie leidenschaftlich ihrer Tätigkeit nachgeht, während er zu Hause hockt und darauf wartet, etwas mit ihr gemeinsam zu machen.

Sie stellt die Theorie auf, dass es eben 'Beruf zuerst'-Menschen gibt, und eben 'Beziehung zuerst'-Menschen.

Gemischt vertrügen sie sich nur schlecht.

Das sehe ich mittlerweile auch so.

Denn jede/r wird den die andere/n mehr oder weniger - wenn auch unbewusst - für 'schuldig' halten, wenn er/sie auf das verzichten soll, was ihr/ihm wichtig erscheint.

Und zu fordern, das ihm/ihr doch bitteschön das wichtig sei, was ihr/ihm wichtig ist, wird kaum realistisch sein.

Knackig und hart.


asteus

JA
So muss es wohl sein. Beschreibt die gute denn auch, ob es überhaupt eine Chance gibt, dass Beziehung-zuerst und Beruf-zuerst Menschen miteinander leben und glücklich werden können?

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20. März 2007 um 12:22
In Antwort auf lindy_12377875

Geld, Geld, Geld
Das ist alles woran er denkt. Der Job, den er annehmen könnte, wäre etwa 300km entfernt von unserem jetzigen Lebensmittelpunkt.

Ich könnte mit ihm gehen, ja, aber ich würde sehr viel mehr dafür aufgeben als er. Und nachdem er mich in unserer Beziehung des öfteren enttäuscht hat, weiß ich nun nicht mehr ob ich bereit bin, das zu tun.
Und es ist halt auch irgendwie seine Grundeinstellung, dass er nur mit genügend Geld, Ansehen, Bestätigung und so weiter im Leben glücklich werden kann.

Für mich zählen halt auch andere Dinge, wie Familie, Vertrauen, Glück, Zweisamkeit, Pläne für eine gemeinsame Zukunft...

Er sagt zwar, dass er mich unbedingt "mitnehmen" will (wie ne Couch?), aber er würde halt auch gehen, wenn ich ihn nicht begleiten würde...
Was soll ich dazu sagen?

Was ich nicht akzeptieren würde
... ist dass er von DIR mehr oder weniger verlangt, alles Aufzugeben.. ich finde das zeigt ein sehr Egoistisches Bild!
Ich würde mich nicht wie ein Gepäckstück behandeln lassen...

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20. März 2007 um 12:29

Du glaubst gar nicht
wie oft wir das mittlerweile besprochen haben. Und so unflexibel bin ich nun auch nicht. ich hab mich beworben in der Stadt wo es hingehen soll. War bereit alles für ihn aufzugeben. Doch dann fand ich heraus, dass er sich nebenbei nach anderen umgeschaut hat (auf diversen Flirtseiten...). Das ist ne andere Geschichte. Daher ist das Vertrauen in unsere Beziehung eben schon angeknackst und der Heimatwechsel sozusagen nur der Tropfen auf den heißen Stein.

Nur nebenbei, eine Fernbeziehung würde für mich nicht in Frage kommen, weil ich weiß, dass er da einfach nicht treu sein kann. Hat mir genug aus seinem Leben "vor" mir erzählt. Er ist schließlich n Mann und braucht seinen Sex und wenn seine Freundin nicht greifbar ist, dann halt anders. Nur zur Erklärung, warum Fernbeziehung für mich nicht in Frage kommt!

Und sorry, mir ist Geld nunmal nicht so wichtig, dass ich dafür ALLES aufgeben würde. Klar ist Kohle wichtig, und es sollte auch genug da sein um ein schönes Leben zu führen und sich Träume erfüllen zu können. Aber dabei so rücksichtslos und selbstsüchtig zu sein.

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20. März 2007 um 12:54

Ja
Mit so ner Reaktion hatte ich schon gerechnet. ich wollt halt mal ne objektive Meinung, rein zu dem beruflichen/privaten Thema, daher hab ich die Vorgeschichte nicht so ausgebaut! Aber Danke für Deine Worte!

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20. März 2007 um 13:12
In Antwort auf lindy_12377875

JA
So muss es wohl sein. Beschreibt die gute denn auch, ob es überhaupt eine Chance gibt, dass Beziehung-zuerst und Beruf-zuerst Menschen miteinander leben und glücklich werden können?

@engelchen2505,
...gesucht und gefunden, ein eher pessimistisches Insumma:

Zitat etwas gekürzt:

'Was können wir erwarten? Der Liebe-zuerst-Partner wird für den anderen zunehmend zum Gefängniswärter, das ständige Stirnrunzeln, die hochgezogenen Augenbrauen, die allzeit bereite Ungeduld oder gar Verachtung. Der Arbeit-zuerst-Partner wird für den anderen zum lieblosen Drückeberger, - oberflächlich, selbstsüchtig, unverbindlich, möglicherweise erscheint er sogar liebesunfähig. Ich habe Freunde um eine Lösung dieser unterschiedlichen Anschauungen kämpfen sehen, und ich befürchte, dass es ein vergeblicher Kampf ist. Sie mögen zu einem vorläufigen Waffenstillstand kommen ... aber ich glaube, so ein bedeutsamer Unterschied ist am Ende doch zerstörend. Denn selbst wenn unmittelbare Spannungen abgebaut werden, bleibt doch immer die grundlegende Spaltung bestehen. Man könnte sagen, die Schlacht ist vorbei, der Krieg geht weiter.'

Der Konflikt liesse sich nur entschärfen, wenn sich jeder selbst als allein verantwortlich für sich selbt begreift und nicht von jemand anderem erwartet, für sein Seelenglück zu sorgen. Für viele ist dies aber genau der Begriff und die Vorstellung von Beziehung.

Nun denn, Bonnie Kreps ist keine Psychologin, aber das Büchlein 'Abschied vom Märchenprinzen' ist dennoch lesenswert. Wenn auch nicht leicht zu lesen.


Gute Entscheidungen!

asteus

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20. März 2007 um 14:08
In Antwort auf jarod_12098475

Weise wieder darauf hin,
auf das Büchlein 'Abschied vom Märchenprinzen', von Bonnie Kreps, in der sie ihre Misere beschreibt, dass ihr Lebensgefährte es nicht gerne sieht, dass sie leidenschaftlich ihrer Tätigkeit nachgeht, während er zu Hause hockt und darauf wartet, etwas mit ihr gemeinsam zu machen.

Sie stellt die Theorie auf, dass es eben 'Beruf zuerst'-Menschen gibt, und eben 'Beziehung zuerst'-Menschen.

Gemischt vertrügen sie sich nur schlecht.

Das sehe ich mittlerweile auch so.

Denn jede/r wird den die andere/n mehr oder weniger - wenn auch unbewusst - für 'schuldig' halten, wenn er/sie auf das verzichten soll, was ihr/ihm wichtig erscheint.

Und zu fordern, das ihm/ihr doch bitteschön das wichtig sei, was ihr/ihm wichtig ist, wird kaum realistisch sein.

Knackig und hart.


asteus

Na mal schauen...
Ich denk mir, ich werd mir dieses Buch mal zu Gemüte führen. Vielleicht hilft es ja, meinen Freund besser zu verstehen. Schaden kann es nicht, denke ich. Danke für den Tip!

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20. März 2007 um 15:37

Kleine Geschichte...
Ein Investmentbanker stand in einem kleinen mexikanischen
Fischerdorf am Pier und beobachtete, wie ein kleines
Fischerboot mit einem Fischer an Bord anlegte. Er hatte riesige
Thunfische geladen. Der Banker gratulierte dem Mexikaner zu
seinem prächtigen Fang und fragte, wie lange er dazu gebraucht
habe. Der Mexikaner antwortete: "Ein paar Stunden nur. Nicht
lange."

Daraufhin fragte der Banker, warum er denn nicht länger auf See
geblieben ist, um noch mehr zu fangen. Der Mexikaner sagte, die
Fische reichen ihm, um seine Familie die nächsten Tage zu
versorgen.

Der Banker wiederum fragte: "Aber was tun Sie denn mit dem
Rest des Tages?" Der mexikanische Fischer erklärte: "Ich schlafe
morgens aus, gehe ein bisschen fischen, spiele mit meinen
Kindern, mache mit meiner Frau Maria nach dem Mittagessen
eine Siesta, gehe ins Dorf spazieren, trinke dort ein Gläschen
Wein und spiele Gitarre mit meinen Freunden.
Sie sehen, ich habe ein ausgefülltes Leben."

Der Banker erklärte: "Ich bin ein Harvard-Absolvent und könnte
Ihnen ein bisschen helfen. Sie sollten mehr Zeit mit Fischen
verbringen und von dem Erlös ein größeres Boot kaufen.
Mit dem Erlös hievon wiederum könnten Sie mehrere Boote
kaufen, bis Sie eine ganze Flotte haben. Statt den Fang an einen
Händler zu verkaufen, könnten Sie direkt an eine Fischfabrik
verkaufen und schließlich eine eigene Fischverarbeitungsfabrik
eröffnen. Sie könnten Produktion, Verarbeitung und Vertrieb
selbst kontrollieren. Sie könnten dann dieses kleine Fischerdorf
verlassen und nach Mexiko-City oder Los Angeles und vielleicht
sogar New York City umziehen, von wo aus Sie dann Ihr
florierendes Unternehmen leiten."

Der Mexikaner fragte: "Und wie lange wird dies alles dauern?"
Der Banker antwortete: "So etwa 15 bis 20 Jahre."
Der Mexikaner fragte: "Und was dann?"
Der Banker lachte und sagte: "Dann kommt das Beste. Wenn die
Zeit reif ist, könnten Sie mit Ihrem Unternehmen an die Börse
gehen, Ihre Unternehmensteile verkaufen und sehr reich werden.
Sie könnten Millionen verdienen."

Der Mexikaner sagte: "Millionen. Und dann?" Der Banker
sagte: "Dann könnten Sie aufhören zu arbeiten. Sie könnten in ein
kleines Fischerdorf an der Küste ziehen, morgens lange
ausschlafen, ein bisschen fischen gehen, mit ihren Enkelkindern
spielen, eine Siesta mit Ihrer Frau machen, in das Dorf spazieren,
am Abend ein Gläschen Wein genießen und mit Ihren Freunden
Gitarre spielen ... "

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20. März 2007 um 15:47
In Antwort auf agrona_12358725

Kleine Geschichte...
Ein Investmentbanker stand in einem kleinen mexikanischen
Fischerdorf am Pier und beobachtete, wie ein kleines
Fischerboot mit einem Fischer an Bord anlegte. Er hatte riesige
Thunfische geladen. Der Banker gratulierte dem Mexikaner zu
seinem prächtigen Fang und fragte, wie lange er dazu gebraucht
habe. Der Mexikaner antwortete: "Ein paar Stunden nur. Nicht
lange."

Daraufhin fragte der Banker, warum er denn nicht länger auf See
geblieben ist, um noch mehr zu fangen. Der Mexikaner sagte, die
Fische reichen ihm, um seine Familie die nächsten Tage zu
versorgen.

Der Banker wiederum fragte: "Aber was tun Sie denn mit dem
Rest des Tages?" Der mexikanische Fischer erklärte: "Ich schlafe
morgens aus, gehe ein bisschen fischen, spiele mit meinen
Kindern, mache mit meiner Frau Maria nach dem Mittagessen
eine Siesta, gehe ins Dorf spazieren, trinke dort ein Gläschen
Wein und spiele Gitarre mit meinen Freunden.
Sie sehen, ich habe ein ausgefülltes Leben."

Der Banker erklärte: "Ich bin ein Harvard-Absolvent und könnte
Ihnen ein bisschen helfen. Sie sollten mehr Zeit mit Fischen
verbringen und von dem Erlös ein größeres Boot kaufen.
Mit dem Erlös hievon wiederum könnten Sie mehrere Boote
kaufen, bis Sie eine ganze Flotte haben. Statt den Fang an einen
Händler zu verkaufen, könnten Sie direkt an eine Fischfabrik
verkaufen und schließlich eine eigene Fischverarbeitungsfabrik
eröffnen. Sie könnten Produktion, Verarbeitung und Vertrieb
selbst kontrollieren. Sie könnten dann dieses kleine Fischerdorf
verlassen und nach Mexiko-City oder Los Angeles und vielleicht
sogar New York City umziehen, von wo aus Sie dann Ihr
florierendes Unternehmen leiten."

Der Mexikaner fragte: "Und wie lange wird dies alles dauern?"
Der Banker antwortete: "So etwa 15 bis 20 Jahre."
Der Mexikaner fragte: "Und was dann?"
Der Banker lachte und sagte: "Dann kommt das Beste. Wenn die
Zeit reif ist, könnten Sie mit Ihrem Unternehmen an die Börse
gehen, Ihre Unternehmensteile verkaufen und sehr reich werden.
Sie könnten Millionen verdienen."

Der Mexikaner sagte: "Millionen. Und dann?" Der Banker
sagte: "Dann könnten Sie aufhören zu arbeiten. Sie könnten in ein
kleines Fischerdorf an der Küste ziehen, morgens lange
ausschlafen, ein bisschen fischen gehen, mit ihren Enkelkindern
spielen, eine Siesta mit Ihrer Frau machen, in das Dorf spazieren,
am Abend ein Gläschen Wein genießen und mit Ihren Freunden
Gitarre spielen ... "

...
echt schön, das trifft so ziemlich genau das, worum es mir geht. Echt eine richtig gute Story! Danke!

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