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Bereue die Trennung / Bindungsangst

30. November 2018 um 21:01

Hallo zusammen,

Ich (w/38) habe mich vor ca 4 Wochen getrennt von meinem Freund und bereue es nun zutiefst.

Dahinter steckt, dass ich unter Bindungsangst leide und ich auf einmal durch diese Angst nicht mehr ich selbst war. Wir waren nur 2-3 Monate zusammen als ich mich plötzlich anfing zu distanzieren und ihn richtig vor mir wegschob obwohl ich vorher glücklich war.Ich habe ihm dann gesagt, dass ich mit ihm nicht zurechtkomme weil er ein Kind hat und mir das doch zu viel ist.
Ich wollte einfach nur weg von ihm. Im Nachhinein weiss ich nun, dass es pure Angst war,weil ich gemerkt habe dass wir uns immer mehr binden und ich durch meine Angst einfach nur noch flüchten wollte. Während dieser Angstsphase stumpften meine Gefühle ab und ich bildete mir ein, dass es besser wäre alleine zu sein und er sowieso nicht der richtige für mich ist.

Ich bin in Behandlung wegen meiner Angst, mein Therapeut sagt ,dass es ein sozialphobisches Verhalten ist, was aus meiner verkorksten Erziehung resultiert. 

Nun fällt mir wie Schuppen von den Augen, was ich getan habe und langsam realisiere ich, dass ein Riesen Fehler gemacht habe und einfach nur Opfer meiner Bindungsangst war. Ich arbeite grade proaktiv dran, dass ich besser damit umgehe und möchte mich nicht damit abfinden, dass ich diesen Fehler gemacht habe.

Er fehlt mir so sehr und ich liebe ihn, das weiss ich und es tut mir so leid dass ich das Trennungsgespräch gesucht habe.

Ich habe nun allen Mut zusammen genommen und ihn um ein Gespräch gebeten. Ich werde ihm sagen, was in mir vorgeht und hoffe, dass er mir verzeiht.

Leidet noch jmd unter solcher Angst oder kann mir ein wenig Mut für diese Situation machen? 
Ich bin am Boden zerstört deswegen.

 

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1. Dezember 2018 um 7:03
In Antwort auf mirage

Hallo zusammen,

Ich (w/38) habe mich vor ca 4 Wochen getrennt von meinem Freund und bereue es nun zutiefst.

Dahinter steckt, dass ich unter Bindungsangst leide und ich auf einmal durch diese Angst nicht mehr ich selbst war. Wir waren nur 2-3 Monate zusammen als ich mich plötzlich anfing zu distanzieren und ihn richtig vor mir wegschob obwohl ich vorher glücklich war.Ich habe ihm dann gesagt, dass ich mit ihm nicht zurechtkomme weil er ein Kind hat und mir das doch zu viel ist.
Ich wollte einfach nur weg von ihm. Im Nachhinein weiss ich nun, dass es pure Angst war,weil ich gemerkt habe dass wir uns immer mehr binden und ich durch meine Angst einfach nur noch flüchten wollte. Während dieser Angstsphase stumpften meine Gefühle ab und ich bildete mir ein, dass es besser wäre alleine zu sein und er sowieso nicht der richtige für mich ist.

Ich bin in Behandlung wegen meiner Angst, mein Therapeut sagt ,dass es ein sozialphobisches Verhalten ist, was aus meiner verkorksten Erziehung resultiert. 

Nun fällt mir wie Schuppen von den Augen, was ich getan habe und langsam realisiere ich, dass ein Riesen Fehler gemacht habe und einfach nur Opfer meiner Bindungsangst war. Ich arbeite grade proaktiv dran, dass ich besser damit umgehe und möchte mich nicht damit abfinden, dass ich diesen Fehler gemacht habe.

Er fehlt mir so sehr und ich liebe ihn, das weiss ich und es tut mir so leid dass ich das Trennungsgespräch gesucht habe.

Ich habe nun allen Mut zusammen genommen und ihn um ein Gespräch gebeten. Ich werde ihm sagen, was in mir vorgeht und hoffe, dass er mir verzeiht.

Leidet noch jmd unter solcher Angst oder kann mir ein wenig Mut für diese Situation machen? 
Ich bin am Boden zerstört deswegen.

 

"Dahinter steckt, dass ich unter Bindungsangst leide und ich auf einmal durch diese Angst nicht mehr ich selbst war. Wir waren nur 2-3 Monate zusammen als ich mich plötzlich anfing zu distanzieren und ihn richtig vor mir wegschob obwohl ich vorher glücklich war.Ich habe ihm dann gesagt, dass ich mit ihm nicht zurechtkomme weil er ein Kind hat und mir das doch zu viel ist."

Nicht Bindungsangst. Das ist ganz logisch gedacht. Er hat ein Kind, und zwar nicht mit dir. (Viele Frauen schreiben hier "von", aber damit bin ich nicht einverstanden.) 

Du willst einen Partner, der sich noch kein Kind mit der Mutter seines Kindes gemacht hat.
Ich schreibe das extra deutlich, weil diese Mutter des Kindes öfter übersehen wird beim Sex, weil sie es noch nicht ist und aus einer bestimmten Perspektive eigentlich auch nicht sein sollte mangels Eignung als Partnerin, die wirklich alle Wünsche erfüllt.


"Während dieser Angstsphase stumpften meine Gefühle ab und ich bildete mir ein, dass es besser wäre alleine zu sein und er sowieso nicht der richtige für mich ist."

Auch hier: Das ist kein abgestumpftes Gefühl, sondern ein sehr deutliches Nein zu diesem Mann.
Er ist nicht der Richtige für dich.

"mein Therapeut sagt ,dass es ein sozialphobisches Verhalten ist, was aus meiner verkorksten Erziehung resultiert."

Schicke deinen Therapeuten ("der musses ja wissen" noch einmal zur Grundschule. Er möge dort lernen: Auch Frauen haben Wünsche.

"und möchte mich nicht damit abfinden, dass ich diesen Fehler gemacht habe."

Auch nein. Viele Frauen verwechseln hormonelle Bindung, also eine Bindung, die die Natur so gemacht hat im Sinne des möglichen Nachwuchses, der beim Sex entstehen kann, mit Liebe.
An deiner Stelle würde ich jetzt konsequent beachten, was gut ist, um die Hormone wieder zu regulieren:
Abbruch sämtlicher Kontakte zu dem ungeeigneten Mann,
Wegwerfen von allem, was an ihn erinnert,
Konzentration auf Themen, die den Kopf beschäftigen,
Unternehmungen mit Freunden.
So dauert es etwa sechs Wochen, bis du wieder frei bist.

Was bei diesem geplanten Gespräch passiert, sollte dir jetzt eigentlich auch gleich einleuchten. Du bleibst weiter gebunden. Du wirst zur Bittstellerin, die immer wieder hofft, dass er dir etwas verzeiht.
Derweil ist und bleibt das Hindernis für dich aber auf seiner Seite, siehe oben.

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1. Dezember 2018 um 10:42
In Antwort auf mirage

Hallo zusammen,

Ich (w/38) habe mich vor ca 4 Wochen getrennt von meinem Freund und bereue es nun zutiefst.

Dahinter steckt, dass ich unter Bindungsangst leide und ich auf einmal durch diese Angst nicht mehr ich selbst war. Wir waren nur 2-3 Monate zusammen als ich mich plötzlich anfing zu distanzieren und ihn richtig vor mir wegschob obwohl ich vorher glücklich war.Ich habe ihm dann gesagt, dass ich mit ihm nicht zurechtkomme weil er ein Kind hat und mir das doch zu viel ist.
Ich wollte einfach nur weg von ihm. Im Nachhinein weiss ich nun, dass es pure Angst war,weil ich gemerkt habe dass wir uns immer mehr binden und ich durch meine Angst einfach nur noch flüchten wollte. Während dieser Angstsphase stumpften meine Gefühle ab und ich bildete mir ein, dass es besser wäre alleine zu sein und er sowieso nicht der richtige für mich ist.

Ich bin in Behandlung wegen meiner Angst, mein Therapeut sagt ,dass es ein sozialphobisches Verhalten ist, was aus meiner verkorksten Erziehung resultiert. 

Nun fällt mir wie Schuppen von den Augen, was ich getan habe und langsam realisiere ich, dass ein Riesen Fehler gemacht habe und einfach nur Opfer meiner Bindungsangst war. Ich arbeite grade proaktiv dran, dass ich besser damit umgehe und möchte mich nicht damit abfinden, dass ich diesen Fehler gemacht habe.

Er fehlt mir so sehr und ich liebe ihn, das weiss ich und es tut mir so leid dass ich das Trennungsgespräch gesucht habe.

Ich habe nun allen Mut zusammen genommen und ihn um ein Gespräch gebeten. Ich werde ihm sagen, was in mir vorgeht und hoffe, dass er mir verzeiht.

Leidet noch jmd unter solcher Angst oder kann mir ein wenig Mut für diese Situation machen? 
Ich bin am Boden zerstört deswegen.

 

Ja und? 
Was zeigt ihm das du bei der nächsten Angstattacke nicht erneut alles hinschmeißt? 

Ich finde es gut das du eine Therapie machst und versuchst dein Leben in den Griff zu bekommen ohne Ängste. 

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1. Dezember 2018 um 13:56

Hallo, ich m31 habe glaube gearde das gleiche Problem von der anderen Seite aus .

Schau mal wenn du willst, evtl. können wir uns gegenseitig helfen

https://beziehung.gofeminin.de/forum/gefuhle-reichen-nicht-fur-eine-beziehung-fd1003135#af-post-1003135-10926

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