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Beim Partner wieder interessant machen

25. August 2015 um 18:43



Hallo,

ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll

zu allererst möchte ich euch einen groben Überblick über meine Situation verschaffen:
Seit ein bisschen mehr als drei Jahren bin ich mit meinem Freund (eigentlich) glücklich zusammen.

Er studierte und wir führten eine Wochenendbeziehung, in den Semesterferien war er immer ca. 2 bis 3 Monate zu Hause (er wohnt im selben Ort wie ich). Seit März ist er mit seinem Bachelorstudium fertig und ist seit dem wieder hier. Bald geht er ins Masterstudium über und ist die nächsten zwei Jahre dann wieder weg, was bedeutet, dass wir dann auch wieder, bis auf die Semesterferien, eine Wochenendbeziehung führen werden. Das ist für mich WIRKLICH kein Problem!

Ich bin jedoch oft sehr anhänglich, nehme alles persönlich und mache mir viel zu viele Gedanken über nichts, habe permanent angst dass er mich nicht mehr lieben könnte, denke ununterbrochen daran, wann er sich endlich meldet und kann das (vor allem in den Tagen vor der Menstruation) überhaupt nicht unterdrücken.

In unsere Beziehung bin ich sozusagen nahtlos von einer anderen übergegangen, aber das ist nicht das tragische. Ich habe ihn kennen gelernt und mich verliebt, da mein damaliger freund mich auch nicht wirklich gut behandelt hat und es sowieso offiziell schon beendet war.

Wie es dann so ist, traf der Spruch der Mensch ist ein Gewohnheitstier komplett auf mich zu. Ich vermisste mein gewohntes Leben dass ich 4 Jahre lang mit meinem ex-Partner führte.

Ich kam nicht damit klar, dass sich auf einmal jemand neues für mich interessierte, mir die Welt zu Füßen legte und mir wirklich zeigte, dass ich etwas besonderes bin, das was ich mir von meinem damaligen freund immer gewünscht habe daraufhin habe ich meinen jetzigen freund verlassen, bin zwar nicht zu dem alten zurück, brauchte aber weitere 2 Anläufe um mich endgültig auf meine jetzige Beziehung einzulassen. Was ich auch absolut nicht bereue! Ich bin glücklich, dass ich mich so entschieden habe und bin auch glücklich mit ihm.

Manchmal weiß ich jedoch nicht, wie ich mit meinem freund umgehen soll
Er ist einmal so nah und nett und aufmerksam und sehnt sich danach zeit mit mir zu verbringen und zeigt mir auch sehr dass er mich liebt, diese Phase dauert dann ein paar Wochen an und dann hört das auf, abrupt.
Dann fühlt es sich an, als wäre ein Kilometer breiter Abgrund zwischen uns, ich komme überhaupt nicht mehr an ihn ran und denke dann immer, ich habe etwas falsch gemacht.
Je kühler er zu mir ist, desto anhänglicher werde ich. Das trägt nicht gerade zu positiver Stimmung bei... Ich weiß jedoch nicht, wie ich dem entgegenwirken kann.

Er sagt dann in diesen Phasen der Abwesenheit, dass ich ihm nie die Möglichkeit gebe, mich zu fragen ob wir uns sehen (weil ich dann aufgrund der blöden Situation am liebsten dauernd bei ihm wäre, nur um zu wissen, dass es nicht an mir liegt) und ich immer verfügbar bin.

Ich melde mich dann oft über den Tag nicht, obwohl ich ihm gerne schreiben würde, denke aber an nichts anderes, als daran, wann er sich endlich meldet. Ich weiß nicht was ich dagegen tun soll, wie ich mich interessanter machen kann, sodass er nicht denkt ich wäre immer verfügbar (wobei er ja aber recht hat, vor allem, weil er ja bald wieder weg ist und wir uns nur noch am Wochenende sehen können). Außerdem bin ich doch gar nicht so, wieso soll ich mich verstellen, nur um Aufmerksamkeit zu erlangen..?
Ich möchte nun mal so viel zeit mit ihm verbringen wie möglich, aber er ist da einfach anders, ohne dass er es böse meint.
Ich denke immer er will mich nicht sehen und halte es nicht aus, zu warten, bis er mich fragt, ob wir uns sehen ich frage ihn immer immer immer zuerst, damit ich mich darauf freuen kann und meine Gemüter sozusagen beruhigt sind.

Die große frage ist, wie ich mich am besten verhalten soll, damit er sich in solchen Zeiten, in denen er eine abweisende Phase hat, bei mir meldet und mich auch dann sehen will.. ??? ich bin verzweifelt und möchte nicht immer mit ihm über das selbe reden.. zumal ich ziemlich nah am Wasser gebaut bin. Mit mir ist über solche Themen eigentlich nicht zu reden, ohne dass ich mir mindestens 3 tage den Kopf darüber zerbreche oder sofort in tränen ausbreche und dann kein Wort mehr raus bekomme

Vielleicht hat hier ja jemand ähnliche Erfahrungen und hat eine Lösung gefunden, wie man sich interessant macht, ohne sich zu verstellen und dem Partner etwas vorzuspielen

Danke schon mal!!

Mehr lesen

25. August 2015 um 19:12

Ich habe etwa bis zur Hälfte gelesen.
Das hat mir gereicht.

Bei weniger Text hättest du von mir auch eine vernünftige Antwort erhalten.

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25. August 2015 um 19:25
In Antwort auf stahltrasse

Ich habe etwa bis zur Hälfte gelesen.
Das hat mir gereicht.

Bei weniger Text hättest du von mir auch eine vernünftige Antwort erhalten.

Danke
Bin hier um hilfreiche antworten zu erhalten. Kürzer lässt es sich leider nicht ausdrücken.

Trotzdem vielen Dank für den Versuch

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25. August 2015 um 19:33
In Antwort auf laura198722

Danke
Bin hier um hilfreiche antworten zu erhalten. Kürzer lässt es sich leider nicht ausdrücken.

Trotzdem vielen Dank für den Versuch

Natürlich kann man den Text kürzer gestalten.
Ich wette, 3 gut durchdachte Sätze hätten gereicht.

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25. August 2015 um 19:54
In Antwort auf stahltrasse

Natürlich kann man den Text kürzer gestalten.
Ich wette, 3 gut durchdachte Sätze hätten gereicht.

DU
musst ihn ja nicht lesen!

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25. August 2015 um 19:57
In Antwort auf laura198722

DU
musst ihn ja nicht lesen!

Ich will dir nur Tipps geben,
damit dein Text GELESEN wird.

Du willst doch Antworten, oder nicht?

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25. August 2015 um 20:45

Ich kann mich
gut in dich hinein versetzen, denn ich ticke ähnlich. Ich mag's auch einfach gerne ganz nah und ich lasse mich durch kleine Sachen leicht verunsichern. Jahrelang hab ich versucht, so zu tun, als wäre ich ja eigentlich ganz cool und distanziert, um einen Mann nicht zu verschrecken und ich sag's dir: Die überwiegende Zeit ging es mir damit nicht gut. Ich glaub also, ich weiß gut, wie du dich fühlst.

Bei mir half nur eine Lösung: Ich hab einen Mann gebraucht, der wirklich zu mir passt und der damit umgehen kann, dass ich eben so ticke und der mir das auch geben kann und will was ich brauche.

Dein Freund klingt aber nicht so extrem wie mein Ex insofern sehe ich da für euch bessere Chancen. Zu allererst stellt sich mir aber schon die Frage, warum er solche abweisenden Phasen hat. Was ist da los? Eine Beziehung schwankt doch nicht regelmäßig so massiv.

Außerdem frage ich mich was dein Freund eigentlich will. Will er tatsächlich eine Beziehung, in der er nach 3 Jahren immer noch darum kämpfen muss, dass seine Freundin ihn sehen will und sich da reinhängen. Warum will er sich nicht deiner sicher sein können? Genau das macht doch eigentlich eine gute und feste Beziehung aus, dass man weiß: Der andere gehört zu einem und stellt einen bez. der Prioritäten in seinem Leben ganz nach oben.

Ich glaube, dein Freund muss lernen damit zu leben, dass du so bist wie du bist. Du brauchst Sicherheit und ich vermute, wenn er dir die gibt, wird auch deine Angst weniger werden, dass er dich nicht mehr lieben könnte. Wenn du dir seiner wirklich sicher bist, wirst du automatisch etwas lockerer lassen und entspannter werden und dann kommt ihr letzendlich vielleicht genau auf dem Mittelweg an, der euch beiden gut tut.

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25. August 2015 um 21:15
In Antwort auf coquette164

Ich kann mich
gut in dich hinein versetzen, denn ich ticke ähnlich. Ich mag's auch einfach gerne ganz nah und ich lasse mich durch kleine Sachen leicht verunsichern. Jahrelang hab ich versucht, so zu tun, als wäre ich ja eigentlich ganz cool und distanziert, um einen Mann nicht zu verschrecken und ich sag's dir: Die überwiegende Zeit ging es mir damit nicht gut. Ich glaub also, ich weiß gut, wie du dich fühlst.

Bei mir half nur eine Lösung: Ich hab einen Mann gebraucht, der wirklich zu mir passt und der damit umgehen kann, dass ich eben so ticke und der mir das auch geben kann und will was ich brauche.

Dein Freund klingt aber nicht so extrem wie mein Ex insofern sehe ich da für euch bessere Chancen. Zu allererst stellt sich mir aber schon die Frage, warum er solche abweisenden Phasen hat. Was ist da los? Eine Beziehung schwankt doch nicht regelmäßig so massiv.

Außerdem frage ich mich was dein Freund eigentlich will. Will er tatsächlich eine Beziehung, in der er nach 3 Jahren immer noch darum kämpfen muss, dass seine Freundin ihn sehen will und sich da reinhängen. Warum will er sich nicht deiner sicher sein können? Genau das macht doch eigentlich eine gute und feste Beziehung aus, dass man weiß: Der andere gehört zu einem und stellt einen bez. der Prioritäten in seinem Leben ganz nach oben.

Ich glaube, dein Freund muss lernen damit zu leben, dass du so bist wie du bist. Du brauchst Sicherheit und ich vermute, wenn er dir die gibt, wird auch deine Angst weniger werden, dass er dich nicht mehr lieben könnte. Wenn du dir seiner wirklich sicher bist, wirst du automatisch etwas lockerer lassen und entspannter werden und dann kommt ihr letzendlich vielleicht genau auf dem Mittelweg an, der euch beiden gut tut.

Eigentlich
passen wir gut zusammen.. Klar, in jeder Beziehung gibt es Höhen und Tiefen. Aber bei ihm selbst sind die ganz komisch. Ich weiß auch nie, wie ich damit umgehen soll, wenn er mal wieder so eine Phase hat. Ob ich denken soll, das legt sich wieder oder ob ich mich verhalten soll wie immer? Dass das Klammern nichts bringt, hab ich bereits gemerkt..

Aber wir lachen viel zusammen, kommen gut miteinander aus unternehmen auch viel... Sofern es möglich ist nach meinem Feierabend und man muss sich ja auch nicht jeden Tag sehen.. Naja ich würde einfach nur gerne wissen, wie ich ihm nicht das gefühl gebe IMMER verfügar zu sein ohne dass es mich kaputt macht.

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