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Beide verheiratet und Affäre

13. Februar um 17:12 Letzte Antwort: 14. Februar um 10:11

Hallo, 

seit Ende Oktober letzten Jahres habe ich eine Affäre mit einem deutlich älteren Mamn, den ich aus der Arbeit kenne. Es fühlt sich immer sehr gut an, wenn wir zusammen sind und es ist schlichtweg nicht nur die sexuelle Anziehungskraft zwischen uns, sondern auch die Gespräche, die wir schätzen. Wir gehen manchmal auch einfach nur spazieren und halten Händchen bzw. gehen was essen. Wir sind beide verheiratet und haben uns darauf geeinigt, dass wir unsere Ehen erhalten wollen...ich bin mir zwar bewusst, dass in meiner etwas fehlt, möchte aber dennoch nicht loslassen. Allerdings bin ich mir nicht sicher, wie lange sich ein solches Konstrukt aufrechterhalten lässt. Wir haben zwar klare ,,Spielregeln" wie z.B. dass wir uns weder am Abend noch am Wohnende beieinader melden, aber dennoch frage ich mich ab und zu, wie es wäre, ihn als offiziellen Partner an meiner Seite zu haben.

Hat jemand Erfahrungen mit einer ähnlichen Situation bzw. gibt es jemanden unter euch, der seine/ihre bestehende Ehe für eine Affäre aufgelöst hat und jetzt mit der ehemaligen Affäre offiziell glücklich ist und mir seine Erlebnisse erzählen kann?

Danke schon jetzt für eure (hoffentlich wertfreien) Antworten. 

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14. Februar um 8:48

Ich wusste von allem Anfang an von meinem Liebsten, dass seine Frau ihn betrog - und dies schon über ein Jahr, bevor ich mit ihm in Kontakt kam. Seine Frau selber hatte mir davon erzählt; sie war damals eine lockere Bekannte von mir (die schon immer dazu neigte, lockeren Bekanntschaften ihre ganze Lebensgeschichte zu erzählen). 

Ich hatte ja gar nie vor, dies auszunützen, doch als ich ihrem Noch-Mann dann erstmals begegnete, war es ziemlich schnell um mich geschehen. 

Er wiederum wusste ebenfalls von allem Anfang an von mir, dass mein (Noch-)Ehemann mich übelst behandelte (nennen wir es seelische Misshandlung). Ausserdem war er in Gedanken andauernd bei seiner "besten Freundin" (mit der er mich, so mein starker Verdacht, wohl auch schon länger betrog; er kam dann auch kurz nach unserem Ehe-Aus mit der zusammen).

Daher hielt sich unser beider Mitleid für den jeweiligen (Noch-)Ehepartner des anderen in sehr engen Grenzen

Eigentlich hätte ich damals auch sofort den Absprung gewagt. Doch ich wollte von allem Anfang an frei sein und meinem Noch-Gatten reinen Tisch machen - auch in Bezug auf die neue Liebe. Mein Liebster brauchte jedoch noch ein kleines bisschen länger Zeit, und darum wartete ich auf ihn; denich wusste, dass mein Noch-Gatte andernfalls seiner Noch-Frau alles brühwarm erzählt hätte. 

Es dauerte 2.5 Monate, bis er so weit war. Ich verstand das - immerhin war er rund 15 Jahre mit ihr zusammen, und es war seine bisher erste Beziehung überhaupt. Ich hab dann am selben Tag wie er zu Hause alles gesagt. 

Schlechtes Gewissen während dieser 2.5 Monate, in denen ich meinen damaligen Noch-Mann betrog? Never. Der behandelte mich wie Abschaum. Dito ging es meinem Liebsten, den ich inzwischen auch über die jahrelange Affäre seiner damaligen Noch-Gattin aufgeklärt hatte.

Inzwischen sind 3.5 Jahre vergangen, und mein Liebster und ich sind immer noch bis über beide Ohren verliebt, ganz wie am ersten Tag, nur dass alles noch viel gefestigter ist. Unsere Beziehung ist geprägt von jeder Menge Liebe, Erotik, Respekt, Vertrauen. 

Apropos Vertrauen - oftmals heisst es ja, einem "Betrüger" könne niemals vertraut werden. Dazu nur so viel:

Wir wissen beide ganz genau, was zum Betrug unserer damaligen Ehepartner führte damals, und wir wissen genauso, dass wir uns beiden zu 1000% vertrauen können, da unsere Beziehung auf gänzlich anderem Fundament steht als das, was wir vorhin mit unseren Expartnern hatten. 


 

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14. Februar um 10:11
In Antwort auf rose8829

Hallo, 

seit Ende Oktober letzten Jahres habe ich eine Affäre mit einem deutlich älteren Mamn, den ich aus der Arbeit kenne. Es fühlt sich immer sehr gut an, wenn wir zusammen sind und es ist schlichtweg nicht nur die sexuelle Anziehungskraft zwischen uns, sondern auch die Gespräche, die wir schätzen. Wir gehen manchmal auch einfach nur spazieren und halten Händchen bzw. gehen was essen. Wir sind beide verheiratet und haben uns darauf geeinigt, dass wir unsere Ehen erhalten wollen...ich bin mir zwar bewusst, dass in meiner etwas fehlt, möchte aber dennoch nicht loslassen. Allerdings bin ich mir nicht sicher, wie lange sich ein solches Konstrukt aufrechterhalten lässt. Wir haben zwar klare ,,Spielregeln" wie z.B. dass wir uns weder am Abend noch am Wohnende beieinader melden, aber dennoch frage ich mich ab und zu, wie es wäre, ihn als offiziellen Partner an meiner Seite zu haben.

Hat jemand Erfahrungen mit einer ähnlichen Situation bzw. gibt es jemanden unter euch, der seine/ihre bestehende Ehe für eine Affäre aufgelöst hat und jetzt mit der ehemaligen Affäre offiziell glücklich ist und mir seine Erlebnisse erzählen kann?

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naja solange er sowieso nicht mehr will als eine affäre, brauchst du dir um das "was wäre wenn" keine gedanken machen

trauriges leben wenn man in einer ehe bleibt in der einem etwas fehlt....

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