Home / Forum / Liebe & Beziehung / Beendete Beziehung, alles sehr Kompliziert...

Beendete Beziehung, alles sehr Kompliziert...

4. August 2017 um 23:06

Hallo, ich habe mich nun hier angemeldet, damit ich mir alles von der Seele reden kann, und eventuell bekomme ich den einen oder anderen Tipp...

Erstmal zu der Beziehung, mit mir und meiner Ex-Freundin...
Wir waren insgesamt 6 Jahre zusammen. Sie war damals 16 ich 19. Sie hat Psychische Probleme, diese waren Anfangs zwar auch schon da, aber wurden mit der Zeit schlimmer. Auch wenn es Phasen gab, in denen es ihr besser ging, war diese Angststörung schon immer vorhanden. Anfangs war sie noch Arbeiten, was sie aber jetzt schon nicht mehr kann. Es ist so etwas ähnliches wie Platzangst, nur nicht unbedingt deswegen das zu wenig platz da ist, sondern eher das wenn sie denkt sie könnte jetzt nicht sofort von dem Ort weg, bekommt sie Angst. Als beispiel z.B. ein Familientreffen. Sie war gerne dabei, aber sie denkt sich es würde ja "blöd rüberkommen" wenn sie gleich wieder nach 5 Minuten verschwinden würde. Manchmal bekommt sie aber auch, einfach so, zuhause eine Angstattacke.
Es ist auch so, dass sie nur mit mir die Wohnung verlassen kann. Es ist zwar möglich mit einer Freundin "in der nähe" Inliner zu fahren, aber das wars dann auch schon.
Sie hat auch andere Psychische probleme, was aber jetzt erstmal egal ist.

Ich bin ein Mensch der mit sich selbst sehr zufrieden ist, ich habe keine Freunde. Bin Psychisch aber sehr stabil, mir fällt es leicht über etwas "hinweg" zu kommen. Ich habe sehr guten Kontakt zu meiner Familie, das sind sozusagen meine "Freunde". Ich war in der Beziehung sehr zufrieden. Ich habe natürlich, nach 6 Jahren Beziehung denk ich aber auch ist es normal, auch daran gedacht obs das jetzt war. Ob ich was neues beginnen möchte usw. Aber das hat sich dann alles schnell wieder gelegt, weil ich eben glücklich war.
Ich musste in den 6 Jahren sehr viel für meine Freundin da sein. Ich muss dazu sagen, dass wir eigentlich schon ab dem ersten Tag zusammen gelebt haben. Ich war eben der Psychisch starke Partner, der sehr gerne für seine Freundin da war, und sie gerne glücklich gemacht hat.

Nun haben wir uns vor jetzt fast 2 Monaten getrennt. Da ging das verzwickte aber schon los... Sie hat sich in jemanden anderes verliebt, und bei uns lief es gerade nicht sehr gut. Somit hat sie mich mit ihren Verhalten (weniger interesse an mir, mehr interesse und liebe für den anderen), dazu gebracht die Beziehung zu beenden.

Ich bin dann nach 3 Tagen komplett ausgezogen, also erstmal zu meinen Bruder. Für mich brach wirklich die Welt zusammen, weil das eigentlich meine erste richtige Beziehung war (Davor nur eine die 3 Monate ging).
Nach der Beziehung hat sie mir gesagt das sie denkt sie hat nurnoch brüderliche Gefühle für mich, also als wäre ich ihre Familie (Ihre Familie ist nicht so gut, schlechter Kontakt, Alkoholprobleme etc.)
Ich habe aber Angst das sie die neue Beziehung mit der Beziehung die wir hatten vergleicht. Es ist doch klar das dieses "Frisch verliebtheitsgefühl" eines der schönsten Gefühle ist, oder?
Diese Liebeskummerphase habe ich nun Gott sei dank aber schon hinter mir.

Sie wollte eine Freundschaft erhalten, aber wie man sich vorstellen kann, konnte/kann ich das nicht.
Es war nach der Beziehung ein ewiges hin und her, ob sies mit mir versuchen will oder das "neue" eingehen will usw. Aber ich denk mir, sie hat nach ihren Gefühlen entschieden. (Nachvollziehbar, da ja "Frischverliebtheitsgefühl"???)
Ich bin wie schon angesprochen ihre einzige Vertrauensperson und Stütze. Das hat sie mir gesagt. Ich habe aber gehofft das sie schnell darüber hinweg kommt. Und dem neuen schnell Vertrauen schenkt. Weil ich gehofft habe, dass sie einfach glücklich wird/ist. Wenn nicht mit mir, dann mit jemanden anderes. Das ist mir sehr wichtig.
Natürlich liebe ich sie immernoch. Aber ich versuchte Loszulassen, und wir hatten den Kontakt abgebrochen.
Von Tag zu Tag redete ich mir ein, dass sie eben auch von Tag zu Tag mehr Vertrauen in den neuen Partner steckt und es ihr dann besser gehen wird. Dann war ich glücklich und mir fällt es leichter sie komplett loszulassen...
Sie hat mir paar Wochen nach der Beziehung noch geschrieben, das sie ihm noch nicht Vertraut, und ihr es richtig schwer fällt keinen Kontakt mehr zu mir zu haben. Denn wenn es ihr richtig schlecht geht, oder sie "Angst" hat, würde sie das immernoch am liebsten nur mit erzählen.
Ich hab mir halt gedacht, dass das natürlich normal ist, und sich das legen wird. Irgendwann hab ich gehofft, wird sie ihm auch so Vertrauen...

Nun nach jetzt fast 2 Monaten hat sie sich wieder gemeldet. (Na gut zwischen drin, sehr selten kurz mal gefragt wie es mir geht usw.)
Aber sie schrieb mir, dass sie in den 2 Monaten kein einziges mal aus dem Haus war, sie ihm noch kein Stück vertrauen kann, und es ihr von Tag zu Tag schlechter geht. Sie sagte sie sei in den anderen Partner Verliebt, und er gebe sich große mühe, aber ihr würde es schlechter gehen als mit mir in der Beziehung.
Es ist jetzt ihr Vater zu besuch diese Woche (Wohnt weiter weg) und ich hab sie gefragt wie es ihr denn so geht, ob sie auch lachen kann oder ob sie nurnoch deprissiv ist. Sie sagte das sie schon lachen kann, wegen dem Besuch der da ist, aber es ihr nicht gut geht...
Sie hat mich gefragt ob ich die Tage kommen könnte um zu reden. Und das ist nun eins meiner Probleme.
Ich weiß nicht ob ich das tun soll. Ich liebe sie ja immernoch und will das sie glücklich ist. Ich weiß aber nicht wie es mir nach dem treff gehen wird. Ob ich mir wieder ewige hoffnungen mach, da sie vllt doch was anderes erwartet hatte, von dem treffen. (Mit sicherheit...)
Andererseits schreibt sie mir, dass sie total unglücklich ist, ihm nicht Vertraut, total untergeht zuhause, und mich braucht... Im gedanken glaube ich würde ich zu viel von dem Treffen erwarten. (Das sie sich wieder verliebt da wir uns ja schon ewig nicht mehr gesehen haben. {Liebe auf den ersten blick ähnlich}).

Für mich ist das alles sehr anstrengend. Nicht nur das das ja meine erste Beziehung ist, nein sie ging auch 6 Jahre, endete so hart und dann auch noch dieses extreme gefühl was man nach 6 Jahren hat für jemanden da sein zu müssen.
Dann hofft man das sie trotzdem ohne einen zurecht kommt und hofft man lag mit seinen gedanken falsch (dachte mir nach der Beziehung schon, das sie nicht glücklich werden kann mit ihm da er z.B. auch Psychische Probleme hat {Suizidgefährdet}), und redet sich ein das es ihr jetzt besser geht, von Tag zu Tag. Und dann ist genau das gegenteil der fall.

Ich will einfach wieder mit ihr in einer Beziehung sein, dann würde es ihr schonmal besser gehen. Und dann an der Beziehung arbeiten, dass sie glücklich wird. Und gemeinsam an ihrer Psyche weiter arbeiten...
Aber das will sie ja anscheindend nicht. Ich würde einfach nur gerne wissen ob das ihre ernsthafte Entscheidung ist, oder ob sie angst hat "über das alles nachzudenken". (Hat sie mir mal gesagt, dass wenn sie über das alles zu viel nachdenkt, Angst bekommt.

Stattdessen ist man komplett hilflos weil man nichts machen kann...


PS: Es klingt vllt so, als wäre sie übelst nur am depressiv sein, und rumzukauern. Das ist aber nicht so. Wir konnten vieles machen, zumindest mit mir.
PPS: Und vllt noch zur Info. Ich bin jetzt auch kein Mensch der viel raus gehen will (Party, Bar etc.) Somit hatte ich in der Beziehung deswegen auch nicht "leiden" müssen. Ich weiß das es andere Frauen gibt, mit denen ich vllt auch glücklich werden kann, aber mir ist diese Person eben einfach noch zu wichtig...

Mehr lesen

4. August 2017 um 23:49

Danke für deine Nachricht.
Da hast du wohl recht.


Sie war wärend der Beziehung schon in der Therapie, ist sie auch immernoch.
Wir waren auch schon zum anschauen in einer Klinik, dort hat sie sich dann auch einweisen lassen. Zwar schaffte sie das nur ein Tag, aber alleine das war für sie schon ein extrem großer schritt. Weil vorher allein schon die Fahrt zur Klinik 2 mal abgebrochen werden musste. Und dieses eine mal hat sie alles durchgestanden und sich sogar einweisen lassen... Also meiner meinung nach war sie schon auf dem Richtigen weg...

Die Klinik ist ca 150 KM entfernt. Dort hat sie sich nur mit mir hingetraut, eben weil ich ihre Stütze war und Vertrauter...
Dadurch das sie mich nun nicht mehr hat, kann sie weder Amtstermine warnehmen, weiterhin zur Therapie, geschweige denn zu der Klinik...

Jeder denkt in dieser Situation dann an einweisen lassen, aber soetwas ähnliches hatte sie schonmal. (Verdacht auf Suizid) Dort wurde sie dann auch eingewiesen für eine Nacht, und alleine das sie von dort nicht weg konnte, hat sie wieder extrem runtergezogen.
Sie hat sich NIE selbst verletzt, war IMMER bei allem erlich zu mir, hat mich nie angelogen oder so. Suizid hat sie mir versichert macht sie nicht und hat sie nie.
Bei der erwähnten Situation oben wurde sie von einem Kumpel beschuldigt 2 Tabletten ihrer Medikamente eingenommen zu haben, obwohl das nicht stimmte. ( Er war betrunken.)
Einweisen würde sie also wieder extrem runterziehen...

Aber irgendwie denke ich, es ist das beste loszulassen. Und immernoch hoffen das ihr es bald gut gehen wird.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. August 2017 um 9:37

Gott... und wie lange lässt du dich noch ausnutzen???? 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. August 2017 um 20:00

Hallo, es gibt neuigkeiten... Keine schönen.

Ende letzen Monats hat sie mich gefragt ob ich mir vorstellen könnte das wir anfang dieses Monats uns zum Reden treffen könnten. Ich hab das damals schon verneint.
Sie sagte dann, sie wartet jetzt ab bis ihr Vater da war, und schaut dann was sie macht.
Am 5. hat sie mich dann nochmal gefragt ob ich bitte für 30 Minuten kommen könnte zum reden, es sei wichtig. Doch auch da bin ich nicht hingefahren, da ich das nicht konnte, wieder in die damalige gemeinsame Wohnung zu fahren, sie zu sehen und alles andere.

Unter der Woche habe ich sie dann mal gefragt worüber sie denn sprechen wollte. Sie schrieb sie wollte sich nurnoch Verabschieden, ich dachte sie meinte, dass wir nun uns eigenes Leben leben sollten, deswegen verabschieden.

Gestern hat sie mir dann geschrieben, wärend einer Diskussion, dass sie sich damals Verabschieden wollte, da sie LÄNGER VERREISEN wollte... Als ich gefragt habe, was sie denn vorhatte, hat sie gesagt, sie sagt mir nicht was sie vorhatte, weil sie es jetzt nicht mehr tun würde.
Da sie, seit dem wir getrennt sind, immernoch kein einziges mal die Wohnung verlassen hat, aus angst usw. Wusste ich was sie damit meint... Sie hatte vor sich umzubringen, was sie jetzt nicht mehr vor hat, laut ihrer aussage...
Mich macht das komplett fertig, weil ich in der Beziehung immer richtig stolz war, das sie diesen "einfachen" weg nie in betracht gezogen hat, und sich nie selbst verletzt hat...

Ich hab ihr dann gesagt, ich möchte das wir beide jetzt mindestens 1 Monat konsequenz nicht mehr miteinander schreiben, oder auf "profile" rumlungern/stalken. Das stimmte sie zu.
Ihre Mutter die bei ihr Wohnt, die selbst ein Alkoholproblem hat, der habe ich das mit dem Selbstmordgedanken auch erzählt, und sie gebeten das sie da besonders darauf schauen soll...
Soll ich ihrem jetzigen Freund auch darüber informieren? Er ist ja selbst auch psychisch labil mit selbstmord versuchen...
Oder soll ich mir einfach denken, sie hat es ja jetzt nicht mehr vor, hatte es vllt auch nie... Andererseits hat sie mir ja nicht direkt gesagt sie hat das vor, um quasi vllt mich in eine Schutzrolle zu versetzen. Sie wollte ja damals nur "reden" und sich verabschieden.
Ich musste quasi erst nach über 1 Woche selbst drauf kommen was sie vor hatte...

Handle ich richtig. Was soll ich tun?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

16. August 2017 um 9:26
In Antwort auf thetyp

Hallo, es gibt neuigkeiten... Keine schönen.

Ende letzen Monats hat sie mich gefragt ob ich mir vorstellen könnte das wir anfang dieses Monats uns zum Reden treffen könnten. Ich hab das damals schon verneint.
Sie sagte dann, sie wartet jetzt ab bis ihr Vater da war, und schaut dann was sie macht.
Am 5. hat sie mich dann nochmal gefragt ob ich bitte für 30 Minuten kommen könnte zum reden, es sei wichtig. Doch auch da bin ich nicht hingefahren, da ich das nicht konnte, wieder in die damalige gemeinsame Wohnung zu fahren, sie zu sehen und alles andere.

Unter der Woche habe ich sie dann mal gefragt worüber sie denn sprechen wollte. Sie schrieb sie wollte sich nurnoch Verabschieden, ich dachte sie meinte, dass wir nun uns eigenes Leben leben sollten, deswegen verabschieden.

Gestern hat sie mir dann geschrieben, wärend einer Diskussion, dass sie sich damals Verabschieden wollte, da sie LÄNGER VERREISEN wollte... Als ich gefragt habe, was sie denn vorhatte, hat sie gesagt, sie sagt mir nicht was sie vorhatte, weil sie es jetzt nicht mehr tun würde.
Da sie, seit dem wir getrennt sind, immernoch kein einziges mal die Wohnung verlassen hat, aus angst usw. Wusste ich was sie damit meint... Sie hatte vor sich umzubringen, was sie jetzt nicht mehr vor hat, laut ihrer aussage...
Mich macht das komplett fertig, weil ich in der Beziehung immer richtig stolz war, das sie diesen "einfachen" weg nie in betracht gezogen hat, und sich nie selbst verletzt hat...

Ich hab ihr dann gesagt, ich möchte das wir beide jetzt mindestens 1 Monat konsequenz nicht mehr miteinander schreiben, oder auf "profile" rumlungern/stalken. Das stimmte sie zu.
Ihre Mutter die bei ihr Wohnt, die selbst ein Alkoholproblem hat, der habe ich das mit dem Selbstmordgedanken auch erzählt, und sie gebeten das sie da besonders darauf schauen soll...
Soll ich ihrem jetzigen Freund auch darüber informieren? Er ist ja selbst auch psychisch labil mit selbstmord versuchen...
Oder soll ich mir einfach denken, sie hat es ja jetzt nicht mehr vor, hatte es vllt auch nie... Andererseits hat sie mir ja nicht direkt gesagt sie hat das vor, um quasi vllt mich in eine Schutzrolle zu versetzen. Sie wollte ja damals nur "reden" und sich verabschieden.
Ich musste quasi erst nach über 1 Woche selbst drauf kommen was sie vor hatte...

Handle ich richtig. Was soll ich tun?

du solltest den kontakt abbrechen herrgott

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Teste die neusten Trends!
experts-club