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Bedrängt während Trauerphase

20. August 2018 um 19:02 Letzte Antwort: 26. August 2018 um 20:57

Hallo , 

ich werde versuchen, mich kurz zu fassen..

Vor einigen Monaten hatten mein Mann und ich einen schweren Autounfall, verursacht durch einen Falschfahrer. Mein Mann starb noch an der Unfallstelle. 

Wir haben drei Kinder, waren gerade dabei ein Haus zu bauen und hätten letzten Monat unseren 9. Hochzeitstag gehabt... 

Der Tod meines Mannes hat meine Kinder und mich komplett aus dem Leben gerissen und wir versuchen noch immer, uns von diesem Schock zu erholen. 
Dabei können wir immer auf Unterstützung durch Freunde und Familie zählen. 
Allerdings wird mir ein Freund dabei zu aufdringlich. Bei ihm weiß ich nicht, welche Absichten hinter seiner Unterstützung stecken. Er kommt mir manchmal viel zu nah, möchte mich ständig in den Arm nehmen, schreibt zweideutige Nachrichten , schenkt mir Blumen und meint zudem , er könne mich therapieren. Seit wir den Unfall hatten, kann ich mich nicht mehr in ein Auto setzen, weder als Fahrerin , noch als Beifahrerin. Ich befinde mich aus diesem Grund in einer Traumatherapie.
Der besagte Freund versucht mir ständig, das Autofahren wieder schmackhaft zu machen und redet mir ein, ich würde mich nur anstellen. 
Ich fühle mich durch ihn bedrängt und unter Druck gesetzt , weiß aber nicht, wie ich das ihm gegenüber formulieren soll. Alle Versuche es anzusprechen, scheiterten bereits. Er blockt immer ab und stellt mich dann noch als undankbar hin. Mittlerweile glaube ich schon selbst, dass ich übertreibe und undankbar bin. Mir fehlt für so etwas momentan einfach auch die Kraft. 
Nun würden mich dazu Eure Meinungen/ Tipps interessieren ... 

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20. August 2018 um 20:57

Wenn ich ihm sage, dass es mir zu viel wird und ich mich bedrängt fühle, stellt er es so hin, als würde ich übertreiben 
Ich habe daraufhin Zweifel an mir selbst. Vielleicht bin ich ja irgendwie überempfindlich, trotzdem sagt mir mein Gefühl, dass ich mich unwohl fühle. 

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20. August 2018 um 20:59

Mein Beileid. Es tut mir sehr leid, dass Du und die Kinder soetwas erleben mussen ... Verlust des Vaters und Lebenspartners.


Zu deinem Freund... in deiner aktuellen Situation hast du einfach keine Energie für Leute, die dir nicht gut tun. Du gefasst auch keine Energie für Freundschaftsgesprache. Lass das alles mal beiseite und erkläre nichts. Du brauchst alle Energie für Deine Kinder und dich. Habe kein schlechtes Gewissen und fühle dich ihm gegenüber nicht verantwortlich. Er ist erwachsen und kann sich  selber zusammenreimen, wie Deine Situation gerade für dich ist.

 

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20. August 2018 um 21:05
In Antwort auf so.wie.so12

Hallo , 

ich werde versuchen, mich kurz zu fassen..

Vor einigen Monaten hatten mein Mann und ich einen schweren Autounfall, verursacht durch einen Falschfahrer. Mein Mann starb noch an der Unfallstelle. 

Wir haben drei Kinder, waren gerade dabei ein Haus zu bauen und hätten letzten Monat unseren 9. Hochzeitstag gehabt... 

Der Tod meines Mannes hat meine Kinder und mich komplett aus dem Leben gerissen und wir versuchen noch immer, uns von diesem Schock zu erholen. 
Dabei können wir immer auf Unterstützung durch Freunde und Familie zählen. 
Allerdings wird mir ein Freund dabei zu aufdringlich. Bei ihm weiß ich nicht, welche Absichten hinter seiner Unterstützung stecken. Er kommt mir manchmal viel zu nah, möchte mich ständig in den Arm nehmen, schreibt zweideutige Nachrichten , schenkt mir Blumen und meint zudem , er könne mich therapieren. Seit wir den Unfall hatten, kann ich mich nicht mehr in ein Auto setzen, weder als Fahrerin , noch als Beifahrerin. Ich befinde mich aus diesem Grund in einer Traumatherapie.
Der besagte Freund versucht mir ständig, das Autofahren wieder schmackhaft zu machen und redet mir ein, ich würde mich nur anstellen. 
Ich fühle mich durch ihn bedrängt und unter Druck gesetzt , weiß aber nicht, wie ich das ihm gegenüber formulieren soll. Alle Versuche es anzusprechen, scheiterten bereits. Er blockt immer ab und stellt mich dann noch als undankbar hin. Mittlerweile glaube ich schon selbst, dass ich übertreibe und undankbar bin. Mir fehlt für so etwas momentan einfach auch die Kraft. 
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Ich würde einmal klipp und klar kommunizieren, dass du entscheidest, ob bzw. wann du dich wieder in ein Fahrzeug setzt und dass er das bitte zur Kenntnis nehmen soll, da du andernfalls den Kontakt abbrichst. Ende der Diskussion. Auf alles andere einfach nicht eingehen. Und wenn dein Freund das nicht respektiert, dann ist es eben an der Zeit, Worten Taten folgen zu lassen.

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20. August 2018 um 21:10
In Antwort auf so.wie.so12

Hallo , 

ich werde versuchen, mich kurz zu fassen..

Vor einigen Monaten hatten mein Mann und ich einen schweren Autounfall, verursacht durch einen Falschfahrer. Mein Mann starb noch an der Unfallstelle. 

Wir haben drei Kinder, waren gerade dabei ein Haus zu bauen und hätten letzten Monat unseren 9. Hochzeitstag gehabt... 

Der Tod meines Mannes hat meine Kinder und mich komplett aus dem Leben gerissen und wir versuchen noch immer, uns von diesem Schock zu erholen. 
Dabei können wir immer auf Unterstützung durch Freunde und Familie zählen. 
Allerdings wird mir ein Freund dabei zu aufdringlich. Bei ihm weiß ich nicht, welche Absichten hinter seiner Unterstützung stecken. Er kommt mir manchmal viel zu nah, möchte mich ständig in den Arm nehmen, schreibt zweideutige Nachrichten , schenkt mir Blumen und meint zudem , er könne mich therapieren. Seit wir den Unfall hatten, kann ich mich nicht mehr in ein Auto setzen, weder als Fahrerin , noch als Beifahrerin. Ich befinde mich aus diesem Grund in einer Traumatherapie.
Der besagte Freund versucht mir ständig, das Autofahren wieder schmackhaft zu machen und redet mir ein, ich würde mich nur anstellen. 
Ich fühle mich durch ihn bedrängt und unter Druck gesetzt , weiß aber nicht, wie ich das ihm gegenüber formulieren soll. Alle Versuche es anzusprechen, scheiterten bereits. Er blockt immer ab und stellt mich dann noch als undankbar hin. Mittlerweile glaube ich schon selbst, dass ich übertreibe und undankbar bin. Mir fehlt für so etwas momentan einfach auch die Kraft. 
Nun würden mich dazu Eure Meinungen/ Tipps interessieren ... 

Es tut mir sehr leid!!!

Du musst überhaupt nicht denken, dass Du übertreibst oder undankbar bist, wenn Du Deinen „Freund“ in die Schranken weist. Es ist egal, ob er Dich dann als empfindlich, undankbar oder was auch immer hinstellt. DU und DEINE Empfindungen sind wichtig. Dein Bauchgefühl hast Du nicht ohne Grund. 

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20. August 2018 um 21:11
In Antwort auf so.wie.so12

Wenn ich ihm sage, dass es mir zu viel wird und ich mich bedrängt fühle, stellt er es so hin, als würde ich übertreiben 
Ich habe daraufhin Zweifel an mir selbst. Vielleicht bin ich ja irgendwie überempfindlich, trotzdem sagt mir mein Gefühl, dass ich mich unwohl fühle. 

Noch einmal: Du brauchst nicht an Deinem unguten Bauchgefühl zweifeln, wenn er es so hinstellt. 

Ich finde sein Verhalten übergriffig. 

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20. August 2018 um 21:12
In Antwort auf so.wie.so12

Hallo , 

ich werde versuchen, mich kurz zu fassen..

Vor einigen Monaten hatten mein Mann und ich einen schweren Autounfall, verursacht durch einen Falschfahrer. Mein Mann starb noch an der Unfallstelle. 

Wir haben drei Kinder, waren gerade dabei ein Haus zu bauen und hätten letzten Monat unseren 9. Hochzeitstag gehabt... 

Der Tod meines Mannes hat meine Kinder und mich komplett aus dem Leben gerissen und wir versuchen noch immer, uns von diesem Schock zu erholen. 
Dabei können wir immer auf Unterstützung durch Freunde und Familie zählen. 
Allerdings wird mir ein Freund dabei zu aufdringlich. Bei ihm weiß ich nicht, welche Absichten hinter seiner Unterstützung stecken. Er kommt mir manchmal viel zu nah, möchte mich ständig in den Arm nehmen, schreibt zweideutige Nachrichten , schenkt mir Blumen und meint zudem , er könne mich therapieren. Seit wir den Unfall hatten, kann ich mich nicht mehr in ein Auto setzen, weder als Fahrerin , noch als Beifahrerin. Ich befinde mich aus diesem Grund in einer Traumatherapie.
Der besagte Freund versucht mir ständig, das Autofahren wieder schmackhaft zu machen und redet mir ein, ich würde mich nur anstellen. 
Ich fühle mich durch ihn bedrängt und unter Druck gesetzt , weiß aber nicht, wie ich das ihm gegenüber formulieren soll. Alle Versuche es anzusprechen, scheiterten bereits. Er blockt immer ab und stellt mich dann noch als undankbar hin. Mittlerweile glaube ich schon selbst, dass ich übertreibe und undankbar bin. Mir fehlt für so etwas momentan einfach auch die Kraft. 
Nun würden mich dazu Eure Meinungen/ Tipps interessieren ... 

als erstes möchte ich euch mein herzliches beileid aussprechen. eure geschichte stimmt mich sehr traurig.

was deinen bekannten angeht, finde ich, dass du die samthandschuhe ausziehen solltest. dieser mann macht sich irgendwelche hoffnungen, will von der schlimmen situation profitieren.

sprich es noch einmal klipp und klar an und wenn er abblockt, sprichst du weiter. wenn er dich als undankbar betitelt, dann sprich nochmal klartext. es ist total unangebracht, dich als undankbar abzustempeln! ein unding!

sobald noch einmal eine anmache von ihm kommt, blockierst du ihn auf allen kanälen.

alles gute dir und deiner familie!

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20. August 2018 um 22:32

Ich kann nur nicht den Kontakt komplett abbrechen. Als ich nach dem Unfall lange im Krankenhaus und dann in der Reha war, hat er sich oft um meine Kinder gekümmert. Er war wirklich für sie da und hat sie getröstet. Meine Kinder haben ihn mittlerweile sehr gern. Das hindert mich auch daran, ihn in die Schranken zu weisen. 

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20. August 2018 um 22:45
In Antwort auf so.wie.so12

Ich kann nur nicht den Kontakt komplett abbrechen. Als ich nach dem Unfall lange im Krankenhaus und dann in der Reha war, hat er sich oft um meine Kinder gekümmert. Er war wirklich für sie da und hat sie getröstet. Meine Kinder haben ihn mittlerweile sehr gern. Das hindert mich auch daran, ihn in die Schranken zu weisen. 

Das nutzt er aber aus. Er geht sehr berechnend vor. Er ist nicht der Feind Kerl, den er vorgibt zu sein. 

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20. August 2018 um 22:57
In Antwort auf so.wie.so12

Ich kann nur nicht den Kontakt komplett abbrechen. Als ich nach dem Unfall lange im Krankenhaus und dann in der Reha war, hat er sich oft um meine Kinder gekümmert. Er war wirklich für sie da und hat sie getröstet. Meine Kinder haben ihn mittlerweile sehr gern. Das hindert mich auch daran, ihn in die Schranken zu weisen. 

Manchmal meinen Menschen sich durch Meriten - im Sinne einer Gegenleistung- mehr herausnehmen zu dürfen. Genau durch dieses Gefühl, dem Freund etwas zu schulden oder zu verdanken, entsteht Druck in dir. Der Freund wirft dir Undankbarkeit vor. Das beweist doch erst recht, dass er meint, Rechte zu haben, weil er dir doch geholfen hat. Du kannst ihm für alles, was er tat, von Herzen danken und dich dennoch frei machen vom Gefühl, ihm zu schulden. Es war seine Entscheidung, dir zu helfen. Diese geleistete Hilfe gibt ihm nicht das Recht, deine Grenzen zu missachten. Solche Menschen wie dein Freund haben immer eine Masche, durch welche sie einen Fuß in die Tür zu bekommen versuchen. Nur wenn man davon unbeeindruckt bleibt, kann man Grenzen aufzeigen und dem Spuk möglicherweise ein Ende bereiten. Der Freund war in deinem Fall berechnend und setzt dich nun unter Druck. Ein solches Verhalten ist entbehrlich - wenn du mich fragst.

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21. August 2018 um 8:20

Da stimme ich dir mal uneingeschränkt zu! Der Typ ist schon ein Psycho. Meine Kinder dürfte der nicht mehr trösten. Er tröstet sie nicht, er benutzt sie um an die Mutter ranzukommen. Eine Frau, die gerade ungeheures Elend durchleidet. Ekelhafter Schmierlappen!

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21. August 2018 um 8:34

Der tut weder dir noch den Kindern gut, fordere Distanz ein.

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21. August 2018 um 10:54

Meine Söhne sind 7, meine Tochter ist 5. 
Meine Eltern wohnen leider sehr weit weg, aber meine Schwiegereltern sind jeden Tag da und versuchen zu helfen, ebenso wie meine Freunde. 

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21. August 2018 um 11:57
In Antwort auf so.wie.so12

Meine Söhne sind 7, meine Tochter ist 5. 
Meine Eltern wohnen leider sehr weit weg, aber meine Schwiegereltern sind jeden Tag da und versuchen zu helfen, ebenso wie meine Freunde. 

Halte dich an die Leute, die dir gut tun und nicht deine Energie rauben. Du bist nicht für einen erwachsenen Mann verantwortlich. Ein richtiger Freund hilft in Notsituationen ohne dem anderen irgendie etwas vorzuwerfen. In solchen Situationen stellt man als Freund eigene Bedürfnisse hinten an und kommt nicht auf die Idee, etwas einzufordern. Alles andere ist nicht richtig.Du brauchst Deine Kraft für dein Leben, da kannst du dich nicht noch für einen erwachsenen Mann verantwortlich fühlen. Du musst ja auch kein Klärungsgespräch führen. Zieh durch einfach zurück und reduzierte den Kontakt so, dass er deinem Gefühl entspricht. 

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21. August 2018 um 13:37

Sehr richtig beschrieben. Ich bin auch immer wieder verblüfft über wirklich NULL Emphatie. Schade eigentlich, denn vom Grundsatz her sind die Gedanken oft richtig. Aber Menschen handeln nun mal nicht immer wie Roboter nach richtig/falsch bzw. schwarz/weiß. Sonst bräuchte man dieses Forum gar nicht. 

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21. August 2018 um 14:14
In Antwort auf so.wie.so12

Hallo , 

ich werde versuchen, mich kurz zu fassen..

Vor einigen Monaten hatten mein Mann und ich einen schweren Autounfall, verursacht durch einen Falschfahrer. Mein Mann starb noch an der Unfallstelle. 

Wir haben drei Kinder, waren gerade dabei ein Haus zu bauen und hätten letzten Monat unseren 9. Hochzeitstag gehabt... 

Der Tod meines Mannes hat meine Kinder und mich komplett aus dem Leben gerissen und wir versuchen noch immer, uns von diesem Schock zu erholen. 
Dabei können wir immer auf Unterstützung durch Freunde und Familie zählen. 
Allerdings wird mir ein Freund dabei zu aufdringlich. Bei ihm weiß ich nicht, welche Absichten hinter seiner Unterstützung stecken. Er kommt mir manchmal viel zu nah, möchte mich ständig in den Arm nehmen, schreibt zweideutige Nachrichten , schenkt mir Blumen und meint zudem , er könne mich therapieren. Seit wir den Unfall hatten, kann ich mich nicht mehr in ein Auto setzen, weder als Fahrerin , noch als Beifahrerin. Ich befinde mich aus diesem Grund in einer Traumatherapie.
Der besagte Freund versucht mir ständig, das Autofahren wieder schmackhaft zu machen und redet mir ein, ich würde mich nur anstellen. 
Ich fühle mich durch ihn bedrängt und unter Druck gesetzt , weiß aber nicht, wie ich das ihm gegenüber formulieren soll. Alle Versuche es anzusprechen, scheiterten bereits. Er blockt immer ab und stellt mich dann noch als undankbar hin. Mittlerweile glaube ich schon selbst, dass ich übertreibe und undankbar bin. Mir fehlt für so etwas momentan einfach auch die Kraft. 
Nun würden mich dazu Eure Meinungen/ Tipps interessieren ... 

Fragt er vorher an, bevor er vorbei kommt?
Dann sage ihm, dass du seine Hilfe gerade nicht brauchst.
Steht er unangemeldet vor der Tür, sage ihm, dass du keine Spontanbesuche mehr haben möchtest und dich melden wirst, wenn du seine Hilfe brauchst.
Ich befürchte aber, das will er nicht verstehen oder respektiert es nicht, was nicht für ihn spricht.
Besser wäre es, du brichst den Kontakt unmissverstädlich ab.

In einem Punkt stimme ich deinem Bekannten zu, immer mitten rein in die Angst. Hatte auch schon Unfälle mit dem Moped oder durch spezielle Erfahrung Angst vor der Autobahn, bin direkt wieder aufgestiegen oder mit kurzen Autobahnfahrten angefangen.
Allerdings ist sein Ton und sein Umgang mit dir nicht zu entschuldigen.
Aber erst mal muss du wieder im Alltag Fuß fassen.
Ich wünsche euch viel Kraft! 

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21. August 2018 um 14:49

Ich habe heute mit ihm gesprochen und seine Aussage war, dass mein Mann sicher gewollt hätte, dass er für die Kinder und mich da ist. Er versteht nicht, warum ich mich so "anstelle" 

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21. August 2018 um 14:52
In Antwort auf so.wie.so12

Ich habe heute mit ihm gesprochen und seine Aussage war, dass mein Mann sicher gewollt hätte, dass er für die Kinder und mich da ist. Er versteht nicht, warum ich mich so "anstelle" 

Und weißt du was? Er MUSS es gar nicht verstehen!
Er hat es zu akzeptieren!! Genau so wie du es willst!

Nach so einem Schicksalsschlag hast du jedes Recht darauf, erstmal NUR auf dich zu schauen und nur zu machen was dir gut tut!

Lass dir da nichts einreden, bitte. Das hast du einfach nicht verdient.

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21. August 2018 um 15:06
In Antwort auf so.wie.so12

Wenn ich ihm sage, dass es mir zu viel wird und ich mich bedrängt fühle, stellt er es so hin, als würde ich übertreiben 
Ich habe daraufhin Zweifel an mir selbst. Vielleicht bin ich ja irgendwie überempfindlich, trotzdem sagt mir mein Gefühl, dass ich mich unwohl fühle. 

Es tut mir sehr leid, dass Du diese Erfahrung machen musst! Das eigentliche Ereignis ist schon schlimm genug, aber das noch obendrauf...

Ganz ehrlich: Ich schließe mich der Meinung vieler hier an! Ziehe hier eine klipp und klare Reißleine - völlig gleich, was er meint! Und brich idealerweise den Kontakt ab, wenn irgendwie die Möglichkeit besteht!

Ich habe hier sehr stark den Eindruck, dass Dein Bekannter Deine Notlage massiv ausnutzt - und zwar au keinen ehrenhaften Gründen, sei es um sich selbst als Helden darzustellen, Dich abhängig zu machen, oder was weiß ich. Er gut Dir auf jedenfall NICHT gut!

Hör auf Dein Gefühl! Dir und Deinen Kindern zu liebe!

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21. August 2018 um 15:06
In Antwort auf so.wie.so12

Ich habe heute mit ihm gesprochen und seine Aussage war, dass mein Mann sicher gewollt hätte, dass er für die Kinder und mich da ist. Er versteht nicht, warum ich mich so "anstelle" 

Er versteht natürlich nicht, was an seinem Verhalten verkehrt ist, deshalb verhält er sich so. Mach die Probe aufs Exempel. Brich den Kontakt ab, sag ihm, dass du nichts mehr mit ihm zu tun haben willst. Dann wird er noch viel mehr sein wahres Gesicht zeigen. Im Moment wahrt er noch die Fassade, weil er sich einbildet, mit Manipulation ans Ziel zu kommen (wäre meine Befürchtung). Ich an deiner Stelle würde diesen Menschen rigoros aus meinem Leben verbannen.

Solche Menschen schwören einen immer auf irgendetwas ein, erzeugen Druck, machen ein schlechtes Gewissen. Manchmal kann man so eine Sache nicht mehr auf die nette und höfliche Art lösen und verliert beim Versuch, zu einem Konsens zu kommen, wertvolle Zeit, in der sich der andere einbildet, dass er einen noch weiter in der Hand hat, sondern muss entschieden vorgehen. Zumindest wenn es einem wirklich reicht.

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21. August 2018 um 15:08
In Antwort auf so.wie.so12

Ich habe heute mit ihm gesprochen und seine Aussage war, dass mein Mann sicher gewollt hätte, dass er für die Kinder und mich da ist. Er versteht nicht, warum ich mich so "anstelle" 

Er hat es weder zu verstehen noch sonst was, sondern zu akzeptieren! Er darf es sehen wie er will. Nur hast Du Dir gegenüber die Pflicht, Dich zu äussern und Klarheit zu schaffen. Dein Gefühl trügt Dich nicht! Drück Dich klar und deutlich aus. Setze Grenzen. Er muss akzeptieren und respektieren, was Du willst. Und das eine mit dem anderen nicht vermischen. Dankbarkeit für seine Hilfe hast Du gezeigt, alles i.O. Aber sein Verhalten stört Dich, indem es Dir zu nahe ist. Basta.

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21. August 2018 um 18:39

Mich überfordert das schon wieder alles. 
Ich vermute fast, er nutzt meine Unsicherheit und momentane Schwäche aus. 
Aber ich will mir nicht von ihm anhören müssen, was mein Mann angeblich gewollt hätte. Mein Mann wollte einfach nur leben und bei seiner Familie bleiben. Ich bin so unfassbar wütend und traurig und es ist ein furchtbares Gefühl, dass ich überlebt habe, während mein Mann neben mir gestorben ist. Ich stelle mir immer "Was-wäre-wenn" Fragen. Was wäre, wenn wir später oder früher losgefahren wären, was, wenn ich am Steuer gesessen wäre und nicht mein Mann, was, wenn die Feuerwehr uns schneller aus dem Auto herausgeschnitten hätte, und und und. Ich weiß, dass ist total sinnlos, weil es nichts an der Situation ändert. 

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21. August 2018 um 20:14
In Antwort auf so.wie.so12

Mich überfordert das schon wieder alles. 
Ich vermute fast, er nutzt meine Unsicherheit und momentane Schwäche aus. 
Aber ich will mir nicht von ihm anhören müssen, was mein Mann angeblich gewollt hätte. Mein Mann wollte einfach nur leben und bei seiner Familie bleiben. Ich bin so unfassbar wütend und traurig und es ist ein furchtbares Gefühl, dass ich überlebt habe, während mein Mann neben mir gestorben ist. Ich stelle mir immer "Was-wäre-wenn" Fragen. Was wäre, wenn wir später oder früher losgefahren wären, was, wenn ich am Steuer gesessen wäre und nicht mein Mann, was, wenn die Feuerwehr uns schneller aus dem Auto herausgeschnitten hätte, und und und. Ich weiß, dass ist total sinnlos, weil es nichts an der Situation ändert. 

Hey, es wird dir keine Spur helfen aber fühl dich trotzdem mal gedrückt!

Ich denke man hadert in solchen Situationen IMMER! Das liegt wohl in der Natur liebender Menschen. Aber sei dir sicher, du hättest nichts tun können um seinen Tod zu verhindern. Für ihn war es einfach an der Zeit. Es gibt sicherlich mehr Dinge in unserem Leben als die, die wir in unserem Alltag so merken... 
Mein Freund fährt in vier Wochen in 'Urlaub'.
In dieser Woche geht es um einen Extremsport  und ich werde ihm wohl mit einem fetten Kloß im Hals sagen, was ich ihm jedes Jahr sage: Ich werde nicht zu deiner Beerdigung kommen, weil du mutwillig dein Leben riskierst und mein Elend heraufbeschworen hast. Und er wird wie jedes Jahr antworten, dass er schon heile zurückkommen wird und ich mich nicht sorgen soll...  Zur Sicherheit wird er mir aber wieder einen Umschlag überreichen, den ich in dem Fall öffnen soll, falls doch was passiert...

Was ich dir damit sagen möchte: Niemand will 'einfach so' sterben und alle denken wir, es trifft immer nur die Anderen.... Aber letztlich haben wir es gar nicht selbst in der Hand. Es passiert, wenn es passieren soll.
Mein Cousin ist mit 11 Jahren an Krebs gestorben. Ein kleines, völlig unschuldiges Kind!!! Andere werden 80 oder sogar 100. Warum es den einen Menschen so unfassbar früh aus dem Leben reißt und Andere uralt werden dürfen... Wir werden es im besten Fall erst erfahren wenn wir selbst den letzten Weg gehen bzw gegangen sind...

Bitte lass die Flügel nicht hängen. Du musst stark sein für dich und auch für deine Kinder. Jetzt, und wirklich JETZT!!!!, darfst du in all deinem Kummer mal nur an dich denken!

Schmeiß aus deinem Leben, was dir noch mehr Kummer bereitet und dich noch mehr zusätzlich belastet als das Schicksal dir eh schon ungefragt zumutet. Bereitet dieser Mann dir Unbehagen - weg mit ihm!!! Er zeigt mit seinem Benehmen, dass er charakterlicher Abschaum ist! Lass dir von ihm nichts anderes einreden, weil du eh schon so sehr angeschlagen bist. 
Du bräuchtest jetzt so unendlich vieles, aber so einen Leichenflederer.... den braucht doch kein Mensch! Nimm den Kopf hoch und denk jetzt an dich. Und lass dich von niemandem unter Druck setzen.
Wenn man emotional eh schon ganz unten ist, ist es an der Zeit, sich freizuschwimmen - und dann sagt einem das Unterbewusstsein, was einem gut tut und was nicht. Bei diesem Mann sagt dein Gefühl dir doch ganz deutlich, dass es nicht richtig ist. Also höre darauf und nimm dir die Freiheit, entsprechend zu handeln. Das Recht dazu hast du allemal!

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21. August 2018 um 21:44

Ich habe ihm gesagt, dass ich mal Abstand brauche, da ist er ziemlich sauer geworden. 

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21. August 2018 um 21:50

Meine Schwiegereltern kümmern sich sehr darum, wenn es darum geht, meine Kinder mit dem Auto irgendwo abzuholen oder hinzubringen und ich nutze die Bahn. Ich schaffe es einfach noch nicht, selbst mit dem Auto zu fahren oder Beifahrer zu sein. Da bekomme ich mitunter wirklich Panik. Mein Ziel ist natürlich, dass ich das bald überwinden kann. 

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22. August 2018 um 0:07
In Antwort auf soyyo

Mein Beileid. Es tut mir sehr leid, dass Du und die Kinder soetwas erleben mussen ... Verlust des Vaters und Lebenspartners.


Zu deinem Freund... in deiner aktuellen Situation hast du einfach keine Energie für Leute, die dir nicht gut tun. Du gefasst auch keine Energie für Freundschaftsgesprache. Lass das alles mal beiseite und erkläre nichts. Du brauchst alle Energie für Deine Kinder und dich. Habe kein schlechtes Gewissen und fühle dich ihm gegenüber nicht verantwortlich. Er ist erwachsen und kann sich  selber zusammenreimen, wie Deine Situation gerade für dich ist.

 

Typen gibt's...
Verstehe sehr gut, daß Dein bzw Euer Leben dz alles.andere als normal läuft, Du als Witwe eine ganz schlimme Zeit hast und Dich trotzdem um die Kinder kümmern, irgendwie "normal" weiterleben mußt.
Und so ein "Freund", wi der beschriebne sind da ganz sicher genau "die Sorte Māuse", die Du jetzt besonderss brauchen kannst.
Und  dem "Freund" sagst Du unmissverständlich, wie er sich zu benehmen HAT, so er weiter Dein "Freund" sein will.
Falls nicht, mußt Du ihm ganz klar "tschuß" sagen.
Tut mir lieid fur Dich, wenn man Dir "hier", sozusagen "virtuell" ihre helfen kann, melde Dich!
 Alles Gute Dir und Kindern!LG

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22. August 2018 um 2:16
In Antwort auf so.wie.so12

Hallo , 

ich werde versuchen, mich kurz zu fassen..

Vor einigen Monaten hatten mein Mann und ich einen schweren Autounfall, verursacht durch einen Falschfahrer. Mein Mann starb noch an der Unfallstelle. 

Wir haben drei Kinder, waren gerade dabei ein Haus zu bauen und hätten letzten Monat unseren 9. Hochzeitstag gehabt... 

Der Tod meines Mannes hat meine Kinder und mich komplett aus dem Leben gerissen und wir versuchen noch immer, uns von diesem Schock zu erholen. 
Dabei können wir immer auf Unterstützung durch Freunde und Familie zählen. 
Allerdings wird mir ein Freund dabei zu aufdringlich. Bei ihm weiß ich nicht, welche Absichten hinter seiner Unterstützung stecken. Er kommt mir manchmal viel zu nah, möchte mich ständig in den Arm nehmen, schreibt zweideutige Nachrichten , schenkt mir Blumen und meint zudem , er könne mich therapieren. Seit wir den Unfall hatten, kann ich mich nicht mehr in ein Auto setzen, weder als Fahrerin , noch als Beifahrerin. Ich befinde mich aus diesem Grund in einer Traumatherapie.
Der besagte Freund versucht mir ständig, das Autofahren wieder schmackhaft zu machen und redet mir ein, ich würde mich nur anstellen. 
Ich fühle mich durch ihn bedrängt und unter Druck gesetzt , weiß aber nicht, wie ich das ihm gegenüber formulieren soll. Alle Versuche es anzusprechen, scheiterten bereits. Er blockt immer ab und stellt mich dann noch als undankbar hin. Mittlerweile glaube ich schon selbst, dass ich übertreibe und undankbar bin. Mir fehlt für so etwas momentan einfach auch die Kraft. 
Nun würden mich dazu Eure Meinungen/ Tipps interessieren ... 

In so einem Moment im Leben, liebe TE, ist es doch sehr wichtig, dass du auf deine Gefühle hörst und wenn du dich von diesem Freund überfordert fühlst, dann ist dieses Gefühl berechtigt - egal, wie die Aussenwelt das sieht. Du musst jetzt nur auf dich achten. Und ER sollte Rücksicht auf DICH nehmen, nicht DU auf IHN.

Alles Gute fuer dich und deine Kinder!

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22. August 2018 um 2:24
In Antwort auf melonchen1

Und weißt du was? Er MUSS es gar nicht verstehen!
Er hat es zu akzeptieren!! Genau so wie du es willst!

Nach so einem Schicksalsschlag hast du jedes Recht darauf, erstmal NUR auf dich zu schauen und nur zu machen was dir gut tut!

Lass dir da nichts einreden, bitte. Das hast du einfach nicht verdient.

haargenau!

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22. August 2018 um 2:32
In Antwort auf so.wie.so12

Mich überfordert das schon wieder alles. 
Ich vermute fast, er nutzt meine Unsicherheit und momentane Schwäche aus. 
Aber ich will mir nicht von ihm anhören müssen, was mein Mann angeblich gewollt hätte. Mein Mann wollte einfach nur leben und bei seiner Familie bleiben. Ich bin so unfassbar wütend und traurig und es ist ein furchtbares Gefühl, dass ich überlebt habe, während mein Mann neben mir gestorben ist. Ich stelle mir immer "Was-wäre-wenn" Fragen. Was wäre, wenn wir später oder früher losgefahren wären, was, wenn ich am Steuer gesessen wäre und nicht mein Mann, was, wenn die Feuerwehr uns schneller aus dem Auto herausgeschnitten hätte, und und und. Ich weiß, dass ist total sinnlos, weil es nichts an der Situation ändert. 

Es ist schwer, das Vorgefallene zu akzeptieren, deshalb diese Fragen und Zweifel. Man wuerde die Situation so gerne ändern, dass das alles doch nicht passiert wáre...das ist eine sehr schwere Phase. Es ist Teil des Trauerprozesses, sich solche Fragen zu stellen - es ist alles noch sehr frisch. Alles ist noch aus dem Gleichgewicht....man muss erst wieder ein Gleichgewicht finden, ein Neues, ohne den geliebten Menschen. Ich wünsche Dir alles Gute dafür.

Wenn dir alles zuviel ist, dann weihe doch jemanden ein, in dein Problem mit dem Freund, damit er oder sie dir zur Seite steht, wenn du das naechste mal mit ihm sprichst. Vielleicht hilft dir das etwas und macht es leichter. 

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22. August 2018 um 2:34
In Antwort auf didivah

Hey, es wird dir keine Spur helfen aber fühl dich trotzdem mal gedrückt!

Ich denke man hadert in solchen Situationen IMMER! Das liegt wohl in der Natur liebender Menschen. Aber sei dir sicher, du hättest nichts tun können um seinen Tod zu verhindern. Für ihn war es einfach an der Zeit. Es gibt sicherlich mehr Dinge in unserem Leben als die, die wir in unserem Alltag so merken... 
Mein Freund fährt in vier Wochen in 'Urlaub'.
In dieser Woche geht es um einen Extremsport  und ich werde ihm wohl mit einem fetten Kloß im Hals sagen, was ich ihm jedes Jahr sage: Ich werde nicht zu deiner Beerdigung kommen, weil du mutwillig dein Leben riskierst und mein Elend heraufbeschworen hast. Und er wird wie jedes Jahr antworten, dass er schon heile zurückkommen wird und ich mich nicht sorgen soll...  Zur Sicherheit wird er mir aber wieder einen Umschlag überreichen, den ich in dem Fall öffnen soll, falls doch was passiert...

Was ich dir damit sagen möchte: Niemand will 'einfach so' sterben und alle denken wir, es trifft immer nur die Anderen.... Aber letztlich haben wir es gar nicht selbst in der Hand. Es passiert, wenn es passieren soll.
Mein Cousin ist mit 11 Jahren an Krebs gestorben. Ein kleines, völlig unschuldiges Kind!!! Andere werden 80 oder sogar 100. Warum es den einen Menschen so unfassbar früh aus dem Leben reißt und Andere uralt werden dürfen... Wir werden es im besten Fall erst erfahren wenn wir selbst den letzten Weg gehen bzw gegangen sind...

Bitte lass die Flügel nicht hängen. Du musst stark sein für dich und auch für deine Kinder. Jetzt, und wirklich JETZT!!!!, darfst du in all deinem Kummer mal nur an dich denken!

Schmeiß aus deinem Leben, was dir noch mehr Kummer bereitet und dich noch mehr zusätzlich belastet als das Schicksal dir eh schon ungefragt zumutet. Bereitet dieser Mann dir Unbehagen - weg mit ihm!!! Er zeigt mit seinem Benehmen, dass er charakterlicher Abschaum ist! Lass dir von ihm nichts anderes einreden, weil du eh schon so sehr angeschlagen bist. 
Du bräuchtest jetzt so unendlich vieles, aber so einen Leichenflederer.... den braucht doch kein Mensch! Nimm den Kopf hoch und denk jetzt an dich. Und lass dich von niemandem unter Druck setzen.
Wenn man emotional eh schon ganz unten ist, ist es an der Zeit, sich freizuschwimmen - und dann sagt einem das Unterbewusstsein, was einem gut tut und was nicht. Bei diesem Mann sagt dein Gefühl dir doch ganz deutlich, dass es nicht richtig ist. Also höre darauf und nimm dir die Freiheit, entsprechend zu handeln. Das Recht dazu hast du allemal!

Prima post.

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22. August 2018 um 10:48

Er lässt mich nicht in Ruhe , er versucht es immer wieder ! Dann hat er mir zudem Fragen gestellt, wo er weiß, dass es ein sensibles Thema ist
 

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22. August 2018 um 10:54

Gibt es nicht jemand anderes, der ihm deutlich machen kann, dass er sich zurück ziehen soll?
Der Mann einer Freundin, ein Arbeitskollege, ein anderer Bekannter oder Freund oder eine Freundin die ihm gut seine Grenzen aufzeigen kann?

Manchmal geht es nur so. 

 

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22. August 2018 um 11:13
In Antwort auf so.wie.so12

Er lässt mich nicht in Ruhe , er versucht es immer wieder ! Dann hat er mir zudem Fragen gestellt, wo er weiß, dass es ein sensibles Thema ist
 

War leider so zu erwarten. Lass nicht zu, dass er deine Knöpfe drückt. Lass alles an dir abprallen. Deine Verwundbarkeit nur vertrauenswürdigen Menschen zeigen. Einfach schweigen, immun sein, nicht antworten. Was in dir vorgeht, das heb dir für Menschen auf, die es dir gut meinen. Er zeigt ja immer mehr sein wahres Gesicht. Er hat das Problem, nicht du. Mit solchen Menschen ergibt die Kommunikation keinen Sinn.

Ich weiß, was es heißt, gestalkt zu werden, in beiden Fällen kannte ich die Männer besser. Es ist nicht schön und lustig, wenn es umschlägt, wenn man das wahre Gesicht eines solchen Menschen erkennt, wenn man begreift, dass man hart sein muss, dass man auf den Kontakt mit einem Menschen, den man eigentlich einmal mochte, künftig verzichten müssen wird, weil der übergriffig und nicht normal ist. In beiden Fällen war es so, dass die Männer mir, als ich mich abwandte, Dinge an den Kopf warfen, die ich ihnen anvertraut hatte. Einfach keine Kommunikation. Es gibt Menschen, die nicht normal sind und die daher normaler Kommunikation nicht zugänglich sind.

Meine Tipps: Ende der Kommunikation. Er hat sich schon lange disqualifiziert. Blockier ihn auf allen Kanälen. Wenn er dir im realen Leben zu nahe kommt, geh zur Polizei. Zeig ihn wegen Stalking an. Einmal kannst du diesbezüglich eine Warnung aussprechen. Wenn er weitermacht, dann hat er es so "gewollt". Er muss das Gefühl haben, dass er dich verbal, mental, physisch und virtuell nicht mehr erreichen kann, dass er und seine Manipulationen an dir abprallen, dass du von seinen Manipulationen unbeeindruckt bist, dass du idealerweise auch einbettet bist in ein soziales Netz und so von ihm abgeschirmt.

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22. August 2018 um 11:36
In Antwort auf bissfest

War leider so zu erwarten. Lass nicht zu, dass er deine Knöpfe drückt. Lass alles an dir abprallen. Deine Verwundbarkeit nur vertrauenswürdigen Menschen zeigen. Einfach schweigen, immun sein, nicht antworten. Was in dir vorgeht, das heb dir für Menschen auf, die es dir gut meinen. Er zeigt ja immer mehr sein wahres Gesicht. Er hat das Problem, nicht du. Mit solchen Menschen ergibt die Kommunikation keinen Sinn.

Ich weiß, was es heißt, gestalkt zu werden, in beiden Fällen kannte ich die Männer besser. Es ist nicht schön und lustig, wenn es umschlägt, wenn man das wahre Gesicht eines solchen Menschen erkennt, wenn man begreift, dass man hart sein muss, dass man auf den Kontakt mit einem Menschen, den man eigentlich einmal mochte, künftig verzichten müssen wird, weil der übergriffig und nicht normal ist. In beiden Fällen war es so, dass die Männer mir, als ich mich abwandte, Dinge an den Kopf warfen, die ich ihnen anvertraut hatte. Einfach keine Kommunikation. Es gibt Menschen, die nicht normal sind und die daher normaler Kommunikation nicht zugänglich sind.

Meine Tipps: Ende der Kommunikation. Er hat sich schon lange disqualifiziert. Blockier ihn auf allen Kanälen. Wenn er dir im realen Leben zu nahe kommt, geh zur Polizei. Zeig ihn wegen Stalking an. Einmal kannst du diesbezüglich eine Warnung aussprechen. Wenn er weitermacht, dann hat er es so "gewollt". Er muss das Gefühl haben, dass er dich verbal, mental, physisch und virtuell nicht mehr erreichen kann, dass er und seine Manipulationen an dir abprallen, dass du von seinen Manipulationen unbeeindruckt bist, dass du idealerweise auch einbettet bist in ein soziales Netz und so von ihm abgeschirmt.

Und: Ich würde mit ihm nicht mehr zuhören, auflegen, die Türe schließen, seine Nachrichten nicht mehr lesen, wirklich kategorisch sein, maximal Versuche der Kontaktaufnahme (zwecks Beweissammlung) speichern oder dokumentieren. So kann der Herr nicht mehr seine Krallen in dein Fleisch bekommen. Derzeit vermute ich, dass seine Worte in dir eben immer noch nachwirken, weil du sie liest oder hörst.

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22. August 2018 um 14:59

Ich habe die Situation jetzt dem besten Freund meines Mannes geschildert. Er war sein Trauzeuge und ist Pate unserer Zwillinge. Mit ihm fühle ich mich wohl, zudem er selbst auch trauert. Er hat gesagt, er spricht mal mit dem Freund. Er bekommt dies sicher energischer und bestimmter hin. 
Ich bekomme es einfach nicht gebacken, selbst eine richtige Ansage zu machen. Mein Selbstbewusstsein ist im Keller, ich fange ständig an zu heulen, wie soll man mich da auch für voll nehmen... 

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22. August 2018 um 15:23
In Antwort auf so.wie.so12

Ich habe die Situation jetzt dem besten Freund meines Mannes geschildert. Er war sein Trauzeuge und ist Pate unserer Zwillinge. Mit ihm fühle ich mich wohl, zudem er selbst auch trauert. Er hat gesagt, er spricht mal mit dem Freund. Er bekommt dies sicher energischer und bestimmter hin. 
Ich bekomme es einfach nicht gebacken, selbst eine richtige Ansage zu machen. Mein Selbstbewusstsein ist im Keller, ich fange ständig an zu heulen, wie soll man mich da auch für voll nehmen... 

Das hast du gut gemacht!

Der beste Freund bekommt das hin, da bin ich mir sicher.
Und falls nicht, dann hat er sich noch ein - zwei Freunde die ihm helfen.


 

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22. August 2018 um 15:24
In Antwort auf huo_11850886

Das hast du gut gemacht!

Der beste Freund bekommt das hin, da bin ich mir sicher.
Und falls nicht, dann hat er sich noch ein - zwei Freunde die ihm helfen.


 

sichER 

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22. August 2018 um 16:01

Eine seiner Bemerkungen hat mich echt verletzt. 
Ich war schwanger und habe das Baby durch den Unfall verloren. 
Er sagte, es sei doch besser so, sonst hätte ich noch ein Kind mehr, aber keinen Mann. Ich weiß nicht, ob er einfach nicht nachdenkt oder bewusst fiese Dinge sagt. 

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22. August 2018 um 18:00
In Antwort auf so.wie.so12

Eine seiner Bemerkungen hat mich echt verletzt. 
Ich war schwanger und habe das Baby durch den Unfall verloren. 
Er sagte, es sei doch besser so, sonst hätte ich noch ein Kind mehr, aber keinen Mann. Ich weiß nicht, ob er einfach nicht nachdenkt oder bewusst fiese Dinge sagt. 

Auch das noch. Kien Wunder, dass du dich im Moment gar nicht stark fühlst. Lass dich mal ganz lieb druecken.
Ich hoffe, du kannst dich auf dich und deine Kinder konzentrieren und bist diesen unsensiblen Menschen bald los - leider hat er überhaupt kein Taktgefühl und Empathie. Du scheinst ja noch genug andere Menschen um dich zu haben. 

Prima, dass du dir Hilfe gesucht hast!

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22. August 2018 um 20:10

Er wollte wissen, ob ich mich noch an den Aufprall mit dem Auto des Falschfahrers erinnere, was die genaue Todesursache meines Mannes war , wie ich dann den Hochzeitstag verbracht habe, den wir letzten Monat gehabt hätten, ... 

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22. August 2018 um 21:48

Der "Freund" sagte , er habe Gefühle für mich, daher dieser Aufstand ! Er sei sich sicher, dass ich ebenfalls Gefühle für ihn habe. Der spinnt doch ! Ich habe ihn überall blockiert , aber da er unangemeldet aufgetaucht ist , schlug der beste Freund meines Mannes vor, morgen wieder zu mir zu kommen, falls etwas ist. 

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22. August 2018 um 23:07

Du hast immer auch die Möglichkeit die Polizei zu rufen. Scheu dich nicht das zu tun, dafür sind die da.
Meine Güte, ich würde am liebsten selbst bei dir rumkommen und diesem Typen den Marsch blasen. Unglaublich!

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23. August 2018 um 1:41
In Antwort auf so.wie.so12

Der "Freund" sagte , er habe Gefühle für mich, daher dieser Aufstand ! Er sei sich sicher, dass ich ebenfalls Gefühle für ihn habe. Der spinnt doch ! Ich habe ihn überall blockiert , aber da er unangemeldet aufgetaucht ist , schlug der beste Freund meines Mannes vor, morgen wieder zu mir zu kommen, falls etwas ist. 

Nimm das Angebot des besten Freundes an. Sowas geht ja gar nicht. 

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23. August 2018 um 8:09
In Antwort auf so.wie.so12

Der "Freund" sagte , er habe Gefühle für mich, daher dieser Aufstand ! Er sei sich sicher, dass ich ebenfalls Gefühle für ihn habe. Der spinnt doch ! Ich habe ihn überall blockiert , aber da er unangemeldet aufgetaucht ist , schlug der beste Freund meines Mannes vor, morgen wieder zu mir zu kommen, falls etwas ist. 

Das war leider klar und deswegen ist der Typ einfach nur widerlich. Du machst das schon richtig. Blocken und null Kontakt mehr. Der Freund deines Mannes soll ihm das auch nochmal deutlich sagen mit Nachdruck! Wünsche Dir viel Kraft!

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23. August 2018 um 10:59
In Antwort auf so.wie.so12

Der "Freund" sagte , er habe Gefühle für mich, daher dieser Aufstand ! Er sei sich sicher, dass ich ebenfalls Gefühle für ihn habe. Der spinnt doch ! Ich habe ihn überall blockiert , aber da er unangemeldet aufgetaucht ist , schlug der beste Freund meines Mannes vor, morgen wieder zu mir zu kommen, falls etwas ist. 

Wenn ich dir etwas raten darf: Lies in deinem Interesse seine Nachrichten nicht mehr, sprich nicht mehr mit ihm. Seine Worte tun dir nicht gut. Und geh zur Polizei -jedenfalls dann, wenn der beste Freund deines Mannes nichts erreicht. In meinem Fall jedenfalls haben derartige Interventionen nicht oder nur für kurze Zeit etwas bewirkt. Solche Leute hören nur auf, wenn sie müssen. Sie sind nicht normal. Er wird, wie ich fürchte, von selbst nicht aufhören.

Man nimmt dich, wie ich denke, entgegen deiner Sorge auch ganz gewiss für voll, auch wenn du weinst und zusammenbrichst. Deine Gefühle sind ja mehr als nachvollziehbar. Und gerade weil dein Bekannter hochgradig manipulativ ist, keinerlei Grenzen des guten Geschmacks oder der Ethik kennt, würde ich mich ihm nicht mehr aussetzen oder darauf hoffen, dass er bzw. es sich von selbst beruhigt.

Ich habe von beiden meiner Stalker schwülstige Liebeserklärungen erhalten, aufgrund welcher sie sich wohl berechtigt sahen, diesen Aufstand zu veranstalten. Von einem weiß ich konkret, dass er bei seinem nächsten Opfer dasselbe Verhalten an den Tag legte, ebenso bei meiner Vorgängerin. Man kann die Probleme solcher Menschen nicht für sie lösen. Und wenn man sie zu lange schont, machen sie einfach weiter und richten Schaden an. Sie hören nicht etwa auf, weil man ihnen eine Chance gibt. In meinem Fall hat jedenfalls kein Gespräch, welches ich oder Menschen aus meinem Umfeld mit den Betroffenen geführt hätten, geholfen. Ich musste meine Telefonnummer ändern, mich an die Polizei wenden. Dann hatte ich Ruhe. Erzwungene Ruhe. Davor wurde ich vor der Türe abgepasst, zig Male angerufen, mit Geschenken, die ich nicht wollte, überhäuft, musste mir Schmeicheleien, aber auch Beleidigungen und Untergriffigkeiten anhören, zum Teil gab es auch anzügliche Wortmeldungen, einmal sogar die Aufforderung, gegen Entgelt mit einem der Männer zu schlafen. Von beiden Männer  wurde mir gedroht, dass sie sich aus Verzweiflung etwas antun, wenn ich sie nicht "erhöre". Einer kündigte mir konkret seinen Suizid an. Meine Freunde und Mitbewohner sowie meine Familie wurden hineingezogen, falsche Informationen wurden verbreitet. Ich fürchte, du wirst dich von der Vorstellung lösen müssen, dass sich all das von selbst beruhigt. Wobei ich dir das wünschen würde.

Ich kann dir aus eigener Erfahrung schreiben, dass die Polizei in diesen Angelegenheiten (jedenfalls in Österreich) sehr verständnisvoll und freundlich reagiert. Falsche Scham, weil man den Stalker besser kennt, weil man sich geöffnet hat, weil Stalker in der Regel nicht diskret sind, sondern alles auspacken, was sie gegen einen einsetzen können, ist unangebracht. Ich jedenfalls rate dir, die Angelegenheit in Angriff zu nehmen und nicht vor dir herzuschieben.

Es tut mir sehr leid, dass du dich in deiner derzeitigen Lage mit so einem Problem befassen musst. Es muss aber keines sein. Man kann diesen Zustand beenden.

Ich hoffe, ich trete dir nicht zu nahe. Wenn es so ist, bitte ich dich dafür um Entschuldigung. Deine Geschichte geht mir aufgrund eigener Erfahrungen nahe.

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23. August 2018 um 15:10
In Antwort auf bissfest

Wenn ich dir etwas raten darf: Lies in deinem Interesse seine Nachrichten nicht mehr, sprich nicht mehr mit ihm. Seine Worte tun dir nicht gut. Und geh zur Polizei -jedenfalls dann, wenn der beste Freund deines Mannes nichts erreicht. In meinem Fall jedenfalls haben derartige Interventionen nicht oder nur für kurze Zeit etwas bewirkt. Solche Leute hören nur auf, wenn sie müssen. Sie sind nicht normal. Er wird, wie ich fürchte, von selbst nicht aufhören.

Man nimmt dich, wie ich denke, entgegen deiner Sorge auch ganz gewiss für voll, auch wenn du weinst und zusammenbrichst. Deine Gefühle sind ja mehr als nachvollziehbar. Und gerade weil dein Bekannter hochgradig manipulativ ist, keinerlei Grenzen des guten Geschmacks oder der Ethik kennt, würde ich mich ihm nicht mehr aussetzen oder darauf hoffen, dass er bzw. es sich von selbst beruhigt.

Ich habe von beiden meiner Stalker schwülstige Liebeserklärungen erhalten, aufgrund welcher sie sich wohl berechtigt sahen, diesen Aufstand zu veranstalten. Von einem weiß ich konkret, dass er bei seinem nächsten Opfer dasselbe Verhalten an den Tag legte, ebenso bei meiner Vorgängerin. Man kann die Probleme solcher Menschen nicht für sie lösen. Und wenn man sie zu lange schont, machen sie einfach weiter und richten Schaden an. Sie hören nicht etwa auf, weil man ihnen eine Chance gibt. In meinem Fall hat jedenfalls kein Gespräch, welches ich oder Menschen aus meinem Umfeld mit den Betroffenen geführt hätten, geholfen. Ich musste meine Telefonnummer ändern, mich an die Polizei wenden. Dann hatte ich Ruhe. Erzwungene Ruhe. Davor wurde ich vor der Türe abgepasst, zig Male angerufen, mit Geschenken, die ich nicht wollte, überhäuft, musste mir Schmeicheleien, aber auch Beleidigungen und Untergriffigkeiten anhören, zum Teil gab es auch anzügliche Wortmeldungen, einmal sogar die Aufforderung, gegen Entgelt mit einem der Männer zu schlafen. Von beiden Männer  wurde mir gedroht, dass sie sich aus Verzweiflung etwas antun, wenn ich sie nicht "erhöre". Einer kündigte mir konkret seinen Suizid an. Meine Freunde und Mitbewohner sowie meine Familie wurden hineingezogen, falsche Informationen wurden verbreitet. Ich fürchte, du wirst dich von der Vorstellung lösen müssen, dass sich all das von selbst beruhigt. Wobei ich dir das wünschen würde.

Ich kann dir aus eigener Erfahrung schreiben, dass die Polizei in diesen Angelegenheiten (jedenfalls in Österreich) sehr verständnisvoll und freundlich reagiert. Falsche Scham, weil man den Stalker besser kennt, weil man sich geöffnet hat, weil Stalker in der Regel nicht diskret sind, sondern alles auspacken, was sie gegen einen einsetzen können, ist unangebracht. Ich jedenfalls rate dir, die Angelegenheit in Angriff zu nehmen und nicht vor dir herzuschieben.

Es tut mir sehr leid, dass du dich in deiner derzeitigen Lage mit so einem Problem befassen musst. Es muss aber keines sein. Man kann diesen Zustand beenden.

Ich hoffe, ich trete dir nicht zu nahe. Wenn es so ist, bitte ich dich dafür um Entschuldigung. Deine Geschichte geht mir aufgrund eigener Erfahrungen nahe.

Es tut mir sehr leid, was Du durchmachen musstest ! 
Das war bestimmt eine schreckliche Zeit ! 
Er hat bisher "nur" zweimal Sturm geklingelt (habe nicht aufgemacht). Seit einer Stunde ist der Freund meines Mannes da, seitdem ist Ruhe. 

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23. August 2018 um 15:14
In Antwort auf so.wie.so12

Es tut mir sehr leid, was Du durchmachen musstest ! 
Das war bestimmt eine schreckliche Zeit ! 
Er hat bisher "nur" zweimal Sturm geklingelt (habe nicht aufgemacht). Seit einer Stunde ist der Freund meines Mannes da, seitdem ist Ruhe. 

Ist schon länger her. Damals war es nicht lustig, ist aber heute kein Thema mehr.

Ich wünsche dir, dass du fortan Ruhe hast.

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23. August 2018 um 15:30

Sein Auto steht im Hof. Das hat er vermutlich gesehen

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23. August 2018 um 19:11

Er wohnt in derselben Straße... 

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23. August 2018 um 19:46
In Antwort auf so.wie.so12

Hallo , 

ich werde versuchen, mich kurz zu fassen..

Vor einigen Monaten hatten mein Mann und ich einen schweren Autounfall, verursacht durch einen Falschfahrer. Mein Mann starb noch an der Unfallstelle. 

Wir haben drei Kinder, waren gerade dabei ein Haus zu bauen und hätten letzten Monat unseren 9. Hochzeitstag gehabt... 

Der Tod meines Mannes hat meine Kinder und mich komplett aus dem Leben gerissen und wir versuchen noch immer, uns von diesem Schock zu erholen. 
Dabei können wir immer auf Unterstützung durch Freunde und Familie zählen. 
Allerdings wird mir ein Freund dabei zu aufdringlich. Bei ihm weiß ich nicht, welche Absichten hinter seiner Unterstützung stecken. Er kommt mir manchmal viel zu nah, möchte mich ständig in den Arm nehmen, schreibt zweideutige Nachrichten , schenkt mir Blumen und meint zudem , er könne mich therapieren. Seit wir den Unfall hatten, kann ich mich nicht mehr in ein Auto setzen, weder als Fahrerin , noch als Beifahrerin. Ich befinde mich aus diesem Grund in einer Traumatherapie.
Der besagte Freund versucht mir ständig, das Autofahren wieder schmackhaft zu machen und redet mir ein, ich würde mich nur anstellen. 
Ich fühle mich durch ihn bedrängt und unter Druck gesetzt , weiß aber nicht, wie ich das ihm gegenüber formulieren soll. Alle Versuche es anzusprechen, scheiterten bereits. Er blockt immer ab und stellt mich dann noch als undankbar hin. Mittlerweile glaube ich schon selbst, dass ich übertreibe und undankbar bin. Mir fehlt für so etwas momentan einfach auch die Kraft. 
Nun würden mich dazu Eure Meinungen/ Tipps interessieren ... 

Lass dir ja nicht dein Recht nehmen! Schliesslich trauerst du! Und nur du weisst, was du gerade brauchst!
Wenn er nochmal aufdringlich wird, sag ihm ganz klar, wie es für dich ist. Wenn er es nicht akzepieren will und dich sogar wieder beleidigt (du wärst undankbar), dann brich den Kontakt für die nächste Zeit ab. Er ist nicht interessiert, dir das zu geben was du brauchst. Er stellt seine Bedürfnisse über deine. Du solltest Zeit haben, um zu trauern.

Ich wüncshe dir und deinen Kindern viel Kraft für die schwierige Zeit!

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