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Bedingungslose Liebe oder doch verdiente Liebe?

3. Juni 2014 um 13:26

Hi.

Ich merke immer wieder, wie meine Ansicht gegen die der anderen stößt und suche nun Klarheit. Ich denke, Liebe ist etwas, was man sich verdienen muss und dass es bedingungslose Liebe nicht gibt.

Wenn wir einen Menschen lieben, dann lieben wir ihn, weil er etwas in uns auslöst. Vielleicht findet man ihn schön, vielleicht hat er uns beschützt, vielleicht ist er besonders intelligent und wir lieben es.

Aber dann gibt es immer wieder Menschen, die behaupten, es gäbe bedingungslose Liebe, die man sich nicht verdienen braucht.

Aber was heißt denn "Verdienen"? Einerseits haben wir Menschen die Möglichkeit, dass wir unser Handeln beeinflussen. Dadurch können wir zB den Unterschied zwischen ungebildet oder gebildet ausmachen. Und jmd der sich gebildet hat, der hat mehr geleistet, als der ungebildete und hat somit mehr Qualitäten. Das macht ihn attraktiver und somit wird er eher geliebt. Liebe wurde sich also verdient.

Doch wieviel freien Willen hat der Mensch wirklich? Als Determinist, also jmd, der alles als Kettenreaktion auf Basis von Naturgesetzen sieht, sehe ich freien Willen als ziemlich fragwürdig. Jmd. aus der dritten Welt wird immer geringere Bildungschancen haben, auch wenn er 24 h des Tages lernen würde. Von daher ist es mehr oder minder Glück, was der Mensch kann. Unter dieser Annahme würde ich zu stimmen, dass man sich Liebe nicht wirklich verdienen kann.

Aber gibt es deswegen bedingungslose Liebe? Nein, denke ich auch nicht. Manche werden geliebt für ihr Aussehen, manche für ihre Herzlichkeit, manche für ihr Geld. Das sind alles Bedingungen.

Und selbst jmd der behauptet, er liebt alle Menschen, der liebt sie nur, weil sie Menschen sind, was auch eine Bedingung ist. Aber ok, das würde der bedingungslosen Liebe schon nahe kommen. Aber selbst die Person liebt manche mehr und manche weniger. Und das wird letztendlich durch die Bedingungen entschieden.

Was denkt ihr?

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3. Juni 2014 um 14:34

...
"Meine Tochter liebe ich z.B. bedingungslos!"

Du liebst sie, weil sie deine Tochter ist. Wäre sie es nicht, so könnte es vielleicht sogar sein, dass Du sie nicht einmal leiden kannst. Soll nun nicht heißen, dass deine Tochter kein Engel ist, aber vielleicht siehst Du sie so, weil sie eben dein Engel ist. Ich bin mir nämlich ziemlich sicher, dass meine Eltern mich gehasst hätten, wenn ich nicht ihr Sohn wäre

"Wenn ich deine These unterstützen würde, müsste ich die Akademiker mehr geliebt haben. Ist aber nicht so."

Bildung kann wichtig sein, muss aber nicht.

"Verdienen kann man sich Achtung, Respekt, Bewunderung ud auch mehr Gehalt. Das ist viel von Leistung abhängig. Liebe nicht."

Wo siehst Du denn den Unterschied zwischen Respekt, Bewunderung und Liebe?

"Was nützt mir ein schöner, reicher, gebildeter Mensch, wenn in ihm keine Seele wohnt, die es sich zu lieben lohnt? "

Auch an seiner Seele kann man arbeiten und diese attraktiver machen. Das mache ich zB auch und habe deutlich gemerkt, dass ich dadurch sympathischer auf andere wirke. Ja, ich war mal noch unsympathischer

"Ich frage mich auch, was dann unverdiente Liebe wäre? Kann man lieben, obwohl der andere es uU nicht verdient hat? Auch Mörder haben Eltern....nicht alle wenden sich von ihren Kindern ab."

Ein Mörder wird nur dann von seinen Eltern noch geliebt, wenn er ansonsten ein guter Mensch war. Wenn er aber eh schon Stress mit den Eltern hatte, dann könnte das sein Verhängnis sein.

"Alte Menschen verlieben sich auch noch! Ohne Leistung oder dem gängigen Schönheitsideal zu entsprechen."

Dann haben sie andere Sachen zu bieten. Z.B. die beste Wahl zu sein im Altersheim, weil man ansonsten keinen Kontakt mehr zu anderen hat. Verzweiflungsliebe. Aber natürlich haben alte Leute auch viel Lebenserfahrung und oft fühlt man sich nur wirklich verstanden durch seines Gleichen.

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3. Juni 2014 um 14:42

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Ich denke, dass diese Ansicht des bedingungslosen Liebens darauf basiert, dass man nicht die Fähigkeit hat seine Emotionen rational zu betrachten, wodurch einem das Geben und Nehmen gar nicht bewusst wird, da es komplett unterbewusst abläuft und man sich so einbildet, dass dort fast schon "Magie" zu Gange ist. Denn genau so habe ich früher auch gedacht. Heute weiß ich, die Mädchen in die ich so unsterblich verliebt war, sahen einfach nur hübsch aus...

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3. Juni 2014 um 14:47

Achtung: Sie haben keinen Titel eingetragen.
Hm, dann liebst Du ihn ja, weil er so ist, wie er ist. Wär er nicht so, wie er ist, würdest Du ihn nicht lieben. Würdest Du bedingungslos lieben, würdest Du alle Menschen lieben, wie ihn, denn es ist ja keine Bedingung nötig.

Aber ich denke, ich weiß, was Du meinst. Wenn man einfach so ist, wie man ist ohne sich verstellen zu müssen, dann kommt es der bedinungslosen Liebe schon sehr nahe. Auf jedenfall freue ich mich für euch, dass ihr euer Glück gefunden habt.

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3. Juni 2014 um 14:49

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Wieso wähltest Du sie aus?

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3. Juni 2014 um 15:05

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Ja, ich bin ganzer Determinist und stimme deinen Worten zu.

Aber es liegt auch uin der Natur des Menschen sich gegen diese Theorie zu wehren und darum ist das hier mein kläglicher Versuch aus dieser Konsequenzkette auszubrechen, vergebens...

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3. Juni 2014 um 15:12

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Einerseits stimm ich Dir zu. Aber das macht die Sache noch viel schlimmer. Denn:

Babys werden geliebt, weil sie dem Kindchenschema entsprechen. Wären sie hässlich, würde man sie hassen im schlimmsten Fall.

Außerdem sind die Babys irgendwie ein Teil der Eltern, was eine Art Egoismus erzeugt, wo das Kind aber mit inbegriffen ist.

Das Kind kann sich die Liebe zwar nicht verdienen aber es ist auch keine bedingungslose Liebe.

Und was lernt man draus? Man sollte Geld für Schönheitsoperationen ausgeben, um makelloses Aussehen zu erlangen und sich als verlorenes Kind in reiche Familie einschleichen, um deren "bedingungslose Liebe" zu ernten.*grins*

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3. Juni 2014 um 15:30

Es ist
wirklich schade für dich, dass du nie bedingungslose Liebe erfahren hast, noch sie jemals wirst geben können...
Denn es gibt sie.
Aber das wirst du auch weiterhin abstreiten, was ich verstehen kann, denn wenn man es selbst nicht erlebt hat, kann man es nicht glauben und muss jede Art der Liebe in Frage stellen. Selbst die Liebe von Eltern zu ihrern Kindern.
Schade für dich...

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3. Juni 2014 um 15:54

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Vieleicht liebe aus Mitleid, weil die Kleinen sich nicht selbst versorgen können? Irgnedwas löst ein kleines Kind ja schon in uns aus und das schwindet mit der Zeit, wenn so ein kleines knuddeliges Ding irgendwann 2 meter groß ist, am ganzen Leib beharrt und sich wie ein Gorilla benimmt, nur so als Beispiel.

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3. Juni 2014 um 15:59

...
Seit ich alleine wohne hab ich schon gemerkt, wie wertvoll die Liebe der Eltern ist. Aber wie gesagt, wär ich nicht ihr Sohn, wär ich ein Fremder, den sie nicht beachtet hätten. Das macht mich traurig...

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3. Juni 2014 um 16:11

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Nichts ist unbestreitbar. Es kann durchaus sein, dass wir einfach noch nicht die Auslöser kennen, die uns dort den Zufall weiß machen wollen. Man dachte auch mal, Blitze werden von Göttern geschickt.

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3. Juni 2014 um 16:17
In Antwort auf lilian_12953535

...
Seit ich alleine wohne hab ich schon gemerkt, wie wertvoll die Liebe der Eltern ist. Aber wie gesagt, wär ich nicht ihr Sohn, wär ich ein Fremder, den sie nicht beachtet hätten. Das macht mich traurig...

Ich gehe
jetzt einfach mal davon aus, dass deine Eltern sich irgendwann mal geliebt haben oder das auch noch tun...
Und du bist das Produkt dieser Liebe. Warum sollte man das was man geschaffen hat nicht bedingungslos lieben? Das ist doch das natürlichste von der Welt. Die unendliche Liebe einer Mutter zu ihrern Kindern.
Warum willst du das zerreden? Warum versuchst du es zu schmälern nur weil man "zufällig" in dieser Familie gelandet ist?! Mütter lieben dieses Wesen, das sie unter ihrem Herzen trugen nun mal, daran gibt es nichts was man diskutieren müsste.

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3. Juni 2014 um 17:35
In Antwort auf sphinxkitten1

Ich gehe
jetzt einfach mal davon aus, dass deine Eltern sich irgendwann mal geliebt haben oder das auch noch tun...
Und du bist das Produkt dieser Liebe. Warum sollte man das was man geschaffen hat nicht bedingungslos lieben? Das ist doch das natürlichste von der Welt. Die unendliche Liebe einer Mutter zu ihrern Kindern.
Warum willst du das zerreden? Warum versuchst du es zu schmälern nur weil man "zufällig" in dieser Familie gelandet ist?! Mütter lieben dieses Wesen, das sie unter ihrem Herzen trugen nun mal, daran gibt es nichts was man diskutieren müsste.

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Es gibt genug Mütter, die mit Abtreibung das Gegenteil beweisen.

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3. Juni 2014 um 17:40

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Was ist, wenn ein Kind bei der Geburt verwechselt wird und in einer fremden Familie aufwächst?

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3. Juni 2014 um 18:09


ganz genau

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3. Juni 2014 um 18:44

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Es gibt genug Tricks, wie man der Liebe nach helfen kann. Wer weiß, was die Menschen hören wollen, der braucht nur zu sagen, was im Drehbuch steht.

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3. Juni 2014 um 18:48

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Sehe ich anders. Für mich ist man Mutter, sobald man den Parasiten in sich trägt.

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3. Juni 2014 um 18:55

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Mag nun zwar hart klingen, aber Du meintest ja, dass Du wirklich unter allen Bedingungen weiter lieben würdest.

Was ist, wenn Du ein zweites und drittes Kind kriegst und dein erstes Kind deine anderen zwei Kinder jahrelang foltert und knechtet und sie schließlich grausam umbringt und dich auslacht dafür, dass Du es noch liebst?

Ich hoffe zwar, dass das nicht passiert, aber könnte man so einen Unmensch überhaupt noch lieben? Oder müsste man ihn nicht hassen?

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3. Juni 2014 um 19:10

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Ich wollte nur nachprüfen, ob andere so denken, wie ich. Ich würde jedenfalls das Kind hassen.

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3. Juni 2014 um 19:12
In Antwort auf lilian_12953535

....
Sehe ich anders. Für mich ist man Mutter, sobald man den Parasiten in sich trägt.

Ich hoffe
wirklich für diese Welt, dass du niemals Kinder in eben jene setzen wirst! Du bist wirklich total

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3. Juni 2014 um 22:03

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Wenn es zwei Zwillinge gibt, die identisch sind, aber einer hat Geld, der andere nicht, so würde man den mit Geld wählen.

Und für mich ist Geld eine wichtige Eigenschaft. Wenn die Person faul ist und kein Geld verdient, dann kann sie mich auch nicht versorgen, wenn ich in Not bin. Geld gehört mit zur Verantwortung einem Menschen gegenüber, denn von Liebe allein kann man nicht leben.

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3. Juni 2014 um 22:14

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Der Offtopic einiger User hat mich auf die Idee gebracht, mal das Gegenteil zu beleuchten.

Wenn es bedingungslose Liebe gibt, gibt es dann auch bedingungslosen Hass für euch?

Ich denke, hier wird noch deutlicher, dass man sich Emotionen verdienen muss und sie nicht einfach so daherkommen.

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3. Juni 2014 um 22:41

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Ich würde gerne noch wissen, ob Mütter hier sich vorstellen können ein Adoptivkind genau so zu lieben, wie ihr leibliches Kind.

Wenn ja, gäbe es die Möglichkeit auch für eine erwachsene Person diese Form der Mutterliebe zu aktivieren?

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3. Juni 2014 um 23:08

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Ich kann der Mann sein, wenn es sein muss. Aber Mütter lieben ihre Kinder mehr als ihre Männer und da ich über alles geliebt werden will, ist es für mich vielleicht besser Muttergefühle auszulösen.

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3. Juni 2014 um 23:33

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Nicht ganz.

Ich will das Sagen haben, aber gleichzeitig Fürsorge genießen. Leider ist das schwer zu vereinbaren. Wer behüten kann, der ist oft dominant und wer über sich bestimmen lässt, der ist oft selber schutzwürdig.

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3. Juni 2014 um 23:49

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Darum ja Polygynie. Einerseits werd ich Mütter haben, andererseits auch devote Zofen. Vielleicht ist es ja auch möglich über Hörigkeit sie in beide Rollen zu bringen. Wär toll.

Ich brauch keinen Coach, das würde ja aufgeben bedeuten. Ich werd so lange weiterkämpfen, bis ich meine Traumfrauen endlich in den Armen halte und wir ein schönes Leben führen. Ich weiß, dass es sie irgendwo auf dieser Welt gibt und ich habe die Verantwortung sie zu finden und sie von ihrer Einsamkeit zu erlösen.

Und wenn es so etwas wie mich gibt, jemand, der zwischen der Sehnsucht nach Mutterliebe und Verherrlichung steht, dann muss es doch auch das Gegenstück dazu geben. Ich hab es sogar schon öfters geschafft, so etwas in meinen Beziehungen einzubauen.

Aber das ist einen zweiten Thread wert.

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3. Juni 2014 um 23:52

...
Wenn man schräg ist, muss man die Welt auch schräg stellen, damit man aufrecht steht.

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4. Juni 2014 um 0:27

...
Plan B ist depressiv sterben. Ein Grund mehr warum Plan A funktionieren muss.

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4. Juni 2014 um 15:10
In Antwort auf lilian_12953535

...
Nicht ganz.

Ich will das Sagen haben, aber gleichzeitig Fürsorge genießen. Leider ist das schwer zu vereinbaren. Wer behüten kann, der ist oft dominant und wer über sich bestimmen lässt, der ist oft selber schutzwürdig.

Jupp
Das ist nicht nur schwer zu vereinbaren, es ist ein riesiger Widerspruch.

Wer bemuttert hat das Sagen, weil er ja nur bemuttert, weil er seinen Gegenüber für unreif, unfähig oder faul hält. Darüber hinaus geht es meist mit vermindertem Respekt einher, weil er sein Gegenüber halt nicht für wirklich fähig hält. Und wer lässt sich von jemandem dominieren, den er für unfähig hält? Bemutterung kann auch mit Abhängigkeit gleichgesetzt bzw. verwechselt werden. Und damit geht dann die ganze Dominanz flöten bzw. wirkt lächerlich.

Seltsame "Gelüste" hast du da

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4. Juni 2014 um 18:43

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Maskenhaft fragte mich

"Wonach sehnst Du Dich wirklich? Was ist die tiefe Sehnsucht in Dir hinter der Bewunderung und der Mutterliebe? Glaubst Du, daß Du genau diese Sehnsucht in Dir stillen kannst, wenn Du "nur" für Deinen Erfolg, Geld, Aussehen usw. geliebt wirst oder ist es vielmehr der Wunsch danach, daß jemand Dich "in Deinem Kern annimmt, liebt... Egal, ob Du gerade der erfolgreiche "Macher" oder ganz "klein mit Hut" bist... Wo Du nicht für Dinge geliebt wirst, die u. U. wegbrechen könnten?"

Ich denke, dass es diesen Kern gar nicht wirklich gibt und wir alle Produkt aus all unseren Facetten sind. Es fällt mir sehr schwer daran zu glauben, dass da irgendwo in mir etwas sein soll, was die Menschen wirklich bedingungslos lieben können. Ich hab einfach immer wieder gelernt, dass ich für meine Taten bewundert werde und ansonsten in Vergessenheit gerate. Manche Menschen lieben mich für mein Aussehen, manchen hat etwas daran nicht gepasst und haben mich verlassen. Früher als ich schwach und naiv war konnte ich die Menschen nicht erreichen. Heute mit meinem Wissen gelingt es mir recht leicht das Herz einer Frau zu erobern. Aber ich weiß auch, dass das nur temporär so ist. Irgendwann kennen sie alles an mir und dann langweile ich sie, sofern sie nicht die geistige Größe haben mich tiefgründig immer näher kennen zu lernen. Aber ich bin ja auch nicht anders. Wenn ein Mensch für mich arbeitet, dann mag ich ihn. Wenn nicht, dann nicht. Was nützt mir sein Kern, wenn ich damit nichts anfangen kann, wenn er mir weder die Nägel macht, noch für mich einkauft oder mich in meinem Lebenswerk unterstützt? Es sind die Taten eines Menschen, die für mich zählen und ich wäre unfair, wenn ich mich nicht ebenfalls daran messen würde. Ich hab gelernt, dass nichts um sonst ist.... Ja, es ist traurig. Aber ich werde nur geliebt, wenn ich jeden Tag mein Bestes gebe und abends zusammen breche und bereue nicht noch mehr geschafft zu haben, in der Gewissheit, dass ich irgendwann vielleicht doch verlassen werde, sobald die andren keinen Nutzen mehr in mir sehen.


"Ist es nicht sehr anstrengend, nur FÜR etwas geliebt werden zu wollen? Erzeugt dies nicht einen wahnsinnigen Druck? Oder wäre es für Dich tatsächlich ok, wenn Deine "erdachte Frau" sich halt eben von Dir trennte, weil Deine berufliche Karriere aus welchen Gründen auch immer beendet würde, Dir das Geld ausginge, Du krank würdest oder was auch immer? Ist das eine Liebe, die Du Dir wünschst? "

Ich wünsche mir schon in Momenten der Schwäche Beistand. Aber ich denke, so etwas ist eine Versicherung. Ich muss halt noch mehr leisten damit ich in solchen Momenten dann jmd habe ohne dafür bezahlen zu müssen....

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5. Juni 2014 um 9:38


Das ist schwierige. Du musst erstmal definieren was andere unter bedingungsloser Liebe verstehen bevor du einfach drauf los philosophierst.

Denn viele meinen mit bedingungsloser Liebe nicht gleich bedingungslos.

Ich zum Beispiel verstehe und bedingungsloser Liebe, dass ich nicht von dem anderen erwarte, bzw. er nicht von mir, weil er/sie mich von vornherein einfach liebt.

Einfach ohne eine Bedingung. Dass es dazu vorher vielleicht mein Aussehen gebraucht hat oder mein Charakter wichtig war um dort hin zu kommen kann gut sein. Doch das was am Ende bleibt kann dennoch bedingungslos sein.

Meine Eltern lieben mich zum Beispiel bedingungslos. Klar weil ich ihr Kind bin. Aber sie würden nie etwas Einfordern keine Bedingungen stellen an mich die notwendig wären ihre Liebe zu verdienen.

Wenn es sowas in der Familie gibt, gibt es sowas auch sicherlich in Beziehungen. Manche Menschen haben wie Zwillinge einfach einen Draht zueinander. Es brauch nicht viel "Ich liebe dich" bei manchen brauch es nichtmal Körperkontakt und doch Lieben sie sich ohne Kompromisse.

Das unser Willen nicht frei ist, seh ich auch etwas anders. Ich glaube zum Teil an Schicksal, aber dass wir unser Schicksal dennoch selbst wählen können.

Stell dir das Schicksal wie ein Blitz vor. An bestimmten Stellen zweigt er sich. Alles ist vorgegeben, aber du hast noch die Entscheidung den Weg zu wählen der schon gebaut wurde.
Ich könnte jetzt auch etnscheiden nach Afrika zu gehen oder meine Eltern hätten entscheiden können nach Afrika zu gehen. Ob das jetzt Glück war?

Und ist Glück nicht wieder was, dass nur mit freiem Willen funktioniert? Denn hätten wir keinen bräuchten wir auch kein Glück oder?

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5. Juni 2014 um 9:53
In Antwort auf lilian_12953535

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Maskenhaft fragte mich

"Wonach sehnst Du Dich wirklich? Was ist die tiefe Sehnsucht in Dir hinter der Bewunderung und der Mutterliebe? Glaubst Du, daß Du genau diese Sehnsucht in Dir stillen kannst, wenn Du "nur" für Deinen Erfolg, Geld, Aussehen usw. geliebt wirst oder ist es vielmehr der Wunsch danach, daß jemand Dich "in Deinem Kern annimmt, liebt... Egal, ob Du gerade der erfolgreiche "Macher" oder ganz "klein mit Hut" bist... Wo Du nicht für Dinge geliebt wirst, die u. U. wegbrechen könnten?"

Ich denke, dass es diesen Kern gar nicht wirklich gibt und wir alle Produkt aus all unseren Facetten sind. Es fällt mir sehr schwer daran zu glauben, dass da irgendwo in mir etwas sein soll, was die Menschen wirklich bedingungslos lieben können. Ich hab einfach immer wieder gelernt, dass ich für meine Taten bewundert werde und ansonsten in Vergessenheit gerate. Manche Menschen lieben mich für mein Aussehen, manchen hat etwas daran nicht gepasst und haben mich verlassen. Früher als ich schwach und naiv war konnte ich die Menschen nicht erreichen. Heute mit meinem Wissen gelingt es mir recht leicht das Herz einer Frau zu erobern. Aber ich weiß auch, dass das nur temporär so ist. Irgendwann kennen sie alles an mir und dann langweile ich sie, sofern sie nicht die geistige Größe haben mich tiefgründig immer näher kennen zu lernen. Aber ich bin ja auch nicht anders. Wenn ein Mensch für mich arbeitet, dann mag ich ihn. Wenn nicht, dann nicht. Was nützt mir sein Kern, wenn ich damit nichts anfangen kann, wenn er mir weder die Nägel macht, noch für mich einkauft oder mich in meinem Lebenswerk unterstützt? Es sind die Taten eines Menschen, die für mich zählen und ich wäre unfair, wenn ich mich nicht ebenfalls daran messen würde. Ich hab gelernt, dass nichts um sonst ist.... Ja, es ist traurig. Aber ich werde nur geliebt, wenn ich jeden Tag mein Bestes gebe und abends zusammen breche und bereue nicht noch mehr geschafft zu haben, in der Gewissheit, dass ich irgendwann vielleicht doch verlassen werde, sobald die andren keinen Nutzen mehr in mir sehen.


"Ist es nicht sehr anstrengend, nur FÜR etwas geliebt werden zu wollen? Erzeugt dies nicht einen wahnsinnigen Druck? Oder wäre es für Dich tatsächlich ok, wenn Deine "erdachte Frau" sich halt eben von Dir trennte, weil Deine berufliche Karriere aus welchen Gründen auch immer beendet würde, Dir das Geld ausginge, Du krank würdest oder was auch immer? Ist das eine Liebe, die Du Dir wünschst? "

Ich wünsche mir schon in Momenten der Schwäche Beistand. Aber ich denke, so etwas ist eine Versicherung. Ich muss halt noch mehr leisten damit ich in solchen Momenten dann jmd habe ohne dafür bezahlen zu müssen....


Was ist den in dir drinnen? Liebe oder? Kann man liebe wirklich als ein "Ding" bezeichnen. Wenn dich jmd für deine Liebe liebt? Ist dass dann nicht auf eine Art Bedingungslos und hat keinerlei Einfluss ob du ein Macher oder ein kleiner Hut bist?

Du wirst es mir vllt nicht glauben, aber es gibt auch Menschen die verlieben sich in andere Menschen nicht unbedingt für das was sie sind. Sondern das was man in ihnen sieht.

Wenn sich Menschen nur lieben würden aufgrund dessen was sie nach aussen hin repräsentieren. Würde jede Frau sobald ihr Macher, mal ein kleiner heulender Tropf ist, weil seine Mutter gestorben ist, das weite suchen. Tun aber die meisten nicht. Warum frag ich dich?

Ich hab das Gefühl dass du selbst ein Charakterproblem hast. Du analysierst die Menschen statt sie anzunehmen und du analysierst dich selbst. Du gibst vor etwas zu sein, etwas darzustellen und glaubst sobald alles von dir gewusst wird, bist du langweilig. Es gibt aber eben auch Dinge die nie langweilig werden.

Gehen wir doch mal die Stufen der Liebe durch. Verliebt sein und liebe. Beides sind unterschiedliche Dinge.
Im Verliebt sein lernt man sich kenne, man sieht langsam die Macken des anderen, bis man sich wirklich kennt und dann setzt entweder die Liebe ein oder die Trennung weil man mit dem erkannten nicht rumgehen kann. Ist es aber Liebe, bleiben diese Personen zusammen, gerade WEIL sie sich in und auswenig kennen. Gerade weil das geschätzt wird, dass der andere in den Augen des Partners sieht wenn er traurig ist....

Deine sichtweise ist krankmachend. Da du denkst. Das alles aus Angebot und Nachfrage besteht. Dass du immer geben musst um zu bekommen und das stimmt nicht.

Geh nach Afrika. Die Leute dort lieben dich einfach so, weil du da bist. Sie sind offen und herzlich. Ohne dass du in Vorleistung treten musstest.

Ich glaube ohne dich verletzen zu wollen. Dass du eine leere Hülle bist. Vollkommen leer innen drin und du versuchst dies durch Täuschung zu verstecken. Du willst soviel geben wie nur möglich damit ja niemand merkt dass du innerlich allein bist und wenn jmd dahinter kommt... Dann gehen sie. Dass ist deine Angst.

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5. Juni 2014 um 10:07

Das sehe ich auch so...
eine Therapie wäre echt anzuraten, denn so kommst du nicht weiter

und auch bei deinem Satz "Wenn man schräg ist, muss man die Welt auch schräg stellen, damit man aufrecht steht. "

Spielst du eine Rolle. Kannst mir nichts anderes erzählen

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5. Juni 2014 um 14:18


Ja und wenn Pferde fliegen können sind es dann noch Pferde?

Ich glaube auch dass eine Mutter ihr Kind liebt wenn es ein Serienmörder oder Kinderschänder ist ja. Sie wird sich Sorgen darüber machen was sie falsch gemacht hat und es wird ihr das Herz brechen, aber lieben wird sie ihn oder sie trotzdem.

Du kannst nicht einfach mal die Liebe zu jmd einstellen. Egal wer er ist oder was er getan hat.

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5. Juni 2014 um 14:19


Warst du schonmal da und wurdest von Kindern begrüßt die aus ihrem Dorf gerannt kamen, dich umarmt haben einfach so? Ich kenne 3 Leute die alle das gleiche erzählen

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5. Juni 2014 um 14:20

Und auch da gibt es Menschen..
... die verzeihen weil sie den anderen trotzdem noch lieben können.

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5. Juni 2014 um 14:32
In Antwort auf antero_11929477


Was ist den in dir drinnen? Liebe oder? Kann man liebe wirklich als ein "Ding" bezeichnen. Wenn dich jmd für deine Liebe liebt? Ist dass dann nicht auf eine Art Bedingungslos und hat keinerlei Einfluss ob du ein Macher oder ein kleiner Hut bist?

Du wirst es mir vllt nicht glauben, aber es gibt auch Menschen die verlieben sich in andere Menschen nicht unbedingt für das was sie sind. Sondern das was man in ihnen sieht.

Wenn sich Menschen nur lieben würden aufgrund dessen was sie nach aussen hin repräsentieren. Würde jede Frau sobald ihr Macher, mal ein kleiner heulender Tropf ist, weil seine Mutter gestorben ist, das weite suchen. Tun aber die meisten nicht. Warum frag ich dich?

Ich hab das Gefühl dass du selbst ein Charakterproblem hast. Du analysierst die Menschen statt sie anzunehmen und du analysierst dich selbst. Du gibst vor etwas zu sein, etwas darzustellen und glaubst sobald alles von dir gewusst wird, bist du langweilig. Es gibt aber eben auch Dinge die nie langweilig werden.

Gehen wir doch mal die Stufen der Liebe durch. Verliebt sein und liebe. Beides sind unterschiedliche Dinge.
Im Verliebt sein lernt man sich kenne, man sieht langsam die Macken des anderen, bis man sich wirklich kennt und dann setzt entweder die Liebe ein oder die Trennung weil man mit dem erkannten nicht rumgehen kann. Ist es aber Liebe, bleiben diese Personen zusammen, gerade WEIL sie sich in und auswenig kennen. Gerade weil das geschätzt wird, dass der andere in den Augen des Partners sieht wenn er traurig ist....

Deine sichtweise ist krankmachend. Da du denkst. Das alles aus Angebot und Nachfrage besteht. Dass du immer geben musst um zu bekommen und das stimmt nicht.

Geh nach Afrika. Die Leute dort lieben dich einfach so, weil du da bist. Sie sind offen und herzlich. Ohne dass du in Vorleistung treten musstest.

Ich glaube ohne dich verletzen zu wollen. Dass du eine leere Hülle bist. Vollkommen leer innen drin und du versuchst dies durch Täuschung zu verstecken. Du willst soviel geben wie nur möglich damit ja niemand merkt dass du innerlich allein bist und wenn jmd dahinter kommt... Dann gehen sie. Dass ist deine Angst.

...
Selbst wenn eine Person einen irgendwann bedingungslos liebt, weil sie den Wert in Dir erkannt hat, so kommt sie doch nur dorthin weil Du im Vorfeld die Bedingungen erfülltest. Ob man sie nun vor oder während der Beziehung bieten muss, ist doch kein großer Unterschied.

Darum denke ich weiterhin, dass es Nachfrage und Angebot ist.

Afrika hat teilweise wirklich humanistische Gegenden. Hab ich auch schon gehört. Gibt aber auch Gegenden, wo Du sofort erschossen und ausgeraubt wirst.

Dass ich "leer" bin, denke ich nicht wirklich. Nur braucht sich das, was ich habe vielleicht auf und so werde ich irgendwann die Nachfrage nicht mehr stillen können.

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5. Juni 2014 um 15:08

Die Liebe
der Eltern wäre hier Motiv und Zweck aller rückhaltlosen Kritik an dem Tun ihres Sohnes. Das heißt noch nicht, dass die Liebe ihre Beziehung tatsächlich begrenzt und endet. Liebe ist eben auch unbedingt, d. h. ohne wenn und aber auf vieles angewiesen, die Achtung des Sohnes gegenüber seinen Eltern zum Beispiel, worin sich seine Selbstachtung wiederfindet, was vielleicht zum Problem werden könnte.

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5. Juni 2014 um 16:17

....
Ist Hilfsschule das was unter der Hauptschule ist?

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5. Juni 2014 um 20:18

...
Ich habe Dich als Philosophen wahrgenommen. Ist das nicht Frevel auf die Frage "Warum?" zu verzichten?

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5. Juni 2014 um 20:55

...
Vielleicht sind das einfach nur Hormone, die einem den Verstand vernebeln. Vielleicht funktioniert dieses ansatzweise bedingungslose Lieben nur, weil man gerade unzurechnungsfähig ist.

Die Wirkung der Hormone lässt aber nach mit der Zeit. Und was bleibt dann?

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6. Juni 2014 um 10:17


Meine Liebe es gibt sehr viele Familien die ihren Sohn lange gedeckt haben, versteckt haben vor der Polizei aus liebe. Weil sie ihm helfen wollten, hofften etwas gradezubiegen was man nicht grad biegen kann.

Manche liebten ihren Sohn wahrscheinlich sogar noch als er sie umbrachte und starben mit gebrochenem Herzen, aber geliebt haben sie diese Person bis zu diesem Zeitpunkt trotzdem.

Dry dich enttäuschen zu müssen, aber auch bei diesem Thema gibt es nicht nur schwarz und weiß.

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6. Juni 2014 um 10:21


Ja dann haben sie dir nicht gut getan und du hast länger drüber nach gedacht und dich dann dazu entschlossen, aber du kannst mir nicht erzählen, dass du von jetzt auf nachher im Zeitraum einer Stunde oder eines Tages gesagt hast "So den liebe ich jetzt nicht mehr"

Wenn das so ist dann glaub mir hast du ein emotionales Problem und schottest deine Gefühle ab. Denn von jetzt auf nachher jmd nicht lieben zu können... Dann im ernst hast du denjenigen auch nicht geliebt


Ach glaubst du nicht? Du klingst für mich wie jmd der einen mit Downsyndrom anschaut als würde er von einem anderen Planeten kommen.
Ist das so?

Warum können Eltern missgebildete, pflegebedürftige Kinder lieben? Die sind auch für manche Leute abstoßend. Die sind auch krank im Kopf, wie Serienmörder auch. Trotzdem lieben sie sie.

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6. Juni 2014 um 10:25


Ich glaube nicht dass du Kindern dort unterstellen kannst dass sie etwas erwarten Klar sind sie happy dass du da bist weil sie wissen dass du hier einen Zweck erfüllen wirst. Sie fragen dich aber nicht "HEy baust du uns jetzt unseren Brunnen?" Nee sie gehen her schauen sich dein Haar an spielen mit dir oder erzählen ihre Lebensgeschichte.

Wir müssen ja nichtmal nach Afrika gehen. Ich wollte nur mal sagen das fremde auch bedingungslos lieben können.

Babys. Kleinere Kinder, sind zumeist auch an fremden interessiert. Das muss jetzt nicht liebe sein, aber sie sind schnell vertrauensselig und bist du ein paar Wochen mit ihnen unterwegs, weinen sie wenn du gehst...

Ich wollte nur darauf hinaus dass nicht immer Gegenleistung verlangt wird und darum geht es in dem Thema ja auch.

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6. Juni 2014 um 10:29
In Antwort auf lilian_12953535

...
Selbst wenn eine Person einen irgendwann bedingungslos liebt, weil sie den Wert in Dir erkannt hat, so kommt sie doch nur dorthin weil Du im Vorfeld die Bedingungen erfülltest. Ob man sie nun vor oder während der Beziehung bieten muss, ist doch kein großer Unterschied.

Darum denke ich weiterhin, dass es Nachfrage und Angebot ist.

Afrika hat teilweise wirklich humanistische Gegenden. Hab ich auch schon gehört. Gibt aber auch Gegenden, wo Du sofort erschossen und ausgeraubt wirst.

Dass ich "leer" bin, denke ich nicht wirklich. Nur braucht sich das, was ich habe vielleicht auf und so werde ich irgendwann die Nachfrage nicht mehr stillen können.


Es gibt keine Nachfrage Es gibt sie einfach nicht. Nicht so wie du es darstellst.

Ich hab in einem anderen Post schon gesagt manche fordern vom Partner gar nichts. AM Anfang musste man natürlich in Vorleistung treten um sich überhaupt kennen zu lernen, aber das ist normal und hat nichts damit zu tun dass man nicht bedingungslos liebt. Danach kann es Paare geben die sich so akzeptieren wie sie sind. Der eine muss nichts zusätzlich machen muss sich nicht ständig abrackern um dem anderen zu gefallen. Weil es einfach passt.

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6. Juni 2014 um 10:30


War wie gesagt auch nur ein Beispiel. Klar ist es nicht direkt liebe, aber ich mein dass es Bedingungslosigkeit gibt darauf wollte ich hinaus.

Du warst wohl in ziemlich komischen Gegenden^^ oder den falschen.

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6. Juni 2014 um 10:53

Man kann
einen Menschen auch unabhängig von seinen Verhaltensweisen sehr lieben - machmal führt ja sogar völlig unkontrolliertes Verhalten zu einer tieferen Bindung, als scheinbar "verdientes". Allerdings gebe ich dir in sofern recht, als dass der Mensch ( oder was auch immer ) etwas ein einem auslösen muss um Liebe zu "erzeugen".

Dass dies an Bedienungen im moralischen oder materialistischen Sinn etc. geschehen muss ( ist immer nett, sieht gut aus, hat viel Geld usw.), glaube ich jedoch nicht.

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6. Juni 2014 um 13:32

Missverständnis in der Begriffserklärung
Also so wie ich das sehe, gab es einfach nur Missverständnisse in der Begriffserklärung. Mit Bedingungsloser Liebe ist nicht wirklich Bedingung gemeint, sondern Mühe. Eine Beziehung in der man sich zu große Mühen machen musst, die scheitert irgendwann, während eine Beziehung, die auch ohne Mühen geht, gut auf Dauer funktioniert.

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6. Juni 2014 um 14:36

Angebot und Nachfrage
Viele meinten, das Konzept von Angebot und Nachfrage würde nicht zutreffen.

Ich denke, es trifft schon zu. Nur dass den Leuten es nicht bewusst ist. ZB weil sie es automatisch liefern und nie darauf kamen, dass es wichtig sein könnte oder das es etwas ist, was man gerne tut und man gar nicht als Angebot von sich wahrnimmt.

Würden die Sachen aber wegfallen, würde auch die Liebe wegfallen, die damit verbunden ist.

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