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Babylos - Was bewegt euch zu dieser Entscheidung?

20. Januar 2015 um 0:20

Es gibt hier ja denk ich mal einige leute die keine Kinder wollen. Was mich interessiert ist der grund dafür. Das ist nicht als kritik gemeint, jeder wie er will, ich will es nur gerne wissen. Bin mal gespannt auf eure antworten und ein paar meinungen wegen dem "warum" zu hören.

lg

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20. Januar 2015 um 1:11

Hart aber ehrlich
hast mich sogar zum schmunzeln gebracht

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20. Januar 2015 um 2:01

Hmm
Ich habe nicht wirklich Lust darauf.
Habe gern meine ruhe, meine Freiheit, spontan mal reisen, bilde mich gern weiter (Instrumente, sprachen, tanz etc.)
Will beruflich weiter und Tiere sind mir lieber als Menschen. Ich kann zwar gut mit Kindern, bin aber froh, wenn ich dann auch wieder ruhe habe.

Usw..

Ich hoffe mein Schalter legt sich auch noch um, bin nämlich ungeplant schwanger.

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20. Januar 2015 um 8:23

Mir fehlt dieses
mutter-gen völlig.
ich finde kinder gut, für etwa 10 minuten.
dann nerven sie mich sehr schnell. zu laut, zu fordernd, zu ansprucchsvoll.
das alles war mir schon sehr früh klar, so mit 17, 18 jahren war klar, dass ich nicht muttern werde.

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20. Januar 2015 um 8:30

Warum denn?
Muss man Kinder unbedingt automatisch toll und niedlich finden? Also ich als Mami kann sagen, dass Kinder auch (!) das sind, was Dir auf dieser Welt am effektivsten die Nerven in winzig kleine Fetzen reissen kann.

Muss man es unbedingt erstrebenswert finden, Kinder zu haben? Es ändert das ganze Leben. Im Job heisst es fortan: das sichere dem faszinierenderen vorziehen. Ab dem Kita-Alter, spätestens wenn die Kinder in die Schule kommen, ist es vorbei damit, für den nächsten Job in eine andere Stadt zu gehen, Tschüss Kosmopolit, Hallo Heimatgebundener.
Überhaupt: Beide Vollzeit geht nur, wenn man das Kind in eine Ganztags-Kita / -Schule gibt - so man in einer Gegend wohnt, wo diese Option überhaupt besteht - finde ich nicht, dass man das machen sollte, wenn man sich schon für ein Kind entscheidet. Also muss einer von beiden mindestens oder beide die beruflichen Wünsche zurückstecken. Für Menschen, die ihren Job mögen, ist das nicht nur Sonnenschein.

Spontanität? Schnell mal in die Stadt? Nun mit einem Baby hast Du schon einmal 30-45 min zu tun bis zur Wohnungstür. Von dem Vergnügen mit Kinderwagen durch öffentliche Verkehrsmittel und durch einige Läden zu kommen, ganz abgesehen. Auf dem Zifferblatt der Uhr stehen nur noch die Zonen, wo das Kind Ruhezeiten hat, die eingehalten werden sollten und die Zeiten, wo es aktiv ist.

Man übernimmt eine immense Verantwortung - jede Entscheidung in der Erziehung, in der Schule, bei der Auswahl der Schule, beim Lernen, beim Umgang mit dem Kind, in der Familie, ... kann Auswirkungen auf Jahrzehnte für den kleinen "neuen" Menschen haben und in jedem Falle haben diese Entscheidungen in Summe Auswirkungen auf Jahrzehnte. Da kann man ganz saftigen Schaden anrichten, auch wenn man es immer "nur gut meint". - Sollte man sich nicht genau überlegen, ob man das wirklich übernehmen möchte?

Sex mit dem Partner? Nun, mit einem Baby kein Problem. Später aber... Nun hinter verschlossenen Türen. Mal eben spontan um 11:15 Uhr in der Küche einen Quickie ist nicht mehr, wenn das Kind jederzeit mit dem Teddy in der Hand um die Ecke getapst kommen kann. Wenn man bei Sex eher in "Sessions" denkt als in 30min, wird es später ein echter Akt, den Akt mal hinzukriegen. Da fängt man dann an zu planen, wann man Sex haben kann. Hat ja auch biologische Folgen, bei vielen Frauen geht nach einer Geburt die Libido deutlich zurück - damit die Ehe / Beziehung glücklich bleibt, müssen da beide einiges tun, um das zu kompensieren.

Kurz: ein Kind ändert das ganze Leben - ja, Kinder sind eine Bereicherung, sie bringen Sonne ins Leben - aber ganz, ganz sicher nicht nur. Warum sollte das jeder erstrebenswert finden müssen?

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20. Januar 2015 um 10:34

Ja, der Schalter
Kann das nur bestätigen Und ich bin auch ein großer Fan davon, dass jede Mutti halt so mit ihren Kindern umgeht, wie es zu ihr passt. Die einen betütteln ihre gern so rundherum und wollen zumindest für die ersten Jahre gar nicht mehr viel anderes machen. Die anderen bleiben so unternehmungslustig wie vor dem Kind und es passt einfach so. Schaut mal das hier an http://blog.nancy-ebert.de/mit-dem-vw-bulli-durch-cornwall-nancy-auf-reisen - da ist ganz viel möglich
Grüßle, Cristina

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20. Januar 2015 um 11:41

Nun...
das finde ich alle mal besser, als mit irgendwelchem blauäugigen "Hach, Kinder sind ganz toll und so herrlich diese süssen Kleinen und das ist ja alles gar kein Problem, das kann man ja alles lösen, da muss man nur nicht egoistisch sein und mal auf ein paar Kleinigkeiten verzichten" heran zu gehen und sich nie Gedanken über negative Konsequenzen zu machen - denn die sind real immer da. Der eine empfindet sie stärker, der andere schwächer, aber ich glaube keine Sekunde, dass irgend eine Mami noch *nie* das Gefühl hatte, dass das mal einfach an dem einen oder anderen Tag zu viel war. Dass sie *nie* das Gefühl hatte, etwas zu vermissen. Dass es *nie* sein wird, dass sie für Kind und Familie auf Ihren Beruf verzichtet hat - und jetzt ernste Konsequenzen zu tragen hat, weil vielleicht so einfach nicht wieder zurück kann.

Nehmen wir mal das Beispiel Beruf: Elternzeit ist klar, da ist man geschützt - ich habe heute morgen in der ARD eine Reportage gesehen, wo schon recht deutlich wurde, dass das nicht automatisch unkündbar heisst - spätestens eben, wenn die Zeit herum ist gilt "wenn man dann jemanden los werden will, finden sich schon Wege".
Aber das sind auch max 3 Jahre. Danach sind noch so weitere 7 Jahre, wo man eigentlich nur Teilzeit (mit wachsenden Anteilen) arbeiten kann.
Wer Glück hat, hat einen Job und einen Arbeitgeber, wo man Lösungen finden kann, die für alle Beteiligten von Vorteil sind. Und wer kein Glück hat? Der hat halt Pech, nech?
Darüber soll man gefälligst nicht nachdenken, denn das ist falsch? Wenn es um Kinder geht, hat einen die eigene finanzielle Sicherheit - und damit die des Kindes - nicht zu interessieren, denn das wäre ja, ... hm, was wäre das denn? Wird sich schon zeigen, was sich ändert, wenn man weniger Geld durch den Teilzeit-Job und mehr Kosten für das Kind hat, reicht ja, wenn man es dann sieht? Wird sich schon zeigen, ob's Hartz IV nicht auch tut, wenn man eine Teilzeit-Stelle nur als Aufstocker oder in seinem Beruf gar nicht findet?
Oder dass man danach vielleicht wieder einen Job findet, aber keinen, den man gern macht, sondern einen, wo man sich jeden Tag auf Arbeit quält - mit allen Konsequenzen, die das für die Lebensqualität insgesamt - und auch für die Familie hat? Das ist absolut egal bzw. müsste es sein, denn man hat ja ein Kind und damit ist man automatisch glücklich mit seinem Leben, egal wie der Rest aussieht?
Für Erfüllung, Selbstbestätigung und das Gefühl, etwas tolles geschafft zu haben, reichen für alle Menschen die Kinder aus. Punkt. Wer das (auch) in seinem Beruf findet, macht etwas falsch. Punkt.

Also ich kann da nichts falsches daran finden, vorher eine Kosten- und Nutzenrechnung aufzumachen. Bei denen, die das versäumen und von Kosten überrascht werden, sind die Leidtragenden nämlich am ehesten die Kinder.
Ich finde es absolut richtig, sich vorher Gedanken zu machen, ob man mit den Konsequenzen umgehen kann und *möchte*. Es gibt sicher viele Menschen, für die das alles gar nicht so schlimm ist - so lange das eine durchdachte und reflektierte Ansicht ist, dass da für einen persönlich nichts schlimmes dran ist - prima, ich wünsche alles Glück der Welt mit dem kleinen Sonnenschein. Aber was ist mit den anderen? Sollen die lieber blauäugig reinschlittern? Fände ich falsch.

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20. Januar 2015 um 12:02

?
Echt jetzt, nur von denen, die kein Kind haben wollen? Die, die ein Kind haben möchten, sollten sich keine Gedanken darüber machen, welche Konsequenzen sich für sie daraus ergeben?!? Ich hoffe doch sehr, auch von den Paaren, die Kinder möchten, denken wenigstens einige vorher über die Konsequenzen nach.

Ich meinte die Kosten- und Nutzenrechnung im übrigen nicht nur finanziell, aber natürlich auch finanziell.

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20. Januar 2015 um 13:15

Danke
das mit der guten Mutter hoffe ich doch sehr
Aber dass das alles ganz automatisch ganz easy ist und es reicht "nicht egoistisch zu sein" würde ich eben nie sagen.

Abgesehen davon, dass ich finde, dass eine gute Portion Egoismus und der Fähigkeit, selbst auf das eigene Wohlfühlen zu achten, zu jedem gesunden Menschen gehört. Aber das ist ein anders Thema

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20. Januar 2015 um 16:35
In Antwort auf avarrassterne

Nun...
das finde ich alle mal besser, als mit irgendwelchem blauäugigen "Hach, Kinder sind ganz toll und so herrlich diese süssen Kleinen und das ist ja alles gar kein Problem, das kann man ja alles lösen, da muss man nur nicht egoistisch sein und mal auf ein paar Kleinigkeiten verzichten" heran zu gehen und sich nie Gedanken über negative Konsequenzen zu machen - denn die sind real immer da. Der eine empfindet sie stärker, der andere schwächer, aber ich glaube keine Sekunde, dass irgend eine Mami noch *nie* das Gefühl hatte, dass das mal einfach an dem einen oder anderen Tag zu viel war. Dass sie *nie* das Gefühl hatte, etwas zu vermissen. Dass es *nie* sein wird, dass sie für Kind und Familie auf Ihren Beruf verzichtet hat - und jetzt ernste Konsequenzen zu tragen hat, weil vielleicht so einfach nicht wieder zurück kann.

Nehmen wir mal das Beispiel Beruf: Elternzeit ist klar, da ist man geschützt - ich habe heute morgen in der ARD eine Reportage gesehen, wo schon recht deutlich wurde, dass das nicht automatisch unkündbar heisst - spätestens eben, wenn die Zeit herum ist gilt "wenn man dann jemanden los werden will, finden sich schon Wege".
Aber das sind auch max 3 Jahre. Danach sind noch so weitere 7 Jahre, wo man eigentlich nur Teilzeit (mit wachsenden Anteilen) arbeiten kann.
Wer Glück hat, hat einen Job und einen Arbeitgeber, wo man Lösungen finden kann, die für alle Beteiligten von Vorteil sind. Und wer kein Glück hat? Der hat halt Pech, nech?
Darüber soll man gefälligst nicht nachdenken, denn das ist falsch? Wenn es um Kinder geht, hat einen die eigene finanzielle Sicherheit - und damit die des Kindes - nicht zu interessieren, denn das wäre ja, ... hm, was wäre das denn? Wird sich schon zeigen, was sich ändert, wenn man weniger Geld durch den Teilzeit-Job und mehr Kosten für das Kind hat, reicht ja, wenn man es dann sieht? Wird sich schon zeigen, ob's Hartz IV nicht auch tut, wenn man eine Teilzeit-Stelle nur als Aufstocker oder in seinem Beruf gar nicht findet?
Oder dass man danach vielleicht wieder einen Job findet, aber keinen, den man gern macht, sondern einen, wo man sich jeden Tag auf Arbeit quält - mit allen Konsequenzen, die das für die Lebensqualität insgesamt - und auch für die Familie hat? Das ist absolut egal bzw. müsste es sein, denn man hat ja ein Kind und damit ist man automatisch glücklich mit seinem Leben, egal wie der Rest aussieht?
Für Erfüllung, Selbstbestätigung und das Gefühl, etwas tolles geschafft zu haben, reichen für alle Menschen die Kinder aus. Punkt. Wer das (auch) in seinem Beruf findet, macht etwas falsch. Punkt.

Also ich kann da nichts falsches daran finden, vorher eine Kosten- und Nutzenrechnung aufzumachen. Bei denen, die das versäumen und von Kosten überrascht werden, sind die Leidtragenden nämlich am ehesten die Kinder.
Ich finde es absolut richtig, sich vorher Gedanken zu machen, ob man mit den Konsequenzen umgehen kann und *möchte*. Es gibt sicher viele Menschen, für die das alles gar nicht so schlimm ist - so lange das eine durchdachte und reflektierte Ansicht ist, dass da für einen persönlich nichts schlimmes dran ist - prima, ich wünsche alles Glück der Welt mit dem kleinen Sonnenschein. Aber was ist mit den anderen? Sollen die lieber blauäugig reinschlittern? Fände ich falsch.


Absolut!

Ich finde, wer Mutter/Vater/Eltern wird, sollte sich vorher klar machen, dass er für dieses Kind sogar vom Gesetz her 25 Jahre lang unterhaltspflichtig ist!

Und wer das nicht gewährleisten oder sich zumindest aus der aktuellen finanziellen Situation her vorstellen kann, dem hilft auch noch so viel Kinderliebe nichts.

Es scheinen sich wohl Viele nicht vorstellen zu können, dass manche Paare trotz beide Vollzeit berufstätig nur wenig Geld haben.

Oder einer keinen Job findet (der ihn auch erfüllt).

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20. Januar 2015 um 20:48

Nabend...
weisst Du Pac, ich wäre unglaublich gern Deiner Meinung. Naja, in diesem Falle zumindest.

Leider ist es so, dass ich eine feste Bezugsperson hatte. Meine Mutter. Gefolgt von meinen Grosseltern, auch konstante feste Bezugspersonen. Eltern die mich geliebt haben und mich wohl auch noch lieben. Großeltern, die mich bis zu ihrem Tode sehr geliebt haben und die ich bis zu ihrem Tode sehr geliebt habe. Eltern, die immer nur das beste für mich wollten, dass es mir gut geht und ich später ein gutes Leben habe. Ich wurde nie missbraucht, nie misshandelt, nie vernachlässigt - zumindest nicht in einem Sinne, den man als rechtlich relevant betrachten würde. Sie hatten einen klaren Kinderwunsch, ich war kein "Unfall".

Ich habe richtige Probleme, mich emotional an etwas oder jemanden zu binden, zuzulassen, dass mir etwas oder jemand so wichtig wird, dass es / er / sie ... mir über ein starkes "Ziepen" hinaus fehlen würde, sollte es verschwinden - und das wird schlimmer, wenn es doch geschieht, dass mir jemand / etwas wichtig wird, nicht besser. Bis hin zu richtig starken Bindungsängsten, die auch nach gut über 15 Jahren glücklicher Beziehung bzw Ehe immer und immer wieder hochkochen.
Ich habe massive Probleme, Geschenke anzunehmen. Auch von Freunden, von meinem Partner. Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke samt Geburtstagsglückwünschen sind bis heute der absolute Horror für mich. Klingt trivial. Aber wenn Du ein paar mal in das Gesicht von jemandem gesehen hast, der Dir eine Freude machen will und einen massiven Fluchtrelex samt dicken Unwohlsein ausgelöst hat, weisst Du, dass es das nicht ist. Ich verletze den anderen damit. Nicht wenig, üblicher Weise. Da kann ich 10x erklären, dass das weder mit dieser Person noch mit dem Geschenk, sondern nur mit mir zu tun hat - es trifft denjenigen. Verschenken kann ich, aber ich blocke jeden Dank ab und ich drehe es so, dass ich nicht da bin, wenn das Geschenk geöffnet wird.
Sind nur zwei Beispiele. Davon gibt es mehr und die lassen sich auf meine Kindheit zurückführen. Alle.
Davon, was von meiner Liste an psych. Krankheiten darauf zurück zu führen ist - darüber streiten sich die Gelehrten, ehrlich gesagt: ich weiss es nicht, aber ich schliesse es nicht mehr aus.
Nun war ich oft genug in Krankenhäusern und / oder Therapien, bin im Internet zu solchen Themen aktiv, dass ich inzwischen weiss, dass ich damit alles andere als ein Einzelfall bin.
Ich bin so gut wie 40 - also ja, Jahrzehnte lang. Seit so 15 Jahren aktiv und ständig im Kampf mit mir selbst, um diese Verhaltens- und Reaktionsmuster endlich irgendwie loszuwerden / aufzulösen / abzustellen. Es ist unglaublich schwierig, es geht gaaaaaaaaaaaanz langsam voran und immer wieder auch ein gutes Sütck zurück. Wenn Du das nicht kennst und es Dir nicht vorstellen kannst: Ich beneide Dich über jedes Mass hinaus, was Worte ausdrücken können darum.

Leider ist es auch so, dass ich auf das "gute Sozialsystem" schon zurückgreifen musste. Ja, wenn man nicht irgend welchen anderen groben Mist baut, hat man das lebensnotwendige zusammen und eine Wohnung. Bücher auch, gibt ja immer die für 2 Euro. Aber es liegt in der Natur der Sache, dass das nichts ist, womit man ein zufriedenes und glückliches Leben führen kann - wäre ja so gar nicht Sinn der (ursprünglichen) Sache. Nun rate mal: wie glücklich sind Kinder von unzufriedenen und unglücklichen Eltern? Alles klar, wenn sie nur eine feste Bezugsperson haben, wie glücklich diese Person auch immer mit dem eigenen Leben ist? Glaub ich nicht. Kein bißchen.

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20. Januar 2015 um 21:59
In Antwort auf avarrassterne

Nabend...
weisst Du Pac, ich wäre unglaublich gern Deiner Meinung. Naja, in diesem Falle zumindest.

Leider ist es so, dass ich eine feste Bezugsperson hatte. Meine Mutter. Gefolgt von meinen Grosseltern, auch konstante feste Bezugspersonen. Eltern die mich geliebt haben und mich wohl auch noch lieben. Großeltern, die mich bis zu ihrem Tode sehr geliebt haben und die ich bis zu ihrem Tode sehr geliebt habe. Eltern, die immer nur das beste für mich wollten, dass es mir gut geht und ich später ein gutes Leben habe. Ich wurde nie missbraucht, nie misshandelt, nie vernachlässigt - zumindest nicht in einem Sinne, den man als rechtlich relevant betrachten würde. Sie hatten einen klaren Kinderwunsch, ich war kein "Unfall".

Ich habe richtige Probleme, mich emotional an etwas oder jemanden zu binden, zuzulassen, dass mir etwas oder jemand so wichtig wird, dass es / er / sie ... mir über ein starkes "Ziepen" hinaus fehlen würde, sollte es verschwinden - und das wird schlimmer, wenn es doch geschieht, dass mir jemand / etwas wichtig wird, nicht besser. Bis hin zu richtig starken Bindungsängsten, die auch nach gut über 15 Jahren glücklicher Beziehung bzw Ehe immer und immer wieder hochkochen.
Ich habe massive Probleme, Geschenke anzunehmen. Auch von Freunden, von meinem Partner. Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke samt Geburtstagsglückwünschen sind bis heute der absolute Horror für mich. Klingt trivial. Aber wenn Du ein paar mal in das Gesicht von jemandem gesehen hast, der Dir eine Freude machen will und einen massiven Fluchtrelex samt dicken Unwohlsein ausgelöst hat, weisst Du, dass es das nicht ist. Ich verletze den anderen damit. Nicht wenig, üblicher Weise. Da kann ich 10x erklären, dass das weder mit dieser Person noch mit dem Geschenk, sondern nur mit mir zu tun hat - es trifft denjenigen. Verschenken kann ich, aber ich blocke jeden Dank ab und ich drehe es so, dass ich nicht da bin, wenn das Geschenk geöffnet wird.
Sind nur zwei Beispiele. Davon gibt es mehr und die lassen sich auf meine Kindheit zurückführen. Alle.
Davon, was von meiner Liste an psych. Krankheiten darauf zurück zu führen ist - darüber streiten sich die Gelehrten, ehrlich gesagt: ich weiss es nicht, aber ich schliesse es nicht mehr aus.
Nun war ich oft genug in Krankenhäusern und / oder Therapien, bin im Internet zu solchen Themen aktiv, dass ich inzwischen weiss, dass ich damit alles andere als ein Einzelfall bin.
Ich bin so gut wie 40 - also ja, Jahrzehnte lang. Seit so 15 Jahren aktiv und ständig im Kampf mit mir selbst, um diese Verhaltens- und Reaktionsmuster endlich irgendwie loszuwerden / aufzulösen / abzustellen. Es ist unglaublich schwierig, es geht gaaaaaaaaaaaanz langsam voran und immer wieder auch ein gutes Sütck zurück. Wenn Du das nicht kennst und es Dir nicht vorstellen kannst: Ich beneide Dich über jedes Mass hinaus, was Worte ausdrücken können darum.

Leider ist es auch so, dass ich auf das "gute Sozialsystem" schon zurückgreifen musste. Ja, wenn man nicht irgend welchen anderen groben Mist baut, hat man das lebensnotwendige zusammen und eine Wohnung. Bücher auch, gibt ja immer die für 2 Euro. Aber es liegt in der Natur der Sache, dass das nichts ist, womit man ein zufriedenes und glückliches Leben führen kann - wäre ja so gar nicht Sinn der (ursprünglichen) Sache. Nun rate mal: wie glücklich sind Kinder von unzufriedenen und unglücklichen Eltern? Alles klar, wenn sie nur eine feste Bezugsperson haben, wie glücklich diese Person auch immer mit dem eigenen Leben ist? Glaub ich nicht. Kein bißchen.

Jetzt hab ich...
... auf den einen Teil emotional so stark reagiert, dass ich den anderen vergessen habe...

Kennst Du denn Leute, die im Vorfeld die Konsequenzen eines Kindes bedachten?
=> ja. Meinen Mann und mich beispielsweise.
Nein, alle Konsequenzen hätte ich nie abschätzen können. In unserem Falle noch nicht einmal, wenn es nicht das erste Kind gewesen wäre.

Aber einige schon. Zum Beispiel die beruflichen. In meiner Firma jetzt gibt es wunderbare Möglichkeiten, in Teilzeit zu arbeiten. Auch so, dass man die Teilzeit noch auf Vormittag und abends aufteilt.
In der Firma, wo ich vorher gearbeitet habe, war es so, dass das nicht eine Firma war, sondern mehrere mit dem gleichen Eigentümer. Nie mehr als 14 in einer Firma (die magische Grenze waren damals 15) und wenn da irgend was war dann wurde auch mal schnell die Firma geschlossen und eine neue geöffnet, in der offiziellen, die das Produkt verkaufte, waren eh nur die GF.
Ganz ehrlich: damit, meinen Beruf zu verlieren - und das ist als Informatiker mit 3 Jahren Berufpause jetzt schon eine reale Überlegung - hätte ich nicht glücklich leben können und wollen. Mit Teilzeit Beruf und Teilzeit-Hausfrau... nein, kann ich auch nicht. Also genau genommen: will ich nicht. Ich bin als Hausfrau mies und glücklich werde ich damit auch nicht. Mit oder ohne Kind. Noch nicht mal aus finanziellen Gründen, um es gesagt zu haben, jetzt bin ich ja auch Alleinverdiener und es passt.
Entscheiden wir uns für ein Kind, geht es aber nicht ohne dass einer die erste Zeit ganz und danach teilweise zu Hause ist - nach unserem Verständnis zumindest. Kind geht um 6 Uhr und kommt um 18 Uhr "nach Hause" ist für mich keine Option. Also war die Frage, ob mein Mann das übernehmen kann - und will. Hat er getan und tut er noch - und ich weiss verdammt genau, dass ihm sein Beruf auch fehlt und zu oft verdammt stark.
Auch was das Thema Erziehung usw. und die Konsequenzen für das Kind angeht. Bin ich / sind wir in der Lage, zumindest einiger Massen sicher zu sein, dass wir so etwas nicht wiederholen? Kann ich mit meinen eigenen Krankheiten eine gute Mutter sein? Geht das? Ist es nicht nur irgendwie zu schaffen, sondern auch so, dass wir eine glückliche Familie sein werden?
Ja, über diese und manch andere Dinge haben wir uns vor der *Entscheidung* für ein Kind sehr gründlich und bewusst Gedanken gemacht.

Dass was ich unten zum Sex geschrieben habe, hatten wir so zum Beispiel nicht bedacht. Hat sich aber als alles andere als unwesentlich herausgestellt

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21. Januar 2015 um 1:05

Du
hat insoweit Recht, dass man nicht in die Zukunft blicken kann.

Allerdings kann man den Status Quo analysieren. Bei einem befristeten Arbeitsvertrag, Dauerzoff am Arbeitsplatz, Umorientierungswünschen etc. ist es doch klar, dass man den Job nicht in 25 oder auch 27 Jahren behalten wird!

Und wenn man jetzt schon zu wenig zum Leben hat, nur als Paar, dann finde ich es auch destruktiv, ein Baby zu bekommen.

Hast Du mal von "Sozialhilfe" gelebt?
Ich musste diese Erfahrung leider machen und ich kann jedem versichern: Es reicht hinten und vorne nicht! Der Staat will nämlich auch sparen und setzt daher gerne Fantasiebeträge an.

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21. Januar 2015 um 1:18

Ich
empfinde kinder derzeit als zu große Einschränkung. Nicht nur finanziell, sondern auch in puncto Reisen/Spontaneität.

Mein Mann findet es schrecklich, wie kleine kinder einem am Rockzipfel kleben.
Der braucht auch mal seine Ruhephasen, sprich Stille.

Wir haben kinderkriegen noch nicht definitiv ausgeschlossen; sind auch noch keine 30.

Vielleicht kommt eines Tages die Erleuchtung, ich hoffe, bei beiden gleichzeitig
Vielleicht aber auch nicht und wir wollen weiterhin unser Leben uneingeschränkt leben bzw. nur mit den Einschränkungen, die man nicht abwehren kann (Arbeitgeber, Staat...).

Du stellst die Frage, warum babylos. Diesen Zustand zu ändern, bedarf einigem Aufwand.
Du könntest auch genauso gut fragen, warum ein Baby.
Ich vermute, Du hast das nicht böse gemeint.

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21. Januar 2015 um 9:02
In Antwort auf avarrassterne

Nabend...
weisst Du Pac, ich wäre unglaublich gern Deiner Meinung. Naja, in diesem Falle zumindest.

Leider ist es so, dass ich eine feste Bezugsperson hatte. Meine Mutter. Gefolgt von meinen Grosseltern, auch konstante feste Bezugspersonen. Eltern die mich geliebt haben und mich wohl auch noch lieben. Großeltern, die mich bis zu ihrem Tode sehr geliebt haben und die ich bis zu ihrem Tode sehr geliebt habe. Eltern, die immer nur das beste für mich wollten, dass es mir gut geht und ich später ein gutes Leben habe. Ich wurde nie missbraucht, nie misshandelt, nie vernachlässigt - zumindest nicht in einem Sinne, den man als rechtlich relevant betrachten würde. Sie hatten einen klaren Kinderwunsch, ich war kein "Unfall".

Ich habe richtige Probleme, mich emotional an etwas oder jemanden zu binden, zuzulassen, dass mir etwas oder jemand so wichtig wird, dass es / er / sie ... mir über ein starkes "Ziepen" hinaus fehlen würde, sollte es verschwinden - und das wird schlimmer, wenn es doch geschieht, dass mir jemand / etwas wichtig wird, nicht besser. Bis hin zu richtig starken Bindungsängsten, die auch nach gut über 15 Jahren glücklicher Beziehung bzw Ehe immer und immer wieder hochkochen.
Ich habe massive Probleme, Geschenke anzunehmen. Auch von Freunden, von meinem Partner. Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke samt Geburtstagsglückwünschen sind bis heute der absolute Horror für mich. Klingt trivial. Aber wenn Du ein paar mal in das Gesicht von jemandem gesehen hast, der Dir eine Freude machen will und einen massiven Fluchtrelex samt dicken Unwohlsein ausgelöst hat, weisst Du, dass es das nicht ist. Ich verletze den anderen damit. Nicht wenig, üblicher Weise. Da kann ich 10x erklären, dass das weder mit dieser Person noch mit dem Geschenk, sondern nur mit mir zu tun hat - es trifft denjenigen. Verschenken kann ich, aber ich blocke jeden Dank ab und ich drehe es so, dass ich nicht da bin, wenn das Geschenk geöffnet wird.
Sind nur zwei Beispiele. Davon gibt es mehr und die lassen sich auf meine Kindheit zurückführen. Alle.
Davon, was von meiner Liste an psych. Krankheiten darauf zurück zu führen ist - darüber streiten sich die Gelehrten, ehrlich gesagt: ich weiss es nicht, aber ich schliesse es nicht mehr aus.
Nun war ich oft genug in Krankenhäusern und / oder Therapien, bin im Internet zu solchen Themen aktiv, dass ich inzwischen weiss, dass ich damit alles andere als ein Einzelfall bin.
Ich bin so gut wie 40 - also ja, Jahrzehnte lang. Seit so 15 Jahren aktiv und ständig im Kampf mit mir selbst, um diese Verhaltens- und Reaktionsmuster endlich irgendwie loszuwerden / aufzulösen / abzustellen. Es ist unglaublich schwierig, es geht gaaaaaaaaaaaanz langsam voran und immer wieder auch ein gutes Sütck zurück. Wenn Du das nicht kennst und es Dir nicht vorstellen kannst: Ich beneide Dich über jedes Mass hinaus, was Worte ausdrücken können darum.

Leider ist es auch so, dass ich auf das "gute Sozialsystem" schon zurückgreifen musste. Ja, wenn man nicht irgend welchen anderen groben Mist baut, hat man das lebensnotwendige zusammen und eine Wohnung. Bücher auch, gibt ja immer die für 2 Euro. Aber es liegt in der Natur der Sache, dass das nichts ist, womit man ein zufriedenes und glückliches Leben führen kann - wäre ja so gar nicht Sinn der (ursprünglichen) Sache. Nun rate mal: wie glücklich sind Kinder von unzufriedenen und unglücklichen Eltern? Alles klar, wenn sie nur eine feste Bezugsperson haben, wie glücklich diese Person auch immer mit dem eigenen Leben ist? Glaub ich nicht. Kein bißchen.


Interessant, dass Du hier zugibst, Bindungsängste zu haben, aber in dem Thread, wo ER eine gemeinsame Wohnung ablehnt, Dich als völlig normal hinstellst.

Nichts gegen Dich oder Deine Probleme, aber ich schrieb bereits dort, dass so ein hohes Distanzbedürfnis definitiv nicht normal/durchschnittlich ist.

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21. Januar 2015 um 9:43
In Antwort auf heartsease


Interessant, dass Du hier zugibst, Bindungsängste zu haben, aber in dem Thread, wo ER eine gemeinsame Wohnung ablehnt, Dich als völlig normal hinstellst.

Nichts gegen Dich oder Deine Probleme, aber ich schrieb bereits dort, dass so ein hohes Distanzbedürfnis definitiv nicht normal/durchschnittlich ist.


das habe ich in diesem Forum schon zig Mal "zugegeben" - oder anders gesagt: ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, sondern zu Bindungsängsten schon oft geschrieben. Du liest nur anscheinend Threads zu Bindungsängsten / Verlustängsten nicht.

Ja, es gehört sicherlich dazu, dass ich keine super engen Beziehungen führen könnte, in dem Masse, wie ich das in Beziehungen bevorzuge, ist es aber auch bei vielen anderen ganz normalen Menschen der Fall.

Wenn meine Bindungsängste gerade mal wieder hoch kochen, ist das tatsächlich etwas GANZ anderes. Ich versuche es mal mit einer kurzen Erklärung:
1) es sind Schübe bzw. "Anfälle", Panikattacken. Es gibt das alltägliche, das ist das, wo ich tatsächlich unleidlich werde, wenn ich nicht auch mal allein bin und wo ich die anderen Perspektiven, Anregungen, Impulse aus dem brauche, was mein Partner nicht mit mir und ich nicht mit ihm unternehme - und es gibt die Zeit, wo die Bindungsangst hochkommt. Letzteres ist 3-5 mal im Jahr für Stunden bis Tage, je nach dem, wie schnell ich es wieder unter Kontrolle habe. Man spricht hier von "Triggern" - ein Begriff, den man in der Psychologie für einzelne äussere Impulse verwendet. Das können Bilder, Situationen, bis hin zu einzelnen Worten sein, die den Schalter umlegen und eine Panikattacke auslösen. Je nach dem, wie gut man gelernt hat mit einer Angststörung umzugehen, legen die den Schalter häufiger oder seltener um und man bekommt die Ausnahme-Situation schneller oder langsamer wieder unter Kontrolle, aber das ist ein Trip, nicht die "Normalität" - im anderen Thread ging es um die Normalität.

2) es ist abgrundtief irrational. Man fühlt sich gefangen, obwohl man, auch in dieser Situation, ganz, ganz genau weiss, dass man es definitiv nicht ist. Wie bei Platzangst. Man fühlt sich, als würde man ersticken und keine Luft bekommen - weiss aber, dass die faktisch auf jeden Fall da ist und rein physikalisch / biologisch der Sauerstoff völlig ausreicht.
Das hat mit "ich fühle mich wohler in einer Beziehung, wenn man nicht alles gemeinsam tut" und "ich brauche ab und an Zeit für mich allein" nichts zu tun sondern damit, dass man das, was man hat, was ist, gar nicht mehr wahrnimmt, der Verstand komplett offline geht und die Ängste die Kontrolle übernehmen - in einem reinen Spiegelkabinett. Nichts von dem, was man erlebt und worauf man reagiert, ist real. Nichts.
Hingegen ist es sehr wohl real, dass ich auch Zeit ohne meinen Partner verbringen möchte (und auch möchte, dass er Zeit ohne mich verbringt) und auch ab und an allein sein können muss. Das hat einen realen und rationalen Hintergrund.

Verlustangst ist dem sehr ähnlich - nur eben mit umgekehrtem Vorzeichen. Bei Menschen mit Verlustangst ist es genau so. Meistens HABEN sie genau das, was sie wollen. Einen liebenden Partner, dem sie überaus wichtig sind und die (relative) Sicherheit, dass das auch so bleibt - sie können das nur nicht wahrnehmen. Statt dessen suchen sie verzweifelt nach Beweisen, die sie ebenfalls nicht wahrnehmen oder die wie bei einer Drogen niemals genug sein können.
Menschen mit Verlustangst ziehen im Übrigen natürlich Beziehungen vor, in denen man möglichst alles mit dem Partner gemeinsam macht und so viel Zeit wie möglich zusammen verbringt und sie möchten am liebsten jede Sekunde mit dem Partner verbringen - kann ich daraus jetzt schliessen, dass Du Verlustängste hast oder lieber doch, dass das Beziehungsmuster, was Du vorziehst, an sich auch normal ist?

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21. Januar 2015 um 10:33

Ich...
...habe bisher immer rein rationale Gründe angegeben, warum ich keine Kinder will:

- befristete Arbeitsverträge
- zu wenig Gehalt
- schlechte Möglichkeiten der Kinderbetreuung
- nicht den richtigen Partner
- ...

Mittlerweile sind jedoch die perfekten Rahmenbedingungen zur Familienplanung vorhanden (fester Job, gutes Gehalt, familienfreundliches Unternehmen mit eigener KiTa, glückliche Beziehung) und ich muss mir eingestehen, dass o.g. Gründe nur vorgeschoben waren.

Ich MÖCHTE einfach keine Kinder und Punkt. Das war es schon. Und zwar um der Sache selbst willen. Da ist einfach kein Wunsch vorhanden, keine Sehnsucht danach. Mein Leben ist perfekt, wie es ist. Ich möchte weiterhin meinem Job nachgehen, reisen und Zeit für meinen Partner, meine Familie und Freunde haben.

Ob sich das irgendwann noch einmal ändert, weiß ich nicht.



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21. Januar 2015 um 11:22

Ich
Find die Diskussion super. Keine Anfeindungen trotz unterschiedlicher Meinungen.
Ich muss sagen, meiner Meinung nach spielen auch viele nicht rationale Gründe eine Rolle. Ich hatte einen Verlobten in einer 10jährigen Beziehung, ein Haus mit Garten, einen festen Job im öffentlichen Dienst. Aber Kinder.. Es fühlte sich nicht richtig an.

Jetzt bin ich extrem viel am arbeiten, in einer zusätzlichen Ausbildung und halte mich mit 3 Jobs über Wasser. Mit meinem Freund bin ich seit 8 Monaten zusammen. Und nun wär ich gern schwanger.
Ich glaube, vielleicht ist es auch nicht immer eine eigene Entscheidung, sondern auch hormonell, charakterlich, genetisch, lerngeschichtlich oder sonst wie beeinflusst. Kein Interesse, kein wunsch, keine Motivation.
Ich werd wohl auch nie Fußballfan werden..

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21. Januar 2015 um 12:28
In Antwort auf avarrassterne


das habe ich in diesem Forum schon zig Mal "zugegeben" - oder anders gesagt: ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, sondern zu Bindungsängsten schon oft geschrieben. Du liest nur anscheinend Threads zu Bindungsängsten / Verlustängsten nicht.

Ja, es gehört sicherlich dazu, dass ich keine super engen Beziehungen führen könnte, in dem Masse, wie ich das in Beziehungen bevorzuge, ist es aber auch bei vielen anderen ganz normalen Menschen der Fall.

Wenn meine Bindungsängste gerade mal wieder hoch kochen, ist das tatsächlich etwas GANZ anderes. Ich versuche es mal mit einer kurzen Erklärung:
1) es sind Schübe bzw. "Anfälle", Panikattacken. Es gibt das alltägliche, das ist das, wo ich tatsächlich unleidlich werde, wenn ich nicht auch mal allein bin und wo ich die anderen Perspektiven, Anregungen, Impulse aus dem brauche, was mein Partner nicht mit mir und ich nicht mit ihm unternehme - und es gibt die Zeit, wo die Bindungsangst hochkommt. Letzteres ist 3-5 mal im Jahr für Stunden bis Tage, je nach dem, wie schnell ich es wieder unter Kontrolle habe. Man spricht hier von "Triggern" - ein Begriff, den man in der Psychologie für einzelne äussere Impulse verwendet. Das können Bilder, Situationen, bis hin zu einzelnen Worten sein, die den Schalter umlegen und eine Panikattacke auslösen. Je nach dem, wie gut man gelernt hat mit einer Angststörung umzugehen, legen die den Schalter häufiger oder seltener um und man bekommt die Ausnahme-Situation schneller oder langsamer wieder unter Kontrolle, aber das ist ein Trip, nicht die "Normalität" - im anderen Thread ging es um die Normalität.

2) es ist abgrundtief irrational. Man fühlt sich gefangen, obwohl man, auch in dieser Situation, ganz, ganz genau weiss, dass man es definitiv nicht ist. Wie bei Platzangst. Man fühlt sich, als würde man ersticken und keine Luft bekommen - weiss aber, dass die faktisch auf jeden Fall da ist und rein physikalisch / biologisch der Sauerstoff völlig ausreicht.
Das hat mit "ich fühle mich wohler in einer Beziehung, wenn man nicht alles gemeinsam tut" und "ich brauche ab und an Zeit für mich allein" nichts zu tun sondern damit, dass man das, was man hat, was ist, gar nicht mehr wahrnimmt, der Verstand komplett offline geht und die Ängste die Kontrolle übernehmen - in einem reinen Spiegelkabinett. Nichts von dem, was man erlebt und worauf man reagiert, ist real. Nichts.
Hingegen ist es sehr wohl real, dass ich auch Zeit ohne meinen Partner verbringen möchte (und auch möchte, dass er Zeit ohne mich verbringt) und auch ab und an allein sein können muss. Das hat einen realen und rationalen Hintergrund.

Verlustangst ist dem sehr ähnlich - nur eben mit umgekehrtem Vorzeichen. Bei Menschen mit Verlustangst ist es genau so. Meistens HABEN sie genau das, was sie wollen. Einen liebenden Partner, dem sie überaus wichtig sind und die (relative) Sicherheit, dass das auch so bleibt - sie können das nur nicht wahrnehmen. Statt dessen suchen sie verzweifelt nach Beweisen, die sie ebenfalls nicht wahrnehmen oder die wie bei einer Drogen niemals genug sein können.
Menschen mit Verlustangst ziehen im Übrigen natürlich Beziehungen vor, in denen man möglichst alles mit dem Partner gemeinsam macht und so viel Zeit wie möglich zusammen verbringt und sie möchten am liebsten jede Sekunde mit dem Partner verbringen - kann ich daraus jetzt schliessen, dass Du Verlustängste hast oder lieber doch, dass das Beziehungsmuster, was Du vorziehst, an sich auch normal ist?

Bindung & Verlust
Platzangst habe ich in sehr engen Räumen, z.B. im kölner Dom. Ich möchte auch nicht durch eine Höhle kriechen müssen oder so.

Als Asthmatiker steht man auch so einige Ängste durch.
Nur, dass dabei die Gefahr nicht nur eingebildet ist...

Ich weiß nicht, was Du meinst.
Mein Mann & ich sehen uns jeden Tag mindestens 10h nicht. Abends beschäftigen wir uns oft getrennt. Ich lese sehr gerne und wenn man so richtig in ein Buch vertieft ist, kann man keine Gespräche führen.

Ich fahre alleine zu meinem Pferd, auch am Wochenende.
Das liegt einfach daran, dass Reiten schon immer mein Hobby war und ich mein Pferd schon seit fast 16 Jahren besitze.
Das Pferd war also quasi vor meinem Mann da.
Er hat kein Problem damit, aber er möchte selbst nicht reiten lernen. Selten kommt er mit in den Stall.
Wenn er mitkommt, dann aber auch nur, wenn ich keine Ausreitverabredung habe.

Ich weiß also nicht, weshalb Du mein "Beziehungsmuster" extrem findest.

Ich klette nicht an meinem Mann und Pferd, Freundinnen und andere Interessen sind mir wichtig.

Aber natürlich ist mir die Zeit mit meinem Mann ebenfalls wichtig!
Natürlich sprechen wir uns ab und nehmen uns bewusst Zeit füreinander.

Ich würde aber nie so weit gehen und sagen: "Ich brauche jetzt 2h Ruhe vor meinem Mann."
Die Zeit mit ihm ist neben der mit meinem Pferd definitiv die schönste und entspannendste.

Freundinnen stressen oft rum, machen sich einen kopf über völlig absurde Dinge etc.

Ich kann nichts Ungewöhnliches an meinem Nähebedürfnis finden.
Ich kenne Extremeres, in beide Richtungen.
Eigentlich kenne ich gar keine Langzeitpärchen, die nicht gerne Zeit miteinander verbringen.

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21. Januar 2015 um 12:35
In Antwort auf heartsease

Bindung & Verlust
Platzangst habe ich in sehr engen Räumen, z.B. im kölner Dom. Ich möchte auch nicht durch eine Höhle kriechen müssen oder so.

Als Asthmatiker steht man auch so einige Ängste durch.
Nur, dass dabei die Gefahr nicht nur eingebildet ist...

Ich weiß nicht, was Du meinst.
Mein Mann & ich sehen uns jeden Tag mindestens 10h nicht. Abends beschäftigen wir uns oft getrennt. Ich lese sehr gerne und wenn man so richtig in ein Buch vertieft ist, kann man keine Gespräche führen.

Ich fahre alleine zu meinem Pferd, auch am Wochenende.
Das liegt einfach daran, dass Reiten schon immer mein Hobby war und ich mein Pferd schon seit fast 16 Jahren besitze.
Das Pferd war also quasi vor meinem Mann da.
Er hat kein Problem damit, aber er möchte selbst nicht reiten lernen. Selten kommt er mit in den Stall.
Wenn er mitkommt, dann aber auch nur, wenn ich keine Ausreitverabredung habe.

Ich weiß also nicht, weshalb Du mein "Beziehungsmuster" extrem findest.

Ich klette nicht an meinem Mann und Pferd, Freundinnen und andere Interessen sind mir wichtig.

Aber natürlich ist mir die Zeit mit meinem Mann ebenfalls wichtig!
Natürlich sprechen wir uns ab und nehmen uns bewusst Zeit füreinander.

Ich würde aber nie so weit gehen und sagen: "Ich brauche jetzt 2h Ruhe vor meinem Mann."
Die Zeit mit ihm ist neben der mit meinem Pferd definitiv die schönste und entspannendste.

Freundinnen stressen oft rum, machen sich einen kopf über völlig absurde Dinge etc.

Ich kann nichts Ungewöhnliches an meinem Nähebedürfnis finden.
Ich kenne Extremeres, in beide Richtungen.
Eigentlich kenne ich gar keine Langzeitpärchen, die nicht gerne Zeit miteinander verbringen.

Nfc
hatte ich Dir alles schon beantwortet und ist hier hoffnungslos OT

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22. Januar 2015 um 16:00

Gut, aber...
...ich wage zu behaupten, dass in 9 von 10 Fällen eben Mami statt Papi zu Hause bleibt und das kranke Kind pflegt. Typisch deutsch ist dieses Denken aber (leider!) schon...

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22. Januar 2015 um 18:54

Sehr drastisch ausgedrückt...
...aber ich habe einige Freundinnen, die Mütter sind, und jede von ihnen gibt zu, sehr mit den körperlichen/ästhetischen Folgen der Schwangerschaft(en) zu hadern.

Eine meinte mal, dass sie sehr wohl weiß, dass der Zahn der Zeit so oder so nicht vor ihr Halt gemacht hätte, aber das hätte bitte nicht schon jetzt [mit 29] sein müssen.

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23. Januar 2015 um 15:29

Es darf...
... sich nicht lohnen, keine Kinder zu haben! - Was ist denn das für eine vermessene Aussage!?

Was ist mit Ehepaaren, die vergebens versuchen, ein Kind zu adoptieren?? Hast DU eine Ahnung, wie langwierig dieser Prozess ist und welche Fragen Fragen auf die Paare zukommen?? Um am Ende auf einer Warteliste zu landen, die ewig lang ist...?!

Die Entscheidung FÜR ein Kind wird den Menschen hierzulande eher erschwert als erleichtert. Was ist, wenn man zwar genug Geld für sich hat, ausreichend gut leben kann, aber es eben nicht reichen würde, ein Kind mitzuversorgen - trotz 200 Euro Kindergeld. Was von monatlichen Gehalt übrigbleibt, wird bis dato in private Rente gesteckt bzw. angelegt. Würde ein Kind dazukommen, bliebe nichts mehr übrig, um für das Alter vorzusorgen. Was aber das eigentliche Ziel ist: Niemandem im Alter auf der Tasche zu liegen und kein Sozialfall zu werden!

Und was ist, wenn ich nach einem Jahr Erziehungszeit wieder arbeiten MUSS (weil das Geld eben nötig ist und kein Elterngeld mehr fließt) und auch WILL (weil Windelnwechseln eben nicht alles im Leben sein kann), aber ich keinen Betreuungsplatz für mein Kind bekomme? Und auch mein Partner nicht willens ist, an seinem Arbeitsplatz kürzer zu treten? Das Geld, das verdient wird, wird in Tagesmutter und Co. investiert, wieder bleibt nichts mehr übrig, um für Rente und Co. privat vorzusorgen... Wenn man Normalverdiener ist.

Sorry, aber unter solchen Umständen kann ICH persönlich es durchaus nachvollziehen, dass die Entscheidung FÜR ein Kind sehr schwer fällt oder immer wieder vertagt wird.

Ich sehe genug Mütter, die wegen ihrer Kinder nicht mehr im erlernten Beruf arbeiten, sondern "irgendwo" in Teilzeit. Weil es offenbar anders nicht machbar ist. Weil der Herr Ehemann nicht gewillt ist, in seinem Beruf kürzer zu treten. Weil sein Arbeitgeber weniger Stunden nicht zu genehmigen willens ist. Was bleibt als Konsequenz? Mal abgesehen davon, dass Frauen, die relativ schnell nach der Geburt wieder arbeiten gehen wollen und das vielleicht auch noch in Vollzeit, als "Rabenmütter" beschimpft werden (aber auch nur hierzulande!).

Frauen haben SEHR VIEL WENIGER BIS GAR KEINE Rente zu erwarten, wenn sie nur noch in Minijobs oder Teilzeit arbeiten. Es bleibt nichts übrig, um es in private Rentenversicherungen oder andere Finanzprojekte zur Vorsorge zu investieren, es wird als "unnötig" erachtet, ist kaum Thema. Der Mann ist ja da, der verdient für alle. Und wenn der Mann dann aber in seine Midlife-Krise kommt und am Ende die Scheidung steht, bleibt einer Frau, die wegen der Kinder zu Hause geblieben ist und die nicht vorgesorgt hat, NICHTS ÜBRIG, außer dem Gang zum Jobcenter, die Teilnahme an irgendwelchen Bewerbungstrainings, um dann herauszufinden, dass ihr Lebenslauf nichts hergibt und ihr alle möglichen Qualifikationen fehlen. Ein Schlag ins Gesicht. Aber sowas war ja "niiieee" absehbar...

Und da werden dann diejenigen, die sich bewusst gegen Kinder entschieden haben, ausgebuht. Das soll mal einer verstehen!

Solange es in diesem Land Frauen so dermaßen schwer gemacht wird, sich FÜR Kinder zu entscheiden, muss dieses Land eben auch ertragen, dass es Frauen gibt, die sich dieses Riesenproblem - nicht das Kind an sich, sondern alles, was finanziell, versorgungstechnisch, beruflich damit verbunden ist - nicht antun.

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23. Januar 2015 um 19:41

Als
Frau finde ich es schwerer im Berufsleben. Viele Firmen stellen keine Frauen im gebährfähigen Alter oder mit kleinen Kindern ein. Männern wird Elternzeit oder Teilzeit auch oft schwer ermöglicht.

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23. Januar 2015 um 20:15

Aber
mit nur NIMKs und immer weniger DINKs wird das irgendwann nicht mehr finanzierbar sein und dann müssen sie auch was neues finden

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23. Januar 2015 um 21:47

Das schlimme dabei ist,
die meisten, die sagen sie wollen keine Kinder, tun das aus zwei Gründen, entweder aus purem Egoismus oder weil sie "die Welt" so schlecht finden und keine Kinder in sie setzen wollen.

Kaum mal hört man jemanden, der sagt, ich traue mir das nicht zu, ich wäre überfordert oder könnte dem Kind keine Zukunft ermöglichen. Die "kleinen" die es eigentlich lassen müssten, denken gar nicht so weit und rammeln wild drauf los.

Die anderen sind dann so geschockt davon, dass sie keine Kinder wollen. Die Folge: Die Unfähigen vermehren sich und die Begabten verleben ihre Gabe ohne sie weiter zu geben.

So werden die Menschen immer unfähiger.

Und einer wie ich, der eine Frau sucht, die Mutter seiner Kinder sein will, der findet einfach keine. Mit noch keiner einzigen konnte ich wenigstens mal drüber reden. Alle denken nur an sich und ihr Geschlechtsteil.

Es liegt am Geld.

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23. Januar 2015 um 23:42

Eben
also beides nicht unbedingt das einzig wahre

Zum Glück gibt es ja auch noch genug dazwischen

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24. Januar 2015 um 11:13

Ja, das meine ich.
Für mich alleine brauche ich das ganze Zeug nicht, ich bin kurz davor auf der Straße zu leben, weil ich ohne Frau nicht mal einen festen Wohnsitz brauche, ich bin halt ein Mann und der ist ohne Familie auch ohne Revier.

Und das sage ich jeder die mich interessiert, ich bin ein schlaues Bürschchen, wenn ich eine Frau habe, kümmere ich mich auch um Geld und habe trotzdem noch sehr viel Zeit. Ich bin ja Künstler, da kann man von einem einzigen Werk, manchmal Jahre von leben. Ich kriege es auch nicht fertig alleine, weil die weibliche Seite fehlt, aber es ist so ausgelegt, dass eine Frau mitmachen muss. Hast Du nicht Lust mir zu helfen? Kriegst deinen Anteil und kannst machen was Du willst.

Aber Nein, sie wollen es jetzt und sofort und am besten alles.

Dafür brauche ich aber ein Zuhause, jemanden der hinter mir steht oder besser noch neben mir stehen kann. Das hat nichts mit Angst zu tun, sondern mit bitterböser Verachtung vom Geld, weil es den menschlichen Geist vergiftet oder sich die Menschen davon vergiften lassen!

Stolz, Gier, Neid, Eifersucht usw. alles ekeliges Gift, bei dem mir die Galle hochkommt. Mich ekelt das so was von an! Warum gibt es denn Künstler die nur noch mit Fäkalien malen?

Kinder brauchen vor allem Liebe und Zeit, wenn ich manche ganz Kleinen höre, die anfangen zu sprechen und eines der ersten Satzfragmente ist: "Papa arbeit." da blutet mir das Herz und ich könnte dem Papa die Fresse einschlagen und seine Bude zertrümmern, das Auto sprengen und dann das Kind mitnehmen...danach werfe ich das Smartphone von der Frau in die Tonne, den Schminkkoffer fackel ich ab und wenn sie dann noch rum zickt, schneide ich ihr noch ne Glatze. Dann bekommen sie jedes Elternrecht entzogen!

Die Kinder stehen alle hinter mir, ausnahmslos ALLE!

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24. Januar 2015 um 11:40

Wie wäre es andersrum?
Ein Strafsteuer von 90%, für Leute die keine Kinder wollen? Die brauchen doch immer niemanden und wollen auch keinen. Dann kann man diese auch so hoch besteuern, die machen ja nicht mit.

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25. Januar 2015 um 15:06

Ich würde Kinder
auch alleine mit Hartz IV besser erziehen als ihr drei zusammen.

Ich will einfach keine ...

Die besten Kinder bzw. Erwachsenen, wo ich sage die sind wirklich gut erzogen, sind Zeugen Jehovas, die später ausgetreten sind.

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25. Januar 2015 um 15:08
In Antwort auf zed_12312960

Ich würde Kinder
auch alleine mit Hartz IV besser erziehen als ihr drei zusammen.

Ich will einfach keine ...

Die besten Kinder bzw. Erwachsenen, wo ich sage die sind wirklich gut erzogen, sind Zeugen Jehovas, die später ausgetreten sind.

Prostituierte,
das biblische Wort dafür wird zensiert.

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25. Januar 2015 um 15:42

Tja, das kommt auch da vor.
Und, wie viele geschlagene Kinder habe ich in meiner Drogenszene? Fast alle und die haben dabei nicht mal eine Erziehung bekommen, sondern dienten nur als Frustventil.

Sein wir doch ehrlich, es ist absolut erbärmlich und unwürdig, wie wir mit Kindern umgehen, ich meine, ich hatte mit 8 schon keinen Bock mehr erzogen zu werden, die hab ich alle auflaufen lassen.

Ich brauche keine Kinder schlagen, weil die mich auch so respektieren, weil ich sie mit Respekt und Liebe behandle und sie bei mir ehrlich sein können.

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25. Januar 2015 um 18:31

Violet
ich habe es dir per PN schon gesagt, lass mich in Ruhe und vor allem halte dich aus Threads raus, in denen es um Kinder und Beziehung geht.

Was maßt Du dir eigentlich an? Ratschläge zu geben über Dinge die Du nicht im Leben haben willst und denkst auch noch irgendeine Ahnung davon zu haben.

Du brauchst doch nur dich und ein paar notgeile Lover.

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25. Januar 2015 um 18:37

Ich schon,
ich hatte auch eine gute Kindheit und wurde gut erzogen, hatte immer alles, außer der Papa und die Mama, die waren dauernd arbeiten. Ihre Kinder waren ihnen zwar nicht egal, aber die Arbeit ging stets vor.

Ich habe bis heute nicht verstanden warum, weil sie eigentlich nicht so denken, aber so gehandelt haben. Ich hätte noch viel mehr von ihnen lernen können, aber dazu fühlten sie sich nicht verpflichtet. Sie wollten mich zu einem Sklaven erziehen, wie sie welche waren und dagegen wehre ich mich mit einer großen Klappe.

Es ist auch ein gesellschaftliches Problem, da herrscht einfach eine völlig verquerte Einstellung und Wertigkeit. Man sieht ja was hier los, wie mann hier befallen wird, nur weil man Kinder mag und mal lautstark für die Partei ergreift, die es selbst noch nicht können.

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26. Januar 2015 um 8:11

Ja mag sein,
aber Beamte sind faule Säcke und haben es einfach nicht verdient. Da nimmt frau es wieder nur aus Egoismus und das gibt dann wieder irgendwann Ärger, weil so ein fauler Sack es auch nur aus Egoismus tut. Und Egoisten untereinander hacken sich die Augen aus...

Wild und heiß? Das dürfen die gar nicht, die müssen ganz brav sein und dürfen vielleicht mal zu Karneval ne rote Nase haben, aber ansonsten ist denen die Spießigkeit befohlen. Haha, was für Deppen. Beamte und Spaß haben? Aber nur auf Kosten anderer...

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26. Januar 2015 um 14:15

Nein, das sind Urteile aus Erfahrung,
ich schreibe jetzt nicht die Story auf, weil OT, aber was ich mit Beamten durch habe, wie die mich aus PURER FAULHEIT in den Dreck GETRETEN haben, da brauchen die sich echt nicht wundern, wenn ich die für die ALLERLETZTEN Drecksäcke halte.

Großkotze die nix können, fett, kaputte Rücken und ein großes Maul, dass nicht mal mehr grinsen kann...ekelhaft.

Seit 2007 versuche ich zurück in die Gesellschaft zu finden und jetzt müssen dir mir mal in den @rsch kriechen.

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26. Januar 2015 um 14:22

Bei Politikern gibt es ein paar wenige,
ich finde die Prozilei schlimm und die Jobcenter sind der absolute Gipfel des Bürgerbashings. Die spielen immer Beamten Tennis, schicken einen hierhin, dahin, dorthin und dann ist man wieder am Anfang. Ich geh nur hierhin und dorthin, lasse dort meinen Text und verschwinde. Dann knallen die intern aneinander. Klar, ich löse da mit voller Absicht Tumulte aus.

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