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Ausziehen - Wie bringe ich das meinem Papa bei?

12. August 2010 um 0:13 Letzte Antwort: 3. Oktober 2010 um 8:43

Hallo zusammen,

mein Freund und ich (beide 18) sind seit 2 Jahren zusammen und haben seit einiger Zeit den Plan, nach meinem Abitur im Frühjahr nächsten Jahres zusammenzuziehen. Zu diesem Zeitpunkt wird mein Freund als Maschinenbaugeselle 1800 netto monatlich verdienen. Ich werde Bafög beziehen und mir einen Job neben dem Studium suchen.
Wir freuen uns beide riesig darauf und planen und träumen und rechnen und toll

Was meine Vorfreude allerdings ein wenig trübt ist der Gedanke daran, wie ich das meinem Papa schmackhaft mache.
Ich wohne mehr oder weniger allein mit meinem Papa (mehr oder weniger deshalb, weil seine Freundin sehr häufig bei uns ist) und will ihn mit meinem Wunsch auszuziehen nicht verletzen. Ich will nicht, dass er denkt, ich ziehe seinetwegen aus und will nicht undankbar rüberkommen. Wisst ihr was ich meine?
Außerdem respektiere ich meinen Vater sehr und gebe sehr viel auf seine Meinung; wenn er absolut dagegen wäre würde mich das zumindest stark verunsichern, auch weil ich a) nicht im Streit ausziehen wollen würde und b) auf meinen Papa angewiesen bin, weil er mir mein Studuim finanzieren wird.

Wir wollen zwar noch etwas warten bis wir unsere Pläne unseren Eltern eröffnen, wenigstens so lang bis wir sicher wissen, dass mein Freund von seinem Ausbildungsbetrieb als Geselle übernommen wird. Aber trotzdem mach ich mir schon Gedanken darüber, wie ich meinen Papa damit konfrontieren werde, damit ich nicht gleich auf komplette Ablehnung stoße (auch wenn ich sowas nicht direkt von meinem Vater erwarte). Vor allem im Anbetracht der Tatsache, dass es mit 18 (bzw. 19 zum Auszugszeitpunkt) unmittelbar nach Schulabschluss doch relativ früh ist, von zuhause auszuziehen (und dann noch zusammen mit dem Freund).

Wie könnte ich meinem Papa unsere Pläne schonend beibringen?
Was haltet ihr denn so davon?

Danke fürs Durchlesen und Damit-Beschäftigen

Liebe Grüßelis
feralis*saltare

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25. August 2010 um 10:37

Andere Sichtweise
Hallo
ich melde mich mal als Mama zu wort.
Ich kann verstehen warum Du Dir sorgen machsst wie dein Vater es aunimmt. Ich lebe auch mit meinen Kindern alleine und mein Sohn ist 18 und wenn ich ehrlich bin zittere ich vor dem Moment wo er mir sagt das er ausziehen wird. Denn nunmal seid ihr unsere Kinder und wir lassen euch ungerne ziehen. Wir lieben euch dafür das ihr unser Leben bereichert jeden Tag mehr und wollen euch auch irgendwie nicht gehen lassen.
Anderseits ist es wichtig das DU/Ihr auf eigenen Beinen steht und euer Leben in die Hand nehmt.
Ich wäre stolz darauf beim einrichten helfen zu können. Auch wenn es in arbeit ausartet ( renovieren) denn dann wäre ich mir zb. sicher das euer Heim wohnlich wird und es euch eine basis gibt.
Ich würde mir wünschen das meine Kinder den Kontakt zu mir halten auch wenn sie Stress haben, ihre Probleme "nach hause " bringen und mit mir darüber reden.
Finde ein gespräch mit deinem Vater und da er scheinbar auch eine Freundin hat mach es ihm schmackhaft damit, dass er ja nun ein wenig ungestört mit ihr ist
Aber mach ihm auch klar das Du immer zu ihm kommen wirst wenn Du sorgen hsat. Denn er ist und bleibt der wichtigste teil in deinem Leben
Ob nun Mama oder Papa kind wir lieben euch
So long

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3. Oktober 2010 um 8:43
In Antwort auf hafza_12861568

Andere Sichtweise
Hallo
ich melde mich mal als Mama zu wort.
Ich kann verstehen warum Du Dir sorgen machsst wie dein Vater es aunimmt. Ich lebe auch mit meinen Kindern alleine und mein Sohn ist 18 und wenn ich ehrlich bin zittere ich vor dem Moment wo er mir sagt das er ausziehen wird. Denn nunmal seid ihr unsere Kinder und wir lassen euch ungerne ziehen. Wir lieben euch dafür das ihr unser Leben bereichert jeden Tag mehr und wollen euch auch irgendwie nicht gehen lassen.
Anderseits ist es wichtig das DU/Ihr auf eigenen Beinen steht und euer Leben in die Hand nehmt.
Ich wäre stolz darauf beim einrichten helfen zu können. Auch wenn es in arbeit ausartet ( renovieren) denn dann wäre ich mir zb. sicher das euer Heim wohnlich wird und es euch eine basis gibt.
Ich würde mir wünschen das meine Kinder den Kontakt zu mir halten auch wenn sie Stress haben, ihre Probleme "nach hause " bringen und mit mir darüber reden.
Finde ein gespräch mit deinem Vater und da er scheinbar auch eine Freundin hat mach es ihm schmackhaft damit, dass er ja nun ein wenig ungestört mit ihr ist
Aber mach ihm auch klar das Du immer zu ihm kommen wirst wenn Du sorgen hsat. Denn er ist und bleibt der wichtigste teil in deinem Leben
Ob nun Mama oder Papa kind wir lieben euch
So long

1. Eintrag hier/ bin noch neu
..... kann es mir hier nicht verkneifen.
Erstmal ein herzliches Guten Morgen euch allen,
(/ich bin mit dem chatten und mailen hier noch nicht wirklich vertraut, wenn ich also in ein Fettnäpfchen trete, sagt es bitte.)

@earthturtle:
Das hast Du so wunderbar formuliert, das musste ich Dir einfach schreiben.

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