Home / Forum / Liebe & Beziehung / Auswegslos - kann mir jemand helfen?

Auswegslos - kann mir jemand helfen?

3. Februar 2014 um 12:13

Hallo zusammen,

ich bin gerade frisch angemeldet und dachte ich hole mir hier mal etwas Hilfe und Rat, weil ich in meiner momentanen Situation einfach nicht weiterkomme.

Zuerst einmal zur Vorgeschichte:
Ich bin 35 Jahre alt, habe eine Tochter (3,5 Jahre) und bin seit 2 Jahren geschieden.
Mit meinem Mann, den ich sehr liebte und von dem auch meine Tochter ist, war ich nur 2 Jahre verheiratet. Dann flog auf, dass er schon über 3 Monate eine Affäre mit einer Arbeitskollegin hat (die auch 2 Kinder hat und zum damaligen Zeitpunkt noch verheiratet war) und er ging und blickte nie mehr zurück.
Er hatte mir davor nie mitgeteilt, dass er unglücklich war - im Bett lief es noch und er brachte mir 3 Tage bevor er aufflog ein riesiges Oktoberfestherz usw.... Ich viel aus allen Wolken...

Mittlerweile sind wir geschieden, er wohnt mit dieser Un-Frau zusammen und mit einem ihrer Kinder. Ein Kind hat sie bei ihrem Ex-Mann gelassen (anfangs wollte sie beide bei ihm lassen). Ich hasse ihn und sie.
Das ganze hat tiefe Wunden bei mir hinterlassen und seit dem scheine ich nur verzweifelt wieder auf der Suche nach einer neuen Familie und neuem Glück zu sein.

Als erstes war ich mit T zusammen. Erst kam mir alles wie ein Märchen vor, aber er hat eine schon ältere (inzwischen 15) Tochter, mit der ich schwer klarkomme. Unsere Erziehungsstile sind ganz verschieden und ja - ich empfinde sie als Konkurrenz und es echt schwer sie zu akzeptieren.

Wir trennten uns, aber er ging mir nicht aus dem Kopf. Er kämpfte immer um mich, schien mich wie kein anderer zu lieben.

Dann war ich ein halbes Jahr mit S zusammen. Er wohnte weiter weg, was mehr Nähe schwer möglich machte. T meldete sich auf der Singleseite wo ich S. getroffen hatte, als Frau an und verwickelte ihn in mehr Kontakt bis sie ein Date vereinbart hatten. Dann druckte T die "Beweise" aus und ließ sie mir zukommen. Ich machte Schluss. S entschuldigte sich vielmals und sagt mir immer noch, dass er mich liebt und zurückmöchte.

Dann war ich mit E zusammen für ein halbes Jahr. Es schien gut zu laufen - aber ich hatte den Eindruck, dass er meiner Tochter mehr zugeneigt war, als normal... Vielleicht täuschte der Eindruck, aber irgendwas in mir schlug Alarm. Als ich dann noch zufällig T begegnete (während ich mit E unterwegs war), begannen wir wieder SMS-Kontakt zu haben und E und ich trennten uns.

Seitdem bin ich nun wieder mit T zusammen. Er kämpft um mich wie kein anderer (wie ich es mir von meinem Exmann immer gewünscht hatte), er ist groß, lieb, großzügig, witzig, für meine Tochter wie ein Vater. Jetzt baut er sein Haus um und will dass ich einziehe.
Mein Auto kriegt wohl keinen Tüv mehr und ist wohl gefährlich - ich darf seines benutzen.
Meine Wohnung hat ein Schimmel-Feuchtigkeitsproblem und etwas preislich und größemäßig vergleichbares ist einfach nicht findbar - bei ihm entkomme ich der schwarzen Gefahr.
In der Arbeit habe ich einen Antrag auf Telearbeit gestellt - jetzt heißt es auf einmal, ich kann das nur genehmigt bekommen, wenn ich einen eigenes Zimmer als Büro vorweisen kann. Das kann ich in meiner Wohnung nicht. Bei ihm hätte ich ein Bürozimmer.
Es scheint, als würde er die Lösung jedes Problemes sein - er tut alles für mich, geht über sich hinaus, kämpft unglaublich und liebt mich auch trotz meinr nervigen Seiten und kann mit mir umgehen wie kein anderer.
Wenn wir zusammen (zu zweit) sind haben wir viel Spaß.

Aaaaaaaber - meine Familie kann ich nicht leiden, er wirkt unkompatibel mit meinen Freunden. wir scheinen aus unterschiedlichen Welten zu kommen. Er aus einer oft ungehobelten Welt, ich aus einer, bei der man sehr darauf achtet, was man sagt und dass man höflich ist. Wenn wir mit meiner Familie oder Freunden zusammensind, schäme ich mich für ihn!
Wenn ich Fotos sehe, auf denen er mit drauf ist, finde ich ihn nicht attraktiv.
Oft ekel ich mich vor Berührungen und küssen - dann gehts wieder. Ein auf und ab.
Es fehlen die Schmetterlinge wenn ich ihn sehe. Ich habe ihn gern und bin ihm so dankbar für alles, und genieße, dass er mich so unterstützt und wir so schöne Dinge unternehmen udn dass es sich wie Familie anfühlt.
Seine lesbische Tochter hat jetzt auch noch ne Freundin die jetzt mit bei ihr wohnt (ist ne lange Geschichte) und somit ist jetzt alle 14 Tage nicht nur 1 Kind bei ihm, sondern 2 (die er ständig rumfährt, denen ich hinterherräumen sollte usw.).
Ich merke, wie sehr seine Tochter sich jetzt bemüht und auch auf meine Tochter zugeht, aber ich bin ein sehr vorsichtiger Mensch und mag es z.B. nicht, dass sie und ihre Freundin, mein Shampoo und Duschgel verwenden usw. Ich habe den Eindruck, wenn sie da sind, immer alles wegräumen zu müssen.
Auch was Geld angeht, weil seine Tochter (von ihm - nicht von mir) ab und an einfach Geld nimmt was rumliegt. Ich traue ihr und ihrer Freundin nicht und fühl mich dann häufig unwohl, wenn sie da sind. Als könnte ich nciht ich sein. Ich will keine Mutter für sie sein udn sie erziehen - sie sollte mich bestenfalls mögen. Aber es ist auch schwer wegzusehen bei solchen Dingen. Ich könnte pausenlos rummaulen - in mir macht sich eine immer größer werdende Unzufriednheit breit....

Ich habe Angst zu gehen und keine Kraft es alleine zu schaffen oder wieder neu nach einer Liebe zu suchen (Ärger mit dem Exmann, Angst um den Telearbeitsplatz, Horror vorm Schimmel, Sorgen wegen neuem notwendigen Auto, meiner Tochter WIEDER eine Bezugsperson zu nehmen, die Chance ein Geschwisterchen für sie zu bekommen noch weiter wegzurücken).

Hinzu kommt, dass ich nicht viele Freunde habe. Mit Kind und Alleinerziehend bin ich sehr viel alleine und kann vieles (wie spontane Mädelsabende, Kino usw.) einfach nciht mitmachen. Ich habe immer weniger Kontakte und alle Versuche, welche zu finden scheitern kläglich. Sei es übers Kinderturnen oder den Kindergarten.... Ich fühl mich gerade so gefangen in meinem Leben.

T wartet darauf, dass ich meine Wohnung kündige und heute abend ist ein Infoabend am Wohnort von T. Aber ich schaffe es einfach nciht, meine Wohnung zu kündigen - obwohl ich hier raus will.

Würde ich irgendwen anders überhaupt mehr lieben können- vielleicht kann ich einfach nicht mehr SO lieben wie früher. Vielleicht denke ich deshalb manchmal, dass ich ihn nicht liebe und tue es aber doch?

Vielleicht treffe ich nie jemanden der besser passt und nehme somit meiner Tochter die Chance auf Familie und Geschwisterchen? Ich weiß nicht mehr weiter... Bitte - kann mir irgendjemand weiterhelfen? Ich bin verzweifelt, kraftlos udn einsam...

Mehr lesen

3. Februar 2014 um 14:12

...
... erstmal Danke, für deine Antwort, Dalocu.

<ich glaube, je mehr man sucht, desto weniger wird man <finden.

Darüber habe ich auch schon nachgedacht, ja. Aber nur rumzusitzen und untätig darauf zu warten, dass das Schicksal mich ereilt, scheint mir zu wenig zu sein. Man hat nur ein Leben und die Zeit läuft davon, also versuche ich meine Träume zu verwirklichen. Passiv zu warten, kann doch nicht die Lösung sein.

<Du suchst verzweifelt nach einem Ersatz für deinen <Exmann - und zwar sowohl als Partner für dich als auch <als Vater für deine Tochter. Lass das. Verabschiede dich <von dem Gedanken, dass irgendein Mensch einen <anderen ersetzen könnte.

Ja. Ich erwarte ja schon nicht mehr, dass jemand wie mein Expartner ist, aber den Traum den ich lebte (Ehe, Haus, Kind) - den will ich wieder leben.
Den könnte ich ja jetzt haben.... Und dennoch sagt eine Stimme - aber es ist mit dem falschen Mann. Aber vielleicht hat die Stimme nicht recht und es ist nur Herr Grisgram, der mir mein Glück nicht vergönnt?

<Nimm das Leben doch erstmal genau so an, wie es <nunmal ist. Du brauchst nicht unbedingt Mädelsabende <und Kino, und Deine Tochter braucht zum Glücklichsein <kein Geschwisterchen. Sie braucht eine starke, <glückliche Mutter, eine Mutter, die nach vorn schaut, die <Sicherheit und Zuversicht ausstrahlt, die Halt geben <kann. Aber keine, die sich auf der Suche nach dem <Glück von einer Beziehung in die nächste stürzt.

Hmmmm - denkst du ernsthaft, dass irgendein Mensch glücklich ohne Freunde und Kontakte sein kann? Ich nicht. Wir sind doch auch nur Affen und damit Herdentiere - ohne Soziale Kontakte gehen wir ein und meine Tochter soll auch sehen, wie man soziale Kontakte lebt...

<Aus meiner Erfahrung heraus würde ich dir empfehlen, <dich erst einmal ganz und gar auf dich selbst und deine <Tochter zu konzentrieren. Bevor du nicht wirklich <glücklich mit dir selbst bist, kannst du auch nicht <wirklich glücklich mit einem Mann sein.
<Du solltest lernen, Alleinsein nicht gleich als Einsamkeit <zu empfinden.

Wie geht das denn bitte? Wenn niemand heimkommt am Abend und fragt, wie der Tag war und sich niemand für irgendwas interessiert. Ich ertrage das nicht....

< Fang an, das Positive, das Schöne um dich herum zu <sehen, und hör auf, dem Vergangenen hinterher zu <trauern. Du hast eine wunderbare Tochter in einem Alter, <in dem man schon richtig viel miteinander unternehmen <kann. Du bist gesund, hast eine Ausbildung, einen Job, <eine Wohnung. Du kannst sehen, hören, gehen: Das <alles hat und kann nicht Jeder!

Ich weiß. Ich sehe auch sehr viel positives - meine Tochter, mein sicherer Job und schöne Dinge im Alltag. Aber ich sehe eben auch wie ich zunehmend unzufriedener werde und wie ich zunehmend neidisch werde auf das Leben von glücklichen bekannten, wo alles seinen lauf nimmt (2. Kind, Hausbau usw). Warum sie alle und ich nicht?

Und wo sind die anderen Alleinerziehenden? Wo finde ich sie? Sind sie nicht auch einsam?

<Aber anstatt dankbar für das zu sein, was du hast, <konzentrierst du dich sehr darauf, das <herbeizuwünschen, was du nicht hast. Das macht dich <zu einem unzufriedenen Menschen, und unzufriedene <Menschen sind alles andere als attraktiv.
<Deine Tochter wird größer und selbständiger, bald wird <sie lieber Zeit mit Freundinnen verbringen als mit dir. <Mädels- und Kinoabende laufen dir nicht weg, die Jahre, <in denen deine Tochter dich wirklich braucht, die Jahre, <die euer Verhältnis für immer prägen, die vergehen <dagegen wie im Flug und kommen nie wieder.

Ja. Und eine familiär gute prägung und soziale Kontakte sind gerade deswegen doch auch für sie wichtig, oder?
Ich gebe mein bestes, damit sie glücklich aufwächst, aber eine Familie, Freunde und Spiel kann ich einfach nicht bieten.

Bei meinen Schwestern zu sehen, wie ihre Kinder aufwachsen, zerreißt mich... Gerade wenn meine Tochter z.B. an Nikolaus sagt, dass sie sich auch wie ihr Cousain ein Geschwisterchen wünscht....

Gerade ist alles zu viel...

<Du musst dir klar darüber werden, dass nur du allein für <dich und dein Leben verantwortlich bist. DU entscheidest.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Februar 2014 um 12:38

...
<ich meinte ja nicht, dass du dich mit deiner Tochter zuhause <einschließen sollst! Es gibt ja nun wirklich viele Möglichkeiten, <andere Mütter mit Kindern zu treffen: Ob beim <Kinderschwimmen, in Musikschulen, auf Spielplätzen, im <Sportverein, im Kindergarten...

All das dachte ich mir auch in der Theorie. Aber in der Realität sieht es leider anders aus. Im Kindergarten sind seeeeehr viele ausländische Kinder und deren fremdsprachige Mütter zeigen keinerlei Interesse an Kontakten. Eine einzige Mutter hat uns jetzt zum Spielen eingeladen - aber die finde ich seeeeehr unsympathisch und ihr Kind sehr schlecht erzogen (haut und schubst meine Tochter ständig).
Im Kinderturnen und am Spielplatz scheinen die anderen Mütter verabredet zu kommen - mit schon vorhandenen Freudinnen. Da kam es bisher auch nicht zu mehr Kontakten.

<Oder schreib mal 'ne Anzeige in die Zeitung oder ans <schwarze Brett.

Hmmm - ich überlege mal...

<Nur mit dem Lebenspartner: Das solltest du gaaanz <entspannt angehen. Und deine innere Stimme, auf die solltest <du unbedingt vertrauen, glaub mir. Da kann alles drumherum <noch so toll aussehen, dein Unterbewusstsein täuscht sich <nicht.

Ich weiß nicht, ob das Unterbewusstsein nicht täuscht. Vielleicht ist das Unterbewusstsein ein schwarzmalerischer alter Nörgler, der nur wieder einen Grund sucht, um zu gehen?

Mein Partner macht alles für mich, meine Tochter ist glücklich und bezeichnet die Tochter meines Freundes als "Schwester".
Wenn ich nur einfach mehr lieben könnte - ich habe doch alles was ich will vor der Nase. Wo ist denn nur mein AN-Schalter?

<Auch so klingt eben alles recht zwanghaft, was du schreibst. <Und das ist nicht gut, denn diese nagende Unzufriedenheit in <deinem täglichen Gedankenkarussell, diese "Stimmen in <deinem Kopf" (die Inder nennen das Affengeschnatter), die <wirken negativ auf dein Unterbewusstsein, auf dein Selbst, ja <und letzten Endes auch auf deine körperliche Gesundheit.

Ja - ich leide gerade unter Magenproblemen, Appetitlosigkeit, dann wieder Fressanfälle, Kopfschmerzen, schlechtem Schlaf.... Alles in meinem Leben ist gerade so Sorgenbehaftet.
- Die schimmlige Wohnung.
- Das kaputte Auto (teuere Kosten)
- Das Problem mit meinem Partner - gehen oder bleiben.
- Die Verantwortung meiner Tochter gegenüber.
- Telearbeit nur zu bekommen wenn ich zu meinem Partner ziehe
- soziale Einsamkeit
- Zukunftsängste

<Du verschwendest mit deinen Überlegungen zu Dingen, die <du nicht ändern kannst, wertvolle Energie. Ja, Neid ist <menschlich, aber Neid ist sowas von sinnlos!


Ja - ich weiß es ja theoretisch..

<Kennst du die Geschichte von Petrus und dem Kreuz?:


Die Geschichte kannte ich nicht. Eine schöne Geschichte...

<Und auch das Alleinsein kann man lernen, einfach dieses <(auch) sich selbst genug sein. Ich hab ja nicht gemeint, dass du da einen Schalter umlegen kannst und bing, alles ist gut. Nein, positives Denken zu lernen ist ein Prozess, oft über Jahre, ein Leben lang. Dafür gibt es verschiedene Begriffe, verschiedene Techniken. Es gibt Bücher, Seminare usw. Das kommt nicht vom Himmel gefallen. Das geht los mit "Achtsamkeit" über Yoga, Meditation bis zu Qui Gong usw.

Ich lese viele Bücher um mich zu verändern zu entwickeln. Aber teilweise ist das Leben einfach nur frustrierend, gerade weil es keinen Schalter gibt.
Mal Alleinsein finde ich ja gut und brauche ich auch - aber ständig alleinsein wird nunmal zu Einsamkeit.


<Aber es lohnt sich wirklich, kannst du mir glauben. Ein ganz <kleines Beispiel ist, dass man abends, vor dem Einschlafen, <sich dazu zwingen sollte, über etwas Schönes <nachzudenken, und nicht etwa über Sorgen. Das hat damit <zu tun, dass der Moment des Einschlafens so ein Zustand <zwischen Wachen und Träumen ist, in dem die Tür zum <Unterbewusstsein offen ist (wie bei der Meditation auch). Und <das Unterbewusstsein steuert wiederum ständig im <Hintergrund u.a. unser Befinden. Das mag jetzt etwas <esotherisch klingen, ist es aber ganz und gar nicht.

Das werde ich versuchen. Danke dir.


<Und mit zuhause Einschließen hat das auch nichts zu tun.

<Du redest dir ja auch Dinge als Mangel ein, die keiner sind: <Meinst du, Tanten, Onkel, Cousinen, Großeltern sind keine <Familie? Und willst du wirklich jeden Nikolauswunsch einer <Dreijährigen erfüllen? In dem Alter wünscht man sich ein <Geschwisterchen wie eine Puppe oder ein Fahrrad, oder so, <wie mit 5 Jahren ein Kaninchen und mit 10 einen Hund. Zum <Problem wird das nur, wenn DU es dazu machst. Du kannst <deiner Tochter doch ganz ehrlich erklären, dass du den <Wunsch verstehen kannst, aber dass das nunmal bei euch <nicht geht, weil eine Frau nicht einfach so mal schnell ein <Baby bekommt, sondern das eine große Verantwortung für <viele, viele Jahre bedeutet. Sie wird in ihrem Leben noch viele <Dinge nicht bekommen, die sie sich wünscht.

Bei anderen Dingen tu ich mich auch nicht schwer, nein zu sagen. Aber ein Geschwisterchen war nunmal, was ICH mir auch für sie wünsche und was Kinder haben sollten - meiner Meinung nach.

<Und ob die "glücklichen Bekannten" WIRKLICH alle so <glücklich sind und wie lange? Das, was du siehst, ist die <Fassade, mehr nicht.

ja. Da hast du wohl recht.

<Glaub mir, ich weiß sehr gut, wie das als Alleinerziehende mit <Vollzeitjob ist.

Bist du auch alleinerziehend? Wie ist denn deine Lebenssituation, wenn ich fragen darf?

< Und genau WEIL das kein Zuckerschlecken ist, brauchst du <vor allem Gelassenheit und innere Stärke, nicht nur für dich <selbst, sondern vor allem auch für deine Tochter. Du kannst <ihr erzählen, was du willst: Wirklich einprägen wird sich ihr, <was du ihr VORLEBST, deine Lebenseinstellung, deine Sicht <auf andere Menschen, deine Selbstachtung, deine <Denkweise usw.

Ja - ich will, dass sie ein glückliches Leben führt - selbstbewusst und zufrieden und mit Menschen in ihrem Leben. Ihres soll nicht so einsam werden wie meines.

<Für unser Glück ist niemals ein anderer Mensch <verantwortlich, sondern nur wir selbst

Mein Exmann ist durchaus auch für mein nicht mehr vorhandenes Glück verantwortlich

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Februar 2014 um 16:49


Danke. Du bist sehr nett und soooooo positiv.

Ich hab auch ab und an postiive Phasen - aber grad ist es richtig schlecht.

Sport fehlt mir auch im Leben, aber mit 3-jähriger Tochter ist Joggen gehen nicht mehr wirklich drin. Wenn meine Tochter im KiGa ist, arbeite ich.

Mehr Lachen sollte ich auch definitiv.

Aber kann ich positiver und mehr ich werden und die Vergangenheit abhaken, während ich in der Beziehung bleibe? Ist das nur möglich, wenn man alleine ist?

Ich kann schon nicht mehr denken vor lauter denken ...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Februar 2014 um 11:59

Einerseits...
.... ja.

Andererseits - wäre es nicht schlimmer, auf eine (gegenseitige) Liebe zu hoffen, die es vielleicht nie wieder für mich geben wird, und mein Dasein alleine zu verbringen, während ich bei ihm ein schönes und lustiges Leben für mich und meine Tochter hätte?

Was mit der Liebe passiert habe ich doch schon erlebt. Was brachte sie mir?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

7. Februar 2014 um 10:23

Lerne dich selbst als Mensch zu schätzen
Du hast Angst vor dem Alleinsein und schon aus diesem Grund würdest du bei T. bleiben.
Du hast bis heute nicht mit deinem Exmann abgeschlossen und stolperst daher durch die diversen Beziehungen.
Doch um irgendwann wieder lieben zu können, musst du damit abschließen.
Lass T. gehen, denn auf Dauer macht es euch beide kaputt. Er liebt dich - du ihn aber nicht. Er gibt dir nur das Gefühl, nicht ohne Partner sein zu müssen.

Nimm die erst einmal die Zeit für dich, regle die Dinge aus der Vergangenheit und dann kannst du auch entspannt einer neuen Zukunft entgegen sehen.

Ich wünsche dir alles Gute .

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Lust auf mehr Farbe in deinem Leben?
wallpaper