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Aussichtslos verletztend-nicht endente Liebe!Was soll ich tun?

10. März 2009 um 11:38 Letzte Antwort: 10. März 2009 um 20:32

Guten Tag ihr Lieben,

ich weiß nicht mehr weiter und hoffe,dass Ihr es mir unter Umständen etwas einfacher machen könnt.

Zur Geschichte:

Mein -damaliger Freund- und ich waren knapp ein Jahr ein Paar und wirklich glücklich miteinander,bis zum letzten Tag dachte ich nicht daran mich zu trennen oder dass er es wohlmöglich tun könnte.
Nach dem 11.Monat Beziehung stand Er eines Tages vor der Tür meiner Wg und weinte,ich fragte was los sei,fragte nach einer anderen Frau und da war er, der Moment welcher der Beziehung einen krassen Wendepunkt geben sollte.
Er nickte und erklärte mir gleichzeitig, dass es sich um eine Freundin handeln würde welche er schon seit Jahren kennt und seit Jahren liebt-ohne es ihr je gesagt zu haben,sah mich aber an und sagte, dass er auf jeden Fall mit mir zusammenbleiben wöllte und ich die Frau sei, die er wirklich will.
Das betonte er mehrfach.
Den Tränen schenkte ich Glauben.
Ich blieb mit Ihm zusammen ohne auch nur in Ansätzen zu ahnen dass das die schlimmsten zwei Monate meines bisherigen Lebens sein sollten.
Anstatt sich zu bemühen ein Uns wieder hinzubiegen,wie Er sagte,machte er genau das Gegenteil.
Ich fand irgendwann raus dass Er Ihr Sms schrieb,Sie anrief,Ihr mailte... aber nicht etwa bedeutungslose "Wie geht es dir?"oder "Wie läuft die Uni" Inhalte,Nein, selbst mir wurde von seinem Gefühlsgelaber schlecht.
Ich las irgendwann dass diese Frau vorhätte, Freunde in Leipzig zu besuchen (also auch Ihn,denn sie wusste ja nichts von seinen Gefühlen zu ihr).Es klingelten sofort alle Alarmglocken, ich sprach Ihn drauf an und fragte ob Er wirklich vorhätte sich zu treffen -in unserer Situation-, er sagte mehrmals dass Er auf jeden Fall vorhätte Sie zu sehen,egal was ich davon hielt.
An dem Tag/Abend konnte ich weder sitzen noch stehen,nicht essen und nicht trinken, ich redete nicht und wartete regelrecht auf seinen Besuch welcher mit Sicherheit die Trennung unserer Beziehung mitsich bringen würde.
Und natürlich,es klingelte, er stand vor der Tür und nickte..gab mir einen Kuss auf die Stirn und sagte, dass er jetzt gehen würde und nicht mehr wieder käme.
Er ging.-20 Dezember 2008-

Ich sprach danach nicht.Ich lag nur im Bett und fühlte nichts.

Eine eigenartige Übelkeit machte sich breit.
Ich entschloss mich am 10. Tag der Trennung (30 Dezember 2008) einen Schwangerschaftstest zu machen,aus Interesse -zur Sicherheit.
Ich beobachtete wie sich beide Striche bildeten,mir stockte der Atem.
Am gleichen Tag noch rief ich Ihn an,Er bat um ein Treffen.
Wir trafen uns und er stellte mehr als nur einmal klar,dass er dasKind nicht wollen würde und hoffen würde, dass ich's abtreiben würde.
Zu dem Zeitpunkt war ich 6.Woche und 5Tage.
In der Zeit der Unsicherheit unternahmen wir viel miteinander, ich schätze er tat es aus Mitleid oder Schuldgefühl.
Wir schliefen auch miteinander, im Grunde war alles wie's vor der Trennung auch war -wunderschön.

Um mich abzusichern machte ich einen Termin in einer Abtreibungsklinik und besuchte diese auch zur Voruntersuchung,mit Ihm.
Als ich auf dem Monitor die Ärmchen und Beinchen des Babys sah, sprang ich auf,entschuldigte mich bei der Ärztin und erklärte Ihr, dass ich das nicht tun könnte.
Ich rannte aus dem Behandlungszimmer, an Ihm vorbei.
Als ich dann endlich wieder draußen saß,auf der Wiese, nahm er meine Hand und versicherte dass wir es zusammen schaffen würden,Er mich nicht alleine lassen würde.
Ich sah Ihn an und wusste dass Er nicht die Wahrheit sagte.
Seine Hand legte ich neben mich,stand auf und ging.

2 Wochen Funkstille vergingen.
Danach rief Er an,wir trafen uns und ich erklärte Ihm die Sitaution -dass ich mich für das Baby entschieden hätte und ich mir nun ein eigenes Leben aufbauen würde-.
An dem Tag sagte er merhmals dass Er sich wünschen würde dazuzugehören, er sich aber noch austoben müsste, es aber wiederum nicht ablehen würde-könnte-wöllte danach zurückzukommen.
Ich weiß,solche Aussagen sind totaler Pfeffer aber ich hoffte natürlich dass es so sein würde.

Es vergingen wieder Wochen ohne Kontakt,Er meldete sich nicht ein einziges Mal,ich sah Ihn zufällig auf Partys -meist mit anderen Mädchen im Arm- Jedes Mal auf's Neue zerbrach es mir das Herz.
In solchen Momenten fühlte ich mich immer unglaublich allein und leer,ein riesiger Raum und nur ich alleine stehe dort und starre die Wand an.

Er wurde immer sprunghafter, mal wollte er das Kind,mal nicht... mal interessierte Er sich dafür,mal bewegte es Ihn gar nicht.

Heute vor 7 Tagen war Er -wahrscheinlich das letzte Mal- bei mir, um mir zusagen, dass er nichts für das Kind fühlen würde,es ihm leid täte.
Das Gespräch dauerte 3 Stunden,zwei davon weinte er primär.
In der dritten und letzten Stunde sah ich Ihn an,weinte selbst und sagte dass ich nichts ändern könnte,solange Er nicht endlich anfangen würde sich an Uns zu erinnern,sich daran zu erinnern wie wir waren,was ich Ihm bedeuete, was Er mir bedeutete, wo wir waren und was wir füreinander getan haben.
Ich lies Ihn im Regen stehen und ging wieder in die Wohnung.
Sein Gesicht werde ich nie vergessen.

Das Traurigste an der Geschichte ist, dass ich diesen Mann liebe,so sehr, dass es mir das Herz zerreißt.
Jeden Tag seit der Trennung fehlt er mir und jeden Tag habe ich das Gefühl, dass es von vorn anfängt, da der Schmerz nicht weniger wird.

Ich bin jetzt Ende 4. Monats, drei Monate sind seit der Trennung vergangen und noch kein Ende in Sicht.
Ich brauche Ihn.



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10. März 2009 um 20:32

Was und wen liebst du,
fange an dich zu lieben und dein ungeborenes Kind. Dieses Kind braucht dich.Und da es alles fühlt eine Mutter , die wieder in das Leben zurückkehrt und Freude empfinden kann.
Gruß Melike

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