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Auslandssemester

13. Januar 2014 um 3:30

Hi,

wie sind eure Erfahrungen mit Auslandssemestern?

Ich spreche dabei nur Leute an, die bereits einige Jahre vorher mit ihrem Partner zusammengewohnt haben, bevor dieser studiumgsbedingt ins Ausland ging.

Mein Mann plant sowas und ich freue mich einerseits für ihn, andererseits ist mir aber auch etwas mulmig zumute.

Wir hatten die ersten 2,5 Jahre eine Fernbeziehung und da gabs öfter mal Stress. Hauptsächlich kam der Stress aber daher, dass wir uns einfach nie am Telefon erwischt haben bzw. völlig aneinander vorbei gelebt haben. Ich möchte sowas eigentlich nicht nochmal haben!

Natürlich freue ich mich für ihn und sehe eine Riesenchance! Die Finanzierung steht noch in den Sternen, aber dass dieser Auslandsaufenthalt sich gut in seinem Lebenslauf machen würde, ist sonnenklar. Insofern unterstütze ich ihn natürlich!

Bitte erzählt mir eure Geschichten. Wie war das Auslandssemester eures Partners oder vielleicht auch euer eigenes für eure Beziehung?

Heart

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13. Januar 2014 um 11:06

Es ist nicht leicht - aber locker zu schaffen
Grüß Dich,

zunächst einmal spielt es eine Rolle, ob es innerhalb Europas liegt oder außerhalb.
Wichtig deshalb, weil die Zeitverschiebung zwecks Kommunikation eine Rolle spielt und es innerhalb Europas durchaus möglich ist, sich auch mal über ein verlängertes Wochenende zu sehen.

Ich war selbst diejenige, die ein Auslandssemester hatte und muss gestehen, dass mein damaliger Freund es mir sehr schwer gemacht hat. Eifersucht, Unterstellungen etc. Obwohl es weder Anlass noch Gründe gab.
Die Beziehung hat zwar den Aufenthalt überdauert, machte mir jedoch das Leben schwer und übertrug sich auch auf die Zeit danach. Letztlich trennten wir uns, weil ich erkannte, er vertraute mir nicht weiter, als er spucken konnte.
Fazit: der Auflandsaufenthalt förderte lediglich etwas zu Tage, das mir vorher nicht auffiel.

Danach hatte ich einen Job, in dem ich ebenso viel unterwegs war - eine weitere Beziehung scheiterte daran.

Heute lebe ich mit einem Mann zusammen, der beruflich monatelang nur am Wochenende zu Hause ist und es klappt wunderbar
Vielleicht, weil wir uns vertrauen, viel telefonieren und somit Anteil am Leben des anderen haben, egal, ob Berlin, London oder Izmir. Aber sicher auch deshalb, weil ich weiß, wie das ist.
Kein Mensch, den 8-10 Stunden seinen Job macht, teilweise in einer Fremdsprache, hat den Nerv, jeden Abend auf die Piste zu gehen.

Mein Rat: zerbrich dir nicht den Kopf über ungelegte Eier. Schau, wie es läuft - der Rest ergibt sich. Egal, in welche Richtung.

Aber ich gestehe: nicht jeder Mensch ist dafür geschaffen. Mein Freund hat mir viel von Kollegen erzählt, deren Frauen nicht damit klar kamen, eine ist ausgezogen, bis er sich einen neuen Job gesucht hat, die andere hat ein Ultimatum gestellt...etc

Fakt ist: unterstütz deinen Freund, solange du kannst und es ehrlich meinst. Erkläre ihm, wovor du Angst hast warte ab.

Alles andere kommt. Und DANN machst du dir Gedanken, verstanden?

Liebe Grüße,
Rullgardina

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13. Januar 2014 um 11:17

Hallo!
Für uns gar kein Problem damals. Mein Exfreund hat mich täglich angerufen. Ich war auf der anderen Seite der Weltkugel, saß in der Sonne unter Mangobäumen, während er grade bei Minusgraden im Schnee im Dunkeln saß.

Es handelt sich ja nur um einen begrenzten Zeitraum und die Vertrauensbasis sollte schon stimmen.

Mein Exfreund hat mich damals besucht und am Ende des Aufenthalts haben wir noch das Land drei Wochen lang bereist.

Uns hat es gar nicht geschadet! Ich habe ihn damals vermisst, mich auf ihn gefreut und den Auslandsaufenthalt doch auch genießen können. Untreue war kein Thema.

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13. Januar 2014 um 12:53
In Antwort auf himbeerblatt2

Hallo!
Für uns gar kein Problem damals. Mein Exfreund hat mich täglich angerufen. Ich war auf der anderen Seite der Weltkugel, saß in der Sonne unter Mangobäumen, während er grade bei Minusgraden im Schnee im Dunkeln saß.

Es handelt sich ja nur um einen begrenzten Zeitraum und die Vertrauensbasis sollte schon stimmen.

Mein Exfreund hat mich damals besucht und am Ende des Aufenthalts haben wir noch das Land drei Wochen lang bereist.

Uns hat es gar nicht geschadet! Ich habe ihn damals vermisst, mich auf ihn gefreut und den Auslandsaufenthalt doch auch genießen können. Untreue war kein Thema.


Hallo Himbeer,

ohne Vertrauensbasis wäre er ganz sicher nicht mein Mann. Ich verdächtige ihn ja auch gar nicht, dass er sich dann im Ausland anderweitig vergnügt.

Wir werden uns zumindest dieses Jahr nicht besuchen können, da ich gerade mal 13 nicht zusammenhängende Tage frei bekomme. Ab Dezember bzw. nächstes Jahr sieht es vielleicht anders aus.
Würde ihn allerdings auch gerne besuchen und mit ihm das fremde Land erkunden.

Heart

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13. Januar 2014 um 13:03
In Antwort auf rullgardina

Es ist nicht leicht - aber locker zu schaffen
Grüß Dich,

zunächst einmal spielt es eine Rolle, ob es innerhalb Europas liegt oder außerhalb.
Wichtig deshalb, weil die Zeitverschiebung zwecks Kommunikation eine Rolle spielt und es innerhalb Europas durchaus möglich ist, sich auch mal über ein verlängertes Wochenende zu sehen.

Ich war selbst diejenige, die ein Auslandssemester hatte und muss gestehen, dass mein damaliger Freund es mir sehr schwer gemacht hat. Eifersucht, Unterstellungen etc. Obwohl es weder Anlass noch Gründe gab.
Die Beziehung hat zwar den Aufenthalt überdauert, machte mir jedoch das Leben schwer und übertrug sich auch auf die Zeit danach. Letztlich trennten wir uns, weil ich erkannte, er vertraute mir nicht weiter, als er spucken konnte.
Fazit: der Auflandsaufenthalt förderte lediglich etwas zu Tage, das mir vorher nicht auffiel.

Danach hatte ich einen Job, in dem ich ebenso viel unterwegs war - eine weitere Beziehung scheiterte daran.

Heute lebe ich mit einem Mann zusammen, der beruflich monatelang nur am Wochenende zu Hause ist und es klappt wunderbar
Vielleicht, weil wir uns vertrauen, viel telefonieren und somit Anteil am Leben des anderen haben, egal, ob Berlin, London oder Izmir. Aber sicher auch deshalb, weil ich weiß, wie das ist.
Kein Mensch, den 8-10 Stunden seinen Job macht, teilweise in einer Fremdsprache, hat den Nerv, jeden Abend auf die Piste zu gehen.

Mein Rat: zerbrich dir nicht den Kopf über ungelegte Eier. Schau, wie es läuft - der Rest ergibt sich. Egal, in welche Richtung.

Aber ich gestehe: nicht jeder Mensch ist dafür geschaffen. Mein Freund hat mir viel von Kollegen erzählt, deren Frauen nicht damit klar kamen, eine ist ausgezogen, bis er sich einen neuen Job gesucht hat, die andere hat ein Ultimatum gestellt...etc

Fakt ist: unterstütz deinen Freund, solange du kannst und es ehrlich meinst. Erkläre ihm, wovor du Angst hast warte ab.

Alles andere kommt. Und DANN machst du dir Gedanken, verstanden?

Liebe Grüße,
Rullgardina

Meine Bedenken
Danke für Deine lieben Zeilen.

Mein Mann möchte, wenn dann schon richtig weit weg, also Kanada, USA oder gleich Australien.

Wir hatten während unserer Fernbeziehung "nur" die Distanz Bodensee-Bonn zu überwinden und das hat auch ohne Zeitverschiebung nicht funktioniert.

Mein Mann war neulich wieder für eine Woche bei seinen Eltern und wir haben es an SÄMTLICHEN Tagen nicht geschafft, uns beim 1. Anruf zu erwischen. Wir hatten völlig verschiedene Tagsabläufe. Ich habe viel gearbeitet und hatte deswegen keine Zeit für Nachtsitzungen und er war, wenn ich Zeit hatte, immer mit irgendjemandem zusammen (also aus seiner Familie, meine ich).

Eifersucht spielt bei uns gar keine Rolle; wir haben uns früher auch nur alle 6 Wochen gesehen.
Ich habe auch keinerlei Bedenken dahingehend.

Mein Mann ist gar nicht der Typ, um "auf die Piste zu gehen". Eher im Gegenteil; ich vermute, dass er sich im Ausland schrecklich einsam fühlen würde und jeden Tag mit mir skypen will.
Meine Freundin hatte während ihres Auslandssemesters solch einen anhänglichen Freund und das hat genauso genervt.

Ich wünsche mir einfach nur, dass ich ihn an seinem Ort besuchen kann, egal wo auf dem Globus sich dieser befindet. Finanziell wäre das auch kein Problem, aber meine Chefin will mir nie frei geben (habe gerade mal 13 nicht zusammenhängende Tage im ganzen 2014 bekommen).
Deswegen befürchte ich, dass ich nie besuchen können werde.

Ich habe ihm bereits gesagt, was ich für Bedenken habe. Er macht sich gar keine Sorgen, was uns angeht. Er hat mich sogar gefragt, ob es für mich ok wäre. Ich habe natürlich ja gesagt und prinzipiell ist es für mich auch ok.

Aber irgendwie möchte ich an dieser Erfahrung teilnehmen. Weißt Du, wenn ich wüsste, ok, an Weihnachten besuche ich ihn dort, dann wäre mir viel wohler.

Heart

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13. Januar 2014 um 13:07

Eigentlich sollte es mit den modernen Fernkommunikationsmitteln
Genau das hat bei uns früher aber auch schon nie funktioniert. Und da war es "nur" Bodensee-Bonn!

Natürlich ist ein Auslandsaufenthalt eine große Chance.
Meine Freundin (bereits 60) hat mir sogar vorgeschlagen, mit ihm zu gehen, in der Zeit dort zu arbeiten. Das wäre für meinen Lebenslauf sicher ebenfalls prima, allerdings finde ich es etwas riskant, einfach ohne Job irgendwo hinzugehen.

Mein Mann hat sich noch nirgends beworben und bevor ich nicht weiß, wo er übergeht hingeht, kann ich mir auch nichts suchen.

Heart

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13. Januar 2014 um 13:24
In Antwort auf heartsease

Meine Bedenken
Danke für Deine lieben Zeilen.

Mein Mann möchte, wenn dann schon richtig weit weg, also Kanada, USA oder gleich Australien.

Wir hatten während unserer Fernbeziehung "nur" die Distanz Bodensee-Bonn zu überwinden und das hat auch ohne Zeitverschiebung nicht funktioniert.

Mein Mann war neulich wieder für eine Woche bei seinen Eltern und wir haben es an SÄMTLICHEN Tagen nicht geschafft, uns beim 1. Anruf zu erwischen. Wir hatten völlig verschiedene Tagsabläufe. Ich habe viel gearbeitet und hatte deswegen keine Zeit für Nachtsitzungen und er war, wenn ich Zeit hatte, immer mit irgendjemandem zusammen (also aus seiner Familie, meine ich).

Eifersucht spielt bei uns gar keine Rolle; wir haben uns früher auch nur alle 6 Wochen gesehen.
Ich habe auch keinerlei Bedenken dahingehend.

Mein Mann ist gar nicht der Typ, um "auf die Piste zu gehen". Eher im Gegenteil; ich vermute, dass er sich im Ausland schrecklich einsam fühlen würde und jeden Tag mit mir skypen will.
Meine Freundin hatte während ihres Auslandssemesters solch einen anhänglichen Freund und das hat genauso genervt.

Ich wünsche mir einfach nur, dass ich ihn an seinem Ort besuchen kann, egal wo auf dem Globus sich dieser befindet. Finanziell wäre das auch kein Problem, aber meine Chefin will mir nie frei geben (habe gerade mal 13 nicht zusammenhängende Tage im ganzen 2014 bekommen).
Deswegen befürchte ich, dass ich nie besuchen können werde.

Ich habe ihm bereits gesagt, was ich für Bedenken habe. Er macht sich gar keine Sorgen, was uns angeht. Er hat mich sogar gefragt, ob es für mich ok wäre. Ich habe natürlich ja gesagt und prinzipiell ist es für mich auch ok.

Aber irgendwie möchte ich an dieser Erfahrung teilnehmen. Weißt Du, wenn ich wüsste, ok, an Weihnachten besuche ich ihn dort, dann wäre mir viel wohler.

Heart

Super
Phantastische Antwort. Bei euch passt und stimmt alles.
Bessere Voraussetzungen gibt es nichts.

Noch steht also nicht fest, wo er denn sein wird.

Aber nun, sofern es finanziell machbar ist, ihn zu besuchen, sollte es tatsächlich auch machbar sein.

Und betzügl. deines Urlaubs: 7 BUrlg:
Der Urlaub ist zusammenhängend zu gewähren, es sei denn, daß dringende betriebliche oder in der Person des Arbeitnehmers liegende Gründe eine Teilung des Urlaubs erforderlich machen. (usw - lass dich nicht verschaukeln!)

Viel Erfolg euch beiden.

Rullgardina.

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13. Januar 2014 um 13:55
In Antwort auf heartsease

Meine Bedenken
Danke für Deine lieben Zeilen.

Mein Mann möchte, wenn dann schon richtig weit weg, also Kanada, USA oder gleich Australien.

Wir hatten während unserer Fernbeziehung "nur" die Distanz Bodensee-Bonn zu überwinden und das hat auch ohne Zeitverschiebung nicht funktioniert.

Mein Mann war neulich wieder für eine Woche bei seinen Eltern und wir haben es an SÄMTLICHEN Tagen nicht geschafft, uns beim 1. Anruf zu erwischen. Wir hatten völlig verschiedene Tagsabläufe. Ich habe viel gearbeitet und hatte deswegen keine Zeit für Nachtsitzungen und er war, wenn ich Zeit hatte, immer mit irgendjemandem zusammen (also aus seiner Familie, meine ich).

Eifersucht spielt bei uns gar keine Rolle; wir haben uns früher auch nur alle 6 Wochen gesehen.
Ich habe auch keinerlei Bedenken dahingehend.

Mein Mann ist gar nicht der Typ, um "auf die Piste zu gehen". Eher im Gegenteil; ich vermute, dass er sich im Ausland schrecklich einsam fühlen würde und jeden Tag mit mir skypen will.
Meine Freundin hatte während ihres Auslandssemesters solch einen anhänglichen Freund und das hat genauso genervt.

Ich wünsche mir einfach nur, dass ich ihn an seinem Ort besuchen kann, egal wo auf dem Globus sich dieser befindet. Finanziell wäre das auch kein Problem, aber meine Chefin will mir nie frei geben (habe gerade mal 13 nicht zusammenhängende Tage im ganzen 2014 bekommen).
Deswegen befürchte ich, dass ich nie besuchen können werde.

Ich habe ihm bereits gesagt, was ich für Bedenken habe. Er macht sich gar keine Sorgen, was uns angeht. Er hat mich sogar gefragt, ob es für mich ok wäre. Ich habe natürlich ja gesagt und prinzipiell ist es für mich auch ok.

Aber irgendwie möchte ich an dieser Erfahrung teilnehmen. Weißt Du, wenn ich wüsste, ok, an Weihnachten besuche ich ihn dort, dann wäre mir viel wohler.

Heart

Kosten
das muss man in erster linie finanziell stemmen können !

"Mein Mann möchte, wenn dann schon richtig weit weg, also Kanada, USA oder gleich Australien."
genau diese ziele kosten so richtig geld.
meine stieftochter hat ein auslandssemester in sydney gemacht. das hat einige tausender gekostet.

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13. Januar 2014 um 16:17
In Antwort auf rullgardina

Super
Phantastische Antwort. Bei euch passt und stimmt alles.
Bessere Voraussetzungen gibt es nichts.

Noch steht also nicht fest, wo er denn sein wird.

Aber nun, sofern es finanziell machbar ist, ihn zu besuchen, sollte es tatsächlich auch machbar sein.

Und betzügl. deines Urlaubs: 7 BUrlg:
Der Urlaub ist zusammenhängend zu gewähren, es sei denn, daß dringende betriebliche oder in der Person des Arbeitnehmers liegende Gründe eine Teilung des Urlaubs erforderlich machen. (usw - lass dich nicht verschaukeln!)

Viel Erfolg euch beiden.

Rullgardina.

Danke
Ich habe im Dezember eine neue Arbeitsstelle angetreten und (wie ich nun bereue) auch eine als Springerin. D.h. ich stehe mit meinen Urlaubswünschen ganz hinten an.
Bisher kamen nur (noch nicht genehmigt) 10.-15.6. und 28.7.-3.8. raus - beides bringt nix für eine Fernreise.

Heart

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13. Januar 2014 um 21:03


Nein, eben nicht. Mein Mann studiert ja noch und immer, wenn er frei hat (was eh nicht oft ist), hat sich irgendjemand schon in den Urlaubskalender eingetragen!

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28. Januar 2014 um 21:12

Mir gehts gleich wie dir...
Mein freund macht gerade auch ein Auslandssemester in Afrika. Er ist erst seit ein paar Tagen weg und es ist total schlimm für mich. Ich vermisse ihn sehr.
Ich habe selber viele Beiträge gelesen um selbst mit dem Thema eventuell besser umgehen zu können.
Du solltest den Kontakt aufrecht erhalten, so gut es geht und natürlich an seinen Leben teilhaben. Ich weis es ist schwer, auch für mich, wenn ich daran denke dass er spass hat und feiern geht und ich zu hause bin in meinem Alltagstrott.
Stell dir vor du wärst im Ausland? Da würdest du sicher auch froh sein zu hause halt zu haben!
Wenn er dich liebt dann fällt ihm das gehen bestimmt auch so schwer wie dir, nur Männer zeigen dies für gewöhnlich nicht, weil sie "stark" sind.
Am Anfang des Auslandsemesters gibt es so viel zu erkunden und man muss die Stadt und alles mögliche noch kennen lernen, da rückt man halt erst auf di 5 od 6 stelle. Da solltest du aber nicht böse auf ihn sein, sondern Verständnis zeigen, dass hilft ihn sicher mehr als wenn du ihn blöd anmachst oder sowas.
Es ist halt ziemlich schwer alles zusammen, ich weine oft zu hause und weis nicht was machen weil er mi so sehr fehlt, aber ich ruf ihn natürlich dann nicht an und heul ihn voll, weil ich ihn zeigen möchte dass i eine starke Frau bin und mein Leben voll im Griff habe. Ich möchte nicht, dass er sich sorgen um mich macht und dann ein schlechtes Gewissen bekommt, weil er mich "alleine" gelassen hat.
Dass würde ihn nur belasten und dafür wünsch ich ihn zu sehr einen schönen Aufenthalt und ein tolles Auslandssemester. Ich möchte es ihm nicht kaputt machen, da er sich so sehr freut.

Wie ich diese 6 Monate überstehen soll, frag ich mich selbst? So viele Hobbies kann ich mir garnicht zulegen damit ich mich ablenken kann... Vielleicht sollte ich lesen anfangen



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