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Auslandsjournal zdf mediathek beschneidung

5. Juli 2012 um 0:09

da ist heute abend ein beitrag gesendet worden. kann man sich problemlos in der mediathek ansehen, geht knapp 6 minuten.

ist ein sehr interessanter beitrag gewesen.

obwohl die beschneidung in der türkei ein absolutes muss darstellt regt sich ein kleiner, wenn auch fester, widerstand gegen die beschneidung vor dem 18. lebensjahr.

etwas interessantes hat auch die türkische psychologin (ich meine, sie war psychologin!) gesagt (nur wortlaut!):

"gott hat uns schon vollständig gemacht, warum sollten wir es dann wieder abschneiden?"

ich selbst wäre dafür hier als kompromisslösung das alter ab 14 jahre festzulegen. moslem sind sie doch ohnehin, was macht es für einen unterschied? es steht, wenn man diesem beitrag glauben kann, nicht im koran und ist lediglich gesellschaftlichter zwang. oder wäre jemand so nett mir die stelle im koran zu zitieren?

für die gegner ab 14 jahre und befürworter ab 18 jahre: oft wird von den befürwortern ab 18 jahre gesagt, dass man nur ab dem alter sich frei entscheiden könnte. vielleicht gibt es dann mehrere die sagen, okay, mache ich nicht, aber grundsätzlich gilt wohl, wer bis dahin derart indoktriniert wurde, wird auch ab 18 nicht anders handeln.

ach ja, ich meine heute im radio gehört zu haben, dass die moslemverbände vor das verfassungsgericht gehen wollen. ich bin gespannt wie das ausgeht!

hätte ich selbst einen jungen bekommen, hätte ich ihn nicht beschneiden lassen, es sei denn er hätte eine schlimme phimose. darüber wäre keinerlei diskussion entstanden. schmerzen sind scheisse, egal wo.
sauberkeit wäre für mich kein ausreichender grund. sauber ist man mit ausreichend wasser. es kann mir keiner erzählen, dass kein waschlappen im haus ist und unabhängig von der vorhaut muss man sich waschen. dieselbige ist ja nicht das einzige stück haut, was regelmäßig, sprich jeden tag, sauber sein sollte.

ich verurteile auch kein elternteil das das gemacht hat, aber gerade im hinblick auf diese schon vorangegangene diskussion, dem urteil und das vielleicht folgende, würde ich mir wünschen, dass darüber nachgedacht wird, welche intention einen wirklich dazu bringt, etwas abzuschneiden.

tradition? gruppenzwang? hygiene?


dank an pusteblume für den tipp mit dem auslandsjournal!

thalia

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5. Juli 2012 um 0:32

...


finde ich gut, dass du dich diesem gruppenzwang nicht aussetzt.

deine befürchtung hinsichtlich des beschneidens zuhause und komischen bedingungen teile ich. aber der staat darf nicht einfach über die körperliche unversertheit hinwegsehen. rein rechtlich ist er dazu gezwungen, dieses urteil in dieser weise auszusprechen.

ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich mir vor diesem, für mich überraschenden und auch guten urteils, keinerlei gedanken über sowas gemacht habe. für mich gehörte das zum judentum und islam dazu und fertig. das es aber eigentlich nicht im koran steht überrascht mich irgendwie.

thalia

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5. Juli 2012 um 12:59

Widerstand
regt sich auch in der islamischen Welt.
Ich habe gestern einen Artikel in der taz gefunden.
http://www.taz.de/Religioese-Riten-in-der-Praxis/!96617/

Darin beschreibt ein irakischer Schriftsteller seine Beschneidung als zwölfjähriger sowie das Schicksal seines Freundes "K", der große Probleme mit seiner Bescheidung als 13jähriger hatte.

Die Vernunft wächst langsam, sehr langsam.
Was mich bei diesem Thema so schockiert ist diese Selbstvertsändlichkeit, mit der behauptet wird:
"Ohne Beschneidung ist de facto kein jüdisches oder muslimisches Leben in Deutschlag möglich"

Kann es denn wirklich sein dass sich eine Religion einzig und dadurch auszeichnet und legitimiert wie sie mit Aussagen von alten Männern umgeht, die wahrscheinlich vor einigen tausend Jahren getroffen wurden und immer wieder durch Hören-Sagen verbreitet wurden!

Als würde ein Jude und ein Moslem auch nur einen Deut seiner Religion, seiner Religosität oder Identität verlieren, wenn er sich erst ab 18 oder zur Not ab 14 beschneiden ließe. Wobei ich anderer Meinung bin als thalia und durchaus glaube, dass sich mit 18 mehr Männer gegen den Eingriff entscheiden würden als mit 14. Sicher nicht alle, aber doch mehr.

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5. Juli 2012 um 13:18
In Antwort auf smart2012

Widerstand
regt sich auch in der islamischen Welt.
Ich habe gestern einen Artikel in der taz gefunden.
http://www.taz.de/Religioese-Riten-in-der-Praxis/!96617/

Darin beschreibt ein irakischer Schriftsteller seine Beschneidung als zwölfjähriger sowie das Schicksal seines Freundes "K", der große Probleme mit seiner Bescheidung als 13jähriger hatte.

Die Vernunft wächst langsam, sehr langsam.
Was mich bei diesem Thema so schockiert ist diese Selbstvertsändlichkeit, mit der behauptet wird:
"Ohne Beschneidung ist de facto kein jüdisches oder muslimisches Leben in Deutschlag möglich"

Kann es denn wirklich sein dass sich eine Religion einzig und dadurch auszeichnet und legitimiert wie sie mit Aussagen von alten Männern umgeht, die wahrscheinlich vor einigen tausend Jahren getroffen wurden und immer wieder durch Hören-Sagen verbreitet wurden!

Als würde ein Jude und ein Moslem auch nur einen Deut seiner Religion, seiner Religosität oder Identität verlieren, wenn er sich erst ab 18 oder zur Not ab 14 beschneiden ließe. Wobei ich anderer Meinung bin als thalia und durchaus glaube, dass sich mit 18 mehr Männer gegen den Eingriff entscheiden würden als mit 14. Sicher nicht alle, aber doch mehr.

...
"Was mich bei diesem Thema so schockiert ist diese Selbstvertsändlichkeit, mit der behauptet wird:
"Ohne Beschneidung ist de facto kein jüdisches oder muslimisches Leben in Deutschlag möglich""

das liegt halt daran, dass der glauben für diese gemeinschaften wichtiger sind als die gesetze dieses landes. wobei ja noch immer nicht geklärt wurde, ob es denn nun so im koran steht oder nicht....!

thalia

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5. Juli 2012 um 13:22

...
ah, lese ich jetzt erst....!

okay. es ist ein ritual, aber keine richtlinie, ohne deren man kein glaubensanhänger wäre, zumindest rein von der islamischen seite aus.

die jüdische seite ist hier ja nicht wirklich vertreten!

mir ist klar, dass religionen früher und auch heute von bräuchen, ritualen und traditionen gelebt habe und heute auch noch leben.

wenn man aber weiß, dass die beschneidung mit der religion selbst. also mit der heiligen schrift, nichts zu tun hat, warum wird sie so vehement verteidigt?

die frage stelle ich mir halt, da ganz oft, wenn davon gesprochen wird, dass frauen in afghanistan nicht allein auf die straße gehen dürfen, von kultur oder tradition etc. gesprochen wird.

was ist dann da für einen unterschied?

ich will es halt verstehen!

thalia

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5. Juli 2012 um 13:25
In Antwort auf thalia1908

...
ah, lese ich jetzt erst....!

okay. es ist ein ritual, aber keine richtlinie, ohne deren man kein glaubensanhänger wäre, zumindest rein von der islamischen seite aus.

die jüdische seite ist hier ja nicht wirklich vertreten!

mir ist klar, dass religionen früher und auch heute von bräuchen, ritualen und traditionen gelebt habe und heute auch noch leben.

wenn man aber weiß, dass die beschneidung mit der religion selbst. also mit der heiligen schrift, nichts zu tun hat, warum wird sie so vehement verteidigt?

die frage stelle ich mir halt, da ganz oft, wenn davon gesprochen wird, dass frauen in afghanistan nicht allein auf die straße gehen dürfen, von kultur oder tradition etc. gesprochen wird.

was ist dann da für einen unterschied?

ich will es halt verstehen!

thalia

Nachtrag, ich war noch nicht zu ende!
"die frage stelle ich mir halt, da ganz oft, wenn davon gesprochen wird, dass frauen in afghanistan nicht allein auf die straße gehen dürfen, von kultur oder tradition etc. gesprochen wird......,

aber nicht von religion. und es dahingehend immer ganz weit von sich gewiesen wurde. bei beschneidung gehört es aber irgendwie dazu.

thalia

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5. Juli 2012 um 14:04
In Antwort auf thalia1908

...
ah, lese ich jetzt erst....!

okay. es ist ein ritual, aber keine richtlinie, ohne deren man kein glaubensanhänger wäre, zumindest rein von der islamischen seite aus.

die jüdische seite ist hier ja nicht wirklich vertreten!

mir ist klar, dass religionen früher und auch heute von bräuchen, ritualen und traditionen gelebt habe und heute auch noch leben.

wenn man aber weiß, dass die beschneidung mit der religion selbst. also mit der heiligen schrift, nichts zu tun hat, warum wird sie so vehement verteidigt?

die frage stelle ich mir halt, da ganz oft, wenn davon gesprochen wird, dass frauen in afghanistan nicht allein auf die straße gehen dürfen, von kultur oder tradition etc. gesprochen wird.

was ist dann da für einen unterschied?

ich will es halt verstehen!

thalia

Ich habe es hier so gelesen:
(wobei ich die Aussagen leider nicht kopieren kann, da die Diskussion natürlich wieder mal gelöscht wurde)
Bei Moslems muss deshalb beschnitten werden, weil sich unter der Vorhaut Schmutz und Urin ansammeln kann und man nur dann beten darf, wenn man gänzlich rein ist.
Deshalb hat der Prophet (der übrigens mit einer kurzen Vorhaut zur Welt gekommen sein soll) gesagt, Männer sollten beschnitten sein.
So habe ich das verstanden. Aber da sind wir eben wieder beim Punkt: Mittelalter in der Wüste und Neuzeit in Deutschland. Wenn es nur um das sauber-sein geht, dann braucht es einfach nicht mehr zu sein.

Obwohl ich selbst beschnitten bin, muss ich ja auch regelmäßig waschen, morgens und abends und wenn ich weiß, dass evtl. Sex ansteht, gleich nochmal.
Da hilft die Beschneidung gar nicht. Wenn ich zweimal am Tag aufs Klo gehe und im Sommer schwitze, werd ich mich sicher nicht ungewaschen meiner Frau präsentieren, davon abgesehen, dass ich das selbst für mich nicht möchte.
Die Haut hat hierauf nicht den geringsten Einfluss.
Auf andere Lebensbereiche, z.B. auf Psyche und Sexualität dagegen umso mehr.

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5. Juli 2012 um 14:41

!
Ich denke auch, dass die Menschen illegale wege finden werden und die Beschneidung weiterhin vollziehen. Aber so ein Gesetz geht schonmal in die richtige Richtung. Man muss sich mit dem Thema auseinander setzten und sich bewusst machen, was dies für Konsequenzen mit sich trägt.
Ich kann es absolut nicht verstehen wieso man in der heutigen Zeit, so eine Entscheidung für sein kleines Kind fällt, wenn die Gesundheit nicht betroffen ist. Wieso nicht warten und dem Kind die entscheidung selbst überlassen...?!

Was mich hier nur gerade wundert, dass nur die rede von Muslimen und Juden ist. Dabei machen das Christen auch und andere.

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5. Juli 2012 um 14:45
In Antwort auf skyeeee

!
Ich denke auch, dass die Menschen illegale wege finden werden und die Beschneidung weiterhin vollziehen. Aber so ein Gesetz geht schonmal in die richtige Richtung. Man muss sich mit dem Thema auseinander setzten und sich bewusst machen, was dies für Konsequenzen mit sich trägt.
Ich kann es absolut nicht verstehen wieso man in der heutigen Zeit, so eine Entscheidung für sein kleines Kind fällt, wenn die Gesundheit nicht betroffen ist. Wieso nicht warten und dem Kind die entscheidung selbst überlassen...?!

Was mich hier nur gerade wundert, dass nur die rede von Muslimen und Juden ist. Dabei machen das Christen auch und andere.

...
"Was mich hier nur gerade wundert, dass nur die rede von Muslimen und Juden ist. Dabei machen das Christen auch und andere."

weil sich, soweit ich weiß, christliche oder andere organisationen nicht beschwert haben.
oder irre ich mich da?

natürlich gilt für alle das gesetz, egal ob christlich, jüdisch, muslimisch oder auch gar nichts!

thalia

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5. Juli 2012 um 16:58
In Antwort auf skyeeee

!
Ich denke auch, dass die Menschen illegale wege finden werden und die Beschneidung weiterhin vollziehen. Aber so ein Gesetz geht schonmal in die richtige Richtung. Man muss sich mit dem Thema auseinander setzten und sich bewusst machen, was dies für Konsequenzen mit sich trägt.
Ich kann es absolut nicht verstehen wieso man in der heutigen Zeit, so eine Entscheidung für sein kleines Kind fällt, wenn die Gesundheit nicht betroffen ist. Wieso nicht warten und dem Kind die entscheidung selbst überlassen...?!

Was mich hier nur gerade wundert, dass nur die rede von Muslimen und Juden ist. Dabei machen das Christen auch und andere.

Das ist ein Manko
an dem aktuellen Urteil. Es ging dabei um eine rituelle Beschneidung eines moslemischen Jungen. Das Urteil bezieht sich daher auf eben diesen Fall. Im Christentum sind Beschneidungen nicht üblich. Kommen zwar vor aber nur sehr selten. Richtigerweise müssten "medizinisch nicht indizierte Beschneidungen" generell als Körperverletzung eingestuft werden. Dafür wäre aber ein Gesetz nötig.
Dass ein Gesetz kommt und die Rechtslage klärt, halte ich für ziemlich wahrscheinlich. Ich fürchte aber, dass die Politik vor den Kirchen und Religionsgemeinschaften einknickt und Beschneidungen wieder generell erlauben wird.

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5. Juli 2012 um 17:14
In Antwort auf thalia1908

...
"Was mich hier nur gerade wundert, dass nur die rede von Muslimen und Juden ist. Dabei machen das Christen auch und andere."

weil sich, soweit ich weiß, christliche oder andere organisationen nicht beschwert haben.
oder irre ich mich da?

natürlich gilt für alle das gesetz, egal ob christlich, jüdisch, muslimisch oder auch gar nichts!

thalia

Es
haben sich auch christen gegen dieses gesetzt geäußert.
das war auch nicht nur auf deinen beitrag bezogen @thalia sondern allgemein ist mir aufgefallen das immer nur die rede von juden und muslimen ist.


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5. Juli 2012 um 17:18


da hast du was falsch interpretiert! das sollte kein argument sein sondern lediglich eine aussage, dass die gläubigen die an die beschneidung von jungen jahren festhalten sich nicht von so einem gesetz (leider) abbringen lassen.

deswegen wäre ich zusätzlich für bildung etc. was dieses thema betrifft, denn die leute fühlen sich in ihrer religionauslebung angegriffen und werden die beschneidung aufgrund eines neuen gesetzes nicht unterlassen.

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5. Juli 2012 um 17:23
In Antwort auf skyeeee

Es
haben sich auch christen gegen dieses gesetzt geäußert.
das war auch nicht nur auf deinen beitrag bezogen @thalia sondern allgemein ist mir aufgefallen das immer nur die rede von juden und muslimen ist.


Wie gesagt
einfach deshalb, weil es dort zur religiösen Praxis bzw. Tradition gehört. Aber natürlich muss ein Verbot universell sein. Alle medizinisch nicht indizierten Beschneidungen müssten verboten werden. Es kann nicht sein, dass Eltern ihre Kinder zurecht schnitzen lassen, weil es ihnen besser gefällt ("finde beschnittene Penisse viel schöner"), weil sie es sexuell besser finden ("schließlich soll seine spätere Freundin auch was davon haben") oder weil sie zu bequem dazu sind, ihren Kindern beizubringen, wie sie sich richtig waschen ("ist ja vieeel hygienischer"). All die zitierten Aussagen habe ich hier und anderswo schon gelesen. Mitunter das schlimmste ist aber, wenn Eltern ihre Söhne deshalb ("möglichst straff") beschneiden lassen, um sie später von der Masturbation abzuhalten.
Da gibts auf www.netdoktor.at einige recht gruselige Statements...

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5. Juli 2012 um 18:14

Oh man
möchtest du es nicht verstehen...?

Ich schrieb "zusätzlich Bildung" und nicht das Gesetz weglassen.

"es geht NICHT um ein Verbot der Beschneidung an sich, sondern um das Alter, in dem dies stattfindet, mich wundert, dass das immer noch nicht angekommen ist."

und ich sprach auch von kleinen Kindern!

Was soll diese überheblichkeit? ziemlich arm.

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5. Juli 2012 um 18:50

Ok
dann ist das deine Meinung.

Ich glaube das sich durch Bildung mehr erreicht werden kann. Da diese gläubigen meistens sowieso regelmäßig in deren jeweiligen Heimatländer reisen dieses dann dort vollziehen werden. Deshalb glaube ich das "nur" ein Gesetz das die Beschneidung von jungen Kindern verbietet nicht ausreicht. Idioten gibt es immer die unsinnige Gegenargumente aufbringen, aber viele wissen/kennen es nicht anders.

hab vor einigen Jahren eine doku gesehen, wo eine Frau die sich gegen die beschneidung von Mädchen in den Afrikanischen Ländern einsetzt. Diese Frau hat für ein kleines Dorf, 6 Jahre gebraucht um diese Aufzuklären.
6 Jahre intensive Aufklärung, bildung damit sie begreifen dass es Falsch ist und das ist nur ein kleines Dorf von vielen. Das Gesetz gegen die Beschneidung wurde dafür schon lange erlassen.

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5. Juli 2012 um 20:44
In Antwort auf skyeeee

Es
haben sich auch christen gegen dieses gesetzt geäußert.
das war auch nicht nur auf deinen beitrag bezogen @thalia sondern allgemein ist mir aufgefallen das immer nur die rede von juden und muslimen ist.


...
"haben sich auch christen gegen dieses gesetzt geäußert. "

das ist ja schön für sie, doch auch diese menschen müssen sich an das gesetz halten oder ins ausland gehen udn es dort machen oder im schlimmsten falle eine "gewisse" kriminelle energie entwickeln!

"das war auch nicht nur auf deinen beitrag bezogen @thalia sondern allgemein ist mir aufgefallen das immer nur die rede von juden und muslimen ist."

da ich die artikel, reportagen inzwischen recht aufmerksam verfolge, sind mir bisher nur diese beiden religionsgruppen extrem aufgefallen, da sie "mehr welle" machen.

muss halt jeder selbst wissen, in welchem rahmen er sich bewegen will. gesetzeskonform oder eben nicht!

was ich aber unabhängig vom gesetz her schlimm finde ist, ist der grund dahinter!

thalia

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5. Juli 2012 um 20:51

...
"deswegen wäre ich zusätzlich für bildung etc. was dieses thema betrifft,"

ich denke, bildung ist im ostanatolischen (überspitzt!) hintertupfingen sicherlich ein thema, ebenso wie die aufklärung. aber: und da hat apo recht, solange nicht die gelehrten sagen: tut nicht not, gott liebt dich auch mit vorhaut (überspitzt formuliert!), gibt es auch kein umdenken.

religion hat ja nicht unbedingt was mit intelligenz zu tun, wobei ich manchmal schon zweifle, zumindest, wenn ich mir manche posts dieser tage angetan habe. aber an mangelnder bildung und aufklärung liegts nicht immer.

verklärung schon eher.

oder aber auch an mangelndem selbstbewußtsein sein eigenes ding durchzubringen. das könnte es eventuell auch sein. es steckt ja viel gruppenzwang dahinter. ich bin nur gut, wenn ich daas befolge, wie auch alle anderen.

mann ist nur ein mann, wenn die vorhaut weg ist. das kam im beitrag rüber.

sich von diesem gruppengedanken zu lösen ist auf jeden fall ein gedanke wert.

das gesetz ist wichtig, weil es aufgabe des staates ist, die unversertheit des menschen zu schützen. das ist damit zwar nur in der theorie so, da es genug schwachmaten geben wird, die sich darüber hinwegsetzen werden, aber es ist der erste schritt in die richtige richtung!

thalia

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5. Juli 2012 um 21:01

...
"mir tun nur die kinder leid, die in die hände von potenzieller stümper geraten werden."

die sorge habe ich auch.

aber wo soll man anfangen?

"ich denke aber, dass es einige ärzte geben wird, die das unter der hand praktizieren werden."

und werden sihc strafbar machen und hoffentlich dabei erwischt!

thalia

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12. Juli 2012 um 12:19

...
gestern abend bei anne will gab es das thema beschneidung.

gäste der sendung:

seyran ates

yitshak ehrenberg

khola maryam hübsch

angelika kallwass

hom putzke

es ist eine sehr interessante sendung. wer sich das ansehen will, kann es in der mediathek ard tun. oder hier sind die wiederholungstermine:

Do, 12.07.12 | 21:02 Uhr tagesschau24

Fr, 13.07.12 | 00:40 Uhr MDR

Fr, 13.06.12 | 07:45 Uhr tagesschau24

vielleicht wird es den einen oder anderen doch noch überzeugen den kindern ihr selbstbestimmungsrecht und ihr körperliches wohl zu lassen, bis sie alt genug sind!

thalia

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12. Juli 2012 um 12:28
In Antwort auf thalia1908

...
gestern abend bei anne will gab es das thema beschneidung.

gäste der sendung:

seyran ates

yitshak ehrenberg

khola maryam hübsch

angelika kallwass

hom putzke

es ist eine sehr interessante sendung. wer sich das ansehen will, kann es in der mediathek ard tun. oder hier sind die wiederholungstermine:

Do, 12.07.12 | 21:02 Uhr tagesschau24

Fr, 13.07.12 | 00:40 Uhr MDR

Fr, 13.06.12 | 07:45 Uhr tagesschau24

vielleicht wird es den einen oder anderen doch noch überzeugen den kindern ihr selbstbestimmungsrecht und ihr körperliches wohl zu lassen, bis sie alt genug sind!

thalia

Prima, danke
ich werds mir auf alle Fälle ansehen!

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12. Juli 2012 um 20:40

....
heute suf spiegel online:

12.07.2012

Religionsfreiheit Rabbiner verschärfen Kritik an Beschneidungsurteil

"Sollte das Urteil Bestand haben, sehe ich für die Juden in Deutschland keine Zukunft": Pinchas Goldschmidt, Präsident der europäischen Rabbiner, hat das Urteil zur Strafbarkeit von Beschneidungen kritisiert. Zuvor hatte er vom "vielleicht gravierendsten Angriff seit dem Holocaust" gesprochen.

Berlin - Mit scharfen Worten hat die Konferenz Europäischer Rabbiner das Kölner Beschneidungsurteil kritisiert. "Ein Verbot der Beschneidung stellt die Existenz der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland infrage", sagte der Präsident des Verbandes, der Moskauer Rabbiner Pinchas Goldschmidt. "Sollte das Urteil Bestand haben, sehe ich für die Juden in Deutschland keine Zukunft."

Bereits am Montag hatte Goldschmidt erklärt, es handele sich um den "vielleicht gravierendsten Angriff auf jüdisches Leben in Europa nach dem Holocaust". Nun ergänzte er, das Schächtverbot der Nationalsozialisten sei ein Zeichen für viele Juden gewesen, "wir müssen weg aus Deutschland". Ein Beschneidungsverbot wäre angesichts der Bedeutung dieses Brauchs ein viel stärkeres Zeichen.

Das Landgericht Köln hatte die Beschneidung von Jungen aus religiösen Gründen als Körperverletzung bewertet. Das Selbstbestimmungsrecht des Kindes wiege schwerer als die Religionsfreiheit. Jüdische und muslimische Verbände sowie die christlichen Kirchen kritisierten das Urteil.

Wegen der rechtlichen Unsicherheit will das jüdische Krankenhaus Berlin bis auf weiteres keine religiösen Beschneidungen vornehmen.

Der israelische Oberrabbiner Yona Metzger äußerte einem Sprecher zufolge in Jerusalem die Hoffnung, dass das Problem "durch die Gesetzgebung in Deutschland gelöst wird". Diese Erwartung formulierte auch Goldschmidt.

In der Politik gibt es bereits entsprechende Initiativen. Nach der Sommerpause solle mit Fachleuten und Verbänden diskutiert werden, ob es einen Weg gibt, um Rechtssicherheit für Juden und Muslime zu schaffen, sagte Fraktionschefin Renate Künast der Zeitung "Die Welt". SPD-Fraktionsvize Christine Lambrecht sagte, eine gesetzliche Regelung müsse die "tradierten religiösen Rituale" dahingehend schützen, dass die Ausübung dieser Praktiken straffrei bleiben könne. Hilfreich sei "in solch zentralen Fragen der Grundrechte eine Klärung durch das Bundesverfassungsgericht".

Auf eine höchstrichterliche Klärung wollen die Rabbiner jedoch nicht warten. "Keiner von uns kann warten, bis Karlsruhe entscheidet", sagte der Rabbiner Avichai Apel von der Orthodoxen Rabbinerkonferenz Deutschland. Auch nach dem Kölner Urteil würden die von den Synagogen bestellten Beschneider (Mohel) die Entfernung der Vorhaut von Knaben fortsetzen. Unter Eltern herrsche aber große Verunsicherung. "Das kann so nicht weitergehen."

Positiv hob Goldschmidt die Äußerungen des deutschen Botschafters in Israel hervor: Andreas Michaelis hatte dem Knessetpräsidenten Reuven Rivlin einen Brief übergeben. "Das Urteil ist eine Einzelfallentscheidung, die keine bindende Wirkung für andere Gerichte entfaltet", heißt es in dem Schreiben, das die deutsche Botschaft auf ihrer Webseite veröffentlichte.

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12. Juli 2012 um 23:39

...
aber sowas von....!

da kann man sich nur fremdschämen!

thalia

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12. Juli 2012 um 23:46

...
ich kann das nicht sehen.

thalia

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12. Juli 2012 um 23:51

...
lohnt es sich noch mal einzuschalten?

ich fand die so gruselig, dass ich umschalten mußte.

thalia

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12. Juli 2012 um 23:54

...
ich fand die frau gruselig.



thalia

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13. Juli 2012 um 0:01

...
die mutter der nation. ist nicht so mein fall. aber christina schröder find ich schlimmer.

thalia

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13. Juli 2012 um 6:57
In Antwort auf thalia1908

...
gestern abend bei anne will gab es das thema beschneidung.

gäste der sendung:

seyran ates

yitshak ehrenberg

khola maryam hübsch

angelika kallwass

hom putzke

es ist eine sehr interessante sendung. wer sich das ansehen will, kann es in der mediathek ard tun. oder hier sind die wiederholungstermine:

Do, 12.07.12 | 21:02 Uhr tagesschau24

Fr, 13.07.12 | 00:40 Uhr MDR

Fr, 13.06.12 | 07:45 Uhr tagesschau24

vielleicht wird es den einen oder anderen doch noch überzeugen den kindern ihr selbstbestimmungsrecht und ihr körperliches wohl zu lassen, bis sie alt genug sind!

thalia

Die Sendung war
sehr informativ. Meiner Ansicht nach gibt keinen Zweifel mehr, auf welcher Seite die Vernunft saß und auf welcher Seite Verbohrtheit und Engstirnigkeit.

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13. Juli 2012 um 6:59
In Antwort auf thalia1908

....
heute suf spiegel online:

12.07.2012

Religionsfreiheit Rabbiner verschärfen Kritik an Beschneidungsurteil

"Sollte das Urteil Bestand haben, sehe ich für die Juden in Deutschland keine Zukunft": Pinchas Goldschmidt, Präsident der europäischen Rabbiner, hat das Urteil zur Strafbarkeit von Beschneidungen kritisiert. Zuvor hatte er vom "vielleicht gravierendsten Angriff seit dem Holocaust" gesprochen.

Berlin - Mit scharfen Worten hat die Konferenz Europäischer Rabbiner das Kölner Beschneidungsurteil kritisiert. "Ein Verbot der Beschneidung stellt die Existenz der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland infrage", sagte der Präsident des Verbandes, der Moskauer Rabbiner Pinchas Goldschmidt. "Sollte das Urteil Bestand haben, sehe ich für die Juden in Deutschland keine Zukunft."

Bereits am Montag hatte Goldschmidt erklärt, es handele sich um den "vielleicht gravierendsten Angriff auf jüdisches Leben in Europa nach dem Holocaust". Nun ergänzte er, das Schächtverbot der Nationalsozialisten sei ein Zeichen für viele Juden gewesen, "wir müssen weg aus Deutschland". Ein Beschneidungsverbot wäre angesichts der Bedeutung dieses Brauchs ein viel stärkeres Zeichen.

Das Landgericht Köln hatte die Beschneidung von Jungen aus religiösen Gründen als Körperverletzung bewertet. Das Selbstbestimmungsrecht des Kindes wiege schwerer als die Religionsfreiheit. Jüdische und muslimische Verbände sowie die christlichen Kirchen kritisierten das Urteil.

Wegen der rechtlichen Unsicherheit will das jüdische Krankenhaus Berlin bis auf weiteres keine religiösen Beschneidungen vornehmen.

Der israelische Oberrabbiner Yona Metzger äußerte einem Sprecher zufolge in Jerusalem die Hoffnung, dass das Problem "durch die Gesetzgebung in Deutschland gelöst wird". Diese Erwartung formulierte auch Goldschmidt.

In der Politik gibt es bereits entsprechende Initiativen. Nach der Sommerpause solle mit Fachleuten und Verbänden diskutiert werden, ob es einen Weg gibt, um Rechtssicherheit für Juden und Muslime zu schaffen, sagte Fraktionschefin Renate Künast der Zeitung "Die Welt". SPD-Fraktionsvize Christine Lambrecht sagte, eine gesetzliche Regelung müsse die "tradierten religiösen Rituale" dahingehend schützen, dass die Ausübung dieser Praktiken straffrei bleiben könne. Hilfreich sei "in solch zentralen Fragen der Grundrechte eine Klärung durch das Bundesverfassungsgericht".

Auf eine höchstrichterliche Klärung wollen die Rabbiner jedoch nicht warten. "Keiner von uns kann warten, bis Karlsruhe entscheidet", sagte der Rabbiner Avichai Apel von der Orthodoxen Rabbinerkonferenz Deutschland. Auch nach dem Kölner Urteil würden die von den Synagogen bestellten Beschneider (Mohel) die Entfernung der Vorhaut von Knaben fortsetzen. Unter Eltern herrsche aber große Verunsicherung. "Das kann so nicht weitergehen."

Positiv hob Goldschmidt die Äußerungen des deutschen Botschafters in Israel hervor: Andreas Michaelis hatte dem Knessetpräsidenten Reuven Rivlin einen Brief übergeben. "Das Urteil ist eine Einzelfallentscheidung, die keine bindende Wirkung für andere Gerichte entfaltet", heißt es in dem Schreiben, das die deutsche Botschaft auf ihrer Webseite veröffentlichte.

Es ist gerade infam
den Holocaust, die Verfolgung, die Folter und die Ermordung von 6 Millionen Juden mit einem möglichen Verbot gleichzustellen, Kinder zu verletzen.
Das ist eine Verhöhnung der Opfer von damals. Das sollte sich mal ein Nichtjude erlauben...

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13. Juli 2012 um 7:45

Beschneidung
in der sendung ,anne will gestern fand eine diskusionssendung zu diesem thema statt,war sehr interessant,aus der sicht der àrzte und psychologen ist dieser einschnitt im leben von kinder halt doch nicht so einfach zu verkraften,es können später psychische folgen haben.bei den juden gehört es fundamental zum glauben ,das innert acht wochen das baby beschnitten werden muss.ich frage mich nur ,wurde ADAM und JESUS auch beschnitten wenn es doch von gott gewollt ist ??die hygienischen mittel waren doch dazumal sagen wir mal äusserst unbefriedigend?'??ich glaube jeden eingriff in ein anderes leben ist es physisch oder psychisch geht gegen die menschenrechte.bei den tieren darf man heute keine ohren oder schwänze mehr kupieren ( hunde und schafe,pferde ) stehen unter tierschutz was ist mit dem mensch???ich hoffe es regt zum nachdenken an.grüsse

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13. Juli 2012 um 11:27

Das dachte ich auch...
die konnte man beide nicht ernst nehmen. Schade und hoffentlich nicht typisch, dass vor allem die Frau Khola Maryam so eine Zicke war.

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13. Juli 2012 um 13:29

...
anne will mediathek ard

da kannst du dir internettechnisch die wiederholung ansehen.

und das auslandsjournal zdf mediathek.

dürfte kein problem sein das zu finden!

thalia

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16. Juli 2012 um 14:26


An alle die auch die Überzeugung haben, dass es falsch ist Kinder egal wie in welchen Umfang und egal welchen Geschlechts zu beschneiden.

Zur Zeit will die Regierung den Druck der religiösen Gruppen nach geben. Ohne dabei auf anderslautende Stimmen, auch aus den Religionen selbst, zu hören.
Es hat nichts mehr mit Religionsfreiheit mehr zu tun über anderen ihren Körper zu bestimmen. Jeden Mensch muss die Möglichkeit eingeräumt werden selbst über sich zu bestimmen.
Darum rufen wir alle auf welche sich für Selbstbestimmung und einen aufgeklärten Staat einsetzen. Macht von euren demokratischen Rechten Gebrauch. Last eure Meinung nicht ungehört. Schreibt einen Brief an die Bundeskanzlerin und den Bundespräsidenten. Sie sollen wissen was wir davon halten.



Hier kannst man an die Bundeksanzlerin schreiben.
https://www.bundeskanzlerin.de/Webs/BK/De/Service/Kontakt/kontakt.html
und hier an den Bundespräsidenten
https://www.bundespraesident.de/DE/Header/Kontakt/kontakt-node.html



Wer noch mehr bewegen möchte kann auch eine Petition online einreichen.

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=new

Wer kein eigene Petitionsschrift aufsetzen will oder kann, hier ist eine Vorlage:

http://webjungs.de/jungs/mein_koerper_1/petition-gegen-genitalverstummelung-beider-geschlechter/

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16. Juli 2012 um 22:10

Ich hab mir im Kulturforum....
ich habe JENEN link nicht gesehen, - beschneidung von Mädchen - no go, ganz klar!
...das ein Bubele - ohne ÖRTLICHE BETÄUBUNG beschnitten würde, - DAS kenne ich nur aus dem nichtislamischen Raum!
Vollnarkose???? - weißt du wirklich welch Risiken eine jede Vollnarkose birgt?

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16. Juli 2012 um 22:17
In Antwort auf thalia1908

....
heute suf spiegel online:

12.07.2012

Religionsfreiheit Rabbiner verschärfen Kritik an Beschneidungsurteil

"Sollte das Urteil Bestand haben, sehe ich für die Juden in Deutschland keine Zukunft": Pinchas Goldschmidt, Präsident der europäischen Rabbiner, hat das Urteil zur Strafbarkeit von Beschneidungen kritisiert. Zuvor hatte er vom "vielleicht gravierendsten Angriff seit dem Holocaust" gesprochen.

Berlin - Mit scharfen Worten hat die Konferenz Europäischer Rabbiner das Kölner Beschneidungsurteil kritisiert. "Ein Verbot der Beschneidung stellt die Existenz der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland infrage", sagte der Präsident des Verbandes, der Moskauer Rabbiner Pinchas Goldschmidt. "Sollte das Urteil Bestand haben, sehe ich für die Juden in Deutschland keine Zukunft."

Bereits am Montag hatte Goldschmidt erklärt, es handele sich um den "vielleicht gravierendsten Angriff auf jüdisches Leben in Europa nach dem Holocaust". Nun ergänzte er, das Schächtverbot der Nationalsozialisten sei ein Zeichen für viele Juden gewesen, "wir müssen weg aus Deutschland". Ein Beschneidungsverbot wäre angesichts der Bedeutung dieses Brauchs ein viel stärkeres Zeichen.

Das Landgericht Köln hatte die Beschneidung von Jungen aus religiösen Gründen als Körperverletzung bewertet. Das Selbstbestimmungsrecht des Kindes wiege schwerer als die Religionsfreiheit. Jüdische und muslimische Verbände sowie die christlichen Kirchen kritisierten das Urteil.

Wegen der rechtlichen Unsicherheit will das jüdische Krankenhaus Berlin bis auf weiteres keine religiösen Beschneidungen vornehmen.

Der israelische Oberrabbiner Yona Metzger äußerte einem Sprecher zufolge in Jerusalem die Hoffnung, dass das Problem "durch die Gesetzgebung in Deutschland gelöst wird". Diese Erwartung formulierte auch Goldschmidt.

In der Politik gibt es bereits entsprechende Initiativen. Nach der Sommerpause solle mit Fachleuten und Verbänden diskutiert werden, ob es einen Weg gibt, um Rechtssicherheit für Juden und Muslime zu schaffen, sagte Fraktionschefin Renate Künast der Zeitung "Die Welt". SPD-Fraktionsvize Christine Lambrecht sagte, eine gesetzliche Regelung müsse die "tradierten religiösen Rituale" dahingehend schützen, dass die Ausübung dieser Praktiken straffrei bleiben könne. Hilfreich sei "in solch zentralen Fragen der Grundrechte eine Klärung durch das Bundesverfassungsgericht".

Auf eine höchstrichterliche Klärung wollen die Rabbiner jedoch nicht warten. "Keiner von uns kann warten, bis Karlsruhe entscheidet", sagte der Rabbiner Avichai Apel von der Orthodoxen Rabbinerkonferenz Deutschland. Auch nach dem Kölner Urteil würden die von den Synagogen bestellten Beschneider (Mohel) die Entfernung der Vorhaut von Knaben fortsetzen. Unter Eltern herrsche aber große Verunsicherung. "Das kann so nicht weitergehen."

Positiv hob Goldschmidt die Äußerungen des deutschen Botschafters in Israel hervor: Andreas Michaelis hatte dem Knessetpräsidenten Reuven Rivlin einen Brief übergeben. "Das Urteil ist eine Einzelfallentscheidung, die keine bindende Wirkung für andere Gerichte entfaltet", heißt es in dem Schreiben, das die deutsche Botschaft auf ihrer Webseite veröffentlichte.

Beschneidung
.....ich kann nur sprechen von bosnischen Muslimen - nein, alle Welt regt sich auf, ich habe niemals zuvor solch liebevolle und autarke Menschen kennengelernt.

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16. Juli 2012 um 22:24

Hab mir im Kulturforum
...ich hatte diese Situation vor 24 Jahren bei meinem Sohn - Phimose - eben mal "schnippeln"...grob gesagt - ich habs nicht zugelassen - weil!!!! ! und das unterstreiche ich ausdrücklich!!! - die Phimose wird auch bei uns in Deutschland "einfach" beschnitten - man möge sich Gedanken machen - und vllt kleinlaut werden

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17. Juli 2012 um 0:29
In Antwort auf kenza_12673073

Ich hab mir im Kulturforum....
ich habe JENEN link nicht gesehen, - beschneidung von Mädchen - no go, ganz klar!
...das ein Bubele - ohne ÖRTLICHE BETÄUBUNG beschnitten würde, - DAS kenne ich nur aus dem nichtislamischen Raum!
Vollnarkose???? - weißt du wirklich welch Risiken eine jede Vollnarkose birgt?

Vollnarkose würde keine Rolle spelen ....
wenn ein Erwachsener sich für diesen weg entscheidet.

Ach und nur so damit ich das verstehe... warum sind sämtliche Formen des einen(zu Recht!) (vom gravierendsten biss zum kleinsten) ein no-go aber beim anderen ist alles erlaubt?

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17. Juli 2012 um 0:49
In Antwort auf kenza_12673073

Beschneidung
.....ich kann nur sprechen von bosnischen Muslimen - nein, alle Welt regt sich auf, ich habe niemals zuvor solch liebevolle und autarke Menschen kennengelernt.

Ach gehört Israel nicht mehr zur Welt ?
Das sind einige sehr interresante Aspekte die so nicht in deutschen Medien auftauchen.
http://www.haaretz.com/

Genau so hat noch nimand was über Juden gesagt die dagegen sind.

http://www.jewsagainstcircumcision.or g/

Was ist mit England? Dort hört man auch Zustimmung für das Urteil.

http://www.humanism.org.uk/news/view/1059


Über all finden sich ähnlich Diskussionen, Deutschland macht sich also nicht zur Komiker-Nation es würde eher mal die Vorreiterstellung einnehmen. Was es ja geschichtlich seltener gemacht hat.

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17. Juli 2012 um 7:05
In Antwort auf kenza_12673073

Hab mir im Kulturforum
...ich hatte diese Situation vor 24 Jahren bei meinem Sohn - Phimose - eben mal "schnippeln"...grob gesagt - ich habs nicht zugelassen - weil!!!! ! und das unterstreiche ich ausdrücklich!!! - die Phimose wird auch bei uns in Deutschland "einfach" beschnitten - man möge sich Gedanken machen - und vllt kleinlaut werden

Es geht doch hier nicht um
medizinisch notwendige Eingriffe! Warum versteht das niemand?
Wenn die Gesundheit eines Jungen in Gefahr ist durch immer wiederkehrende Entzündungen, dann muss eingegriffen werden. Ob das gleich eine Zirkumzision sein muss, ist eine andere Frage. Es gibt inzwischen jede Menge alternative, vorhauterhaltende Therapien.
Aber in der laufenden Diskussion geht es ja darum, dass OHNE medizinische Notwendigkeit ein gesunder Körperteil entfernt wird.
Die Amputation eines Teils der Geschlechtsorgane führt bei vielen Jungen und Männern zu Minderwertigkeitsgefühlen, Depressionen und Traumata.
Dagegen wehren wir uns!
Nicht gegen medizinisch notwendige Operationen...

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18. Juli 2012 um 7:11

Es ist immer die selbe Leier,
ein Baby oder ein Kleinkind kann seine Schmerzen und Ängste nicht so artikulieren. Aber sie sind dennoch da.
Und was nicht rauskann oder verarbeitet, setzt sich fest.
Ein Erwachsener weiß genau, was auf ihn zukommt, er versteht, warum er jetzt Schmerzen haben wird und er weiß, welchen Sinn er SELBST darin sieht.
Ein Kind kann all das nicht. Es ist ignorant zu sagen, ein Kind würde das alles schnell vergessen, denn es ist nur die halbe Wahrheit.
Es vergisst die Schmerzen, ja, aber sie sind nicht verarbeitet. Und vor allem die Tatsache, dass einerseits was vom Körper fehlt und andererseits das eigene Sexualorgan nicht mehr so funktioniert wie vorgesehen, ist für viele Männer eine furchtbare Belastung.
Die egoistische Einstellung, Beschneidungen hätten nur Vorteile (nämlich für fetischistische Frauen wie Dir), ist verwerflich.

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19. Juli 2012 um 1:46

...
Beschnittene Frauen kennen es auch nicht anders und viele fühlen sich nicht verstümmelt. Oft beginnen sie sich erst so zu fühlen wenn sie hier mit unserer Kultur in Berührung kommen. Und einige nicht mal dann.
Ein fehlender Vergleich bedeutet nicht dass es besser ist. Im Gegenteil so können Probleme welche davon stammen nicht als solches erkannt werden.

Also gebe ich auch nicht viel darauf wenn mir jemand sagt es würden sich ja so wenige Beschweren. Du wirst in beiden Fällen, nämlich wie weiblich Befürworter und Gegner finden.

Zum nach lesen wie sich weibliche Opfer oft genug sehen.... für mich dennoch kein Grund es bei Kindern zu erlauben, egal welches Geschlecht.

http://www.deutschehebammenzeitschrif t.de/dhz/leseprobe/trauma

http://humdev.uchicago.edu/publications/shweder/Disputing%20The%20Myth%20of%20 the%20sexual%20dysfunction%20o f%20cicumcised%20women.pdf

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19. Juli 2012 um 5:45
In Antwort auf makaio_12113686


An alle die auch die Überzeugung haben, dass es falsch ist Kinder egal wie in welchen Umfang und egal welchen Geschlechts zu beschneiden.

Zur Zeit will die Regierung den Druck der religiösen Gruppen nach geben. Ohne dabei auf anderslautende Stimmen, auch aus den Religionen selbst, zu hören.
Es hat nichts mehr mit Religionsfreiheit mehr zu tun über anderen ihren Körper zu bestimmen. Jeden Mensch muss die Möglichkeit eingeräumt werden selbst über sich zu bestimmen.
Darum rufen wir alle auf welche sich für Selbstbestimmung und einen aufgeklärten Staat einsetzen. Macht von euren demokratischen Rechten Gebrauch. Last eure Meinung nicht ungehört. Schreibt einen Brief an die Bundeskanzlerin und den Bundespräsidenten. Sie sollen wissen was wir davon halten.



Hier kannst man an die Bundeksanzlerin schreiben.
https://www.bundeskanzlerin.de/Webs/BK/De/Service/Kontakt/kontakt.html
und hier an den Bundespräsidenten
https://www.bundespraesident.de/DE/Header/Kontakt/kontakt-node.html



Wer noch mehr bewegen möchte kann auch eine Petition online einreichen.

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=new

Wer kein eigene Petitionsschrift aufsetzen will oder kann, hier ist eine Vorlage:

http://webjungs.de/jungs/mein_koerper_1/petition-gegen-genitalverstummelung-beider-geschlechter/

Hi, also deshalb schreibe ich.........


...bestimmt nicht an Frau Merkel!

Da macht mir doch unsere gesamtwirtschaftliche Lage bedeutend mehr Kopfzerbrechen!

Zur Beschneidung: meine bescheidenen p e r s ö n l i c h e Meinung:
Was zwei Religionen jahrtausendelang gemacht haben, kann so falsch nicht sein.

Heute kann man den medizinischen Fortschritt und das hohe Niveau unserer Kliniken dabei voll nutzen!

Vom Dorfbarbier rate auch ich ab.

Natürlich mag es -wie bei jeder OP- auch Fälle geben, wo etwas schief lief. Die tun auch mir Leid, aber sie sind nun mal nicht die Regel.

Ich könnte noch personlicher Stellung beziehen, möchte dies aber nicht.

Jeder sollte selbst entscheiden können!!

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19. Juli 2012 um 5:50

.könnte dir ...........


zustimmen..........ohne natürlich eine tiefgründige Diskussion zu beginnen...........

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19. Juli 2012 um 18:36
In Antwort auf umminti

Hi, also deshalb schreibe ich.........


...bestimmt nicht an Frau Merkel!

Da macht mir doch unsere gesamtwirtschaftliche Lage bedeutend mehr Kopfzerbrechen!

Zur Beschneidung: meine bescheidenen p e r s ö n l i c h e Meinung:
Was zwei Religionen jahrtausendelang gemacht haben, kann so falsch nicht sein.

Heute kann man den medizinischen Fortschritt und das hohe Niveau unserer Kliniken dabei voll nutzen!

Vom Dorfbarbier rate auch ich ab.

Natürlich mag es -wie bei jeder OP- auch Fälle geben, wo etwas schief lief. Die tun auch mir Leid, aber sie sind nun mal nicht die Regel.

Ich könnte noch personlicher Stellung beziehen, möchte dies aber nicht.

Jeder sollte selbst entscheiden können!!

.......
"Jeder sollte selbst entscheiden können!!"

Können diese Kinder aber nicht darum geht es.


Und da ist mir egal wer was wie lange gemacht hat. Die Maya opferten fast 3000 Jahre lang Menschen. Die Beschneidung beider Geschlechter kann bis in das Alte Ägypten zurückdatiert werden, dennoch ist die weibliche Beschneidung zurecht geächtet. Dies kann also kein Indikator sein wie gut oder schlecht ein Ritus ist.

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19. Juli 2012 um 18:41
In Antwort auf makaio_12113686

.......
"Jeder sollte selbst entscheiden können!!"

Können diese Kinder aber nicht darum geht es.


Und da ist mir egal wer was wie lange gemacht hat. Die Maya opferten fast 3000 Jahre lang Menschen. Die Beschneidung beider Geschlechter kann bis in das Alte Ägypten zurückdatiert werden, dennoch ist die weibliche Beschneidung zurecht geächtet. Dies kann also kein Indikator sein wie gut oder schlecht ein Ritus ist.

.ist doch wirklich nicht...........


..vergleichbar.
Und Menschenopfer, na bitte!

Für den kleinen Jungen entscheiden die Erziehungsberechtigten.

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19. Juli 2012 um 21:44
In Antwort auf umminti

.ist doch wirklich nicht...........


..vergleichbar.
Und Menschenopfer, na bitte!

Für den kleinen Jungen entscheiden die Erziehungsberechtigten.

...
Es ging um dein Argument der langen Tradition und das diese ein Beleg dafür sei dass es gut ist.

Für das kleine Mädchen in Afrika tun sie das auch.

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20. Juli 2012 um 6:11
In Antwort auf makaio_12113686

...
Es ging um dein Argument der langen Tradition und das diese ein Beleg dafür sei dass es gut ist.

Für das kleine Mädchen in Afrika tun sie das auch.

......man muss d i f f e r e n z i e r e n...............Mensch, wir haben



....doch einen Kopf zum Nachdenken!

"Totschlagargumente" gehen gar nicht!.

Natürlich gibt es Unterschiede bei Beschneidung männlich und weiblich!!

Im übrigen habe ich p e r s ö n l i c h noch n i e Klagen von Männern aus diesem Kulturkreis gehört - auch nicht indirekt.

Es scheint hier doch mehr um europäische Männer zu gehen, bei denen bei der OP etwas gehörig schief lief- das tut mir natürlich Leid!

Aber, wie gesagt, die moderne Medizin wird damit spielend fertig!

Nach wie vor bin ich der Meinung, dass den Erziehungsberechtigten die Entscheidung obliegt, wie auch viele andere Entscheidungen.



So z.B. die Wahl der Religion - muss auch von Anfang an vorgelebt werden!

Wenn dann jemand mit 14 anders entscheiden will, soll er / sie das tun. Wobei m.E. 14 noch viel zu früh ist!!!




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20. Juli 2012 um 6:12


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20. Juli 2012 um 7:19
In Antwort auf umminti

......man muss d i f f e r e n z i e r e n...............Mensch, wir haben



....doch einen Kopf zum Nachdenken!

"Totschlagargumente" gehen gar nicht!.

Natürlich gibt es Unterschiede bei Beschneidung männlich und weiblich!!

Im übrigen habe ich p e r s ö n l i c h noch n i e Klagen von Männern aus diesem Kulturkreis gehört - auch nicht indirekt.

Es scheint hier doch mehr um europäische Männer zu gehen, bei denen bei der OP etwas gehörig schief lief- das tut mir natürlich Leid!

Aber, wie gesagt, die moderne Medizin wird damit spielend fertig!

Nach wie vor bin ich der Meinung, dass den Erziehungsberechtigten die Entscheidung obliegt, wie auch viele andere Entscheidungen.



So z.B. die Wahl der Religion - muss auch von Anfang an vorgelebt werden!

Wenn dann jemand mit 14 anders entscheiden will, soll er / sie das tun. Wobei m.E. 14 noch viel zu früh ist!!!




Ein Kopf zum Nachdenken, genau!
und keine Kultur, die so starken Druck ausübt, dass man gar nicht anders entscheiden kann! ("Du bist noch nicht beschnitten? Du bist ja gar kein richtiger Mann!")
Du hast deshalb noch keine Klagen gehört, weil es für mitteläuropäische Männer offensichtlich leichter fällt, Beschwerden hier zuzugeben. Ich habe hier schon einige Zuschriften von Frauen bekommen mit der Aussage, ihre Männer hätten Probleme mit ihrer Beschneidung, würden aber NIEMALS offen darüber reden. Nicht mal mit ihren Frauen/Freundinnen reden sie darüber.

Es geht gar nicht vorrangig um Komplikationen, mit denen "die Medizin spielend fertig wird", sondern um Spätfolgen. Und die Medizin kann GAR NICHTS dagegen tun, wenn das Empfinden nachlässt.

Interessant ist ja folgendes: Du findest es als viel zu früh sich mit 14 für eine Religion zu entscheiden. Aber die Entscheidung über die Amputation eines Körperteils wird dem Menschen abgenommen???

Und noch eins zum Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Beschneidungen:
Es wird immer gesprochen von DER weiblichen Beschneidung. Das ist nicht richtig! Es gibt eine weltweit anerkannte Einteilung in 4 Typen. Unter weiblicher Beschneidung wird immer Typ IV verstanden, die pharaonische Beschneidung, bei der die Klitoris entfernt wird, ebenso die Schamlippen. Die Scheide wird vernäht. Damit kann man die männliche Beschneidung natürlich nicht direkt vergleichen. Vergleichbar ist hier nur, dass ohne die Zustimmung der betroffenen und ohne Notwendigkeit in die Genitalien eingegriffen wird.

Unter Typ I sind aber alle milden Formen zusammengefasst, unter anderem wird dabei die KlitorisVORHAUT eingeritzt oder/und beschnitten.
Diese Art der Beschneidung ist weniger invasiv als die Entfernung der männlichen Vorhaut. Dennoch ist diese weibliche Beschneidung streng verboten, bei Jungs ist sie erwünscht, harmlos, ja sogar nützlich.
Fallen Dir hier denn keine Ungereimtheiten auf?

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20. Juli 2012 um 7:35

Danke!
Ja, das fürchte ich auch. In diesem Alter ist der familiäre und gesellschaftliche Druck noch so groß, dass kaum einer der Jungs sich FREI gegen die Beschneidung aussprechen kann.
Die Belastung durch Ausgrenzung ("Du bist ja gar kein Mann") ist in diesem Alter viel zu groß.

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