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Ausgeschlossen aus der ersten Familie meines Freundes

18. Dezember 2014 um 13:19

Liebe Leser,

ich hätte hier gerne mal eure Sichtweise. Reagiere ich über?

Mein Freund (44) hat aus einer erste Ehe (die Beziehung ging über 24 Jahre mit der ersten Frau) drei Kinder (18, 15 und 9). Ich kenne alle der Kinder, besonders den 9jährigen u komme gut mit Ihnen klar, auch andersrum, zumindest habe ich bei der Ältesten den Eindruck, dass es ok ist, dass Papa ne Freundin hat u auch beim Mittleren, beim ganz kleinen bin ich mir nicht so ganz sicher...

Nun ist es so, wir sind seit einem halben Jahr ein Paar u die Beziehung an sich ist sehr harmonisch. Wir haben ähnliche Werte und Bedürfnisse u passen sehr gut zusammen.

Auch ich habe eine gescheiterte Ehe hinter mir, aus der ich einen Sohn habe (3 Jahre) mit dem sich mein Partner sehr gut versteht u andersrum auch. Soviel zu den "Hard Facts".

Nun ist es so, dass der Sohn meines Freundes morgen seinen 9.Geburtstag feiert. Mein Freund geht zum Feiern zu seiner "alten Familie". Und anschließend fährt die "Familie" zusammen in einen Freizeitpark weil der Kleine sich das so gewünscht hat.

Allerdings: Mein Freund hat mich nicht gefragt, ob ich ihn begleite. Hm.

Beim Geburtstag meines Sohnes im September war er selbstverständlich als der neue Mann an meiner Seite mit dabei, stand für mich außer Frage.

Ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll. Mir ist klar, dass er diese Konstellation viele viele Jahre so gewöhnt war und das somit eine Art "Gewohnheit" auch ist, das so zu machen, andererseits komme ich mir dabei wie ausgeschlossen vor. Wo wäre denn das Problem, wenn er mich mitnehmen würde, bzw. wir als Paar zu dem Freizeitpark hinkämen u miteinander feiern? Die Exfrau hat übrigens auch einen neuen Partner. Ob er morgen dabei ist, weiß ich allerdings nicht, wenn ja, wäre ich schon irgendwie sauer, dass er gefragt wurde, ich aber nicht.

Auch an den Wochenenden, wenn der Kleine bei meinem Freund ist, machen wir so gut wie nie was zusammen. Das verstehe ich auch nicht. Klar will der Kleine seinen Papa auch mal für sich, aber die ganzen drei Tage??? Wir wohnen drei Straßen voneinander entfernt. Irgendwann muss der Sohn sic ja auch daran gewöhnen, dass Papa jetzt eine neue Frau hat.

Was denkt ihr dazu?

Mandini

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18. Dezember 2014 um 13:29

@violetluna
Hallo Violetluna,

wir ziehen zusammen, das wissen die Kinder auch schon. Es ist also ernst u mein Freund hat auch nicht hier mal ne Frau u dort mal eine gehabt nach der Trennung sondern was ernstes gesucht.

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19. Dezember 2014 um 9:53

Hallo Fresh
dass die Familie mich nicht dabeihaben möchte habe ich in keinem Satz geschrieben.

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19. Dezember 2014 um 10:05

Hallo Derwillnurspielen
den Absatz mit meinem Sohn verstehe ich nicht??? Natürlich würde mein Sohn da auch mitkommen, ist doch klar!

Ich schreibe nicht, dass das Geburtstagskind mir gegenüber reserviert ist. Ich schreibe, dass ich mir nicht ganz sicher bin.

Ich denke nicht, dass es Job des Kindes ist, mich zu fragen, ob ich dabei sein möchte. Wenn Papa eine neue Frau hat, ist es Sache des Papas die einzuführen - auch bei solchen Anlässen. Ich muss mich "vor Ort" ja nicht aufzwingen u in den Mittelpunkt stellen sondern kann mich im Hintergrund halten.

Was ist denn, wenn ein Kind Papas Freundin auch nach 5 Jahren nicht akzeptiert? Bestimmt dann das Kind, wann die Freundin da sein darf u wann nicht?

Also sanftes und behutsames Vorgehen da gehe ich voll mit, aber dass das Kind letztlich die Entscheidung trifft, nein, das kann nicht sein.

Gegenüber dem neuen Partner seiner Mutter sagte der Kleine "Wenn der Jogi heute wieder da ist, sage ich Mama, dass er 3 Wochen nichtmehr kommen darf". Das ist im Grunde verquer. Zwar verständlich und man sollte da als Eltern aufhorchen aber dass der Freund dann die nächsten drei Wochen nicht kommen "Darf" nein, da musst du mir zustimmen, das bestimmt nicht das Kind.

Als mein Freund seinem Kleinen sagte, dass wir zusammenziehen hat er sich im Übrigen gefreut u sagte O-Ton "Von mir aus könnt ihr auch Heiraten". Von fehlender Akzeptanz kann da gar keine Rede sein.

Ein Scheidungsprozess ist immer Schwierig, für alle Beteiligten. Aber letztlich - und da muss ich einem Thread weiter unten widersprechen - müssen sich alle Beteiligten, auch die Kinder, an die neue Situation anpassen - sprich: gewöhnen. Das ist so. Sollen Mutter und Vater den Rest ihres Lebens alleine bleiben weil die Trennung der Eltern schmerzhaft ist für die Kinder?

Ich habe auch einen kleinen Sohn. Und ich habe, bevor mein Freund das erste mal Übernachten durfte, 3 Monate ganz genau beobachtet, wie es meinem Sohn damit geht.
Dann habe ich es erst eingeführt. Aber: Wenn mein Sohn jetzt zwischendrin sagt, der "Freund" darf nicht hier schlafen, dann sage ich ganz klar, doch er darf, denn das Entscheidet nicht mein Sohn. Das wäre ein ganz falscher Platz im System.

Ich ziele in meiner Frage darauf ab, dass ich denke, dass mein Freund eher das Problem hat, mich da mitzunehmen, viel weniger die Kinder an sich. Das ist eher das, was mir nen Kopf macht.

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19. Dezember 2014 um 10:08

Sehe ich nicht so
Ich will bei meinem Partner immer die 1. Geige spielen.

Für mich wären "fremde Kinder" und Ex-Ehefrauen nichts.
Ich sehe das an der Familie meines Mannes; da gibt es ähnliche Eifersüchteleien.

Vielleicht sehe ich das mit 40 mal anders, aber mit 28, da möchte ich mich nicht nach den Kindern anderer richten.

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19. Dezember 2014 um 10:28

Filnix
klar spiele ich nicht die erste Geige. Im System waren die Kinder zuerst da, das heißt, sie kommen, wenns wo brennt, vor mir.

Das ist mir alles klar.

Dennoch muss jeder seinen Platz finden.

Ich denke, dass er mich mit Kind "nimmt" ist genauso wenig oder "viel" Selbstverständlich, wie der Umstand, dass ich ihn mit seiner Vorgeschichte (drei Kinder sind auch kein Pappenstiel, auch wenn sie nicht beim Vater nehmen) als Partner gewählt habe. Mein Freund hat ganz bewußt nach einer Frau mit Kind gesucht.

Er übernimmt keine Verantwortung (wenn, dann nur freiwillig und das sehe ich als Geschenk, nicht als "Muss"), für die Erziehung bin ich verantwortlich u der Vater meines Sohnes. Auch, da gebe ich dir in Teilen recht, wenn er mich, wenn er da ist, entlastet, indem er mit meinem Sohn aufmerksam spielt u ich dann mal Verschnaufpause habe. DAs rechne ich ihm sehr hoch an u das ist auch nicht selbstverständlich.

Wenn mein Freund und ich "Kinderfreies Wochenende" haben, frage ich sehr wohl, ob er die Kids, wenn wir essen gehen, mitnehmen möchte. Ich habe ja auch ein Interesse daran, sie alle näher kennenzulernen.

Das mit dem "Bereiche voneinander trennen" ist so eine Sache. Einerseits stimme ich dir zu, andererseits.. hm.



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19. Dezember 2014 um 11:11

Ich schrieb nicht,
dass das Kind nicht selbst über die Gästeliste zu bestimmen hat. Ich schrieb, ob ein Kind GRUNDSÄTZLICH darüber bestimmen darf, wenn Papa ne Freundin hat u die dem Kind nicht passt, ob die nun "da" sein darf oder nicht, ganz abgesehen vom Ereignis "Kindergeburtstag.

Dein Satz mit der Kenntnis über den Thread klingt sehr gehässig. Wieso brauchts so ne Äußerung, ist doch nicht zielführed?

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19. Dezember 2014 um 22:45

Liebe mandini
ich habe das Gefühl du steigerst dich in das ganze ein bisschen hinein. Siehst und vermutest viel mehr dahinter als es ist.
Bei der beschriebenen Situation geht es alleine um den Geburtstag des Sohnes. Ich finde jeder kann selber bestimmen wer dazu eingeladen ist und wer nicht. Du möchtest ja auch nicht dass Leute zu deiner Geburtstagsfeier kommen die du nicht eingeladen hast. Und ja, ich finde auch ein Kind kann selbst bestimmen wen es dabei haben möchte und wen nicht.
Ihr seid noch nicht so lange zusammen. Ich glaube nicht einmal dass er der Sohn deines Freundes böse gemeint hat. Schließlich schreibst du selbst dass alle Kinder dich akzeptiert haben und die Aussage des Kleinen "Von mir aus könnt ihr heiraten" spricht eine deutliche Sprache dass es für ihn ok ist.
Dein Partner verheimlicht dich ja nicht. Er respektiert nur die Wünsche seines Sohnes. Dieser hat dich nicht ausdrücklich eingeladen. Das finde ich auch legitim weil ihr einfach noch nicht so lange zusammen seid. Dein kleiner wird ja wahrscheinlich die neue Freundin deines Ex Partners auch nicht direkt zu seinem Geburtstag einladen
Verstehst du was ich meine? Interpretiere nicht soviel da hinein. Klar soll dein Partner zu dir stehen und dich auch mitnehmen. Aber einen Kindergeburtstag würde ich jetzt nicht überbewerten. Bei anderen Anlässen wird er dich sicherlich mitnehmen. Bei dem Geburtstag deines Freundes wird er dich bestimmt einladen.

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