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...Aus und vorbei... "Problem" Arbeitskollege

6. August 2004 um 16:17

Hallo Ihr Lieben,

ich hab in letzter Zeit hier einige Themen gepostet und auch viele liebe Antworten, Denkanstösse und Ratschläge von Euch erhalten.

Es ging darum, dass ich seit einigen Monaten (heimlich) mit meinem Arbeitskollegen zusammen bin. Wir sind beide verheiratet, er hat zwei kleine Kinder.

Gestern haben wir nun Schluss gemacht.

Er hat sich vor einigen Tagen lange und ausführlich mit seiner Frau über ihre Ehe unterhalten (mich aber net erwähnt) und sie sind übereingekommen, es nochmal zu versuchen.

Gestern hat er es mir gesagt und ich war/bin nun ehrlich gesagt ziemlich fertig. Ich wünsche den beiden viel Glück und drücke die Daumen, dass sie sich wieder zusammenraffen. Das habe ich ihm auch gesagt und es ist ernst gemeint. Auch wenn es irgenndwo schwer fällt. Ich war / bin so verliebt in ihn; aber tief im Inneren wusste ich ja, dass dieser Moment wahrscheinlich irgendwann kommt..
Vielleicht war ich auch einfach zu naiv, zu glauben, wir hätten eine Zukunft.

Er hat mir gestern (wir waren lange spazieren) auch gesagt, dass er immer noch Gefühle für mich hegt und diese nicht einfach abstellen kann. Ist ja bei mir genauso.

Am Anfang unserer "Beziehung" haben wir beide gesagt, dass wir dem anderen nichts kaputt machen wollen, sofern dessen Ehe noch eine Chance hat.
Trotzdem ist es hart und ich heule mir die Augen aus...

Ebenso haben wir damals gesagt: Egal, was passiert und wie es weitergeht - wir werden immer etwas besonderes füreinander sein.

Auch das sagte er mir gestern nochmal. Da wir uns wirklich supergut verstehen und uns einig sind, dass wir ineinander sehr gute Freunde gefunden haben, haben wir beschlossen zu versuchen, unser Gefühle füreinander in die freundschaftliche Bahn zu "drängen".
Wir wollen uns nicht ganz verlieren (halt die entwickelte Freundschaft), und möchten auch weiterhin privat Kontakt halten - natürlich anders als bisher. Ab und an mal spazieren gehen und über alles mögliche quatschen.
Da wir heut und gestern sehr ausführlich gesprochen haben und uns über die Situation nun auch wirklich "einig" sind, denke ich auch, dass das klappen wird - ohne Angst, "rückfällig" zu werden.

Klar, im Moment fällt es uns beiden noch schwer und ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll.
Ich sehe ihn ja jeden Tag im Büro, er sitzt drei Zimmer weiter und jedesmal, wenn ich ihn sehe, fällt mir ein schöner Moment von uns ein und ich könnte in Tränen ausbrechen.

Kann mir vielleicht jemand einen Tip geben, wie ich die Sache so halbwegs verarbeiten kann?

Den Trost, den ich mir versuche zu geben, ist:

Ich hätte mir nie träumen lassen, ihm jemals so nahe zu sein, wie ich es nun eine Zeitlang war. Deshalb sollte ich die entstandene Freundschaft zwischen uns jetzt als den größten Gewinn betrachten, den ich erringen konnte und nicht der verlorenen Bezhiehung nachtrauern.

Vielleicht ist eine gute Freundschaft zwischen uns ja viel mehr wert...

Aber es ist so verdammt schwer, loszulassen, denn solch starke Gefühle für jemanden hatte ich erst einmal - für meinen Mann.

Wie es mit meinem Mann und mir weitergeht (er weiss nichts von meinem Kollegen), weiß ich nicht. Es klappt schon lange nicht mehr; ich bin schon lange nicht mehr besonders glücklich in unserer Ehe.

Aber das ist eine andere Geschichte...

Vielen Dank schonmal für ein paar vielleicht tröstende Worte...

LG
Sha

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8. August 2004 um 17:54

Hat denn...
... niemand einen Tip? ;-((

Oder eine ähnliche Erfahrung gemacht?

Würde mich sehr freuen...

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