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Aus gemeinsamer Wohnung ausziehen..

25. Januar 2015 um 19:13

Hallo Zusammen,

Nach 2,5 Jahren Beziehung möchten mein Freund (24) und ich (18) leider getrennte Wege gehen.. Um die Trennung an sich geht es nicht mehr, da es Fest steht ...

Zum Problem : seit einem Jahr leben wir zusammen in unserer Wohnung. Er hat einen festen Job und ich habe bis vor ein paar Wochen als Aushilfe gearbeitet da ich nebenbei noch mein Abitur mache. Diesen Job habe ich aufgegeben damit ich mich in Ruhe auf die bevorstehenden Prüfungen vorbeireiten kann.

Dadurch das die Trennung jetzt leider da ist muss ich zusehen wie ich schnellstmöglich ausziehen kann .. Mit meiner Mutter habe ich schon lange keinen Kontalt mehr und mein Vater hat aufgrund seiner Herzkrankheit Frührente bekommen, sprich sie können mich nicht unterstützen.

Ansonsten lebe ich von 180 Kindergeld, welches niemals für ein neues Leben ausreicht.. Wo oder wie könnte ich Hilfe für meine Lage bekommen ? Ich bin total ausgeliefert und weiß einfach nicht was ich tun soll... Ich habe wirklich nichts !!

Hinzu kommt das ich für das Wintersemester einen Studienplatz in einer 60km entfernten Stadt belommen habe .. Eigentlich wollten wir gemeinsam hinziehen und die Probleme gemeinsam meistern aber alleine, mit 180 schaffe ich es nicht !!! Habt ihr vielleicht irgendwelche Vorschläge oder vielleicht sogar selbst Erfahrung ? Das wäre eine Riesen Hilfe ... Dankeschön

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25. Januar 2015 um 19:18

...
Bafög beantragen, Wohngeld eventuell auch. Wenn du studierst, wirst du nebenbei arbeiten müssen. Suche nach einem Platz im Studentenwohnheim oder einer günstigen WG. Nach den Prüfungen kannst du eventuell vorrübergehend wieder zu deinem Vater ziehen. Versuche dich mit deinem Ex so lange zu arrangieren, dass du die verbleibende Zeit noch dort wohnen bleiben kannst.

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25. Januar 2015 um 19:35

Dankeschön ..
Stimmt, das sollte eigentliche zu schaffen sein .. Auf 47qm ist es zwar nicht so einfach, aber natürlich auch von Vorteil was den finanziellen Teil betrifft.. Mein Abi ist mir sehr heilig, um keinen Preis möchte ich mir das durch den Stress versauen .. In der Zeit bis nach dem Abi könnte ich ja auch sparen ..

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26. Januar 2015 um 0:34

Erkundigen
Grüß dich,

zunächst sind deine Eltern für dich zuständig, allerdings natürlich nur, wenn sie finanziell nicht ebenfalls Leistungen beziehen. All das erfährst du jedoch beim Jugendamt oder der ARGE.
Keinen Kontakt zu haben, entbindet deine Mutter nicht automatisch von Ihrer Pflicht, für deinen Unterhalt zu sorgen, solange du dich in der Ausbildung befindest. Wenn Sie sich dich jedoch nicht leisten kann, kannst du Wohngeld etc beantragen. Wie gesagt, erkundige dich, denn trotz Antragstellung kann es Wochen dauern, bis das geregelt ist.

Als Studentin wirst du arbeiten müssen, denn selbst mit Bafög kommt man nicht weit.
All das ist jedoch in jedem speziellen Fall anders, da die Umstände und die finanzielle Lage deiner Eltern eine Rolle spielen.

Ich empfehle dir dennoch, weiterhin irgendwo zu jobben, das zeigt guten Willen (gerade bei Behörden und Ämtern), außerdem wird dir klar, wie hart ein Studium ist, wenn man seinen Lebensunterhalt selbst verdienen muss. Da kannst du vor den Prüfungen auch nicht deinen Job sausen lassen, weil du dich vorbereiten und lernen musst.

Alles Gute,
Rullgardina

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26. Januar 2015 um 4:44
In Antwort auf rullgardina

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Grüß dich,

zunächst sind deine Eltern für dich zuständig, allerdings natürlich nur, wenn sie finanziell nicht ebenfalls Leistungen beziehen. All das erfährst du jedoch beim Jugendamt oder der ARGE.
Keinen Kontakt zu haben, entbindet deine Mutter nicht automatisch von Ihrer Pflicht, für deinen Unterhalt zu sorgen, solange du dich in der Ausbildung befindest. Wenn Sie sich dich jedoch nicht leisten kann, kannst du Wohngeld etc beantragen. Wie gesagt, erkundige dich, denn trotz Antragstellung kann es Wochen dauern, bis das geregelt ist.

Als Studentin wirst du arbeiten müssen, denn selbst mit Bafög kommt man nicht weit.
All das ist jedoch in jedem speziellen Fall anders, da die Umstände und die finanzielle Lage deiner Eltern eine Rolle spielen.

Ich empfehle dir dennoch, weiterhin irgendwo zu jobben, das zeigt guten Willen (gerade bei Behörden und Ämtern), außerdem wird dir klar, wie hart ein Studium ist, wenn man seinen Lebensunterhalt selbst verdienen muss. Da kannst du vor den Prüfungen auch nicht deinen Job sausen lassen, weil du dich vorbereiten und lernen musst.

Alles Gute,
Rullgardina

Bezüglich BAFÖG...
...bin ich tatsächlich kein Experte. Ich meine mich aber zu erinnern, dass meine Ex-Freundin mit BAFÖG-Höchstsatz auf einen Betrag in der Nähe von knapp 600 gelandet ist.

@TE-Erstellerin: Eine Alternative, die mir noch einfällt, wäre ein Internet-Vergleichsportal (habe den Namen vergessen, das lässt sich aber bestimmt ergooglen), welche Voraussetzungen man für welche Art von Stipendium von welcher Stiftung erfüllen muss. Es gibt tatsächlich Tausende von Stipendien, die auf solchen Seiten ausgeschrieben sind. Wenn du vor deinem Abi schon weißt, welche Leistung du erbringen musst, um für ein solches Stipendium in Frage zu kommen, kannst du ja vielleicht jetzt schon darauf hinarbeiten!

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