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Aufwand für einen Auszug abschätzen/minimieren

16. März 2007 um 15:06

Nach Jahren Streit und Chaos, ersten Gesprächen über eine Trennung bin ich nun an dem Punkt wo ich nicht mehr kann und will ausziehen. Ich hätte das eigentlich schon längst getan, aber bei dem gigantischen Aufwand wird mir jetzt schon ganz übel. Die meisten Leser/innen hier im Forum sind keine 20 Jahre als, die können alle wieder zurück in den Schoß von Mama & Papa. Geht bei mir nicht, ich brauche eine eigene Wohnung. In der gemeinsamen Wohnung gehört mir nicht wirklich viel, für eine Neueinrichtung reicht das vorn und hinten nicht.

Aber was mich total ratlos macht, wie das alles ablaufen wird. Im Moment wäre das ja nur eine leere Wohnung. Bett ist vorhanden, bei Kleiderschränken und einer Küche hört es aber vollkommen auf. Hab ich nicht.

Was mich auch total demotiviert: Da ziehst du aus, richtest dich neu ein und ein paar Monate später ziehst du möglicherweise mit einer anderen Person wieder zusammen und hast zu viele Möbel. Das ist doch pure Geldverschwendung! Das macht mich fertig, denn ich habe sowieso nicht so viel Geld übrig und leihen löst das Problem nicht.

Ich möchte mal von anderen "erfahrenen Ausziehern" wissen, wie sie das auf die Reihe bekommen haben.

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16. März 2007 um 15:12

Ich bin
ausgezogen, in eine 60qm Wohnung.
Ich hatte ein Bett, einen Fernseher, einen Schreibtisch und eine Kochplatte.

Mit diesen "Möbeln" habe ich dort ca. 2 Jahre gelebt... immerhin hatte ich so viel Platz zum tanzen
Nach und nach kamen neue Sachen dazu, hatte immer etwas gespart. Heute hänge ich sehr an den Möbeln, die ich mir "damals" zusammengespart habe! Das ist für mich ein Zeichen meines Willens, durchzuhalten und es zu schaffen. Klingt pathetisch, ist aber so!

Was ich damit sagen will: wenig Möbel sieht zwar nicht schön aus, aber es geht alles.

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17. März 2007 um 3:49

Wo ist das Problem...
Koffer packen und weg bist Du. Du koenntest auch in 'ne WG ziehen. Da gibt es auch einige, wo Leute wohnen die schon weit jenseits der 20 sind. Da hast Du dann Dein Zimmer, wo Du dann das Noetigste reinstellst. Ausserdem lernst Du auch gleich ein paar nette Leute kennen, das ist doch was.

Wenn WG nicht Dein Fall ist, dann findet sich auch 'ne Einraumwohnung... ganz unkompliziert. Wenn Du ein Auto hast, um so besser. Ein oder zweimal in den Baumarkt und zu Ikea und Deine Bude ist an einem Wochenende komplett. Falls Du keine Karre hast, dann Freunde anhauen. Die helfen Dir dann schon. Oder Auto mieten.

Es gibt tausend Moeglichkeiten. Man muss es einfach nur machen.

Gruss

D.

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17. März 2007 um 9:37

Das mit der Küche kannst du umgehen...
indem du dir eine Wohnung mit Einbauküche suchst. Da gibt es jetzt einige. Es kann natürlich sein dumusst dann in einem anderen Punkt zurückstecken, z.B. wenn du gern enen Balkon hättest und an der Wohnung mit EBK ist keiner dran, aber ich denke mit sowas kann man leben. und wegen dem Kleiderschrank: bei Ikea gibt es schon für 5 Garderobenständer (für 10 auch rollbare), da kannst du deine Klamotten aufhängen. Manchmal stehen in Klamottenläden auch Kartons mit Kleiderbügeln rum die man mitnehmen kann, falls du welche zum Klamotten aufhängen brauchst. Und für die kleinen Sachen wie Unterwäsche, Strümpfe und evtl. T-Shirts gibts Hängeaufbewahrungen für 1.50, da kannst du die Sachen reinlegen. Ist für den Anfang echt eine gute Alternative zum Kleiderschrank, und vor allem billig.

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17. März 2007 um 10:55

Ich bin halt reichlich durcheinander und demotiviert
Nein ich plane nicht schon wieder mit einer anderen Person zusammenzuleben. Wenn man aber eine langjährige Beziehung beendet ist man aber so oder so reichlich durcheinander und man versucht zukünftig nicht schon wieder die gleichen Fehler zu machen, man versucht alle möglichen Fehler von vorn herein auszuschließen, finanzielle Löcher gar nicht erst aufreißen zu lassen und man denkt doch auch daran was in mehr als 2 Monaten alles sein wird. Deshalb mögen meine Überlegungen etwas wirr klingen und keinen Sinn ergeben.

Klar ist ein Umzug bei guter Organisation ein Kinderspiel. Aber gerade meine Organisation ist momentan eines meiner größten Probleme.

Ich habe mal etwas rumgesucht und tatsächlich gibt es Wohnungen mit Einbauküche. Das macht es mir schon mal um vieles einfacher. Trotzdem bin ich total genervt und demotiviert, auch wenn ich mich freue wieder unabhängig zu sein.

Ich weiß auch dass ich mich auf das Notwendigste beschränken soll, das mache ich eigentlich jetzt schon.

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