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Forum / Liebe & Beziehung

Aufgehört zu Lieben

Letzte Nachricht: 23. Juli 2003 um 17:26
A
akemi_12507274
19.07.03 um 16:19

Es ist passiert. Ich konnte mir es nicht so richtig vorstellen, aber es ist passiert. Ich liebe meinen Mann nicht mehr. ich kann es selbst nicht verstehen. Wir sind fast 20 Jahre zusammen und doch stell ich immer mehr fest , ich empfinde für ihn nicht so wie es sein sollte. Er gehört praktisch zu meinem Leben und mehr nicht. Gut, wir haben noch Sex miteinander. Allerdings vermiss ich soviel. Ich hab das Thema schon mehr als einmal angesprochen. Doch die Antwort darauf ist immer die gleiche: Was erwartest du nach so langer Zeit?
Ich stelle fest, ich hab mich weiter entwickelt. Mein Mann ist träger und träger geworden. Manchmal denk ich, wenn ich ihn so seh wie er isst, trinkt, schläft ect., ich könnte seine Lethargie in 20 oder 30 Jahren nicht ertragen.
Nach außen gelten wir als das Traumpaar, innerlich könnte ich schreien und wegrennen. Ich weiß, er liebt mich über alles.

Sicher, Meinungsverschiedenheiten hatten wir öfter, besonders ums Geld oder die Erziehung von den Kindern. Vor drei Jahren bin ich aufgewacht, hab mir einen neuen Job gesucht. Seitdem bin ich richtig aktiv geworden. Unter der Woche öfters unterwegs. und geniesse mein Leben. Wenn ich arbeite, hab ich das Gefühl, ich würde in eine andere Welt abtauchen.
Seit Januar hatte ich ca. 25 Migräneattacken, fast ausschließlich an den Wochenenden. Der vorletzte war so heftig, dass ich an den Tropf kam.

Ich kann ihn nicht verlassen, weil wir durch eine Fehlinvestition noch Schulden haben, die in etwa 10Jahren abgebaut sind. Diese möchte ich noch gemeinsam mit ihm abtragen.

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F
fannie_12957946
19.07.03 um 17:47

Du erwähnst beiläufig
dass Du seit Januar gehäuft Migräneattacken an den Wochenenden hast.

Im Rahmen Deines Postings könnte man den Eindruck gewinnen dass Du damit sagen willst dass das auch was mit Deinen Beziehungsproblemen zu tun hast.

Das glaube ich persönlich nicht, denn Migräne ist eine körperliche Erkrankung. Vermutlich ernährst Du Dich falsch. Der Beruf macht Dir sehr viel Spaß, bringt Dich in eine Euphorie und gleichzeitig powert er Dich aus ohne dass Du über die Ernährung für ausreichende Substanz sorgst.

LG
bedman

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A
an0N_1285302799z
19.07.03 um 18:38
In Antwort auf fannie_12957946

Du erwähnst beiläufig
dass Du seit Januar gehäuft Migräneattacken an den Wochenenden hast.

Im Rahmen Deines Postings könnte man den Eindruck gewinnen dass Du damit sagen willst dass das auch was mit Deinen Beziehungsproblemen zu tun hast.

Das glaube ich persönlich nicht, denn Migräne ist eine körperliche Erkrankung. Vermutlich ernährst Du Dich falsch. Der Beruf macht Dir sehr viel Spaß, bringt Dich in eine Euphorie und gleichzeitig powert er Dich aus ohne dass Du über die Ernährung für ausreichende Substanz sorgst.

LG
bedman

Natürlich
kann migräne auch psychische ursachen haben. stress zum beispiel. und das scheint ja bei dir der fall zu sein. du sagst, du hast das meistens an den wochenenden. kann ich mir gut vorstellen, denn wenn du zu hause bist und mit deinem mann zusammen bist, wird dir immer wieder bewusst, wie unzufrieden du mit der ganzen situation bist. und wenn du solche heftigen attacken hast, dass du sogar an den tropf musst, dann solltes du schleunigst was ändern! und die schulden sind für mich kein grund sich nicht zu trennen, wenn du dich wirklich trennen willst, die könnt ihr ja trotzdem zusammen bezahlen, irgendwie geht das schon. deine gesundheit sollte dir aber auf jeden fall wichtiger sein als das geld!
tschüß, karicia

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fannie_12957946
19.07.03 um 23:06
In Antwort auf an0N_1285302799z

Natürlich
kann migräne auch psychische ursachen haben. stress zum beispiel. und das scheint ja bei dir der fall zu sein. du sagst, du hast das meistens an den wochenenden. kann ich mir gut vorstellen, denn wenn du zu hause bist und mit deinem mann zusammen bist, wird dir immer wieder bewusst, wie unzufrieden du mit der ganzen situation bist. und wenn du solche heftigen attacken hast, dass du sogar an den tropf musst, dann solltes du schleunigst was ändern! und die schulden sind für mich kein grund sich nicht zu trennen, wenn du dich wirklich trennen willst, die könnt ihr ja trotzdem zusammen bezahlen, irgendwie geht das schon. deine gesundheit sollte dir aber auf jeden fall wichtiger sein als das geld!
tschüß, karicia

Das ist leider so nicht richtig
Die Medizin ist sich heute einig dass Migräne eine körperliche Erkrankung ist. Daneben steht die Frage der Trigger. Du erwähnst Stress, Stress ist aber eine psychische Ursache.

Wochenendmigränen sind sehr weit verbreitet und zwar weil viele Migräneanfälle eher in der Entspannungsphase als während einer Anspannung auftreten. Bekannt sind auch Anfälle nach längerem Schlaf am Wochenende. All das hat nichts mit der familiären Situation zu tun sondern sind eher auf Hormonschwankungen (nach Stressrückgang), Unterzuckerung usw. zurückzuführen.

Ich darf das sagen weil ich 20 Jahre lang mehr als 100 schwerste Migräneanfälle pro Jahr hatte und jetzt geheilt bin.

LG
bedman

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fannie_12957946
19.07.03 um 23:07
In Antwort auf fannie_12957946

Das ist leider so nicht richtig
Die Medizin ist sich heute einig dass Migräne eine körperliche Erkrankung ist. Daneben steht die Frage der Trigger. Du erwähnst Stress, Stress ist aber eine psychische Ursache.

Wochenendmigränen sind sehr weit verbreitet und zwar weil viele Migräneanfälle eher in der Entspannungsphase als während einer Anspannung auftreten. Bekannt sind auch Anfälle nach längerem Schlaf am Wochenende. All das hat nichts mit der familiären Situation zu tun sondern sind eher auf Hormonschwankungen (nach Stressrückgang), Unterzuckerung usw. zurückzuführen.

Ich darf das sagen weil ich 20 Jahre lang mehr als 100 schwerste Migräneanfälle pro Jahr hatte und jetzt geheilt bin.

LG
bedman

Sorry, in dem einen Satz sollte es heißen:
Stress ist aber keine (!) psychische Ursache.

LG bedman

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marzio_12562774
20.07.03 um 3:51

Liebe ist relativ
... sie ist heute anders als gestern und anders als morgen,
und sie ist übermorgen vielleicht noch intensiver, vielleicht aber auch vergangen?

Hallo Shona,
du sprichst mutig etwas aus, was Tausende Frauen empfinden und wovor sie die Augen verschließen.

Man liebt einen Menschen so wie er gerade ist, d.h. wie er damals war.
Heute ist der Mensch anders, man hat sich mit den Jahren anders und oft von einander weg entwickelt. Wen wundert's, dass auch die Liebe sich wegentwickelt hat?

Was kann man nach so langer Zeit noch erwarten?
Man kann Respekt erwarten, kann das Bemühen erwarten dieses Kribbeln von damals aufrecht zu erhalten oder es neu zu entfachen, kann Achtung vor den Gefühlen und Sehnsüchten des Anderen erwarten und vor dessen Wunsch nach Geliebtwerden.

> er liebt mich über alles
Übersetzt: er hängt wie eine Klette an mir?
Lieben heißt doch zu verstehen, auf einander einzugehen, Wünsche und Sehnsüchte zu erkennen wie sie zu akzeptieren. Das Abwiegeln "was erwartest du noch?" ist vielmehr Ausdruck von emotionaler (auch sexueller?) Trägheit und Missachtung eines Mannes der nicht einmal ahnt, was in Frauen um/ab etwa 40 alles abgeht, der null Ahnung von diesem Brennen und Lebenwollen hat.

Shona, etwas noch gemeinsam mit ihm abtragen, heißt das nur deshalb zusammen zu bleiben - ohnedem gingest du längst eigene Wege? Brauchst du eine solche Rechtfertigung zu bleiben? Denn das ließe sich auch anders regeln.

Menschen ändern sich nun mal im Laufe der Jahre und sind dann ganz anders als zuvor, als sie einander durch die rosarote Brille der Verliebtheit anschauten. So sollte auch eine Partnerschaft/Ehe darauf geprüft werden, ob denn die Voraussetzungen von damals überhaupt noch gegeben sind.
Gelten die Versprechungen von damals denn noch, wird noch geliebt und geehrt und geachtet, oder liegt nicht vielleicht der 'Vertragsbruch' des Achtungsmangels vor?
Und wenn die versprochenen Voraussetzungen nicht mehr stimmen, sollte man die Konsequenzen ziehen statt aus Bequemlichkeit an einander zu klammern.

Körper und Seele sind eins, auch wenn unsere Schulmedizin dies zu erkennen und auf Nachleseseiten zu veröffentlichen erhebliche Schwierigkeiten hat. Eine kranke Seele macht tatsächlich einen kranken Körper.
Migräne, Myome etc. sind auch durch die seelische Konstitution bedingt. Anders gesagt, Shona, wärest du an Körper und Seele zufrieden und befriedigt, ginge es dir gewiss besser.
Es liegt an dir, dich zu heilen.

Nebenbei bemerkt, mit dieser Thematik (dem Gesamtkomplex) habe ich mich oft real wie virtuell auseinander gesetzt. Es ist immer wieder irgendwie dasselbe Muster.

Gruß
Ulli

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akemi_12507274
20.07.03 um 8:39
In Antwort auf marzio_12562774

Liebe ist relativ
... sie ist heute anders als gestern und anders als morgen,
und sie ist übermorgen vielleicht noch intensiver, vielleicht aber auch vergangen?

Hallo Shona,
du sprichst mutig etwas aus, was Tausende Frauen empfinden und wovor sie die Augen verschließen.

Man liebt einen Menschen so wie er gerade ist, d.h. wie er damals war.
Heute ist der Mensch anders, man hat sich mit den Jahren anders und oft von einander weg entwickelt. Wen wundert's, dass auch die Liebe sich wegentwickelt hat?

Was kann man nach so langer Zeit noch erwarten?
Man kann Respekt erwarten, kann das Bemühen erwarten dieses Kribbeln von damals aufrecht zu erhalten oder es neu zu entfachen, kann Achtung vor den Gefühlen und Sehnsüchten des Anderen erwarten und vor dessen Wunsch nach Geliebtwerden.

> er liebt mich über alles
Übersetzt: er hängt wie eine Klette an mir?
Lieben heißt doch zu verstehen, auf einander einzugehen, Wünsche und Sehnsüchte zu erkennen wie sie zu akzeptieren. Das Abwiegeln "was erwartest du noch?" ist vielmehr Ausdruck von emotionaler (auch sexueller?) Trägheit und Missachtung eines Mannes der nicht einmal ahnt, was in Frauen um/ab etwa 40 alles abgeht, der null Ahnung von diesem Brennen und Lebenwollen hat.

Shona, etwas noch gemeinsam mit ihm abtragen, heißt das nur deshalb zusammen zu bleiben - ohnedem gingest du längst eigene Wege? Brauchst du eine solche Rechtfertigung zu bleiben? Denn das ließe sich auch anders regeln.

Menschen ändern sich nun mal im Laufe der Jahre und sind dann ganz anders als zuvor, als sie einander durch die rosarote Brille der Verliebtheit anschauten. So sollte auch eine Partnerschaft/Ehe darauf geprüft werden, ob denn die Voraussetzungen von damals überhaupt noch gegeben sind.
Gelten die Versprechungen von damals denn noch, wird noch geliebt und geehrt und geachtet, oder liegt nicht vielleicht der 'Vertragsbruch' des Achtungsmangels vor?
Und wenn die versprochenen Voraussetzungen nicht mehr stimmen, sollte man die Konsequenzen ziehen statt aus Bequemlichkeit an einander zu klammern.

Körper und Seele sind eins, auch wenn unsere Schulmedizin dies zu erkennen und auf Nachleseseiten zu veröffentlichen erhebliche Schwierigkeiten hat. Eine kranke Seele macht tatsächlich einen kranken Körper.
Migräne, Myome etc. sind auch durch die seelische Konstitution bedingt. Anders gesagt, Shona, wärest du an Körper und Seele zufrieden und befriedigt, ginge es dir gewiss besser.
Es liegt an dir, dich zu heilen.

Nebenbei bemerkt, mit dieser Thematik (dem Gesamtkomplex) habe ich mich oft real wie virtuell auseinander gesetzt. Es ist immer wieder irgendwie dasselbe Muster.

Gruß
Ulli

Hallo Ulli,
irgendwie schaff ich den Absprung nicht. ich kann dir nicht einmal sagen, wovor ich Angst hab. Aus Bequemlichkeit aber nicht. Etwas hält mich immer zurück.

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fannie_12957946
20.07.03 um 8:58
In Antwort auf marzio_12562774

Liebe ist relativ
... sie ist heute anders als gestern und anders als morgen,
und sie ist übermorgen vielleicht noch intensiver, vielleicht aber auch vergangen?

Hallo Shona,
du sprichst mutig etwas aus, was Tausende Frauen empfinden und wovor sie die Augen verschließen.

Man liebt einen Menschen so wie er gerade ist, d.h. wie er damals war.
Heute ist der Mensch anders, man hat sich mit den Jahren anders und oft von einander weg entwickelt. Wen wundert's, dass auch die Liebe sich wegentwickelt hat?

Was kann man nach so langer Zeit noch erwarten?
Man kann Respekt erwarten, kann das Bemühen erwarten dieses Kribbeln von damals aufrecht zu erhalten oder es neu zu entfachen, kann Achtung vor den Gefühlen und Sehnsüchten des Anderen erwarten und vor dessen Wunsch nach Geliebtwerden.

> er liebt mich über alles
Übersetzt: er hängt wie eine Klette an mir?
Lieben heißt doch zu verstehen, auf einander einzugehen, Wünsche und Sehnsüchte zu erkennen wie sie zu akzeptieren. Das Abwiegeln "was erwartest du noch?" ist vielmehr Ausdruck von emotionaler (auch sexueller?) Trägheit und Missachtung eines Mannes der nicht einmal ahnt, was in Frauen um/ab etwa 40 alles abgeht, der null Ahnung von diesem Brennen und Lebenwollen hat.

Shona, etwas noch gemeinsam mit ihm abtragen, heißt das nur deshalb zusammen zu bleiben - ohnedem gingest du längst eigene Wege? Brauchst du eine solche Rechtfertigung zu bleiben? Denn das ließe sich auch anders regeln.

Menschen ändern sich nun mal im Laufe der Jahre und sind dann ganz anders als zuvor, als sie einander durch die rosarote Brille der Verliebtheit anschauten. So sollte auch eine Partnerschaft/Ehe darauf geprüft werden, ob denn die Voraussetzungen von damals überhaupt noch gegeben sind.
Gelten die Versprechungen von damals denn noch, wird noch geliebt und geehrt und geachtet, oder liegt nicht vielleicht der 'Vertragsbruch' des Achtungsmangels vor?
Und wenn die versprochenen Voraussetzungen nicht mehr stimmen, sollte man die Konsequenzen ziehen statt aus Bequemlichkeit an einander zu klammern.

Körper und Seele sind eins, auch wenn unsere Schulmedizin dies zu erkennen und auf Nachleseseiten zu veröffentlichen erhebliche Schwierigkeiten hat. Eine kranke Seele macht tatsächlich einen kranken Körper.
Migräne, Myome etc. sind auch durch die seelische Konstitution bedingt. Anders gesagt, Shona, wärest du an Körper und Seele zufrieden und befriedigt, ginge es dir gewiss besser.
Es liegt an dir, dich zu heilen.

Nebenbei bemerkt, mit dieser Thematik (dem Gesamtkomplex) habe ich mich oft real wie virtuell auseinander gesetzt. Es ist immer wieder irgendwie dasselbe Muster.

Gruß
Ulli

Deine Sätze
"Körper und Seele sind eins, auch wenn unsere Schulmedizin dies zu erkennen und auf Nachleseseiten zu veröffentlichen erhebliche Schwierigkeiten hat. Eine kranke Seele macht tatsächlich einen kranken Körper.
Migräne, Myome etc. sind auch durch die seelische Konstitution bedingt. Anders gesagt, Shona, wärest du an Körper und Seele zufrieden und befriedigt, ginge es dir gewiss besser.
Es liegt an dir, dich zu heilen."

sind ein Schlag ins Gesicht für jeden wirklich an Migräne und nicht nur Migränchen erkrankten Menschen. Die entsprechenden Migräneforen sind voll von diesen Leidensgeschichten wo Betroffene sich über Jahrzehnte ernsthaft bemühen aber einfach keinen Durchbruch finden. Auch ich war zu meiner Migränezeit an Körper und Seele "befriedigt", ich hatte einen Beruf der mich forderte und zufriedenstellte, verdiente sehr gut und hatte meine große Liebe gefunden. Trotzdem litt ich ganz schrecklich unter Migräne und das auch noch z. T. mitten im Urlaub.

Und viele Migränebetroffene leiden darunter dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihre Krankheit als so eine Art psychisches Wehwehchen abgetan wird ("die hat mal wieder ihre Migräne genommen"). Denn Beitrag geht in die gleiche Richtung.

Ich sage es nochmal ganz deutlich: Wenn sie am Wochenende gehäuft unter Migräne leidet (und in der Stärke wie sie berichtet) dann spricht Vieles dafür den Auslöser in Belastungen in der Woche zu suchen.

bedman

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fannie_12957946
20.07.03 um 10:42

Das ist völliger Unfug
Krankheiten haben nicht immer einen psychischen Grund und Migräne in den allermeisten Fällen sowieso nicht.

Willst Du jetzt sogar Diabetes so erklären???

Viel viel eher ist das Umgekehrte festzustellen: Körperliche Erkrankungen ziehen psychische Begleitsymptome nach sich. Das wird leider heutzutage viel zu oft übersehen. Denn die Psyche ist ja nur Gast im Körper ("In einem gesunden Körper wohnt eine gesunder Geist.").

bedman

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A
an0N_1266353899z
20.07.03 um 10:51
In Antwort auf fannie_12957946

Das ist völliger Unfug
Krankheiten haben nicht immer einen psychischen Grund und Migräne in den allermeisten Fällen sowieso nicht.

Willst Du jetzt sogar Diabetes so erklären???

Viel viel eher ist das Umgekehrte festzustellen: Körperliche Erkrankungen ziehen psychische Begleitsymptome nach sich. Das wird leider heutzutage viel zu oft übersehen. Denn die Psyche ist ja nur Gast im Körper ("In einem gesunden Körper wohnt eine gesunder Geist.").

bedman

Werdandi und bedman,
wenn ich postings lese, in denen "Blödsinn" und "Unfug" schon in der Überschrift steht, kriege ich Pickel.

Ihr habt im Grunde beide recht:
Es gibt körperliche Krankheiten, die werden psychisch ausgelöst, und es gibt psychische, die werden körperlich ausgelöst.

Werdandi hat offensichtlich den ersten, Du den zweiten Fall erlebt.

Daraus Allgemeingültigkeit abzuleiten, halte ich für verfehlt.

Laßt Eure Fälle doch einfach so im Raum stehen. Beides ist wahr und kann nebeneinander existieren!

Auslöser war doch, daß Shona über Migräneanfälle am Wochenende geklagt hat. Bedmans Tip war an der Stelle durchaus hilfreich. Shona sollte den Rest mit einem Arzt ihres Vertrauens klären. Es lohnt nicht, daraus jetzt einen wissenschaftlichen Glaubenskrieg zu starten, dessen respektlos geführte Art sich schon in Euren pauschalisierenden Überschriften ausdrückt.

Heidewitzka.

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marzio_12562774
20.07.03 um 11:05
In Antwort auf fannie_12957946

Deine Sätze
"Körper und Seele sind eins, auch wenn unsere Schulmedizin dies zu erkennen und auf Nachleseseiten zu veröffentlichen erhebliche Schwierigkeiten hat. Eine kranke Seele macht tatsächlich einen kranken Körper.
Migräne, Myome etc. sind auch durch die seelische Konstitution bedingt. Anders gesagt, Shona, wärest du an Körper und Seele zufrieden und befriedigt, ginge es dir gewiss besser.
Es liegt an dir, dich zu heilen."

sind ein Schlag ins Gesicht für jeden wirklich an Migräne und nicht nur Migränchen erkrankten Menschen. Die entsprechenden Migräneforen sind voll von diesen Leidensgeschichten wo Betroffene sich über Jahrzehnte ernsthaft bemühen aber einfach keinen Durchbruch finden. Auch ich war zu meiner Migränezeit an Körper und Seele "befriedigt", ich hatte einen Beruf der mich forderte und zufriedenstellte, verdiente sehr gut und hatte meine große Liebe gefunden. Trotzdem litt ich ganz schrecklich unter Migräne und das auch noch z. T. mitten im Urlaub.

Und viele Migränebetroffene leiden darunter dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihre Krankheit als so eine Art psychisches Wehwehchen abgetan wird ("die hat mal wieder ihre Migräne genommen"). Denn Beitrag geht in die gleiche Richtung.

Ich sage es nochmal ganz deutlich: Wenn sie am Wochenende gehäuft unter Migräne leidet (und in der Stärke wie sie berichtet) dann spricht Vieles dafür den Auslöser in Belastungen in der Woche zu suchen.

bedman

Deine Schläge
wollen aus Shonas Beitrag ein Migräneforum machen?

Lies nach und stelle deine Selbstbezogenheit mal etwas zurück:
Migräne, Myome etc. sind .a u c h. durch die seelische Konstitution bedingt.
Darin liegt bereits, dass es durchaus andere Gründe geben kann, die vielleicht auf dich zutreffen.
Selbst wenn's dir nicht gefällt, du bist nicht das Zentrum des Wissens und kannst deine Erfahrungen nicht global anderen überstülpen.

Gruß
Ulli

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marzio_12562774
20.07.03 um 11:08
In Antwort auf akemi_12507274

Hallo Ulli,
irgendwie schaff ich den Absprung nicht. ich kann dir nicht einmal sagen, wovor ich Angst hab. Aus Bequemlichkeit aber nicht. Etwas hält mich immer zurück.

Absprung
Hi Shona,

wenn man lange Jahre zusammen ist, springt man natürlich nicht einfach so ab.
Man hat so viel gemeinsam erlebt, Gutes wie Schlechtes, hat Kinder in die Welt gesetzt ... aus all dem entsteht natürlich ein Verantwortungsgefühl für einander. Man denkt den Anderen nicht allein lassen zu dürfen, nur weil man selbst zu anderen Lebenszielen gekommen ist, gibt sich quasi die 'Schuld' für die veränderte Situation, stellt sich in Verantwortung und drängt eigene Bedürfnisse zurück.

Das ist für eine Übergangszeit wohl auch völlig normal, muss man doch erst mal selbst das alles verstehen, was einen sich verändern und was einen sich entlieben ließ.
Wie lange diese Übergangszeit dauert, hängt vom Inhalt des Zusammenlebens ab.
So schreibst du, dass ihr noch ein Sexualleben habt - da frage ich: habt ihr oder hat er?
Ist es das was du willst oder duldest du es nur, denn du vermisst doch dabei so viel. Und falls du nur duldest, wie lange noch?
Dir fällt negativ auf wie er isst, trinkt ... auch wie er vögelt?

Du fragst dich, wie es in 20 oder 30 Jahren sein würde. Warum so weit gedacht? Allein 1 oder 2 Jahre sind eine verdammt lange Zeit, in denen all das, was du lieber hättest und wie du lieber wärst, unwiederbringlich an die vorbeirinnt.

Gruß
Ulli

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ferrer_12868096
20.07.03 um 11:41
In Antwort auf akemi_12507274

Hallo Ulli,
irgendwie schaff ich den Absprung nicht. ich kann dir nicht einmal sagen, wovor ich Angst hab. Aus Bequemlichkeit aber nicht. Etwas hält mich immer zurück.

Hi Shona.
(Pauschalmeinungen meinerseits bitte ich zu entschuldigen, ich kann die Welt nur erklären, wie ich sie kennengelernt habe. Außerdem kann ich nicht so schnell schreiben wie mir neue Gedanken kommen, so daß ich vielleicht auch nur schwer nachvollziehbare und konfuse Gedankengänge zu Monitorpapier bringe. Sorry for that, too.)

Das Zusammenleben von zwei Menschen sollte keine Zweckgemeinschaft sein, in der man nur aus Bequemlichkeit, Angst vor Einsamkeit oder Luxus zusammen ist. Gegenseitige Liebe ist die einzig richtige Basis. Allerdings ist auch die Liebe einem ständigen Prozeß der Veränderung unterworfen, so daß beide Partner ihn gehen müssen.

Du hast Dich weiterentwickelt, Dein Mann scheinbar nicht. Oder aber in eine Richtung, die für Dich nicht akzeptabel ist. Er liebt Dich über alles, ist aber nicht bereit einen anderen Weg einzuschlagen. Das paßt irgendwie nicht ins Bild. Wenn ich jemanden über alles liebe, dann versuche ich gemeinsam mit meinem Partner Schwierigkeiten aus dem Weg zu räumen. Manchmal gehört es auch dazu, daß man über seinen eigenen Schatten springt und sich ändert. Bin ich dazu nicht bereit, dann ist Liebe nicht mehr der Grund für das Zusammenleben.

Die Entscheidung, jemanden oder etwas zu verlassen oder aufzugeben, mit dem man fast 20 Jahre zusammengelebt und alles geteilt hat, ist sicher eine der schwersten Entscheidungen, die man treffen kann. Man hat über viele Jahre fast alles geteilt und man weiß nicht, was einen danach erwartet. Ich glaube, der zweite Punkt ist der ausschlaggebende. Die Ungewißheit, was und wer würde in dem neuen Lebensabschnitt kommen (und ob überhaupt).

Stell ihn vor die Wahl. Sag ihm, daß ihr auf eine Sackgasse zusteuert und daß diese Beziehung am Ende ist, wenn sich nicht etwas ändert. Frag ihn, ob ihn etwas an der Beziehung und an Dir stört. Sag ihm, was Dich an ihm stört und bitte ihn, dies zu ändern. Wenn er Dich liebt, wird er es einsehen.

Wenn nicht, dann hat Ulli schon alles geschrieben.

Ach ja, noch eine Sache, die mich interessieren würde: Hast Du eigentlich in den letzten Jahren, in denen Du Die weiterentwickelt hast, jemanden kennengelernt, mit dem Du Dich wirklich gut verstehst und der Dir ein neues Lebensgefühl gibt?




@Ulli: Ich glaube, auch Männer (wenn auch sehr viel weniger als Frauen) können sich so fühlen und die Augen verschließen.

@werdandi: "Die Homöopathie ist die Mutter der heutigen Schulmedizin. Nur das vergessen unsere Götter in Weiss leider viel zu oft." In was für einem Esoterikbuch hast Du denn diesen Quatsch gelesen?

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F
fannie_12957946
20.07.03 um 12:18
In Antwort auf marzio_12562774

Deine Schläge
wollen aus Shonas Beitrag ein Migräneforum machen?

Lies nach und stelle deine Selbstbezogenheit mal etwas zurück:
Migräne, Myome etc. sind .a u c h. durch die seelische Konstitution bedingt.
Darin liegt bereits, dass es durchaus andere Gründe geben kann, die vielleicht auf dich zutreffen.
Selbst wenn's dir nicht gefällt, du bist nicht das Zentrum des Wissens und kannst deine Erfahrungen nicht global anderen überstülpen.

Gruß
Ulli

Das Zentrum des Wissens
scheinst eher Du in Anspruch zu nehmen. Dieses "auch" war mir auch aufgefallen, wirklich gestört haben mich aber eher Deine Schlusssätze:
" Anders gesagt, Shona, wärest du an Körper und Seele zufrieden und befriedigt, ginge es dir gewiss besser.
Es liegt an dir, dich zu heilen."

Dies sind Behauptungen die man so nicht stehen lassen kann.

Das Schlimme daran sind ja auch die fatalen Folgerungen die man aus solchen Behauptungen schließen muss:

"Dir geht es schlecht, also bist Du an Körper oder Seele unzufrieden und es liegt an Dir daraus zu finden."

So oder so ähnlich argumentierten Psychologen und selbstberufene Hobbypsychologen während meiner Migränezeit und lösten damit regelrechte Schuldgefühle bei mir aus ("ich bin Schuld dass ich Migräne habe") was meine Symptome möglicherweise verstärkte.

bedman

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an0N_1285302799z
20.07.03 um 13:30

Geht es hier
um shonas probleme oder darum wer recht hat?

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M
murphy_12162602
20.07.03 um 14:12

Nach außen hin waren wir ein Traumpaar...
...aber innerlich habe ich aufgeschrien und bin dann letztendlich weggelaufen, obwohl ich wusste, dass er mich über alles liebte.
Was liebte er, wenn er mich liebte? Das Mädchen von damals, das sich zur Frau entwickelte, gerade soweit, dass diese Frau den Haushalt führte, die Kinder großzog und wusste, wie Sex funktionierte. Das war alles prima, so konnte es bleiben. Das liebte er so sehr an mir, weiter schaute er nicht. Wie es mir selbst ging, interessierte ihn nicht, solange ich dem einen Schritt vom Mädchen zur Frau entsprach.
Ich war jedoch weitergelaufen, ohne dass er das merkte.

"Seitdem bin ich richtig aktiv geworden. Unter der Woche öfters unterwegs. und geniesse mein Leben. Wenn ich arbeite, hab ich das Gefühl, ich würde in eine andere Welt abtauchen."

Was ist mit ihm? Hat er überhaupt registriert, was sich veränderte? Oder will er dich kleinhalten indem er sagt, nach so langer Zeit dürftest nicht noch mehr Erwartungen haben? Weder an den Sex mit ihm, noch an das Leben und die Gestaltung dessen?
Du bist aufgewacht, er wohl nicht. Wie geht er mit deinem Aufwachen um? Er wird träger und träger, er will deine Weiterentwicklung nicht wahrhaben.
Diese andere Welt, in die du während deiner Arbeit eintauchst, ist das deine Welt, eine, in der du dich wohlfühlst, eine, die noch so viel für dich bereithält, wie du bereits ahnst?

Viele hier haben es schon geschrieben, ich möchte es dir noch mal sagen, denn exakt so habe ich es erlebt: Es ist dein Leben, darin bist du die Hauptperson, niemand anders als du agiert darin und du bist es ausschließlich selbst, die noch 10 Jahre im Momentzustand darin stillstehen will. Du schiebst die Schulden vor, um nicht selbst die Verantwortung für das tragen zu müssen, was du dir antust.

Wie du dich auch entscheidest, es sollte eine Entscheidung frei von zwingenden Umständen sein, denn äußere Begebenheiten können überwunden werden, selbst wenn du alles verlierst. Werde dir darüber bewusst, was du gewinnst und was dir wichtig ist, was du tun kannst, um glücklich zu werden. Nicht Schulden und kein einmal gegebenes Versprechen sollten deine Entscheidung beeinflussen, lasse das nicht zu, denn dann hast du weiterhin das Gefühl bestimmt und gelebt zu werden.

Ich weiß, dass das ungeheuer schwierig ist, denn manchmal gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder ist ein anderer schmerzlich getroffen oder du selbst.

Verzauberin grüßt

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M
murphy_12162602
20.07.03 um 14:17
In Antwort auf fannie_12957946

Das ist leider so nicht richtig
Die Medizin ist sich heute einig dass Migräne eine körperliche Erkrankung ist. Daneben steht die Frage der Trigger. Du erwähnst Stress, Stress ist aber eine psychische Ursache.

Wochenendmigränen sind sehr weit verbreitet und zwar weil viele Migräneanfälle eher in der Entspannungsphase als während einer Anspannung auftreten. Bekannt sind auch Anfälle nach längerem Schlaf am Wochenende. All das hat nichts mit der familiären Situation zu tun sondern sind eher auf Hormonschwankungen (nach Stressrückgang), Unterzuckerung usw. zurückzuführen.

Ich darf das sagen weil ich 20 Jahre lang mehr als 100 schwerste Migräneanfälle pro Jahr hatte und jetzt geheilt bin.

LG
bedman

Mich würde interessieren...
...wodurch du gehielt worden bist, auch wenn das nicht zum Thema des Threads gehört.

Verzauberin grüßt

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F
fannie_12957946
20.07.03 um 14:53

Hallo Kati
ich will hier auch keinen Glaubenskrieg zwischen Schulmedizin und Naturheilkunde lostreten zumal ich der Meinung bin dass bzgl. Migräne beide versagt haben.

Mein eigentlicher Punkt auf den ich hinweisen wollte war eigentlich der:

Shona stellte ein familiäres Problem dar, insbesondere dass die Liebe verlorgen ging.

Dann erwähnte sie dass sie seit einiger Zeit in ihrem Beruf sehr gefordert ist und darin ganz aufgeht, dass dieser ihr sehr viel Freude bereitet (im Gegensatz zur familiären Situation), eine ganz neue Welt erlebt.

Und schließlich erwähnte sie dass sie seit Januar häufig Migräneanfälle hat, die z. T. so schwer sind, dass sie den Notarzt kommen lassen muss.

Wer sich nicht besonders mit Migräne auskennt könnte aus dieser Darstellung leicht schließen: Ihre familiäre Situation ist so bedrückend dass sie am Wochenende in eine Migräne flieht (und dann entsprechende Ratschläge erteilen). Und das ist m. E. ein Fehler. Ich glaube vielmehr dass ihre Migräne sehr viel mit der Anspannung und möglicherweise auch Euphorie in ihrem Beruf zu tun hat. Denn in den allermeisten Fällen entstehen schwerste Migräneanfälle in der Entspannungsphase. Warum das so ist kann ich auf Wunsch gerne mal erläutern. Bei mir war es z. B. auch so dass mich Migräneanfälle fast immer des Nachts, an Wochenenden, in der Freizeit, im Urlaub erwischten.

LG
bedman

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F
fannie_12957946
20.07.03 um 15:07
In Antwort auf murphy_12162602

Mich würde interessieren...
...wodurch du gehielt worden bist, auch wenn das nicht zum Thema des Threads gehört.

Verzauberin grüßt

Durch eine ...
kohlenhydratarme Diät mit viel Fett, gemäß dem Buch
Wolfgang Lutz: Leben ohne Brot

(ähnliche Argumentationen gab's in: Dr. Riegler's Migränediät - ist aber längst vergriffen).

Es gibt viele Verdachtsmomenente dass es sich bei Migräne um eine Hormonstörung handelt die letztendlich ihren Ursprung in der völligen Umstellung der menschlichen Nahrung nach Erfindung des Ackerbaus (seit der Vertreibung aus dem Paradies sozusagen) handelt, letztendlich also im Wesentlichen durch Getreide und Zucker produziert wird. Zum ersten Mal beschrieben wird Migräne bei den Ägyptern (die haben das Brot erfunden), während sie bei Naturvölkern wie ursprünglich lebende Indianer unbekannt ist.

Kurz: Die einen bekommen durch diese Art der Nahrungsumstellung Diabetes, die anderen Karies (bzw. eigentlich alle) und wiederum andere Migräne.

LG
bedman

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F
fannie_12957946
20.07.03 um 20:12

Tut mir leid,
aber Du kannst ja gerne an solche Metaphysik glauben.
Was mich immer an diesen Büchern stört ist dass sie sich überhaupt nicht die Mühe mache ihre Behauptungen zu belegen.

Sie wählen ihre Theorien mehr nach dem Klang der Worte als nach dem Belegen, alle Aussagen scheinen irgendwie völlig beliebig zu sein.

Beispiel:
Louise L. Hay:
"Diabetes: Das Leben hat nichts Süßes mehr."

Bedman:
"Diabetes: Das Leben bietet zu viel Süßes."
(weswegen dann auch das Blut zu süß wird...).

bedman

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fannie_12957946
20.07.03 um 20:28
In Antwort auf murphy_12162602

Nach außen hin waren wir ein Traumpaar...
...aber innerlich habe ich aufgeschrien und bin dann letztendlich weggelaufen, obwohl ich wusste, dass er mich über alles liebte.
Was liebte er, wenn er mich liebte? Das Mädchen von damals, das sich zur Frau entwickelte, gerade soweit, dass diese Frau den Haushalt führte, die Kinder großzog und wusste, wie Sex funktionierte. Das war alles prima, so konnte es bleiben. Das liebte er so sehr an mir, weiter schaute er nicht. Wie es mir selbst ging, interessierte ihn nicht, solange ich dem einen Schritt vom Mädchen zur Frau entsprach.
Ich war jedoch weitergelaufen, ohne dass er das merkte.

"Seitdem bin ich richtig aktiv geworden. Unter der Woche öfters unterwegs. und geniesse mein Leben. Wenn ich arbeite, hab ich das Gefühl, ich würde in eine andere Welt abtauchen."

Was ist mit ihm? Hat er überhaupt registriert, was sich veränderte? Oder will er dich kleinhalten indem er sagt, nach so langer Zeit dürftest nicht noch mehr Erwartungen haben? Weder an den Sex mit ihm, noch an das Leben und die Gestaltung dessen?
Du bist aufgewacht, er wohl nicht. Wie geht er mit deinem Aufwachen um? Er wird träger und träger, er will deine Weiterentwicklung nicht wahrhaben.
Diese andere Welt, in die du während deiner Arbeit eintauchst, ist das deine Welt, eine, in der du dich wohlfühlst, eine, die noch so viel für dich bereithält, wie du bereits ahnst?

Viele hier haben es schon geschrieben, ich möchte es dir noch mal sagen, denn exakt so habe ich es erlebt: Es ist dein Leben, darin bist du die Hauptperson, niemand anders als du agiert darin und du bist es ausschließlich selbst, die noch 10 Jahre im Momentzustand darin stillstehen will. Du schiebst die Schulden vor, um nicht selbst die Verantwortung für das tragen zu müssen, was du dir antust.

Wie du dich auch entscheidest, es sollte eine Entscheidung frei von zwingenden Umständen sein, denn äußere Begebenheiten können überwunden werden, selbst wenn du alles verlierst. Werde dir darüber bewusst, was du gewinnst und was dir wichtig ist, was du tun kannst, um glücklich zu werden. Nicht Schulden und kein einmal gegebenes Versprechen sollten deine Entscheidung beeinflussen, lasse das nicht zu, denn dann hast du weiterhin das Gefühl bestimmt und gelebt zu werden.

Ich weiß, dass das ungeheuer schwierig ist, denn manchmal gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder ist ein anderer schmerzlich getroffen oder du selbst.

Verzauberin grüßt

In Deinem Satz
"Ich weiß, dass das ungeheuer schwierig ist, denn manchmal gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder ist ein anderer schmerzlich getroffen oder du selbst."

steckt ein schlimmer Vorwurf den ich auch bei Shona indirekt habe herauslesen können: Sie hat sich weiterentwickelt, er nicht, beide haben zusammen Schulden, deswegen will sie ihn nicht verlassen, das alles ist so bedrückend für sie und deshalb bekommt sie am Wochenende Migräne ("schmerzlich getroffen").

Ich weiß nicht wer von Euch schon mal unter wirklicher Migräne gelitten hat, aber so funktioniert diese Krankheit leider nicht. Ich würde sogar sagen: Lass sie einen Trennungstrich ziehen, sich noch mehr in die berufliche Arbeit stürzen und sie wird noch mehr Migräne haben.

Die Standardempfehlung der heutigen Medizin bei Migräne ist: Führe ein regelmäßiges Leben und wenigstens in diesem Punkt hat die Schulmedizin recht. Allerdings gehört für mich zu einem regelmäßigen Leben auch ein Leben ohne starke Insulin und Blutzuckerspiegelsprünge weil das so ziemlich der stärkste Stress ist den man seinem Gehirn zuführen kann, aber das ist in diesem Zusammenhang nicht so wichtig. Auffällig ist dass sie erst vor wenigen Jahren mit ihrem Beruf, einem unregelmäßigen Leben ("unter der Woche bin ich viel unterwegs") und vermutlich unregelmäßigen Essen (inkl. Junkfood) begonnen hat und seit dem ist ihre Migräne schlimmer oder so richtig schlimm geworden. Nach einer Trennung würde ihr Leben vermutlich noch unregelmäßiger. Kurz: Ich befürchte das Schlimmste. Und wer ist denn dann da der sich in diesen Situationen um sie kümmert, Verständnis hat, den Notarzt holt usw.???

LG
bedman

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A
akemi_12507274
20.07.03 um 20:49
In Antwort auf fannie_12957946

In Deinem Satz
"Ich weiß, dass das ungeheuer schwierig ist, denn manchmal gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder ist ein anderer schmerzlich getroffen oder du selbst."

steckt ein schlimmer Vorwurf den ich auch bei Shona indirekt habe herauslesen können: Sie hat sich weiterentwickelt, er nicht, beide haben zusammen Schulden, deswegen will sie ihn nicht verlassen, das alles ist so bedrückend für sie und deshalb bekommt sie am Wochenende Migräne ("schmerzlich getroffen").

Ich weiß nicht wer von Euch schon mal unter wirklicher Migräne gelitten hat, aber so funktioniert diese Krankheit leider nicht. Ich würde sogar sagen: Lass sie einen Trennungstrich ziehen, sich noch mehr in die berufliche Arbeit stürzen und sie wird noch mehr Migräne haben.

Die Standardempfehlung der heutigen Medizin bei Migräne ist: Führe ein regelmäßiges Leben und wenigstens in diesem Punkt hat die Schulmedizin recht. Allerdings gehört für mich zu einem regelmäßigen Leben auch ein Leben ohne starke Insulin und Blutzuckerspiegelsprünge weil das so ziemlich der stärkste Stress ist den man seinem Gehirn zuführen kann, aber das ist in diesem Zusammenhang nicht so wichtig. Auffällig ist dass sie erst vor wenigen Jahren mit ihrem Beruf, einem unregelmäßigen Leben ("unter der Woche bin ich viel unterwegs") und vermutlich unregelmäßigen Essen (inkl. Junkfood) begonnen hat und seit dem ist ihre Migräne schlimmer oder so richtig schlimm geworden. Nach einer Trennung würde ihr Leben vermutlich noch unregelmäßiger. Kurz: Ich befürchte das Schlimmste. Und wer ist denn dann da der sich in diesen Situationen um sie kümmert, Verständnis hat, den Notarzt holt usw.???

LG
bedman

Du irrst dich!
Ich ernähre mich vollkommen ausgewogen. Trinke nie Kaffee, mit Fett kannst du mich jagen, für einen frischen Salat würde ich selbst nachts aufstehen.

Und wo, sag mir, wo hab ich geschrieben, ich hab einen Notarzt rauskommen lassen?

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fannie_12957946
20.07.03 um 21:07
In Antwort auf akemi_12507274

Du irrst dich!
Ich ernähre mich vollkommen ausgewogen. Trinke nie Kaffee, mit Fett kannst du mich jagen, für einen frischen Salat würde ich selbst nachts aufstehen.

Und wo, sag mir, wo hab ich geschrieben, ich hab einen Notarzt rauskommen lassen?

Du schriebst:
"Der vorletzte war so heftig, dass ich an den Tropf kam." Wenn nicht Notarzt dann doch wohl irgendwie Krankenhaus oder sonstige ärztliche Praxis, was soll man sonst daraus lesen?

Ich will dieses Thema hier nicht beliebig breittreten, aber ich selbst habe mich immer sehr ausgewogen ernährt, meine Mutter war eine hervorragende Köchin. Trotzdem hat genau diese ausgewogene Ernährung zu Migräne geführt. Kurz: Bei Migräne gibt es keine ausgewogene Ernährung die vielleicht für Kerngesunde möglich ist. Denn ausgewogene Ernährung bedeutet nach dem heutigen Verständnis: 60% der aufgenommenen Kalorien stammen aus Kohlenhydraten, dies ist die Empfehlung der DGE und genau dies ist die Art der Ernährung die zwar kurzfristig eine höhere Leistung ermöglichen mag (z. B. wenn man beruflich viel um die Ohren hat), aber den Körper auch an seine Leistungsgrenzen führt. Und dann kommt halt der Absturz, z. B. am Wochenende.

LG
bedman

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marzio_12562774
20.07.03 um 21:14
In Antwort auf fannie_12957946

In Deinem Satz
"Ich weiß, dass das ungeheuer schwierig ist, denn manchmal gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder ist ein anderer schmerzlich getroffen oder du selbst."

steckt ein schlimmer Vorwurf den ich auch bei Shona indirekt habe herauslesen können: Sie hat sich weiterentwickelt, er nicht, beide haben zusammen Schulden, deswegen will sie ihn nicht verlassen, das alles ist so bedrückend für sie und deshalb bekommt sie am Wochenende Migräne ("schmerzlich getroffen").

Ich weiß nicht wer von Euch schon mal unter wirklicher Migräne gelitten hat, aber so funktioniert diese Krankheit leider nicht. Ich würde sogar sagen: Lass sie einen Trennungstrich ziehen, sich noch mehr in die berufliche Arbeit stürzen und sie wird noch mehr Migräne haben.

Die Standardempfehlung der heutigen Medizin bei Migräne ist: Führe ein regelmäßiges Leben und wenigstens in diesem Punkt hat die Schulmedizin recht. Allerdings gehört für mich zu einem regelmäßigen Leben auch ein Leben ohne starke Insulin und Blutzuckerspiegelsprünge weil das so ziemlich der stärkste Stress ist den man seinem Gehirn zuführen kann, aber das ist in diesem Zusammenhang nicht so wichtig. Auffällig ist dass sie erst vor wenigen Jahren mit ihrem Beruf, einem unregelmäßigen Leben ("unter der Woche bin ich viel unterwegs") und vermutlich unregelmäßigen Essen (inkl. Junkfood) begonnen hat und seit dem ist ihre Migräne schlimmer oder so richtig schlimm geworden. Nach einer Trennung würde ihr Leben vermutlich noch unregelmäßiger. Kurz: Ich befürchte das Schlimmste. Und wer ist denn dann da der sich in diesen Situationen um sie kümmert, Verständnis hat, den Notarzt holt usw.???

LG
bedman

Bedman, du nervst
Mit Verzauberins Posting hat niemand außer dir ein Problem und niemand außer dir macht eines daraus. Jeden Beitrag hier verdrehst du willkürlich so, dass du dein erlebtes Leid und deine enormen Kenntnisse über Migräne raushängen lassen kannst.
Deine Verbissenheit erstickt geradezu Shonas wirkliches Anliegen.
Für Leidenspflege gibt es das Gesundheitsforum.

Gruß
Ulli

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A
akemi_12507274
20.07.03 um 21:17

@ all, insbesondere Ulli und Folldepp
Ein paar Stunden nicht im Forum und ich staune.

Staune über die teils dann doch vom Thema abgeschweiften Meinungen.

Die Erkenntnis, meinen Mann nicht mehr zu lieben, hab ich noch nicht so lange oder ist mir noch nicht so lange zu bewußtsein gekommen. Es ist einfach nicht so leicht sich zu trennen wie es hier beschrieben wurde. Vielleicht brauch ich einfach noch etwas Zeit. Zukunftsängste, wer hat die nicht? Es hängt wie Ulli erwähnte noch ne ganze Verantwortung dahinter, nicht nur des Geldes wegen.

@ Folldepp
Nein, ich habe keine anderen Bekanntschaften gehabt, die mich beeinflußt haben.

@ Ulli
Ich habe Spass am Sex mit Ihm. Was mir nicht so gut gefällt, dass er gerne Sex hat, die ich nicht so gerne mag. Ich will es hier nicht so ausschreiben, weil ich dieses Forum dafür nicht geeignet halte. Er nimmt darauf schon Rücksicht, nur spüre ich dann seine Unzufriedenheit. Diese Vorliebe hat sich erst in letzter Zeit entwickelt.


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A
akemi_12507274
20.07.03 um 21:22
In Antwort auf fannie_12957946

Du schriebst:
"Der vorletzte war so heftig, dass ich an den Tropf kam." Wenn nicht Notarzt dann doch wohl irgendwie Krankenhaus oder sonstige ärztliche Praxis, was soll man sonst daraus lesen?

Ich will dieses Thema hier nicht beliebig breittreten, aber ich selbst habe mich immer sehr ausgewogen ernährt, meine Mutter war eine hervorragende Köchin. Trotzdem hat genau diese ausgewogene Ernährung zu Migräne geführt. Kurz: Bei Migräne gibt es keine ausgewogene Ernährung die vielleicht für Kerngesunde möglich ist. Denn ausgewogene Ernährung bedeutet nach dem heutigen Verständnis: 60% der aufgenommenen Kalorien stammen aus Kohlenhydraten, dies ist die Empfehlung der DGE und genau dies ist die Art der Ernährung die zwar kurzfristig eine höhere Leistung ermöglichen mag (z. B. wenn man beruflich viel um die Ohren hat), aber den Körper auch an seine Leistungsgrenzen führt. Und dann kommt halt der Absturz, z. B. am Wochenende.

LG
bedman

@ bedmann
Bei rund 20 Stunden die Woche komme ich wohl kaum an die Grenze meiner Leistungsfähigkeit.

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Kannst du deine Antwort nicht finden?

F
fannie_12957946
20.07.03 um 22:00
In Antwort auf marzio_12562774

Bedman, du nervst
Mit Verzauberins Posting hat niemand außer dir ein Problem und niemand außer dir macht eines daraus. Jeden Beitrag hier verdrehst du willkürlich so, dass du dein erlebtes Leid und deine enormen Kenntnisse über Migräne raushängen lassen kannst.
Deine Verbissenheit erstickt geradezu Shonas wirkliches Anliegen.
Für Leidenspflege gibt es das Gesundheitsforum.

Gruß
Ulli

Da bin ich fast geneigt mit den Worten meiner Tochter zu antworten:
Selber!

Ich hatte auch kein Problem mit Verzauberins Posting, ich fand es schön geschrieben, lediglich den letzten Satz fand ich etwas bedenklich weil der Schuss sehr leicht nach hinten losgehen kann: Man hat Schmerzen und macht dann jemand anderes dafür verantwortlich.

Ich habe in meinem Leben sehr viele Menschen kennengelernt die an schwerster Migräne litten (da ich es über 10 Jahre mit Psychotherapie versucht habe). Tatsache ist: Diese Krankheit ist mit Psychotherapie nicht behandelbar. Dies wird mittlerweile in der Medizin und unter Psychotherapeuten allgemein akzeptiert. Deshalb wäre ich mit obigen Schlüssen vorsichtig.

Im Übrigen: Was kann ich dafür dass ich mehr Migräneanfälle erlebt oder mehr zu Migräne gelesen oder mehr Migränetherapien ausprobiert habe als vielleicht 99,9% der sonstigen Teilnehmer(innen) dieses Forums? Was ist denn Deine Kompetenz zu diesen Thema.

Wenn Shona ganz einfach einen Rat zu ihrem Beziehungsproblem haben will hätte sie dies m. E. klarer herausstellen sollen. Mich hat lediglich ihren plötzlichen Hinweis zur Migräne stutzig gemacht und der konnte in diesem Zusammenhang nur heißen: Mir geht es in dieser Beziehung mittlerweile so schlecht dass ich am Wochenende ganz häufig Migräne bekomme.
Ich habe so viele Migränekarrieren gesehen, so vielen Menschen mit vermeintlichen persönlichen Problemen über Jahre zugehört und das Ergebnis war immer das Gleiche: Sie haben an ihrem Leben etwas geändert, haben sich vom Partner getrennt oder haben eine neue Liebe gefunden, haben Kinder in die Welt gesetzt, haben ihren Beruf gekündigt weil sie da gemobbt wurden und eine neue Stelle gefunden: Allein: Die Migräne blieb.

bedman

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M
murphy_12162602
20.07.03 um 22:01
In Antwort auf fannie_12957946

In Deinem Satz
"Ich weiß, dass das ungeheuer schwierig ist, denn manchmal gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder ist ein anderer schmerzlich getroffen oder du selbst."

steckt ein schlimmer Vorwurf den ich auch bei Shona indirekt habe herauslesen können: Sie hat sich weiterentwickelt, er nicht, beide haben zusammen Schulden, deswegen will sie ihn nicht verlassen, das alles ist so bedrückend für sie und deshalb bekommt sie am Wochenende Migräne ("schmerzlich getroffen").

Ich weiß nicht wer von Euch schon mal unter wirklicher Migräne gelitten hat, aber so funktioniert diese Krankheit leider nicht. Ich würde sogar sagen: Lass sie einen Trennungstrich ziehen, sich noch mehr in die berufliche Arbeit stürzen und sie wird noch mehr Migräne haben.

Die Standardempfehlung der heutigen Medizin bei Migräne ist: Führe ein regelmäßiges Leben und wenigstens in diesem Punkt hat die Schulmedizin recht. Allerdings gehört für mich zu einem regelmäßigen Leben auch ein Leben ohne starke Insulin und Blutzuckerspiegelsprünge weil das so ziemlich der stärkste Stress ist den man seinem Gehirn zuführen kann, aber das ist in diesem Zusammenhang nicht so wichtig. Auffällig ist dass sie erst vor wenigen Jahren mit ihrem Beruf, einem unregelmäßigen Leben ("unter der Woche bin ich viel unterwegs") und vermutlich unregelmäßigen Essen (inkl. Junkfood) begonnen hat und seit dem ist ihre Migräne schlimmer oder so richtig schlimm geworden. Nach einer Trennung würde ihr Leben vermutlich noch unregelmäßiger. Kurz: Ich befürchte das Schlimmste. Und wer ist denn dann da der sich in diesen Situationen um sie kümmert, Verständnis hat, den Notarzt holt usw.???

LG
bedman

Schmerzlich getroffen...
...bezog ich nicht auf Shonas Migräne, es ist schon seltsam, bedman, wie du folgerst.

Entweder sie ändert etwas, dann kann es sein, dass ihr Mann dies schmerzlich empfindet, oder sie ändert nichts, dann wird sie selbst weiterhin unter der Situation leiden, Migräne in diesen Zusammenhang zu bringen trifft nur manchmal zu.

Sei versichert, dass nicht nur du Migräneanfälle kennst.

Verzauberin grüßt

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F
fannie_12957946
20.07.03 um 22:04
In Antwort auf akemi_12507274

@ bedmann
Bei rund 20 Stunden die Woche komme ich wohl kaum an die Grenze meiner Leistungsfähigkeit.

Wer weiß?
Wenn dies 20 zusätzliche Stunden neben Haushalt und Kinder sind vielleicht schon.

Was glaubst Du denn was ein Migräneanfall ist und was er Dir sagen will?

Was würdest Du sagen wenn Du stattdessen Herzanfälle bekommen würdest? Dass Du die Grenzen der Leistungsfähigkeit noch nicht erreicht hast?

LG
bedman

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N
nala_12089011
21.07.03 um 11:58

Vielen geht es so

hallo, wir suchen für eine reportage in einem großen
deutschen wochenmagazin paare, die kaum noch miteinander schlafen oder gar nicht mehr (zeitweilig/ dauerhaft).

wir fragen: gehen lust und leidenschaft in länger währenden beziehungen verloren? alltragstrott, stress im job, kindererziehung, umstellung von der zweisamkeit aufs elternsein - vieles kann das sexleben in einer beziehung verändern.

ist das "schlimm"? kann man sich damit arrangieren? gibt es ein zurück?

vor allem denken wir an paare, die möglichst berufstätig sind, evtl. kinder haben und zwischen 25 und 50 Jahre alt sind. es geht NICHT um sexpraktiken, krankheiten oder ähnliches, sondern um das ganz alltägliche, schön-anstrengende miteinander
leben.
die reportage soll erfrischenden, ratgebenden charakter haben. es wäre toll, wenn beide partner mit uns reden würden.
nähere fragen beantworten wir gern im gespräch.
sie können es unter der für diese recherche vorbehaltenen Handy-Nummer (o2-Netz) probieren
0179 - 723 85 70.
(aus sicherheitsgründen stelle ich meine durchwahl beim stern nicht ins internet) ich rufe sie selbstverständlich zurück, wenn sie mögen.
danke!

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F
ferrer_12868096
21.07.03 um 12:13

Ach,
erst seit 1796 gibt es also die moderne Medizin (bzw. noch später, weil da ja erst die Homöopathie erfunden wurde)?

http://www.m-ww.de/persoenlichkeiten/streifzuege_m-edizingeschichte.html
und hier, dieser link noch vielleicht:
http://www.m-ww.de/persoenlichkeiten/hippokrates.h-tml
Nicht annähernd so berühmt wie Samuel Hahnemann, aber ein wenig älter.

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A
akemi_12507274
21.07.03 um 15:20
In Antwort auf nala_12089011

Vielen geht es so

hallo, wir suchen für eine reportage in einem großen
deutschen wochenmagazin paare, die kaum noch miteinander schlafen oder gar nicht mehr (zeitweilig/ dauerhaft).

wir fragen: gehen lust und leidenschaft in länger währenden beziehungen verloren? alltragstrott, stress im job, kindererziehung, umstellung von der zweisamkeit aufs elternsein - vieles kann das sexleben in einer beziehung verändern.

ist das "schlimm"? kann man sich damit arrangieren? gibt es ein zurück?

vor allem denken wir an paare, die möglichst berufstätig sind, evtl. kinder haben und zwischen 25 und 50 Jahre alt sind. es geht NICHT um sexpraktiken, krankheiten oder ähnliches, sondern um das ganz alltägliche, schön-anstrengende miteinander
leben.
die reportage soll erfrischenden, ratgebenden charakter haben. es wäre toll, wenn beide partner mit uns reden würden.
nähere fragen beantworten wir gern im gespräch.
sie können es unter der für diese recherche vorbehaltenen Handy-Nummer (o2-Netz) probieren
0179 - 723 85 70.
(aus sicherheitsgründen stelle ich meine durchwahl beim stern nicht ins internet) ich rufe sie selbstverständlich zurück, wenn sie mögen.
danke!

Na klasse!
Nachdem ich mich hier geoutet habe, habe ich erstmal Grund- und Erweiterungskenntnisse in Sachen Migräne erhalten. Schade, das einige nicht die Überschrift gelesen haben. Dieses Posting sprengt dann doch die Ketten: Als ob ich nichts besser zu tun hätte, gleich meine Lebenssituation im TV bereit zu treten. Da hätt ich mich doch gleich an Olli & Co wenden können.

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M
marzio_12562774
21.07.03 um 16:43
In Antwort auf akemi_12507274

Na klasse!
Nachdem ich mich hier geoutet habe, habe ich erstmal Grund- und Erweiterungskenntnisse in Sachen Migräne erhalten. Schade, das einige nicht die Überschrift gelesen haben. Dieses Posting sprengt dann doch die Ketten: Als ob ich nichts besser zu tun hätte, gleich meine Lebenssituation im TV bereit zu treten. Da hätt ich mich doch gleich an Olli & Co wenden können.

*schmunzelmirmaleins*
Hallo Shona,

hast du eigentlich eine eMail Addi ?
Ich habe eine *ganzstolzguck*: UlliAuxburg(ät)web.de

Ich arbeite übrigens nicht für einen TV-Sender.

Gruß
Ulli

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F
fannie_12957946
21.07.03 um 17:35
In Antwort auf akemi_12507274

Na klasse!
Nachdem ich mich hier geoutet habe, habe ich erstmal Grund- und Erweiterungskenntnisse in Sachen Migräne erhalten. Schade, das einige nicht die Überschrift gelesen haben. Dieses Posting sprengt dann doch die Ketten: Als ob ich nichts besser zu tun hätte, gleich meine Lebenssituation im TV bereit zu treten. Da hätt ich mich doch gleich an Olli & Co wenden können.

Ich persönlich habe es mir abgewöhnt...
zu sehr auf die Überschrift zu achten sondern versuche eher den Inhalt im Kontext zu verstehen.

Ok, Du hast aufgehört ihn zu lieben. Es ist schlimm wenn die Liebe weg ist und in aller Regel kommt sie auch nicht wieder (vielleicht nach einer schweren gemeinsamen Krise oder nach einiger Zeit der Trennung), mit anderen Worten, er sich nicht ändernd und Du Dich nicht ändernd wirst Du das wohl akzeptieren müssen.

Vielleicht gibt es aber auch andere Dinge die Dich stören bzw. verletzt haben (z. B. Eure offenkundig unterschiedlichen sexuellen Wünsche) und hierdurch habt Ihr Euch entfremdet. Aber dies sagst Du ja nicht. Und dies sagst Du vermutlich auch ihm nicht denn ich werde den Eindruck nicht los dass Du Dich mit Offenheit schwer tust, selbst in einem anonymen Forum. Du bist eher eine Freundin der vorsichtigen Andeutung.

Aber im Inhalt (und nicht in der Überschrift) stand auch Folgendes - und ich geb's hier mal ohne Kürzungen und wörtlich wieder:

"Seitdem bin ich richtig aktiv geworden. Unter der Woche öfters unterwegs. und geniesse mein Leben. Wenn ich arbeite, hab ich das Gefühl, ich würde in eine andere Welt abtauchen.
Seit Januar hatte ich ca. 25 Migräneattacken, fast ausschließlich an den Wochenenden. Der vorletzte war so heftig, dass ich an den Tropf kam."

Vielleicht liest Du das selbst noch einmal in Ruhe durch und überlegst was Du da eigentlich sagst bzw. sagen wolltest.

LG
bedman

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F
ferrer_12868096
21.07.03 um 17:49
In Antwort auf marzio_12562774

*schmunzelmirmaleins*
Hallo Shona,

hast du eigentlich eine eMail Addi ?
Ich habe eine *ganzstolzguck*: UlliAuxburg(ät)web.de

Ich arbeite übrigens nicht für einen TV-Sender.

Gruß
Ulli

Ich auch.
[email protected]
(wie auch sonst?)

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A
akemi_12507274
21.07.03 um 20:40
In Antwort auf marzio_12562774

*schmunzelmirmaleins*
Hallo Shona,

hast du eigentlich eine eMail Addi ?
Ich habe eine *ganzstolzguck*: UlliAuxburg(ät)web.de

Ich arbeite übrigens nicht für einen TV-Sender.

Gruß
Ulli

Hallo Ulli,
mein email Addi ist [email protected]

LG Shona

P.S. Hätte ich auch nicht von dir gedacht.

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V
velma_12528538
21.07.03 um 21:52

Als ich noch
in erster ehe (unglücklich) verheiratet war, litt ich an heftigen migräneanfällen. ich konnte nicht arbeiten, lag im bett, das zimmer verdunkelt, musste mich ständig übergeben.

ein mal pro monat lag ich 3-4 tage im bett.
die migränefreien abstände wurden immer kürzer, bis ich endlich begriff: mein liebloser, egoistischer mann machte mich krank.
migräne bekam ich auch nur am wochenende, wahrscheinlich deshalb,weil ich mit diesem mann keinen sex mehr wollte. und mein körper hat halt reagiert....
ich könnte hier einen roman schreiben, aber ich machs kurz:

scheidung, naturheilkundlicher arzt (akupunktur).
nach der 3. sitzung wollte ich abbrechen, da die migräne noch heftiger auftrat.
hab dann doch weitergemacht, jede woche 1 x akupunktur, nach der 8. sitzung waren die anfälle weg.
ich bin mittlerweile in 2. ehe glücklich verheiratet, migräneanfälle hab ich keine mehr gehabt.

wie auch immer du dich entscheidest, überdenke alles gut.
es ist dein leben und deine gesundheit, aber du hast auch verantwortung für einen menschen übernommen, den du mal geliebt hast.
klar, dass nach 20 jahren die liebe und der sex etwas abflaut, aber auch eine liebevolles und respektvolles vertrautes miteinander umgehen kann auch sehr befriedigend sein.

in diesem sinne
viel kraft für dich
maya

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D
dania_12469605
22.07.03 um 11:55

Hi Shona,
es ist schade, daß in diesen Beiträgen soviel durcheinander geraten ist, denn es gibt hier schöne Antworten, die mir viel helfen...ich bin in der gleichen Situation wie Du, allerdings ist es eifnacher,w eil keine Ehe, Kinder oder Schulden.
Trotzdem überlaegt man, macht man das richtige, ist es wirklich keine Liebe mehr?
Ich bin schon seit Monaten nun am Grübeln, abwarten und weiß doch im Inneren, daß ich etwas machen muß, eben agieren, auch wenn der andere das nicht versteht oder anchvollziehen kann. Wichtig ist, was ICH brauche und daß ich mir sicher bin, so nicht mehr gemeinsam weitermachen zu wollen.
Nicht nur ich kann etwas bewegen, der andere muß auch den Wunsch haben.
Mein Partner sagt immer nur, Ich bin halt so, das wird sich auch nie ändern, ....
Nun, nah 7 jahren bin ich so ziemlich zu der Erkennentis gelangt, daß mir das nicht reicht.
Ich brauche mehr Liebe im Leben, nicht nur Schmetterlinge, klar, aber auch nach langer Beziehung mehr Aufmerksamkeit für meine Wünsche, die sicherlich nicht überzogen sind.
Immer bin nur ich die antreibende Kraft, ich bin einfach müde und habe resigniert, dabei sind auch die Gefühle nur noch freundschaftlich...es reicht nicht mehr für viele kommende Jahre..

Es ist traurig...aber es bringt nichts, weiter daran festzuhalten, wenn man doch fühlt, was man tun muß...ich werde so nicht glücklich und ich bin erst 35....was liegt noch alles vor mir??
Alles Gute!!

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A
akari_12527560
22.07.03 um 12:16
In Antwort auf dania_12469605

Hi Shona,
es ist schade, daß in diesen Beiträgen soviel durcheinander geraten ist, denn es gibt hier schöne Antworten, die mir viel helfen...ich bin in der gleichen Situation wie Du, allerdings ist es eifnacher,w eil keine Ehe, Kinder oder Schulden.
Trotzdem überlaegt man, macht man das richtige, ist es wirklich keine Liebe mehr?
Ich bin schon seit Monaten nun am Grübeln, abwarten und weiß doch im Inneren, daß ich etwas machen muß, eben agieren, auch wenn der andere das nicht versteht oder anchvollziehen kann. Wichtig ist, was ICH brauche und daß ich mir sicher bin, so nicht mehr gemeinsam weitermachen zu wollen.
Nicht nur ich kann etwas bewegen, der andere muß auch den Wunsch haben.
Mein Partner sagt immer nur, Ich bin halt so, das wird sich auch nie ändern, ....
Nun, nah 7 jahren bin ich so ziemlich zu der Erkennentis gelangt, daß mir das nicht reicht.
Ich brauche mehr Liebe im Leben, nicht nur Schmetterlinge, klar, aber auch nach langer Beziehung mehr Aufmerksamkeit für meine Wünsche, die sicherlich nicht überzogen sind.
Immer bin nur ich die antreibende Kraft, ich bin einfach müde und habe resigniert, dabei sind auch die Gefühle nur noch freundschaftlich...es reicht nicht mehr für viele kommende Jahre..

Es ist traurig...aber es bringt nichts, weiter daran festzuhalten, wenn man doch fühlt, was man tun muß...ich werde so nicht glücklich und ich bin erst 35....was liegt noch alles vor mir??
Alles Gute!!

Liebe Natasha,
...es tut mir leid, das lesen zu müssen. Ich dachte immer, Du bist eine von den wenigen, die "es" packen... Tut mir echt leid für Dich.

Meinst Du denn, dass Dein Partner für Dich kämpfen würde, wenn er merkt, dass er im Begriff ist, Dich zu verlieren? Dass er dann vielleicht etwas aus seiner Lethargie rauskommen würde? Weiß er denn, dass Du am Absprung bist?

Bei mir gibt's da auch einige Differenzen in punkto Lebensstil. Ich bin eher die Verrückte, die dauernd Neues will, Abenteuer und Abwechslung, die leider selten zufrieden ist und so eine unbestimmte Sehnsucht nach mehr, mehr Leben, mehr Liebe, mehr ??? mit sich rumträgt.

Er hingegen ist da ruhiger, gelassener, schätzt das, was er hat, braucht Sicherheit und Beständigkeit, lebt zufrieden so, wie es ist, freut sich an kleinen Dingen.

Da kracht es machmal gewaltig.

Aber trotzdem - ich kann mir nicht vorstellen, ohne ihn zu sein. Und wenn es mir mal aus irgendeinem Grund nicht gut geht, möchte ich sofort in seine Arme flüchten und alles ist gut.

Wie ist das bei Dir?

Alles Liebe für Dich

Nettesmädel

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F
fannie_12957946
22.07.03 um 12:17
In Antwort auf velma_12528538

Als ich noch
in erster ehe (unglücklich) verheiratet war, litt ich an heftigen migräneanfällen. ich konnte nicht arbeiten, lag im bett, das zimmer verdunkelt, musste mich ständig übergeben.

ein mal pro monat lag ich 3-4 tage im bett.
die migränefreien abstände wurden immer kürzer, bis ich endlich begriff: mein liebloser, egoistischer mann machte mich krank.
migräne bekam ich auch nur am wochenende, wahrscheinlich deshalb,weil ich mit diesem mann keinen sex mehr wollte. und mein körper hat halt reagiert....
ich könnte hier einen roman schreiben, aber ich machs kurz:

scheidung, naturheilkundlicher arzt (akupunktur).
nach der 3. sitzung wollte ich abbrechen, da die migräne noch heftiger auftrat.
hab dann doch weitergemacht, jede woche 1 x akupunktur, nach der 8. sitzung waren die anfälle weg.
ich bin mittlerweile in 2. ehe glücklich verheiratet, migräneanfälle hab ich keine mehr gehabt.

wie auch immer du dich entscheidest, überdenke alles gut.
es ist dein leben und deine gesundheit, aber du hast auch verantwortung für einen menschen übernommen, den du mal geliebt hast.
klar, dass nach 20 jahren die liebe und der sex etwas abflaut, aber auch eine liebevolles und respektvolles vertrautes miteinander umgehen kann auch sehr befriedigend sein.

in diesem sinne
viel kraft für dich
maya

Schlimm schlimm schlimm und nur noch schlimm
finde ich solche Postings.

Es ist schön dass Du in 2. Ehe glücklich verheiratet bist und es ist noch schöner dass eine Akupunktur (nach der Scheidung!!!) trotz Anfangsverschlechterung eine Besserung brachte. Bei manchen Betroffenen hilft so etwas, leider nicht bei sehr vielen.

Doch dann stehen da einige Passagen die wirklich ganz übel sind:

"ein mal pro monat lag ich 3-4 tage im bett.
die migränefreien abstände wurden immer kürzer, bis ich endlich begriff: mein liebloser, egoistischer mann machte mich krank.
migräne bekam ich auch nur am wochenende, wahrscheinlich deshalb,weil ich mit diesem mann keinen sex mehr wollte. und mein körper hat halt reagiert...."

So so, bei Dir dauert also das Wochenende 3 - 4 Tage, kannst Dich glücklich schätzen.

Mit Deinen Äußerungen trägst Du dazu bei dass Migräniker es weiterhin schwer haben werden mit ihrer Krankheit ernst genommen zu werden: Die hat Migräne weil sie sich vor Sex drücken will, weil sie sich vor der Arbeit drücken will, immer wenn's unangenehm wird fällt die aus usw. usf..

bedman

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fannie_12957946
22.07.03 um 12:24

Schulden kann man auch gemeinsam abbauen,
wenn man nicht zusammen ist. Das gibt es 1000 mal im Leben.

Aber wie alt sind die Kinder eigentlich? Die werden nur mal so am Rande als Erziehungsdiskussion erwähnt.

bedman

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an0N_1282407799z
22.07.03 um 12:29
In Antwort auf dania_12469605

Hi Shona,
es ist schade, daß in diesen Beiträgen soviel durcheinander geraten ist, denn es gibt hier schöne Antworten, die mir viel helfen...ich bin in der gleichen Situation wie Du, allerdings ist es eifnacher,w eil keine Ehe, Kinder oder Schulden.
Trotzdem überlaegt man, macht man das richtige, ist es wirklich keine Liebe mehr?
Ich bin schon seit Monaten nun am Grübeln, abwarten und weiß doch im Inneren, daß ich etwas machen muß, eben agieren, auch wenn der andere das nicht versteht oder anchvollziehen kann. Wichtig ist, was ICH brauche und daß ich mir sicher bin, so nicht mehr gemeinsam weitermachen zu wollen.
Nicht nur ich kann etwas bewegen, der andere muß auch den Wunsch haben.
Mein Partner sagt immer nur, Ich bin halt so, das wird sich auch nie ändern, ....
Nun, nah 7 jahren bin ich so ziemlich zu der Erkennentis gelangt, daß mir das nicht reicht.
Ich brauche mehr Liebe im Leben, nicht nur Schmetterlinge, klar, aber auch nach langer Beziehung mehr Aufmerksamkeit für meine Wünsche, die sicherlich nicht überzogen sind.
Immer bin nur ich die antreibende Kraft, ich bin einfach müde und habe resigniert, dabei sind auch die Gefühle nur noch freundschaftlich...es reicht nicht mehr für viele kommende Jahre..

Es ist traurig...aber es bringt nichts, weiter daran festzuhalten, wenn man doch fühlt, was man tun muß...ich werde so nicht glücklich und ich bin erst 35....was liegt noch alles vor mir??
Alles Gute!!

AW: Natasha
Hallo Natasha,

kleiner Tipp von mir. Du solltest vielleicht wirklich noch mal in ALLER DEUTLICHKEIT mit Deinem Partner reden. Ich habe im Februar den "Fehler" gemacht und habe mich tatsächlich von meinem Freund getrennt, weil ich wußte, SO geht es nicht mehr. Aber ich habe ihm leider keine Möglichkeit gegeben auch nur etwas dazu zusagen. Keine Versuche wollte ich ihm mehr geben. Durch dieses "einschneidende" Erlebnis habe ich ihm aber so die Augen geöffnet, das er sich nun wirklich auch Gedanken macht und verstehen kann, was die ganze Zeit schief gelaufen ist. Es war und ist aber auch so, das ich ihn damit so verletzt habe, das er mir das jetzt nicht verzeihen kann. Vielleicht irgendwann....., und ich Kuh habe mich in diesen Mann, der heute sein Leben wieder in die eigenen Hände nehmen kann verliebt. Der Alltag hat unsere Beziehung "gestört" und all die kleinigkeiten. Wir sehen was wir in den letzten Jahren falsch gemacht haben.
Macht Euch vielleicht wirklich "einfach" bewußt was ihr wollt. Aber ihr solltet es wirklich in einem Gespräch tun, in dem ihr beide Ruhe habt und euch vorher auch schon Gedanken über die "allgemeine" Zukunft gemacht habt.
Es ist nur ein Tipp von mir. Aber wie gesagt, auch bei mir war die Liebe durch alles nicht mehr vorhanden, zumindest hat sich mir das so gezeigt. Heute bin ich zwar schlauer, aber allein. Ich habe den Mann, der mich zur Frau wollte aus meinem Leben geschmissen und es gäbe für mich nichts schöneres, als diese eine Frage, die er mir in den 9Jahren 3x gestellt hat (und 4 Tage nach der Trennung, hätte er mich ein "letztes" Mal fragen wollen) wenn ich diese Frage mit JA beantworten dürfte. Heute weiß ich das es mich glücklich machen würde. Und jetzt erst weiß ich wieviel und was so etwas überhaupt bedeutet.
Natürlich kann es sein, das Deine Liebe tatsächlich weg ist, aber bevor Du diesen Schritt gehst, denk noch mal drüber nach, was in Dir wirklich los ist. Ich wünsche keinem so in den Seilen zu hängen wie ich es seit der Trennung bzw. seit 2 Wochen danach getan habe und das sind bis heute tatsächlich 5 Monate und ich hätte auch nicht gedacht, das da noch Gefühl ist. Also bedenke gut, es gibt Dinge die man nicht rückgängig machen kann.

Liebe Grüße Emily
PS: Vielleicht hast Du ja Lust und schreibst mir wie Du Dich entscheiden wirst oder es getan hast.

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an0N_1263397399z
22.07.03 um 13:08
In Antwort auf akemi_12507274

Du irrst dich!
Ich ernähre mich vollkommen ausgewogen. Trinke nie Kaffee, mit Fett kannst du mich jagen, für einen frischen Salat würde ich selbst nachts aufstehen.

Und wo, sag mir, wo hab ich geschrieben, ich hab einen Notarzt rauskommen lassen?

Schulden sind rückzahlbar, gemeinsam leichter
daran kanns nicht liegen.
Die Gewohnheit ist ein "Teufelskreis".

Wenn Du so nicht weiterleben kannst, zieh die Konsequenzen und geh.
Schulden und "Ausreden" sollten Dich nicht zum "Aushalten" veranlassen.
Da wundert mich auch Deine Migräne nicht, der innere Streß kanns ja auch ursächlich sein.U./oder die ungeklärte Situation.

Berate Dich mit Freunden -Verwandten, wenn Du das brauchst.
Man lebt nur einmal.

Und es ist zu kurz, um Jahre zu verschwenden. Wenn Du Deine Ehe erhalten willst, rede mit ihm.Oder Paartherapie? Vielleicht ist ja noch was zu retten, wenn ihr beide das wirklich noch wollt.

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marzio_12562774
22.07.03 um 13:45
In Antwort auf fannie_12957946

Schlimm schlimm schlimm und nur noch schlimm
finde ich solche Postings.

Es ist schön dass Du in 2. Ehe glücklich verheiratet bist und es ist noch schöner dass eine Akupunktur (nach der Scheidung!!!) trotz Anfangsverschlechterung eine Besserung brachte. Bei manchen Betroffenen hilft so etwas, leider nicht bei sehr vielen.

Doch dann stehen da einige Passagen die wirklich ganz übel sind:

"ein mal pro monat lag ich 3-4 tage im bett.
die migränefreien abstände wurden immer kürzer, bis ich endlich begriff: mein liebloser, egoistischer mann machte mich krank.
migräne bekam ich auch nur am wochenende, wahrscheinlich deshalb,weil ich mit diesem mann keinen sex mehr wollte. und mein körper hat halt reagiert...."

So so, bei Dir dauert also das Wochenende 3 - 4 Tage, kannst Dich glücklich schätzen.

Mit Deinen Äußerungen trägst Du dazu bei dass Migräniker es weiterhin schwer haben werden mit ihrer Krankheit ernst genommen zu werden: Die hat Migräne weil sie sich vor Sex drücken will, weil sie sich vor der Arbeit drücken will, immer wenn's unangenehm wird fällt die aus usw. usf..

bedman

Oder, lieber bedman,
...es stimmt doch, dass Migräne durchaus psychische Ursachen haben kann, selbst wenn du es nicht wahr haben willst.
Vielleicht war es bei dir ja auch so, nur blieb das unbemerkt, weil deine psychischen Probleme 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche an dir nagten, oder du wolltest dir nicht eingestehen, dass deine Psyche angegriffen ist.

Du kommst einfach nicht von dem Thema runter und verzerrst den gesamten Thread.
Wie steht es denn heute um deine ... Migräne?

Gruß
Ulli

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akemi_12507274
22.07.03 um 14:23
In Antwort auf fannie_12957946

Schulden kann man auch gemeinsam abbauen,
wenn man nicht zusammen ist. Das gibt es 1000 mal im Leben.

Aber wie alt sind die Kinder eigentlich? Die werden nur mal so am Rande als Erziehungsdiskussion erwähnt.

bedman

@ bedmann
Ich wüßte nicht, was das Alter meiner Kinder mit diesem Thema zu tun hat.

Hast du kleine Kinder, stehst du in der Verantwortung ihnen die Grundregeln des Lebens zu vermitteln. Sind sie im Grundschulalter, will man ihnen die Grundkenntnisse des Allgemeinwissen vermitteln. Sind sie in der Pubertät will man ihnen das Fundament vertiefen und erweitern. Verstehst du , was ich damit sagen will?

Man steht immer in der Verantwortung. Vollkommenunabhängig wie alt sie sind und wie ich mein weiters Leben gestalten werde. Klar, nach einer Trennung würde sich einiges verändern, nur die Verantwortung, die wir für sie tragen, bleibt die gleiche.

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fannie_12957946
22.07.03 um 15:31
In Antwort auf marzio_12562774

Oder, lieber bedman,
...es stimmt doch, dass Migräne durchaus psychische Ursachen haben kann, selbst wenn du es nicht wahr haben willst.
Vielleicht war es bei dir ja auch so, nur blieb das unbemerkt, weil deine psychischen Probleme 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche an dir nagten, oder du wolltest dir nicht eingestehen, dass deine Psyche angegriffen ist.

Du kommst einfach nicht von dem Thema runter und verzerrst den gesamten Thread.
Wie steht es denn heute um deine ... Migräne?

Gruß
Ulli

Nein, nein und nochmals nein!
Erstens hat Migräne keine psychischen Ursachen sondern dies ist eine körperliche Erkrankung ähnlich wie Diabetes. Punkt. Ansonsten sind psychische Belastungen für jede Krankheit schlecht, selbst Grippe.

Aber Du sprichst etwas anderes an, die Verzerrung des ganzen Threads.

Und da triffst Du einen wichtigen Punkt, denn in der Tat hat mich das ganze Posting von Shona geärgert (was möglicherweise in meinen Antworten zum Ausdruck kam und kommt) und ich finde die meisten (Du einschließlich) sind leider zu leger über einige entscheidende Aussagen von ihr hinweg gegangen.

Shona schreibt dass sie die Liebe zu ihrem Mann verloren hat, dass sie beide auch ein paar sonstige Probleme (offenbar Schulden) haben. Sie lässt durchklingen dass sie sich weiterentwickelt hat, dass ihr Mann ihr nicht mehr genügt (u. a. zu träge) und offenkundig lehnt sie ihn regelrecht (fast körperlich) ab (wie er isst und trinkt). Auf der anderen Seite scheint dieser Mann sie zu lieben, er hat sich nicht verändert wie sie, nicht in die gleiche Richtung weiterentwickelt wie sie, er will sich möglicherweise auch nicht in diese Richtung weiterentwickeln - was sein gutes Recht ist.

So etwas passiert, 20 Jahre sind eine lange Zeit und in 20 Jahren kann man sich unterschiedlich entwickeln und so kann es auch passieren dass sie ihn nicht mehr liebt, er sie aber sehr wohl doch.

Und genau da macht sie etwas, was leider viele Frauen machen: sie macht darauf aufmerksam wie sehr sie diese Situation bedrückt, ja sie schreibt dass sie regelrecht schwerste Migräneanfälle davon bekommt, schwerste Schmerzen, und zwar vorwiegend am Wochenende wenn sie mit ihrem Mann zusammen ist, weil sonst in der Woche wenn sie ihrer interessanten Arbeit nachgeht genießt sie das Leben. Kurz: Ihr Mann ist an ihren Schmerzen schuld, was gleich ein paar Betroffenheitsprofis auf den Plan ruft die ihr dann entsprechende Ratschläge geben.

Und gleich reihen sich andere Stimmen ein die zu berichten wissen, dass sie auf Grund von Eheproblemen ebenfalls schwerste Migräne hatten, die verschwand zwar erst durch eine erfolgreiche Akupunkturbehandlung nach der Scheidung(!) aber trotzdem, Schuld an der Migräne war der Ehemann.

Dies ist mies, dies ist unterste Schublade.

Ich meine, ist es denn so schwer einmal für sich die Verantwortung zu übernehmen ohne gleich wieder alle Welt für die eigenen Probleme verantwortlich zu machen, so nach dem Motto, wenn ich meiner Arbeit nachgehe, wenn ich selbstbestimmt agiere dann geht es mir gut, dann genieße ich das Leben, aber am Wochenende bekomme ich diese schrecklichen Schmerzen, und Schuld daran sind andere (konkret: Der Ehemann)???.

Ich hab da echt überhaupt kein Verständnis für.

Alles klar jetzt?

bedman

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fannie_12957946
22.07.03 um 15:34

Ja, siehe meine Nein, Nein ... Antwort weiter unten
denn in der Tat stört mich diese ganz typisch weibliche Art der Schuldzuweisung an dem Beitrag von Shona. Sorry dass das nicht klarer rübergekommen ist.


bedman

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fannie_12957946
22.07.03 um 15:40
In Antwort auf akemi_12507274

@ bedmann
Ich wüßte nicht, was das Alter meiner Kinder mit diesem Thema zu tun hat.

Hast du kleine Kinder, stehst du in der Verantwortung ihnen die Grundregeln des Lebens zu vermitteln. Sind sie im Grundschulalter, will man ihnen die Grundkenntnisse des Allgemeinwissen vermitteln. Sind sie in der Pubertät will man ihnen das Fundament vertiefen und erweitern. Verstehst du , was ich damit sagen will?

Man steht immer in der Verantwortung. Vollkommenunabhängig wie alt sie sind und wie ich mein weiters Leben gestalten werde. Klar, nach einer Trennung würde sich einiges verändern, nur die Verantwortung, die wir für sie tragen, bleibt die gleiche.

Eine ganze Menge
Ich habe einen 15-jährigen Sohn und eine 7-jährige Tochter, also die Bandbreite die Du erwähnst.

Aber Du erwähntest ja, dass Du mit Deinem Mann schon 20 Jahre zusammen bist. Irgendwer weiter unten fragt ob Ihr Kinder habt, war also in der Tat nicht leicht aus Deinem Text herauszulesen.

Und auch ich habe mich gefragt was 20 Jahre bzgl. Kinder heißt: Vielleicht sind die Kinder schon erwachsen und studieren in einer fremden Stadt. Dann ist das was anderes als wenn man zu Hause 3 Gören im Alter von 11 - 15 versorgen muss. Und ich denke beide Situationen können ggf. andere Entscheidungen nach sich ziehen, oder nicht?

Es sagt sich so leicht: Oh lass nicht zu dass man Dir Schmerzen zufügt und dann trennst Du Dich von Deinem Mann und reißt eine ganze Familie auseinander (woraufhin eine Tochter dann Migräne bekommt um Deiner Argumentation zu folgen). Wenn die Kinder bereits aus dem Haus sind mag sich das alles ganz anders anhören.

LG
bedman

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marzio_12562774
22.07.03 um 15:51
In Antwort auf fannie_12957946

Eine ganze Menge
Ich habe einen 15-jährigen Sohn und eine 7-jährige Tochter, also die Bandbreite die Du erwähnst.

Aber Du erwähntest ja, dass Du mit Deinem Mann schon 20 Jahre zusammen bist. Irgendwer weiter unten fragt ob Ihr Kinder habt, war also in der Tat nicht leicht aus Deinem Text herauszulesen.

Und auch ich habe mich gefragt was 20 Jahre bzgl. Kinder heißt: Vielleicht sind die Kinder schon erwachsen und studieren in einer fremden Stadt. Dann ist das was anderes als wenn man zu Hause 3 Gören im Alter von 11 - 15 versorgen muss. Und ich denke beide Situationen können ggf. andere Entscheidungen nach sich ziehen, oder nicht?

Es sagt sich so leicht: Oh lass nicht zu dass man Dir Schmerzen zufügt und dann trennst Du Dich von Deinem Mann und reißt eine ganze Familie auseinander (woraufhin eine Tochter dann Migräne bekommt um Deiner Argumentation zu folgen). Wenn die Kinder bereits aus dem Haus sind mag sich das alles ganz anders anhören.

LG
bedman

Arme Tochter
...wenn die jetzt auch noch Migräne bekommt

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D
dania_12469605
22.07.03 um 18:23
In Antwort auf akari_12527560

Liebe Natasha,
...es tut mir leid, das lesen zu müssen. Ich dachte immer, Du bist eine von den wenigen, die "es" packen... Tut mir echt leid für Dich.

Meinst Du denn, dass Dein Partner für Dich kämpfen würde, wenn er merkt, dass er im Begriff ist, Dich zu verlieren? Dass er dann vielleicht etwas aus seiner Lethargie rauskommen würde? Weiß er denn, dass Du am Absprung bist?

Bei mir gibt's da auch einige Differenzen in punkto Lebensstil. Ich bin eher die Verrückte, die dauernd Neues will, Abenteuer und Abwechslung, die leider selten zufrieden ist und so eine unbestimmte Sehnsucht nach mehr, mehr Leben, mehr Liebe, mehr ??? mit sich rumträgt.

Er hingegen ist da ruhiger, gelassener, schätzt das, was er hat, braucht Sicherheit und Beständigkeit, lebt zufrieden so, wie es ist, freut sich an kleinen Dingen.

Da kracht es machmal gewaltig.

Aber trotzdem - ich kann mir nicht vorstellen, ohne ihn zu sein. Und wenn es mir mal aus irgendeinem Grund nicht gut geht, möchte ich sofort in seine Arme flüchten und alles ist gut.

Wie ist das bei Dir?

Alles Liebe für Dich

Nettesmädel

An Emily und Nettes Mädel,
habe eben erst gesehen, daß Ihr geschrieben habt, das freut mich sehr!!
Bin sicher, wir können da noch einiges austauschen, ich melde mich morgen nochmal ausführlicher..bis dahin grüße ich Euch sehr herzlich!!

Natasha

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