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Aufgeben oder nicht?

20. Juli 2015 um 10:49

Hallo zusammen, Vor etwa 1,5 Jahren hat sich meine Partnerin von mir getrennt nach knappen 9 Jahren Beziehung. Sie hatte damals direkt einen neuen was aber nicht lange hielt und was sie auch heute als riesen Fehler bezeichnet wofür sie sich immer wieder entschuldigt.
Wir haben eine gemeinsame Tochter fast 5 welche seither im Wechselmodel je eine Woche bei ihr und die nächste Woche bei mir lebt.
Ich selbst habe nie einen hehl darum gemacht , das ich sie noch liebe und war immer bereit für einen Neuanfang.
Doch sie war strickt dagegen. (Ich bin nicht hinterhergelaufen oder habe sie belästigt).
Vor 4 Monaten plötzlich fing sie an mit mir reden zu wollen über die vergangenen Jahre und warum sie eben diesen Schritt gegangen ist und sagt mir immer wieder wie überrascht sie von meiner positiven veränderung wäre.
(Ich hatte mich während der letzten paar Jahre wirklich gehen lassen, wog 136kg saß in meiner wenigen Freizeit sehr viel am PC und und und. In der Zeit alleine habe ich wieder zu mir selbst gefunden habe wieder mein Ursprungsgewicht von 88kg erreicht treibe eine Menge Sport usw.)
Durch unsere vielen Gespräche haben wir natürlich eine Menge Sachen aufklären können die sie vorher aus eben nur ihrer Sichtweise gesehen und empfunden hatte und auch hier war sie überrascht das vieles eben doch auch anders war bzw. es auch andere Ursachen gab als sie eben angenommen hatte.
Nun unternehmen wir auch seit diesen paar Monaten wieder sehr viel zu dritt wir essen wenn es Arbeitsmäßig passt fast täglich zu dritt Abends (immer in der Wohnung die gerade im aktuellen Plan die Woche dran ist).
Die letzten 3 Wochen waren wir gemeinsam im Urlaub in Norwegen. (geplant war das ich mit unserer Tochter alleine fliege und dort meine Eltern besuche, doch ich habe heimlich einfach ein drittes Ticket dazugebucht und sie ist auch sehr freudig überrascht gewesen und hat auch direkt angenommen. Der Urlaub war sehr schön)
Klar habe ich natürlich gefragt warum sie plötzlich Interesse hat auch meine Sicht der Verganenheit zu hören und vor allem wie es weitergehen soll.
Sie sagt auf einmal nicht mehr direkt Nein aber auch nicht ja. Sie weiß nicht wie es weitergeht und sie bräuchte Zeit.
Nun bin ich innerlich der Meinung das sie schon sehr sehr viel Zeit hatte und weiß nicht genau wie ich mich verhalten soll.Ich bin sehr froh, dass sie mittlerweile das Gespräch sucht und mir auch zuhört und scheinbar sich auch gedanken macht, aber trotzdem bekomme ich große Angst das ich mir zu sehr Hoffnung mache und am Ende enttäuscht werde.
Es gab keinen körperlichen Kontakt seit der Trennung und auch jetzt habe ich ihr zumindest gesagt, dass ich selbst wenn sie mit mir versuchen möchte die Famillie wieder zu vereinen nicht von heute auf morgen wieder mit ihr zusammen ziehen würde, sondern es langsam angehen würde.
Ich habe während des Urlaubs gefragt was sie sagen würde wenn ich sie mal ins Kino oder zum Essen einladen würde und hier sagte sie direkt sehr gerne....(Das sind Sachen die ich in den letzten 3 Jahren unserer Beziehung sehr vernachlässigt habe).
Im Prinzip habe ich ein positives Gefühl wenn da nicht dieses ich brauche Zeit dazwischen wäre. Nach meinem empfinden möchte man seine Famillie zumidest versuchen zu retten oder eben nicht.
Was sagen denn die Frauen hier zu dieser Thematik?

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20. Juli 2015 um 11:26

Ok
Ok, deine Ansicht kann ich nach meinem etwas wirren Text verstehen. Kurz zur Aufklärung, ich habe mich keineswegs für sie verändert sondern bin nur eben wieder der Mensch geworden der ich auch vorher war auch die ersten 6 Jahre der Beziehung noch.
Geredet haben wir eben über die 3 Jahre in denen ich mich so habe hängen lassen.
Ihr ist schon bewusst das meine veränderungen nicht kurzzeitig sind und auch nichts mit ihr zu tun haben.
Unser Problem war die fehlende kommunikation und das verständniss für den anderen und dann hatte ich mich komplett zurück gezogen und garnicht mehr geredet kann man schon fast sagen. Da hatte sie dann irgendwann einfach aufgegeben.
Genau das war auch ihr Thema jetzt als sie plötzlich mit mir reden wollte um nach ihren Worten zu verstehen und sich meine Sicht der Dinge anzuhören.
Drängen werde ich auch weiterhin nicht, doch wie schon geschrieben ist da eben die Angst zu starke Hoffnung in etwas zu setzen was vielleicht garnicht passieren wird.

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20. Juli 2015 um 22:19

Heute
Abend habe ich es einfach mal angesprochen und auch direkt mal so gesagt das sie bitte alles aus der Vergangemheit was sie noch Besprechen möchte direkt sagt weil ich auch nnicht mehr davon anfangen möchte sondern eben nach vorne schauen möchte was wird und nicht was war.
Das war interessanterweise auch ihr sehr Recht.
Zeit bräuchte sie um wieder zu sich selbst zu finden, sie hat mir "leider" heute Abend noch ein paar Sachen gebeichtet die sie während der Trennung so getrieben hat die mich im Grunde garnichts angehen würden ihr aber ein schlechtes Gewissen und kummer bereitet haben.
Naja, wir haben uns darauf geeinight mehr zu zweit zu unternehmenwenn die kleine mal bei oma übernachten kann und einfach mal langsam zu schauen ob es gefühlsmäßig nochmal aufkeimt oder was aus uns wird.

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21. Juli 2015 um 14:31
In Antwort auf josep_12153804

Ok
Ok, deine Ansicht kann ich nach meinem etwas wirren Text verstehen. Kurz zur Aufklärung, ich habe mich keineswegs für sie verändert sondern bin nur eben wieder der Mensch geworden der ich auch vorher war auch die ersten 6 Jahre der Beziehung noch.
Geredet haben wir eben über die 3 Jahre in denen ich mich so habe hängen lassen.
Ihr ist schon bewusst das meine veränderungen nicht kurzzeitig sind und auch nichts mit ihr zu tun haben.
Unser Problem war die fehlende kommunikation und das verständniss für den anderen und dann hatte ich mich komplett zurück gezogen und garnicht mehr geredet kann man schon fast sagen. Da hatte sie dann irgendwann einfach aufgegeben.
Genau das war auch ihr Thema jetzt als sie plötzlich mit mir reden wollte um nach ihren Worten zu verstehen und sich meine Sicht der Dinge anzuhören.
Drängen werde ich auch weiterhin nicht, doch wie schon geschrieben ist da eben die Angst zu starke Hoffnung in etwas zu setzen was vielleicht garnicht passieren wird.

Also ich denke,
dass ihr auf einem guten Weg seid. Ihr solltet jedoch einerseits viel miteinander reden, aber andererseits auch Dinge ruhen lassen, deren Verfallsdatum erreicht ist...euch verbindet schließlich viel, denn ihr habt ein gemansames Kind, und offensichtlich ja doch noch einiges an Gefühl füreinander.

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2. August 2015 um 13:53

Also,
mittlerweile haben wir uns noch ein paar mal unterhalten und auch sie möchte tatsächlich in absehbarer Zeit gern die Familie wieder zusammenführen.
Wir wollen für den Anfang nicht zusammenziehen (also nicht direkt) und sie möchte gern weiterhin ab und zu ein wenig Zeit für sich, (wer möchte das nicht?).
Ich bin auf jedenfall gespannt wie das nun ablaufen soll/kann.

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10. August 2015 um 14:42
In Antwort auf sweetwater5

Also ich denke,
dass ihr auf einem guten Weg seid. Ihr solltet jedoch einerseits viel miteinander reden, aber andererseits auch Dinge ruhen lassen, deren Verfallsdatum erreicht ist...euch verbindet schließlich viel, denn ihr habt ein gemansames Kind, und offensichtlich ja doch noch einiges an Gefühl füreinander.

Letzte Woche
Donnerstag habe ich unsere Tochter zum Übernachten zur Oma gebracht und sie einfach eingeladen etwas mit mir zu unternehmen da wir beide den Tag darauf frei hatten.
Wir sind erst nachmittags ins Schwimmbad gegangen (sehr entspannt mal ohne Kind) danach essen und zum Schluß noch gemütlich etwas trinken.
Sie hat meine etwas überstürzte einladung ohne zu überlegen angenommen und sich nach dem Schwimmbad fürs essen und trinken gehen sehr sehr hübsch gemacht was sie in unserer Beziehung schon wirklich lange nicht mehr gemacht hatte.
Der Abend war auch wirklich sehr schön doch ich habe mich nicht getraut irgendwie den ersten Schritt zu machen und sie zu küssen oder sonstiges obwohl ich wirklich das Gefühl hatte sie würde es erwarten und wollen.
Gestern Abend haben wir gemeinsam bei mir mit unserer Tochter gegessen und diese (4 Jahre alt) fragt mittendrin ob sie Donnerstag wieder bei der Oma schlafen darf damit wir etwas unternehmen können damit wir endlich wieder alle zusammen wohnen können.
Ich habe dann gleich gesagt, das dass eben nicht von heute auf morgen geht und war dann ganz überrascht als sie unsere Tochter fragt in welcher Wohnung sie denn gern mit uns wohnen würde und im laufe des Gesprächs erwähnt das vielleicht eine komplett neue Wohnung nicht schlecht wäre.
(Ich habe dem ganzen gespräch nurnoch staunend zugehört)
Was soll ich denn davon nun halten?
Sie braucht noch Zeit und lässt mich irgendwie zappeln, aber schmiedet schon pläne als wäre alles schon entschieden
Frauen....

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