Home / Forum / Liebe & Beziehung / Auf den Rücken der Kinder...wieso macht frau das?

Auf den Rücken der Kinder...wieso macht frau das?

25. April 2016 um 9:58

Liebe Forumsgemeinde,

ich hoffe ihr hattet alle ein schönes Wochenende

Aus gegebenem Anlass: wieso machen Mütter sowas? Es ist mir schier unbegreiflich. Hier die Hintergründe:

es hat sich wieder einiges getan bei uns. Ich wohne mittlerweile mit meinem Prinzen zusammen, es läuft wirklich gut. Seine Ältere ist grad 16 geworden und wohnt mittlerweile auch bei uns. Sie kam mit der Mama einfach nicht mehr klar. Die beiden Kleineren (10+13J) sind noch bei ihr und das ganze nimmt immer mehr besorgniserregende Formen an. Ihr müsst wissen, dass Los Ex nicht gerne arbeitet und von Beihilfen und der bisherigen Alimente immer gut gelebt hat. Pech für sie ist, dass sie natürlich jetzt für die Ältere weder Alimente noch Beihilfe bekommt. Für meinen Freund entspannt sich nun die finanzielle Situation natürlich, er zahlt jetzt nur mehr für 2 Kinder. Und eigentlich müsste sie nun an ihn Alimente für die Ältere zahlen. Die Ältere hat nun eine Lehre begonnen. Einer der Gründe für den Streit war auch, dass ihre Mutter meinte, sie müsse ihr Lehrlingsgehalt zuhause abgeben. Das ist natürlich nicht fair, das Kind hat sich gewehrt, es gab Streit (wie so oft) und das Mädchen hat sich entschieden, nun lieber bei uns zu leben.

Zwischen den Eltern konnte keine Einigung hinsichtlich der mtl. Zahlungen gefunden werden. Los Ex ist einfach zu geldgierig. Dabei wär sie nicht mal schlecht ausgestiegen. Nun legt das Gericht diese Sachen fest, ist auch gut so.

Jedenfalls spielt Los Ex nun total verrückt. Sie manipuliert die beiden Kleineren. Sie geht sogar soweit, dass sie die Kleinere krank macht. Redet ihr ein, sie habe Blutkrebs, rennt mit ihr zum Arzt, ihr fehlen schon ein paar Wochen in der Schule. Ich nehme an, sie kann somit die finanzielle Unterstützung vom Staat verlängern bzw. erhöhen. Wenn man die Kleine sieht, sieht man kein Leben mehr in ihren Augen. Am Wochenende hatte die Ältere Geburtstag. Die kleinen Geschwister durften nicht kommen. Dabei wären sie gerne gekommen. Sie dürfen auch nicht mehr zu den Großeltern, dabei ist dieser Kontakt sehr wichtig für die Kleinen. Sie waren zuvor sicherlich 2-3x/Woche bei den Großeltern, unternahmen etwas mit ihnen, sind in den Urlaub gefahren usw. Auch die Großeltern sind sehr traurig darüber, halten aber die Füße still, Streit würde es für keinen Beteiligten besser machen.

Ich übernehme in der ganzen Geschichte den Part der Beobachterin und Zuhörerin. Die Ältere hat großen Gesprächsbedarf, ich biete ihr ein offenes Ohr und versuche so gut wie möglich mich wertfrei zu halten. Ich weiß dass es für Mädchen in ihrem Alter sehr wichtig ist, eine weibliche Bezugsperson zu haben, der Part, den halt oft die Mütter einnehmen. Aber das ist okay für mich.

Ich mache mir ernsthafte Sorgen um das seelische Wohl der Kinder. Ich weiß aus eigener Erfahrung, welche nachhaltigen, psychischen Schäden sich daraus entwickeln können. Noch ist es nicht abzuschätzen, welches Ausmaß diese Schäden haben werden. Ich kapier nur nicht, warum eine Mutter so dermaßen manipulativ wirken kann, wo doch offensichtlich ist, dass dies den eigenen Kindern schadet und womöglich ihr Leben nicht nur jetzt, sondern auch in Zukunft negativ beeinträchtigen wird. Dachte mir immer, Mutterliebe sei die höchste Form der Liebe, die tiefste Bindung, eine bedingungslose Liebe. Kapiert das jemand?

Mehr lesen

25. April 2016 um 10:55

Du musst es nicht kapieren.
Es kann eine Frage der Persönlichkeit sein. Es kann eine psychische Erkrankung sein. Es kann sein, dass die Ex gekränkt von der Trennung oder vorangegangenen Dingen ist und die Kinder mit einbezieht. Kalkuliere auch mit ein, dass du nur einen Teil kennst und deine eigene Interpretation (und auch deine eigenen Interessen als "Next") mit einbringst. Und auch wenn es vollkommen gut und richtig ist, dass du für die Kids da bist und ihnen ein offenes Ohr anbietest, haben auch die Kids a) ihre eigene Sicht und b) möglicherweise auch ein Eigeninteresse daran, dass ein bestimmtes Bild ihrer Mutter entsteht.

Staatliche Unterstützung gibt es im übrigen nicht nach Good Will, auch nicht bei Krankheit (die Unterstützungen in solchen Sonderfällen sind massiv zurückgefahren worden und werden auch nur gewährt, wenn ein ärztliches Attest über die Diagnose und den Behandlungsplan vorliegt). Ansonsten geht es knallhart nach Einkommenssituation und Anzahl der Personen im Haushalt, die davon leben müssen. Eine klare Rechnerei, bei der nicht viel manipuliert werden kann. Und solange staatliche Unterstützung läuft, ist nicht viel daran zu ändern: Hat eins der Kinder Einkommen z.B. durch ein Ausbildungsgehalt, wird das voll angerechnet. Da ist nix mit "ist doch unfair", das ist eine klare rechtliche Bestimmung, die in diesem Fall absolut nix mit der Mutter zu tun hat.

Dein Part in dieser Konstellation ist ein recht geringer. Du tust bereits alles, was du tun kannst. Ansonsten ist in erster Linie der Kindsvater gefragt, denn der ist neben der Mutter in der Verantwortung. Er kann, solltet ihr den Eindruck haben, dass das Kindeswohl gefährdet ist, problemlos Beratung beim Jugendamt erhalten.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. April 2016 um 21:17

Du solltest dich mal
Über das Münchhausen Syndrom erkundigen. Und das auf die Situation der ex wieder spiegeln. Das ist eine psychische Erkrankung. Die sehr schlimme Maße annehmen kann. Diese Krankheit kommt komischerweise oft bei Müttern auf. Jedenfalls hab ich schon mehrere Fälle davon gehabt. Man bedenke das die Betroffenen das nicht an sich selber ausleben sondern meist an jemanden der einen so zu sagen ausgeliefert ist. Um es mal unschön auszudrücken. Soll jetzt natürlich nicht heiße Das sie die Erkrankung hat aber lieber die Augen auf machen und die Dinge beobachten bevor es lebensgefährlich Maße an nimmt. Den die erkrankten scheuen nicht davor zurück mit Absicht ihre Kinder erkranken zu lassen oder sie zu verletzen. Hatte vor zwei Jahren einen richtig schlimmen Fall davon. Da war das Kind körperlich und geistig eingeschrengt ( also ideale Bedingungen für eine Mutter mit dieser Erkrankung. Da sich das Kind nicht äußern könnte) . Dieses Kind war halb verhungert .Die Mutter hat auf so besorgt getan und das Kind auf Krankheiten testen lassen usw. Nach einer Weile hat das Jugend Amt über das Gericht selber eine Magen/Darmspiegelung und ein großes Blutbild angefordert. Herraus kam das das Kind nicht mal in die Nähe von Nährstoffen kam. Die hat ihr Kind, das sich nicht wehren konnte und ihr ausgeliefert war, fast verhungern lassen. Nur um Aufmerksamkeit von anderen zu bekommen. Die so genannte " Trauernde, ach so verzweifelte Mutter ".

Beobachte die Sache bevor ihr auch vor so einer Situation steht. Heißt ja nicht das sie das hat aber die Betroffenen fangen alle klein und unscheinbar an. Geht doch selber mit der kleinen zum arzt. Die auskunft über den Gesundheitszustand steht dem Vater zu.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Wir machen deinen Tag bunter!
instagram