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Atheist & Christ

27. April 2009 um 18:44

Hallo,...
immer wieder stehn wir irgendwie an einem scheidenen Punkt.
Er ist Christ, ich Atheist.
Jeder toleriert den anderen auch, trotzdem ist es immer wieder ein kleines "Problem" im Alltag. (z.B. 3 mal die WOche geht er zur Kirche und so)

Kann man überhaupt auf längere Zeit zusammen sein, wenn man immer weiß, dass es da Uneinigkeiten gibt?

Mich würde mal gerne eure Meinung dazu interessieren.

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27. April 2009 um 18:52

Problem?
Hallo,
was ist denn das Problem daran, dass er dreimal in der Woche in die Kirche geht? Er könnte doch genauso gut zum Fussball/in die Kneipe/etc. pp. gehen... Er ist halt unterwegs und anderweitig beschäftigt
Inhaltlich wird es schwierig, wenn er sich z.B. eine kirchliche Hochzeit wünscht...

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27. April 2009 um 19:00

100% gläubig
Doch, ist er. Neuapostolische Kirche. Da ist das zwar nicht so gerne gesehen, aber auch nicht schlecht geheißen.
Naja, das nervt schon irgendwann, wenn wir nie sonntags mal was anderes machen könne. Zu mal ich auch nicht immer mit gehen will (war schon einige male da, aber ist absolut nichts für mich). Dann sind am Wochennde öfter Veranstaltungen und manchmal fühle ich mich schon als "Außenseiter" wenn ich mitkomme. SInd zwar alle ganz nett zu mir, aber dazu gehören tu ich nicht.
Viele seiner Freunde sind auch NAKs und seine ganze Familie sowieso. Seine Mutter kam auch schon an von wegen, ja das wird schwer mit Kindern erziehen. ...... unangenehm-......
Und nächstes Jahr (wenn ich mein abi hab) wollen wir auch zusammen ziehen. Keine Ahnung wie wir das da machen wollen. Sie beten immer zuhause vorm Essen. Wir sind eher hungrig.

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27. April 2009 um 19:09

Ja
wir haben auch schon öfter drüber gesprochen. Er meinte auch, klar wäre es einfacher, wenn ich "genauso" wäre, aber er liebt mich und will deswegen immer mit mir zusammen sein.
Aber sein Glaube zu "ihm" ist dadurch nicht im geringsten angefochten (deswegen die 100% ).

Ich will ihn nicht auf meine Seite ziehen. Aber ich weiß gar nicht, ob es da ne "neutrale Mitte" gibt.

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27. April 2009 um 19:31

Doch
habe mich schon (am Anfang) ausführlich drüber informiert.
Aber dieser "krasse Glaube" ist glaube ich eher bei den älteren, traditionellen NAKs verankert. Klar, in den Predigen hört man das ja auch immer raus. Alle die nicht glauben sind schlecht und verdammt.
Deswegen komme ich da auch nicht mehr gerne hin.
Weil ich entweder mit offenem Mund vor entsetzen und wut da sitze oder mich kaputt lachen muss.
Seine Eltern haben schon mit mir drüber geredet und gesagt, ich kann mir das aussuchen, ob ich sonntags mit in die Kirche gehe oder nicht (gehe meistens in der Zeit reiten, liegt in der Nähe^^). Seine Mutter hat mit mir auch schon drüber geredet (über gott und die welt), wobei ich auch meine ANsichten vertreten habe. Hab auch mit dem schlimmsten gerechnet, aber sie hat es akzeptiert und toleriert, was ich sehr an ihnen schätze. Ansonsten komme ich mit seinen Freunden und seiner Familie super aus.
Niemand hat also die Absicht mich zu bekehren. Seine Mutter meinte nur, dass man seine Ansichten auch mit der Zeit ändern kann, aber das trifft ja auch auf beide Seiten zu.

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27. April 2009 um 19:37

...
nein, von mir aus kann er ja in die Kirche gehen. Er sagt, er brauch das. Und dann will (und kann) ich ihm auch gar nicht verbieten.
Tot schweigen ist ne Lösung, aber was ist, wenn man an dem Punkt steht, wie jetzt handeln? Ob das gut geht?
Er will mich z.B. auch immer gerne auf so ne Veranstaltungen mitnehmen, wo ich eigentlich nicht gerne hingehe, weil ich mir eben wie ein "außenseiter" vorkomme, obwohl viele auch sehr nett zu mir sind. Aber ich fühle mich dabei irgendwie unwohl. Wenn dann sowas kommt wie "Dachte, wir können dann mal wieder was zusammen machen.", kann ich ja wohl schlecht nein sagen.

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