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Arbeitsstress + privatleben als beziehungskiller

5. Juni 2015 um 14:12 Letzte Antwort: 7. Juni 2015 um 15:22

Einen guten Tag in die Runde, wünsche ich. Auf diversen Seiten liest man zum Thema arbeitsstress in der Beziehung sehr viel, nur trifft das in meinem/unseren Fall nur bedingt zu. Zur Vorgeschichte,: Kennengelernt, haben wir uns während ihrer Arbeit, sie ist im Pflegedienst und ist dort mit Leidenschaft bei der Sache. Ich bin Schichter in der Automobilindustrie. Wir trafen uns von Anfang recht regelmäßig und es nahm seinen Lauf, schnell waren wir beide verliebt und wir kamen nicht voneinander los, das es soweit ging, das wir schon über Familienplamung sprachen. Mehr und mehr entwickelte sich aber zum Problem, das sie mit schlechter Laune nach Hause kam. Das wurde meist je länger die Woche dauerte von Tag zu Tag schlimmer. Am Wochenende, bzw. wenn wir mal die wenigen Tage gemeinsam Frei hatten brauchte ich meist lange um ihre Stimmung auch nur etwas zu heben. Man muss jetzt sehen wenn ich von meiner Schicht komme ist das Thema Arbeit für mich für den Tag erledigt, dann freue ich mich einfach auf mein Mädchen. Und der Rest des Tages ist fast komplett für Freizeit zur Verfügung. Anfangs klappte es meist Recht gut ich war Ruhepol für ihre Sorgen und Nöte, später konnte ich nicht viel Ausrichten, Hilfe egal ob im Haushalt oder sonst wo hat sie mit einem, " ich bin schon groß" abgetan. Wenn nur sie ein paar Tage frei hatte, ist sie oft weg gefahren zu Freunden, was für mich, kein Problem darstellte, weil ich froh war wenn sie mal rauskommt. Ich habe sie aber oft wissen lassen das ich sie gern bei mir hätte. Generell ist es mir wichtig, ihr zu zeigen wie ich fühle. Seit mehreren Wochen übernimmt sie nun bei der Arbeit eine noch intensivere Pflegeposition die sie noch mehr in Stress versetzt, was ich letztlich auch abbekomme. In diesen Phasen habe ich schon vieles versucht, im Haushalt Arbeit abnehmen, einfach für sie da sein, mit Gesprächen als auch ohne. Keine Besserung, auch nicht für den Moment. Besprochen haben wir zwei das Ganze natürlich auch schon, sie weiss das sie ein Problem hat, mit ihren Stimmungsschwankungen. Die Pille nimmt sie nicht und durch Zwischenblutungen und der normalen Regel ist das Liebesleben auf 8-10 Tage pro Monat begrenzt. Des weiteren hat sie mir vor wenigen Tagen gesagt, das sie meine Gute Laune quasi ankotzt. Mich regt aber nun mal nichts so auf das ich es an meiner Freundin auslasse. Vor einigen Tagen war sie wieder für einige Tage bei Freunden und ich hatte schon ein sehr komisches Gefühl, wenn ich ihr schrieb kamen nur reservierte antworten und alles ging von meiner Initiative aus. Als ich sie darauf ansprach meinte sie das ihr alles zu viel ist und es wohl besser wäre wenn sie alleine bleibt um ihre Arbeit und ihr Privatleben in den Griff zu bekommen. Ich finde sie macht es sich zu einfach, nicht das ich sie nicht verstehe. Was meint ihr wie ist die Situation zu bewerten?

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5. Juni 2015 um 17:17

Ich finde
das Verhalten deiner Freundin ziemlich daneben. Natürlich gibt es mal stressige Zeiten, aber wenn man schon selbst erkennt, dass man da Probleme hat und die Laune immer tiefer sinkt, sollte man sich auch ein bisschen Mühe geben, sich von seinem Partner zumindest wieder raus ziehen zu lassen.
Kann ja nicht sein, dass du dauernd ihre schlechte Laune abkriegst und dir dann auch noch vorwerfen lassen musst, dass du nicht genauso schlecht gelaunt bist wie sie.

Und ja, auch mit dem "ich bleib allein und regel alles" macht sie es sich zu leicht. Will sie das immer so machen, wenn etwas schwierig wird, einfach den anderen stehen lassen, damit sie weiter schlecht gelaunt sein kann ohne sich rechtfertigen zu müssen statt sich mal selbst an der Nase zu nehmen und sich um die Beziehung zu bemühen.

Der erste Schritt müsste also darin bestehen zu klären, was genau sie so massiv stresst und wie man das reduzieren kann.
Und gleichzeitig muss sie lernen, dass es trotz stressiger Phasen auch Pausen geben muss (Wochenenden, Urlaubstage) die euch als Paar gehören und die sie auch dringend braucht zur Entspannung und zum Tanken von neuer Kraft, aber nicht um schlechte Laune zu verbreiten.

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6. Juni 2015 um 20:03
In Antwort auf coquette164

Ich finde
das Verhalten deiner Freundin ziemlich daneben. Natürlich gibt es mal stressige Zeiten, aber wenn man schon selbst erkennt, dass man da Probleme hat und die Laune immer tiefer sinkt, sollte man sich auch ein bisschen Mühe geben, sich von seinem Partner zumindest wieder raus ziehen zu lassen.
Kann ja nicht sein, dass du dauernd ihre schlechte Laune abkriegst und dir dann auch noch vorwerfen lassen musst, dass du nicht genauso schlecht gelaunt bist wie sie.

Und ja, auch mit dem "ich bleib allein und regel alles" macht sie es sich zu leicht. Will sie das immer so machen, wenn etwas schwierig wird, einfach den anderen stehen lassen, damit sie weiter schlecht gelaunt sein kann ohne sich rechtfertigen zu müssen statt sich mal selbst an der Nase zu nehmen und sich um die Beziehung zu bemühen.

Der erste Schritt müsste also darin bestehen zu klären, was genau sie so massiv stresst und wie man das reduzieren kann.
Und gleichzeitig muss sie lernen, dass es trotz stressiger Phasen auch Pausen geben muss (Wochenenden, Urlaubstage) die euch als Paar gehören und die sie auch dringend braucht zur Entspannung und zum Tanken von neuer Kraft, aber nicht um schlechte Laune zu verbreiten.

Mittlerweile
ist es soweit das es ein wir nicht mehr geben wird. sie will kündigen und wegziehen. So sehr ich sie verstehe, das sie Probleme hat, so wenig verstehe ich es das wir das nicht zusammen lösen können.

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6. Juni 2015 um 23:00

Hallo averner!
Wenn ich Deine Zeilen so lese, kann ich (fast) mit Dir fühlen. Reden bringt nichts ... Was bleibt? Vielleicht wäre es für BEIDE Teile besser, sich zu trennen. Ehrlich gesagt: ICH würd`s nicht aushalten, das wäre mir zu stressig!

Viel Glück!

lib

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7. Juni 2015 um 10:24

Wenn man keine Probleme hat...
dann macht man sich halt welche.

Hauptsache, es bleibt spannend!

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7. Juni 2015 um 15:22

Das
hat mit Einsamkeit recht wenig zu tun, liebst du deine Frau, dann willst du solche Dinge gemeinsam durchstehen, weil das die Beziehung nur stärken kann.

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