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Arbeitslos und Heiraten

11. Januar 2017 um 10:47

Hallo

Mein Freund (42) und ich (36) sind seit 6 Jahren zusammen.
Wir diskutieren intensiv über das Thema Familiengründung - Heirat und Kind.
Wir haben unsere Pläne immer verschoben, weil er sich unsicher im Job fühlte. Er sucht auch seit zwei Jahren fleissig nach einer neuen Stelle. Leider erfolglos. Vor 4 Monaten wurde er noch entlassen, also ist er zurzeit arbeitslos.

Wir würden gerne längst heiraten, um endlich mit unser Leben anfangen zu können. Während unsere Freunde in den letzten Jahren vorwärtsgegangen sind (Familiengründung), haben wir beide gewartet, sind stehengeblieben und haben bisher gar nichts. Jetzt haben wir Angst, unser Leben zu verpassen.

Wir diskutieren, trotz dieser Situation dieses Jahr zu heiraten und mit Kind anzufangen.
Natürlich raten meine Freunde es ab. Wir beide sind eigentlich sehr zuverlässigen Personen und wissen, dass der jetzige Zeitpunkt für Familiengründung auch schlecht ist. Die Karriere von Mann ist schliesslich die Einnahmequelle für eine junge Familie. Aber wenn wir zurückblicken, wann ist der richtige Zeitpunkt? Das Thema Job hat uns jahrelang unsere Wünsche aufgehalten und uns gequält. Müssen wir etwa weiter abwarten und riskieren, unser Leben zu verpassen? Wir wollen nicht abwarten, bis er wieder einen Job hat, sondern die Dinge parallel laufen lassen. Oder ist das verantwortungslos?
Wir haben jahrelang gespart, also finanzielle Polster vorhanden. Und ich arbeite Vollzeit. Falls es mit dem Kind klappt, kann ich im Notfall vorläufig Vollzeit weiterarbeiten (Kinderbetreuung durch Grosseltern oder er als Hausmann). Also ich bin zuverlässig, dass es irgendwie weitergeht, um unser kleines Glück aufzubauen.
Wenn ich bedenke, dass es Familienväter gibt, die arbeitslos geworden sind, deren Frau wegen Kinder nicht mehr oder kaum mehr arbeitet und noch ein Haus zu finanzieren hat, so haben mein Freund und ich doch nicht so schlechte Voraussetzungen, oder?

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

LG sweetmuimui




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11. Januar 2017 um 11:16

Ihr habt Einkommen, wollt heiraten und Familie- so what? Wenn euch das wichtig ist macht es. Hochzeit in kleinem Rahmen wäre allerdings  zum jetzigen Zeitpunkt vernünftiger.

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11. Januar 2017 um 11:26

Und warum kann er nicht Hausmann sein? Ich würde es jetzt machen. Wer weiss, ob es überhaupt klappt. Ich habe auch lange darüber nachgedacht und hatte Angst wegen meinem Job. Irgendwann war ich dann professionel ein bisschen in einer Sackgasse und habe es einfach gemacht. Ich habe zwischendurch zwar den Bereich gewechselt, bin aber absolut nicht unzufrieden. Wenn dein Mann in seinem Beruf nichts findet, kann eine Auszeit auch eine Möglichkeit sich, sich neu zu orientieren. Nur Mut.

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11. Januar 2017 um 11:43

Wenn man sein Leben nach "Was wäre wenn" gestalten würde, dann kann man sich auch gleich in die Kiste legen und auf den Tod warten.

Außerdem wollen die beiden ja wohl Kinder, sie ist aber schon 36. Da ist nicht mehr viel Zeit zum Warten.

​Was spricht denn dagegen, dass sie arbeiten geht und er sich ums Kind kümmert? Es gibt immer Wege und Lösungen, wenn man wirklich etwas will. Leben findet genau jetzt statt und nicht in zwei, fünf oder zehn Jahren.

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11. Januar 2017 um 11:51

sind wir mal ehrlich ... den besten zeitpunkt eine familie zu gründen und zu heiraten habt ihr verpaßt.
wenn er 50 ist, kommt das kind zur schule ... erschreckend so eine vorstellung.

seit zwei jahren suchte er nach einer neuen stelle, leider vergeblich, nun wurde er entlassen und ist seit 4 monaten arbeitslos und zu hause ...
wie also sind die aussichten auf einen neuen job, wenn er die letzten 2 jahre keinen gefunden hat ?

das leben ist an euch vorbei gezogen und ihr habt es nicht gemerkt ...
nicht immer nur reden und diskutieren, sondern einfach mal machen.

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11. Januar 2017 um 12:43

Na ja, so eine Hochzeit muss ja nicht Unsummen kosten. Du denkst wahrscheinlich an ein rauschendes Fest mit 200 Gästen und ich an eine einfache Trauung mit der engsten Familie und wenigen guten Freunden

​Ich sehe das Kind da schon als die größere Herausforderung. Und ich denke auch nicht, dass man da von "überstürzt" reden kann. Die scheinen das lange schon vorzuhaben aber bisher war immer nicht der richtige Zeitpunkt. Aber wenn man auf den wartet verpasst man viel

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11. Januar 2017 um 12:55

Heiraten könnt ihr doch jederzeit. Muss ja keine große, teure Hochzeit sein. Zum Standesamt stapfen und dort eine Unterschrift auf eine gemeinsame Urkunde setzen, kostet nicht viel. Dafür muss man ja nicht warten bis wieder viel Geld auf dem Konto ist und wenn ihr später noch mal groß eure Hochzeit nachfeiern wollt, könnt ihr das ja immer noch machen.
Was das Kind angeht: Wenn es für euch beide in Ordnung ist, dass er Kind und Haushalt macht und du genug verdienst, um eure kleine Familie zu versorgen, ist das ja auch kein Problem.

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11. Januar 2017 um 13:46

Kommt auf die Ansprüche drauf an. Ich denke schon, dass ein Gehalt reicht. Sehe das auch bei Freunden.

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11. Januar 2017 um 15:07

Hallo! 

Hier ist die TE. Danke für eure ehrlichen Inputs! 
 
Wahrscheinlich habe ich den Titel nicht richtig gewählt. „Arbeitslos und Heiraten“ meinte ich, dass wir trotz Arbeitslosigkeit eine klassische Familie gründen möchten, dh. Heiraten + Kind.
Wir wollen beides.
 
Wir wollen keine grosse Hochzeit. Im Gegenteil, wir wollen unbedingt eine kleine Familienfeier und die Hochzeitsreise auch einfach haben. Also will ich hier den Schwerpunkt nicht auf das Thema Hochzeit setzen. 
 
Unser Problem liegt nicht an Hochzeitsbudget, sondern wir überlegen uns ernsthaft, dass wir in dieser schwierigen Situation den Schritt zur Familiengründung zu machen. (Danke, dass ich hier so viele unterstützenden Worte erhalte.) Wir haben unser Glück wegen seiner Jobsituation immer hinausgezögert, weil wir ständig mit Vernunft gehandelt haben. Selbst jetzt, wo wir die Initiative genommen und haben und unser Leben zu verpassen droht, zögern wir immer noch. Manchmal hätte ich es lieber, einer von uns wäre ein Dickkopf und handelt einfach.
 
Mein Gehalt ist nicht so viel wie seinen vorherigen. Aber so sparsam wie wir bisher leben, sollte schon reichen. Trotzdem mache ich mir so viele Sorgen. Ich habe viele Szenarien im Kopf abgespielt. Zum Beispiel wie es wäre, wenn er nie mehr einen Job finden würde (mit >40 hat man heutzutage nicht mehr einfach) oder wie es wäre, wenn auch ich keine Arbeit mehr hätte etc.
 
Oder mache ich zu früh Sorgen? Diese Probleme sind ja noch nicht eingetroffen....
 
Ich würde mich über weitere Feedbacks freuen.
Vielleicht kann jemand von seiner eigenen Erfahrung schreiben?
 

LG sweetmuimui 
 

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11. Januar 2017 um 16:37

Ihr seid noch jung...? Okay...

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11. Januar 2017 um 16:57
In Antwort auf sweetmuimui

Hallo 
 
Mein Freund (42) und ich (36) sind seit 6 Jahren zusammen.
Wir diskutieren intensiv über das Thema Familiengründung – Heirat und Kind.
Wir haben unsere Pläne immer verschoben, weil er sich unsicher im Job fühlte. Er sucht auch seit zwei Jahren fleissig nach einer neuen Stelle. Leider erfolglos. Vor 4 Monaten wurde er noch entlassen, also ist er zurzeit arbeitslos.
 
Wir würden gerne längst heiraten, um endlich mit unser Leben anfangen zu können. Während unsere Freunde in den letzten Jahren vorwärtsgegangen sind (Familiengründung), haben wir beide gewartet, sind stehengeblieben und haben bisher gar nichts. Jetzt haben wir Angst, unser Leben zu verpassen.
 
Wir diskutieren, trotz dieser Situation dieses Jahr zu heiraten und mit Kind anzufangen.
Natürlich raten meine Freunde es ab. Wir beide sind eigentlich sehr zuverlässigen Personen und wissen, dass der jetzige Zeitpunkt für Familiengründung auch schlecht ist. Die Karriere von Mann ist schliesslich die Einnahmequelle für eine junge Familie. Aber wenn wir zurückblicken, wann ist der richtige Zeitpunkt? Das Thema Job hat uns jahrelang unsere Wünsche aufgehalten und uns gequält. Müssen wir etwa weiter abwarten und riskieren, unser Leben zu verpassen? Wir wollen nicht abwarten, bis er wieder einen Job hat, sondern die Dinge parallel laufen lassen. Oder ist das verantwortungslos?
Wir haben jahrelang gespart, also finanzielle Polster vorhanden. Und ich arbeite Vollzeit. Falls es mit dem Kind klappt, kann ich im Notfall vorläufig Vollzeit weiterarbeiten (Kinderbetreuung durch Grosseltern oder er als Hausmann). Also ich bin zuverlässig, dass es irgendwie weitergeht, um unser kleines Glück aufzubauen.
Wenn ich bedenke, dass es Familienväter gibt, die arbeitslos geworden sind, deren Frau wegen Kinder nicht mehr oder kaum mehr arbeitet und noch ein Haus zu finanzieren hat, so haben mein Freund und ich doch nicht so schlechte Voraussetzungen, oder?
 
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

LG sweetmuimui
 
 
 
 
 

Ich würde denke ich, trotzdem heiraten und es mit dem Kind probieren. 
Du kannst ja Vollzeit arbeiten und ein Polster habt ihr euch auch angespart. 
Hat dein Partner den gute Ausichten auf eine neue Stelle?
Ich will dir auch keine Angst machen aber mit 36 sollte man schon anfangen, wenn man Kinder möchte. Du weißt ja auch nicht wie lange es dauert bis du schwanger wirst bzw. ob es überhaupt klappt (ich wünsche es euch von herzen, dass es klappt).
Sicherheit ist wichtig aber ihr seid ja nicht Mittellos oder lebt ins Blaue hinein. Ich denke ihr wisst schon, was auf euch zukommt.

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11. Januar 2017 um 17:55

Ähm... Wenn man als Frau Kinder möchte ist das leider nicht mehr jung. 

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11. Januar 2017 um 18:26

Geht's noch?

​Sie ist 36 und will noch ein Kind.
In Bio nicht aufgepasst?

​Peinlich.

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11. Januar 2017 um 19:55

Schon klar 

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11. Januar 2017 um 19:56
In Antwort auf sweetmuimui

Hallo 
 
Mein Freund (42) und ich (36) sind seit 6 Jahren zusammen.
Wir diskutieren intensiv über das Thema Familiengründung – Heirat und Kind.
Wir haben unsere Pläne immer verschoben, weil er sich unsicher im Job fühlte. Er sucht auch seit zwei Jahren fleissig nach einer neuen Stelle. Leider erfolglos. Vor 4 Monaten wurde er noch entlassen, also ist er zurzeit arbeitslos.
 
Wir würden gerne längst heiraten, um endlich mit unser Leben anfangen zu können. Während unsere Freunde in den letzten Jahren vorwärtsgegangen sind (Familiengründung), haben wir beide gewartet, sind stehengeblieben und haben bisher gar nichts. Jetzt haben wir Angst, unser Leben zu verpassen.
 
Wir diskutieren, trotz dieser Situation dieses Jahr zu heiraten und mit Kind anzufangen.
Natürlich raten meine Freunde es ab. Wir beide sind eigentlich sehr zuverlässigen Personen und wissen, dass der jetzige Zeitpunkt für Familiengründung auch schlecht ist. Die Karriere von Mann ist schliesslich die Einnahmequelle für eine junge Familie. Aber wenn wir zurückblicken, wann ist der richtige Zeitpunkt? Das Thema Job hat uns jahrelang unsere Wünsche aufgehalten und uns gequält. Müssen wir etwa weiter abwarten und riskieren, unser Leben zu verpassen? Wir wollen nicht abwarten, bis er wieder einen Job hat, sondern die Dinge parallel laufen lassen. Oder ist das verantwortungslos?
Wir haben jahrelang gespart, also finanzielle Polster vorhanden. Und ich arbeite Vollzeit. Falls es mit dem Kind klappt, kann ich im Notfall vorläufig Vollzeit weiterarbeiten (Kinderbetreuung durch Grosseltern oder er als Hausmann). Also ich bin zuverlässig, dass es irgendwie weitergeht, um unser kleines Glück aufzubauen.
Wenn ich bedenke, dass es Familienväter gibt, die arbeitslos geworden sind, deren Frau wegen Kinder nicht mehr oder kaum mehr arbeitet und noch ein Haus zu finanzieren hat, so haben mein Freund und ich doch nicht so schlechte Voraussetzungen, oder?
 
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

LG sweetmuimui
 
 
 
 
 

An eurer Stelle würde ich mit einem Kind warten, bis ihr euch sicherer fühlt - die Heirat kann aber doch jederzeit geplant werden. Wenn finanzielle Polster vorhanden sind, könnt ihr doch schon mal damit beginnen.
Ich würde an eurer Stelle aber davon Abstand nehmen zu sagen, dass nach Heirat und Kind "das Leben beginnt". Lebt jetzt, im Moment, mit euch. Lebt nicht für die Zukunft

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11. Januar 2017 um 20:00

Oh, hab grad dein Alter im Profil gesehen - tut mir leid, wenn du dich von meinem Kommentar persönlich angegriffen oder beleidigt fühlst, aber einige andere haben es bereits detaillierter erklärt: Mit 36 ist man, was das Kinderkriegen angeht, nicht mehr die Jüngste. Und in der Regel klappt es auch nicht sofort, so dass sie dann schon Ende 30, vielleicht sogar Anfang 40 sein wird, der Vater sogar schon 50, wenn der keine Wurm zur Welt kommt.

Wenn du damit ein Problem hast, dann kann ich da nix zu, das sind Tatsachen, die du überall nachlesen kannst. Also weder peinlich noch Schrott noch wenig Ahnung.

Akzeptiere dein Alter, dann wirst du vielleicht ein bisschen gelassener bei solchen Themen 

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11. Januar 2017 um 20:39

Hallo

Ich finde, eure Einstellung super.  Ihr bedenkt alles, und wisst worauf es ankommt. 

An eurer stelle würde ich anfangen zu leben. Mit 42 Jahren ein Kind bekommen, ist heute nicht mehr unnormal. Wäre mir persönlich nur zu spät. Aber wartet bloß nicht länger. Nachher im Alter von 45 oder 50 Jahren brauch man auch kein baby mehr bekommen. Das Kind hat später nix davon,  wenn Eltern alt sind und während sie teenie sorgen haben, die mama und Papa mit 55 Jahren oder 60 Jahren nicht mehr aus generationsgründen verstehen

Es ist ja nicht so, dass ihr beide arbeitslos seit, harz4 bezieht und niemals arbeiten geht oder wart. Und nun aus dreisten gründen auf Glück hofft, und staatstasche braucht zum heiraten.  

Ein Kind ist mit wenig Mitteln glücklich. Hauptsächlich benötigt es die liebe und Aufmerksamkeit der Eltern.  Was bringt dem Kind es,wenn es reich aufwachsen kann, aber die Zuwendung fehlt? 

KInder, dessen Eltern zeit für sie haben, sind später glücklicher, als reiche Kinder,  dessen Eltern kaum zeit hatten 

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11. Januar 2017 um 22:32
In Antwort auf sweetmuimui

Hallo 
 
Mein Freund (42) und ich (36) sind seit 6 Jahren zusammen.
Wir diskutieren intensiv über das Thema Familiengründung – Heirat und Kind.
Wir haben unsere Pläne immer verschoben, weil er sich unsicher im Job fühlte. Er sucht auch seit zwei Jahren fleissig nach einer neuen Stelle. Leider erfolglos. Vor 4 Monaten wurde er noch entlassen, also ist er zurzeit arbeitslos.
 
Wir würden gerne längst heiraten, um endlich mit unser Leben anfangen zu können. Während unsere Freunde in den letzten Jahren vorwärtsgegangen sind (Familiengründung), haben wir beide gewartet, sind stehengeblieben und haben bisher gar nichts. Jetzt haben wir Angst, unser Leben zu verpassen.
 
Wir diskutieren, trotz dieser Situation dieses Jahr zu heiraten und mit Kind anzufangen.
Natürlich raten meine Freunde es ab. Wir beide sind eigentlich sehr zuverlässigen Personen und wissen, dass der jetzige Zeitpunkt für Familiengründung auch schlecht ist. Die Karriere von Mann ist schliesslich die Einnahmequelle für eine junge Familie. Aber wenn wir zurückblicken, wann ist der richtige Zeitpunkt? Das Thema Job hat uns jahrelang unsere Wünsche aufgehalten und uns gequält. Müssen wir etwa weiter abwarten und riskieren, unser Leben zu verpassen? Wir wollen nicht abwarten, bis er wieder einen Job hat, sondern die Dinge parallel laufen lassen. Oder ist das verantwortungslos?
Wir haben jahrelang gespart, also finanzielle Polster vorhanden. Und ich arbeite Vollzeit. Falls es mit dem Kind klappt, kann ich im Notfall vorläufig Vollzeit weiterarbeiten (Kinderbetreuung durch Grosseltern oder er als Hausmann). Also ich bin zuverlässig, dass es irgendwie weitergeht, um unser kleines Glück aufzubauen.
Wenn ich bedenke, dass es Familienväter gibt, die arbeitslos geworden sind, deren Frau wegen Kinder nicht mehr oder kaum mehr arbeitet und noch ein Haus zu finanzieren hat, so haben mein Freund und ich doch nicht so schlechte Voraussetzungen, oder?
 
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

LG sweetmuimui
 
 
 
 
 

wie lange gedenkt dein gatte denn arbeitslos zu bleiben? klingt ja fast so als wäre eine neue arbeitsaufnahme in den nächsten neun monaten ausgeschlossen. merkwürdig...
ich weiß jetzt ehrlich gesagt nicht wo genau das problem ist. du kannst doch schwanger werden und er sich nen neuen job suchen (natürlich nicht gleichzeitig!). irgendwas findet sich immer! es sei denn, er will gar nicht wirklich wieder arbeiten. mit so nem kerl würde ich dann allerdings auch kein kind in die welt setzen...

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11. Januar 2017 um 22:41

"wenn es nach dir gegangen wäre, wäre sie längst in einer urne die arme."


​Hab ich weder irgendwo geschrieben noch mit irgendeiner Aussage impliziert. Lern lesen und verstehen, dann kann man mit dir vielleicht auch vernünftig diskutieren. Haltlose Unterstellungen sind da weniger förderlich.

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12. Januar 2017 um 5:20

"wie du mit mir die ganze zeit"


​Na da lies aber nochmal nach

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12. Januar 2017 um 9:04
In Antwort auf sweetmuimui

Hallo 
 
Mein Freund (42) und ich (36) sind seit 6 Jahren zusammen.
Wir diskutieren intensiv über das Thema Familiengründung – Heirat und Kind.
Wir haben unsere Pläne immer verschoben, weil er sich unsicher im Job fühlte. Er sucht auch seit zwei Jahren fleissig nach einer neuen Stelle. Leider erfolglos. Vor 4 Monaten wurde er noch entlassen, also ist er zurzeit arbeitslos.
 
Wir würden gerne längst heiraten, um endlich mit unser Leben anfangen zu können. Während unsere Freunde in den letzten Jahren vorwärtsgegangen sind (Familiengründung), haben wir beide gewartet, sind stehengeblieben und haben bisher gar nichts. Jetzt haben wir Angst, unser Leben zu verpassen.
 
Wir diskutieren, trotz dieser Situation dieses Jahr zu heiraten und mit Kind anzufangen.
Natürlich raten meine Freunde es ab. Wir beide sind eigentlich sehr zuverlässigen Personen und wissen, dass der jetzige Zeitpunkt für Familiengründung auch schlecht ist. Die Karriere von Mann ist schliesslich die Einnahmequelle für eine junge Familie. Aber wenn wir zurückblicken, wann ist der richtige Zeitpunkt? Das Thema Job hat uns jahrelang unsere Wünsche aufgehalten und uns gequält. Müssen wir etwa weiter abwarten und riskieren, unser Leben zu verpassen? Wir wollen nicht abwarten, bis er wieder einen Job hat, sondern die Dinge parallel laufen lassen. Oder ist das verantwortungslos?
Wir haben jahrelang gespart, also finanzielle Polster vorhanden. Und ich arbeite Vollzeit. Falls es mit dem Kind klappt, kann ich im Notfall vorläufig Vollzeit weiterarbeiten (Kinderbetreuung durch Grosseltern oder er als Hausmann). Also ich bin zuverlässig, dass es irgendwie weitergeht, um unser kleines Glück aufzubauen.
Wenn ich bedenke, dass es Familienväter gibt, die arbeitslos geworden sind, deren Frau wegen Kinder nicht mehr oder kaum mehr arbeitet und noch ein Haus zu finanzieren hat, so haben mein Freund und ich doch nicht so schlechte Voraussetzungen, oder?
 
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

LG sweetmuimui
 
 
 
 
 

Du bist 36, wie lange willst du noch warten? Sicher gibt es heute Möglichkeiten, auch "spät" schwanger zu werden, aber irgendwann macht der Körper nicht mehr mit.

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12. Januar 2017 um 14:51
In Antwort auf sweetmuimui

Hallo 
 
Mein Freund (42) und ich (36) sind seit 6 Jahren zusammen.
Wir diskutieren intensiv über das Thema Familiengründung – Heirat und Kind.
Wir haben unsere Pläne immer verschoben, weil er sich unsicher im Job fühlte. Er sucht auch seit zwei Jahren fleissig nach einer neuen Stelle. Leider erfolglos. Vor 4 Monaten wurde er noch entlassen, also ist er zurzeit arbeitslos.
 
Wir würden gerne längst heiraten, um endlich mit unser Leben anfangen zu können. Während unsere Freunde in den letzten Jahren vorwärtsgegangen sind (Familiengründung), haben wir beide gewartet, sind stehengeblieben und haben bisher gar nichts. Jetzt haben wir Angst, unser Leben zu verpassen.
 
Wir diskutieren, trotz dieser Situation dieses Jahr zu heiraten und mit Kind anzufangen.
Natürlich raten meine Freunde es ab. Wir beide sind eigentlich sehr zuverlässigen Personen und wissen, dass der jetzige Zeitpunkt für Familiengründung auch schlecht ist. Die Karriere von Mann ist schliesslich die Einnahmequelle für eine junge Familie. Aber wenn wir zurückblicken, wann ist der richtige Zeitpunkt? Das Thema Job hat uns jahrelang unsere Wünsche aufgehalten und uns gequält. Müssen wir etwa weiter abwarten und riskieren, unser Leben zu verpassen? Wir wollen nicht abwarten, bis er wieder einen Job hat, sondern die Dinge parallel laufen lassen. Oder ist das verantwortungslos?
Wir haben jahrelang gespart, also finanzielle Polster vorhanden. Und ich arbeite Vollzeit. Falls es mit dem Kind klappt, kann ich im Notfall vorläufig Vollzeit weiterarbeiten (Kinderbetreuung durch Grosseltern oder er als Hausmann). Also ich bin zuverlässig, dass es irgendwie weitergeht, um unser kleines Glück aufzubauen.
Wenn ich bedenke, dass es Familienväter gibt, die arbeitslos geworden sind, deren Frau wegen Kinder nicht mehr oder kaum mehr arbeitet und noch ein Haus zu finanzieren hat, so haben mein Freund und ich doch nicht so schlechte Voraussetzungen, oder?
 
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

LG sweetmuimui
 
 
 
 
 

Wenn dein Freund als Familenvater auf jeden Fall der Ernährer sein will, dann müsst Ihr warten. Aber niemand kann wissen, ob er seinen nächsten Job nicht auch verlieren kann. Dann müsstet Ihr euch eine Lösung überlegen. 

Irgendwie habe ich den Eindruck, dass es mit dem Kinderwunsch seinerseits nicht weit her ist. Ich habe Kollegen, die extra in Elternzeit gehen, um eben ihren Kinder im Alltag nah zu sein, besonders in den ersten Jahren. 

Die Uhr tickt. Selbst wenn du es sofort darauf anlegst, kann es einige Versuche dauern, bis du schwanger wirst.

Ich finde, du solltest mit deinem Freund über die Prioritäten reden. Kind bei Arbeitslosigkeit des Vaters sind keine schöne Kombination, aber durchaus zu schaffen. Sofern du bereit bist, zu arbeiten, während dein Freund/Mann den Nachwuchs versorgt. 

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12. Januar 2017 um 20:11
In Antwort auf sweetmuimui

Hallo 
 
Mein Freund (42) und ich (36) sind seit 6 Jahren zusammen.
Wir diskutieren intensiv über das Thema Familiengründung – Heirat und Kind.
Wir haben unsere Pläne immer verschoben, weil er sich unsicher im Job fühlte. Er sucht auch seit zwei Jahren fleissig nach einer neuen Stelle. Leider erfolglos. Vor 4 Monaten wurde er noch entlassen, also ist er zurzeit arbeitslos.
 
Wir würden gerne längst heiraten, um endlich mit unser Leben anfangen zu können. Während unsere Freunde in den letzten Jahren vorwärtsgegangen sind (Familiengründung), haben wir beide gewartet, sind stehengeblieben und haben bisher gar nichts. Jetzt haben wir Angst, unser Leben zu verpassen.
 
Wir diskutieren, trotz dieser Situation dieses Jahr zu heiraten und mit Kind anzufangen.
Natürlich raten meine Freunde es ab. Wir beide sind eigentlich sehr zuverlässigen Personen und wissen, dass der jetzige Zeitpunkt für Familiengründung auch schlecht ist. Die Karriere von Mann ist schliesslich die Einnahmequelle für eine junge Familie. Aber wenn wir zurückblicken, wann ist der richtige Zeitpunkt? Das Thema Job hat uns jahrelang unsere Wünsche aufgehalten und uns gequält. Müssen wir etwa weiter abwarten und riskieren, unser Leben zu verpassen? Wir wollen nicht abwarten, bis er wieder einen Job hat, sondern die Dinge parallel laufen lassen. Oder ist das verantwortungslos?
Wir haben jahrelang gespart, also finanzielle Polster vorhanden. Und ich arbeite Vollzeit. Falls es mit dem Kind klappt, kann ich im Notfall vorläufig Vollzeit weiterarbeiten (Kinderbetreuung durch Grosseltern oder er als Hausmann). Also ich bin zuverlässig, dass es irgendwie weitergeht, um unser kleines Glück aufzubauen.
Wenn ich bedenke, dass es Familienväter gibt, die arbeitslos geworden sind, deren Frau wegen Kinder nicht mehr oder kaum mehr arbeitet und noch ein Haus zu finanzieren hat, so haben mein Freund und ich doch nicht so schlechte Voraussetzungen, oder?
 
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

LG sweetmuimui
 
 
 
 
 

Ich habt es doch schön geplant. Finanziell seid ihr ja auch abgesichterr, da du arbeiten gehst und ihr einiges auch gespart habt, also für Babysachen zB. Ich wüdde euch nicht abraten wenn ihr das alles durchdacht habt. Dein Zukünftiger kann ja als Hausmann Zuhause bleiben wie ihr das auch gedacht habt. Ich sehe da kein Problem. Aus welchen Gründen sind ehre Freunde dagegen? 

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14. Januar 2017 um 16:10

Ach kommt darauf an wo man lebt... Außerdem kann man auch zusammenrücken und in einer Zweizimmerwohnung wohnen wenn man es ein wenig geschickt einrichtet. Ich habe auch mehr als zehn Jahre mit meinen Eltern in einer 62qm Zweizimmerwohnung gelebt.

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14. Januar 2017 um 16:48

Er bekommt ALG und/oder Elterngeld und Kindergeld gibt es auch noch. Ganz so wenig werden sie also nicht haben.

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15. Januar 2017 um 0:14

Es arbeitet ja aber auch nicht jeder österreicher in wien man muss folglich nicht zwangsläufig nach wien pendeln.

Was die "einer verdient Geld; der andere macht Kind und Haushalt" -methode angeht, kann man das wirklich nicht so pauschal sagen. Ja, es gibt genug Familien, die sich das nicht leisten können. Gibt aber auch genug, die Es können. 

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15. Januar 2017 um 13:34

Sehe ich anders. Wenn der "niedrigere" Job mehr Spaß macht und bessere Lebensbedingungen mit sich bringt, dann ist der für mich immer vorzuziehen. Auch wenn man vielleicht etwas weniger Geld bekommt - wenn man unterm Strich ein Plus hat passt das.

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15. Januar 2017 um 17:01

Ja, die tiroler aber sicher nicht. ebenso wenig die kärntner, steirer usw. Usf. Und der Wohnsitz der TE ist uns glaub ich nicht bekannt oder hab ich das überlesen?

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15. Januar 2017 um 23:39

Hallo zusammen
 
Hier ist wieder die TE! Ich habe mich über die vielen Inputs gefreut. Danke danke.
 
Entschuldigung, dass ich nicht auf jeden einzelnen Postings von euch eingehe. Ich fasse zusammen:
 
Viele von euch haben erwähnt bzw. haben sich gefragt, wie mein Freund mit der Arbeitslosigkeit umgeht.
Mein Freund ist sehr vorbildlich. Also seit er arbeitslos ist, hat er sich nicht gehen lassen. Er steht jeden Tag früh auf, um den Tagesstruktur zu behalten. Er gibt alles, um wieder arbeiten zu können. Das heisst er bewirbt sich intensiv, auch mit Initiativbewerbungen und so.
Bereits vor der Kündigung war er fleissig. Insgesamt bewirbt er sich seit 2 Jahren.
Bei den einfacheren Jobs wie Taxifahrer oder Saisonarbeiter in der Produktion meint man jedoch schnell, dass er überqualifiziert ist. Also hat er hier bisher auch kein Glück.
Egal für welchen Job, ein Grund fürs Absagen findet man halt immer....
Ehrlich gesagt, glauben wir nicht, dass es beruflich besser wird. Bei der Bewerbung hat er so viele negative Sachen erlebt, sodass es uns sehr viel Energie und Glauben gekostet hat. Aber er sucht auf jeden Fall weiter und gibt nicht auf...
 
Ja, wir können uns vorstellen, dass er der Hausmann ist und ich Geld verdiene, um unser Glück (Familiengründung) nicht aufzugeben. Mein Gehalt würde die kleine Familie über die Runden bringen, wenn wir aufs Geld schauen.
Vorausgesetzt, mein Job übersteht die Schwangerschaft/Mutterschaftsurlaub (längere Auszeit). Kündigungssperre hin oder her. Ich besetze alleine das Büro und habe keine wirkliche Stellvertretung. Wahrscheinlich nimmt der Chef eine temporäre Angestellte während der Kündigungssperre und ersetzt mich danach gleich damit.... Aber darüber will ich nicht zu viele Gedanken machen. Sonst kämen wir wie bisher nirgends hin...
 l
Wir beide leben nicht auf grossem Fuss, sondern haben trotz Doppelverdienst sehr bescheiden gelebt. So bescheiden, so dass wohl nichts zu optimieren gäbe. Wir haben eine günstige 3.5-Zimmer-Wohnung. Wir haben keine teuren Hobbies. Selten Ausgang. etc. (Aber wir haben trotzdem Freude an uns und am Leben. )
 
Zur Hochzeit.
Wir wollen nicht gross feiern, also sind wir hier auch bescheiden: 25 Gäste. Hobbyfotograf aus Freundschaftskreis statt Berufsfotograf. Mittagsessen statt Abendessen. Kleine Torte. Wenig Blumendeko. Keine Musik. Keine Limousine. Keine Kirche. Keine Hochzeitsreise.

Beim Kinderzimmer und Babysachen werden wir auch bescheiden sein (falls es soweit klappt). 
 
Wir machen uns einfach Sorgen und glauben durch die viele negativen Ereignissen (Absagen) nicht mehr, dass wir jemals die Probleme beseitigen können.  Wir sind auch der Meinung, dass wir uns nicht von Job weiter abhängig machen dürfen.
Trotzdem ist es so ein unsicheres Gefühl, den Schritt zu machen.

 
 LG sweetmuimui
 
 

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16. Januar 2017 um 10:35

Na das ist es doch wohl immer.. Ist ja auch für jeden ein großer Schritt. Wir haben vor einigen Monaten geheiratet und ich war wahnsinnig aufgeregt.

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16. Januar 2017 um 11:38
In Antwort auf sweetmuimui

Hallo zusammen
 
Hier ist wieder die TE! Ich habe mich über die vielen Inputs gefreut. Danke danke.
 
Entschuldigung, dass ich nicht auf jeden einzelnen Postings von euch eingehe. Ich fasse zusammen:
 
Viele von euch haben erwähnt bzw. haben sich gefragt, wie mein Freund mit der Arbeitslosigkeit umgeht.
Mein Freund ist sehr vorbildlich. Also seit er arbeitslos ist, hat er sich nicht gehen lassen. Er steht jeden Tag früh auf, um den Tagesstruktur zu behalten. Er gibt alles, um wieder arbeiten zu können. Das heisst er bewirbt sich intensiv, auch mit Initiativbewerbungen und so.
Bereits vor der Kündigung war er fleissig. Insgesamt bewirbt er sich seit 2 Jahren.
Bei den einfacheren Jobs wie Taxifahrer oder Saisonarbeiter in der Produktion meint man jedoch schnell, dass er überqualifiziert ist. Also hat er hier bisher auch kein Glück.
Egal für welchen Job, ein Grund fürs Absagen findet man halt immer....
Ehrlich gesagt, glauben wir nicht, dass es beruflich besser wird. Bei der Bewerbung hat er so viele negative Sachen erlebt, sodass es uns sehr viel Energie und Glauben gekostet hat. Aber er sucht auf jeden Fall weiter und gibt nicht auf...
 
Ja, wir können uns vorstellen, dass er der Hausmann ist und ich Geld verdiene, um unser Glück (Familiengründung) nicht aufzugeben. Mein Gehalt würde die kleine Familie über die Runden bringen, wenn wir aufs Geld schauen.
Vorausgesetzt, mein Job übersteht die Schwangerschaft/Mutterschaftsurlaub (längere Auszeit). Kündigungssperre hin oder her. Ich besetze alleine das Büro und habe keine wirkliche Stellvertretung. Wahrscheinlich nimmt der Chef eine temporäre Angestellte während der Kündigungssperre und ersetzt mich danach gleich damit.... Aber darüber will ich nicht zu viele Gedanken machen. Sonst kämen wir wie bisher nirgends hin...
 l
Wir beide leben nicht auf grossem Fuss, sondern haben trotz Doppelverdienst sehr bescheiden gelebt. So bescheiden, so dass wohl nichts zu optimieren gäbe. Wir haben eine günstige 3.5-Zimmer-Wohnung. Wir haben keine teuren Hobbies. Selten Ausgang. etc. (Aber wir haben trotzdem Freude an uns und am Leben. )
 
Zur Hochzeit.
Wir wollen nicht gross feiern, also sind wir hier auch bescheiden: 25 Gäste. Hobbyfotograf aus Freundschaftskreis statt Berufsfotograf. Mittagsessen statt Abendessen. Kleine Torte. Wenig Blumendeko. Keine Musik. Keine Limousine. Keine Kirche. Keine Hochzeitsreise.

Beim Kinderzimmer und Babysachen werden wir auch bescheiden sein (falls es soweit klappt). 
 
Wir machen uns einfach Sorgen und glauben durch die viele negativen Ereignissen (Absagen) nicht mehr, dass wir jemals die Probleme beseitigen können.  Wir sind auch der Meinung, dass wir uns nicht von Job weiter abhängig machen dürfen.
Trotzdem ist es so ein unsicheres Gefühl, den Schritt zu machen.

 
 LG sweetmuimui
 
 

In welchem Bereich bewirbt er sich denn?

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16. Januar 2017 um 15:13

Ja, das eine geht ja meist mit dem anderen einher

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16. Januar 2017 um 20:55
In Antwort auf somasu

In welchem Bereich bewirbt er sich denn?

Er bewirbt sich im kaufmännischen Bereich. Er hat Erfahrung vor allem in Service/Garantiewesen und Treuhand.

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16. Januar 2017 um 21:45

Wir leben in der Schweiz.
 
Er musste auch mehrmals spüren, dass er die Absage wegen Alter bekommen hat.
Und ein Bachelor hat er nicht, was heutzutage auch bereits zum Standard gehört.
Weiterbildung in BWL und Sprachdiplome hat er gemacht, aber eben KEIN Bachelor/Studium.
 
Es ist furchtbar, was man heute bei der Bewerbung alles erleben könnte.
Zum Beispiel hat er vor ein paar Monaten die mündliche Zusage bekommen. Der Arbeitgeber hat ihm versprochen, in den nächsten Tagen den Arbeitsvertrag per Mail zuzuschicken. Damit er den Vertrag überprüfen kann, um beim nächsten Termin darüber besprechen zu können. Stattdessen hat er das Mail mit dem Arbeitsvertrag nie bekommen. Er hat telefonisch nachgefragt. Der Arbeitgeber meinte, sie haben sich für einen anderen Kandidat entschieden. Als sei die mündliche Zusage nie gewesen. Also sollte er die ganze Sache vergessen und ist erledigt. Solche Fälle treffen ihm besonders hart.
 
Natürlich eine Gelegenheitsarbeit kann man nicht als Haupteinnahme für Familie ansehen. Das würden wir es nicht zulassen. Solange er keine Vollzeit-Festanstellung hat, arbeite ich.
 
Ja traurig gesagt, Es ist wahrscheinlich schlauer, von Staat finanzieren zu lassen. (Das machen viele.) Jedoch bevor wir Hilfe von Sozialamt beantragen dürfen, müssten wir unser Ersparnis aufbrauchen. Und wir wollen unser hart erspartes Geld wenn möglich nicht auf diese Weise verlieren. Das hart gespartes Geld ist nicht dafür gespart.
 
Einige Freundinnen von mir raten mir ab, in dieser schlechten Situation die Familie zu gründen. Unter anderem da ich als Frau im „Nachteil“ bin. Zum Beispiel könnte ich als Mutter nicht beim Baby sein, weil ich weiter Vollzeit arbeiten müsste. Ich selber bin auch nicht glücklich darüber. Wir beide wollen gerne, dass wir eine normal geregelte Familie haben. Aber abwarten ist auch keine Lösung. Es ist ein Teufelskreis.
 
Die Sorgen und Verzweiflung begleiten uns die ganze Zeit. Zum Beispiel am Wochenende haben wir wieder über den Hochzeitsplan gesprochen. Ich habe schon bei mehreren Hochzeiten geholfen und es ist immer eine grosse Aufregung. Aber bei unsere eigenen herrscht keine wirkliche Freude. Wir können bei der Planung gar nicht geniessen. Das macht mich traurig.
 
 

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17. Januar 2017 um 10:01

Aber was hat man davon? Den Vertrag kann man trotzdem mit drei Tagen Frist kündigen, solange der AN noch in der Probezeit ist. Das bringt also gar nichts.

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17. Januar 2017 um 10:46

Nein, natürlich nicht, ich hatte ja auch dazu geraten jetzt anfangen. Wollte nur nochmal nachfragen

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17. Januar 2017 um 11:34

Ja, aber je kleiner die Stadt ist in die gependelt werden muss, desto weniger ist es mit dem Pendeln vergleichbar, das man in so großen Städten wie Wien hat. Weil wenn man beispielsweise mit dem Auto vom Land 20 Minuten zu seiner Arbeitsstelle in die Stadt braucht, würde ich das nicht als Pendeln beschreiben, denn so lange braucht man auch schnell mal zu seiner Arbeit, wenn man in der Stadt wohnt. Da wartet man mal irgendwo auf eine U-Bahn oder muss umsteigen und schon ist die Zeit rum.

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17. Januar 2017 um 13:30

Ja, das ist richtig, nur bei kleineren Städten ist man mangels Speckgürtel schneller irgendwo im nirgendwo wo die Mieten dann auch billiger sind als bei Großstädten. 

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17. Januar 2017 um 18:49

Ja, du hattest recht. Man hat den Job erst "sicher", wenn man den Vertrag unterschrieben hat. Damals bei ihm sollte nach der mündlichen Zusage unmittelbar (innerhalb wenige Tagen) die schriftliche Zusage mit Vorvertrag verfolgen.
In der Schweiz ist zwar eine mündliche Zusage rechtlich verbindlich. Trotzdem man kannn nichts dagegen machen. Man dürfe anfangen, aber der Arbeitgeber könne am Tag 1 einen kündigen.
Es ist einfach eine Frechheit, wie lang der heutiger Arbeitgeber den Hebel hat. Er dürfe alles machen!
Übrigens bei einem Bekannter war es noch schlimmer. Der Arbeitsvertrag war unterschrieben (Arbeitgeber + Arbeitnehmer), Arbeitsbeginn ab Januer, er Job gekündigt und freute sich auf das neue Jahr, auf den neuen Job. Und dann, am Heiligabend (also kurz vor Arbeitsbeginn) bekam er ein Telefon, dass er nicht mehr kommen musste. - Und so war er plötzlich arbeitslos. 
 

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17. Januar 2017 um 19:03

Das tut mir leid, dass du so schlechte Erlebnisse bei der Bewerbung hattest. Ich hoffe, dass du  jetzt einen Job hast, den dir Spass macht. 
Beim Fall mit der mündlichen Zusage war mein Freund damals noch in der Anstellung. Und er hat noch andere (komischen ) Geschichten erlebt.
Auch ich habe viel Negatives bei der Bewerbung erlebt. Die Jobsuche kann so mühsam und frustiert. 
 

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17. Januar 2017 um 19:19

Wow, was für eine starke Familie!
Ich hoffe, ich kann eines Tages auch eine solche Geschichte von uns erzählen! 

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17. Januar 2017 um 19:27

Danke, dass du mir deine Geschichte erzählt hast! Stark! 
In unserer Situation sind wir mit einem Kind bereits glücklich. Und ich wäre auch bereits sehr zufrieden mit einem. In meinem Alter dürfe ich ja auch nicht viel hoffen. 

 

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17. Januar 2017 um 19:30

Keine Sorge, ich lasse mich schon nicht von allen einreden oder nicht anderen mein Leben bestimmen (auch wenn es mit diesem Thread so danach aussieht  ). Ich fühle mich einfach irgendwie so einsam mit diesem Problem, da keine Freundinnen das haben (die haben dafür bestimmt andere Probleme :razz.
Die meisten von euch machen mir oder wollen mir Mut für diesen Schritt machen, worüber ich mich sehr freue! DANKE EUCH!!

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17. Januar 2017 um 20:33

Unglaublich!!! Schlimmer geht es also immer! Das ist doch nicht mehr menschlich! Ich hoffe, du hast jetzt einen Job, den dir gefällt. 

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17. Januar 2017 um 20:54

Falls du den Spaß mir persönlich wünschst: ich lebe seit einigen jahren mitten in einer stadt, sehr zentral und verkehrstechnisch gut angebunden. Aber ich kenne auch andere Situationen und weiß daher, was für mich akzeptabel ist und was nicht und ich glaube, wenn du hier von stundenlangem stau sprichst, denkst du an sehr viel größere städte als ich es bei meiner aussage getan hab.

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17. Januar 2017 um 21:02

Er möchte mit 42 nicht bereits "in den Pension" gehen.
Mein Gehalt bringt uns (kleine Familie) knapp über die Runden, unser Leben wird eingeschränkt. Das heisst z.B. keine grössere (4,5-Zi Wohnung) leisten.
wenn ich mehr verdienen würde, so würden wir jetzt nicht zweifeln.

Übrigends würde ich sowieso nie ganz aufhören zu arbeiten, sondern nach Mutterschaftsurlaub im kleinen Pensum weiterarbeiten, um etwas Zustupf für Notfälle zu verdienen. (Jetzt ist es anders, müsste voll zurück.) Heutzutage müssten schon fast beide Elternteile arbeiten (ausser man hat überdurchschnittlichen Lohn), um einigermassen "sorglos" zu leben.

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